Indiana Tribüne, Volume 22, Number 277, Indianapolis, Marion County, 25 June 1899 — Page 1
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Zlrchlttlichrichleil. Ehescheidung mit 103 Sah-ren.
Co lumbuS, Znd., 24. 3uni. Dem George Wray, einem Manne von 103 Jahren, wurde von Richter Hord die Ehescheidung von seiner ftrau gewährt, welche erst ein Alter von 30 Jahren erreicht hat und den Namen Susan E. Wray führt. Wray kam zu Anfang des Jahrhunderts inS Land und kam vor 40 Iahren nach Indiana, wo er sich in Brown County niederließ und erst vor Kurzem nach Indianapolis zog. Wray war viermal verheirathet und hatte seine drei ersten Ehefrauen überlebt. Wie er sagt, ist die vierte Frau auS freien Stücken zu ihm gekommen und hat sich erboten, für ihn zu sorgen, falls er sie heirathen wolle. IHM Abgewiesen. Harrisburg. 24. Juni. Der Begnadiqunghof hat da? Gesuch zu Gunsten deS Anarchisten Alexander Bergmann, der während des Homestead Streikes auf den berüchtigten Frick schoß, abgewiesen. Man hatte bestimmt gehofft, daß eine für Berg. mann günstige Entscheidung erfolgen würde, da weder von Frick noch von irgend einer anderen Seite dem Gesuch um Begnadigung offen opponirt wurde. --- Selb st Mordversuch. R i ch m o n d, Ind., 24. Juni. Jakob Bassanella, der als Deserteur sich im hiesigen Gefängniß befindet, und der außerdem auch von den Mili tärbehörden deö Raubes angeklagt war, versuchte Selbstmord zu begehen. Er zog sich aus, legte seine Kleider auf einen Hausen, zündete sie an und warf sich dann in die Flammen. Seine Mitgefangenen zogen ihn hinweg. Er raste wie ein Thier und man glaubt, daß er irrsinnig geworden ist. Sängersest in Eineinnati Eincinnati, 24. Juni. Die von Mayor Tasel im Rath für städtische Angelegenheiten eingereichte Ordinanz. für daö Sängersest $4,500 zu bewilligen, ist einstimmig angenommen worden und wird am Montag vom Stadtrath bestätigt werden. Die Mittheilung wurde in der Sitzung der Festbehorde gestern Abend mit Beifall aufgenommen. Leider lag vom deutschen Botschafter in Washington ein Absageschreiben vor. Er dankt, in herzlichen Worten für die. Einladung, sagt aber, er müsse dieselbe leider ablehnen. Der Vorfitzer deS EinladungSAusschusses ist nach Washington gereist, und hoffentlich gelingt eS ihm Herrn von Holleben umzustimmen und auch den Präsidenten zum Besuch deS Festes zu veranlassen. Einladungen sind auch an Carl Schurz und die noch lebenden acht Gründer deS ..Nordamerikanischen Sängerbundes" ergangen. Die nicht zum Bunde gehörigen Vereine, welche zum Sängerfest kommen, sollen dieselben Privilegien erhalten, wie die Bundesvereine. Dieser Beschluß wurde aus Wunsch deS Herrn Lierz aus Philadelphia gefaßt, welcher als Vertreter deS dortigen ..Junger Äännerchor" bereits in der Feststadt weilt. Die Aufficht. Architekten unterbreiteten einen Bericht deS Inhalts, daß die Festhalle bis Sonntag fix und fertig ist. Am Montag und Dienstag finden dort öffentliche Proben statt. um Also d arurn ! Chicago, 24. Juni. AlS die sog. Deutschamerikanische Vewegung" hier inscenirt wurde, that sich in derselben besonders der katholische Priester George D. Heldmann von der St. Pauls Kirche hervor. Er ist im Land geboren, spricht aber sehr gut deutsch und kann schwungvolle Reden halten. Jetzt zeigt er an, daß er als Candidat für den Kongreß auftreten werde und zwar als Demokrat. Er scheint sich bewußt zu sein, daß seine Kandidatur Anfechtungen finden wird, denn er erklärt, er wisse wohl, daß biS jetzt nur ein einziger katholischer Prie ster für Congreß gelaufen" sei. DaS war im Jahre 1837 in Detroit und
der betreffende priesterliche Sandidat wurde gewählt. Bald nachher kam die Knownothirig-Bewegung.
Die AbrüstungS - Conferenz. Haag, 24. Juni. Der Präsident von Staal brachte heute in der Comitesitzung die russischen Vorschläge zur Einstellung der weiteren Rüftungen ein und verlaß eine Erklärung, worin die Absicht in Abrede gestellt wird, eine Reduktion der Rüstungen zur Zeit herbeizuführen. Er meinte. wenn erst eine Pause in den neuen Rüstungen eintrete, werde sich die Abrüstung von selbst einstellen. Alle Mächte seien mit dem Zar bezüglich der ungeheuren Uebel des bewaffneten Frieden? einverstanden, und er fordere sie jetzt auf, ihre ganze Energie auf eine Einstellung der fortwährenden Steigerung der Kosten des bewaffneten Friedens zu verwenden, welche sich höher stellten, als die Kosten deS KriegeS selbst. Oberst Gilinöky von der Russischen Delegation beantragte, daß die Machte sich für einen Termin von fünf Jahren verpflichten sollen, die Friedensstärke ihrer Truppen nicht zu erhöhen, abgesehen von Kolonialtruppen, und nicht ihre Militär-BudgetS über den gegenwältigen Betrag zu erhöhen. Die Reden und die vorgeschlagenen Resolutionen wurden zum Druck beordert und die Diskussion wurde aus Montag vertagt. Sine besondere Resolution gegen die Erhöhung der. Seemacht wird später eingebracht werden. Daö Cntwurfö-Comite der SchiedSgerichtS - Commission berieth heute Nachmittag die Artikel 1 biS 7 der ruffischen Vorschlage durch und eS erübrigt jetzt nichts als der Entwurf der Vorfchriften für daS Verfahren deS GerichtS. Die Information auS Deutschland lautet dahin, daß Kaiser Wilhelm sich nicht von den übrigen Mächten in der SchiedSgerichtSfrage trennen will und die deutschen Delegaten erwarten eine günkige Entscheidung in dieser Beziehung. Die Arbeiten find jetzt soweit vorgeschritten, daß die Conserenz vermuthlich nach dem 28. Juni eine Pause wird eintreten lassen, damit die verschiedenen Delegaten an ihre Regierungen berichten können, um definitive Jnstruk tionen zu erhalten. Herr Frederick HollS von der amerikanlschen Delegation sagte heute Abend bezüglich der Haltung Deutschland : Diele Angelegenheit wird sehr übertrieben. Thätige Verhandlungen haben stattgefunden, aber Deutschland ist keinesfalls unversöhnlich und dürste nicht mehr als andere Mächte mit seiner Zustimmung zur Begründung eineS Schiedsgerichts auf einer annehm baren Grundlage zögern. Selbst die Türken erklären. Niemand dürfe von ihnen sagen, daß sie gegen daS SchiedS-gerichtS-Projekt find, und wenn die Vorschläge eine feste Form angenommen haben, so. werden sie sie prüfen und erst dann eine Meinung äußern und nach Constantinopel berichten, wenn sie Punkte enthalten, welche über ihre Jnftrukrionen hinausgehen. , ,, Der deutsche G e s a n d t e. Berlin, 24. 3uni. Die Norddeutsche Allgemeine Zeitung meldet, daß Dr. Mumm von Schwarzenstein, Gesandter in Luxemburg an Stelle deS Dr. v. Holleben zum Botschafter in Washington für die zweimonatliche Abwesenheit desselben ernannt wurde. ,, Wahres und Falsches. L o n d o n, 24. Juni. Die Evening NewS" veröffentlicht eine Depesche von ihrem Korrespondenten in RenneS, welche wie folgt lautet : Mit allem Vorbehalt belichte ich, daß DreyfuS um 6 Uhr heute Morgen hier ankam. Ein Spezialzug mit vier Passagieren kam hier an. Die Passagiere bestiegen eine verschlossene Kutsche, die von sechs GenSdarmen umgeben war und fuhren nach dem Militärgefängniß, wo der Kutscher zurückgehalten wurde. Die Behörden derweigern jede Auskunft. Eine spätere Depesche meldet, daß
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y v f m RenneS angekommen sei. PariS. 24. Juni. Eine Depesche an La Patrie" von Brest sagt, der Kreuzer Sfox mit DreyfuS an Lord sei heute Morgen von den Azoren abgefahren, wo der Kommandant Befehle von Paris empfing. New S o r k, 24. Juni. Der bekannte Jmpressario Gerson hat mit Zola einen Kontrakt abgeschlossen, wonach dieser den Fall DreyfuS dramatisiren und ein fünfaktigeS Drama schreiben wird. Gerson hat bereits 10,000 Francs an Zola geschickt und dieser will in einigen Wochen mit der Arbeit beginnen. Ob Zola sich selbst zu einer Figur deö DramaS machen wird ist noch nicht gewiß. (Daö kann er ja schließlich ebensogut, wie er eS in seinem RomanLourdeö" gethan hat, allein diese Nachricht scheint unö Schwindel zu sein. (D R ) Entgleist. Von W. TurnerLemb)5f. Langsam und vorsichtig rollte der schwere Transportzug durch die schweig:rde Tropennacht. Auf dem Tender der Maschine standen Willens, der Führer, und Jack Pipers, sein Heizer. Jack schüttete gerade neue Kohlen auf, als er erschrocken zusammenfuhr. Was ist denn. Mann?" Mir war's, als ob da da schon wieder! Hören Sie nicht?" Freilich! Freilich!- lachte der Andere, die Bestien in den engen Käfigen wittern Morgenluft. Muß für die auch kein Vergnügen sein! Vor acht oder vierzehn Tagen noch in schönster Freiheit, und nun in Löchern, wo sie sich kaum umdrehen können!" Jack hatte sich beruhigt. Wie viel solcher Transporte haben Sie wohl schon geführt?" fragte er. Na, so an die fünfzig werden's jetzt sein. Das heißt, so viel Kroppzeug, wie heute, hab ich noch nicht auf einmal hinter mir gehabt!" Sehen Sie, und meine erste Reise ist's!" versetzte Jack, und da wollen Sie sich wundern, wenn mir so Gedanken kommen, irgend eines der Thiere könnte ausbrechen und " Na, und V Und unS hier anfallen!" Der junge Mensch sah unwillkürlich scheu hinter sich. Narrenspossen!" lacht Wilkins. Wenn eine der Bestien srel hM, hält sie sich mit uns nicht auf; dann nimmt sie schleunigst Reißaus, vorausgesetzt sreilich. daß sie überhaupt mit heirnt Knochen zur Erde gelangt. Geben Sie mal mehr Dampf, sonst &um'i wir gar nicht weiter!" Jack greift in's kleine Reguliet-Rd, um den Befehl auszuführen. In demselben Augenblick hör? er tU nen lauten Schreckensschrei seiües Gesährten hinter sich. Sich rasch wendend, bemerk! er, daß eine dunkle Gestalt sich über die Tenderbrüstung schwingt. Schon will er nach der Eisenstange, mit der er Kohlen nachstopst. greifen, da erkennt er den unheimlichen Gast. Es ist einer der Fangleutc, die den Transport zur Küste begleiten. Gebt uns doch etwas h:ißes Wasser zu Grog!" bittet der. Wilkjns, doch leichenblaß von dem Schreck, brummt etwas von: dumme Witze " Aber was ist denn das? Die Maschine rast auf einmal und gerade hier bei dem starken Gefalle. Teufel! Was haben Sie gemacht. Jack!?" Der Lokomotivführer stürz! nach dem Rade Zurück! Ein- zweimal herum. Ohne Erfolg! Das Eisen Ungethüm rasselt weiter, und da da dicht vor ihm ist die kurze, scharfe Kurve. Wilkins. der starke, kräftige Mann, taumelt wie trunken hin und her. Die Kurve! Die Kurve!!" brüllt er hinaus in die schweigende Nacht. Jetzt fängt die hinunterrasende Maschine an, zu springen. Erst nur wenig dann mit immer mächtiger werdenden Stößen. Die Kurve ist erreicht! Nun hebt sich der Tender, um gleich darauf hinunter zu sausen tief, ganz tief. Und über ihn hin stürzen die Waggons, krachend, knirschend, zersplitternd. Aber das Alles übertönt ein gräßliches. ohrenzerrcißendes Geheul, Laute der wahnsinnigsten Angst. Das, sind die unheimlichen Fahrzasie des Zuges, die Bestien, die in ihren Käfigen hah zermalmt, rasend vor, Wuth hinausdrängen in's Freie. . Da keucht ein Leopqrd hervor.
-cyaum vor dem Maule, mit fletschenden Zähnen Seine beiden Hinterpranken sind zerschmettert und in ohnmächtiger Wuth beißt er sich in da5 Trittbrett eines Wagens fest. Da ist eine Anzahl Elephanten, bluttriefend, mit den schrillsten Trompetentönen um Hilfe rufend. Das Nashorn ist scheinbar unversehrt; aber mit seinem scharfen Horn den Tod bringend. Hier ringeln sich die zerstückelten Leiber unzähliger Puffottern, mit wüthenden Bissen bald hier, bald dorthin fliegend. Drei vier fallen einen verwundeten Strauß an. Der aber wehrt sich im Todeskampf mit scharfen Schnabelhieben, bis ein Geparde, der bisher oben auf denWagtions gehockt, ihm von hinten auf den Rücken springt. Seine Zähne graben sich tief in den schlanken Hals, gierig schlürft er das rieselnde Blut. Das Thier bricht unter dem furchtbaren Reiter zusammen. Aber nicht lange erfreut der sich des Sieges. Nach wenigen Minuten liegt der Heimtückische an der Seite seines Opfers die Ottern haben ihr derderbenbringendes Werk gethan. Oben, kaum zwei Meter über dem sich gegenseitig tödtenden Mörderknäuel, liegt Jack auf einem Felsen, wohin er bei der Entgleisung gcschleudert wurde. Die Augen sind ihm weit aus den Höhlen getreten, seine Hände versuchen, sich in den harten Stein zu graben. Angst, entsetzliches Grauen malt sich auf feinem Gesicht. Und unten brüllt, heult, faucht, zischt und trompetet es durcheinander. Mit aller Macht muß Jack gegen eine zwingende Gewalt ankämpfen, die ihn hinunterreißen möchte, mitten hinein zwischen die rasenden Bestien. Dorthin zieht es ihn nach jenem Leichnam, dessen starre Augen ihn magnetisch zu rufen scheinen. Wilkins ist es. sein Kamerad, sein Vorgesetzter. Noch hört er das 5irachen brechender Knochen zwei Leoparden, nur wenig verwundet, haben sich auf Jenen geworfen Dann umfängt ihn tiefe Ohnmacht. Wie im Traum dringt es an sein Ohr wie Flintenschüsse . . . Wochenlang lag Jack im Krankenhaus, in wilden Fieberphantasien immer üuf's Neue die Greuelscenen jener Nacht durchlebend. Als er dann das erste Mal sein Lager verließ und vor den Spiegel trat, fuhr er entsetzt zurück. Sein einst rabenschwarzes Haar war in jener furchtbaren Stunde schneeweiß geworden. Die kleinste Uhr der Welt.
La Chaux de Fonds, der Hauptort des berühmten Uhrengewerdes der Schweiz, kann sich rühmen, die kleinste Uhr der Welt hergestellt zu haben. Ein dortiger Uhrmacher hat nämlich ein U ehrchen angefertigt, welches nur 0,95 Gram wiegt und einen Durch" messer, von 0,675 Centimeter hat. Die Uhrspirale, deren Durchmesser 1,73 Millimeter beträgt, wiegt nur 0,10 Milligramm, kann also sogar auf empfindlichen chemischen Wagen nicht mehr mit Sicherheit gewogen werden. Die Uhr geht, wenn sie gereinigt und frisch geölt ist, 28 Stunden, hat aber das Oel schon sich derdickt, nur 16 Stunden. Diese Uhr steht hart an der Grenze, bis zu welcher Uhren überhaupt gangsähig erhalten werden , können; die Reibungswiderstände nehmen nämlich schneller zu, als die Größe der Uhr und ' die Kraft ihrer Feder abnimmt. ' Man kann ganz kleine Uhren durch Verwendung sehr dünnflüssigen Schmieröls eben gerade noch im Gange erhalten ; bei der geringsten Verdickung desselben müssen sie aber zum Stillstehen kommen. , 2J ( r. r a i i) c n. Elschen (bestellt): Die Mama läßt grüßen und Sie, Frau Nechnungsrath. zum Thee einladen." Frau Rath: Hast Du noch Jemand eingeladen?" Elschen: Nein, die Mama sagte: Die muß ich allein einladen, die zankt sich doch sonst nur mit jeder anderen!" DerbezechteSchlangenmensch. Warum passen Sie auf Ihren Freund, den Schlangenmenschen. immer so sorgfältig auf. wenn er bezecht ist?" Ja, das ist durchaus nothwendig. Neulich hat sich der Mensch in der Besoffenheit beinahe seine Nase abgetreten." . , , WaS dieLeute über Hoodö Sarsaparilla sagen, ist, daß eö kurirt, wenn alle anderen Mittel nichts helfen. Darum sollten Sie Hoodö Sarsaparilla allen anderen Mitteln vorziehen. Hoodö, Pillen kuriren Hartleibigkeit. Durch die Post für 25c zu begeben von E. J.'Hood & Co., Lowell, Mass.
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