Indiana Tribüne, Volume 22, Number 276, Indianapolis, Marion County, 24 June 1899 — Page 1

o xh? As 1 o kVM stA ri r f l i i l v m V j Av ts s - Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171. Jahrgang SS. Indianapolis. Zndiana Samstag, öen 24 Juni 1899. No. 276

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Editorielles

3n Cleveland ist zur Zeit ein großer Straßenbahnstreik mit den gewobnlicken Bealeiterscbeinunaen im Gange. Die Gesellschaft hat sogenannte Lcabi" angeworben und die Streiker U"'l"l nuu ju vm uviu,hi vvu..i C kiM &T T tbatiakeiten. :nr .tstl...ß:.vr:x v t v: . a..tr. iiuuiyulwlluwuP wlt ftiif wi, imm bki snlcken KeleaenbeitkN, ' ' ' . . Die Streuer yesttg taorn, cap ne tonen ans Herz legt, wie sie sich damit die Sympathie des Publikums verscherzen . , rtll,,;nrtvf,(,f dak sie wabl . ...... - M , r - da R.ch. zum , ab., nicht da Recht haben. Andere zu verhindern Dienst bei der Gesellschaft zu nehmen und zu arbeiten. Da eS den Zeitungen aber vor Allem darum zu thun ist, arbeiterfreundlich zu erscheinen, so wer den sie nicht müde, die Streiker zu belehren, daß sie nur Erfolg baben können, wenn sie sich ruhig verhalten und babttn öie ecflll,it Ui Publikums Daß diese Rathschläge nicht stich baltia sind, daß sie vielmehr nur den 0w& Zwiespalt zwischen den Ini cr. v.. oi (..:. v V IlttCCll VC( 1(VCIIC( UUV VC JlMlItyllt Gesellschaftsordnung zeigen, liegt auf der Hand. Du Sympathie des Publikum ist in. den meisten Fallen für die Streiker von gar keinem Werthe. Sie wäre eS nur dann, wenn daS Publikum so lange die Straßenbahn zu benutzen sich weigerte. a!S die Gesellschaft sich i. sich mit den Streikerr. zu ve? ständigen. DaS ist aber niemals der Fall. DaS Publikum benützt die Bahnen, ob der Dienst durch UnionLeute oder Streikbrecher geschieht. Bei der großen Ausdehnung der amerikanischen Städte ist das auch gar nicht anders zu erwarten. Wenn also die Sympathie deS PublikumS den Leuten nicht hilft, was soll ihnen helfen ? ES i? ganz offenbar, daß wenn sich streikende Arbeiter gänzlich ruhig verhalten, wenn' sie nichts thun, als einfach streiken, der Streik völlia weckloS wäre. Denn b.i dem heutig, Stande d Arbeit,. iv rk yi.k.i,,? i. MIV Vt CiV Handumdrehen zu ersetzen. Davor schöben in den meisten fallen selb die 6eflcn Arbeiterorganisationen nicht. Denn welchen Beruf man auch nehme, die Zahl der nicht organisirten Arbeiter ist immer größer als die der organifirten. Welches andere Mittel als den Streik haben aber diese Leute, um gegenüber habgierigen BerkehrSgesell(..e t ..1:4; &,tmt, .-(,.(,- schasten, namentlich Straßenbahn. .f .nf f v: t.A.;K..n. zesellschasten auch nur die bescheidenste ,...?.... 9 nv ()vv(utiy vutu)U jcii ; MtlW ivtun sie dann zu diesem Mittel greisen, braucht man sich dann zu wundern, . it. rt c. v;. e wtun llC sorne uoer cie ,ogenannten ScabS, welche die Stelleneinnehmen, um die sie kämpfen, in Gewaltakten Luft machen? Da kann wohl alle Ordnungkpredigerei nicht viel helfen. Auf der anderen Seite aber veksteht eS sich ganz von selbst, daß die Behörden gewaltsame Auftritte unterdrücken. Und wenn man noch so sehr mit den kämpfenden Arbeitern sympathisirt, und wenn man noch so sehr über die Niedertrackt der Comvaanie und die Gemeinhat Ut Streikbrecher empört ist, so maß man doch zugeben, daß in Staat und Gemeinde Ordnung und Ruhe ausrecht erhalten werden müssen, daß Ruhe und Ordnung gleichbedeutend mit Civilisation sind. Zugleich aber hilft man durch Ausrechterhaltung der Ruhe und Ordnung den herz- und seelenlosen Korporationen ihre Arbeiter zu Sklaven machen. DaS ist der Eingangs erwähnte Zwiespalt, der Widerspruch, der unter der heutigen Gesellschaftsordnung un I Inlfrnr ist. und der erst dersckwinken wird, wenn eine neue GesellschastSordnung sich auf sozialistischer Tendenz I ... c.t. . l . r. to.:k UHiafWttUl V ArHMilhleli. Wetterbericht. 3m Allgemeinen wolkiges Wetter, Regenschauer heute Nacht und wahr scheinlich auch Sonntag. Höchste Tem peratur innerhalb der letzten 24 Stunden 91 Grad, niedrigste 8 Grad Schissel'S Temperatur 86 Grad Die Kantinen-Frage. Washington, 23. Juni. Be züglich der Frage der Erhaltung der

Kantinen in den Posten der Bundesarmee erfährt man. daß soweit eS auf daS Kriegsdepartement ankommt, daS A.C k &i.tl IJUl A.Änk i.f Vn

. UClCiyCllUC tyliCUl UIUI yiuiimu u .den wird. Alö der Fall von Camp .Meade angeregt wurde, ließ daS Departement die Sache genau untersuchen und die Berichte der damit beauftragten Offiziere aller Dienstzweige ergaben, daß in jeder Hinsicht daS System der Armee-Kantinen, wie eö jetzt in Uebung ist, für die Soldaten unendlich besser ist alö daS alte System der Posten - Händler und der gemeinen Kneipen an den Grenzen des Gebietes der Posten. Die Regulationen, nach denen die Kantinen gehandhabt werden, find er lassen und daS Departement sieht keine Veranlassung zu einer Aenderung. Derkentral-Schützenbund. Dubuque, 3owa, 23. Juni. DaS jährliche Preisschießen deS Cen tral-SchützenbundeS von Nord-Ame-rika wurde hier gestern mit einer Parade eröffnet, an welcher etwa 00 Gäste theilnahmen. Die Stadt ist hübsch dekorirt und im Schützenpark hielt der Präsident C. H. Meyer eine Ansprache, während die Festrede von G. F. Thormann gehalten wurde. Um 2 Uhr begann daS Preisschießen unter der Leitung von Peter Klauer. Die hier versammelten Schützen repräsentiren etwa 4000 Scharsschützen, darunter die von Indianapolis und Hammond, 3nd. Um 2 Uhr begann daS Scheibenschießen aus 200 JardS Entfernung. ES wurde bis zum Abend fortgesetzt. Die erste rothe Flagge gewann David Herline auS Winona. Min., mit dem eisten Schuß, welcher abgegeben wurde. Den Preis für die ersten 200 Points, eine goldene Medaille und einen Spezialpreis, gewann John Schmid auS Milwaukee von der dortigen SchützengefeUfchast. Schmid gewann auch die etzte Flagge deS TageS. Am Freitag wird daS Scheibenschießen fortgesetzt. Ge th e ert und gefedert. Danville, 30., 23 3uni. Blutend und mit Federn und Theer bedeckt erschien letzte Nacht aus der Poizeistation ZameS Briley aus Roßville, welcher dort von Weißkappen in diesen Zustand versetzt worden war. Auf Brust und Rücken hatte er eine Anzahl von Peitschenhieben, welche die Haut vollständig durchschnitten hatten. Wie Briley erzählt, übelsielen ihn gestern Abend in seinem Hause in Roßville 12 junge maSkirte Leute, von denen er fünf erkannte, schilpten ihn auö der Stadt und banden ihn an einen Stacheldrahtzaun, wo er entblößt und auf daS Grausamste mit einer Peitsche mißhandelt wurde, woraus er getheert und gefedert wurde. Wie ein Bewohner von Roßville glaubt, wurde Briley von den Weißkappen gezüchtigt, Weiler sich angeblich weigerte, seiner Familie den Unterhalt zu gewähren. StaatSminister vonBülow ausgezeichnet. Berlin, 23. 3uni. Kaiser WilHelm hat den Staatssekretär deö Aeußeren von Bülov in den Grasenstand erhoben. Berlin, 23. Juni. Die angesehendsten Blätter deS Landes preisen den StaatS-Sekretär von Bü!ow wegen feiner meisterhaften Behandlung der Verhandlungen mit Spanien über den Erwerb der Karolinen und seiner auS gezeichneten Leitung der auswärtigen Angelegenheiten. Die Blätter weisen darauf hin, daß die Verbesserung der Beziehungen zu England und die friedliche Lösung deS Samoa-ConfliktS daS Werk deS Gra fen von Bülov find. Die Vosfifche Zeitung bespricht die Samoa-Angelegenheit und besürwor tet die Aufhebung der Mitherrschast der drei Mächte im Interesse deö Friedens und der Ordnung und sagt, dieö sei augenscheinlich Deutschlands Wunsch. Auö Man. a. Manila, 23. Juni. Aguinaldo scheint sich bei der Vereitelung deö Ver suchö zur Wiedereinnahme von San Fernando noch nicht beruhigen zu wol len. Er hat daö Commando über General Lunaö Truppen persönlich übernommen und auö der Gegend von An tilopo 2000 Mann herangezogen, und beunruhigt die amerikanischen Trup

pen unablässig. Gestern Abend wurden wieder zwei Mann vom 17. Regiment verwundet. General MacArthurö Truppen sind fortwährend auf einen Angriff gefaßt und schlafen mit dem Gewehr im Arm. Der General hofft nur, daß ihm der Feind eine neue Gelegenheit zu einem offenen Gefecht giebt, und die Solda-

ten werden sich über eine Gelegenheit freuen, die Rebellen fassen zu können. ohne daß sie biö an die Brust durch Sümpfe waten müssen. Der Bahnverkehr zwischen San Fernando und Manila ist heute nach mehrtägiger Unterbrechung zum Zwecke der Reparatur von Brücken wieder eröffnet worden. Der Tranöportdampfer Centennial, welcher hier eingetroffen ist, war aus dem Wege nach dem hiesigen Hafen an der Nordküste von Luzon aufgelaufen, faß am Mittwoch mehrere Stunden auf einem R,ff fest und wurde während der Ebbe von Eingeborenen in Canoeö von allen Seiten umschwärmt und bedroht. Der Kommandeur deö Schiffeö, Capt. Eagle, sah sich genöthigt, um daö Schiff wieder flott zu machen, mehrere hundert Tonnen Bedarfsartikel über Bord zu werfen, welche die Eingeborenen ans Land schleppten, indem sie sie einander streitig machten. Der Kreuzer Baltimore lief kürzlich an derselben Stelle auf, aber damals hielten sich die Eingeborenen in respektvo?er Ferne. D u m D u m" -K u g e l n verboten. 3m Haag, 23. 3uni. Daö Comite der FriedenS-Conserenz für Heer und Flotte besprach in seiner heutigen Sitzung die Frage der sog. Dum Dum". Geschosse. Der britische Delegat, General-Major Sir 3ohn Ardagh, erklärte, Großbritannien wünsche Geschosse, die mit den Prinzipien moberner Kriegführung nicht im Einklang ständen, nicht zu benutzen und sagte die Dum-Dum-Geschosse würden nur gegen einen unzivilifirten Feind gebraucht werden. Die Conferenz faßte schließlich einen Beschluß zu Gunsten eines Verbotes gegen die Benützung von Geschossen, die innerhalb deS menschlichen KörperS wie Sprengkugeln wirken, von Gechossen, deren gehärtete Hülle den weicheren Kern nicht ganz , umschließt oder einen Einschnitt hat. Die amerikanischen und britischen Delegaten allein stimmten gegen ein olcheS Verbot. Die Benützung neuer Explosivstoffe n Projectilen, die auö Ballons gewarfen werden, wurde auf S Jahre verboten. Die Frage eineö Verbotes der Einführung neuer Typs von Gewekren wurde zurückgelegt. ' D r e y f u ö. Brest, 23. Juni. Die bevorstehende Ankunft DreyfuS'. bildet hier daS Tagesgespräch. Aber Niemand scheint etwaS über die Arrangements zu wissen, und die offiziellen Personlichkeiten, welche man befragt, verweigern entweder Auskunft oder beHäupten, keinerlei Information zu haden. Man ist im Allgemeinen der Anficht, daß der Sfaz" während der Nacht landen wird. Im Uebrigen kann der Dampfer kaum vor Montag ankommen. ES wird gesagt, daß DreysuS im Arsenal gelandet und sofort vermittelst eineS Sztrazugeö nach RenneS befördert werden wird. Sine Abtheilung geheimer Polizei ist von Pariö hier angekommen. Lond on, 24. Juni. Der Korrespondent der Daily Mail in RenneS schreibt: Du Paty de Clam wird hierher (nach RenneS) gebracht und mit DreysuS consrontirt werden. Gerüchtweise verlautet, daß zur selben Zeit da DreysuS ankommt, die Hinrichtung deS Mörders de Cornee stattfiaden wird, um die Menge von dem Bahnhofe abzulenken. DaS neue Kabine t. Pari, 23. 3uni. Heute fand unter dem Vorsitze deö Präsidenten Loubet die erste. Sitzung deö neuen Ministerium statt. Eö wurde beschlössen, und zwar auf Antrag deö Kriegsminister, eine Anzahl höherer Offiziere wegen unpassender öffentlicher Aeußerungen zu versetzen. Die Sozialisten haben beschlossen, die Regierung zu unterstützen, wenn sie die Republik vertheidigt. Camille

. Peletan und einige Andere traten in Folge dessen auS der Gruppe auS. I Die Tempö" versichern, daß die Regierung binnen Kurzem die Depntirtenkammer vertagen und die Lösung

der DreyfuS-Sache selbst in die Hand nehmen werde. Man prophezeit dem neuen Kabinet eine nur kurze Dauer und zwar Haupt sächlich weil General de Gallifet Mit glied desselben ist. De Gallifet hat zur Zeit der Niederwerfung der Com mune die schrecklichen güfilirungen in großem Maßstabe vornehmen lassen, weshalb er die radikalen Elemente zu heftigen Gegnern hat. Die Namen der zu versetzenden Of fiziere find noch nicht mitgetheilt, aber man glaubt nicht, daß sich Mercier, Gonse und Pellioux unter ihnen be finden. Eö wird gemeldet, daß der neue Prozeß DreyfuS' vollständig öffentlich geführt wird. Cafimir Perier und General Mercier befinden sich bereits in RenneS. Die Thronfolge in Koburg. London, 23. 3uni. ES ist endgiltig entschieden worden, daß der junge Herzog von Albany, Enkel der Königin Victoria, Erbe deS Throne von Sachsen-Koburg und Gotha werden soll, wenn der jetzige Großherzog, der Herzog von Edinburgh, abdankt und der Herzog von Connaught auf daS Erbe verzichtet. OchiffA'NachriSten. Angekommen in : Southampton: Augusta Victoria" von New Jork. ' New J ork: Patria" von Hambürg; Lucania" von Liverpool. Queenötown: Eampania" von New Jork. Boston: Ultonia" von LiverPool. Genua: EmS" von New Jork. Liverpool: Canada" von Boston. Bremen: Lahn" von New Jork. 4 allerlei. U.nafäbr vier Meilen westlich von Scottsburg, Ky., entfernt, in Finley TownZhip, brachte der Zarmer fcokm Taylor Mount seiner Zsrau eine lebensgefährliche Schußwunde bei. woraus er die Wasse aus sich tüt richtete und durch eiuen wohlgezielten Schuß seinem Leben ein gewaltsames Ziel versetzte. Die That beging der 5fara in seiner Scheune, die eine Viertel Meile von demWohnhause entsernt llegt. Mount war sruyer Trustes von Finley Townsyip und war ern vekannter Politiker. Er litt in der lekten Zeit an Geistesstörung und war in Lomsvme unter Behandlung. Wayrsckeinlick beaina der warmer die That in einem Anfalle plötzlicher Geistesgestortyelt. Die Frau wird zedensaus sterben. Bei einer Temperatur von 100 Grad war das alte Gebethaus der Mennoniten in Millersville. Pa.. jüngst bis auf den letzten Platz von Glaubigen gefüllt, welche Augenzeugen der nach einem alten Herkommen stattfindenden Bisckofswabl sein wollten. Der. Bischof wird aus den Predigern "tfi v 'n v.. ,it gewayti iinu zwar gui uccjcmuc ui von Gott für dieses Amt bestimmt, der in einer ihm überreichten Bibel ein weißes Blatt Papler findet. Bier Candidaten für das Bischofsamt waren vorhanden und nach vielen Geb:ten wurden vier Bibeln, von denen nur eine das bedeutunasvolle Papier enthielt, auf den Altar gelegt. Die Wahl fiel auf den Red. Abram Herr aus Nett Danville, einem Nachkommen von Hans Herr, der sich vor 'ca. 200 Iahren mit den ersten Mennoniten im Conestoga - Thul niederließ. ' Mit langen, blauen Talaren anaetban. verbrachten iünast 500 Neger Männer. Weiber und Kinder fastend, betend und singend eine ganze Nacht in einem alten Waarenspeicher zu Houston, Tex., um der von ihrem Propheten F. A. Smith vertundeten Vernichtung aller Sünder durch siedendes Oel und Wasser zu entgehen. Während in dem Innern des Gebäudes wahnwitziger Tumult herrschte und die Narren da3 Ertönen von Gabriel's Posaune mit Zittern und Zagen erwarteten, hatten sich draußen die Angehörigen der Bethörten angesammelt und verlangten mit Ungestüm dasEinsckreiten der Polizei. Schließlich ver ging die Nacht und als ' der Morgen graute, ohne daß lieoenves und Wasser Nck über Houston ergoß, er kannten auch die Blödesten, daß sie von ihrem Propheten genarrt waren. Dem Letzteren Ware es wohl schlimm ergan gen, wenn er sich nicht bei Zuten auZ dem Staube gemacht hatte.

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kunrt einen Prominenten Anwalt. H err R C. P h elp s, der leitende Venstons. Anwalt von elsast. N. Y schreibt: Ich tvurüe auZ her Irm?. pnti.(f.n 1T . - v i..ijVH llllll chlechtcr Gksundhcit und litt seitdem an Herzbe, chwerden. Ich batte däusia ChnmaAt.n uni etftiienfie Unfälle. Ich ginz gebeugt wie ein Mann von 80 Jadrcn. Ach trug sortwädrend einen Uederrock, selbst im Sommer, um mich nicht zu erkälten. Konnte mein Gcschäst nicht verseden. Meine Rube war durch heftige Schmerze in der Herzgegend und dcr linken Schulter ge brauch von Tr. Miles' eart Cure, ungcacht.-t. dak lch so viele Patentmedizinen und Verschreidüngen von Aerzten genommen hatte, ol.ne dak e mir geholfen hätte. Dr. Ailes' Heart Cure stellte meine Gesundheit wieder der. Es ist wahrhaftlg eine wunderbare Medizin und es macht m,r viel BergvUgen. diese? Mittel Jedermann ,u empfehlen. Tr. MileS' Mittel werden durch alle Apotheker Verkaufs unter einer positiven Garantie: die erste fflasche nützt oder da? Geld wird zurücker stattet. Buch über die Krankheiten de! Herzens und der Nerven frei. Adresse: D r. M i l e 5 M e d i c a l E o.. Elkbart. Ind. In Zusenhvfen bei Ofknburg machte der Sirohhändler und Landwirth Stefan Serrer den Versuch, den Bahnwart Josef Männle beim Uebergang der Straße Oppentwiti Zusenhofen auf das Geleise zu ziehzn, unzweifelhaft in der Absicht, ihn von dem heranbrausenden Zuge überfahren zu lassen. Die Gefahr für Männle war groß. Nur eine rasche Wendung, die er noch rechtzeitig rnachen konnte, bewahrte ihn vor einem traurigen Schicksal. Gleichzeitig schlug Männle-dem Serrer die Laterne auf den Kopf, daß er in denGraben stürzte. Die Beiden lebten schon seit längerer Zeit in großer Feindschaft. Serrer wurde verhaftet. Wer mochte wohl g l a uben, daß Störche, welche bekanntlich die Kinder, welche sie m's Haus bringen, mit so großer Zärtlichkeit behandeln, im Stande sind, ihre eigenen Jungen zu Tode zu martern? Und doch ist's so. Ein Bauer zu Ingen mußte am Dache eines Heuschobers, auf welchem sich ein Storchennest mit vier Jungen befand, eine Reparatur vornehmen. Um diese zu ermöglichen, ließ er in unmittelbarer Nähe des Nestes einen Pfahl errichten und auf diesem das Nest befestigen. Am folgenden Mocgen fand man die jungen Störche mit durchbohrten Brüsten auf dem Boden liegen. Die Eltern waren verschwunden. Der Hypnotiseur Professor Dr." Czynski. der vor einer Reihe von Jahren mit einer Dame der sachsischen Aristokratie in München durch eine Pseudotrauung sich vermahlte , um sich in den Besitz des Vermögens der Dame zu setzen, und dafür zu mehrjähriger Gefängnißstrafe verurtheilt wurde, ist letzt rn Warschau aufgetaucht. Er hat sich doet als wis senschaftllcher Grapholog niederge lassen. Czynski bezeichnet sich auf großen Plakaten an den Straßensaulen als einen Hörer der Charite in Paris, einen Schüler des berühmten" Crepieux Jamin, des Begründers der wissenschaftlichen Graphologie, und will Kurse für wissenschaftliche Graphologie" einrichten. UmeinenBegriffzugeben, wa? heutzutage in der Schweiz Alles gefeiert wird, lassen wir nächstehend das Programm der kürzlich in Schleitheim (Kanton Schaffhausen) vorgenommenen Einweihung der ersten Jungviehweide mit neuem Kuhstall" folgen. Dieses im Schaffhauser Tagblatt erschienene Programm lautet: Donnerstag ' Morgen 11 12 Uhr: Ankunft der Rinder in Schleitheim und Aufnahme, nebst thierärztlicher Untersuchung. 12 Uhr: Gemeinsames Mittagessen der Festthcilnehmer im Gasthof zur Post. 2 Uhr: Abfahrt sämmtlicher Rinder vom Gasthof zur Post durch Schleitheim auf die Weide in Begleitung von Musik und Gesang. 2 Uhr: Bezug der neuen Stallung. 3 Uhr: Festreden des Verbandsvräsidenten und Landschaftsdirectors nebst gemüthlicher Unterhaltung. Freunde der Landwirthschaft und Viehzucht sind herzlich willkommen. Im Ganzen. wurden 63 Rinder eingeweiht". , ,, , Neunzig Prozent aller Menschen haben unreines Blut und dieses verursacht viele Krankheiten. HoodS Sarsaparilla kurirt diese Krankheiten, indem eS die Unreinigkeiten entsernt. , SoodS Pillen irritiren nicht und sind die einzigen Pillen, welche mit SoodS Oarsaparilla genommen werden sollten.

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