Indiana Tribüne, Volume 22, Number 274, Indianapolis, Marion County, 22 June 1899 — Page 2
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er rivüne. ErscheKt Taglich und Sonmeßs. Dit tägliche .Tribun kostet durch itn Xxlm j 1ttA p Woche, die ontag,rrtbae''I tr.ntt , KJoche. Btlbc .ufaxn IS Cents $n Udtatl per ,at. Per V,ft tnUli , U jwaejcht i SiKtfitlna M y' SUr. cnwi 18 Oüv Vlabama Citat Indianapolis, Ind., 22. 3uni 1899. Der kleine" Hamvurger. JmAltn von 78Jahren ist jüngst ein russischerStaatsmann gestorben.derwie kaum ein Anderer von sich sagen konnte, er habe seinen Aufstieg zu den hochfien Würden ausschließlich sich selbst zu verdanken gehabt. Der wirkliche Geheime Rath und Staatssekretär An. dreasFeodorowitsch v. Hamburger, der seine Carriere nach mehr als fünfzigjähriger Dienstzeit als Gesandt:? in Bern beschloß, war in Moskau als Sohn eines bescheidenen Beamten geboren und hatte die dortige Universität besucht, worauf er als Kanzleibeamter in das Ministerium des Aeußern eintrat. Ein stark ausgeprägter Buckel und eine ausgeprägt jüdische Physiognomie schienen ihm für die diplomatische" Carriere wenig Chancen zu verheißen und so verbrachte er auch die ersten 30 Jahre im Kanzleidienst. Sein emsiger Fleiß und seine hohe Jntelligenz waren nicht unbemerkt geblieben und der Kanzler Fürst Gortschakow hatte ihn zu einem seiner Sekretäre gewählt. Er war bald der Sekretär des Kanzlers, von dessen Seite er nicht wich ; er war einer der wenigen Beamten. die im Ministerialgebäude selbst wohnten. Denn es war keine Sinekure, des Fürsten Leibsekretär zu sein; man mußte immer zu jeder Stunde des Tages und der Nacht dem Chef zu Diensten sein. Bald gab es auch sür Andre Feodorowitsch keine Geheimnisse mehr; aber er war die Verschlossenheit selbst. So stieg er denn allmählich zum Ranze eines Geheimraths, hatte sich auch zum Direktor des Wirthschaftsdepartements im Ministerium ernennen lassen, war aber nach wie vor der Leibsekretär des Kanzlers und wenn der Kaiser seine Sommerreisen, meist nach Deutschland (Ems, Jugenheim bei Darmstadt) antrat, so wurde Hamburger für den diplomatischen Dienst mitgegeben. Dieses seines Uniergeordneten war der Kanzler sicher und auch Intriguen hatten der sehr mißtzauische Staatsmann von ihm nicht zu besorgen. Da war ja doch immer sein Sekretar, sein Schreiber, der kleine Hamburger! Da geschah im Februar 1873 am Freitag der legten Karnevalswoche (Butterwoche-) im Anitschow - Palaiö ein schwerer Unfall. Während des Balleö beim Großfürsten-Tyronfolger Alezander (später Alexander III.) stürzte der wirkliche Geheimrath N. v. Westmann gerade in dem Augenblicke bewußtlos nieder, als der Thronfolger ihn anredete. Der alte Herr blieb mehrere Tage im Palais, ehe er auch nur in seine Wohnung gebracht werden konnte, und starb im Juni desselben JahreS in Wiesbaden. Aber es war sofort klar, daß er sein Amt nicht mehr werde antreten können, und schon vom Tage nach dem Unfälle mußte sein Nachfolger im wichtigen Amte des .Gelzilfen- des Ministers des Auswärtigen ernannt werden. An erster Stelle stand die Candidatur des ältesien Geheimrathes Baron Jomini, doch diesen wollte der Fürst auf seinem Amte als erster Redakteur- des MinisteriumS nicht vermissen; er bestimmte ihn, die Candidatur abzulehnen und schlug dem Monarchen Herrn Stremoukhow, den Direktor des siatischen Departements, vor. Hamburger war tief gekränkt; an ihn hatte man gar nicht gedacht, obzwar er der nächstälteste der Geheimräthe war. Er konnte diesmal seinen Unmuth nicht ganz zum Schweigen bringen und das verdroß den Kanzler gar sehr. Wie kam sein Schreiber" zu solcher Ambition? Doch wer beschreibt das Staunen, die Wuth des Fürsten, als Hamburger schon nach wenigen Wochen beim Kaiser, den er wieder nach Jugenheim begleitet hatte, seine Ernennung zum Staatssekretät" durchgesetzt hatte? Der Vorwand dazu war ein sehr origineller, geradezu amüsanter. Der Staatssekretär in Rußland ist ein bloßer Titel, aber er gibt den Besitzern desselben das Recht, Aufträge des Monarchen direkt an den ReichSraih gelangen zu lassen. Nun behauptete Hamburger, da er oft den Monarchen begleite und dessen Aufträ eventuell auch an den Reichsrath zu übermitteln in die Lage komlnen könnte, sei für ihn dieser Titel eine Nothwendigkeit. Doch dieS war blos der erste Schritt auf dem Wege der Selbsthilfe". Im Winter 1873 erhielt Hamburger einen zweimonatlichen Urlaub ins Ausland. Kaum war er jenseits der Grenze, so traf die Nachricht ein, Hamburger habe geheirathet, und zwar eine polnische .Gräfin", zu der er schon lange in VeZiehungen gestanden, die aber in der Gesellschaft- nur vom stärkeren Theile derselben gekannt war. Die Erlaubniß hierzu hatte er sich vom Kaiser, während er mit ihm in der Krim war, ausgewirkt gehabt. Nun meinten Hamburgers Gegner, jetzt sei es mit seiner Carriere zu Ende. Jedenfalls könne er nicht im Ministerium wohnen, denn eS bestehe ein Statut, wonach Posinnen nicht im Ministerium des Auswältigen untergebracht werden dürften. Damit var eö aber nichts. Hamburge? kehrte zurück, fest im Vertrauen auf die Unterstützung des Zaren und auch deS Thronfolgers, der Präsident der historischen, Gesellschast war, als deren Sekretär Hamburger fungirte. Ein Jahr später überraschte Hamburger das Mmlsiermm mit einem neuen Streiche. Wieder hatte er den Monarche. nacb der Krim begleitet und von dort nach Petersburg zurückgekehrt brachte er sich seine Ernennung zum
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nun allerdings seine letzte Beförderung. Er wäre auch gern Botschafter geworden. Und warum denn auch nicht ? Hatte nicht Gambetta im Jahre 1880 seinen Freund Challemel-Lacour in London, beglaubigt und dieser sich im
französischen Votschaftshotel mit seiner Wirthschasterin installirt, was freilich die baldige Abberufung nöthig machte. Hatte doch in einem der ersten unter Grevys Präsidentschaft gebildeten Cabinette eines der Mitglieder im Ministerhotel eine nicht geradezu ganz legitime Ehehälfte installirt. Und zudem versuchte Hamburger wach dem Tode Alezander's II. bei dem ihm sehr wohlgesinnten Nachfolger desselben und der Kaiserin durchzusetzen, daß seine Gattin beiHofe empfangen werde. Aber fein Glück hatte ihn diesmal im Stich gelassen. Und so blieb er bis zum Jahre 1895 in Bern. War Hamburger ein Intrigant? Er mußte den Vorwurf aehört haben, denn er äußerte sich darüber wie folgt: Ich intriguire nicht, ich stehe Niemandem im Weae. ich habe nie irgend Jemandem geschadet. Aber es ist Niemandem ie eingefallen, für mich einzutreten, irgend Etwas für mich zu thun. Ich mußte mich immer selbst fortbringen. In der That war Andre Feodorowitsch ein seelensguter, stets dienstfertiger Mensch und er war auch jeder Stellung gewachsen, die er sich errungen. Selbst die Beziehungen zur Schweizer Regierung, die wegen der vielen Nihilisten oft eine so sehr heikle war. wußte er freundschaftlich zu gestalten und zu erhalten. Die Ursache der Leichenstarre. Der bedeutende Pariser Physiologe Lacassagne hat in Verbinduna mit Etienne Martin der dortigen Akademie der Wissenschaften eine wichtige Abbandluna über die Entstehuna der Leichenstarre vorgelegt. Die Beständigkett und Glelchformtgkelt, womit dieser Zustand bei allen Berstorbenen eintritt. Heften vermuthen, daß dieselben natürlichen Ursachen auf alle Leichen in der gleichen Weise einwirken, ooald der Tod einaetreten ist und der Kreislauf der Lebenssäfte aufgehört hat. wird der Körper rein phsikalischen Gesetzen unterworfen und unterliegt somit in Bezug auf alle feine Theile vornehmlich der Wirkung ver schwerkraft. Die erste Folge davon ist, daß sich in dem abaestorbenen Körper von oben nach unten eine Art Strömung bildet, die schon von Brouardel (demselben, der die französische Wissenschaft auf dem Berliner Tuberkulosecongreß vertrat) erkannt wurde. Diese Strömuna entziebt allenGeweben nacheinander ihre Nährflüssigkeit und führt dadurch zunächst eine Veränderung und dann eine Zerstörung der Zellen herbei. Daraus folgt die in den obersteu Theilen des Körpers entstehende und dann allmählich auch auf die tieferen Theile sich erstreckende Leichenblässe. Aukerdem aber ist die Entziehung der Flüssigkeit in zweiter Linie die Ursache der Leichenstarre. Dafür haben die Forscher eine ganze Reihe von Beweisen erbracht, von denen wir die interessantesten nennen wollen. In geschwollenen Gliedern, die einen reicheren Flüsstgkeitsgehalt besitzen, tritt die Erstarrung später ein als in gefunden Gliedern, leitet man aber tue Ueberfülle von Blutserum künstlich ab, so tritt die Starre wie aewöhnlich ein. Es läßt sich auch überhaupt auf künstlichem Wege eine vorzeitige Zeichenstarre erzeugen, indem ein Theil eines menschlichen oder thierischen Körpers sofort nack dem Tode durch eine ismarchscheBinde an der äußersten Wurzel des Gliedes fest umwickelt wird, dann zeigt sich in diesem Gliede die Muskelsieisbeit schneller als in dem entsprechenden Gliede der anderen KörperHälfte. Wenn man sofort nach dem Tode eine Leiche so legt, daß sich unter dem Einfluß der Schwere die Blutflüssigkeit in gewissen Muskeln anhäufen mufr. so tritt in diesen bezw. den von ihnen eingenommenen Körpertheilen die Leichenstarre zuletzt ein. 2o yal man z. B. bei Verunglückten oder Ermordeten, deren Korper m eme etgentyum liche Lage gekommen waren, etwa so, dafc die Beine böher lagen als der Kopf, beobachtet, daß die Leichenstarre sich in den Beinen zuerst zeigte, umgekehrt wie gewöhnlich. Endlich hat man Nersuckie aemackt. um den Eintritt der Leichenstarre künstlich zu verzögern. und dies ist gelungen durch Herstellung eines künstlichenSästekreislaufs, indem man einer Leiche daö Bwt von Hingerichtetrn oder künstliches Llutserum einflößte. Die Leichenstarre ist also der zweite Ausdruck der Zersetzung der Muskelzellen, wenn man als den ersten Ausdruck die Leichenblässe und als die Ursache beider die FlüssigkeitSentziehung auS den Gewesen an nimmt. Ltrndr,cht" am Lapenttsch. An Meeresküsten gilt bekanntlich schon seit uralter Zeit, in mehr oder minder weitgehendem Maße, ein Strandrecht, demzufolge Anwohner sich verunglücktes Schiffsgut ohne Weiteres aneignen, wenigstens wenn dasselbe augenblicklich herrenlos zu sein scheint. Curios, wie es im ersten Augenblick auch klingen mag. ist es nichtsdestoweniger Thatschc, daß zum Thl auch in unseren großstädtischen Ladengeschästen, Restaurationen und anderen Plätzen so eine Art Strandrecht ezisrirt, resp, sich in AngestelltenKreisen innerhalb dieser Plätze herausgebildet hat! Ja dasselbe läßt sich mindestens ebenso aut ntscbuldiaen. wie das obige, und hat nichts geradezu Unheimliches' an sich. Dabei liegt es einem viel größeren Publikum jederzeit sehr nahe. Das Strandgut, an welchem dieses Necht ausgeübt wird, besteht nämlich in Kleingeld, welches Kunden oder , k r . unoinnen herausgegeben und von lynen achtlos liegen gelassen worden ist! Solche Stalle kommen in aroken ttnd stark re:UULksUtnt2
siger vor, als die !1ketsten vielleicht ahnen, in der That so häufig, daß da und dort solches Strandgeld- jede Woche in beträchtlichem Grade zur Erhöhung des Einkommens von Kas-sen-und sonstigen Angestellten beiträgt! Kann man es Letzteren verübeln, wenn sie sich derartiges Strand gut ruhig zu Gemüthe führen, vorausgesetzt natürlich, daß sie es wirklich nicht vor dem Weggang des Kunden bemerkt haben und diesen nicht weiter kennen? Ja. wenn begründete Aussicht vorHanden sein sollte, das Geld dem nachweislich dazu Berechtigten zurückgeben zu können, dann läge roenigstens eine Fund - Unterschlagung vor. Aber welche Gewähr ist dafür vorhanden, daß das Geld wieder an die richtige Adresse gelangen würde? Auch hier findet der Geschäfts-Grund-satz Anwendung: No inistakes errected afterwanls", nur daß diese Anwendung lediglich gewissen Angestellten des Geschäfts zugute kommt. Es ist eine Nutzbarmachung fremden, meist nicht wieder gut zu machenden Malheurs" oder fremder Fahrlässigkeit. und die betreffenden Angestellten sind einfach die Nächsten am Strande! Möge einer Derer, welche an diesem Strandrecht schon manchmal Antheil genommen haben, nachstehend das Wort führen: Ich beziehe das fürstliche WochenSalär von $15 für eine sehr aufregende und aufreibende, und zugleich sehr verantwortungsvolle Thätigkeit; aber ich kann durchschnittlich stets auf eine wöchentliche Extra-Einnahme von $3 zählen lauter vergessenes Wechselgeld. Diejenigen, die es zurücklassen, sind meistens Personen, welche in großer Eile waren, um noch inen Zug oder einen Straßenbahnwagen zu erwischen oder irgend ein Engagement einzuhalten, und sie könnten wahrscheinlich nicht zurückkehren, auch wenn sie ihren Verlust bald bemerken würden. Am andern Tage können oder wollen sie auch derGeschichte nicht mehr nachgehen und verschmerzen den verlorenen Quarter, oder was es sonst sein mag, (größere Beträge sind es immerhin äußerst selten), o gut sie können. Wer soll das Geld denn kriegen? Der Eigenthümer des Geschäftes jedenfalls nicht, denn das Geschäft hat ja vollkommen mit dem Kunden abgerechnet und erhebt auch in allen, mir bekannten Fällen keinen Anspruch auf solches gestrandete Geld. Dieses ist also mein Profit. Sie können mir glauben, ich versuche alles Mögliche, den Kunden oder die Kundin (denn das schöne Geschlecht stellt ein besonders großesEontingent zu diesen Unglücklichen) noch rechtzeitig zu benachrichtigen, und wenn ich Jemand zu diesem Behuf auf die Straße nachschicken mußte. Aber nicht immer gelingt es mir, und meine Mißerfolge bilden meine Eztra-Ein-nahmen. Bin ich darum unehrlich ? Ich glaube nicht." Ein ähnliches Liedchen können auch manche Angestellte an Theater-Billet-schaltern und sogar an Postschaltern u. f. w. singen, und man darf zufrieden sein, wenn sie niemals ein Schrittchen weiter gehen, als derjenige, welcher Obiges jüngst zum Besten gab, also sich auf streng legitimes" Strandgut beschränken. Solche Fälle sollen, wie gesagt, recht häufig vorkammen. Das geehrte Publikum aber möge sich daraus seine eigenen Lehren ziehen für sich und seinen Geldbeutel I n Letcher County, Ky., wollte William Maggard zwischen John Moore und Chris. Craft. die in Streit gerathen waren, Frieden stiften, als beide auf ihn feuerten und ihn auf der Stelle t'odteten. Die Mörder ergriffen darauf die Flucht. . Bedeutende Alterthumsfünde sind an der Lippe gemacht worden, und zwar in der Nähe von Halteurn, woselbst bereits in früheren Jahren mit Erfolg Ausgrabungen veranstalke! wurden. In diesem Fall hat man äußerst ausgiebige Fundstellen angetroffen und nicht weniger als 200 Gräber und Hllnenbetten, UrnenfriedHöfe, Hügelgräber und auch ein Kastell gefunden, von denen erstere eine Fülle kulturhistorisch interessanker Gegenstände, Bronzen, Waffen, Geräthe enthielten. Diese neuesten Livpefunde werden auf eine lange Periode zurückgeführt, die sich von etwa 1000 v. Chr. bis in die fränkische Zeit erstreckt; sie sind durchaus noch nicht als abgeschlössen zu betrachten und erregen das Interesse weitester Kreise. Mit großer Feierlichkeit wurden in Taknam die Reliquien des Buddha übergeben, die bei Piprah wa gefunden und dem König vonSiam von der indischen Regierung als Geschenk übergeben waren. Ein besonderer Abgesandter war von Bangkok ein getroffen. Die Uebergabe geschah im Namen der indischen Regierung an den König von Siam, das gekrönte OberHaupt der Buddha - Religion.- Bei den Feierlichkeiten wurde auch der Stelle ein Besuch abgestattet, wo die Gebeine und Aschenreste gefunden waren. In buddhistischen Kreisen besteht kein Zweifel, daß die Reliquien echt sind. Buddah's Leichnam, sagte man, ist verbrannt und seine Asche und Gedeine waren an die verschiedenen Orte. wo er gelebt hatte, vertheilt worden. Es ist daher nicht unwahrscheinlich, daß ein Theil auch an seinem Geburtsort ausbewahrt worden ist, und es ist möglich, daß es diese sind, die jetzt aufgefunden wurden. Die Reliquien beste hen aus einem steinernen Behälter, auö Krystall- und Steinvasen mit Aufschristen, aus Knochen- und Aschenresten, Ueberbleibseln von Holzbehältern und dann aus einer Menge von Juwelen und verraten, die dem Andenken
Buddah's geopfert worden sind. Die Inschrift aus. der einen Base bezeugt, daß die darin enthaltenen Aschenreste der Theil der Gebeine Buddah's sind, die sein Bruder Sakyas nach der Berorennung ryaiten unv nach vem QH buoZ BuddaVbr-A Wis
Deutsche Lokal-Nachrichten.
Cüajicu. Dresden. Der langjährige Bureauvorstand der Generaldirektion der Königl. Hoftheater, Kanzleirath a. D. C. F. Liebscher, ist gestorben. Ueber den Arbeiter Schöne hatte die AmtsHauptmannschaft eine Strafe von steben Tagen Haft verhängt, weil er für die Berurtheilten des Löbtauer Landfriedensbruch - Prozesses Gelder gesammelt hatte. Dieses Strafmandat ist jetzt vom Schöffengericht bestätigt worden. Das Bankhaus S. Mattersdorsf feierte sein 50jähriges Geschäftsjubiläum. Altgersdorf. Erhängt hat sich der 59 Jahre alte Fuhrwerksbesitzer Emil Herbrich aus Lebensüberdruß. Das goldene Ehejubiläum feierten die August Mutscher'schen Eheleute. Bad E l st e r. Weil der Berliner Kunstmaler H. Hanno, der sich im vorigen Jahre hier zur Kur aufhielt, seinen Hund während der Hundesperre frei hatte herumlaufen lassen, war Hanno vom Schöffengericht Adorf eine Woche Gefängniß zugesprochen worden. Das Landgericht Plauen verwarf nunmehr die Berufung Hannos; er hat sowohl die Gefängnißstrafe zu verbüßen, als auch die Kosten beider Jnstanzen zu tragen. L a u e n st e i n. Der 25 at)it alte Zimmermann Keilig war beschäftigt, einen über die Weiße Müglit führenden Steg abzubrechen, als ihn seine Frau auf die Gefahr aufmerksam machte und ihn nach Hause holen wollte. Dadurch wurde Keilig so unwillig, daß er sich in die reißenden Fluthen stürzte; er ertrank. Meißen. - Tödtlich überfahren wurde der Wagenrücker Heinrich Hänsel. als er auf dem Bahnhof über die Geleise schritt. N o b w i tz. Im Mühlgraben ertrank der 6jährige Sohn des MalerMeisters Beier W-Elsterberg. Der Junge hatte seinem in der NoßwitzMühle beschäftigten Vater das Vesperbrot gebracht, dann sich mit einem oleichalterigen Knaben am Mühlgraben gebalgt und war hierbei in's Was ser gefallen. Hessen-Darmiladk. D a u e r n h e i m. Der erst 15jährige Heinrich Eckhardt von hier, welcher bei dem Gutspachter Haase aus dem Dauernheimer Hof in Diensten steht, war mit der Leitung der Pferdl beim Göpelbeirieb beschäftigt. Um es sich etwas bequem zu machen, stellte Eckhardt sich auf ein Holzbrett, welches zum Schutz auf dem oberen Kammrad befestigt war; das Brett brach aber durch, und Eckhardt gerieth mit einem Fuß in das Getriebe. Der junge Mensch erlitt einen Beinbruch und erhebliche Verletzungen. M ö r l e n b a ch. Herr Tilger im nahen Weiher, der angesichts seines hohen Alters im Laufe des Winters fein Amt als Bürgermeister niedergelegt hat, ist im 86. Lebensjahre gestorben. Neu-Jsenburg. Das etwa 2 Jahre alte Kind des Bäckers Merz wurde von einem Bierfuhrwerk überfahren. Das Vorderrad des Wagens ging dem Kind über den Hals, wodurch der Tod sofort eintrat. Daveru München. Der Einjährig-Frei-willige Christian Altschuh von der 10. Compagnie des 1. Ins. Regts. machti durch Erschießen mit demDienstgewehr seinem Leben ein Ende. Die Gründe, die den jungen Mann zu der verhängnißvollen That trieben, sind unbekannt. Der 36 Jahre alteBierführer Franz Weigert fiel vom Wagen und erlitt fo schwere Verletzungen, daß er bald darauf starb. Im Münchener Rangirbahnhof wurde der Laufdiener Schultes beim Ueberschreiten eines Geleises von einer Maschine erfaßt, wobei ihm beide Füße abgefahren wurden. Ein an den Bauten im Oberpostamtsgebäude beschäftigter verheiratheter Arbeiter Namens Lench stürzte von einem schwachen, an einem Seil befestigten Gerüste ab, da das Seil zerriß. Der Unglückliche erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Aibling. Beim Abstieg vom Wendelstein bei der sogen. Winterstube stürzte ein Schuhmachermeister aus Kirchsee Namens Ketterer, verletzte sich dabei anscheinend am Rückgrat und fiel plötzlich todt um, nachdem er noch einige Zeit mühsam weitergegangen war. FreNing. Der kgl. Notar und Justizrath Vincenz Weninqer ist im Alter von 70 Jahren gestorben. .Wegen eines Sittlichkeitsverbrechens, verübt an der leiblichen Tochter, ' erhielt der Taglöhner Josef Huber von hier eine. Zuchthausstrafe von 1 Jahr 3 Monaten. G m u n d a. T. Daö fünfjährige S'öhnchen Ul Oekonomen Beck, nächst der Brauerei Moosrain, verunglückte dadurch, daß es beim Ueberklettern eineö Gartenzaunes in einen Topf mit Glasscherben fiel und stch die große Schlagader amHalse durchschnitt. Daö Kind war in wenigen Minuten eine Leiche. Schillingsfürst. Hier wurde der älteste hiesige Bürger, der Maurermeist L. Knoll, zu Grabe getragen, der in einigen Tagen 90 Jahre alt geworden wäre. Er war der Gründer des hiesigen Gesangvereins. WörrterÄerg. A i ch e l b e r g. Das Anwesen deS Schuhmachers Roth ist gänzlich niedergebrannt. Dasselbe sollte im Zwangsweg versteigert werden. Es wird Brandstiftung vermuthet. Balingen. Während eines heftigen Gewitter schlug der Blitz in daö neue Postgebäude beim Bahnhof, glücklicherweise ohne zu zünden. B u o ch. Unter großer Betheiligung der ganzen Gemeinde begingen dieEheleuteMeinaärtner Hampp ihre goldene Hochzeit. ' Der Jubilar zählt 73, seine Cthtfrau 74 "tahrt. 1 , Ä i n a in. Durü. Feuer tturd:
Das yaus oes Bauers Hetlstnger vollständig eingeäschert. E ß l i n g e n. Im Stadiwalde bei Wäldenbronn wurde der 57 Jahre alte Taglöhner und frühere Tuchmacher Friesch erhängt aufgefunden. Friesch
war zeitwellig geistesgestört. , Freuden st adt. Das 300jährige Jubiläum der Stadt soll am 18., 19. und 20. September gefeiert werden. Dem am zweiten Tag in Aussicht genommenen historischen Festzug werden der omg und die Königin anwohnen. Gerabronn. Zum Ortsvorsteher der hiesigen Gemeinde wurde NeVisionsassistent Krafft aus Heidenheim gewählt. Hausen. Wohnhaus und Scheuer des Söldners Franz Mack fielen einem Brande zum Opfer. Plochingen. In der Brauerei Entreß zum Waldhorn wurde der Brauer Müller aus Steinbach von der Transmission erfaßt und zerrissen. Der Tod trat sofort ein. Ulm. In der hiesigen Schwestermühle wurde dem 16jährigen Lehrling Karl Fischer von einem losgelösten Schleifstein der Schädel zerschmettert. Fischer war sofort todt. Der Musfetter Richter im 3. Bataillon des 127. Infanterie - Regiments machte seinem Leben dadurch ein Ende, daß er sich eine Kugel in den Mund schoß. Wendlinge'n. Einem fast 70jährigen Schuhmacher wurde von einer unbekannten Frauensperson weisgemacht, in seinem Keller liege einSchatz veraraben: zur Hebung desselben müsse er aber 260 Mark auf die Bühne legen. Als nach Verlauf der bedungenen Zeit die Schatzheberin sich nicht einstellte, sah der Schuhmacher nach seinem Gelde, wurde aber mit Schrecken ae wahr, daß dasselbe bereits gehoben" war. Waldorf. Im Alter von 73 Jahren ist der Lehrer Fr. Hinderer gesterben. Wildbach. Auf der Straße Wildbach - Enzklösterle wurde der dort beschäftigte Straßenwart Keller von einem Lanaholzstamm. der beim Holzseilen nicht mehr gehalten werden konnte und mit voller Wucht den Hang hinabschoß, so unglücklich getroffen, daß er sofort todt blieb. Baden. Karlsruhe. Auf dem hiesigen Rangirbahnhose gerieth der Radschuhleger Josef Kühne aus Riederschopfheim unter einen Wagen. Der Verunglückte starb bald, nach seiner- Ueberführung in's städtische Kranhenhaus. Zu iz Jahren Zuchthaus wegen Diebstahls und Unterschlagung verurtheilte die Strafkammer die ledige Karoline Christine Roller von Gondelsheim. Bermatingen. Gänzlich niedergebrannt ist das Wohn- und Oekonomiegebäude des Landwirths August Hildebrand. Der Gesammtschaden beläuft sich auf etwa 5000 Mark. Hildebrand, welcher versichert war, wurde seit Ausbruch des Brandes nicht wieder gesehen; ob er seinen Tod in dem Feuer gefunden oder sich entfernte, ist unbekannt. Pforzheim. Bankdirektor A. Kayser erlitt in seinem Kontor einen Schwächeanfall, stürzte zu Boden und verletzte sich schwer am Hinterkops. P r e ch t h a l. Altbllrgermeister Becherer starb im Alter von 89 Iahren. Rammersweier. In einer Wirthschaft wurden dem Taglöhner H. Frey 300 Mk., die er bei der Sparkasse in Windschläg geholt hatte, gestohlen. Am Tage darauf fand Frey das Geld in seinem Hausgang, wohin es der Dieb, offenbar von Gewissensbissen getrieben, in der Nacht gelegt hatte. Waldkirch. Das ljährige Kind des Kunstmüllers Seifried fiel in der Küche in ein am Boden stehendes Gefäß mit heißem Wasser und verbrühte sich so, daß es bald darauf starb. RheinpfTlz. D e r n b a ch. Schon seit einiger Zeit wurden an dem Bürstenmacher Andreas Lutz dahier Spuren von Geistesgestörtheit beobachtet. Dieser Tage machte nun Lutz mehrere gräßliche Selbstmordversuche. Zuerst suchte er sich nämlich durch Schläge mit einem Hammer zu tödten. Er schlug sich mehrere Male an die Stirn, so daß die Hirnschale frei dalag. Später legte er
oen nops unter die Bankscheck und suchte sich die Gurge! zu durchschneiden. Nur den vereinten Anstrengungen mehrerer Männer gelang es, den sich wie rasend geberdenden Mann zu bändigen und zu binden. Germeröheim. Verstorben ist der Musikdirigen! des 17. InfanterieRegiments, Hoerold. Godramstein. Vom Wohnhause des Fabrikarbeiters Conrad Keßler brannte der Dachstuhl ab. Kirrweiler. Nachdem unser langjähriger Bürgermeister Schmitt ausGesundheitsrücksichten das Amt als Ortsvorsteher niedergelegt hatte, fand ietzt die Wahl eines neuen Bürgermeisters statt; als solcher wurde Herr Georg Matt gewählt. Elsaß-Lothrinsen. Straßburg. Hier wurde die neue katholische Garnisonskirche eingeweiht; dieselbe' ist ein Prachtbau und hat 770.000 Mark gekostet. Der älteste Bürger der Stadt, Herr Friedrich Post, Barbaragasse No. 17. feierte seinen 95. Geburtswg; d:r alte Herr ist noch sehr rüstig. Meölmburg. Neu-Strel! tz. Der Rentier Karl August Kroll, der hier seit 1890 seinen Wohnsitz hatte, ist kürzlich in der Heilanstalt Sonneberg gestorben, ohne daß man weiß, ob er Erben hat. Sein Nachlaß besteht in einem Haus an de; Seestraße und 240.000 Mark in Werthpapieren. Seine 1890 gestorbene Frau, war eine geborene Breutz. Die Ehe war kinderlos. Der Verstorbene war früher Handschuhr:r in Rostock. EtwÄae Erben .hai ' '-' ' '
Sommer-Medizin. Eine ute Sommer. Medt,in ist nöthig gegen Unordnungen des Magen, der Leber und besonders gegen
Unverdaulichkcit, . Villiösität, 5?opfschmerzen, Appetitlosigkeit,
für welche kein Uchere Heilmittel gefunden werde kann al Ar. Auguk tönia's tbatttbumer 'Tropken
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A practical sportsman wfth humanitarian instincts rclatcs that on one occasion, in the forests of Maine, his catch was so large that hc gave way to much enthusiasm, which was added to by certain good spirits that, cJurlngf the excitement, escapeel from a glass bottleand took possession of him and his guide Bcfore goingf to sleepthat night, howevcf, each man swallowed a
P-Ä-N o o .- and in the morning neithef likc the headache that on pretty uniformly followcd and rech den sich hier beim Amtsgericht zu melden. P a r ch i m. Das 50jährige Vürgerjubiläum feierte bei körperlicher und geistiger Frische der im 76. Lebensjähre stehende frühere Vauschreiber Eduard Köpcke. Plau. Infolge Kenterns des Bootes ertrank im Plauer See der jugendliche Dachdeckergeselle Sachtleben. Wittenburg. Das noch ziemlich rüstige Jungblut'sche Ehepaar feierte im Kreise seiner Familie das goldene Hochzeitsfest. W i s m a r. Sein LOjähriges BürgnjudiläuN konnte der Schmiedemeister I. Trätvw begehen. . SchWklZ. A u w e n t. Dahier hat ein gewisser Oswald lmery beim Graben des ??un damentes zu einem Hause in einer J,lese von emem Meter einen Topf gefunden, der 49 goldene, römische Mün zen enthielt. Bellinzona. In der biesiaen Kaserne ist der Rekrut Elia Mangold aus Am (ÄZallls) irrsinnig geworden und mußte in die Irrenanstalt nach Mendrisio gebracht werden. Bern. Der aus Hundwil (Appenzell A.-Rh.) gebürtige Sticker und Weber Otto Meier. 21 Jahre alt. welcker in mehreren Villen der Stadk Bern einbrach und schon vielfach vorbestraft ist, wurde von der Kriminalkammer des Berner Obergerichts zu 2 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Genf. Werkführer Spring vom Dachdecker - Geschäft Schittenheim fiel bei der Besichtigung der von Arveitern des Hauses gemachten Reparaturen vom Dache eines Hauses und stürzte auf die Straße. Er trug einen Schädelbruch davon, dem er bald darauf erlag. M ö t s ch w i l. Während eines Gewitters schlug hier der Blitzstrahl in das große Bauernbas des MitsiGlauser von Hindelbank und äscherte dasselbe ein. Das gesammte Mobiliar ging zu Grunde. Ferner blieben elf Schweine in den. Flammen. Ölten. Nach dem Genusse von Tollkirschen starb ein die Schule besuchender Knabe des Hrn. Fluhbacher. Oberhofe n. Alt-Großrath v. Groß - Marcuard, während mehr als 30 Jahren Vertreter des rechten Thunerseeufers im Großen Rathe, starb im Alter von 75 Jahren. S ch ü p f h e i m. Im Schächli brannte das dem Fischer und Jäger Gottlieb Schumacher gehörige hölzerne Wohnhaus mit drangebauter Scheune nieder. Schumacher und seine sehr zahlreiche Familie erwachten erst, als das Haus bereits in hellen Flammen stand, und konnten nur mit Noth M nackte Leben retten. Tramlingen. Hier starb der im ganzen Jura, namentlich unter den Schalenmachern, bestens bekannte Kleinmechaniker Henry Crelerot, der zur Verbesserung der Uhrwerkzeuge viel beigetragen hat. Prove. Wenn ich nur wüßte, ob der junge Autor schon Erfolge zu verzeichnen hat." Sprich doch in seiner Hörweite daö Wort Papierkorb aus und sieh, was er dabei für ein Gesicht macht." DieeinzigeSorge. Gattin (in's Zimmer stürzend): Denke Dir, Mann," unser Sohn ist mit der Köchin eben durchgegangen!" Gatte: Zum Kuckuck, nun haben wir heute kein Mitwessenl- . - ,
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