Indiana Tribüne, Volume 22, Number 273, Indianapolis, Marion County, 21 June 1899 — Page 2
MZann Aridüne.
Erschcutt Täglich und SoMta. Cie täglich .Trlbüne" kostet durch den Xrlgec 1 Cent per Woche, die ontag?rNiS' TAtH p Voche. e'.d ,usVe 15 tut ,d, U yn ,t. Vtt P,ft ierhalb de. CUd plzeschtN U 8itixl)citUna V r Se. Cffti IQ OKd Vlabama etr,. JaUanapoliö, Ind., 21. Juni 1899. Herrenlose Millionen. fr Im Hinblick auf die in unserem gesegneten Lande Herischende laze Moral, der zufolge die Bereicherung aus Staatsunkosten" in den Augen der Meisten durchaus nicht als ehrenrührig gilt, mag es befremdend erscheinen, aber es ist nichtsdestoweniger eine Thatsache, daß sich in Onkel Sam's Schatzkammer Millionen befinden, aus welche dieser durchaus kein Anrecht hat, sondern die das Eigenthum unbeZannter Bürger sind. Daß diese Millionen noch nicht in die Taschen geriebener Staatsmänner" geflossen sind, verdient wohl als eine Anomalie angesehen zu werden. Allein die Divi An rf A n n i sn rl T nnrlu onil C1U1A VI ÜUailUUUbU liUUUü uuia Property" hat die Controle über ca. $13,000,000, welche von Rechtswegen Bewohnern des Südens gehören und die den Erlös aus dem Verkauf confischten Eigenthums aller Art repräsentiren, das beim Schluß des Vürgerkrieges Unionsofficieren in die Hände fiel und dem Bundes-Schatz-amt überwiesen wurde. Diese Summen häuften sich allmälig derartig an, daß die Schassung des vorgenannten Bureau nothwendig und diesem die Controle über alle jene Gelder übertragen wurde. Ueber $12,000,000, mit denen dasselbe belastet ist. rühren aus dem Verkauf von confiscirter Baumwolle her. 3 einem einzigen Falle wurde auf einer Plantage die gesammte Baumwolle confiscirt, als dieselbe $500 pro Ballen werth war, und versteigert; der Erlös brachte die Summe von Z2.000.000 und dieses Geld wanderte nach Washington. Die Eigenthümer 1 confiscirten Baumwolle waren gur icht einmal Nebellen, sondern bewahrten der Union unentwegt ihre Treue. Trotzdem ihre Warnen sich auf den beschlagnahmten Baumwol-len-Ballen befanden, wurde ihnen über den Verbleib derselben nie Gewißheit und S ist. mehr als unwahrscheinlich, daß sie jetzt, nach 37 Jahren, ihre Eigenthumsrechte etabliren können. Der Agent, welcher die Beschlagnahme ausführte, ist todt ebenso wie der Mann, welcher die Baumwolle verkaufte und die auf die Angelegenheit bezuglichen Papiere liegen in den Bundesarchiven begraben. Wie kann , i r n " v . I, IIUim. UNZer Dreien umiiauucu im iiiuthumZnachweis geführt werden? Im Jahre 1863 erhielt das Schatzamt tt Summe von 5100.000 als den Frlos für Baumwolle, die in einem größeren Hafen des Südens auf einem ausländischen Schiff, das man für einen Blokadebrecher hielt, beschlagnahmt und verkauft worden war. Daß der rechtmäßige Eigenthümer jemalS erfahren hat, waö aus seiner Baumwolle geworden ist, erscheint mehr als zweifelhaft. Als dem Secretat McCulloch über diese Angelegenheit Bericht erstattet wurde, erklärte er, daß daö Geld sich nur temporär im Gewahrsam der Regierung befände und von derselben eines schönen Tages Rechnungslegung sowie Herausgabe verlanat werden könnte. Bis jetzt hat sich freilich Niemand gemeldet. - Als (Seneral Sberman die Städte an der Südküste des Atlantischen Oceans occuplrte, verbrannten vi: Conföderirten soviel Baumwolle, als nur iraend möalich war, damit dieselbe nicht den Unionstruppen als gute BeuK in die Hände sauen )omt. Baumwolle im Werthe von Millionen ging in Rauch auf, aber bedeutende Quantitäten wurden aerettet, ohn? daß die rechtmäßigen Eigenthümer je etwas davon erfuhren. Nun wurden aber alle auf Die Confiscirung bezüglichen Papiere und Geschäftsbücher an das Schatzamt gesandt und aus diesen lkße sich wohl in Jdentitäts- sowie Eigenthumsnach'.?e!s herleiten. ' Da die Regierung stets darauf gefafet sein muk. daß auf jene Gelder Ansprüche geltend gemacht werden, so wurden sie nie Dem allgemeinen ono überwiesen, sondern in einem besondereu Ccnto aefübrt. Die einzige bedeuterrde Summe, welche je aus diesem Specialsonds ausbezahlt wurve, veiwa $600.000 und dieselbe erhielt Gazanxly B. Lamar in Savannah. . m r. . r ''. f. fT . qxl, U)tn ÄNlPiuce oer slllyere neral-Anwalt Williams und Gen. 23. 5?. Qutler mit Erfola zur Geltung gebracht hatten. Doch der Letztere hatte die Ergiebigkeit dieser Goldquelle woyi erkannt, allein er war, seinem eigenen Geständniß zufolge, zu alt, um dieselbe voll und ganz ausschürfen zu können. OovxUn im Rettungsdienst T Von Bomben im Kriegswesen, oder - zu sonstigen vernichtenden Zwecken hört ' man in diesen Tagen übergenug. Aber eZ mag ihnen auch noch beschicken sein. eine wichtige Rolle bei der Rettung von Menschenleben zu spielen. Natur lich müßten sie entsprechend eingerichtet i:m. . Solche Rettungsbomben, von denen mxi freilich erst erfahren muß, wie weit sie sich bewähren, bat der amerikaNische Erfindungsgeist neuerdings hervorgebracht. Sie sind für den OceanRettungsdienst bestimmt, und es ist iti ihnen nicht auf die Explosion und ' CZll iviiuu UUU l)uu IVUUCWl UU5' . AYT .. v)H UXam 7 fcbüeßlich auf eine hochgradige Licht , Entwickelung abgesehen. rr sThfW.. ... r.... UV. ViimilVC. UUv M.XVl Stahl wird mit Calcium - Carbit geladen (eine ähnliche Zusammensetzung . Zst denjenigen Radlern, welche sich der allermodernsten Leuchtstoffe für Zwel z - Lsunn bedieoen, ja Geläufig gu
Korden), und be! der Berührung die ses Präparates mit Wasser wird daS berühmte Acetylen - Gas erzeugt. In der Bombe, deren Ende stets über Wasser bleibt, ist eine eleltrische Vor-
richtung, welche die Entzündung und Erleuchtung vermittelt. Eine Kanone feuert diese Bombe zwel Meilen weit. und diese soll große Meeresflächen mit intensiverLichtstärke beleuchten können. wooel das Licht mcht verlöschen kann, bis das ganze Leucht - Präparat verbraucht ist. Gold in Neu'Caledonien. Ueber auffallend große Goldfunde, welche in Neu - Caledonien gemacht worden sind, werden folgende nähere Angaben veröffentlicht: Das Gerücht, daß irgendwo ganz außerordentlich reiche Funde gemacht seien, lief schon seit Wochen in Noumea um; manche wollten sogar wissen, daß bereits Gesteinsproben eingetroffen und dem Ehemiker des Gouvernements zur Untersuchung übergeben worden seien. Schließlich wurde gar behauptet, daß die Erze 23 Kilogramm, also über 800 Unzen Gold auf die Tonne ergeben hätten. Das klang unglaublich, entsprach aber trotzdem der Wahrheit. Denn, wie der Regierungschemiker seitdem erklärt hat, müsse er zwar vorläufig noch über das thatsächliche Ergebniß Schweigen beobachten, nachdem aber die Sache schon so gut wie öffentliches Geheimniß geworden sei, könne er immerhin so viel bestätigen, daß die Erzproben einen Gehalt von über 20 Kilogramm per Tonne nachgewiesen hätten. Auch darüber, woher diese Reichthümer stammen, hat man jetzt Näheres erfahren können. Es ist schon einige Zeit her, daß ein Deportirter, der seine Strafe abgesessen hatte, seine Freunde und Bekannten mit einem Male durch Entfaltung großen Luzus in Erstaunen setzte. Der Mann schien über Nacht zum Krösus geworden zu sein und gab das Geld mit vollen Händen aus. Mit einem Male war der Mann verschwunden, tauchte aber nach einigen Wochen wieder auf und das flotte Leben nahm von Neuem seinen Anfang. Das wiederholte sich so eine ganze Weile. Niemand aber, auch die hohe Obrigkeit nicht, konnte in Ersahrung bringen, wo der Mann das Geld hernahm. Eines Tages aber kehrte er nicht wieder und nun wurde gründlich nachgeforscht. Da stellte sich denn Folgendes heraus: Im Norden von NeuCaledonien liegt der Bezirk Ouebia, eine Wildniß. und die Kanälen, die in diesem hausen, stehen in dem Rufe, von allen arglistigen und verrätherischen Südsee - Insulanern so ziemlich die schlimmsten zu sein. Kein Weißer hatte, soweit bekannt war, jemals seinen Fuß in diese Gegend zu setzen gewagt. Der frühere Er-Deportirte, der als tollkühner Bursche geschildert wird, war nun, nachdem er irgendwo einmal gehört hatte, daß man Gold dort fin den könne, in jene Gegend gedrungen, und die Goldklumpen, welche er dort fand, brachte er nach Noumea, wo ein Juwelier dieselben ihm für theures Geld abkaufte. Schließlich haben aber die Insulaner diesen Wagehals überfallen und erschlagen. Daher sein anfänglich unerklärliches Verschwinden. Nun aber die Kunde von seinen Funden in die Welt gedrungen ist, wird wohl für die Wilden von Ouebia ebenfalls die letzte Stunde geschlagen haben. Wer weckt uns? Es ist eine altbekannte Thatsache, daß der feste Wunsch, zu einer bestimmten Zeit aus dem Schlafe zu erwachen, das Erwachen auch auf die Minute herbeigeführt. Die räthselhafte Erscheinung hat der Wissenschaft schon viel zu denken gegeben: vor allen hat Carl du Prel, der geistvollePsycholog des Traumes, sich eingehend damit beschäftigt. Ist es ein Etwas, das uns weckt, oder ein Jemand?" fragt der Gelehrte und folgert weiter, es muß ein Jemand sein, denn es hat 1. ein Bewußtsein, daß die vorgesetzte Schlafzeit vorüber ist, 2. die Fähigkeit, die Dauer der Zeit zu beurtheilen, und 3. die Fähigkeit, jenen physiologischen Zustand des Gehirns, den wir Schlaf nennen, zu beenden und eine transscendentale Vorstellung im Gehirn zu erwecken. Der Wille allein ohne Zeitbewußtsein kann uns nicht wecken; das Zeitbewußtsein ohne Willen eben falls nicht. Beides muß in der weckenden Kraft vereint sein, dieselbe ist also kein lebloses Etwas, sondern ein bewußter und wollender Jemand. Da der Schläfer selbst im Schlafe keinen Willen hat und auch sein eigenes Tagesbewußtsein ruht, kann dieser Je mand nicht daö normale Ich des Schläfers sein. Die Kraft, die uns weckt, hat nach du Prel noch weitere Kennzeichen. Einmal liegt sie in uns und gehört unserem eigenen Willen an, aber nicht im physioloaischen Sinne; zum anderen liegt es nicht in unserem Selbstbewußtsein und muß doch bewußt und zwar zeitig bewußt sein. Zum dritten liegt sie in unserem Willen, aber nicht im bewußten Willen. Diese Widersprüche, sagt du Prel, lassen sich vereinen, wenn wir sagen: Die Ursache liegt in unserem Unterbewußtsein" oder unbewußten Ich, jenem Ich, das im Traume in unö arbeitet, im Fieberwahn aus unS spricht usw." Einen weiteren Beweis für feine Angaben sieht du Prel in der Thatsache, daß die Kopfuhr" am besten im tiefen, gesunden Schlaf functionirt, wahrend sie da, wo Tagessorgen das GeHirn auch im Schlafe behelligen, un-, richtig, und zwar meistens vorgeht. Sehr interessante Beobachtungen hat man zu dieser Sache bei Somnambulen gemacht. Wenn Frau Haufe, die Seherin von Prevorst", zu Kerner im Schlafe sagte: Zu der und derStunde will ich geweckt sein", so erwachte sie nicht eine Minute eher, trotz aller Versuche, sie früher zu erwecken. Professor Eschenmeyer hatte eine Somnambule. die im Schlaf die Zeit an einer I Uhr richtig arrgab und mit dieser alle Uhren der Stadt verglich, wobei ul '&
nai! üngav,' wreviel eine jeve'von'ver ersten abwich. In der Wachsfigurenwelt. " Für Viele, welche im Ausland und
aus Weltausstellungen WacysslgurenKabinette von besonders beoeulendem tünstlerijcyen Werth gesehen haben, mag die Angabe, daß yeute neun Zeyntel der Wachsfiguren der Welt in den Ver. Staaten hergestellt wurden, etwas sehr überrascyeno klingen. In der That wird diq? Angade, ovwvhl sie aus dem ttxtiä ver inumsten amerlkanischen Kenner und Abnehmer folcher Gevilde stammt, nicht ohne erschöpfende zahlenmäßige Belege als genau gelten oursen. Thatsache ist jedenfalls, daß unsere einheimlsche Industrie aus dtqem :nteren anten Geoietc, in welches stch das Puvlltum nur leiten veruest, in den letzten Jahren sehr bedeutend gewachsen ist, uno zur eit mehr Wacysslguren aus den Ver. Staaten expornrt, als aus dem Ausland importtrt werden! Freilich sind die eigentlichen Bildner dieser Figuren auch bei uns allermeistens Etngewanderte. Noch vor wenigen Jahren hatten Italien und Deutschland den unbestrittenen Vorrang auf diesem Feld, und der, nicht gertnge Bedarf amerikanischer Museen wurde fast ausschließlich durch Import gedeckt. Aber das ist wesentlich anders geworden. Mit allem Respect vor den tünstlerischen Leistungen italienischer und deutscher Wachsbtldnerei, ist mindestens in industrieller Beziehung ein bedeutender Umschwung eingetreten; und ohne Zweifel hat sich die betreffende Production in unserem Lande auch technisch sehr gehoben, sonst könnte sie im Welt-Wettbewerb nicht die Anerkennung finden, die sie derzeit bei dem Jnteressirten genießt, dem allgemeinen Publikum ist der Ursprung der Wachsfiguren meistens nicht bekannt. Gegenwärtig lassen sämmtlich größere !useen in den Ver. Staaten ihre Wachsfiguren selber machen. Jedem Etablissement dieser Art steht ein Wachsfiguren-Bildner ersten Ranges vor. Man hätte vor einigen Jahren den letztern Ausdruck bei uns kaum im Ernste gebrauchen können, und in der übrigen Kunstwelt wurde dieser Zweig keineswegs als irgendwie gleichberechtigt anerkannt, und man zuckte die Achseln über einen wirklichen Kunstjünger, der sich etwa diesem Gebiet zuwandte. Aber diese Tage sind vorbei! Mindestens als Kunst Halbwelt" wird man wohl auch in den vornehmeren künstlerischen Kreisen Amerikas dieses Gebiet heute durchweg anerkennen, und vielfach dürfen sich jene Bildner unbeanstandet alö College anderer Apollos-Jünger einführen. Das heißt, dies gilt nur für die Bildner der Wachsfiguren im engsten Sinne, nicht für ihr Gefolge, und es gibt in den ganzen Ver. Saaten nicht mehr, als ein Halbhundert Personen, welche zur ersteren Classe gehören und im Stande sind, eine vollkommene, lebensgetreue was man so nennt sprechende" Wachsfigur herzustellen. Weiterhin steht aber noch eine große Anzahl Anderer mit dieser Industrie in Verbindung, als mehr oder weniger gewiegte Handwerker; denn bei der thatsächlichen Zusammensetzung einer solchen Figur (die betanntlich. wenigstens wenn sie lebensgroß sein soll, meist zum großen Theile aus anderen Stoffen, als Wachs besteht, welch' letzteres sich in der Regel auf die unbekleideten Körpertheile beschränkt) bildet fast jede einzelne Arbeitsstufe ein Gewerbe für sich selbst. Dies braucht der künstlerischen Leitung und Krönung des Werkes keinen Abbruch zu thun. Das Wachs, welches zur Herstellung der besseren amerikanischenWachsfiguren verwendet wird (denn sonst benutzt man auch Paraffin und Ceresin als Ersatzstoffe) ist reines weißes Bienenwachs und kommt größtentheils von Teras und Calisornien, sowie auch von Süd-Amerika. Der durchschn'ttliche Preis beträgt für das Pfund 20 Cents. Für Kopf und Büste einer Figur braucht man. 8 bis 10 Pfund Wachs, für eine halbe Figur 13 bis 17 Pfund, wobei aber nur Hände und Vorderarme ganz aus Wachs bestehen, während dasselbe sonst nur eine Schale bildet. Wie andere Formenkünstler auch, muß der Bildner von Wachsfiguren zuerst sein Modell haben, und er muß dabei nach dem Leben arbeiten. Es ist nicht gerade schwer, wohlproportionirte Gestalten hierfür zu finden; die meisten Umstände aber macht das Geficht. Man geht dabei nicht auf Jdealistrung" der Gestchtszüge aus, sondern versucht lieber eine ganze Anzahl Modelle, bis man eins gefunden hat, dessen Gesichtszüge ihre Schönheit auch in Wachs behalten. Der Künstler arbeitet zuerst in Lehm, und dann wird eine Gypsgußform angefertigt, in welche das Wachs, durch eine Oeffnung im Kopf, gegossen wird. Dann gibt es aber, wie gesagt, noch eine ganze Anzahl technischer Processe, worunter ;ch das Auftragen- des Haares; jedes einzelne Haar wird ertra eingesetzt und ist echt! Perücken sind nicht zu gebrauchen. Die besten künstlerischen Wachsfiguren kommen auf $200 bis $300. Es gibt freilich auch solche für 55 aber was für welche! Durchschnittlich hält sich eine Wachsfigur als Ganzes 12 .abre. ..... , Europäische Mndschau. . ?rcvinz Brandenkank. Friedrich 3 ha gen. Der frühere langjährige hiesige Amts- und Gemeindevorsteher Drachholz ist im Alter von 75 Jahren in der Colonie Hessenwinkel gestorben. K l a d o w. Die Diphtheritis herrscht hier in erschreckender Weise ; 30 Kinder sowie eine ältere Frau sind daran erkrankt. Alle Patienten sind mit Serum sleirnpft worden trojz-
oem sind an einem 'Tage 3 Ktnver an der heimtückischen Krankheit gestorben. Potsdam. Im Walde bei den Jäger - Schießständen wurde, der 30jährige Lehrer Hoffmann erhängt aufgefunden. Reinickendorf. Mißbrauch ei-
ner Arznei hat der 27 Jahre alten Arbeitersfrau Jda Reuter geb. Bartsch das Leben gekostet. Die Frau war seit längerer Zeit krank und hatte vom Arzte Jodkali verschrieben erhalten. In der Meinung nun, daß die Arznei besser wirke, wenn sie eine größere Menge nehme, trank Frau Becker ihren ganzen Vorrath an Jodali, auf einmal. Trotz aller angewandten Gegenmittel trat am nächsten Tage unter furchtbaren Schmerzen der Tod ein. S p a n d a u. Tödtlich verunglückt ist hier der Landmesser Eduard Dorr aus Schöneberg, der von seinem Wagen stürzte und das Genick brach. Züllichau. Der Wunderdok. tor" Hamel aus Polnisch-Nettkow, eine in dortiger Gegend allgemein bekannte. Persönlichkeit, wurde auf Anordnung der Behörde verhaftet. Prcvmz Ostpreußen. Königsberg. Das alte, im Abbruch befindliche Haus Unterhaberberg 79 ist infolge von Rammarbeiten eingestürzt. Fünf Arbeiter wurden unter den Trümmern begraben; der Arbeiter Versuch konnte nur als Leiche hervorgezogen werden. Die anderen Verunglückten erlitten mehr oder weniger schwere Verletzungen. Seine 50jährige Zugehörigkeit als Mitglied der Schützengilde feierte der frühere Wagenkabrikant, jetzige Rentier Jenisch. B r a u n s b e r g. Die Hosmannsfrau Maria Lau und der Knecht Friese aus dem Kreise Pr.-Holland, die ein verbrecherisches Verhältniß unterhielten, haen den Ehemann der ersteren, den 69jährigen Hofmann Lau. vergiftet. Das hiesige Schwurgericht verurtheilte die Mörder zum Tode. Inzwischen hat die Frau Lau im Gerichtsgefängnisse einem Kinde das Leben gegeben. Beide Verurtheilte reichten ein Gnadengesuch ein, welches aber vom Kaiser abgelehnt worden ist. Die Gerechtigkeit wird also ihren Lauf nehmen. Provinz Westpreußcn. K r o j a n k e. Einem Herzschlag erlag der langjährige Stadtverordnete und Stadtverordnetenvorsteher Färbereibesitzer Seelert. Kl.-Wisniewke. Erhängt hat sich in seiner Wohnung der Besitzer Zills. Das Motiv der That dürfte in religiösem Wahn zu suchen sein. M o n t a u. In Folge von Blitzschlag brannten'die Wohn- und Wirthschaftsgebäude des Besitzers L. Kopper nieder. Leider ist auch das Vieh. mit Ausnahme eines großen Bullen und von acht Schweinen, mitverbrannt. Neuenburg. Die beiden Brüder Fischer Klosowski und die beiden Brüder Arbeiter Czelinski aus Sabudownia, haben beim Fischen auf dem Sabudownia'er See ihren Tod gefunden. Die Brüder Czelinski waren Er nährer ihres alten Vaters. L'ttdirz ?cmtnml. Krampas-Saßnik. Beim Zusammensturz eines Gerüstes auf einem Neubau verunglückten die Zimmerleute Böttcher, Zorn und Dörp. Die beiden ersten erlagen nach kurzer Zeit :m Krankenkause ihren Verletzun gen. ' Polin ow. Der 72 Jahre alte RentcnempfangerRutsatz hatte mlt sei nem Enkel, dem Ackerbürger Qtt, eine Fuhre Spähne aus dem Wald geholt. Nutsatz saß oben auf dem Wagen und führte das Gefährt. Aus dem Stra ßendamm kamen die Spähne in's Rutschen, infolgedessen der alte Mann vom Wagen herabstürzte und so unglücklich zu liegen kam, dak ihm der schweroela dene Wagen über den Brustkasten ging. Nach wenigen Minuten war der Verungluckte eine Leiche. Provinz Sckleewtg-Holstcin. A l t o n a. Beim Fischfang auf der Elbe ist der Elbschisfer Rudolf Fock ertrunken. Der lm Stadtthcil Qtten sen wohnende Schauermann Dohrn wurde von emem elektrischen Straßen bahnwagen überfahren. Der Verletzte ist bald darauf gestorben. Maurer Friedrich Scholle sprang im Fieber wahn aus dem Fenster seiner in der Vrunnenstraße erste Etage belegenen Wohnung auf die Straße und blieb mlt zerschmettertem Schädel todt Ixe gen. Hadersleben. Abends sand in der Großenstraße zwischen drei Solda ten und vier angetrunkenen socialistischen Arbeitern ein Nenkontre statt, bei welchem die Soldaten von ihrem Seitengewehr Gebrauch machten. Der So, ticlift von zur Lippe erhielt mehrere Wunden. Alle vier Arbeiter wurden verhaftet. TkrLlund. Bis auf den Grund niedergebrannt ist das Anwe sen des Gemeindevorstehers Rasmussen. Wraagaard. Im 76. Lebensjähre starb der Amtsvorsteher Jürgen Thomsen Lorenzen. ' Prodmz Schlesien. R ö ch l i tz. Die Spinnerei von WilhelmLux ist vollständig niedergebrannt. Der Prinzipal hat beim Retten der Bücher erheblicheBrandwunden davongetragen. S t e i n a u. Die seit einiger Zeit vermißte Tochter der Frau Bürstensabrikant Kurtz Hierselbst. Anna, ist in der Oder bei Breslau als Leiche ausgefunden worden. Tschöplowitz. Während eines Gewitters schlug der Blitz in die Thurmspitze der evangelischen Kirche, riß große Stücke aus der Schindelbedachung heraus, glitt überall die Bretter zersplitternd, an der hölzernen Verkleidung herab und fuhr dann in die Erde. Ein zweiter Schlag traf die Besitzung des Gärtners Adam. Der Blitz schlug durch das Strohdach, richttU in Innern Verwüüunaen an und
zersplittert schließlich den 'Thorbalken, aber gleichfalls ohne zu zünden. Provinz Posen. B r o m b e r g. Um Selbstmord zu begehen, verursachte der Theaterkastellan Bong eine Gaserplosion im Stadt-
theater. Bong wurde getödtet, ein Heizer verletzt. Das Theater hat nicht gelitten. Gnesen. Auf dem Rittergute Wengorzewo ist die Frau des NachtWächters Bolcerek im Brunnen ertrunken. Schneidemüh l. Auf eine 50jährige Thätigkeit im Staatsdienste kann derRendant der hiesigen Gerichtslasse, Rechnungsrath Jochmann, zurückblicken. Wasitz. Das Wohngebäude des Rittergutsbesitzers Piever in Wilhelmseichen brannte nieder. Nur mit Mühe konnten die Kinder gerettet werden. W o l l st e i n. Feuer zerstörte das Gehöft des Eigenthümers Zinke in Alt-Widzim. Provinz Sachsen. Holzweissig. Das sechs Jahre alte Töchterchen des Arbeiters Werner wurde von einem großen ZugHunde in jämmerlicher Weise zugerichtet. Der linke Oberschenkel des Kindes ist förmlich zerfleischt und außerdem hat es noch etwa 20 kleinere Bißwunden davongetragen. Es wurde in das Krankenhaus nach Bitterfeld geschafft. Der Hund, welcher der Tollwuth verdächtig war. wurde sofort getödtet. Küllstedt. Das Wohnhaus des Kaufmanns Müller am Bahnhofe brannte Nachts total nieder. Die Bewohner konnten nur das nackte Leben retten. Nordhausen. Erschossen hat sich der Reisende Thomas Breitenbach aus Mühlhausen i. Th. hier in der Gastwirthschaft zur Goldene Auemittelst eines Revolvers in dem Moment, als er seinen Prinzipal, der ihm wegen Unterschlagung ernkassirter Gelder nachgereist war. in die Gastwirthschaft eintreten sah. Breitenbach war erst 20 Jahre alt. Er hinterläßt eine Frau und zwei Kinder. Provinz Hannover. Hannover. Durch Sturz aus einem Fenster der vierten Etage des Hauses Kohlrauschstraße 6 verunglückte die dreijährige Tochter Lina der Maurerpolier Schimmeyer'schen Eheleute. Das Kind, welches in den Hof stürzte, war sofort todt. Grund. Bergmann Schramm war damit beschäftigt, Aeste unter dem behauenen Baum hervorzuziehen, als der Stamm plötzlich in's Rollen kam und den Schramm unter sich begrub. Die in der Nähe arbeitende Ehefrau Schramm und deren' Schwester eilten ihm zu Hilfe herbei. Inzwischen war es dem Schramm gelungen, den Stamm von sich abzuwälzen, der dann die Ehefrau Schramm so unglücklich traf, daß ihr der Schädel zerschmettert wurde. H o y a. Der 72jährige Altentheiler Wilhelm Beneke aus Hoyerhagen hat freiwillig seinen Tod in der Weser gesucht und gefunden, jedenfalls in einem Anfall von Schwermuth. - Provinz Westfalen. G e v e l s b e r g. Während eines Gewitters schlug der Blitz in die Fabrik der Firma Gebr. vom Bruch, zertrümmerte den hohen Fabrikschornstein und richtete in der Fabrik selbst großen Schaden an. Der Schmelzer Hochsommer wurde von abstürzenden Steinen am Kopse und an den Füßen verletzt. Herdecke. Erschossen hat sich mittelst Revolvers der 24 Jahre alte Bäckergeselle Eduard Schmitz von hier. Die That ist in einem Falle von Irrsinn geschehen. H L x t e r. Das goldene Ehejubiläum feierten der Kaufmann S. Netheim und feine Gattin. Mitten. Durch Absturz von einem 80 Meter hohen Felsen an der Landstraße nach Blankenstein verunglückte der Schlosser Stein aus Hevcn (Kreis Bochum). Er war sofort todt. W o r m b a ch. Im Alter von 58 Jahren starb der Küster August Brink mann. Seit länger als 100 Jahren ist das Kllsteramt durch die Familie Bnnlmann verwaltet worden. NdeillprovillZ. A l st a d e n. Bei der Morgenschicht auf Schacht I der Zeche Alstaden verungluckte der Bergmann Schüring von Styrum dadurch, daß er von einem schweren aus den Hangenden fallenden Stein getroffen und erdrückt wurde. Frohnhausen. Nachts sind Diebe in die hiesige katholische Psarrkirche eingebrochen. Dieselben zertrümmerten mittelst eines Brecheisens die Sakristeithüre und nahmen d.irt Alles mit, was cm Gold- und Silbersachen vorhanden war, u. A. ein Eiborium, zwei Meßkelche, ein Krankenpatene nebst Kreuz, Gesäß mit dem hl. Oel, verschiedene Meßpollen und Teller und acht vergoldete Altarleuchter. Der Werth der gestohlenen Gegenstände beläuft sich auf etwa 1500 bis 2000 Mark. T r a r b a ch. Bei einem Streite in KennerhauS wurde der 26jährige Maurer Caspar Wagner aus Ruwer durch einen Schuß in den Rücken getödtet. Provinz Hessen-Nassau. H a n a u. Der BermessungSrevisor D. F. Jacob begab sich nach Basel und erschoß sich in einer dortigen Badeanstält. Der Grund zur That dürfte in hochgradiger Nervosität zu suchen sein. Homburg. Der ehemalige Unternehmer für Erdarbeiten, Peter Kleemann von hier, welcher sich vor der Strafkammer zu Frankfurt wegen ErPressung verantworten sollte, aber zu dem Termin nicht erschienen war, wurde unweit Dornholzhausen im Walde als Leiche aufgefunden. Er hatte sich durch einen Revolverschuß in daö Herz getödtet. Qfllin&ura i ft Stn Ktx
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Most people hardly realize that headachea and dyspepsia and other rniseries all corne frorn one cause, and that taking a separate rernedy for each Symptom is like plcking the leaves off an obnoxioiu tree lnstead of etriking at the root. Headache, or sluggishness, or disordered stomach or constipation or offensive breath show that either the stomach or bowela or the liver are not doing their natural work, and R I P A N S TABILES Go to the root of all these diffloultles by immediately correcting the Btomachand gently stimulating the liver andbowelBtohealthy action. These Tabulea are the accurate prescription of a regulär physiclan; they are a simple remedy, as mild yet certain as nature itself . To people of eedentary habita, Professional and bu&iness men, and particularly to wemen, these Tabulea insure a regulär habit, comfortable digestion, and a clear head ; preventing many a serious illnesa nth ita longtrain of ßuffering and eipense. The two most important processea of life (assimilation of food and elimination of waste) depend almost entirely upon the stomach, liver and bowela : their healthv action. maintained by Ripana
Tabulea, dispels a long list of ailments. uuu, ayspepsia, omousness, consupaauu, fluttenng of the heart, alugprishness, poor eleep, loss of appetite, depression, heartburn. nausea, bad taste in the mouth, sallow 8 kin, and all the ilk caused by a disordered stomach. take a RIPANS TABULE. One Will do you good. Scheuergasse brach Feuer aus, welches acht Gebäude in Asche legte. Mitteldeutsche Staaten. A r o l s e n. Der nördliche Theil des Fürstenthums ist von einem furchtbaren Hagelwetter betroffen worden. Hauptsächlich gelitten haben die Ortschaften Adorf, Rhanegge. Sudeck, Giebringhausen, Wirmighausen, Stormbruch. Ottlar, Rattler und Wasbeck. Die Roggenernte in diesen Orten ist total vernichtet worden. D e t m o l d. Erschossen hat sich der Prokurist der Wittenstein'schen Weinhandlung, Brwkmann. Erhatte mlt Freunden m scheinbar vergnügter Stimmung einen Spaziergang gemacht und sich in die Badeanstalt des evangelischen Vereinshauses begeben. Als dem Badewärter das lange Verweilen im Bade auffiel, erbrach er die Zelle und fand Brinkmann in seinem Blute in der Wanne liegend mit einer Schußwunde in der Brust. G ö tz n i tz. Ueber das Vermögen des Händlers Albin Flache ist das Concursverfahren eröffnet worden. Weimar. Das Jubiläum der Ojährigen Zugehörigkeit zur Akademie der Künste in Berlin beging der Maler Friedrich Wilhelm Martersteig Hierselbst. Bald nach der Feier seines 70. Geburtstages sterb der pensionirte Seminar - Oberlehrer Karl Friedrich Hausmann. Oesterreiö-Unzaril. A u ß i g. Während eines Gewitterregens fielen hier fast faustgrobe Steine. Die Meteoriten wurden gesammelt und der Wiener Geologischen Reichsanstalt übersendet. Broos. Erschossen hat sich der Lieutenant des 64. Infanterie - Regi ments Wilhelm Kieta. Die Untersuchung ergab ein Manko in den dem Lieutenant anvertrauten ärarischen Geldern. B r ü x. Eine Frau Namens Stumpf stürzte vom Bodenraum einer Scheuer uf die Tenne herab und blieb sofort todt liegen. Budapest. In der Kerzen- und Seifenfabrik Flora" brach Feuer.aus, durch welches die eigentliche Fabril. das Maschinenhaus und 16 Gebäude, in denen sich die Fettstoff - Magazine und die Kellereien für die Vorräthe befanden, zerstört wurden. Der Schaden wird auf eine Million Gulden geschätzt. Karlsbad. Hotelbesitzer Karl Anger, Mitglied des Stadtverordneten - Collegiums und der Sparkasse, ist im 61. Lebensjahre gestorben. L a u n. Bürgermeister Dr. P. Hilbert hat der Stadtvertretung angezeigt, daß er seines vorgerückten Alters wegen die Bürgermeister Würde nieder lege. L a u n i tz. Hausbesitzer Josef Neu berg von hier hat sich in Bettelgrün e hängt. Da sich der Unglückliche in gün stigen materiellen Verhältnissen b fand, dürfte er die That in einem Moment geistiger Umnachtung beganger, haben. L e u t s ch a u. Julius Franyi, Zug führe? der hiesigen Garnison, verwun. dete die Prostituirte Rosalie Demeter lebensgefährlich mit Messerstichen und flüchtete dann in die Kaserne, wo n sich mit seinem Dienstgewehr erschoß. Reichen berg. In der Fahrrads sabrik der Firma Mölner & Skrets brach Feuer aus, welches den grökte Theil der Fabrik zerstörte und bedeutenderi. Achaden LnriMte. ' ,
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?ö giebt kaum ein Vergnügen lm Freien wobei man sich nicht Ir ich eine Verrenkung oder Wnetschnng zuziehen könnte. ? giebt keine verrenk ngen und Quetschungen die nicht prompt geheilt werden könnte durch den Gebrauch von St. Zakoös Gel.
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