Indiana Tribüne, Volume 22, Number 272, Indianapolis, Marion County, 20 June 1899 — Page 1
V 0 AYt S TS AV A 00 sVT A A '11 lli I - 1 I llll vV W vv w w w JV Office : No. 18 Güb Alabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis, Indiana Dienstag, öen 2q. Juni (899. Jahrgang 83, No. 273
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Lditorielles. DaS Mai Bulletin deS De partment of Labor" unserer Regierung enthält Auszüge aus zwei neuen Gesetzen, welche in KansaS seit Anfang diese ZahreS in Kraft find und welches unter populistischem Regime pasfirt wurden. Daß man nach so kurzer Zeit ihreS Bestehens noch nicht ihren Werth beurtheilen kann, ist selbstverständlich, Eine Besprechung dieser Gesetze aber, welche eigen in ihrer Art find, weil eS ähnliche Gesetze sonst nirgends giebt, ist! von Interesse. I EineS dieser Gesetze bestimmt, daß ein Staatörath für Arbeit und In-I k.,a;. STCUM. rtfiifK.f I V . U VHtW M M.V..V. M V r 7 o I Jede, auö wenigstens sieben Lohnarbei-1 n nm j ,, k I n mkj w v v Ms v . . . . , Studiums unö oer ervrettung von Arbeiterftatiftik, der Untersuchung der ökonomischen, kommerziellen oder industriellen Verhältnissen oder der Ver-1 besseruna der Laae der Arbeiter ae- - - v 4 V 1 bübttt Körperschaft, die wenigstens 90 Tage bestanden hat. ist berechtigt. einen Delegaten für je 50 Mitglieder zu dem StaatSrath für Arbeit und Industrie zu erwählen, we' 1 am ersten! Montag im Februar zusammentritt.! Die Delegaten sollen einen Präsidenten, Vice-PrSfidenten, Sekretär und HilsS - Sekretär erwählen und der Sekretär und Silfö - Sekretär soll! StaatS-ArbeitScommissär und FabrikInspektor, resp, sein Gehilfe für zwei! Jahre sein; jedoch können diese Be-! amten von der nächstjährigen Eonven tion mit Zweidrittel-Mehrheit abge-1 setzt werden. I Die Sekretäre, zusammen mit dem! Präsidenten und Vice-Präsidenten der Convention, bilden daS ständige StaatS-Bureau für Arbeit und 3ndustrie". der Amtstermin der beiden! letztgenannten dauert aber immer ein Jgh zur nächsten Delegaten-Ber-1 sammlung. Daö Gesetz bestimmt sodann die Pflichten deö Arbeitö-Com-missärö und Fabrik-JnspektorS (KansaS hat bekanntlich nicht viele Fabri-! ken), deren Gehalte $1500 und $1200 betragen. Ein Stenograph und Agent deS Bureaus kann angestellt werden! und eine Verwilligung für Bureau-1 Ausgaben wird gemacht. Ueber diel etwa sonst der Delegaten-Versamm-lung zustehenden Befugnisse sagt daS Gesetz nichts. In ebensolcher Weise wird die Staatö-Association der Bergleute" geschaffen, nur dafc zu den Wablen kür dieselbe nur Bergarbeiter-Organisa-tion berechtigt find. Auch hier wird ein ständiger Rath gewählt und der Sekretär ist staatlicher Minen-Zn-svektor. Er ik gleichfalls ik der vorerwähnten Weise absetzbar, erhält $1500 Gehalt und kann mit Erlaub- . niß deö Exekutiv - Couneilö einen mit $75 Gehalt per I ivlonar anneuen. Die Bedeutung dieses interessanten . Gesetze liegt zunächst darin, daß sie eine . - irl Arvetkekvariam,n!, s,ff,n w,ise r -"- M,M.i, rr?.'l I tntvrii ff H niilt!... ..ar.i;. - i ü'",,wmi ttmiH. Wenn dieselben theoretisch auch nicht 1 uoer cic 2091 gewi'zer Veamier yin - ausgehen, so gehen sie doch praktisch - . , tm r . ... rr . . v?ln, auch die prinzipielle Führung I 1 f CM 1 n . vieier emier zu oenlmmen, oenn daö liegt stets in der Macht deöienigen, , Jte ein-und absetzen kann. I Bon Interesse sind diese beiden Ge -
fcjc des Weiteren deshalb, weil sie den
Arbeitern eine Sonderstellung nn Staate einräumen, gewissermaßen sie UliVIll UUIUUkll " I als besondere Klasse behandeln. Gerade deshalb aber mögen sie vor der! juristischen Rabulistik nicht Stand halten, welche nicht begreift, daß heute praktisch alle Gesetzgeber Klasseng'esebaeberei ist. sie aber nur dann alö solche erkennt, wenn sie zu Gunsten der Arbeiter lautet und nicht die Maske des Allgemein-JnteresseS trägt. Die Probe auf ihre VerfassungSgemaßheit ist noch nicht gemacht worden. Sollten die Gerichte diese Gesetze aufrecht erhalten, worauf wir, offen gestanden, sehr wenig Hoffnung haben, so können die Arbeiter die neue Einrichtung recht wohl ausnützen. Der Wortlaut ist jedoch so, daß diese Ge-
setze auch zur Gründung von allerhand kann. 3n den verschiedenen Stadtkleinen Organisationen und Cliquen theilen soll durch öffentliche Vortrüge führen mag, und eine Quelle deö daö allgemeine Interesse für das Werk
HaderS und der Zersplitterung werden kann. ES wird interessant sein, den Ver laus der Sache zu beobachten. MMlllHrichleil. Wetterbericht. Wärmeres, schönes Wetter heute Nacht und Mittwoch. Höchste TemIperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 87 Grad, niedrigste 70 Grad. AuS Manila.. W a s h i n g t o n, 19. 3uni. DaS folgende Kabelgramm ist vom General OtiS eingetroffen:' M a n i l a, 19. Juni. Generaladjutant, Washington.
Alle Organisationen von Freiwill-Ischlauch
igen wünschen in San Francisco auögemustert zu werden. i'Ke, 5 O t i . ' j , - w Eine andere Depesche lautet : Manila. 19. Juni. " - - j - " " " m ....... m rt , . eneraiaviulani, zusasyinglon. Der Sherman" ist hier heute Morgen eingetroffen. Unterwegs gestarben ist Edwin L. Gavett vom, Infanterie - Regiment, in Honolulu I w. m krank zurückgelassen: Col. Kellogg nnd i 12 Mann. DaS 6. Regiment geht nach Jloilo zur Ablösung der Californier in NegroS. DaS Transportschiff ., Indiana" ging mit 124 alö krank! Entlassenen nach der Heimath ab. Der! Hancock" und der Sherman" gehen mit den Regimentern Nebraska, Pennsylvania und Utah nach den Ver. Staaten ab, sobald diese Truppen sich! in Bereitschaft gesetzt haben. DaS Regiment Colorado folgt mit dem! nächsten verfügbaren Dampfer. (Gez ) O tiö. M a n i l a, 19. Zuni. Sin Batail-1 Ion vom 4. Infanterie - Regiment verließ heute Morgen Jmuö, wo Geeral Wheaton das Kommando führte, um in der Richtung auf Perade Mann zu rekognoSciren, wo man die meisten Revellen vermuthete, welche von Paranaqne und Bacoor geflohen sind, Dabei wurden sie aber anscheinend von I freundlich gesonnenen Eingeborenen im Rücken angefallen. Eö kam dadurch zu einem heftigen Gefecht von mehreren Stunden, in welchem fünf Amerikaner If"1"1 und 25 verwundet wurden. Der Verlust der Rebellen muß sehr schwer sem. Ein netter Schatz. Fort Clinton, O., 19. Juni 3n ihrer Wohnung in Rocky Ridge, unweit von hier, ermordete gestern Frau Schatz ihren Gatten Fred Schatz, indem sie demselben die Hirnschale ein schlug. Daö Paar heirathete vor zwei Jahren, lebte jedoch seit Dezember v. 3. getrennt. Schatz begab sich gestern Abend nach der Wohnung seiner Frau, um eine Wiedervereinigung herbeizufuhren. Kaum hatte er daS Zimmer seiner Gattin betreten, als ihm diese mit einem Knüppel einen Schlag über mm. 5 . r . r i a . mm.mm.rn oen ops oeriegie, oap er oewuplios zusammenstürzte. Die Frau schleppte I lv n wann in nn Olmmer im unteren Stockwerke, wo derselbe I r v IX. cm !- r; nach 15 Minuten seinen Geist aufgab. I im i t. n . er i r ie Vivrverm in in vo lttiaevaor- - i V l I sank i " I n , M - Ar X- - f T. I V I ö vrr qw,no - sucht. Ch i e a g 0, 19. Juni. Am nächsten I . . M . Dienstag ftndtt in oen Daumen der ..Chicago Medical Society" eine Zusammenkunst statt zweck Gründung Uineß Vereins, der die svpematisüe'
Nekamdkuna der Tuberkulose ins
r , Werk sehen will. Der Verein wird den 9kamen führen Illinois Society " "7 ' ff ' .5 t . I O It sor Preventlon os sudwuionö. Aerzte, Thierärzte, städtische Beamte 'und Andere, deren Mitwirkung verlyvoll sein konnte, sollen öem Derem beitreten.' Die Chicago Veterinary Society," die kürzlich auf die Ansteckungögesahr durch die Milch von lungenkranken uhen ausmerkiam ge macht hatte, wird mit dem Veriin der Aerzte Hand in Hand gehen. Zunächst soll durch geelgnete Maßnahmen oer Verkauf von Milch, die nachweislich von tuberkulösen Kühen yerrommr, in Chicago verhütet werden. Dann will man die Bevölkerung im allgemeinen darüber belehren, wie der Verbreitung der Schwindsucht vorgebeugt werden deS Verbandes angeregt werden. Sch ändliche Brutalität. L an sing, Mich., 19. Suni. Die Entgegennahme deö Berichts deS ComiteS, welches die Beschwerden über die Leiter der staatlichen Resormschule für Mädchen in Adrian zu untersuchen hatte, war gestern daS Hauptgeschäft deS Unterhauses der Legislatur. Nach dem Berichte wurden in dieser Anstalt haarsträubende Grausamkeiten durch die Superintendentin an den Insassen ver übt. 3n dem Bericht heißt eS u. A. : Die Insassen mußten Bandagen mit der Inschrift Dieb und Lügner" auf der Stirne tragen ; Heftpflaster wurde denselben über den Mund befestigt, um sie am Sprechen zu verhindern; körperliche Züchtigungen mit einem Gummioder Knüppel fanden fast täg lich statt. Die armen Mädchen wur den in nahezu kochend heißes Wasser geworfen und öfters stundenlang an Händen und Füßen gebunden." Da Comite empfahl, die Mehrheit des AuffichtörathS und die Superintendentin, unter deren Direktion die Greulthaten verübt wurden, summarisch zu entlassen. Nach hartem Kampfe wurde der Bericht autaebeißen. Gouvernör . m Pingree wird unverzüglich handeln. AuS Deutschland. Berlin, 19. Juni. Im Reichs tag wurde heute der britisch - deutsche Handelsvertrag an eine Commission von 21 Mitgliedern verwiesen. Liebermann von Sonnenberg griff die englische Politik aus Samoa an und Herr v. Bülow sagte: ..Ich nebme keinen Anstand, unsere Stellung in der Samoa-Frage nochmals klar darzuliegen. Wir werden von den Stipulationen deö Vertrags keinen Schritt abweichen, noch Anderen gestatten, unö davon abzubringen. Wir anerkennen die Rechte Anderer und wahren die unsrigen." Er fügte hinzu, daß nach den Empfehlungen der Commission das Königthum wahrscheinlich werde ganz abgeschafft werden. Erbemerkte auch ferner, daß nachdem sich die Com Mission von der Unschuld der Herren Marquhardt und Hufnagel überzeugt hatte, dieselben entlassen worden seien. Die Frage der Entschädigung wegen erlittener Verluste werde nach Herstell ung der Ordnung auf diplomatischem Wege erledigt werden. Wir werden", sagte der Minister, unS nicht in die Lokalstreitigkeiten mischen und auch nicht Stellung gegen über den Throncandidaten nebmen. Wir heißen aber auch nicht die Partei ahme der Agenten anderer Mächte für Malietoa TanuS gut." Cine Million sur ein Hospital. I m H a a g, 19. Zuni. . Frank H. Huiperö von Chicago hat seiner Vater stadt Friese eine Million Dollars zum Bau eines Hospitals vermacht. Er wanderte hier arm auS, wurde aber in Amerika sehr reich. C h i e a a o. 19. 3uni. Derinder vorliegenden Depesche gemeinte Sui ptrö ist Frank H. Cooper, Mitinhaber s großen BazaarS von Sieael. I 1 " " Cooper ä: Co. in Chicago und New I lv, s, ! r.:. I VVI f IM VMIVI I . x.r.T4 bicii ycwiuicu. I . e t ff . 9 r r , -nampi nm 0 c 1 g 1 j q c Wahlgesetz. Brüssel, 19. Juni. Die BeI . - . .... . rathung des Wahlgesetzes in der KomMission macht nur langsame Fortschritte, weil ihr Präsident. Herr Seer narrt, den größten Theil der Woü
durch seine Theilnahme an der Irie
denS-Konferenz imHaag zurückgehalten ist und seine Kollegen nicht gern ohne ihn verhandeln. Dennoch ist Aussicht vorhanden, daß das Gesetz bis Ende 3uni dem Plenum der Kammer voriegen wird. Sofort in der ersten Sitzung beabsichtigen die Sozialisten und Liberalen die Vertagung zu beantragen und wenn dieselbe, wie mit Bestimmtheit vorauszusehen ist, abgeehnt wird, soll die angedrohte Secesston stattfinden. Die große Frage ist nun, was die Folge dieses Streiks der Linken sein wird. Einer der radikal sten Führer der Sozialisten erklärte FolgeadeS: Wenn daö Wahlgesetz der Regierung angeommen wird, so ist die Herrschaft der Klerikalen in Belgien auf ein weitere? Menschenalter gesichert. DaS ist eS, waS die große Menge noch nicht genügend begreift, und darüber müssen wir sie aufklären. Nachdem die ganze Opposition die Kammer verlassen Hot, ist eS natürlich ganzlich zweifellos, daß die Regierung über die Mehrheit der zurückgebliebenen Rechten verfügt und mit gesetzichen Mitteln ihren Willen dort durchdrücken kann. Nachdem wir einmal vom Parlament auf die Straße gegangen sind, wollen wir eine unermüdiche Agitation von Morgen? biö Abends Tag für Tag entfalten. Was wir planen, ist aber nicht widergefetzich, sonnern nur außergesetzlich. Wir müssen versuchen, von der Straße auö die Regierung einzuschüchtern; eS ist daS unsere letzte Zuflucht. Die Liberalen sind noch viel interesfirter als wir, die Annahme deö Geetzes mit allen Mitteln zu verhindern. denn sie würden dadurch zur ewigen Ohnmacht verdammt sein l" Daß die Haltung der Bevölkerung in der Hauptstadt noch immer eine ziemlich ruhige und nicht leidenschaftlich erregte st, läßt sich nicht bestreiken. Freilich etzt die Agitation erst seit Kurzem energisch ein und die Obstruktion der Deputirten und Senatoren wird nicht ohne Wirkung bleiben. In der Provinz, besonders auch im katholischen Flandern, scheinen die Wellen schon höher zu gehen. Die Abrüstungö - Conserenz. B erlin, 19. Juni. Ein Beamter deö auswärtigen AmteS wurde heute nterviewt bezüglich deö Besuches des Dr. Zorn in Berlin, und betonte die lnmöglichkeit sür Deutschland, die englischen Vorschläge bezüglich deS Schiedötribunalö anzunehmen. Wie daö Berliner Tageblatt erfährt, enthalten die Instruktionen deö Dr. Zorn eine Concession bezüglich der Schiedögerichtösrage in Folge deö großen Ernstes, mit welchem die Delegaten Englands, Amerikas und Rußlands auf Annahme deS Princips dringen. In RegierungSkreisen wünscht man auS politischen Gründen ein positive? Resultat, falls eine absolute Garantie geboten werden kann, daß daö Projekt die deutschen Interessen nicht schädigen wird. Herr Frederick HollS, der Sekretär der amerikanischen Delegaten zur Friedenö-Conserenz im Haag, der am Sonntag Morgen mit dem Dr. Zorn eintraf, ist noch in Berlin, vermuthlich um Kaiser Wilhelm zu sprechen. Schiffs'Nachrichten. Angekommen in : Gibraltar: EmS" von New Sork. Neapel: Kaiser Wilhelm II." von New Jork. N e w A 0 r k : La Bretagne" von Havre; Manhattan" von London. imm , I m , Noch immer kein Ministerium. Pariö, 19. Juni. -Waldeck -Rous-seau hat eS aufgegeben ein Ministerium zu bilden. ES wird gesagt, daß daran die Weigerung KrauhS Schuld sei, daS Portefeuille für öffentliche Arbeiten zu übernehmen, well das minderwerthig sei alS daö deö Kriege. Man vermuthet, daß der Präsident sich nochmals an Poincare werden wird. ,,, SnSt. Vincent. Paris, 20. Zuni. Der Kreuzer Ssax, welcher Dreysuö zurückbringt, ist in St. Vincent angelangt. Der Besehlöhaber telegraphirte : Alleö wohl an Bord. Der Kreuzer wird bei den Azoren nochmals anhalten.
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