Indiana Tribüne, Volume 22, Number 271, Indianapolis, Marion County, 19 June 1899 — Page 2

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Erscheint Täglich uno vunts LieUzttchk.TLibKne'' tostet tui$ rr. trljtt J 8ti dr Ooch. die Kontaariba, t et och, JBetbc uf 15 cnt (in is p Riiit. per tafin;. dr GUk gei4itt im talltii:a4 $ p, 3. . OTOots Ist ttlatawo Indianapolis, Ind., 19. Sani 1899. Kriegsgeborene Industrien. Meistens gibt es nur von Industrien zu berichten, welche vom Krieg zerstört werden, und wenn umgekehrt einKrieg Industrien tn'S Leben ruft, so ist dies doch gewöhnlich nur vorübergehend der Fall. Indeß lassen sich auch Ausnahrnen anführen, neue Geschäfte, welche der Krieg für eine längere Zeit geboren hat, gleichviel, wie lange er selbst dauert. Auch der jüngste amerikanischspanische Krieg bietet etliche solcher Beispiele. Natürlich fördert jeder Krieg die -Thätigkeit schon vorhandener, regelrechter Waffen- undKriegsmaterialienGeschäfte. Aber hierzulande, bei der Vielseitigkeit industriellen Unternehinungsgeistes, kann er noch ein Vischen rnehr thun und auf die Thätigkeit von Industrien, welche sonst gar nicht an lit Herstellung von Kriegsmaterialien gedacht hatten, expansiv" wirken. Daß z. B. jetzt amerikanische Zweirad-Fa-brisen sich zugleich auf die Herstellung von Kriegs - Munition werfen, ist jedenfalls eine bemerkenswerthe Erscheinung, die in älteren und konservativeren Ländern viel mehr auffallen würde, als bei uns, soweit sie überhaupt möglich wäre; die betreffenden Geschäfte gehören überdies zu den kleineren und fühlen sich wohl gerade deswegen mit auf das militärische Gebiet gedrängt. Zur Zeit legt sich unsere Flottenrerwaltung große Mengen neuer Ma:ineGeschützmaterialien zu, und je mehr diesbezügliche Lieferungs - Angebote geöffnet werden, desto mehr wird man darauf aufmerksam, wie viele kleinere Kriegsmaterialien - Fabriken, aus ihrem gewöhnlichen. Stande heraus, der jüngste Krieg in's Dasein gerufen hat, welche jetzt alsMitbewerber in Betracht kommen. Eine ganze Anzahl Fabriken, welche sich von Haus aus nur Friedens-Pro-ducken gewidmet haben, wie der Anfertigung von Stahlrossen ganz gewöhnlichen civilen Characters, oder von Röhren- und Tubenwerk oder allerlei Gußformen oder Nietnägeln, Schrauben und sonstigen, zunächst nur dem friedlichen Leben geltenden Artikeln, haben sich im Lauf des Krieges mit Spanien möglichst beeilt, militäri- . sche Manufactur - Industrien, in Verdindung mit ihren früheren, zu begründen, haben nöthigenfalls ihre Fabrikanlagen entsprechend erweitert und können jetzt Bomben, Granaten und andere Geschosse massenhaft anfertigen, wovon sie natürlich prompt Nachricht geben. Theilweise waren diese neugebackenen Kriegs - Industriellen sogar unter den ersten Mitbewerbern für jene Lieferungs - Contracte, und sie machen sich gute Aussichten. Für die militärischen Interessen der Regierung kann diese Erscheinung die an sich schwerlich zu den Sympto?nen allgemeinen industriellen Aufschwunges gerechnet werden darf nur erwünscht sein. Denn dieser größere Mitbewerb kann vorausgesetzt, daß das Contracts - Vergebungs-Sy-siem ohne specielle Begünstigung durchgeführt wird nur die Folge haben, die Preise der Materialien betrachtlich herabzubringen, und bietet zugleich eine Gewähr für ausgedehnteste Versorgungs - Gelegenheiten bei künftigen Nothfällen. u. Eisberge in der Nähe Bekanntlich hört man jeden Frühsommer, und manchmal nch ziemlich weit in den Sommer hinein, viel von Eisbergen, denen transatlantische Oceandampfer begegnen, besonders solche, die einen nördlichen Curs zu nehmen haben. Aber sehr selten läßt sich ein Eisberg unmittelbar vom Gestade aus in nächster Nähe betrachten. Doch kommt es vor, daß Eisberge stranden, und ein solcher Fall ereignete sich vor noch nicht langer Zeit zu St. Johns, Neufundland. Daselbst lief ein gewaltiger Eisberg, von 150 Fuß Höhe und nahezu eineViertelmeile lang, unweit des Hasen - Eingangs auf und konnte von vielen Tausenden in aller Behaglichkeit, und ohne alle Befürchtungen bewundert werden, statt nur von einer kleinen Anzahl SchiffsInsassen, die überdies ein solches Ungeheuer mit sehr gemischten Gefühlen betrachten, wobei auch' nicht zu vergessen ist, daß sie gewöhnlich nur den kleinsten Theil des unheimlichen Gebildes zu sehen kriegen, das verhaltuißmähig winzige Stück, welches aus dem Wasser herausschaut. Daß im Atlantischen Ocean die meisten Eisberge von Gletschern der Westküste Grön lands kommen, dürfte zur Genüge be kannt sein. Es wäre aber ein großer Irrthum, anzunehmen, daß sie aus lauter Els bestanden; sie enthalten. nach unten zu, viele Stücke Felsgestein, welche da und dort wie eine riesige Feile über den Meeresboden dahin fahren! Der Anblick eines bedeutenderen Eisberges gehört zu den großartigsten, die man sich denken kann. Meistens -schimmert ein solcher in lebhaftem Blaulich-Weiß; die Sonne schmilzt das Gebilde nur sehr ungleichmäßig, und auf duse Weise bilden sich oft vielgestal'ige, malerische Gipfel, welche kühn in der Luft aufragen und in nördlichen Vreitegraden dem entzückten Zuschauer ganz die Vorstellung von Feenschlössern erwecken können, wenn er ste ln ruhl jen Sinnen zu betrachten vermag, i i . Wer einen Affen hat, läßt m r i mr? . lti$i tuzn arr uuivin.

Binnensee.SchisssfriedySfe. Schon oft ist von dem aebeimnißvol-

len Verschwinden so vieler Schiffe auf unseren Weltmeeren die Rede gewesen, und in der That läßt sich dieses zaube rische Capitel ja nicht so leicht er-, HiTIrtta? Sf fl jltr( tif ! I Binnenseen haben in dieser Hinsicht mvii vi uu uuiui utvniu Äleles zu erzählen von spurloZ der. schwunvenen oder wenigstens für lange Zeiträume gänzlich verschollen gebliebenen Fclbrzeugen und bilden gewaltige Schisföfriedhöfe.sowohl bezüglich ihrer unbekannten, wie bezüglich ihrer bekannten Schiffsgräber". Jeder einzelne dieser Binnenseen hat seine trübselige Liste von Fahrzeugen aufzuweisen, welche stolzgeschwellt ausfuhren, um nie wieder zurückzukehren. und von denen man nur das Eine weiß, daß sie untergegangen sind! Eines der neueren Belspiele duser Art war der prächtige Dampfer Chicora", welcher so absolut spurlos verschwand, aber er hatte schon gar viele, niemals zusammengezahlte Vorganger gehabt, große und kleinere Schiffe aller Arten, welche mit ihrem ganzen lebendigen und todten Inhalt, theilweise mit reichen Schätzen, irgendwo vollständig von der Tiefe verschluckt worden sind. Hin und wieder stößt man lange darnach zufällig auf ein solches verschöllenes Schiffsgrab. So entdeckten erst vor Kurzem Taucher, welche an einem Wrack im Ontariosee arbeiteten, unverhofft nebenbei die Ueberreste eines anderen Schiffes, das sich als der, vor beinahe einem Vierteljahrhundert verschwundene Schooner Zealand" herausstellte. Bald nach seiner ersten Fahrt war dieser Schooner mit Allem, toal darauf war, abhanden gekommen, und Obiges ist die erste Kunde, die man wieder einmal von ihm bekommen hat. Gar viele Binnensee - Schiffe erlitten ein ahnliches Schicksal und leben nur noch in der Erinnerung weniger Pioniere der Binnensee - Schifffahrt weiter, welche dann vielleicht nach Jahrzehnten, beim etwaigen Auffinden verwitterter Trümmer, einen Nekrolog" zu liefern im Stande sind. Zu den frühesten wichtigen Beispielen dieser Art gehörte der Schooner Outward Bound", welcher, nachdem er erst in mehrere Unglücksfälle hineingerathen war, ohne sich darin zu verlieren, im Herbste des Jahres 1849 im Michigansee, wahrscheinlich nicht sehr weit von den Manitou - Inseln, während eines frühen Schneesturmes mit Mann und Maus unterging. Ein grausigerVtoman hängt an dem Schicksal von Robert Willis", einem der ersten Schnellsegler, die jemals für den Handelsverkehr auf den Binnenseen gebaut wurde. Im Jahre 1851, nachdem er, schwer mit Fracht beladen und wohlbemannt, den Hafen der Gar tenstadt verlassen hatte, fand er einei. geheimnißvollen Untergang nicht sehr weit von Beaver Island. Auf dieser Insel lebte bekanntlich damals eine Colonie von Mormonen (welche eine Zeit lang sogar ein eigenes Königreich" hatten), und diesen Mormonen, welche zu jener Zeit die Fracht des Schiffes sehr gut hätten brauchen können, hat man nachgesagt, daß sie in kleinen Booten ausgefahren seien, die ganzeMannschaft und die Passagiere des Schiffes massakrirt und die Vorräthe weggebracht hätten! Noch heute gibt es auf Beaver Island Personen, welche diese gruselige Geschichte glauben. Aber Capitän John Prindiville, einer unserer namhaftesten Binnensee - Veteranen (der auch jenes Unglücksschiff Outward Bound" eine Zeit lang commandirt hatte), erklärt, daß nichts an dieser "?är sei, und gewisse, im Spätherbst hochgefährliche Untiefen in der Nähe der Insel und ein Sturm vollauf genügend seien, das Verschwinden des Schiffes zu erklären. Zu den berühmteren, spurlos verschwundenen Binnensee - Schissen aehört auch der Artic", welcher zu Hamilton, Canada, eigens zu dem Zwecke gebaut wurde, in Un Nordpolar-Ge-genden nach Sir John Franklin zu suchen, eine Probefahrt auf dem Ontariosee machte und dann auf dem Wege nach Toronto sich für immer verlor. Mit Hunderten anderer verschollener Fahrzeuge ist der Grund dieser Seen bestreut. Schließlich mag noch der Untergang der Atlantic- auf dem Eriesee (1855) und der Lady Elgin" auf dem Michigansee (1860) erwähnt sein, nicht wegen geheimnißvollen Verschwindens, sondern wegen des großen MenschenVerlustes, der im ersteren Falle 301, im letzteren 303 Personen betrug. Moderne Pfahlmenschen". Mit den Pfahlmenschen alter Zeit hat die nachstehende Classe nichts zu thun; aber auch sie haben Pfähle zu erklimmen und bauliche Arbeit dabei zu verrichten, nämlich die, mit der Einrichtung der oberirdischen Leitungen betrauten Angestellten von Tele graphen- und Telephon - Gesellschaften. Da und dort sind diese Pfähle bis zu 80 Fuß hoch und stehen in sehr hartem Boden, sodaß ein Fehltritt und Sturz entweder plötzlichen Tod oder doch lebenslänglicheVerletzung bedeutet. (Von Unglücksfällen mit geladenen" Drähten soll hier ganz abgesehen sein.) Allerdings wird angenommen, daß die Leute bei der Arbeit stets einen Gürtel tragen, welcher um den Pfahl herum paßt und es ihnen ermöglichen soll, sich rückwärts zu lehnen und im Gleichgewicht zu bleiben: aber dieser Sichereitsgurtel verzögert zugleich die Ardeiten und nöthigt die Leute, so oft sie wieder ein Paar Fuß böher gekommen sind, einzuhalten und ihn weiter am Pfahl hinauf zu ziehen? daher wird er ziemlich wenig getragen! Wenn , wir ihn nicht tragen und dann den HalS brechen", sagte kürzlich einer dieser Angestellten, so kriegen unsere Familien nichts, weil wir nicht alle VorsichtsMaßregeln angewendet haben;- tragen wir ihn aber, so murrt man über unsere langsame Arbeit." Diese Leute werden etwas besser be Uatyl oll die 5aa,nannen .urouud

rnen; Letztere bekommen $12 bie Woche von örtlichen Gesellschaften und $35 bis $40 den Monat von FernverkehrLinien, welche auch Kost und Logis liefern; die Pfahlmenschen dagegen erhalten $15 die Wocke. bezw. $6 bis $70 den Monat. Aber für dieses Mehr

haben sie oft theuer zu zahlen! Uebnaens sieben unsere Telephon Gesell schaften im Allgemeinen in dem Ruf, besser für diese ihre Angeiteuten zu sorgen, als die Telegraphen - Gesellschaften, wenigstens was die Verpfle gung von Gesunden und Kranken anbelangt. Wie es mit den Verunglückten gehalten wird, das steht aus einem anderen Blatt. In ländlichen Gegenden machen diese Pfahlmenschen manchmal eigenthümliche Erfahrungen. Da müssen oft bei der Anlegung solcher Leitungen Baumäste abgehauen werden, und nicht selten kommen Frauen, Kinder und auch Männer und bitten flehentlich darum, von dieser Arbeit abzulassen. Die Gefühle, welche in dem berühmten englischenGedicht: Oh woodrnan, spare that tree" ausgedrückt sind, wurzeln gar tief in vielen ländlichen Gemüthern! Manche kommen auch mit Schrotslinten und drohen mit äugenblicklichem 5erabschießen. Es kommt vor, daß in solchen Fällen die Pfahlarbeiter nachgeben und zur nachtschlasenden Zeit wieder kommen und die Arbeit vollenden! NeU'ttaukasuS in KanfaS. Es besteht eine bemerkenswerthe Aehnlichkeit, in der Natur selbst sowohl wie in ihren heutigen Bewohnern, zwischen gewissen Theilen von Kansas und der berühmten russischen Landschaft von Kaukasten, eine Aehnlichkeit, die dem beiderseitigen Beschauer sofort auffallen muß und, soweit die Natur in Betracht kommt, bereits den General W. T. Sherman veranlaßte, in den Tagebuch - Aufzeichnungen über seine Weltreise von 1872 zu sagen: Auf der ganzen sogenannten Steppe im Kaukasus konnte ich kaum wahrnehmen, daß wir uns nicht in Kansas befanden, wenigstens so lange wir nicht die Kosaken - Dörfer erreichten." Und dann schildert er die strohbedeckten Hütten in diesen Dörfern, die für ihn sehr ungewöhnliche Art von kleinen Getreidewagen, deren Räder oft ohne Radkranz feien, und beschreibt alsdann den Brauch, in dieser Gegend, in welcher absoluter Mangel an Brennstoffen herrsche, aus Dünger, der von Mädchen mit den nackten Füßen getreten und zu einer Art Adoben geformt und an der Sonne getrocknet werde, ganz leistungsfähiges Brennmaterial zu gewinnen. Nun, wenn General Sherman zu irgend einer Zeit nach dem Jahre 1874 in das Kansaser County Ellis gekommen wäre, so hätte er auch alle diese schönen Dinge, die er damals zur Unterscheidung von Kansas hervorhob, in ganz derselben Weise antreffen können. Denn in jenem Jahre begann ja die große Zuwanderung aus Rußland nach den Ebenen des westlichen Kansas, bis schließlich die russische Colonie im County Ellis allein etwa 4000 Köpfe zählte. Sie schufen ein vollständiges Kaukasien um sich herum, soweit sie nicht bereits ein solches vorgesunden hatten! Ganz dieselben unregelmäßigen Reihen strohbedeckter Hütten errichteten sie und benutzten Prairie - Rasen für die Wände derselben. Und jene merkwllrdigen kleinen Getreidewägen, welche weite Tag- und Nachtreisen nach den Marktplätzen machen können, sind ein ganz gewöhnlicher Anblick auf den Straßen von Hays City und in dem umgebenden Lande geworden. Bor Allem aber machen diese Amerika - Kosaken noch heute dasselbe Heizmaterial, von welchem General Sherman in dem obigen Citat spricht, in ganz derselben Weise, oder doch nur mit geringen Unterschieden, welche sich da und dort in den neuen Verhältnissen von selbst ergaben. Jeder, welcher im County Ellis einen Hornvieh-Pferch hat, kann mit diesen Russen Geschäfte machen. Sie kaufen ihm im Frühjahr das Recht ab. Brennmaterial in diesen Pferchen herzustellen, und fertigen in den Sommermonaten große Quantitäten desselben für den Winter an. Zum Theil wird der Dünger genau so, wie in der alten Heimath, unmittelbar von Frauen- und Mädchensüßen zurechtgetrippelt; zum Theil aber ist schon genug Absallstroh mit dem Material vermischt, daß dies nicht nothwendig ist. Diese Dünger - Adoben können nicht nur ein heißes Feuer machen, sondern brennen auch länger, als man annehmen sollte. Zlmkehr. Von Albert Malden. Mit tief zur Erde gesenktem Haupte schritt der Waldmüller durch das Dorf. Die Leute, die ihm begegneten,' boten ihm den Gruß. Zuweilen trat wohl auch Einer und der Andere mit der theilnahmSvollen Frage an ihn heran: .Na, Walvmüller, wie geht's heut' Deiner Marianne?" Dann schüttelte der Gefragte immer trübsel-g mit dem Kopfe: Leider Got tes, schlecht geht's! Das Fieber! Das Fieber! 's wird halt net g'ringer!" Und nach dieser unfrohen Auskunst sehte der Alte wieder seinen Weg fort, die Hände bisweilen wie unwillkürlich incinandersaltend und leise Gebetworte vor sich hinmurmelnd. Hinter seinem Rücken aber steckten die Leute die Köpfe zusammen: Recht g'schieht ihm, dem Leut'schinder, dem Wucherer!Unser Herrgott straft ihn für seine Unbarmherzigkeit, daß er so Vielein Noth und Elend 'bracht hat!" 3, so is 's! Und daß er'6 nur auch einmal einsieht, wie's Einem Uofr allem Geld weh werden kann!" So ging eS hinter dem gebeugt da hinschrcitenden Manne hin und her und aus manchem Auge traf Etwas wie ein schadenfroher Blick aus ihn. ' Der WaldmÜller war der reichste Mann in dem großen Kirchdorfe. Aber veaen keiner unersättliöen Habs uüt.

wegen semer Hartherzigkeit den Schuldnern gegenüber und wegen seines Wuckerkandels ward er insaebeim von

Allen gehaßt, am meisten wohl von! Jenen, die ihn von Jugend aus kannten und davon wußten, oan er von Haus aus nicht das Vennglte im mögen gehabt hatte. Er war eyedcm als vermal tes ttlno armer Eltern der Ortsgcmeinde zur Last gefallen und die Dorfleute ließen ihn dieS damals und bet jeder lHelegenIicit fllblen. Man stieß ihn bin und her, schalt ihn einen Tagedieb, einen Taugenichts, der anderen Leuten das Arot wegelie, und säete solchermaßen in da Herz des armen,, leicht erregbaren Knaben den (Samen der Erbitterung. Gar oftmals biß der Geschmähte die schmalen Lippen zusammen; seine Faust ballte sich und ingrimmig stieß er zwischen den Zähnen hervor: 5rn Tagedieb bin ick. ein Taugenichts! Wartet, ich will's Euck zeigen, daß ich mehr taug' als Ihr!" Und er zeigte es. Er nahm später Dienst in der Mühle, die vor dem Torfe stand und bewährte sich dabei so anstellig und findig, daß er immer mehr das Vertrauen des Müllers gewann. Eines Tages drang er in den Mei ster, die halbverfallene Sägemühle, die sich an dem Waldessäume befand, wie der in Stand zu setzen und sich auf den Holzhandel zu verlegen. Aber der alte Müller meinte lachend: .Wenn Du's mit dem Rumpelzcug auf eigene Rechnung Probiren willst mir soll's recht sein. Ich setz' leinen ttreu zer daran." Der junge Bursche machte sich selbst ständia an's Werk. Er arbeitete un verdrossen. Durch großen Aufwand persönlicher Mühe, aber mit geringen Kosten brachte er die Säge in Gang. Bald setzte sie reichlichen Gewinn ab. Der alte Müller bekam immer mehr Respect vor seinem Gehilfen und über ließ demselbrn ganz und gar den einträglichen Holzhandel. Einige Iahn später gab er ihm seine einzige Tochtet zum Weibe und nach seinem Tode kam das ganze Befitzthum in die Hand bei einsiiacn armen Waisenknaben. E, wuide der reiche WaldmÜller. Auch als solcher führte er das nüch tern fleißige Leben vo früher. Ei war fortwährend bei der Arbeit uni immer darauf bedacht, seinen Besitz n mehren. In den Mitteln hiezu war er srernch nicht wählcnich. Er benutzte nicht blo? die Arbeit in den Mühlen und den Holzhandel zum Zwecke seiner Bereicherung, sondern verlegte sich auch auf Kauf und Berkauf von Grund und Boden und auf Gelddarlehen gegen hohe Berzmsung. Sem Geschäftige baren war dabi ein hartes und rücksichtsloses, und mancher Bauer im Orte und in der Umgebung mußte von Haus und Hos. Der Waldmüller Wichte es ganz aut. wie ihn die Leute insgeheim nannten; aber er lachte darüber. Zuerst war ich Euch der Tagedieb, der Bettelbub', der Taugenichts; jetzt bin ich Euch der Leut'schinder, der Wucherer! chlmpit nur zu! Ich hab doch das reichste Anwesen im Ort und mein Haus könnt' ganz gut d'rin in der Stadt steh'n. Jch'hab' doch alle Tag' meinen Wein und meinen Braten und lass' mir 's in Allem gut qch'n! Schcl tet mich nur herzlos! Ihr habt ja auch kein Herz für mich gehabt. Man kommt am besten fort in der Welt, wenn man kein Herz hat." Und es schien wirklich, als ob der reiche Mann gegen Andere ohne jedes Mitgefühl sei.' 'Nur ein Wesen gab cs nach dem Tode seines Weibes, an dem er in unbegrenztem Maße, mit fast ubcrschwängllcher Liebe und Zärtlich keit hing seine einzige Tochter, die Marianne. Sie war sein Alles in der Welt. Für sie that er, was sie verlangte. Er hatte sich elnen hohen Plan für sie vorgesteckt. Sie sollte einen feinen Stadtherrn zum Manne bekommen. Dann wollte er sein Anwesen veräufiern und seine alten Tage m der tadt verbringen. Run war ihm aber das schöne Mäd chen plötzlich in eine schwere Krankheit verfallen. Es ist der Typhus," hatte der alte Kreisarzt gesagt, und der aus Wien berufene Profettor hatte die An ficht des alten Arztes bestätigt. Und eben vor einigen Stunden hatte dieser dem bang fragenden Vater gegenüber den Kop geschüttelt. Was ärztliche Kunst und Sorge thun kann, lieber WaldmÜller, daö ist geschehen. Nun betet zu unserem Herrgott. daß er Euerem Mädel über die nächsten zwei Tage hinweghelfe. (Zs sind die Krisistage." Und der Waldmüller hatte sich drin in seiner Stube vor dem si'.bernen, stark vergoldeten Erucifir, das auf dem Kasten unter einem großen Glassturze stand, auf die Knie geworfen und inbrünstig gebetet, wie noch nie in stimm Leben. Und da war ihm urplötzlich der Ge danke emporgestiegen: Wie. wenn die Krankheit seines Mädels eine Strase Gottes dafür wäre, daß er da und dort zu hart und zu rücksichtslos gegen das Elend und die Roth Anderer gewesen und unbarmherzig immer nur auf sei nen eigenen Bortheil bedacht war!" - Erst vor zwei Wochen! Wie hatte ihn da der HeidingerBauer gebeten. Nach sicht mit ihm zu haben,' daß er seine Schuld nicht bezahlen könne, weil ihn das Unglück mit dem wehen Fuk getroffen, ihn an drr Arbeit gehindert und überdies noch in Unkosten gestürzt habe! Aber er, der Waldmüller hatte wieder kein Erbarmen gehabt für das unver. schuldete Unglück des Andern. Er war gegen den säumigen Schuldner gerichtlich eingeschritten und vor wenigen Ta gen war demselben die Vorladung zum Gerichte zugekommen und eS stand dem Heidinger vielleicht bevor, von Haut und Hof zu müssen. Kalter Angstschweiß war dem Wald. Müller aus die Stirn getreten bei dem jähen Gedanken, daß die Krankheit sei. ner Marianne eine Strafe Gottes für seine Unbarmherzigkeit sein könne. Krampshast hatten sich seine Hände ineinander verschlungen und mit zittern, der Stimme war eö über seine Lipper; gekommen: .Heiliaer Gott wenn U

Tkyulv mein wär', verzeih mir!' Lass' es das Mädel net büßen! Ich will'S von jetzt ab anders halten. Alles will ich wieder gut machen. Dem Heidinger gleich jetzt will ich zu ihm und ihm sagen, daß er außer aller Furcht sein mag. Heiliger Gott, lass' mir nur

das Mädel wieder gesund werden'. ' Und damit hatte sich der Waldmüller von den Knien erhoben, sich noch hin überbegebcn in die Stube der Kranken bei der eine Wärterin aus der Stadt Vkleaedlenste that, sodann halte er das Haus verlassen und nun befand er sich auf dem Wege zu dem Heidinger. Bauern. Dieser sah cbcn in seiner Stube bei dem großen Nußbaumtische und hatte den tranken, vielfach mit Leinen um wundcncn Fuß auf einem zweiten. nebenstehenden Stuhle aufliegen. Er wollte sich, durch den Eintritt des Wald, müller's sichtlich überrascht, erheben. Tiefer aber drückte in sanft wieder in den Stuhl zurück. Bleib' nur, Heldmger! Ich bin nur 'kommen, daß Du Dich net gar zu viel ängstigst wegen der Vorladung, die Tu 'kriegt hast. Tatz Tu's nur weißt. j)eidinger, ich zieh' die Klag' zurück." Tu ziehst die Klag' zu" Ja, Heidinger, ich hab' mir'sttber legt. Du hast Malheur g'habt mit Dein Fuß da muß Eins em Einsehen haben wlr brauchen a Alle Hilf' und Nachsicht. Was Du mir schuldig bist, das wirst D' mir zahlen, mann und wie Du kannst ohne Zins, heidinger. Was is 's? Warum bleibst D' net sitzen? Ten Heidinger Bauer hatte es trotz seines kranken Fußes vom Sitze empor getrieben: Waldmüller wenn's Dem Ernst is! Heiliger Himmel, da bist D' ja der beste Mensch auf Gottes Erdboden! Und ich sag' Dir tausendmal Dank, und unser Herrgott soll Dir's lohnen. was Du da Cut's thust an mir und meine Kinder! WaldmÜller, tausend mal sag' ich Dir Vergelt's Gott!" Wie unter Schluchzen erstickte es die Stimme des Bauers. Der WaldmÜller mußte sich mit der Hand über die Augen wischen. Es war lhm da auf einmal so seltsam weich geworden um die Brust, wie noch nie. Na," sagte er, mach' net so viel d'raus! Es ist halt ich Hab's halt cing'sehen. daß ich mit meiner Härt' im Unrecht wär'. Und ich hatt' ja auch eine Gcgenbitt' an Dich, HeU dinger. Weißt ja: meine Mariann' is t,ank wenn Tu beten thät'st für sie, daß sie mir wiederum g'sund wird !" Heilig will ich dafür beten, Wald müllcr, und mein Weib und me'.ne Kinder sollen 's auch thun und 's Mä del wird Dir wieder a'sund der Herr gott muß Dir's z'Lieb t'un. Waldmüller und ich sac,' Dir noh 'in mal Bergelt's Gott sür Teiue Cd heit....!" Schon recht, Heidinger, und schau' nur, daß D' wieder auf 's Gleiche kommst mit Dein' Fuß. und über die Schuld mach' Dir keine Sora' net!" , Damit bot er dem überglücklichen Bauer die Hand'und machte sich wieder aut den Heimweg. Es war ihm' aan; eiaenartia zu Muthe geworden. Das hatte er noch niemals empfunden. Aehnliches hatte er höchsten gefühlt, wenn er seiner Marianne irgend ein schönes Geschenk gebracht und' ihr Auge mit freudigem Tanke hatte aufleuchten sehen. Und doch es war etwas aanz Anderes. was ihm jetzt das Innere bewegte weit lnehr es hatte ihm tiefer in das erz gegriffen. fT CYl C v m , er Pfarrer yai ooaz Viecai." aat er leise vor sich hin, man thut was für sein eigenes Glück, wenn man was zum Glücke von Anderen dazuthut." All' das trat ihm in Erinnerung, was der greise Pfarrer vor Kurzem über Barmherzigkeit und Liebe gepre digt hatte, und es war ihm. als begriffe er erst jetzt all' die goldenen Worte. Mit fester Entschlossenheit kam es über ihn: Bon nun an sollen die Leute nimmermehr Grund haben, ihn einen o,, f f"f ! mv tt.x f. ..i (..... cm . . X . wimitymvn UHU lUl!llzigeil vuue u: zu nennen. Er hatte ja genug im Besitze sür sich und seine Marianne. Wie er's heute mit dem HeidingerBauer gemacht hatte, so wollte er's auch mit allen anderen Schuldnern halten. Zugleich mit diesem aus seiner seltsam bewegten Brust entsprungenen Vorsätze griff es auch in dem Herzen des Waldmüllers mit froher Zuversicht Platz, der Himmel werde ihm sein Kind wieder gesunden lassen, und still bewegten Gemüthes schritt er wieder seinem Hause zu. Noch an demselben Tage richtete er eine Eingabe an das Gericht, in welcher er die Klage gegen den HeidingerBauer zurückzog. Dann ließ er durch einen Knecht noch einige andereBauern, die in seinem Schuldbuche standen, zu sich rufen, und dieselben verließen das stattliche Haus ihres Gläubigers mit freudiger erregten Gesichtern, als sie es betreten hatten. Auch ließ der Waldmüller unter die Ortsarmen eine hübsche Summe Geldes vertheilen und mit jeder Gutthat war's ihm, als wiche die bange Sorge um das Loos seines Kindes immer mehr von seiner Brust. Einige Tage später schluchzte er dem alten Kreisarzte die heißesten DankWorte. Seine Marianne hatte die Krisistage überstanden. Seit dieser Zeit war in dem Wesen des Waldmüllers eine vollständige Wandlung vor sich gegangen. Er war nüchtern und fleißig wie ehedem, oblag mit der gleichen Rührigkeit allen seinen Arbeiten; aber er war in seinem Geschäftsgebaren ganz das Gegentheil von früher. Den Ortsleuten gewann er die größte Achtung und Liebe ab. Sie rühmten ihm nicht nur Umsicht und Klugheit nach, sondern auch Gutherzigkeit. Gut abgeführt. Die Verwandtschaft der Könige von Sachsen, mit George Sand, der berühmtey franösilchen. Dichterin, wird

Zu allen JakreS:eiten können wlr an Wyettmatwmus n.

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ein sicheres lks Heiln,

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" You se, to start with," said a Clereland, 0hlo,"compositor, my work that of settingtype at the c&s allows me little Chance for exercise, and is too confining for anybody who is in the least Subject to Indigestion or dyspepsia. That ha been my trouble for years, and I attribute the recent noticeable improrvment in wj physical conditioa to the occasional usc of RWÄUS laMe I first heard of them through a fellow-workman who, on hearing my tale of woe, one day otTercd me e Tabule and said he would guarantee it to act on the iiver. I took it under protest, but was surprised with the result. It was gcntle but effective, and since then I have gradoally noted an entire change in the working of my System, and I think thatRipans Tabules are the best remedy for liver and störn ach trouble s this side of anywhere. Tbej are really in my case a substitute for physical exercise."

von Der MnlltlL ver Letzteren gern .1?!tend gemacht. In der That verhält rö sich so, daß die George Sand in direc--ter Linie von Moritz von Sachsen, beci Sohne August des Starken und dt? Gräsin Aurora von Königsmark, abstammte. Da August der Starke abr der Bater des Urgroßvaters des jetzigen Königs ist, so konnte es nicht Wunder nehmen, daß ein Sohn der Georg' Sand, der eitle Maurice Sand, die Gelegenheit ergriff, um seine hohe Äerwandtschaft zu betonen. Als er einmal in Ragaz mit König Albert zusammentraf, wurde er dem Monarchen vorgestellt und benutzte sogleich den Moment, um ihm seine Verwandtschaft durch die Herzählung des Geschlechtsregisters zu bewelfet!. Der Konig horte ihn ruhig an. Dann sagte er lächelnd: Herr Vetter, ich bin hier incognito; machen Sie es auch so! Verscknavvt. 5?räulein : Ach, noch einmal frische Rosen! Das werden aber wohl die letzten sein? Qfficiersburscke: .Glaub's auck: der Gärtner wollte dies Bouquet schon nrcht mehr pumpen! Von einem so heftigen Nieslrampf wurde John Spline, ein Angestellter der Standard Oil Companri. in Yonkers, N. Y.. befallen, daß er beim Niesen eine Schulterverrenluna erlitt. gänfRadfahrerdes Vay'onner Athletic Club" erlitten eine uu angenehme Enttäuschung in New Brunswick. N. I. Auf einer Century Tour" machten sie Rast im Mansion House und wolltcn sich, hungrig wie die Löwen, an die gedeckte Gasttafel setzen, als der Besitzer Louis Mas Einwand erhob. Die Radler hatten ihre Röcke zuHause gelassen und in Sweaters? durfte ihnen nicht servirt werden. Mit dem Ausruf Rubberneck" zogen die Fünf zu Rade fürbaß. Der Stadtrath von Fayette City. Pa.. hat einer Trajekt-Gesell-schaft das Wegerecht verliehen, die in Kurzem die Stadt mit der westlichen Seite des Monongahela-Flusses in Verbindung setzen wird. Die TrajektVerbindung ist eine ganz eigen- und neuartige. Auf jeder Seite des Flusses werden zwei 75 Fuß hohe Thürme errichtet, die durch Drähte mit einander verbunden sind. In diesen Drähten läuft ein Käfiq, 28 Fuß über dem Wasserspiegel, der eine Tragkraft von 20 Tonnen hat. Die Herstettungskosten belaufen sich auf 815.000. und es sollen mittels des Käfigs Fracht, Vieh und Passagiere befördert werden Charles Charleroix und Charles Burns, welche in Diensten der Kirby Carpenter Company in Menomlnee. Mich., stehen, unternahmen das gefährliche Wagniß, über die Little Bull Rapids des Menominee - Flusses zu fahren. Die Männer waren mit Ausbesserung der Damme beschäftigt, und es wurde nothwendig, über die Schnellen zu gehen. Sie steuerten denn auch glücklich über die Schnellen, dann aber wurde das Canoe von der starken Strömung ergriffen und unter den Wasserfall geführt, wo dasselbe umschlug. Wie die Beiden dem Ertrmkungstode entgingen, ist unbegreiflich. Charleroix stürzte auf den Felsen, wobei er einen Schadelbruch erlitt, und Vurns wurde einVein stark zerquetscht. Die Manner wurden nur mit größter Mübe aerettet.

leiden, zu allen Zeiten wtrdiedocl,

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