Indiana Tribüne, Volume 22, Number 270, Indianapolis, Marion County, 18 June 1899 — Page 1
x o As V f y 'sVO W ft US I A V 'ii iif n iiii r y fc vy iy ly w w 4 W & v v Office : No. 18 Süd Qlabama Straße. Telephon 1171. Jahrgang 22. Indianapolis. Zndiana Sonntag, öen J8. Juni (899. No. S70
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.Washington. 1. Juni. Die folgende Depesche ist heute von dem General OtiS eingegangen : Manila, 10. Juni. Generaladjutant, Washington.
Die nördlichen Insurgenten, welche starke Truppen in der 9!äbe von San Fernando concentrirt hatten,, griffen heute Morgen MacArthurö Truppen an. Der Feind wurde schnell zurück geworfen und ließ 60 Todte auf dem Schlachtfelde zurück. Er hatte auch viele Verwundete und mußte sich zu rückziehen. Aus unserer Seite wurden 14 Mann, meisten sehr leicht, verwundet. Die Vorbereitungen für die sen Angriff waren schon seit einigen Tagen im Gange und man glaubt, daß Aauinaldo selbst da? Kommando führte. (Gez.) Otiö. Die Ehrenritter. Detroit. Mich., 17. Juni. Heute wurde beschlossen, daß die nächste 3ah reS Convention der Supremeloge der KnightS of Honor in Buffalo stattsin den soll. Zur Erwägung einer Aenderung der llmlagen wurde ein Spezialcomite eingesetzt, welche? jedoch nicht vor Montag Bericht erstatten wird. , Das gelbe Fieber. H a v a n a, 17. Juni. Ein MarineSoldat, welcher auf der MachinaWerfte Dienst hat, ist am Donnerstag unter den Symtomen deß gelben Fieberö erkrankt und heute hier gestorben. Die Marinesoldaten schliefen in einer kleinen Barracke aus der Werft, wo fie die schlechte Luft einathmen mußten, welche vom Hafen zugeführt wird. Der Matrose, welchen Dr. Brunner für sieberekrank erklärt hatte, ift dagegen jetzt vollkommen wieder hergestellt, aber er steht noch unter Quarantäne Weitere Fälle find auf seinem Schiff nicht beobachtet worden. McKinley wundert sich, daß die Insurgenten noch immer Waffen und Munition haben. New Aork, 17. 3uni. Dem Washingtoner Korrespondent , des Journal and Addertiser" zufolge wurde in einer Kabinetöfitzung beschloffen, den Feldzug gegen Aguinaldo im Norden energisch fortzusetzen und serner eine scharfe Blockade der Insel Luzon einzuführen, um zu verhindern, daß den Nebellen Waffen und Munition zugeführt werden. Der Präsident wundert sich sehr darüber, daß die Insurgenten so gut versehen find und meint, das müßte verhindern werden können. Englische und amerikanische Kaufleute in Hongkong, welche bisher den Insurgenten Waffen und Munition verkaufen, entwickeln zur Zeit eine sehr große Thätigkeit und bezahlen Blockadebreche? sehr gut für Ablieferung von Munition an Aguinaldo. Große Unterschlagung. B erlin, 17. 3uni. 3a Celle in der Provinz Hannover ist der Rechtanvalt und Vorsitzer deS BürgervorfteherkollegiumS Kirchhoss verhastet worden. Er soll sich großer Unterschlagungen man spricht von Beträgen bis zu hunderttausend Mark schuldig gemacht haben. Warum Deutschland den englischen Schiedsgerichtöplan verwirft. Berlin, 17. Juni. Auch die gestrigen Londoner Blätter sind voll von mehr oder minder erregten Kommentaren über die angeblich jedem Schiedsgericht feindselig gesinnte Stimmung Deutschlands. ES liegt darin eine bewußte Uaehrlichkeit, denn die deutschen Delegaten, namentlich Dr. Zorn, haben ausdrücklich erklärt, baß sie eventuell dem Prinzip des rufsischen Schiedsgerichts -Planes ihre Zustimmung geben würden. Aber gerade der Umstand, daß Deutschland von dem englischen Plane nichts wissen will, hat in der Londoner Presse jene heftige Erregung gegen Deutschland hervorgerusen. Ein offiziöser Gewährsmann machte zu diesen Ausbrächen deS englischen Unmuthes folgende Glossen : Die englischen Blätter regen sich
unnöthiger Weise aus und geberden sich noch englischer als ihre eigene Re-
gierung. Die Times" redet tdoricht, wenn sie erklärt, daß die deutschen Bedenken gegen ein permanente SchiedSgerichsttribunal weit hervorgeholt" seien. Diese Blätter setzen aber all' dem ungereimten Zeug, wel cheS fie schreiben die Krone aus, wenn fie behaupten, daß dem Geiste nach die russischen Schiedsgerichts - Vorschläge mit dem englischen Plane übereinstimmen." Die englischen Delegaten wunder ten sich wohl selbst darüber, daß ihre Vorschläge ernst genommen worden seien. Dem russischen Vorschlage, daß Schiedsgerichte nur einberufen werden sollten, so oft ein ftall vor liege, UM dessen schiedsrichterliche Ent scheidung beide Streittheile auSdrücklich nachgesucht haben, stehe Deutsch land bedeutend näher alS England. Rußland'S Plan zeige daS Bestreben, Erreichbares durchzuführen, und ver lange nicht, nach einem ewigen Welt geeicht, in welchem die kleinen über die großen Mächte zu Gericht fitzen sollen. Diese 3dee erinnere an den seligen deutschen Bundestag, in welchem auch immer viel, sehr viel gesprochen, aber selten oder nie etwaS Greifbares erreicht worden sei, und c. if welchem gleicbfallS die kleinen Staaten immer das große Wort geführt hätten." England streubt sich, in wirklichen ernsten Fällen, an ein Schiedsgericht zu appelliren. So behauptet eS z. B., daß die Transvaal-Streitigkeiten sich für eine schiedsgerichtliche Behandlung nicht eignen, da fie lediglich eine häusliche" Affaire seien. AIS man den Engländern hierauf entgegnete, daß die Tranövaal-Re-publik ein von Großbritannien fast gänzlich unabhängiges Reich fei, da behaupteten fie, daß diese Streitsache zwischen Mutter und Kind" erst recht nicht in den Bereich eines SchiedSgerichtes gehöre. Am lächerlichsten klingt dieser Entrüftungsschrei", wenn man bedenkt, daß unsere? Delegaten Pros. Dr. Zorn'S Rede, welche die Schleusen der Beredtsamkett tiefer englischen Federhelden so weit geöffnet hat, noch keine drei Minuten lang gedauert hat." Er wollte wissenschaftlich vorgehen. Wien, 17. Juni. In Graz, der Hauptstadt de? Steiermark, wurde ein Zahntechniker NamenS Hugo Hoffer auf die Anklage der Erpressung verhaftet. Als Opfer hatte sich derselbe seine Geliebte, die Gattin eines wohlhabenden Bürger?, ausersehen. Er verlangte 10,000 Gulden von ihr, indem er drohte, sie im Weigerungsfälle durch Einimpsuxg von Pestbacillen vergiften zu wollen. Neue Briefmarken. P a r i S, 17. Juni. Die Regierung hat Angebote zu Entwürfen für neue Briefmarken ausgeschrieben, welche zur Zeit der kommenden Weltausstellung zur Ausgabe gelangen sollen. ,, Die Abrüstung - Confe, renz. Haag, 17. Juni. DaS EntwurfsComite für da Schiedsgerichts - Projekt hat eine Sitzung auf Montag verschoben, angeblich wegen Abwesenheit eines Mitgliedes, aber wahrscheinlich, weil die Delegaten noch keine 3nstruktionen von ihren Regierungen erhalten haben. Die weitere Berathungsfrist ist den Delegaten nur willkommen. Die Hauptschwierigkeit ist jetzt, ein Projekt der übrigen Mächte mit den Ansichten Deutschlands in Einklang zu setzen, aber die Ausfichten dazu haben sich gebeßert. Selbst wenn keine Einigung erzielt wird, wird doch eine Organisation geschaffen werden, von welcher die Mächte Gebrauch machen können, welche gegenwärtig nicht in der Lage sind, ein Abkommen zu unterzeichnen. ES werden jedoch alle Anstrengungen gemacht, um Deutschlands Ansichten entgegen zu kommen. L o d o n, 17. Juni. Der Correspondent der Daily News" berichtet aus Haag : - Ein Kurier brachte heute Morgen neue Instruktionen fste den deutschen Botschafter, Graf Münster. Sie waren derartig, daß mehrere De-
legaten erklärten, fie schüfen eiue ganz neue Situation, und fie müßten neue
Instruktionen von ihren Regierungen verlangen. Einer von ihnen sagte, die Schiedsgerichte hätten gute Aussichten. Ein MtttagsschlaWndchcn. (Münchener Gerichtsscene). Nach dem Essen sollst Du ruh'n. eine Stunde gar nichts thun! Mit dlesem Sprüchworte beschönigt der dreifache Hausherr Franz Oberuntermitterkirch ner seine löbliche Gepflogenheit, einen ausgedehnten Mittagsschlaf zu machen. und wenn er die vorgeschnebene Stunde zumeist überschreitet, so begründet er dies mit Gesundheitsrucksichten. Er ist aber dmfacher Haus Herr in München, das heißt in einer Stadt, wo man gerauschloses Pflaster hat, wo nur mit Ausnahme der Bierwagen Alles aus Gummirelfen radelt und wo dennoch des vielen Geräusches wegen fast Jeder ncrvös wird. Herr Ooeruntermnterurchner ist eben auch nervös und dieses Uebel brachte ihn vor den Strafrichter. Mit fieberhafter Unruhe erwartete er den -Beginn der Verhandlungen und fragte den Gerichtsboten gewiß zwanzigmcll: Ja, wie lang dauert's denn no, bis i amal dran klmm? So lang steh l net amal zum Beichten an! Endlich erfolgte der Aufruf. Richter: Was wollen Sie eigentlich mit Ihrem Einspruch? Erwarten Sie etwa eine Extrabelohnung, weil Sie germgsugiger Ursachen wegen recht qelärmt und geschrieen und sogar, auf Abmahnen hin den Unfug sortgesetzt haben? Da werben Sie vielleicht noch in eine höhere Strafe genommen. Angekl.: Erlauben S' mir, in der uah vm l gestört worden und net jemand Anderer, natürli' wird die G'schicht gewöhnlich umdraht; i sass Eahna, solchene Zuaständ san eigentlich gar keine Zuaständ wie mer jetza Zuastand ham. I bm a Mann der Ruah und Ordnung und hab mer mei Mittagsruah verschaffen wollen ja Schnecken sag i, mi selber macht mer zum Ruhestörer und zahlen soll i. natürlrch Unsereiner hat's ja. und gehst 's ganze Jahr vielleicht zwoa dreimal mit'n Hauszins um a paar Markl 'nauf, nacher schreit die ganze Welt Feuer über die Hausherrn und mueßt di' in die Zeitungen und in die Versammlungen als Wuecherer und Bluetsauger umanandziahg'n lassen. Zerreißen kunnt i ost meine eigenen Inwohner, weil s gar koa Elnkenna ham. Wia i heut' Früah fortgeh', begegnet n.ir der Fritzl vom Maler über drei Stiegen feine Eltern san mit zehn Mark vom letzten Monat im Rückstand und net a mal naus has is aus Mitl?id, weil i a gar a woach's Herz hab sagt der Pazi zu mir: Aehberlbäh Herr Hausherr, heut kemma's a mal Zuchthaus af Stadelheim, wo mer d Spltzbuam topft, dös g'freut ml', dös is zerm für Eahna, mei' Vater h.:t's scho' g'sagt. daß S' a Raubec sc:n. der uns 's Geld stiehlt. Na! san dös Zuaständ? Dös san mehrer Gemeinyklien, sag l. Richter: Und wie war die Cache am 10. März, als Sie schimpften und lärmten, daß die Ruhe und Ordnung gestört war? Angekl.: Ja wohl! Jetzt ham Sie 's troffa! Mei' Ruh' und Ordnung is .Vstört wor'n. Also, i leg' mi' wie gewohnlich nieder und mach' mei' Mitwgsschlnferl. Natürlich thua i dös meiner G'sundheit wegen und net aus Faulheit oder weil i sonst niz'n zu thuan hab'. Kaum lieg' i auf'm Divan a fünf Minuten, da schellt Jemand t:ia verruckt, t schaug zur Thur außa. war Neambt da. i geh' an's Fenster und seh' an Kerl drunt mit aner Dat schihzub'n, Pumphosen, an fliegenden Manterl. wie's die Weiberleut tragen, l ruef: Sie l?sel. Ste damischer, brennt's wo. weil S' so läuten? Der Andere läßt mi' gar net ausreden und schreit: All Heil. Herr Nachbar! Is der Pepi dahoam, na rutschen mer g'schwind a wengel nach Starnberg? I hab' net amal an Pepi, sondern der Herr Sekretär neben meiner, a Jnwohner von mir. Dös hab' i eahm ganz in Güte erzählt. Na schreit der Andere wieder: Dös können Sie mit ru hige Wort a sagen, brauchen' net so z'lärmen. ' I leg' mich wieder nieder und sang1 bereits z'schlafen an. da schellt'sschon wieder.' I rühr mi' net um's Sterben. Es laßt net aus, jetz'n mueß i wieder nachschauen. I mach die Thür auf und feh' an Mann drauß'n, der offenbar an Rausch hat. Ham Sie vielleicht 'drei Paar Filzhatsch'n auf Eahnere Ohren bunden oder san's in a Ohnmacht g'legen. weil's mich drei Stund draußen läuten lassen? fangt der Mensch an.' I möcht Eahna fragen, ob Sie net Eahna Faschad runter macha lassen, braucht hätt sie's schon vor zwoa Jahr. sa gar nir und fcuzr die Thür zua. dtt All' dere draußen lärmt wia a Wilder: Du ungueter fader Kerl, Du miserablicher! Wenn mer a.nur Arbeiter an, waZ
tan mer oo' uno meorer wra Du san mer alleweil! I schlaf aber schon wieder. Auf a mal träumt mir's, der Augsburger Schnellzug kimmt hinter meiner daher und der vfeift und sckellt. i spring wia a Hirsch und der Zug immer näher, i kann net vom Gleis. überall geht's klafterhef 'nunter, bums stoß i mit mein Kopf an die eiserne Vaaeroruck'n, daß' grad kracht und der Zug und V Bruck'n falle haushoch in a Lock und todt war net. aber unter'm Tisch bin i g'legen. I kenn mi' no' lang net aus, da klingeus )o närrisch, daß i moan, 's Haus fallt ein. I steh' schön langsam auf. am ganzen Leib hab' i zittert. Wissen , o a Mjenbahnungluck is was Schreckliches i mach die Tbür au und seh' Neambtn. also, wieder auf der i 1 1 kraß n. Natürlich war i no ganz weg von dem Zusammenstoß und nehm mir vorsichtigerweis a Haferl Thee Ml!. I jcyaug zum Fenster nunter, da icyrett a Wer': Hams koane Regenschirm ausz'bessern wia neu werden's herg'richt't! I sag' Eahna, die hflii ft (WUef rt'ftrtfc Vmo'3 ...C 7 .. v4u y Vuw' IWUlll Uil UU g'spannten Regenschirm dabei g'habt hätt. . . . z'weg'n mein Thee. . . . Richter: Und trotzdem, daß Sie Ihr culyen geiuylt hatten, schimpften uno larmren (sie nocy eine geraume Ättt? Angekl.: Ja denken Sie, daß die Andere stad war, wie's ihren Thee g'habt oar? (so bin t im Leben no' net g'schlmpft worden, saa' i Eabna. Seit der Zeit rühr' i mi' nimmer, schellt wer mag. unv wenn's d' Feuerwehr rs. na steh i net auf. da g'lang i höchstens an l W 1 . . ' 'I 0' xuano. oo's warm w rd. me ' Mit tagsschlaferl wird abg'halten. Die Strafe wurde von sechs aus zehn Mark erhobt, was den Anaeklaaten derart auker Rand und Band brachte, daß er sich verschwor, mit nächster Gelegenheit aus der Stadt zu verziehen, wo sogar die Nothwehr straf. uuiy untu. Ein zerstreuterVater. Der Gymnasialreclor X in N ist glücklicher Vater von ;ebn lebenden Kindern. Natürlich geht es infolgedcsten rn jemem Haushalt hauftg etwas lebhaft zu. Heute ist auch rein wieder der Teufel los! Die Mutter ist nicht daheim, dies scheint ausgenutzt zu totr. den. Schon mehrere Male bat der Serr Nector sich vom Schreibtisch erhoben und düngend Ruhe geboten. D:e m der lärmen fort. Da reißt ihm de? Öf duldsfaden. Zornroth springt er auf und treibt die ganze Heerde seiner Kinder mit dem Röhrchen in der Hand, in die Schlaszimmer des Oberstockes und commandirt: 5Ui Bett!" Es ilt erst sechs Uhr Abends", die Mädchen lamentiren. doch es gibt kein Erbarme:;. Ein kleines Mädchen will absolut nicht Ordre panren, und sein Widerstand mun durch Aerabkolauna einer oelin den Tracht Prügel gebrochen werden. Tlese Stille herrscht nun in den unteren- Räumen: der aluckllcke Vater kann ungestört arbeiten. Als die Gatin heimkehrt, ist lyre erite Frage: &so 'tecken denn die Kinder?" DerVater berichtet und erwähnt auch die Tracht Prüael. die er nothwendiaerwelse zur Aufrechterhaltung seiner Autorität habe verabfolgen müssen. Nun da muß ich doch mal sofort nach demRechI... U C. rtj-ll' V -11L en seyen, eriviverr oic ujanin uno cm luas nach oben. Nach weniaen Augenblicken kommt sie in höchster Aufrem i sr- i gung zurück uno ruft oem lsettrengen schon von' Weitem zu: Aber Mann, was hast Du nur angerichtet? Das Kind, das Du geprügelt hast, weil es nickt au Bett wollte, ist aar nickt, das unsere, sondern war nur auf Besuch .: , :u : s.:. r tylCl, 19 ll Vll UUIIl Jill.V& VUl HJ. Niemeyer nebenan!" Der Heuchler. Sie: Du. Emil. Mama schreibt, sie will uns auf vier Wochen besuchen.- Er: Nur vier r - t v i C zmocyenk as ioyni nicyi .... oa chrelb' ihr nur. sie solle lieber gar nicht rommen." - Unzutreffend. Pfarrer: Hans, Du arbeitest nichts! Bedenk'. .Mükiaaana ist aller Laster Anfana"! Bauer: Hychwürden, das trifft bei mir nit zu! Mei' Weib behauptet stets, i' hätt' scho' alle Laster! Der zweite Director der Actien - BrauereigeseUlchaft in Lud wiashafen. Herr Albert Gerber, batte von Kaiserslautern aus eine Radtour in das Lauterthal unternommen, als er auf dem Rückwege bei dem Engels Hof plötzlich, von einem Schlage getroffen, vom Rade fiel und nach wenigen Minuten verstarb. in -Die Müd'iakeit i Krüijähr ist verschieden von. der, welche von Arbeit herrührt. Die Letztere wird durch Ruhe kurirt, die Erstere durch Einige Flaschen von Hoods Sarsaparille. Magenbeschwerden nach de Esse werden von Hoods Pillen gehoben. Sie verursachen kein Leibschneiden. 25
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