Indiana Tribüne, Volume 22, Number 269, Indianapolis, Marion County, 17 June 1899 — Page 2

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'Zu der Gegnern der Biesterfeldschen Ansprüche und zu den eiferndsten Verehrern der Förderung der Ebenbürtigkeit zahlte schon damals Dr. Kekule von Stradoniiz. Dieser Gelehrte ist nun in Vertretung seines Standpunkies der Abstammung der Familie Unruh näher zu Leibe gegangen und hat NUN sachlich sehr interessante Ergebtriff zu Tage gefördert. Modeste von Unruh war (wie Kekule in seiner neuesten Studie Ueber die Eltern des Carl Philipp von Unruh. Ein Veitrag zur Lösung des Unruh-Geheimnisses-ausführt) die Tochter des Generals Carl Philipp von Unruh, der am 6. März 1731 als der Sohn des Lieutenants Ludwig Philipp von Unruh geboren wurde. Die Nachforschungen nach der weiteren väterlichen Abstammung sind zunächst er gebnißlos geblieben; für die mütterliche Linie aber fand der Gelehrte reiches Material in den Dresdener Staatsarchiven, das er nun in einer Broschüre veröffentlicht. Modesten Großmutter war eine geborene de Bruyn. Diese Familie selbst behauptet, von altenglischem Adel abzustammen, aber dies ist vermuthlich ein Irrthum; sie stammt wahrscheinlich aus Holland, das de" ist nicht Adelspartikel, sondern der Artikel, und der Familienname bedeutet der Braune". Christiane Eleonore de Bruyn war verheirathet mit Ludwig Philipp von Unruh, sie war 1703 als die Tochter des churf. sächsischen Hauptmanns Bogislav Wilhelm de Bruyn geboren. Dieser Bogislav Wilhelm war am 24. November 1667 zu Kolberz geboren, wurde 1700 Hauptmann und kam dann behufs Leitung vonBefestigungsarbeiten in's Quartier nach Guben. Und hier beginnt der Roman im Leben des Ahnherrn der Biesterfelder. Am 23. Juni 1712 befand er sich in der Wohnung des Weißgerbers Flink, als daselbst der Kupferschmied Gottfried Rößler, ein als Trunkenbold und Lump stadtbekanntes Subjekt, eintrat, betrunken, lärmend, und mit dem Hauptmann Streit anfing, ihn schmähte und befchimpfte. Flink und ein paar andere Bürger suchten sich in's Mittel zu legen und den Wüthenden zu beruhigen, der aber, dadurch noch mehr gereizt, wild auf den de Bruyn losging. Der Hauptmann, über die Beschimpfungen empört, griff nach dem Degen, den er abgeschnallt hatte, und hieb mit der in der Scheide steckenden Waffe dem Excedenten über den Rücken. Aber die Scheide mochte undicht sein, die Spitze der Klinge durchdrang sie und fuhr dem Betrunkenen in denRücken, und Rößler stürzte todt zusammen. Auf militärische Vergehen standen damals strenge Strafen. De Bruyn wußte, was ihm bevorstand eilig ergriff er die Flucht, seine Frau und seine fünf unmündigen Kinder zurücklassend. Die Stimmung in der Staot war einig. Rößlers Ruf nur so schlecht gewesen, daß die Geistlichkeit dem Erstochenen erst nach langen Bitten der Angehörigen ein ehrliches Begr'äbniß bewilligte, bei dem, wie das Gubener Kirchenbuch meldet, weil man von seinem Lebenswandel nicht das Beste gesprochen, die Leichpredigt in eine Bußpredigt verwandelt worden ist, und die Bürger erklärten einhellig, der Erstochene habe sich sein Schicksal selbst zuzuschreiben. Aber die Familie des Thäters, alte Soldaten und Soldatenfrauen, kannte die Strenge der Kriegsgerichte AugustS des Starken, der von seinen Officieren eiserne Disciplin forderte. In einer langen Eingabe an den Kurfürsten suchte der Vater den Herrscher unter Anführung zahlreicher juristischer Citate zu überzeugen, daß hier nicht Mord, sondern eine fahrlässige Körperverletzung vorliege. Dieser Vater war eine merkwürdige Persönlichkeit, wie das Jahrhundert der Abenkeurer so manche hervorbrachte: Festungs - Ingenieur in Kolberg,, wegen Unregelmäßigkeiten entlassen, scheint er sich später als Tanz- und Sprachlehrer durchgeschlagzn zu haben. Suchte der Vater dem Kurfürsten die juristische Seite der Sache annehmbar zu machen, so appellirte die unglückliche Frau an das Herz des Herrschers: Sie bittet in den rührendsten Worten um die Begnadigung ihres Mannes und verspricht dafür, täglich auf den Knieen für den obersten Kriegs- und Landesherrn zu beten. Aber Alles war umsonst August der Starke, sonst gegen menschliche Schwäche so nachsichtig, ließ in Disciplinfragen nicht mit sich spaßen, seine ,Officiere sollten sich nicht vom Zorn hinreißen lassen. Bruyn wurde in contumaciam zum Tode verurtheilt und in effigie gehängt. Fünfzehn lange Jahre mußte er im Elend", in 5er Qerbsnnunz zubringen, fern vo

Weib und Kind, und nur unter schrecklichen Entbehrungen mag er sein Leben gefristet haben. Erst im Jahre 1727 gab der Kurfürst den unablässig wiederholten Bitten der Familie nach, begnadigte den Beurtheilten und gestattete ihm die Rückkehr in sein Land.

Diese Geschichte gibt uns ein interessantes Sittenbild aus dem ersten Drittel des vorigen Jahrhunderts; es ist einem, als lese man den vorletzten Band von Gustav Freytags Ahnen", j w p . l n p rr Aver 10 viel xjanr oem nersaii.tr gebührt, so wenig kann man ihm darin zustimmen, daß er Miene macht, diese düstere Rococogeschichte als einen Beweis mehr gegen die Ebenbürtigkeit der Biesterselder Linie, ja gegen die Rechtmäßigkeit der Ehe des Lieutenant? von Unruh mit dem Fräulein de Bruyn auszuspielen. Es hat Herrscher gegeben, die noch viel dunklere Flecke in der Familiengeschichte nicht gehindert haben, ihre Länder vortrefflich zu regieren. In England, wo Enkelinnen der Königin sich mit Bankiers verheirathen, würden solche Gründe gegen die Herrschfähigkeit eines Hauses kaum Verständniß finden. Cypern alS Kornkammer. Die Wiederauferstehung der Insel Cypern, die im Alterthum eine der reichsten Kornkammern des griechischen und später des römischen Reiches war, macht unter der Herrschaft der Engländer rasche Fortschritte, wenn man einer Stimme aus England selbst, der bedeutenden Londoner Wochenschrift Engineer", vertrauen darf. Wie in andern Gebieten des nördlichen subtropischen Erdgürtels kommt es auch dort darauf an, die reichen Regenfälle des Winters für den äußerst trockenen Sommer aufzuspeichern. Dafür mit weiser Voraussicht Maßnahmen zu treffen, ist seit Jahrhunderten versäumt worden. Die Engländer haben nun neuerdings einen in der Anlage der großartigen indischen Bewässerungsbauten bewährten Ingenieur, Medlicott. aus Madras nach Cypern gesandt, damit er auch dort ebenfalls dem Nothstande der Bodenwirthschaft nach Möglichkeit abhelfe. Zunächst hat Medlicott rn dem durch fruchtbaren Boden ausgezeichneten Bezirk von Karpas bei Trikomo einen großen Stauweiher angelegt, der sich im letzten Winter gut mit Wasser gefüllt hat und für das umliegende Land von unschätzbarem Werthe sein wird. Die KarpasBerge sind eine niedere Fortsetzung der Kyrenischen Berge und erstrecken sich in die nasenförmig in das Meer vorragende Nordostspitze der Insel hinein. Dort entspringt eine, ansehnliche Zahl kleiner Ströme, die bisher im Winter Überschwemmungen verursachten, im Sommer aber austrockneten. Vor 15 Jahren hatten zwei wohlhabende Engländer bei Trikomo eine große Ackerwirthschaft angelegt, die infolge der Fruchtbarkeit des Bodens herrliche Weizen- und Gerstenernten lieferte, aber so stark von den winterlichen Ueberschwemmungen zu leiden hatte, daß sie nach einigen Jahren wieder aufgegeben werden mußte. Die künstlichen Bewässerungsanlagen werden nun ebenso sehr den winterlichen Ueberfluthungen wie der sommerlichen Dürre entgegenwirken. Ferner soll bei Famagusta eine größere Sperre errichtet werden. Auch hier ist das Hinterland während desWinters überreich anWasser, das durch einen Damm abgefangen werden soll; dieser wird sich von dem alten Schlosse von Kantara bis zur alten Veneterstadt der 366 Kirchen" hinabziehen. Auch soll bei Famagusta statt des alten venezianischen Hafens, der nur für flachgehende Schiffe benutzbar war, ein weit günstigerer Landungsplatz geschaffen werden. Natürsich sind auch schonEisenbahnpläne entworfen; zwei Linien sollen vom Meere ausgehen, von Famagusta und von Larnaka. sich in der Messar-Ebene vereinigen und von dort nach der Hauptstadt Nikosia führen. Welcher Entwicklung die Insel unter dem Einflüsse solcher Verbesserungen fähig wäre, läßt sich aus der Thatsache ersehen, daß sich schon ohnedies durch Einführung geordnete? Verwaltungszustände seit der englischen Besitzergreifung der Handel auf das Dreifache gehoben hat. Aus mehreren Dörfern sind rasch kleine Städte geworden. Vor 1879 gab es auf Cypern nur 3 4 Mühlen mit Dampfbetrieb, heute beinahe 100, die nunmehr den an sie gestellten Anforderungen auch noch nicht zu genügen vermögen. Die Zunahme der Obstpflan zungen wird als ganz erstaunlich beschrieben, und die Veredelung der wildwachsenden Obstbäume macht um so schnellere Fortschritte, als sie nicht an den Besitz des Bodens gebunden ist, auf dem sie stehen. Somit haben die Engländer das Vertrauen, die FruchtbarkeitCyperns in absehbarer Zeit wieder zu ihrem alten Ruhme emporheben zu können. Wie die Affaire Treysul. Die verschiedenen Wandlungen, die die Affäre Dreyfus bisher durchge macht hat, veranlaßten den Matm", an einen ähnlichen Proceß im vorigen Jahrhundert zu erinnern, Oberst Graf Bellegarde war 1771 Commandant eines Artillerie - Regiments in Troyes und kam dort bedeutenden Unterschleifen auf die Spur, welche einige Ofsiciere des Arsenals zum Schaden des Staates begangen hatten. Bellegarde machte hiervon Anzeige, brachte jedoch hiermit den Artillerie - Director Marschall Marquis de Saint Aubin, einen nahen Verwandten des KriegsMinisters Grafen Monteynard, in große Verlegenheit. Eine Enquete wurde eingeleitet. Da kamen die compromittirten Ofsiciere auf den Gedanken, den Grafen Bellegarde auf Grund eines von ihnen zusammengestellten, aus gefälschten Dokumenten bestehenden Dossiers des Verraths zu Gunsten Oesterreichs und Savoyens zu denunciren. Eine zweite Enquete wurde eingeleitet, Oberst Graf Bellegarde vor ein Kriegsgericht gestellt und nach einer Berhsndlurm bei lÄMnen ZHAre

zur DegradaN'on und zu 20 Fayren Kerkers verurtheilt. Vergebens hatte Graf Bellegarde seine Unschuld betheuert. Als einige Richter schwankten, trat ein vom Staatssekretär der Justiz abgesandter General - Procurator beim Parlament vor und erklärte im Namen des Königs, daß Bellegarde schuldig sei. Oberst de Bellegarde wurde nach dem befestigten Schlosse Pierre-Encise gebracht und dort in ein finsteres Loch gesperrt. Zum Glück batte Graf Velleaarde eine tapfere

Frau, die in Gemeinschaft mit dem Cousin des Verurtheilten, Baron de Chorgey, alle Mittel aufbot, um die Unschuld ihres Gemahls zu beweisen. Schon 1773 erschien die erste Denkschrift, worin der Marschall de SaintAubin offen angeklagt wurde, die Fabrikatiou der Fälschungen angeordnet und bezahlt zu haben. Bald bem'ächtigte sich auch die öffentliche Meinung der Asfäre Bellegarde, und Malesherbes erklärte, daß die Revision unausweichlich sei. Selbst die Königin Marie Antoinette verwendete sich auf Bitten der Gräfin Bellegarde bei dem Kriegsminister Grafen de Mony, dem Nachfolger Monteynard's. zu Gunsten des Verurtheilten, doch de Mony erklärte dem König und der Königin, daß der ehemalige Oberst hundertmal schuldig sei und verdient hätte, erschössen zu werden". Anstatt entmuthigt zu werden, feuerte dieser Mißerfolg die Energie der Gräfin Bellegarde nur noch mehr an, und bald traten hervorragende Männer, wie der Advokat Linguet, von dem diese Darstellung stammt, Fröron jr., Abb6 Royon. Charles Gannhil, Garat, Suard und Andere, in den Kampf, der meist in Flugschriften geführt wurde. Endlich, unter dem dritten Kriegsminister, dem Marschall de Viron. setzte die Gräfin de Bellegarde die Revision durch, die von diesem unter der Bedingung bewilligt wurde, daß alle Polemiken, welche die neuen Richter beeinflussen könnten, aufhörten. In einer neuen Denkschrift beschwor die Gräfin Bellegarde ihre Freunde und Gegner, diese Bedingung zu erfüllen. Endlich wurde das erste Urtheil durch das Parlament von Paris aufgehoben, und ein neues Kriegsgericht sprach am 10. Februar 1778 den Angeklagten frei, erklärte ihn von jedem Verbrechen gereinigt und für würdig, ein Regiment zu commandiren und das Kreuz des Ludwigsordens zu tragen. Es hat sieben Jahre gedauert," ruft Advokat Linguet, bis die Gerechtigkeit gesiegt hat!" Zum Schluß bemerkt Linguet, daß die ReVision gewiß um zwei Jahre früher erlangt worden wäre, wenn der Streit um dieselbe nicht so verbittert geführt und die Armee des Königs nicht in dieselbe hineingezogen worden wäre. Die Gräfin de Bellegarde starb bald nach dem freisprechenden Urtheile, sie hatte ihr Leben der Rehabilitirung ihres Gemahls gewidmet. (Geographische Neliquien. Wie P. Wenz von Manila aus der Geographischen Gesellschaft in Paris schreibt, traf die Yacht Lady St. Aubvn" von einer Reise ans dem Stellen Ocean in Sydney ein, und zwar mit einer wenig umfangreichen, aber für die wissenschaftliche Welt außerordentlich interessanten Ladung an Bord. Das Schiff hatte sich mehrere Monate lang an der Insel Wanikoro im Santa Cruz - Archipel aufgehalten, die jedem Geographen bekannt ist. weil sich an ihren Namen das Ende des berühmten Seefahrers Laperouse anknüpft. Der große Entdeckungsreisende war seit dem Februar des Jahres 1788. als er in der Botany - Bai bei dem heutigen Sydney Anker geworfen hatte, v'rschollen, und erst volle 38 Jahre später erhielt man eine zuverlässige Kunde von seinem Schicksale. Es war ein frühe rer preußischer Matrose, der im Verlauf einer Kette von Abenteuern nach dem Eilande Wanikoro verschlagen war, damals von dem englischen Capitän aufgefunden wurde und einzelne Gegenstände besaß, die nur zu dem Schiffe von Liperouse gehört haben konnten. Später wurden dann noch weitere Nachforschungen angestellt, die zur Feststellung mehrere Eingeborener desselben Eilandes führten, welchö sich durch übereinstimmende Erzählungen als Augenzeugen des Schiffbruches zweier französischer Schiffe, zweifellos eben der vermißten, legitimirten. Nunmehr hat jenes moderne Schiff noch eine ganze Anzahl von Gegenständen aus Wanikoro mitgebracht, an deren Ursprung aus dem ehemaligen Besitz des französischen Entdeckers bezw. seiner Begleiter ebenfalls einZweifel nicht obwalten kann. Darunter befinden sich eine Goldmünze mit dem Bilde Ludwigs des Fünfzehnten von Frankreich aus dem Jahre 1723 in tadelloser ErHaltung, eine .Silbermllnze desselben Königs aus dem Jahre 1727. deren Prägung zwar stark angegriffen, aber doch noch deutlich erkennbar ist, drei spanische Silbermllnzen, deren Jahrgang nicht mehr erkennbar ist. ein Uniformknopf mit dem Bilde einer Sonne in seiner Mitte, ein Hahn von einer Muskete. Kugeln aus Blei und Eisen, zwei Steinschlösser von Musketen, Bruchstücke von chinesischem oder japanischem Porzellan, ein eisernerBeschlag in der Form des Fleur de Lis, des Wappenzeichens der Vourbonen. Der Kopf eines Hammers. Nägel, sowie Stücke von Kupferblech, wie es zur Verkleidung von Schiffen damals benutzt wurde, endlich zwei Gegenstände aus Kupfer, deren Zweck noch nicht ermittelt ist. .Diese Reliquien hat Wenz in seinen Besitz gebracht und wird hosfentlich nicht verfehlen, ihnen künftig eine ihrem historischen Werthe entsprechende Stelle in irgend einer bedeutenden Sammlung anzuweisen. Uebrigens sah er im Besitze eines Capitäns Fairchild in Neu - Seeland Stücke von Eichen- und Teakholz, die von dem Schiffe Endeavour" stammen. Dieses Fahrzeug diente dem Entdecker Australiens. dem Weltumsegler JameS Cook, auf seiner ersten Reise und erlitt im Jahre 1770 .ine so schwere Besch'ädigung. dab Cook es mit Mühe in die

Mündung des heute als Endeavourfluß bekannten Stromes in Queensland einlaufen lassen mußte, um zunächst die unerläßlichen Ausbesserungen vorzunehmen. Die Holztheile, die dort vor wenigen Monaten gefunden wurden und von denen einige übrigens

ebenfalls in den Besitz von Herrn Wenz übergegangen sind, hatten alo at loü Jahre im Meereswasser gelegen und liefern heute einen ausgezeichneten Beweis für die DaueryasUgleit ver vetreffenden ßoharien. da sie noch jetzt so fest und unversehrt sind, als wenn sie ! !, js.:c;:..i.s-i. geraoe ern von einem iiijsuhujmuc hergekommen wären. Eine russische Acrztit,. Vor einigen Tagen starb in Rußland der Doctor der Medicin Frau Warwara Alexandrowna Kaschäwawarow - Rudnäw. Sie war eine der allerersten Russinnen, die Aerztin geworden ist. Geboren 1840 in Witelesk als Tochter eines armen Kleinbürgers, hat sie durch eisernen Fleiß und eiserne Energie ein solch umfassendes Wissen erworben, obgleich sie erst mit vierzehn Jahren lesen und schreiben lernte. Als sechszehnjähriges Mädchen wurde sie an einen reichen Kaufmann verheirathet. aber die Ehe war cne so Unglückliche. daß sie bald wieder getrennt werden mußte. Darauf wurde sie Feldscherin und zeichnete sich durch ihr Wissen in dem Maße aus, daß der Kriegsminister es ihr ausnahmsweise gestattete, die militär - medicinische Academie zu besuchen. Ihre Begabung riß die Professoren zur Bewunderung hm. und sie erhielt nach Absolvirung des Studiums die goldene Medaille. Der Professor Rudnäw interessirte sich besonders für sie. aus welcher Neigung ein glücklicher Ehebund entstand.' Im Jahre 1876 legte die Frau Professor ihr Doctorexamen ab. Nach dem Tode ihres Gatten, welcher einige Jahre später eintrat, widmete sie sich mit großem Eifer ihren zahlreichen Patienten und nahm in Staraja Russa ihrcn ständigen Aufenthalt. Ihr Hauptverdienst bestand darin. daß sie zuerst für das Frauenstudium in Rußland mit außerordentlichem Erfolg Propaganda gemacht und bewiesen hat. welchen großen Nutzen eine begabte Frau der Gesellschaft bringt, sofern es ihr möglich gemacht wird, ihre Geistesgaben zu verwerthen. Oo Jnratrtt EinGüterzug der Iowa Central-Bahn wurde unweit von Farmington, Jll., vom Blitz getroffen. Einer der Wagen war mit Oel beladen, das augenblicklich Feuer fing und vier andere Wagen, darunter einer, der mit Alkohol beladen war, in Brand setzte. Die Hitze, welche das Feuer verbreitete, war so groß, daß das grüne Laub der Bäume auf 20 Schritte im Umkreise gesengt wurde. In demZelte einerWan dertruppe in Meyerstown, Md., kam es während eines heftigen Gewittersturms zu einer Panik. Der Sturm riß das Zelt zusammen, und Männer, Frauen und Kinder wurden in der wilden Eonfusion, die entstand, mit Füßen getreten. Frl. Jennie Biminger war unter Denjenigen, welche am schwersten verletzt wurden. Die sahrenden Künstler verloren einen Theil ihrer Garderobe, und der GesammtVerlust wird auf $1800 veranschlagt. Der 11 Jahre alte Frank Wentz von Springville auf Staten Island war von dem Elternhause fortgegangen und als er spät Abends noch nicht zurückgekehrt war. machte sich sein Vater auf. um nach ihm zu sehen. Er hatte seinen Neufundländer bei dieser Suche mitgenommen. Plötzlich begann das Thier zu bellen und eilte nach einem nahen Teiche. Als Wentz dem Hunde folgte, fand er diesen neben der nassen Leiche des Knaben, welche das Thier aus dem Wasser geholt hatte. In der Nähe des Städtchens Gordon. Wis.. hat der Indianer John She Osh den Weißen Hans Peterson erschossen. She Osh und einige Frauenspersonen gingen desWeges dahin. als Peterson und eine Anzahl Flößer Bemerkungen über dieselben machten. Außerdem versetzte noch Jemand She Osh einen Schlag. Dieser begab sich nach seiner Hütte, holte sein Gewehr und als er Peterson bei einer der Squaws fand, schoß er denselben hinterrllcks nieder. Der Schuß fuhr Peterson durch die Lunge, so daß demselben der Tod sicher ist. Es hielt schwer. She Osh vor der Wuth der Freunde Petersons zu beschützen. Alle männlichen Bewohner von Princeton, Ky., wurden jüngst wegen Mißachtung des Gerichts in Strafe genommen. Sie hatten sämmtlich eine Petition unterschrieben, in welcher die Großgeschworenen ersucht wurden, gegen die Versicherungs - Gesellschaften keine Anklage zu erheben. Die Geschworenen thaten nach dieser Petition, und daraufhin ging der öffentliche Ankläger gegen die Unterzeichne? wegen Mißachtung des Gerichts vor. Schließlich verdonnerte der Richter jeden einzelnen Missethäter" unter allgemeinem Beifall zu einem Cent Geldstrafe. AufeigenthümlicheWeise sind während eines heftigen Orkans, der über das Bear - Thal bei Dixon, Wis., hinzog, sechs Männer vor dem Tode bewahrt worden. Der Sturm entwurzelte Bäume, warf Schornsteine von den Häusern, zertrümmerte FarmNebengebäude etc. Der große Stall G. I. Carrwell's wurde vollständig zertrümmert. In demselben befanden sich zur Zeit sechs Männer. 50 Kühe und 13 Kälber. Bei. dem Zusammenstürze des Stalles wurden sieben Kühe erschlagen, deren Leichen bewahrten aber die sechs Männer, welche'zwischen sie gerathen waren, vor dem Tode, indem sie die Last der Trümmer trugen. Zwei berüchtigte Langf i n g r Namens Nick. Kennedy und Gus Williams saßen neulich am Staden der Mainstraße in San Francisco mit Angelschnüren in der Hand, augenscheinlich dem Fischfang obliegend.

ismcrn Poitzlnen, der mit einer besonders ausgebildeten Spürnase begabt

ist, kam irgend etwas verdächtig vor und er verhaftete die Kerle. Sein Argwohn war nur allzu begründet geWesen, denn die Spitzbuben hatten an den Angelschnuren wertyvoile Ztupser- , röhre, die sie von einem Dampfer gestöhlen hatten, versenkt und warteten nur auf eine günstige Gelegenheit, um sich mit ihrer Beute aus dem Staube zu machen. Fünf und vrer tztg Jayre lang mit einer Kugel im Kopfe hat Carsten Böllers gelebt, der dieser Tage in Jersey City Heights. N. I.. gestorben ist. Herr Böllers wohnte 1861 an der Ecke von 5. Ave. und 41. Str., New Aork und wurde in der Nacht von einem Einbrecher durch einen Schuß in den Kopf verwundet. Die Kugel drang zwischen den Augen in's Gehirn ein. Sie konnte nicht herausgezogen werden. Während der beiden letzten Jahre seinesLebens war Böllers etwas schwachsinnig. Es ist als ein wahres Wunder zu betrachten, daß er mit der Kugel im Kopfe überhaupt so lange leben konnte. Ein Raub der Flammen geworden ist das St. Charles Theater in New Orleans, eines der ältesten in den Ber. Staaten. Es wurde im Jahre 1835 mit einem Kostenaufwande von 5350.000 gebaut und hieß DruryTheater. Es war damals das größte Theater in den Ver. Staaten und das erste, welches mit Gas beleuchtet wurde. Im Jahre 1847 brannte es nieder, wurde wieder aufgebaut und hat seitdem unter verschiedenen Direktoren florirt. Es hatte eine vortreffliche Akustik, und aus diesem Grunde hatte man es stets unterlassen, im Innern wesentliche Veränderungen vorzunehmen. trotzdem eS deren dringend bedurfte, da es baufällig geworden war. Es hatte Sitzlätze für 3000 Personen. Ueberdie Goldgrude" des Staates New Jersey haben jetzt die Steuer - Assessoren dem Comptroller den ersten Bericht für das Jahr unterbreitet. Dem Berichte zufolge haben 2885 im Staate incorporirte Gesellschaften eine Steuer von Z901.277.84 zu zahlen. Das Eigenthum und die Gerechtsamen von etwa 3000 Gesellschaften sind noch abzuschätzen, doch sind es meist kleinere Gesellschaften, deren Gesammtsteuer kaum Z500.000 beträgt. Von diesen Gesellschaften. welche im Ganzen etwa Z1.400.000 zu zahlen haben, werden Wohl nicht alle bezahlen und es gmgen auch im letzten Jahre nur Z831.941.78 ein. In der Liste sind 91 Gas- und Elektrischlicht-. -75 Versicherungs-. 26 Telegraph- und Telephon - Gesellschaften; 2724 Ge sellschaften müssen für ihr Grundcapi tal Steuern zahlen. . ,,, O0M 8tSH46 A v ; 5 r r S t'r e ck e W j e n Prag, in der Nähe der Station Polna ereignete sich ein schwerer Unglücksfall. DerAufseh-rAackel. in Visocan in Station Polna stationirt, fuhr mit Frau und einem 6-jährigem Töchterlein nach Wien. Das Kind spielte bei der Coup6thür, diese ging plötzlich auf und das Kind stürzte vomZuge ab. Ohne zu bedenken, sprang die Mutter ihremKinde nach. Das Kind erlitt lebensaefäbrlickc ' Verletzungen, Frau Zackel an beiden Füßen complicirte Knochenbrüchc. Die ' beiden Verunglückten wurden nach Jglau in's Krankenhaus transportirt. Von einer Rattenplage wird die englische Fabrikstadt Birmingham heimgesucht. In ganzen Schaaren finden sich diese Nagethiere n, nichts ist vor ihnen sicher. Am dichtesten zeigt sich der Schwärm in der Nacht. Sie klettern die Mauern der Häuser entlang und laufen auf den Dächern spazieren. Alles wird von ihnen angenagt, kein Geschäftsbuch, lein Bogen Papier ist vor ihnen zu tten. Ein Geschäftsmann sing in einer einziaen Stunde nicht weniger als 146 Stück. Mit Katzen ist gegen die Thiere gar nicht mehr anzukämpfen. Kein Fenster darf offen bleiben, selbst die Schornsteine müssen verstopft werden. Ferdinand II., der letzte König beider Sizilien, hatte den Erben seines Vorgängers, Franz I., eine jährliche Rente von je 255.000 Frcs. ausgesetzt, die von Garibaldi nach der Einnahme Neapels in 1860 wie der ganze Besitz der Bourbonen consiscirt und für Nationaleigenthum erklärt wurde. Einer der Erben, Graf Aquila, strengte damals einen Prozeß an, den er verlor. Jetzt hat nun auf neuerlich erhobene Klage seiner Wittwe, der Prinzessin Jannaria von Brcaanza, Schwester des verstorbenen Kaifers von Brasilien, das Gericht die That Garibaldi's für unberechiigt erklärt und daraufhin verlangt nun die Klägerin für sich und ihre Kinder die mit Zinsen und Zinseszinsen auf 2.040.000 Frcs. angewachsene Summe von der italienischen Regierung zurück. Eine jener arokn auernyocyzetten, durch welche die . Altmark berühmt ist. fand in Callehne I (Kreis Osterburg) statt, wo der Ackermann Robert Schulz die Tochter Alma des Ackermanns und Gastwirths Schulz aus Kerkau heirathete. Es tvas ren dazu an 400 Einladungskarten ; ausgeschickt und zur Beherbergung der erwarteten Festgäste zwei Riesenzelte ' aufgebaut. Den Brautzug am Vormittag begleiteten 30 buntgeschmückte Reiter zu Pferde, während auf dem Wege zur Trauung 74 prächtig qekleiI -r - . - M dete Brautjungfern voranschritten. 5 etwa 600 Personen folgten als Hochzeltsga te dem Brautpaare. Eine Riesenmenge von Speisen und Geträn- , ken gehörte natürlich zur Bwirthung so vieler Gäste; es waren. 3 Rinder, verschiedene Schweine, Kälber usw. geicylacylet worden. In Danzig war ein Kasernenwärter Luka von den Soldaten scherzweise Monarch" genannt worden; er hatte sich gegen diese Bezeichnung gewehrt, weil er meinte, ein Monarch" bedeute soviel als Strolch". Thatsächlich ist der Aus.

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Nnbcrdaulichkcit llnd Kopfschmerzen. ZIk. Ingust König'z gamburger Croxsk flärkk, regullttn und heilrn.

You see, to start with," said a Clereland, Ohfo,"compositor, my work that of setting type at the case allows me little Chance for exercise, and is too confining for anybody who is In the least Subject to indigestion or dyspepsia. That has been my trouble for years, and I attribute the recent noticeable improrement id my physical condition to the occasional use of RWÄHS TalMes I first heard of them through a fellow-workman who, on hearing raj tale of woe, one dajr offered me a Tabule and said he would guarantee it to act on the liver. I took it und er protest, but was surprised with the result. It was gentle but effective, and since then I have gradually noted an entire change In the working of my System, and I think that Ripans Tabules arethe best remedy for liver and stomach troubles this side of anywhere. They are really in my case a substitute for physical exercise.'

die ganz gewöhnliche und landläufige, durchaus harmlos und ohne jede unehrerbietige Nebenabsicht gebrauchte Bezeichnung für Wanderarbeiter; namentlich werden in Schleswig-Holsteir, die Chaussee - Arbeiter so genannt. Der Kasernenwärter verlor sein Amt und wurde wegen MaZestätsbeleidigung" angeklagt. Der Staatsanwalj beantragte sechs Monate Gefängnis -und ein Jahr Ehrverlust! Der Gerichtshof sprach den Mann vernünftigerweise frei. ,,, Die KeittM leovle. Eine wichtige Entdeckung. Dch Srnenerung des Systems werde sag alle Krankheiten geheilt. ES wird in diesen Tagen viel über Pilze gesprochen und doch ist dies kein müßiges Ge. -eoe. Das Mikroskop enthüllte die Thatache, daß viele Krankbeiten durch einen beanderen Keim oder hervorgerufen roer cn. Ein eingehenderes Studium und ffor chunaen zum Zwecke der Entdeckung eine?. Mittels, welches diese Pilze aus dem System entfernen würde, haben vor Kurzem ergeben, daß es nothwendig sei, das System zu erneuern und das Blut durch die Beseitigung der Pilze zu reinigen, um die Heilung dieser Krankheiten zu erzielen. ES stellte sich herauS, daß Dr. Kav's Renovator daS vollkommenste Heilmittel für alle diese Krankheiten ist, daS bis jetzt entdeckt wurde. ES erneuert das ganie System, reinigt das Blut, bereichert dasselbe, belebt daS System und verleiht dem ganzen Körper neues Leben und ver jungte Kraft. Um die wunderbaren Ergebnisse beim Gebrauche von Dr. Kay'S Reno vator in allen solchen Krankheiten vor Augen zu führen, aeben roir folgenden Auszug aus einem Briefe' von Frau E. A. AdamS,6. und Martha Str., Omaha, Neb. : . .In Beantroortung Ihrer Anftage, welchen Erfolg ich mit Dr. Kay's Renovator hatte, theile ich Ihnen mit, daß ich große Linderung fand und nun gesund bin. In erster Linie hatte ich die Grippe und eS dauerte geraume Zeit, ehe dieselbe zu weichen.schien ; dann trat Malariaemuno ich nahm hinreichend Ehinin ein. um den Tod einer Person zu bewirken, verspürte aber keine Linderung, bis ich Dr. Kay'S Renovator gebrauchte. Ich litt an Unverdaulichkeit, starkem Kopfweh und hatt Schmindelanfälle, und eS war als ob feurige ffäden und kleine Sterne vor meinen Augen gaukelten. ES freut mich, berichten zu kön nen, daß ich nach dem Gebrauche einer Schachtel Ihres RenovatorS große 'BesserunS wahrnahm und gesund wurde, ehe die zweite Schachtel zu Ende war, worauf diese mißlichen Uebel Dank Ihrem Renovator gänzlich ausblieben. Ich kann nicht umhin, denselben der leidenden Menschheit zu empfehlen." Er ist das beste bestehende Hil Mittel, weil er alle Krankheiten heilt, bei welchen sogar alle anderen Mittel vergeblich ans aemandt wurden, wie: Unverdaulichkeit, Le der- und Nieren-Krankheiten, tVerstopfung, Kopfschmerz, Magenbeschmerden, Geschwüre, chlaflossakeit.' Galligkeit. Verdauunasbeschmerden, Mattigkeit, Malaria, geistige Abi eimmpslyerr, Vlysumatismus, Äceuralgia, Nervenschwäche. Scblaafluk. Beulen. Sal,flutz, Skropheln ,c. Er hat eine wunderbare Wirkung auf den Magen, Leber und Eingeneide; er steigert den Appetit, fördert die Verdauung und heilt alle Stömngen dieser Theile. Er schmeckt angenehm, ist leicht zu nehmen, vollkommen sicher und nie dem Ma gen widerlich. Er ist in Form von Zeltchen, aus concentrirten Ertracte usammenaeleki und enthält zwei bis viermal mehr Kosen den Preis verkauft werden. Dr. Kay'S Re novator ist nnn bei fast allen Apothekern zu baben. Preis 25c und $1. Sollte Ihr Apo theker denselben nicht vorräthia haben, dann sende man den Betrag und schreibe an die Dr. B. I. Kay Medical Eo. iestliche Of fice), 62 südl. 16. Str.. Omaha. Neb., wor raus Ihnen derselbe prompt per Post und zwar portofrei zugeschickt wird. Diese Firma veröffentlicht ferner Dr. Kay's Hand Book of Valuable Receipts and a Treatise on Diseases," welche Broschüre nach Einsendung Ihrer Adresse und Angabe dieser Sei tung Ihnen gratis zugeschickt wird. Viele Leute schätzen deren Werth auf fünf Dollars. ar r ? :xi r ' . cwv-rr. r uu wie iiu tuen toneicn. rocimc iiir oeniei I ;uiuii ciiuiuie uiuji, icinc wicc einluden

ttusilug. vsqwaqe, nlcoergeimiaqenyeu, Schwindel, Frauenkrankheiten, Drusenverarößeruna. Sodbrennen, unreines Blut.

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