Indiana Tribüne, Volume 22, Number 267, Indianapolis, Marion County, 15 June 1899 — Page 3
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Der Bischof in Noth. Roman aus dem Englischen von David Christie Murray.
(Fortjetzung.) Ab'er mein Mber junger err." antkoortete James, Sie sind wirklich lästig; verzeihen Sie. daß ich es ausspreche, Sie sind außerordentlich lästig. Ich bin im Augenblick dringend beschäftigt und kann Ihnen auch nicht den geringsten Bruchtheil meiner Zeit zar Verfügung stellen." Mein verehrter Herr," entgegnete Tom hartnäckig, ich habe ein Wörtchen mit Ihnen zu reden und werde mich nicht abweisen lassen." Tom war bedeutend größer als James und außerdem mnger und kräftiger, so daß dieser es für gerathen hielt, einem so dringend ausgesprochenen Verlangen nachzugeben. Deshalb gehorchte er, wenn auch unter Verwahrung. Es paßt mir für meine Zwecke nicht, mich in diesem Augenblick in irgend eine Art von Streit oder lauten Zank einzulassen," entgegnete Mr. Mortimer, aber ich halte es doch für geboten, Sie darauf aufmerksam zu machen, daß, wenn Sie mich in der Ausübung meiner Pflicht stören, es in meiner Macht steht, Ihren Ausenthalt in diesem kleinen Fürstenthum nicht nur zu verkürzen, sondern auch höchst unangenehm zu machen." Das mag sein," erwiderte Tom trocken, aber für den Augenblick werden Sie mich verpflichten, wenn Sie hier eintreten." Mortimer gehorchte, aber er that das nur. weil Flucht und Widerstand gleich aussichtslos waren. Er war ganz auf seine diplomatische Gewandtheit und Erfindunqsgabe angewiesen und außerdem erschrocken und überrascht. Tom drehte das elektrische Licht an und verschloß die Thür seines Zimmers, so daß James seine Lage immer weniger gefiel und er sich fragte, was für eine Art von Schlag er wohl abzuwehren haben werde. Wenn Sie sich in einen beliebigen Anzug verkleiden," begann Ton- so geht mich das gar nichts an. )as scheint Ihr Geschäft zu sein, und ob es das eines ehrenhaften Mannes oder das eines Schubiaks ist, weiß ich nicht und es ist mir auch gleichgiltig. Allein gegenwärtig scheinen Sie sich darin zu gefallen, sich als einer meiner besten und geachtetsten Freunde aufzuspielen und ich wollte Ihnen nur eröffnen, daß ich einen Mißbrauch seines Namens für Ihre Zwecke nicht dulden werde, und muß Sie um Aufklärung ersuchen, warum Sie sich dieses Namens bedienen!" Darf ich zunächst um Ihren Namen bitten, mein junger Herr?" versetzte James, der vor Allem Zeit gewinnen wollte, um dem Wild den Wind wegzunehmen, wie die Jäger sagen. Der steht Ihnen gern u Diensten." antwortete Tom. Ich heiße Finch. Thomas Finch, und bin Rechtanmalt." Sie sind sehr jung." erwiderte James nachdenklich, ganz auffallend jung." Das mag ganzwahr sein," sprach Tom. aber das ist' keine Antwort auf meine Frage." Aller Wahrscheinlichkeit nach sind Sie in diesem Augenblick der Mitschuldige der unbewußt Mischuldige. wie ich zugebe eines der gefährlichsten Verbrecher, der je unsrer Behörde Mühe gemacht hat," fuhr Mortimer fort. Wenn er mir jetzt infolge der Verzögerung. die Sie mir hier abzwingen, durch die Finger schlüpft, muß ich Sie dasür verantwortlich machen." Das kann wahr sein, oder auch nicht." sprach Tom; .aber Sie sehen in diesem Augenblick meiner Ansicht nach selbst ganz wie ein Mensch aus, der verbrecherische Absichten verfolgt. Sie haben sich verkleidet, so daß Sie äußerlich einem Herrn gleichen, dessen Namen Sie überdies führen, einem Herrn, für den zu handeln ich vollkommen berechtigt bin. bis Sie mir eine befriedigende Erklärung über Ihre Absichten geben, und es ist mein fester Vorsatz. Sie nickt aus den Augen zu verlieren." Sie sind jung, Mr. Finch, Sie sind sogar lächerlich jung." antwortete James, dem seine Aussichten immer schlechter gefielen. Wie ich Ihnen schon sagte, bin ich in der Verfolgung eines tcr gewandtesten und gefährlichsten Verbrecher in Europa begriffen. Eine Verkleidung war für meine Zwecke unerläßlich, und ich habe diese gewählt, weil ich sie gerade zur Hand hatte. Ich habe sie sammt dem wirtlichen Namen angenommen, dem Namen eines Herrn, den ich gerade wie Sie, zufällig kenne, weil es verderblich für meine Zwecke hätte sein können, wenn ich einen Namen eigener Erfindung hätte wählen wollen." Gut," sprach Tom. Wenn Sie sind, was Sie zu sein behaupten, werden Sie jedenfalls LegitimationspaPiere bei sich führen und auf der Polizei Ihre Inrna fides zu beweisen im Stande sein." Ich muß wirklich sagen, mein Herr," rief James, daß Sie einem Manne gegenüber, von dem Sie gar nichts wissen, einen sehr seltsamen Ton anschlagen." Für meine Zwecke weiß ich genug von Ihnen," erwiderte Tom mit großer Entlck edenkett. .?te fuvren einen Namen und tragen eine Kleidung, wo rauf Sie kein Recht haben. Ich halte es zufällig für meine Pslicht. diesen Namen vor Verunglimpfung zu schützen, und wenn Sie mir nicht beweisen können oder wollen, daß Sie zu berechtraten Zwecken von diesem Namen Ge brauch machen, muß ich Sie der Volizei als Betrüger anzeigen." Mein lieber Mr. Finch," entgegnete James, Sle müssen natürlich thun, was Sie für Recht halten. Ich habe nicht die Macht, Sie daran zu vermn dern, zu handeln, wie es Ihnen gut dünkt, so schwerwiegend die Folgen auch .für meine höchst wichtige Angele aenheit sein mögen. Sie sind noch jung, Mr. Finch, wie ich zu bemerken schon emtgeyal Veransaüuna aenom
meu yave, ä?er ie haben gewlß hinreichende Welterfahrung, einzusehen, daß ein Mann in meiner Stellung der Polizei dieses kleinen Fürstenthums seine Amtsgeheimnisse nicht anvertrauen kann. Es ist vollständig wahr, daß ich mich nur zu erkennen zu geben brauche, um mich vor jeder weiteren Belästigung. die Sie mir vielleicht zugedacht haben, sicherzustellen, allein es entspricht meinen Zwecken nicht, meine Anwesenheit hier bekannt werden zu lassen. Sehr gegen meinen Willen muß ich offen gegen Sie sein. Hier befinde ich mich auf fremdem Boden, und wenn ich meinen Mann nicht dazu verlocken kann, die Grenze zu Uberschreiten, habe ich nicht die Befugniß, ihn zu verhaften. Sie haben es in der Hand, mein Herr, meine seit einem halben Jahre mit der größten Geduld verfolgten Pläne im letzten Augenblick zum Scheitern ?u bringen. Unglücklicherweise bin ich in Ihrer Gewalt, allein ich habe Ihnen meine Lage, soweit es sich mit meiner Pflicht geaen mene Regierung verträgt, erklärt und habe weiter nichts zu sagen." Das war eine vollkommen glaubliche und mögliche Geschichte, die überdies mit Mortimers früheren Angaben im Einklang stand, und Tom hatte nicht den Wunsch, irgend Jemand zu schädigen. Allerdings hatte er seine Zweifel, aber ein Zweifel ist keine Gewißheit, und er fühlte, daß er ohne Gewißheit nicht das Recht habe, zu handeln. Ich bitte um Entschuldigung," Mr. ... Ich habe nicht den Vorzug, Ihren Namen zu kennen," sagte er. Staunton," erwiderte James, Arthur Staunton." Ich bitte um Verzeihung. Mr. Staunton," fuhr Tom fort, während er James' Verbeugung ernst erwiderte, aber ich bekenne, daß ich noch nicht ganz zufriedengestellt bin. Jedenfalls nehme ich mir die Freiheit. Sie zu ersuchen, den Namen, den Sie angenommen haben, fallen zu lassen und von jetzt an unter einem andern zu reisen." Zufällig, Mr. Finch," versetzte James, war ich gerade im Begriffe, zu keinem anderen Zwecke in mein Zimmer zu gehen, als um mich umzutlei-
den. Dieser Anzug und der Name haben ihren Dienst gethan, und ich gebe sie beide auf. In einer halben Stunde verlasse ich Monte Carlo. Ich habe die Ehre, mich Ihnen zu empfehlen, Mr. Finch." Unter diesen Umständen blieb Tom nichts andres übrig, als seine Thür zu öffnen und Mr. Staunton hinauszulassen. Das that er unter starkem Zweifel über die Weisheit seines Handelns, aber immerhin ließ er seinen Gefangenen frei und sah ihm nach, wie er über den Gang ging. Ich weiß nicht ich weiß nicht. sprach er zu sich selbst. James athmete erleichtert auf. als er sein Zimmer erreichte, aber er fühlte doch das Bedürfniß, seinen Handkoffer zu öffnen und seine Zuflucht zu der silberbeschlagenen Flasche zu nehmen, ehe er sich umzukleiden begann. .Etwas Ernstes hätte ja nicht vorkommen können." sprach er bei sich. aber solche Dmge gefallen mir durchaus nicht; sie sind mir ganz außerordentlich zuwider." Darauf klingelte er und ließ sich seine Rechnung kommen, die er mit guten Napoleons bezahlte. Sodann kleidete er sich um, packte und bestellte einen Wagen nach Nizza. Varndyke wartete schon auf ihn. und die Beiden fuhren zusammen ab. aber sie hatten schon vier oder fünf Meilen zurückgelegt, ehe James den Muth fand, seinem Begleiter zu erzählen, was vorgefallen war. Tom kehrte nach dem Spielsaal zurück, wo er seinen Bundesgenossen gelassen hatte. Dem Erfinder des unfehlbaren Systems war es inzwischen sehr schlecht ergangen, so schlecht, daß er den Muth verloren und sich entschlossen hatte, das Glück diesen Abend nicht weiter auf die Probe zu stellen. Er be gegnete Tom in der Thür. Nun?" fragte Tom. Wie ist es gegangen?" Wie ein Krebs.- antworte Mr. Draler, rückwärts. Wir haben heute zehntausend Franken verloren." Hm, erwiderte Tom, mit einem leisen Pfeifen, dann haben wir nicht viel mehr, als das Kapital, womit wir angefangen haben." Kaum das Kapital, womit wir angesangen haben." bestätigte Draker. Hatten wir nur vor drei Tagen aufgehört, wie?" Ja, wahrhaftig," entgegnete Tom. das wollte ich auch." Schweigend gingen sie eine Weile aus der Terrasse auf und ab. Ems muß ich Dir doch erzählen," begann Draker plötzlich, eine sehr aelungene Geschichte ist passirt. Du hast doch den alten Herrn gesehen, den sie vor etwa einer Stunde aus dem Spielsaal abgeführt haben? Sie haben ihn verhaftet, weil er eine gefälschte Banknote gewechselt hat, und wer, in aller Welt, glaubst Du wohl, daß er zu sein vorgibt?" Wie soll ich das wissen?" fragte Tom. Er behauptet," fuhr Draker fort, und begann zu lachen, und zwar so von Herzen, daß Tom einstimmen mußte, obgleich er den Grund der Heiterkeit seines Freundes noch gar nicht kannte. Er behauptet, er sei der Bischof von Stockestithe." Was?" rief Tom aus. Noch einer?" Natürlich mußte er nun Draker sein Abenteuer erzählen, und dieser gab zu. daß es die erstaunlichste Geschichte sei, die er jemals gebärt habe die allererstaunlichste. Also zwei von diesen Spitzbuben spielten sich als denselben achtbaren al ten Knaben in derselben Stunde und in demselben Dörfchen auf. Hör' "mal. Alterchen, wenn ich an Deiner Stelle wäre, würde ich mal ein bischen nach der Gendarmerie bummeln und mir Nr. 2 ansehen. Du kannst seinen Lügen wenigstens ein Ende machen, und auch mit Nr. 1 würde ich schnell zu Ende kommen, glaube ich. Das ist ganz richtig," anwortete Tom. aber, siebst Du. in gewisser Art habe ich Nr. 1 ei Wort aeaeben. Nr.
2 will' ich mir indessen doch mal betrachten. Gehst Du mit?" Hm, nein." erwiderte Draker. Ich gehe lieber wieder in den Spielsaal und versuche es noch einmal mit dem System. Die Unterbrechung kann dem Pech ein Ende gemacht haben."
Gut." versetzte Tom, aber wenn das Glück ungünstig ist. sei vorsichtig." So kehrte also Draker an den Spieltisch zurück, während sich Tom nach der Gendarmerie durchfragte. Als er dort angelangt war, gab er seine Karte ab und erklärte den Zweck seines Kommens. Sie haben hier einen Menschen in Haft, der eine gefälschte Banknote gewechselt hat. Wie ich höre, ist er ein Engländer und gibt sich für den Bischof von Stockestithe aus." Ob es der vierte oder der achte Theil der Landstreitkräfte des Fürstentums ist. der sich stets im Dienste befindet, habe ich vergessen. Der wievielte Theil es aber auch sein mochte, der Mann antwortete, daß Tom's Vermuthung begründet sei. Gut," entgegnete Tom. Ich kenne zufällig den Bischof von Stockestithe ganz genau, und wenn Sie mir erlauben wollen, mir den Verhafteten einmal einen Augenblick anzusehen, kann ich zweifellos dieser lächerlichen Behauptung ein Ende machen. Ich habe triftige Gründe zu glauben, daß sich der Bischof von Stockestithe gegenwärtig in Paris aufhält." Der Vertreter der Landstreiikräste des Fürstenthums Monaco wußte nicht genau, ob er die Befugniß habe, dieses Verlangen zu bewilligen, allein der Anblick eines Fünffrankenstückes beseitigte seine Bedenken, und Tom erhielt die Erlaubniß, sich Nr. 2 anzusehen. Nr. 2 saß mit in den Händen vergrabenem Gesicht auf der Pritsche, und der Beamte berührte ihn mit der Säbelscheide. "Ilolla! 11 y a im ni'sieur ici " Weiter kam er nicht, denn der Gefangene sah empor und sprang auf. sowie er Tom erblickte. Dieser aber fuhr mit einer Gebetde des Erstaunens zurück, wie er sie noch nie 'm Leben zu machen sich veranlaßt gesehen hatte. .Allmacktiger Gott, errr icnne er. Wie hat ein so einfältiger Irrthum nur vorkommen können?" Mr. Finch." antwortete der Alschof. lassen Sie sich damit genügen, daß ich diese Einmischung zurückweise; ich weise sie zurück, mein Herr! Aber," rief Tom, indem er sick dem Beamten zuwandte, dieser Herr ist wirtlich der Blscho von Stockestithe. ein Herr von höchstem Ansäen und Mitglied des Oberhauses. Wissen Sie .., V .i a cfi.. rn:rx,r uoeryaupi, was ein ciiguci oi,u,vs ist. Sie Schildkröte? 5)aben Sie eine Ahnung davon, was Sie thun, indem Sie einen Herrn von seinem Charakter und seiner Stellung hier einsperren? Das ist der blödsinnigste, lächerlichste. einfältigste . Wer hat denn hier etvas zu sagen? Ist der Für t von Monaco zu Hause? Mit wem muß ich prechen, damit dieser ungeheuerlichen Dummheit ein Ende gemacht wird?" Tom's Französisch war ihm von gro ßem Nutzen, denn er spiach es wirklich ziemlich fließend, war aber lllr qewöhnlch etwas blöde damit und Ntcht ganz icher in den Konjugationen unv den Äeschlcchtsregeln. In seiner jetzigen j Aufregung dachte er zedoch nicht an diese kleinlichen Schwierigkeiten und am sich wirklich beredt vor. Allein der Wächter des Bischofs hatte seine Zwei, sel über diese Erkennungsszene, d:e seiner Ansicht nach etwas nach dem Theaer schmeckte. Verdrienllch und brummig befahl er Tom. das Gefängniß zu verlassen, wo er den Verbasteten wieder einschloß, und gab auf keine Fragen mehr Antwort. Als Tom wieder auf der Shaße war, drehte sich ihm alles im Kopfe herum. Ich bin verrückt!" sprach er bei sich, rein ratzentoll! Das ist die ganze Geschichte. Ich habe den Bischof gar nicht gesehen, ich bin gar nicht in der Gendarmene gewesen. Auch Staunton war ein Hirngespinnst, un) alles ist Kraut und Rüben, alles, alles von A bis Z! Nachher werden sie mir ein Pflaster auf den Kopf legen, und dann werde ich wohl wieder in Ordnung kommen, denn vor fünf Minuten war ich ja noch aan vernünftia." (Fortsetzung folgt ) . . Juwelen. Von A. Echoebel. Sie sitzt in ihrem ehemaligen Stu dirzimmer, die alte Schauspielerin. ES herrscht hier nlcht der Luxus, welcher die übrigen Räume der Villa vergoldet. konnte man sagen. Eingestaubt und verschollen sehen die Schränke an den Wänden aus, die wenigen armseligen abgeblaßtenStahlftiche und Silhouetten, die halbzerfallenen Lorbeerkranze, welche Schleifen in den Farben der meisten europäischen Länder schmücken. Eingestaubt und verschollen steht sie selber aus, die abgethane Berühmtheit. Ihr Haar ist grau, das Feuer ihrer schonen blauen Augen erloschen. Die Truhe, auf welcher sie sitzt, enthält zwei oder drei Kostüme, die kostbarsten, welche die berühmte Tragödin getragen und von denen sie sich nicht zu trennen vermocht hat. Auf jenem quer in die Ecke geschobenen Divan hat Ada Rübini ehemals das Sterben eingeübt, den letzten großen Schrei, der sie berühmt gemacht hat, der ihren Namen trägt in der Bretterwelt. Dort an die ausgestopfte Männergestalt hat sie die süßesten Zärtlichkeiten und LiebeSworte verschwendet, ihr holdeö Pianisstmo des Kosens. Wie oft mußte die große Spiegelfläche all die unechte Leidenschaft zurückstrahlen, durch welche die Schauspielerin die Gestalten zu beleben hat, welche den Werken der großen Dichter entsteigen! Die alte Frau deckt die Hand über die Augen. Wahnbilder der Erinnerung steigen vor ihr auf. Geisterhast rauscht es zwischen den Blattern der . . ,... i c .! verweisen ranze. uno in oen oxzv ten Sonnenstrahlen, die jung, un gol
big durch die 'Fersster hereinfallen, :anzen die Atome, tanzt der Staub. Plötzlich steht Ada Rubini auf. Sie geht hinüber zu dem mitSelbstschüssen und Greifern bewehrten Schrank, der die Juwelen der altern-
! den Berühmtheit enthält. Sie öffnet ihn, reißt seinen Inhalt hervor an's Licht. Nichts trägt sie mehr in ihrer klösterlichen Abgeschiedenheit von all diesem glitzernden Tand, gar nichts! Nicht jene von grauen Perlen umfaßten Smaragden, nicht die Fuchsien aus Diamanten mit den tropfenden Staubfäden, nicht jene drei Meter lange Kette ausgewählter rosiger Perlen. Ihre Stirn glättet sich unter einem Triumphgedanken. Diese rosa Perlen hat ihr ein gekröntcs Haupt geschenkt, die Smaragden stammen von einem indischen Fürsien. Wie deutlich sie sich an das fahle, tabakfarbene Gesicht des schmächtigen jungen Menschen erinnert, an sein leises müdes Sprechen, und an seine grausamen Instinkte! Kasten nach Kasten thut sich auf. Und all die weißen und blauen und violetten Sammtpolster, sie präsentiren ihre Schätze. Ada Rubini zieht einen Sessel herbei, sinkt hinein. Sie greift sich an die Schläfe. Von wem jener geschmacklose Kornblumenzweig aus Saphiren stammt, sie hat es wahrhaftig vergessen! Mltleidlg lächelnd legt sie ein paar von den Etuis bei Seite. Sie wird den Inhalt derselben ausrangiren, ihrer Kammerfrau, den Hausmädchen Geschenke damit machen. Norwegi scher Goldschmuck! Wie naiv! Wie kindlich! Daß sie sich auch gar nicht besinnen kann, wer ihr derartiges anzubieten wagte. Allerliebst sind ja die Sachen gearbeitet, fein und zierlich, an Erikazweige erinnernd mit ihren zarten lebenden Blüthen, den gefiederten hängenden Zweigen. Sie muß noch sehr lunq gewesen sein damals. Jung ! Das Wort trifft sie wie mit einer Dolchspltze, reißt ihr eine blutige Wunde. Rasch läßt sie die Feder in's Schloß fallen. Ein wundervoller Kasten kommt ihr in die Hände, orientalische Goldschmiedearbeit mit bunten Edelsteinen ausgelegt. Diamanten vom reinsten Wasser, einfach inSilber gefaßt, um die Größe, das Feuer der Steine nicht zu beernträchtigen, liegen da auf malachltgrunem Sammet gebettet. Diamanten, hell und prächtig, Thränen glei chend. Und ungezählte Thränen haben ein Paar junge blaue Augen geweint über diesen Steinen. Mit einem harten, grausamen Klang schnappt der goldene Kasten zu. Finster, die Brauen zusammengeschoben, zieht die alte Schauspielerin andere Köfferchen hervor, silberbeschlagene, perlmutterverzierte. Und in zedem von ihnen ruhen Juwelen, welche Erinnerungen erzählen, einfache, rührende, übermüthige, Hohnvolle Jene prächtige Nadel, sie trägt einen Solitär, der einem Kronschatz enttammt, der aus den Namen ernes Hel den getauft ist, auf den Namen Nelsons. Ein Prinz von Geblüt hat diesen Stein der großen Tragodm verehrt. Die alte Frau schüttelt brc Erinne rung ab. Sie greift nach einem langen schmalen Etui, das ihre Ringe enthält, wahllos nebeneinander gereiht. Welche Fülle werthvoller und absonderlicher Andenken! Ringe darunter, die nie Ada Rubinis weiße schlanke Finger geschmückt haben, Vitrinengeschmeioe. Ein alter jüdischer Ehenng zum Beispiel. Neben hebräischen Schriftzeichen trägt er den Tempel Salomonis statt des Schildes, in wunderfeiner Arbeit. Auch der mittelalterliche, angeblich gegen Vehexuna und Pestilenz schützende Amuletrtng ist seinem Behälter kaum je entstiegen. Dagegen versäumte es die berühmte Künstlerin m der Vlüthezeit ihrer Schönheit niemals, den aus der Familie Vorgia stammenden Giftring anzulegen, emen Rmg, im Stande, aud einer scharfen Spritze ein tödtliches Gift zu entsenden. Lächelnd tändelte die gefeierte Frau damals wohl mit dem gefährlichen Spielzeug lm Kreise ihrer Verehrer. Und einmal ein Gerücht flüsterte davon, soll sie ei nen lebensgefahrdenden Handedruck ausgetheilt haben vermittels des Gistringeö. . Die Gleichgiltigkeit, mit welcher Ada Rubini den Reif einen Augenblick lang betrachtet, straft die unheimliche Legende Lügen. Sinnend greift die alte Frau sodann nach dem großen Türkis, den einst die russische Katharina ihrem Günstling Potemkin schenkte. Der kaukasische Stein ist grün geworden. Einem Aberglauben zufolge soll der Türkis seine himmelblaue Farbe nur im Besitz einer Persönlichkeit bewahren, deren Charakter - Eigenthümlichkeit die Treue ist. Ob der Ring schon an der Hand Potemkins die blaue Färbung einbüßte? Ob er den grünlichen Schimmer erst gewann als Ada Rubinis Eigenthum? Flüchtia gleitet der Blick der Schauspielerin hin über all diese Seltenheiten, einen Ring der Maria Stuart, den originellen Sieaelrina Lord Bvrons. der ackt aescknittene Steine mit seltsamen Emblemen zeigt, über egyptlsche und Faklr - Ringe. Gelangweilt klappt sie endlich das Etui zu. Nur ein einziger großer KaZen steht noch im Schrank. An die Form eines Sarges erinnert seine Gestalt. Er enthält in buntem Gemisch eine Fülle von Gegenständen ohne hervorragenden Werth, Ringe, Armspangen, Ohrringe, Ketten, die keiner besonderen Verwahrung bedürfen. . Ada Rubini taucht die Hände hin ein, jicot sie beladen beraus.' Dieses
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bezengt üt lreils'nrnen Krlifte tttrser Arznelrnttter. bade zwei Packet e von Dr. Kay'sRenovator gebraucht und filhle jent besser. alZ vor fahren. Ich bin überzeugt, daß die großen Erfolge drer Heilmittel die erhaltenen ekanntmackunqen rechtfertigen. Ich fühlte durch und durch krank, ermiidet und hinfällig. 30) gebrauchte ihren Renovator vorschriftsmäßig. In den ersten Tagen fühlte ich Mich ie schwächter. aber nach einer i&oOit weiteren Gebrauchs zeigte sich ein meillicher Wechsel zum Beser werden. Ick nehme eyt gelegentlich. nach Bedürfniß, irden achm,tt,ig ein biS zwei Tosen. Turch den Gebrauch Ihres Renovator habe ,ch in eincr natürlichrn tite meine Eingeweide wieder in die gehörige Thätigkeit gebracht.-
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Kay's Renovator n Wintern litt ich unter einem heftigen Anfall von Grippe und din seitdem
JRot einsäen Wintern litt ick unter einem jeden Winter leichteren Angriffen dieser Mankheit
rr. an ungenvaitam heilte mia, in vielem inter sotort. Ich bade stets mit hebe rem Ersolg diesen Lungen Balsam in meiner ffamilie gegen Husten und Erkältung! angewen det. Soweit meine Erfahrung geht kann ich mit gutem Gewissen Ihre Medizin als das empfehlen, was Sie für dieselbe deanspruchen.- Ganz Ergedenst Carl Zanq. Herausgeber der täglichen und wöchentlichen iansaö Eity Presse." KanfaS Cito, Mo., den 30. März 18-J7. Preti 25 Set5 und 51.00. verkenft , tizeker der durch die Pofi versandt. Wenn Aerzte erfolglos find und alle andere Gegenmittel fehlschlagen, so beseitigen unsere Mittel die Ursachen und heilen chronische Krankheiten. Schreibt uns für "Dr. Kay's Homo Trcatrnent;" ti ist ein werthvolles Buch von 66 Seiten. Man adreffire : Dr. B. J. KAY MEDICAL CO.. - - ' - Omaha, Nebraska.
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1 1 1 51 a S H vi W 31 m l-tU-Il ganze !5harivart wird sie verschenken, damit man es nicht in ihrem Nachlaß finde, werthloses Gerumpel, das es deUsUft! Plötzlich zuckt die alte Frau zusammen. Sie stößt einen Seufzer aus, einen langen wimmernden Seufzer. der' einem Klagelant gleicht. In ihre verlöschenden Augen kehrt der wunderbare blaue Märchenglanz der Jugend zurück. Wie kommt der Ring zwischen die Andenken an ihre Laufbahn als berühmte Schauspielerin, als gefeierte Frau? Der Ring? Armselig ist er, verbogen, mit einem Vergißmeinnicht aus Email geschmückt. Langsam streift ihn die Greisin an die Hand, an diese weiße, gepflegte Hand, die jung geblieben ist unter dem allgemeinen Verfall des Körpers. Lächerlich nimmt er sich daran aus. der arme, schmale Reif. Und doch tropft eine Thräne auf ihn herab, eine einzige, heiße Thräne, mit .der Ada Rubini ihre Jugend beweint, ihre Träume, ihre Ideale. Wer ihr den Ring geschenkt hat? Ein junger Mensch, der sie heiß qeliebt. der einzige, dessen Herz ihr wahrhast gehörte von allen, die ihr gehuldigt ihr ganzes wildes, buntes Leben hindurch. Der sie geliebt, damals, als sie noch eine kleine fleißige Putz macherin bei der großen Madame Lisette war. Und sie selber hat ihn ebenso heiß geliebt, den jungen Menschen. Alle Abend hat sie seinen Namen gesprochen vor dem Einschlafen, mit ihrem Nachtgebet zusammen. Und unter den artljchen Ausbrll-
5 l l l h h l l .55 bestiaen Anfall von i?rivve ungefähr um dieselbe .Hext abgesetzt. Ihr er h ! hh 5 2 b l l. Ä the Home or the Cass-room, BIST IN THE 1. I believe that lt will prove to be the best student'a dictionary of the Entlieh language in exitftence. M & iam Haytt Ward, D.D., fÄlitor-in-Clätfof the Xew York IndtpendenL LATEST MOST AMPLE MOST COMPLETE (
Redakteur
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Fiction, History, Geography,etc; Foreign Words in Ln?!isk LUeratore ; Faulty Diction, Disputed Cl,icago. All. . rlrrrlrrIj-lT
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Ggfl cyen ihrer. Lteve, ihrer Leidenscyast. d' hat es die kleine Putzmacherin eines Tags erkannt, daß ein großes Talern in ihr wohne. und sie hat Vatei und Mutter verlassen, und den Lieb sten dazu, und ist in die weite Welt gegangen, ein schmales Päckchen im Arm, den Vergißmeinnicht - Ring am Finger. Der arme Reif war bald ersetzt durch einen von Diamanten funkelnden. Und der Liebste? Hat ihn die große Tragödin vergessen? Um sie her stehen in goldverzierten Kassetten fürstliche Geschenke. Und sie sitzt dazwischen, einen schmalen Reif an die Lippen pressend, und murmelt einen Namen. denselben Namen, den sie einst qemurmelt, voll heiliger Zärtlichkeit zwischen den Bitten ihreS Nachtgebets. Eine bittere, bittere Erkenntniß steigt der alten Frau auf: Liebe und Treue, die echten, die wahren, die glanzvollsten Juwelen, sie hat sie dahingegeben für kalte, öde Pracht, für Truggold, für todtes, funkelndes Gestein. Die Stirn gefurcht, die Lippen zusammengepreßt, schließt Ada Rubini ihre Schätze in den Schrank ein. Nie wird sie. sie wleder betrachten, niemals. Gtdönbelt sitzt im Blut. Reines Blut bedeutet reine Haut. Ohne diese keine Schönheit. Caöea retö, Candy Cathartic reinigen bat Blut, kräftigen die Leber und entferaen alle? Unreine auS dem Körper. Fangen Sie heute an, Pusteln, Oeschwüre, Mitesser und so weiter zu vertreiben. Ochönhen sur 10c. 3n allen Apotheken. Zusriedenstelluvg mttZZ 10. e. .
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