Indiana Tribüne, Volume 22, Number 267, Indianapolis, Marion County, 15 June 1899 — Page 2
i i
Fndiantt Tribüne. Erschcu: Siialtä) im owtorfr.
I i täglich Xtlbstne" kostet durch den XxIoc Z Cent per Woche, die onntzz.rriba'l , Set p Woche. Beide ,use IS et de, ! I entl pe, Rantt. Per P,s, nherhalb de. &utv plzeschi t BiTtari(i)Ung V Vr
ii 1 Offt t 18 C&& Vlabama etdf& j Indianapolis, Ind., 15. Juni 1899.
Cln blutiges Drama. r- -. - , - Im VarrZo de Salamanca, dem aristokratischsten Stadtviertel Madrids, tdl sich ein blutiges Drama abgespielt. Ein junger Mann, Namens Pedro Cutillas, Kammerdiener in einem Herrschaftlichen Hause genannten StadtViertels, hatte sich in die hübsche, 22jährige Frau des Kohlenhändlers Salvador Domingo, bei welchem er Kostgänger war, leidenschaftlich verliebt, ohne Gegenliebe zu finden. Neulich Nachmittags gegen 6 Uhr befand sich Cutillas, mit einem zweiläufigen Gewehr und einer gefüllten Patronentaschc versehen, in der Calle Claudio Co?lls, indem er zum Taubenschießen gehen wollte, in welchem Sport er es zu außerordentlicher Fertigkeit gebracht hatte. Das Unglück wollte, daß eben zu derselben Stunde Celestina, die Frau des Kohlenhändlers, die ihre in der Calle Claudio Coello wohnende Mutter besucht hatte, unbegleitet des Wegs daher kam. Cutillas ging auf sie zu und wiederholte seine Liebesanträge. Wahrscheinlich wurde er barsch zurückgewiesen, denn er'gerieth plötzlich in eine unbeschreibliche Wuth, legte das Gewehr an und schoß die Frau todt. Einige Passanten versuchten es, ihn festzunehmen, aber Cutillas ergriff die Flucht,, indem er im Laufen die abgeschossene Patrone durch eine neue ersetzte. Ein berittener Schutzmann setzte hinter ihm drein, und stand auf dem Punkte, den Fliehenden zu erreichen, als dieser auf ein Mal Front machte und wieder einen Schuß abgab. Das Pferd wurde in die Brust getroffen und stürzte. Der Schutzmann erhob sich sofort und wollte mit gezücktem - Schwert auf Cutillas zurennen; ein dritter Schuß aber traf ihn ins Herz und streckte ihn todt zur Erde nieder. Ein anderer Schutzmann und ein Ar-tillerie-Lieutenant unternahmen nun die Verfolgung des Mörders, dieser aber gab von Zeit zu Zeit Schüsse ab und hielt seine Verfolger vom Leibe, da diese sich jedesmal, wenn ein Schuß fiel, zur Erde warfen, um nichtgetrosfm zu werden. Cutillas schoß sogar auf die Fenster, von welchen aus Leute ihm nachschreien wollten. Es war eine entsetzliche Jagd. Ein Schutzmann. Namens Antonio Cerezo, stürzte, jede Gefahr verachtend, auf den Mörder zu. würd? aber ebenfalls niedergeschossen. Die Kugel zerschmetterte dem Unglückglücklichen das rechte Schenkelbein. Sein Zustand ist hoffnungslos. Cutillas lief in die Calle Villanueva und betrat dort das Haus Nr. 31. wo der StaatSanwalt Serrano wohnt, den er oft mit seinem Herrn auf die Jagd begleitet hatte. Der Pförtner, der ihn so aufgeregt sah und die Stimmen der ihn Verfolgenden vernahm, wollte ihn festnehmen, verzichtete aber darauf, als Cutillas sein Gewehr auf ihn anlegte. Der Mörder schellte im ersten Slockwerk, wo Herr serrano wohnt. Da man ihn dort kannte, wurde ihm ahnungslos aufgethan. Als Cutillas eintrat, stieß er folgende Worte hervor: Ich habe eine Frau und zwei Schutzleute erschossen. Dem Herrn Staatsanwalt will ich mich stellen, nicht aber der wilden Meute, die Jagd auf mich macht, um mich in Stücke zu reißen." Die Magd, die ihm geöffnet hatte, -rief erschrocken: Ach Pedro, gehen Sie doch hinaus!" Cutillas stürzte sich in den Hausflur und einige Minuten hernach hörte man einen Schuß knallen und den dumpfen Laut eines zu Boden fallenden menschlichen Körpers. Cutillas h.tte sich eine Kugel durch den Kopf gejagt und wurde als Leiche aufgehoben. Von St. Petersburg bisCYina. Die Zahl derer, die die lange und heute zum Theil noch recht beschwerliche Reise von Europa nach China durch Sibirien gemacht haben, wächst zusehends. Wenige Jahre noch, und man wird die gewaltige Strecke bequem auf der Eisenbahn zurücklegen. Die Reise von St. Petersburg bis Jrkutsk westlich vom Baikalsee ist verhältnißmäßig einfach und billig; sie kostet, je nachdem man 1., 2. oder 3. Classe auf der Eisenbahn wählt. 36. 54 oder 72 Rukel. In 12 bis 15 Tagen ist das Endziel des ersten Theils der Reift erreicht. Täglich hält der Zug an zwei oder drei Stationen, wo Gelegenheit zum Essen und Trinken geboten wird. Nur empfiehlt es sich, Thee und Zucker selbst mit sich zu führen, da unterwegs meistens nur Wasser zu haben ist. DieMahlzeiten kosten zwischen 1.50 und 2 Rubel. Man kommt demgemäß von Petersburg bis Jrkutsk mit 100 Rubel bequem aus. 25 deutsche Pfund Gepäck sind frei, für jede weiteren 25 Pfund sind 8 Rubel zu zahlen. Die Hauptsache ist, daß der Reisende sich mit warmen Kleidungsstücken und Decken ausrüstet. Es sind Gebiete zu passiren, in denen selbst im Juli das Thermometer fast auf den GefrierPunkt heruntergeht, während es am Tage recht erheblich warm wird. In Jrkutsk findet man den VerHältnissen angemessen ganz gute Gast. hauser. Die Preise für das Zimmer mit Bett schwanken zwischen em und zwei Rubel per Tag, einschließlichThee am Morgen und zwei Mahlzeiten. Der Reisende findet demnach alle Bequem !chkeiten, bis er seine Vorbereitungen für die Weiterreise getroffen hat. ViS Jrkutsk braucht er nur Silber. xubtl, zu haben, von da ab reist man besser mit Creditbriefen auf die Ruf sisH - Chinesische Bank in Peking ode: eis ha bekannten TZrcharHln; cj
ist nicht schwer, darauf Hin sowohl in Urga wie in Kalgan an der chinesischen Mauer die nöthigen Baarmittel zu erhalten. Absolut nothwendig aber ist die Kenntniß der russischenSprache;'.5enig stens muß man sich verständlich machen können. Sonst kann man auf unzählige Scherereien, wiederholten Aufenthalt und Uebervortheilungen ohne Ende rechnen. Von Jrkutsk geht es zunächst auf Wagen, die von drei Pferden gezogen werden, weiter und zwar nach Kiachta, das in drei Tagen erreicht wird. Die Kosten dieser Fahrt stellen sich auf etwa 80 Rubel. In Kiachta macht man einen Vertrag mit einem Mongolen, der dieBeförderung einschließlich des Gepäcks bis Kanlgan übernimmt oder man kauft selbst die nöthigen Kameele, sei es zum Reiten oder Fahren (in letzterem Fall auch den Wagen), die man ja später in Kalgan ohne erheblichen Verlust wieder verkaufen kann. Auf einem Kameelwagen finden zwei Personen bequem Platz. In der Regel zahlt man für die Strecke von Kiachta bis Urga (6 Tage) 30 Taels, d. i. rund 22.50; und von dort bis Kalgan (20 Tage) etwa 70 Taels, also ca. $50. Rechnet man dazu wieder etwa 2 Rubel per Tag für Verpflegung und Unterkunft, so stellen sich die Kosten für die ganze Reise von St. Petersbürg bis an die russische Grenze auf nicht mehr als ca. $175. Großartiger Vkandelverbrauch. In runder Summe werden in unferem Lande jährlich 21 Millionen Pfund Mandeln verbraucht, was für einen Artikel, der als bloße gelegentliche Beigabe der Nahrung- und Genußmittel dient (und überdies gar oft, wo er angeblich zur Verwendung kommt, sich hinterrücks durch Peanuts u. s. w. verdrängen lassen muß!) schon sehr viel heißen will. Dieser Consum ist in beständigem Zunehmen, womit aber nicht gesagt ist, daß alle diese Mandeln zu innerlichem Gebrauch dienen. Ziemlich große Quantitäten werden natürlich in
Zuckerwerk oder in Kuchen vieler Sorten genossen, zum Theil auch (gemaylen) in Rahm-Präparaten oder sogar in Getränken, sei es auch nur als Essenzen; verhältnißmäßig wenige werden für sich allein oder blos mit Rostnen gegessen. Zu einem ganz beträchtlichen Theil aber rührt der große Verbrauch auch daher, daß die Mandeln für äußerliche Zwecke, als Mandelöle und für Parfümerien und feine Seife, in den letzten Jahren immer beliebter geworden sind. Für solche äußerliche Verwendung genügen auch unterwerthige Sorten, welche zu Eßzwecken nicht leicht verkäuflich sind. aber ein ganz gutes Oel enthalten. Und der Vorrath des Mandelöls z. V. für Haut und Haare wird gerade in unserer Zeit sehr geschätzt; in der That ist dasselbe nicht nur einer dtt besten, sondern vor Allem auch einer der harmlosesten Artikel auf dem Toilet-ten-Tischchen. Wie steht diesem großartigen Verbrauch die Erzeugung dieses Productes. speciell in unserem Lande, gegenüber? Vor noch nicht so sehr vielen Jahren mußte der allergrößte Theil der bei uns bedurften Mandeln, besonders der feineren, aus Europa importirt werden. Aber gewaltig ist die californische Mandeln-Production gestiegen und steigt noch weiter. Heute liefert der Staat Californien ungefähr 14 Millionen Pfund Mandeln pro Jahr, also etwa zwei Drittel des gesummten Betrages, den wir für einheimischen Verbrauch aller Arten bedürfen. Das übrige Drittel kommt aus europäischen Ländern, welche uns in früherer Zeit so ziemlich das Ganze zu liefern hatten, so lange die amerikanische Produktion nicht über eine eng begrenzte örtliche Bedeutung hinausging. Obenan unter diesen Ländern steht noch immer Spanien, und weiterhin kommen Italien (besonders Sici lien), Griechenland und Portugal. ES ist trotz des steigenden Bedarfes sehr wohl möglich, daß in absehbarer Zukunft die Ver. Staaten die ganze Quantität Mandeln, welche sie bedürfen. innerhalb ihrer eigenen Grenzen ziehen, wobei von unsern Colonienganz abgesehen werden kann. In dieserVerbindung mag auch noch erwähnt sein, daß der Cocosnuß-Bau in den Ver. Staaten vor Allem in Florida ganz beträchtlich zugenommen hat; obwohl seineEntwicklung nur in langsamem Tempo erfolgen kann, liefert heute Florida immerhin halb so viele Cocosnüsse, wie importirt werden müssen. yeine Leute. Von der Wiener Polizeibehörde verfolgt wird Marchese Dr. Pandolfi di Guttadouro, ein Betrüger fchlimmer Art. Dottore Domencio Marchese Pondolfi, Principe di Guttadauro, lebte jahrelang in Wien auf großem Fuß, hatte eine Herrschaft in NiederÖsterreich, ein Palais auf dem Kolowratring und einen Rennstall. Zu so üppigem Auftreten reichten aber seine Mittel nicht aus, und er suchte in der vornehmen Wiener Gesellschaft nach einer reichen Heirath. Er fand auch bald einen Schwiegerpapa. der zu ihm paßte, einen der zwar Geld in Fülle hatte, der aber keinen besonders guten Ruf hatte. Es war dies ein ungarischer Gutsbesitzer Namens Dunay. der in Italien den Contetitel erhalten hatte, in Wien nur als Graf auftra! und es liebte, die Zeitungen mit seiner Person zu beschäftigen. Von Pandolfi's schlechten Vermögens - Verhältnissen wußte er nichts, als er ihm seine Tochter Angela zusagte, und es mag ihm geschmeichelt haben, der Vater einer Principessa und Marchesa zu sein. Als die Verlobung bekannt wurde, gelang es Pandolfi. seine Gläubiger zu vertrösten. Kaum war das junge Paar am Hochzeitstage abgereist, so eilten alle Glauhian um Sckwleaervatcr.
um ihre Ansprüche geltend zu'mächen. Das war zu viel für Papa Dunay. Er setzte sich mit seiner Frau auf die Eisenbahn und fuhr den Jungvermählten nach Italien nach. Diese waren erst bis Udine gekommen, als alt und jung zusammentraf. Es folgte die unvermeidliche Auseinandersetzung, und als die Tochter alles erfuhr, entschloß sie sich sofort, mit ihren Eltern in dieHeimath zurückzukehren und wollte vom jungen Ehegatten nichts mehr wissen Nun sollte aber Pandolfi den bereits ausgezahlten Theil der Mitgift zurückgeben, wozu er sich umsoweniger verstand, als er das Geld schon an seine dringendsten Gläubiger gezahlt hatte. Es begannen die gegenseitigen Klagen bei Gericht. Pandolfi klagte auf Herausgäbe des Restes der Mitgift und verklagte seinen Schwiegervater wegen Entführung seiner Frau. Er klagte auch auf deren Rückkehr in sein Haus. Der alte Dunay klagte zuerst auf Ehescheidung. Als aber Pandolfi behauptete, seine Frau habe ihm gestanden, sie habe zu ihrem Vater in einem unerlaubten Verhältniß gestanden, da klagte der Alte wegen nicht vollzogener Ehe auf deren Auflösung. Pandolfi konnte sich unter diesen Umständen in Wien nicht halten. Graf Dunay behauptete das Feld, und die Processe wurden einer nach dem anderen in Graz, wo Pandolfi lebte, ausgetragen. Und endlich wurde die Scheidung ausgesprochen. Damals veröffentlichte Pandolfi eine böhmische, in der Form einer Todesanzeige gehaltene Annonce, in der er die Trennung von Frau und Schwiegereltern mitheilte. Jetzt läßt Graf Dunay durch das Wiener Landesgericht Pandolfi wegen Betruges verfolgen. Kosten der Friedenskonferenz. Die Abgesandten zur Friedenscvnferenz sind bereits mehrfach in unliebsamer Weise von den Kosten überrascht, die ihnen ein längerer Aufenthalt im Haag verursachen wird. Bekanntlich zeichnet sich das Leben in Holland auch in gewöhnlichen Zeiten nicht gerade durch Billigkeit aus. Wenn aber eine besondere Gelegenheit eintritt, so zeigen sich die Holländer gleich als ausgezeich nete Geschäftsleute und die Haager Gasthofsbesitzer sagten sich, daß es sich für Mitglieder einer Friedensconserenz nicht schicken würde, mit ihnen wegen der gesalzenen Hotelpreise einen Streit anzufangen. Die niederländische Residenzstadt, die sonst keinen großenFremdenbesuch aufzuweisen hat. besitzt nur wenige Hotels, die nicht einmal durch ihre Größe glänzen. Die Ankunft von einigen hundert Personen ruft gleich eine Uebersüllung hervor und damit natürlich die Verdreifachung derPreise. Die dort versammelten Diplomaten sind daher gleich am ersten Tage zur Wahrnehmung gelangt, daß der ihnen zur Verfügung gestellte Credit für ihre Bedurfnisse lange nicht ausreichen wird. Das meiste Geld hat Herr von Staa! mitgebracht, nämlich 150,000 Rubel, die ihm seine Regierung bewilligte. Er wird bis zum Schlüsse der Conferenz mindestens das Goppelte ausgeben müssen. Die übrigen Abgesandten beziehen 300 500 Francs täglich und dabei ist bei dem theuren Leben noch Sparsamkeit nothwendig! Recht knauserig hat sich das niederländische Parlament benommen, indem es für die gesummten Kosten nur die Summe von 75.000 Gulden bewilligte, während dieStadtvertretung von Haag überhaupt jeden Credit ablehnte. Die Niederländer sind nämlich einigermaßen erbittert über die Nichteinladung der beiden stammverwandten südafrikanischen Republiken und haben ihrem Mißmuth dadurch Ausdruck geliehen, daß sie nur eine bescheidene Empfangssumme bewilligten. I n F o i g e gro be r Fahrlä'ssigkeit hat auf dem Gotthard während des Militärdienstes der Soldat Bissig seinen Kameraden, den Studenten der Philosophie Röthelin. erschossen. Er wurde trotz der Strenge des schweizerischen Militär - Strafgesetzbuches nur zu einer Strafe von 1$ Monaten Gefängniß verurtheilt, und zwar aus einem höchst merkwürdigen Grunde. In der deutschen Ausgabe des Gesetzes ist nämlich die fahrlässige Tödtung mit Gefängniß von einem Monat bis zu zwei Jahren bedroht. Im vorliegenden Falle war der italienische Gesetzestext in Anwendung zu bringen, denn das Deutsche, Französi'che und Italienische sind als NationalDrachen gleichwerthig. Im italienichen Gesetzestezt aber ist für das erwähnte Delict Gefängniß di un niese a due" vorgesehen. Richtig sollte es lauten di un niese a due anni". Der Uebersetzer hat das Wort Jahrweggelassen. Obschon daS Gesetz aus dem Jahre 1861 stammt, hatte man den argen Fehler erst jetzt bemerkt! So kam derThäter mit der gelinden Strafe von li Monaten davon.. 18 o r seinem Landgut? bei Lorcha, in der spanischen Provinz Alicante. wurde der reiche Gutsbesitzer Antonio Boti von vier bewaffneten Banditen überfallen und entführt. Der Genannte hatte sich eben in Begleitung eines Dieners auf den Weg nach dem Bahnhof von Beniarrs gemacht, um nach Aleoch zu seiner Familie zu sahren, als die Banditen hinter einem Gebüsche hervorbrachen und beide abfaßten. Dem Diener überreichten sie ein Schreiben an die Famil?e des Sequestrirten und befahlen ihm, dasselbe so schnell als möglich an seine Bestimmung gelangen zu lassen. In dem Schreiben fordern die Banditen ein Lösegeld in Höhe von 120.000 Pesetas und drohen damit, den Gefangenen zu tödten, wenn diese Summe nicht sofort ausbezahlt wird. Weiter waren über die Art und Weise wie die Auszahlung zu erfolgen hat, umstänldliche Anweisungen gegeben. Sobald der Diener Boti's in Beniarrs ankam, überreichte er das Schreiben dem Richter, und dieser schickte sofort die Gendarmerie zur Aufsuchung der Verbrecher aus. Boti war schon vor Jahren einmal von Räubern gefangen genommen worden.
Deutsche LokalMachrichten. Raver. München. Auf der Rückkehr von einer Radtour brach im Forstenrieder Park das Fahrrad des Rechtsanwalts
Schafer und letzterer stürzte so schwer, daß er gefäbrliche Verletzungen erlitt. Sein 25jahriges Jubiläum als Director des Hofbräuhauses beging Herr Staubwasser. Oberexpeditor Otto Hepp, Borstand des Bureaus für zufammenstellbare Rundreisehefte, feiert: sein 60jähriges Dienstjubiläum. Gmünden. Im Zucker'schen Sägewerk kam ein 17jähriger Bursche aus Adelsberg in die Transmission, die ihm einen Fuß und einen Arm ausriß und so verletzte, daß er kurz darauf starb. Der Schiffer, Maier von Freudenberg stürzte bei Dettingen als er vom Schiffe in den Kahn steigen wollte, in den Main und ertrank. Lau fach. Ueberfahren und getödtet wurde der Bahnwärter Stader auf der schiefen Ebene oberhalb Hain. Stader war Militärpensionist und aus der Bamberger Gegend zu Haus. M u r n a u. Die Insel Wörth im Staffelsee ist an die Herren Eduard Schmitt und Dr. Scanzoni von Lich tenfels aus Würzburg verkauft wo?den. Passau. Die beiden 6 und 7 Jahre alten Söhne des Wagnermei sters Hager in Kunreuth fanden, ali alle Leute bei der Arbeit waren, im Bette eines Gesellen einen scharf geladenen Revolver. Beim Spielen damit erschoß der ältere Knabe den jüngeren aus Unvorsichtigkeit. Untergriesbach. Im benachbarten Gottsdorf brach Nachts beim Metzgermeister Peter Luger im Stadel Feuer aus, das sich mit rapider Schnelligkeit über das ganze Anwesen verbreitete. Die Bewohner retteten nur das nackte Leben. WUrzburg. Ein Großfeuer zerstörte den Dachstuhl des Möbelfabrikanten Jacob Bouffier in der Maulhardsgasse. WörttenSng. Aßmannshardt. Die Ehefrau des Taglöhners Haller stürzte die Treppe ihrer Wohnung herab und starb bald darauf. Man vermuthet ein. Verbrechen. . Bach-Altenberg. Nachdem Schultheiß Heizmann nach 22jähriger treuer Amtsthätigkeit alters- und krankheitshalber von seinem Amte zurückgetreten ist, wurde Gemeindepfleger Jakob Kohler , zum Ortsvorsteher gewählt. B a ck n a n g. In der Bierbrauerei zur Rose" war der ledige, 20 Jahre alte Bierbrauer Storz von Tuttlingen im Keller mit Aussüllen von Bier mittels Pressionsapparats beschäftigt, als plötzlich infolge zu starken Drucks das Faß zersprang und einige Dauben den jungen Mann so unglücklich an den Kopf trafen, daß nach einigen Stunden der Tod eintrat. G r o n a u. An den Folgen eines Sturzes starb der Bauer G. Fink. G m ü n d. Straßenwärter Hägele von Leinhäusle gerieth in. die angeschwollen? Lein und fand dort seinen Tod. Heiligkreuzthal. Während eines heftigen Gewitters schlug der Blitz in das Haus von Wagner Grom und' zündete. Alsbald stand das ganze Haus in Flammen und brannte vollständig nieder. Der Giebel fiel auf das Nachbarhaus und beschädigte dasselbe bedeutend. H e i n i n g e n. Als Sieger aus der ttrtsvorsteherwahl ist Stadtschultheißenamtsassistent Abele von Göppingen hervorgegangen. Kann statt. Bei einem Streit wurde de? Gießer Glück von Münster in der Wirthschaft zu den drei Hasen mit einer Elsenplatte so wuchtig auf den Kopf getroffen, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. N a g o l d. Der auf dem Heimwez begriffene, Straßenwart Niethammer von Sulz fiel Nachts in die Nagold und ertrank. Er hinterläßt 9 Kinder. Obersteinbach. Der König hat bei dem neunten Knaben des Bauern Martin Betz die Patenstelle übernommen und das übliche Patengeschenk überreichen lassen. T h a m m. Der kürzlich in Konkurs gerathene Zimmermann und Kaufmann Karl Fißler. früher Wirth in Stuttgart, ist nach Beiseiteschaffung von Vermögensstücken sammtFrau und Sohn flüchtig geworden; er wird nun wegen betrügerischen Bankerotts steckbrieflich verfolgt. - Trochtelfingen. WegenKindsmords erfolgte die Verhaftung der unverehelichten R. Reindel von Utzmemminzen. Vor Gericht gestand dieselbe, daß sie auch schon im vorigen Jahr heimlich geboren und das Kind im Keller verscharrt habe. Das Skelett wurde daselbst gefunden. Baden. K a r l s r u h e. Der frühere Direktor der russischen Hauptsternwarte in Pulkowo, Wirklicher Geheimrath Otto v. Struve, vollendete hier sein achtzigstes Lebensjahr. Mit drei Monaten Gefängniß muß der Kaufmann Joses Kohn aus Neusatz eine Urkundenfäl schuna büßen. Buhl. Anläßlich des COjafcigen Lehrerjubiläums des Herrn X Läule in Riedern fand hier eine Feur statt, an der sich fast alle Lehrer ver Confe renz Waldshut betheiligten. 5 r e i b u r g. Wegen zahlreicher Httrathsschwindeleien wurde der 28jährige K. Jmm von Hardheim. von der hiesigen Strafkammer zu 4 Iahren und 7 Monaten Gefängniß verurtheilt. M a u e n h e i m. In dem vom Wohnhaus getrennt stehenden Oekonomiegebäude der Georg Keller Wwe. enkstandFeuer. durch welches das ganze Anwesen rasch zerstört wurde. Offen bürg. Architekt A. Eichberger von Baden-Baden wurde zu 100 Mark, die Bauunternehmer Joseph sowie Jgnaz Kohler in Bühlerthal zu je 60 Mark Geldstrafe verurtheilt. I. Brenneisen in Bühlerthal ließ auf dem j SZkwapenwasen ' ein üotel erbauen. I
Kellet und Souterrain' waren nahezu fertig, das Mauerwerk des Erdgeschosses hatte bereits die Höhe von etwa 7 Meter erreicht, als der Bau einstürzte. Glücklicherweise hatten die 14 BauarbeiterMittagspause, so daß Nie-
mand Schaden nahm. Der Einsturz wurde verursacht durch Verwendung schlechter Mauersteine und schlechten Mörtels. Sandhosen. Eine erbauliche Kindstaufe feierte Fabrikarbeiter A. endnch. Er geriet y dabei mit fernem Äwaaer P. in Streit und versetzte ihm beim Festschmaus einen Stich in das Gesäß. Fendrich erhielt dafür vom Schöffengericht 12 Tage Gefängniß. Zell i. W. Wie Zeitung ver mengen großen Cellulosefabrik erfährt eine Aenderung, indem Herr Otto Vogel, der Chef und Begründer des Geschäftes, krankheitshalber aus der Firma ausscheidet. Nheinpfalz. Dürkheim. Die Strafkammer verurtheilte den Rechtsanwalt Josef Horn wegen acht Vergehen der Untreue und wegen Unterschlagung von ca. 10.000 Mark Mandantengelder zu 2 Jahr Gefängniß und 3 Jahr Ehrverlust. Frankenthal. Unter dem dringenden Verdacht, vor dem hiesigen Schöffengericht vor Kurzem einen Meineid geleistet zu haben, wurde die 22jährige Fabrikarbeiterin Marie Schmitt von hier verhaftet und in Untersuchungshaft abgeführt. Das gleiche Schicksal widerfuhr dem 19jährigen Fabrikarbeiter Wilhelm Schmitt von hier, der die Vorgenannte zu fraglichem Verbrechen angestiftet haben soll. Ludwigshafen. Der ledige 23 Jahre alte Tagner Michael Rettermann aus Friesenheim verunglückte in der Sulzer'schm Fabrik dahier dadurch, daß eine Riemenscheibe zersprang und Rettermann ein schweres Stück davon an den Kopf fuhr. Rettermann wurde in das . städtische Krankenhaus verbracht. Dort ist er am folgenden Tage feinen Verletzungen erlegen. N e u st a d t. Während eines Streites erhielt der Lumpensammler Stauter 9 Messerstiche. Der Thäter, Michael Zeißner, Maurer, wurde durch die Gendarmerie verhastet. Elsaß-Lothringen. Metz. Der Apotheker August Sauer, früher in Rodemachern, jetzt in Kaiserslautern i. P. wohnhaft, verkaufte 1896 seine in Rodemachern belegene Apotheke an Apotheker Groppe für 54.000 Mark. Da er den Käufer bei dieser Transaction beschwindelt hatte, wurde Sauer zu einem Monat verurtheilt. Freimengen. Das frühere Dienstmädchen Seiler setzte kürzlich ihr neugeborenes Kind im Walde aus. Dort starb es. Die Mutter wurde verhaftet und nach Saargemünd überführt. Mecklenburz. Schwerin. Das ContingentsGericht verurtheilte den Grenadier der 5. Compagnie Großh. Meckl. Grenadi,r - Regiments No. 89. Albert Huck, geboren am 13. August 1875 in Lehesten. wegen Fahnenflucht und Diebstahls zu 2 Jahren und 3 Monaten Zuchthaus. F r i e d l a n d. Seit mehreren Jahren lebten hier von ihren Renten der früher in Schönbeck wohnende Bäckermeister Engel nebst Frau. Die Frau hatte sich vor einigen Tagen beHufs einer Operation in die Universitätsklinik nach Greifswald begeben; sie starb dort infolge der Operation. Fast umdieselbeZeit entschlief hier im hohen Alter der Ehegatte. Keiner hat von dem Tode des anderen erfahren. Das kinderlose Ehepaar wurde hier gemeinsam bestattet. L u d w i g s l u st. Anläßlich seiner goldenen Hochzeit wurden dem Schneidermeister Severin'schen Ehepaar vielfache Ehren erwiesen. S t e r n b e r g. Das so seltene Fest der Diamanten - Hochzeit konnten der Rentier, früherer Buchdruckereibesitzer C. Baetcke und dessen Ehefrau, geb. Heyl, begehen. Der Jubilar steht im 88., die Jubilarin im 87. Lebensjahre. Oldenburg. Oldenburg. Ein Handwerksbursche Namens Arnold Fischer wurde von einem Eisenbahnzuge überfahren und so schwer verletzt, daß er im Krankenhause starb. ffreie Städte. Bremen. Wegen Entführung seiner minderjährigen Braut. Frl. Anna Peters aus Stade. ist hier der in Cadenberge bei Stade angestellt gewesene Lehrer Reck verhastet worden. Lübeck. Der Senatsailtrag wegen Vertiefung des Fahrwassers der Trave bis Travemünde wurde durch die Bllrgerschaft definitiv genehmigt. Die Kosten des Projektes sind zunächst auf 4.575.000 Mark veranschlagt. SchVNZ. Basel. Die Familie des Baumeisters Höchli wurde von schwerem Unglück betroffen. Eine in der welschen Schweiz sich befindende 16jährige Tochter dieser Familie erhielt bei einem Spaziergang im Walde einen Flobertschuß in den Kopf, welcher das Mädchen tödtlich verwundete. Courrendlin. Sein sechzigjähriges Hochzeitsjubiläum feierte das Ehepaar Bürki, umgeben von fünfKindern, von denen zwei gleichzeitig ihre silberne Hochzeit begingen, 33 Enkeln und drei Urenkeln. i D i e g t e n. Im Alter von 66 Iahren starb der Landwirth Erhard Schneider - Degen. Doppelschwand. Dgs Wohnhaus und Sckeune des Herrn Schumacher im Mühleacker, Fontaunen, sind abgebrannt. H t n t e r S u l t y. Zwischen Clarens und La Tour de Peilz wurde der 67 Jahre alte Bahnwärter Friedrich Monod aus Ormonts von einem Zuge getödtet. Thun. Im Bächihölzli ist Lehrer Stähli von Hünibach NachtL von zwei Strocben vtafa&xii iind seiner .Ba-
i. V , Wer an
Ifffcft, kann sich darauf verlassen, daß Magen und Leber nicht In Ordnung sind. ?r. Illgust KSnkg's Hamburger Tropfen reguliren die tibtt und reinigen den Magen.
ts.yw
Freedom and sunshine are not more welcome to one who hat beän languishing in prison thau the relief and comfort given hy WW-kH-S TABUIES Erery symptom of headaches, backaches, biliousness, dizziness, constipation and other derangements leaves at onee when Kipans Tabule come to the rescue. These Tabules reach the root of such disorders. The stomach is toned and strengthened, the liver reeeives a gentle Stimulus, the bowels are regulated thus aiding regularity in all the functions. The whole physicalbeing is renovated and re-inforced by the capacity to expel waste and reccive nourishment. All people of sedentary or confining occupations men or women will ensure better digestion, clearer minds, and increased power of application and enjoyment by the use of Kipans Tabules.
..W ten lirer M Francs beraudt werben. Zug. Der Buchbinder Landis rettete unterhalb des Hotels Nioj" ein fünfjähriges Söhnchen des Weibels Aälill. das beim Spielen in den See efallcn war. vom Ertrinken. Bei einer zsahrt mit einemSegelboot stürzte auf dem Zürichsce der 18jährige Sattler Brösi in das Wasser und ertrank. Oesierrelch-Ulzzrril. 23 i stufe. Erschossen' hat sich in einem Hotel zu Mödling der 37 Jahre alte Advokat Gustav Lang von hier; derselbe litt an hochgradiger Nervosttät. B r ü n n. Die im Hause No. 1 der Körnergasse bedienstet gewesene 24lahrige Magd Emllie Borek aus Chro pin verübte aus Gram darüber, daß sie ihr Geliebter verlassen hatte. Selbstmord, indem sie eine Phosphorlösung trank. G l e i ch e n b e r g. Ein Großneffe des Andreas Hofer, Alois Hofer, ist im Alter von 73 Jahren aestorben. Er hinterläßt 15 Enkel. Innsbruck. Der Hauptmann 1. Klasse Karl Schüler vom 1. Tiroler Jager Regiment hat sich in einemAn fall von Geistesstörung entleibt. L e o b e n. Zwischen dem Bergakademiker Januschka, emem Deutsch nationalen, und einem Ungarn, mit Namen Mattusch. fand ein Pistolenduell statt, bei welchem Mattusch durch einen Schuß in den Kopf todtlich ver wundet wurde. Die Ursache des Zweikampfes war ein Kaffeehausstreit. T e t s ch e n. Hier wurde an der Bodenbachbrücke der Leichnam des Thun'schen Kassirers Görlich aus dem Wasser gezogen. Görlich war geflüchtet; er soll dem österreichischen Ministerpräsidenten mehr als 30,000 Gulden unterschlagen haben. T u r l i t t. Landesgerichtsrath in Pension Martin Sarnik. Ritter des Franz Josephs - Ordens. Ehrenbürger der Stadt Tulln etc.. ist im 71. Le. bensjahre verschieden. Luxemburg. Born. Der Barriere - Wärter Schwartz wurde von dem um 2 Uhr von Echternach herkommenden Personenzuge unweit seiner Barriere überfahren und getödtet. Differdingen. Der Schmied I. P. Fakelstein wurde auf hiesiger Usine von einigen nach seiner Arbeits stelle hingestoßenen Waggons ergriffen und getödtet. Verlogenheit immer gern mit der Wahrheit kokettirt. Boshaft. Kunde: .Das Auck über den guten Ton, welches ich bei Jhnen gekauft habe.iaugt aber nicht viel!" Buchhändler; .Na. erlauben Sie. letzt nehmen Sie aber schon den Hut av, wenn te in den Laden treten. Das haben Sie früher nicht gethan!q a i a i. ueoer waö grübeln Sie nach, Herr Federl?" Literat: Ich habe gestern Abend im Dusel eine Menge herrlicher Gedanken gehabt und in mein Notizbuch eingekritzelt, und jetzt vermag ich das Zeug nicht mehr zu entziffern.Scheinbarer Widerspruch. A.: Sehen Sie doch nur unseren neuen Practikanten an! So oft ihn der Vorstand zu sich ruft, geht er nicht, sondern läust durch' Zimmer zu ihm hinein!- B.: Aber ich bitte Sie!' Dieses Laufen ist ia doch nur Kriechkreil- - : 0
i .
Äppetitfofigficit
Js BONBONS MHMMH KURIEREN VER5TOrUNG "' OCKJUcam A0orntm
BXGr POUR. "The Sea Level Boute'' TODouble Daily Service. Wagner Sleeping Cars. Dining Cars. i. V.Jngalls. President. E. O. StteCormick. VerrHridirktor. Warren Zt. Lynch, fit. Paff. & Mtt gt. I S. t.Bronson..S.P.A. Cincinnati Zttge! &D. R. 11. Abfahrt Indianapolis bfahrt SVm , 8 05BM . 10 4SBm 2 45NM 4 45NM 7 0091m Dayton Züge. Abfahrt Indianapolis bfahrt 8 0bm . 10 458m 24LM 4 4691m . 7 00NM Ankunft Cincinnati kunft 7L0VM m m ttrn VON . losonrn C. H. & D. N. R. Ankunft Dayton Unsanft 13 038m m m 2 S!rn 6 20ttrn 7kbNm 11 mim Toledo & Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Jnd'plS : Ankunft Ankunft Toledo : Detroit bfahrt I0tSrn Ank'ft 'S t6Nm nk'ft '840Nrn l WVIJK m ftUVBm 8 lfiKm ) genommen Vonntag. Ticket-Offten : Union Station und No. 25 West Walbinaton trabe. &St vcertoian. ... ' " r r Die populäre lMÄWD rfc.' -'in'Hnr ist die beste Linie nach C 1s I I Ä E. - Vier Züge! verlassen Jndianapolt j 7 0033m ii MSm 3 SWtm 12 5 Nacht r.f..hicaa. I ;bed' Sa. treffe er .in.... TSaltch aaen Sonntags. Die neneften verbefferte Vestibüle langen, Wsgner Schlnfwngen elegante. Varlor-Wagen und vßwagen. pokalkcklakvaae irt 9tnMnnnn1t ft.t , b du vrv PCCCll. Beil&fet CfitCflOB 9 45 TOata O. l.K.v fi lmi w. " m i am niq ov veno 9CUt tTDCtt. , r. ... . r . - i . . ---- J .15 ffßcft VRasfciiifttflit Ktrftfc XiSet.OsffceS : M.;?'W-,.'WL etwBi. RvawVOi aak rm r ana ar a. r T M . Vt tltlf WUVM.lUCTl W. H. k c D o e l. tce'PrSf. und enl. Vlax. rr . a. i jm - ( t cfr..ti. m. iihi v n w 1 1 u 4,1. arita(anaacw o. . H a , l e r, Dift. Paff. aent.
New
York
KsGsk-MWeije;
von Indianapolis. Pianos und Nlusikalien. Cartin & Lennoi, 5-9 Ost Market St. Landwirthschaftl.Geräthe u.lvagen Holten W. B. Mfg. Ca, 339 Ost Wash. IL T. Conde Implemcnt Co., 27 N. Capital ATC Bau und Leih'Vereine. German-American Bldg. Ass'n, 154 Is. üelaware St. International Bldg & Loan Ass'n, 143 Ost Market St. Zuckerwaaren (IVHolesale.) Daggett & Ca, 18 West Georgia St. Kiemen und Cedcr. Taylor & Smith, 243 S. Meridian St. 5chnittwaaren. Murpliy, Ilibben&Ca, 135 S.Meridian Ice Cream. Furnas R. W., 212 N. Pennsylvania St, Bauholz. Coburn Henry, Georgia St. Weißblech. I Tanner & Sullivan, 2 1.6 S. Meridian St Putzwaaren. Falinley & McCrea, 240 S. Meridian St . Bäckereien. The Parrott & Taggart Bakery, leL oOO Bryce's Bakery, 14 Ost South St. schuhe und Stiesel, (lüholefale.) Hendricks & Cooper, 127 S. Meridian Hüte, Handschuhe etc. ilendrickson, Lefler & Ca, 131 S.Merid Eisen und Schmiedewaaren. L,ayman & Cary Co., 111 S. Meridian St Clemens Vonnegut, 184 & 186 R Wash. Eisen und Stähl. Ilolliday W. J. & Ca, 107 S. Meridian Farben, Oel und Glas. Burdsal & Co., 34 S. Meridian St. Indianapolis Paint & Color Ca, 240248 Massachusetts Ave. Kutschen und Reparaturen. ttohbins, Irvin & Ca, 32 O. Georgia St. Spiel und Spielwaaren. I Mayer Charles & Ca, 29 W. Wash'gt. Banken. Capital National, 23 S. Meridian St. Droauiften (lDfjolesale.) Indianapolis Drug Ca, 21 0. Maryland Ward Bros. Drug Ca, 120 S. Meridian St. (Sroceries (IVHolesale.) Kothe, Wells & Bauer, 223 S. Meridian I O'Connor M. & Ca, 47 S. Meridian St Geschirre und Sättel. Indianapolis Ilarness Ca, 10 McCrea 0efen und Heerde. Home Stove Co., 125 S. Meridian St. Sagen und IVerkzeuge. E. C. Atkins&Co,, 402 410 S. Illinois St. Trust-Compagnien. Indiana Trust Ca & Sasety Vault. - Tze - ndiana ribims Dssk 5ttchhslttge Sonntags - Vlati bietet t'xr.t Fö?, &ntnaUrotra Ssffkz. Der AbsmeementS Preis it täglichen Tribüne ift 12c, öcS SonntagSblattS ge, öeiter zusammen IS yttö., per Woche cUt 63 ?ts. per Monat. Durch die Po? versandt, kostet d Tageblatt 9S, daS SormtagSbatt $2 per Jahr, beide zusammen 6 in VnkuSbkzahlnnz. J5i5RSNli5. 2-5.
WV MW 1K
