Indiana Tribüne, Volume 22, Number 264, Indianapolis, Marion County, 12 June 1899 — Page 2
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Vi täglich .Tribüne' kostet durch dcnXrlr J etS per WoS. die ontagTribae'I Seat per Woche, Beide ,us? 15 ent 14 ffcntt per Vttntt. Per aufterhali d. Ottd kges'. U V,raki,hlng V p' VaHr. Cfrui 18 Süd Vlaama StrsKe Indianapolis, Ind., 12. Juni 1899. Feuchtes Monopol in LllaSka. '' Unser hochnordisches Territorium scheint sich in mancher Beziehung sehr 'rasch zu ctöilifiren". Noch ist das neue Wirthschafts - Licensen Gesetz für Alaska nicht in Jhast getreten, und schon kommt die Kunde von einem geplanten, verhältnißmäßig sehr großartigen Spiritussen - Monopol. Früher hatte man da oben das Wort Monopol" fast nur in Verbindung mit der Hudson Bay Co." und ihren abgezogenen Fellen nennen hören; aber auch der arktische Monopolismus will offenbar sich immer vielseitiger entfalten. Aus guter Quelle verlaute! jetzt, daß ungefähr ein Halbdutzend reiche und hervorragende Schankwirthe in Skaguay daran seien, ein Monopol über den ganzen Kleinverkauf geistiger Getränke in diesem Territorium zu erlangen. Sie haben sich zu diesem Behufe auch einen gewiegten Rechtsanwalt aus dem Nordwesten verschrieben. der Einzige, der zur sachgemäßen Verwirkltchung des weit veranlagten Planes noch gefehlt haben soll. Eine interessante Kunde, zumal wenn man bedenkt, daß diese Monopolszründer bis jetzt mit ihrem Geschäft außerhalb des Gesetzes standen und bis anfangs Juli noch stehen werden, nichts minderes als i ständige outlaws' sind, die sich dann mit einem Schlag in wohlbestallte und gesetzlich wohlbeschützte Monopolisten verwandeln wollen. Nun, wir haben ja längst mehr als einen Monopolisten unter un. der das Zuchthaus nicht blos mit dem Aermel gestreift hat, und zwar aus ganz anderen Ursachen, als wegen des Verkaufs von Naßwaaxtn". Also mag sich auch einmal ein ganze Konsortium auf einmal dasf,ff. Wie bekannt, ist Alaska bis jetzt dem Namen nach ein strenges ProhibitionsTerritorium, was natürlich nicht ausschließt, daß dort eine zahlreiche Klasse von Spirituosenverkäufern verschiedener Arten und Nummern haust, welche meistens von dem neuen Plan sehr unangenehm überrascht sein dürften. Wie ferner erinnerlich sein wird, hat der Congreß vor einiger Zeit ein Gesetz angenommen, welches das SchankwirthsGeschäft in Alaska zu einem gesetzlichen, der Licensirung unterworfenenGeschäft macht und am 1. Juli in Kraft tritt. Wenig bekannt aber ist eine gewisse Claufel dieses Gesetzes, welche die Handhabe für den vorliegenden Monopolsplan bietet. v'Am1Xf faXry Virtr V r - ,ibi mui iiumiiu uut vvii ui' jenigen, welche in einem unbewachten Augenblick in aller Stille in amerikanische Gesetze zu schlüpfen pflegen) besagt, daß Niemand eine solche Licenz soll erlangen können, welcher vor dem - genannten Datum jemals überführt worden war. eine Schankwirthschaft zu betreiben". Darin liegt eine böse Falle, selbst wenn sie nicht was man aber stark glaubt absichtlich gestellt worden sein sollte. Seit vielen Jahren besteht in Alaska der Brauch, Spiritussen - Verkäufer regelmäßig für ihre Gesetzesübertretungen mit Geldbußen zu belegen. Man kennt ja das betreffende Recept der Hauptsache nach in gar manchen Theilen unseres Landes, theils für die Brandschatzunz- von Spirituosengeschäften, theils von Spielhäusern. Seit dem Ausbruch des Klondike,- Fiebers betrug die Geldbuße in jedem Falle $100, und sie wurde auch stets ohne Weiteres auf den Altar des Vaterlandes" niedergelegt. Das Geschäft war für die Bestraften gu'. genug. Wahrscheinlich wird auch zur Zeit wieder eine derartige Strafe eingezogen. . Die Schuld selbst ist in keinem Falle bestritten worden. Jetzt aber dies ist der Plan wollen Diejenigen, welche zu dem neuen Ring gehören, ihre Schuld bestreiten und die Sache regelrecht durchfechten. 1 V am rCaU At TV VAIttl " IU Vll VilWUllUli, lUil jltly UUuui nKi !nV tnt flst iT riit n n frf?f t flVUtl utliv bttik jiuiuuiiij iyiivnuren zu können. Hätten sie dies 'erreicht, so würden sie, die Halbdutzend Monopolisten, dann die Controlle über das ganze Spiritussen - Geschäft von Alaska wie eine reife Frucht vom Baume brechen können? denn sie wären die Einsäen, welche unter dem meuen Ge setz Licensen kriegen könnten. Möglich, daß ihre kleinen College, wenn sie rechtzeitig von dem Plan erfahren, sich ebenfalls im Gericht zur Wehre setzen werden. mit welchem Erfolg, das ist eine andere ??raae. Obne Zweifel könnte solcherart ein ganz gewaltiges Monopol geschaffen werden, das ncy emer geruinc m hindurch lossal bereichern könnte. Billiaer würden die Getränke dann gewiß nicht werden, und 25 Cents für den Drink" (gleichviel ob Schnäpse, oder Mineralwasser u. s. w.), da? will auf monopolistischer Grundlage gewiß sehr diel belken! . Freilich könnte dieses Monopol nicht so langlebig sein, wie die meisten anderen. Denn natürlich würden bald spirituosenleute vom Sund, von der Pacificküste und von anderswo, über ttitn Häuptern ' keine Strafurtheile hangen, ebenfalls Geschäfte in Alaska ansangen, trotzdem dies ein bischen inehr Umstände und Kosten macht, als .in anderen schönen Gegenden. Immerhin aber würde die Herrlichkeit lange zenug dauern, um denjenigen, welche verstehen, Heu zu machen, wahrend die Sonn scheint . enorme Pro ite 0.0311 werfen! Man darf auf die thatsächliche lZntwickelung der Dinge gespannt sein. ' ' O f t b e st e h t das Glück darin, cm t3 u!Ht erregt. , . ; ,
Liebe, Hautfarbe und Blitz!
Nicht etwa in einem neueren Werk eines kühnen Romanschreibers reimen sich die obigen drei Dinge wunderbar zusammen, sondern in der nüchternen Wirklichkeit, die keineswegs immer und überall so nüchtern ist. wie Manche glauben, und einem berühmten Dichter' wort zufolge manchmal die Dichtung übertrifft. Blanche Brooke war durch ihre Schönheit, sowie als Häuptlingstochter, die anerkannte Königin des Ärapahoe - Jndianerstammes in Oklahoma. Sie war übrigens nur zum sechszehnten Theil Arapahoe - Rasse, gerade soviel Jndianerblut. um ihrer Gesichtsfarbe und lhren glänzenden schwarzen Augen noch einen besonderen romantischen Reiz zu verleihen. Sie war außerdem ein Mädchen von verhältnißmäßig sehr hoher Bildung und hatte die bekannte Schule von Carlisle mit Ehren absolvirt. So kehrte sie, allgemein bewundert, in ihr Heim im Dorfe Sacred Heart zurück. Dort wirkte seit Kurzem ein zunger und bis dahin in seinem Amt sehr eifriger Geistlicher, zugleich von sehr stattlicher äußerer Erscheinung und, was man so nennt, eine magnetische Persönlichkeit. Kaum hatten er und die schöne Häuptlingstochter sich zum ersten Mal gesehen, als sie in einander verschossen" waren. Doch lange Zeit sprachen sie mit einander kein Wort von Herzenssachen. Blanche wurde aber als Sängerin und Orgelspielerin eine besonders eifrige Mitarbeiterin der Kirche, welche der junge Pastor gegrün det hatte. So verging etwa ein Jahr, die Beiden trafen sich täglich, und schließlich waren sie em anerkanntes Brautpärchen. Wie herrlich sie zu einander passen," flüsterte alles Volk sich zu. Jeder erwartete das baldige Heran nahen desTages, an welchem das Paar in Rosensesseln geschmiedet werden sollte. Aber weitere Monate vergingen, und der Tag kam nicht. Zugleich bemerkte man an der Hauptlmgstochter höchst beunruhigende Veränderungen. Ihre Augen verloren ihren Glanz, ihre Lippen ihr schimmerndes Roth, und sie kam und ging wie ein Schatten. Da hörte man eines Abends im Mondenschein etliche Worte, die zwischen ihr und dem Pastor gewechselt wurden und das Geheimniß enthüllten: Während Blanche ihr ganzes Leben an diese Liebe gesetzt hatte, die ihr Verhängniß wurde, war die Liebe John Forresters so hieß der junge Pastor anschei nend nicht von solcher Tiefe. FamilienRücksichten machten ihn. als es ernst werden sollte, wankelmüthig. und er gab Blanche endlich zu verstehen, daß wegen des bischen Jndianerblutes in ihren Adern die Verbindung unmöglich sei! Dies war Blanches Todesurtheil: am Morgen darauf, einem Sonntag morgen, war zum ersten Mal die Orgel in der Kirche stumm, und Blanche's inspirirende Stimme fehlte. In der Gottesdienst - Stunde stieß sich die Häuptlingstochter daheim einen Dolch in's Herz! John Forrester leitete das Leichenbegängniß; aber unsägliche Seelenqua len erfüllten ihn dabei! Von Stunde an begann auch er, dahinzuwelken: jetzt erst nahm die Liebe zu der Todten sein ganzes Herz in Besitz, aber nur, um es zu zerstören. Abend für Abend sah man seine wankende Gestalt am Grabe der Geliebten hinter der Kapelle auf dem Hügel. Wieder einmal hatte er sich dort eingefunden und betete. In jener Nacht brach ein schrecklicher Gewittersturm über Oklahoma los: da ein heller Lichtschein über dem Grabe, und John Forrester sinkt todt nieder. Ein Blitzstrahl hatte ihn getödtet und sein armes Herz zum Stillstand gebracht. So fand man in der Morgendämmerung seine Leiche, an das todte Herz ein Vildniß von Blanche gepreßt! Wachsende Felertagöliebe. Beim jüngsten Gräberschmllckungsfest konnte man wiederum beobachten, was man weiterhin noch sehr viel zu beobachten Gelegenheit haben wird, auch ohneVerbindung mit patriotischen Regungen, nämlich, daß die Amerikaner seit einigen Jahren immer größere Liebhaber von Feiertagen und entsprechender Arbeitsfreiheit werden, und wenn es wenigstens für die Hälfte eines Tages wäre. Noch vor wenigen Jahren hat man gesagt, daß die Amerikaner den Feiertagen abhold seien und kaum wüßten, was sie mit denjenigen anfangen sollten. die sie hätten. Ob sie Letzteres heutzutage wissen, ist freilich zum guten Theil noch immer fraglich. Im Uebrigen hat sich unverkennbar ein sehr bedeutender Wandel vollzogen. Leute, die noch keineswegs zu den sprichwörtlich ältesten Einwohnern gehören, können sich noch gut erinnern, daß der erste Weihnachtstag und der 4. Juli bei uns die eittzigen Tage waren, an denen einigermaßen von einer allgemeinen Arbeitsruhe die Rede sein konnte. (Das Halten des Festtages in diesem Sinne ging nicht über die Neuengland - Staaten hinaus.) Nur gar an weniger bedeutenden Feiertagen hatten die Straßen u. s. w. beinahe das unveränderte alltägliche Aussehen. Das hat sich aber sehr geändert. Da und dort brachten die Deutschen mehr Feiertagsliebe in das Land des Allmächtigen Dollarö". (Andere Völker, mit vielen Feiertagen von Hause aus, i r je . 5, R, . oeicyrannen jicu gewoonlicu oaraus, solche in ihren engeren Kreisen zu begehen, während der Deutschamerikaner stets auch um sich herum gewirkt hat.) In den letzten 10 Jahren bildeten Arbeiter und theilweise auch andere Organisationen einen wichtigenFactor zur Verbreitung größerer Feurtagsliebe. Vielleicht auch hat der Umstand, daß unausgesetztes Arbeiten sich auch bei uns nicht mehr in demselben Maße financiell lohnte, wie früher, vielfach eine etwas beschaulichere und seiertagSlustigere Stimmung geschaffen. Es ist p&äk Heuickuend. a& foaai
Unsere großstädtischen "Börsianer :mmer größere FeiertagSliebhaber werden und, je nachdem ein gesetzlicher Feiertag fällt, mit Vorliebe gleich für zwei Tage zumachen! In allen Kreisen zeigt sich eine ähnliche Strömung, und das Halbfeiertags - System für Samstag oder Montag breitet sich immer mehr
aus. Zukunft von Jndianerschuhen? Wie allgemein bekannt und Vielen schmerzlich" bewußt, gehört das Cchuhwerk nicht gerade zu den Gebieten, auf denen unsere Civilisation mit lhren Errungenschaften großen Staat machen kann. Vorschläge für die Verbesserung desselben tauchen immer wieder auf. in Gestalt mehr oder weniger compllcirter Entwürfe, die übrigens nicht darum unterschätzt zu werden brauchen. Daneben wird aber jetzt von populärwissenschaftlicher Seite angeregt, auch in diesem Falle zur Natur zurückzukehren, und zwar zur echt amerikamschen Natur, nämlich zur Fuhbekleidung der unverfälschten Rotyhäute. Und es wird vorausgesagt, daß diese Fußbekleidung, die Moccasins, bei uns noch vielfach, für den Sommer w:e zum Theil auch für den Winter, in Mode kommen würden, wenn sie auch den Füßchen unserer fashionablen Damenwelt nicht das elegante Aussehen im bisherigen Sinne des Wortes verleihen wurden. Man kann jedenfalls Vieles zu Gunsten der Moccasins in's Feld führen, welche in mancher Beziehung als die allerbequkmste und Vernunftgemäßeste Fußbekleidung erscheinen. Die Fuße haben in Moccasins unter allen Umständen vollen Spielraum (wenn man sie trägt, wie die Indianer 'sie tragen, und nicht zu stark zusammenschnürt); sie können sich beliebig biegen und sich am Boden ebenso gut festhalten, wie die unbekleideten Fuße, oabe: doch genugend geschützt; nichts kann sie beengen oder den Blutumlauf stören. Man kann sich in Moccasins wie ein Akrobat bewegen. Bäume leicht erklettern und über schmalen und glitscherigen Grund (z. B. auch auf schwindligen Bergpfaden), ivo ein Ausgleiten sehr gefährlich oder unangenehm sein mag, mit Sicherheit dahin schreiten. Auch können die Füße nicht im Schlamm stecken bleiben. Bei einigen Vorsichtsmaßregeln lassen sich die Moccasins auch in der Kälte vortrefflich gebrauchen, ohne eine nennenswerthe weitere Belastung zu crhalten. In nordischen Gegenden, wo das Thermometer weit unter Null steht, und keine Sorte unseres SchuhWerks die Füße vor Erkältung schützen kann, hat sich das Naturkind in seinen Moccasins, die blos mit getrocknetem Gras ausgestopft sind und das Blut frei circuliren lassen, niemals über Unzuträglichkeiten in dieser Hinsicht zu beklagen! Möglich, daß vielleicht die Ausdünstung an dem Heu zu einem festen Eisklumpen gefriert, aber die Füße selbst bleiben warm und trocken. Die hirschledernen Moccasins, nach indianischer Art gegerbt (mit Hirschoder Reh - Hirn und Holzrauch gebeizt), trocknen, wenn sie naß geworden stnd, stets wieder so, daß sie weich bleiben. In Herbstestagen, wenn alle Blätter und Zweige so trocken wieZunder sind, verursacht Jemand, der In Schuhen durch den Wald geht, oft ein Geräusch, wie eine ganze Reiterschaar; in Moccasins dagegen kann er so leise, wie ein Panther, und dabei rasch durch die Wälder schlüpfen. Auch dies ist natürlich unter Umständen von großem Werth. Bei alledem werden die Füße nicht verstaucht, und statt daß ihre Empfindlichkeit und Geschmeidigkeit abgestumpft wird, wie bei sonstigem gewohnlichem Fußwerk, werden sie in dieser natürlichen Bedeckung ebenso feinfühlig und zuverlässig und fast ebenso haltsam, wie die Hände und können in der Dunkelheit Hindernisse ebenso geschickt vermeiden, wie die Füße der Katze. Vor Allem sind die Moccasins leicht und dürften sich u. A. für Sportsleute und Soldaten ganz besonders empfehlen. Ein Paar Moccasins wiegt nur 11 Unzen, dagegen ein Paar schwerbesohlter Jagd- oder Soldatenstiefel 4 bis 5 Pfund! Bei einem Marsch von lOMeilen hat der Träger jenes schweren Schuhwerks durch dasselbe im Ganzen 20 Tonnen mehr zu lüpsen, als wenn er Moccasins tragen würde! Alle diese Umstände sprechen dafür, daß die Jndianerschuhe immerhin für viele Zwecke bei uns eine große Zu(unft haben mögen. Vielleicht ließe sich von den Tan" - Schuhen aus ein Uebergang zu ihnen herstellen. Ein UM) Jahr- atti& Viouopo U Ein charakteristisches Schauspiel für die Ausbeutung, welcher die Vevölke rung von Cuba unter der spanischen Herrschaft hilflos preisgegeben war, liefert ein nahezu 200 Jahre altes Monopol, das dieserTage durch eine Ordre des Gen. Ludlow aufgehoben wurde. Es ist dies die auö dem Jahre 1704 stammende sogenannte O'Reilly.Concesston. Diese Gerechtsame bestand darin. daß die Inhaber derselben das Recht hatten, alle in dem öffentlichen Schlachthause der Stadt Havana geschlachteten Rinder nach den Metzgerlüden zu schaffen und pro Stück 50 Cents zu berechnen. Da im Durchschnitt pro Tag 213 Stück Rindvieh in Havana geschlachtet werden, so bedeutete diese Concession für die Inhaber die bllbsche Einnahme von 539.000 pro Jahr. Während der letzten 10 Jahre befand sich diese wertbvolle Gerechtsame im chesitz der Gräfin Buena Vista aus der Familie yReillb und eines Dr. Duplessis, welche dieselbe an einen Cenor Canossa verpachtet hatten. Letzterer bestritt alle Unkosten für den Transport des geschlachteten Viehes und bezahlte als Pacht L6Z Vrocent seiner Brutto - Einnahmen, so daß also die Gräfin Buena Vista und Dr. Duplessis sich im Genuß einer Rente von $10,000 befanden, ohne die geringsten Gegenleistungen zu bieten. Der Pächter Canossa machte leldüverkänd-
lich noch einen hübschen "Profit unV dieser belief sich, seinen eigenen Angaben zufolge, auf ca. $12,000 pro Jahr. In seiner Ordre hat Gen. Ludlow die Stadtbehördc angewiesen, den TransPort des geschlachteten Rindviehes vom
Schlachthause nach den Metzgerladen zu besorgen, und die Entscheidung der Frage, ob die Concessionäre unter den Bestimmungen des Pariser Friedens Vertrages zu einer Entschädigung berechtigt sind, den Gerichten anheimgegeben. Gen. Ludlow entschloß sich zu diesem Vorgehen, nachdem die Angelegenheit von der Finanz - Commission der Stadt Havana, die aus einem cubanischen und einem amerikanischen Advokaten, zwei kubanischen und zwei amerikanischen Geschäftsleuten sowie dem städtischen Auditor besteht, in eingehender Weise geprüft war. Das nunmehr abgeschaffte Monopol gehörte ursprünglich zu den Gerechtsaden des Alguacil Mayor Don Nicolas de Gatica. Dieses Amt, welches die Funktionen der englischen oder amerikanischen Marschälle und Sheriffs umfaßte, gab seinem Inhaber das Recht, für seine Dienste von den Bürgern gewisse Geldentschädigungen zu verlangen. Als der genannte Don Nicolas de Gatica vom königl. spanischen Schatzamt zum Alguacil Mayor von Havana ernannt wurde, erhielt er außer anderen Gerechtsamen die Befugniß. von jedem in der Stadt geschlachteten und col.sumirten Stück Rindvieh eine Gebühr von drei Realen zu erheben und dafür hätte er Schlächter, Karren und Maulthiere für den Transport zu stellen sowie das Reinigen des Schlachthauses zu besorgen. Des Ferneren hatte er das Recht, die Metzger für die öffentlichen FleischVerkaufsstände anzustellen. Im Jahre 1723 wurde das Amt des Alguacil Mayor auf öffentlicher Auction versteigert und von Sebastian Calvo de la Puerta erworben, von dem dasselbe im Wege der Erbfolge auf Francisco de la Puerta überging; seine Bestallung als Alguacil Mayor erhielt der Letztaenannte im Jahre 1781. Vier Jahre später wurden ihm durch em konlgll ches Dekret gewisse Befugnisse als Sa nitäts-, Quarantäne- und Polizei-Ve-amter übertragen, auch erhielt er das Recht, llr ede Arroba (25 P und) Fleisch eine Gebühr von 2 Realen zu erheben. Durch ein Dekret vom Jahre 1787 wurden diese Gerechtsame etwas modificirt, aber das Monopol der Abfuhr des geschlachteten Rindviehs verblieb dem Alguacil Mayor. Im Anfang dieses Jahrhunderts ging dieses Amt auf den Grafen OReilly de Buena Vista über. Durch das im Jahre 186 in Cuba promulgirte Civilrecht wurden den Alguacil Mayors die Gebühren in Processen genommen, die Reform des Criminalrechts entzog ihnen die aus den Gefängnissen kom menden Emolumente und andere Einnahmen wurden durch die Reorganisa tion des Polizeiwesen aufgehoben. Dagegen verblieben die Schlachthausgebühren. Die städtischen Behörden waren nicht geneigt, sich zu einer Maßnähme, die der sehr einflußreichen Familie O'Reilly höchst unangenehm sein mußte, zu verstehen und deshalb bedurfte es des entschiedenen Eingreifens des Gen. Ludlow, um dem das große Publikum drückenden Monopol ein Ende zu machen. Königin ZUnv. Von Cbarlcs Buet. I. Man spielte im Theater der PorteMontmartre eine prächtige Feerie, in der alle wunderbaren Schöpfungen der shakespearischen Werke vorkamen: Cymbeline und Porzia, Desdemona und Cordelia, Ophelia, Julia und hundert andere, blond wie die Aehren und schwarz wie der Erebus. Diese Feerie hieß, wenn ich mich recht erinnere, ein Winternachtstraum." Im letzten Akt vor der Apotheose, während eines Ballets, in welchem silbergepanzerte Amazonen gegen goldgeschmückte Kriegerinnen kämpften, erschien ein ungeheurer Käfig mit asrikanischenLöwen und javanischen Tigern, die ein rothhaariger, kleiner und phlegmatischer Engländer, ein Thierbändiger von Beruf, mit der Klugheit eines Helden und dem Blute eines Hexenmeisters beherrschte. Doch nicht in der schönen Hoffnung, den Thierbändiger von seinen Bestien zerrissen zu sehen, ging Lor6dan Montagnac alle Abend nach der PorteMontmartre; ein anderer Magnat zog ihn hierher. Wenn er jeden Abend drei Minuten vor Aufgehen des VorHanges das Theater betrat, wenn er in dem Fauteuil No. 33 in der ersten Reihe des Balkons Platz nahm, wenn er seinen Operngucker auf die Bühne richtete, sobald das Spiel begonnen hatte, so geschah das, weil Lucy Bell im Winternachtstraum" die Rolle der Königin Mab spielte. Wenn Lucy Bell auch noch nicht die große Künstlerin geworden war. um die sich London, Wien und Petersburg streiten, so war sie doch schon daS graziöseste, hüb scheste, liebenswürdigste Kind, das man sehen konnte. Sie war elfenhaft klein, dazu hatte sie goldfarbige Haare, die sie vollständig wie mit einer leuchtenden Aureole einhüllten, feine, goldene Haare, ein feiner, goldiger Nebel, der sie stets umwallte. Unter diesem flammenden Schleier zeigten sich eine reine Stirn und große, sehr große Vergißmeinnichtaugen, die zuweilen in's Stahlgraue hinüberspielten, mit langen, braunen Wimpern, dazu ein lustiger, karminrother Mund, der noch kleiner als die Augen war, und an der Lippe ein schwarzes Schönheitssleckchen. Zum ersten Male in seinem Leben hatte Montagnac. dieser kalte, positive und correkte Gentleman, als er diese glänzenden und seltsamen Augen sah. die dieses strahlende Antlitz verklärten, begriffen, woher die Dichter die Kühnheit hatten, Augen mit Sternen zu vergleichen. Diese zierliche Lucy Bell schnürte ihre Welventaille die einem bewea-"
kichett Schilfrohr glich, itt'ein Mieder von lila Sammet das mit silbernen Maiglöckchen bestickt war; ihr Rock bestand aus perlgrauer Seide und war mit Flitterfunkcn übersäet. Ihre feinen, dünnen Finge? hielten ein Elfen-
beinscepter. und auf dem Diadem ihrer goldenen Haare trug sie eine Krone aus weißen Alpenveilchen, in die sich Colibrifedern schlangen. Die Fee der Laune, der Phantasie. d5r Chimären und der Träume wäre nicht anders gekleidet gegangen. Um nichts zu verhehlen, suhlte unser Freund Lorttan. so wenig ihn auch die Eitelkeiten dieser Welt lockten, eine glühende Leidenschaft sein bereits altes 5erz verzehren. Er liebte, ohne Hoffnung, ohne Wunsch. Ebenso wie der alte Dante Alighieri. Beatrice anbetete, so verc - nr c ehrte orooan ucy Äeu; oie war oic Freude seines Herzens, die Fee seiner Träume, die Freundin seiner Seele. Tr sah sie überall; unaufhörlich beschwor er das angebetete Bild und die sanften, azurblauen Augen mit dem weichen Blick erhellten sein Leben wie eine unauslöschliche Fackel. Lucy stand in tausend Dingen höher als die anderen Evastöchter, ihre Schwestern. Sie verstand weder lächelnd zu lügen, noch mit den Leiden eines Anderen zu spielen, noch die zarten Gefühle eines Menschen zu verspotten. Sie spielte keine Rolle im Leben. Sie gehörte nicht zu jenen entsetzlich koketten, schönenSirenen, die das Rechnen aus dem Grunde verstehen und nie verlieren, sondern stets bei jenem Hazardspiel gewinnen wollen, das man die Liebe nennt. n. Nach vierzehn Tagen fand Lordan ein so großes Vergnügen daran, sein Idol zu betrachten, daß er sich auch das Vergnügen machen wollte, es zu schmücken. Er sandte am nächsten Tage Türkisen und am übernächsten Perlen und am Tage darauf rosa Korallen. Vierzehn Tage lang fand Lucy Bell, wenn sie ihre Garderobe betrat, darin ein Bouquet blauer Blumen. StiefMütterchen, Vergißmeinnicht, Immergrün und ein Sammetetui, welches irgend ein Juwel enthielt. Sie wurde schließlich unruhig wegen dieser anonymen Geschenke und suchte diesen geheimnißvollen Geber. Sie hatte eine Menge Verehrer im Verdacht, aber an Lordan dachte sie nicht, der 'sich in diskreter Entfernung hielt. Mit Geld, Ausdauer, Arbeit, Muth gelingt einem zuweilen etwas, trotz tausenderlei Hindernisse. Es gelang Lorödan, sich die schwarzbemalte Eisenthür offnen zu lassen, die von dem Zuschauerraum auf die Bühne führt. Eines Abends aina der Vorbana wie gewöhnlich über der großen, prachtvollen Dekoration hoch, die den Palast der Königin Mab darstellte. Der Saal der Porte-Montmartre war gedrangt voll, kem leeres Platzchen. bis auf den fauteuil No. 33. den Lorödan Montagnac eben verlassen hatte, um hinter dieCoullssen zu gehen, denn dort befand er sich gerade unter ?er heftigen Wärme einer Gasflamme. Die lebenden Blumen" defilirten vor den entzückten Augen der Zufchauer: die Purpurrose, die Kamelie, die Anemone, die Mimose, die Aster, die Lilie, ja soaar die Belladonna fehlte nicht. Dann begann das Ballet vor der hübschen Königin Mab, die. auf Kissen liegend, ihren 5Zofen crzählte, wie sie am vorigen Tage stundenlang in Begleitung eines zungen Edelmannes Namens Raoul das Gehölz von Neudon durchstreift hatte. 5inter dem Hinterprospekt stand der eiserne Käfig, in dem die von dem Lärm der Instrumente aufaereaten Löwen und Tiger des Engländers umhersprangen. Der Engländer hatte an jenem Abend zu viel Rum in seinen Grog gethan und zu viel Grog getrunken; er schlummerte daher in glückseliger Ruhe und wartete auf den Moment, da er seinen Bestien, mit einem weißglühenden Eisenstabe bewaffnet, seinen täglichen Besuch abstattete. III. Plötzlich übertönte ein schreckliches Gebrüll die Fanfaren. Dann hörte man einen Angstgeschrei; darauf erhob sich ein Ruf der Verzweiflung aus zweitausend Kehlen. Koryphäen und Tänzerinnen stürzten entsetzt nach den Gängen, Frauen wurden unter Klagelauten ohnmächtig; schneidendes Hohngelächter. Schluchzen ließ sich vernehmen. Ein junger Löwe von schönerGestalt war aus dem Käfig entwischt, auf die Bühne gesprungen und hatte mit einem Tatzenhieb eine arme, kleine Tänzerin niedergerissen. Dann richtete er sich, von dem scharfen Glanz des elektrischen Lichtes geblendet, von dem Rampen, licht und dem Röcheln der Geigen und den dumpfen Klängen der Cymbeln geängstigt, auf, schlug wüthend mit dem Schweif seine kräftigen Lenden und schickte sich an. seine Opfer zu suchen. Seine rothen Augen blitzten vor Wuth und Wildheit, seine sürchtcrlichen Pranken bearbeiteten den Boden und zerrissen die Tüllschärpen, die Guirlanden, die Blumensträuße, die die entsetzt entfliehenden Figurantinnen zurückgelassen hatten. Es war schrecklich. Man suchte Waffen, hundert Stimmen commandirten. Niemand gehorchte. Geheul, Rufen, ein wirres Durcheinander, ein unsinniger Wirrwarr, Körper, die alle Ausgänge versperrten, ein sich in den Coulissen zusammenballender Strom entsetzter Menschen und Wände, die unter dem Drängen der Menge zusammenbrachen. Dort unten lag die kleine Königin Mab. Lucy Bell, von dem magnetischen Blick der Bestie fascinirt. leblos und starr auf den Kissen, eine leichenhafte Blässe wandelte ihr hübsches Gesicht zu Wachs und ihre blauen, in Thränen schwimmenden Augen schlössen sich in resignirter Angst. Der Löwe beobachtete sie.
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Unordnungen der Lcbcr snd dle Ursache von Unreinem Wlnt Man regulire die Leber dr den ebra, von ?r. August König's Danlburgcr Tropfen und da Blut wird gkreknkgt und die ksund heit icder hergestellt.
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A New York Business man, a f ishcr and camper-out in vacation tinxe for f orty years, says that & & & KHHrAS Tabules are the ne plus Ultra of medicine for a sportsman's nccdf and that he would as soon think of omittmg his fly hook as of gomgf away without a dozen or two of tnese little regulators, correctors and comf orters.
Noch eine Sekunde und das Kind fiel der Acstie zum Opfer. Lordan überlegte nicht. Er hielt in der Hcind einen Stock, einen leichten, dicgsamen Stock mit einem silbernen Griff. Schnell stürzte er vor. rannte auf die Bühne und schlug den Löwen tttit dem ZInopf des Stockes auf die Nase. Beim Anblick dieses Mannes, dem an seinem Leben so wenig zu liegen schien, und der sich selbst den Klauen und Zähnen des schrecklichen Thieres darbot, erhob sich ein neuer Lärm. Dann herrschte ein tiefes, majestätisches Schweigen, als wolle es den Mann begrüßen, der zu sterben wußte. Doch Lordan starb nicht. Die Kraft seines Willens war so stark, daß sie den Willen des Löwen bändigte. Der Geist zähmte die Materie. Lordan wollte Lucy Bell retten, er suhlte in sich eine unbekannte, über menschliche, unerschöpfliche Kraft, die jede andere Kraft verachtete. Er peitschte den Löwen mit seinem biegsamen Stöckchen mitten auf die Schnauze. Er bohrte seinen haßerfüllten Blick in die wilden Augen des Feindes, und wie geschah das nur? der Feind war besiegt! Da erschien endlich der Engländer, der aus seinem Rausche erwacht war, mit einem großen Netz mit engen Maschen, das er über den Löwen wars. Dann erzwäng er sich mit seinem im Feuer gerötheten Eisenstabe Gehörsam und schleppte die Bestie nach dem Käfig, in dem er sie einschloß. Der Vorhang fiel. Die Zuschauer hatten an jenem Abend mehr für ihr Geld erhalten, als sie erwartet hatten. Und als Lor6dan tiefbewegt sich Lucy Bell näherte, und sie aus ihrer Erstarrung erwacht war, da warf sie ihre Arme um seinen Hals und fragte ihn mit zärtlicher Stimme: Es ist also wahr, daß Sie mich lieben?" Drei Monate später berichteten die Zeitungen von der Vermählung Lor6dan Montagnacs mit Lucy Bell, der lleinen Königin Mab. Ohne Draht. Erster Stromer: Du, Ede, habe heute in der Zeitung gelesen, daß ein Mensch die Telegraphie ohne Draht erfunden hat. Zweiter Stromer: Das ist gut! Dann können wir uns immer telegraphiren und es kostet nichts! A e r'r a t y e n. Forster (Abends in der Kneipe): Wie, meine Herren. Sie glauben nicht, daß der Hund jedes Wort versteht? Karo, geh schnell nach Hause und bestelle meiner Frau, daß sie herkommt!" Wirth: Die ist schon draußen, um Sie zu holen, Herr Förster!" Undank. Mutter: Nun. hat Dir der Assessor etwas von der Gebirgsreise mitgebracht?- Tochter (ärgerlich): Ach, ein Sträuschen Edel weiß, das er sür mich mit Lebensgefahr gepflückt haben will .... und ich hatte mindestens auf etliche ,aar Tiroler Handschuhe gerechnet." Astronomisches. Hofschauspielerin (die stets nur auf Gastspielen herumreisen will, zum Direktor, der ihr kündigt): Mir wollen Sie kün. digen? Herr Direktor, vergessen Sie nicht, daß ich ein Stern erster Größe bin!" Direktor: Mein Fräulein, ich erkenne das an. aber Sie sind mir zu viel KomeU". .
I n dein 12 Meilen nordöstlich von McKinmy, Tcx.. gelegenen Verona traf der mit einem vtevol ver nach einer Scheibe schießende 19 jährige Sohn ron Babe Moungel s:i nen Vater in dje rechte Brust und ver wundete densellen so schwer, daß er bald darauf starb. Der Schmerz de? Sohnes über den unglücklichen Vorfall itt so heftig, daß man für seinen Vernano lurcore? V er P apier-Fabri ka n t E. G. Hoffsümmer aus Düren, der eine bedeutende politische Rolle spielte und viele Ehrenämter bekleidete, ist aus eine bei der Staatsanwaltschaft ergangen? Anzeige hin wegen Unzucht verhaftet und in das Untersuchungsgefängniß in Aachen eingeliefert worden. Mit Hoffsümmer wurde ein Mitschuldiger und eine andere Person verhaftet, welche sich gegen Hoffsummer der Erpressung schuldig, gemacht hatte. Cwcittnati Ziige! C.H.&D.RB, Abfahrt Indianapolis Abfahrt S45Bm 05Bm 10 4553 , S 4SNm 4 4Stm 7 MM Dayton Züge, C. Abfahrt Indianapolis Abfahrt 8SVm , '10 4SBm u 2 45NM 4 45NM 7 OOttm Ankunft Cincinnati kunft 7 80? in !1S0Bm m 22SM 6 mim m 7 4SStm 10 Wlm H. & D. R. N. Ankunft Dayton nkunft U03m 2 25NM 6 ZOÄim 7böNm ii oanm Toledo Ss Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Ind'plS : Toledo : Detroit Abfahrt 10 458m nk'ft 6 46NM nk'ft840Nm 4 wji wem . 0 Ibm l VIltSrtitnntnif KtmntitAl t.gHVNMtM Wt.MV Ticket-Office : Union Station unk No. 25 Weft Washington Straße, Ecke Meridian. Die populäre lMlIllllj UM UvtMfAUAl ttftfl m ist die beste Linie nach Ifl I Ä G. Vier Züge! erlasse Jdanapolt 7 00Bm 11 WSm 8LM 12 55 Nacht ?ufttiieaao U00K k5öbend Rruwin icagg 8 40Kb 7 238m ,. .reffe. ,. er .!.... jK Z Täglich auSgen Sonntag. Die neuesten verbesserte Oettibuls Zangen. Wngner Lchlnfwngen elegante I yarlorWage und ßwagen. Lakal,Kcklafaae t nMAnAtinrii fti , 8 Abend, berett. ' " ' crlat 5tcttB 2 45 Morgen, an jeder am nu(9 j oeno, vkir meroe. 25 West Wasiinato Strafte TiSet-OsfittS : gSftSää&ftSft; rragi. " Sl Vf WIM. V II. HUI P 1 W.H.VeeDoe l. tcePrö. und enl. vkar. a .ir 4-. Ib. orr. , " I Q ? tmm t ar . .
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