Indiana Tribüne, Volume 22, Number 263, Indianapolis, Marion County, 11 June 1899 — Page 5
Geheimnisse des Katarrhs
Zu jedem Dr & gan des Körpers vordringend, ist Katarrh, obwohl durch tuZ metho '07 disch in seinem Ver WDW, mEuoIL Er wird ' mit so vielen Na, cvvc-v- -w - i I " ' ' . ' - ,. . P fct4l UUU UIUCLUIV V- im? n AliMM4 SÄCrÄ2 cc tu n beieicknet. daß dieses (Zeheimnißvslle sich vnt jeder neu, Erschnnung vertiest. ' Um sich völlig davon px überzeugen, daß Unverdaulichkeit und Vagmlnd, Katarrh sind, sollte man Dr. Hartmani Buch er lesen. Diese Buch er erden auf Verlangen durch die Pe-run Medicin Co.. Columbus, O., versch'ckt. Sie desiniren Katarrh in Vner und wissenschaftlich er Weise. Der folgende Brief deZ Ächtb. Charles 31 Lallandigham von der Office deZ General Adjutanten. Colunus, O., bezieht sich direkt auf diesen egenstend. Er sagt : Office des Seneral-Ldjutanten. Columbus, O., den 22. Juni, 1897. Wen immer es angeht! Ich wurde sehr schwer mit Unverdaulichkeit geplagt und beschloß, den Werth von Pe.ru-na alZ Heilmittel zu nvroden. Ich sand es äußerst wirksam und kann es angelegentlichst Allen empfehlen, die mit diesem Leiden behaf. tet sind. Ich bin überzeugt davon, daß ein Versuch von Nutzen für sie sein wird. E. N. Lallandigham. Herr Ballandigham ist ein Lohn des Achtb. Element L. Ballandigham, war zwei Termine hindurch Vitglied der Ohioer LegiSlawr, wurde zum Clerk des Senats erwählt und ist nun in der Office des Gexeral'Adjutanten. Sein Vries ist nur einer von den vielen taufenden in unserem Besitz, welche die vortrefflichen Eigenschaften von Peru-na für katarrhalische Leiden bezeugen. Die Pe-runa Medicin 0 Eolumbuö, D verschZckt Dr. HartmanS Bücher, über Katarrh, frei. , Wenn Sie ein 10 kaufen vollen, so suchen Sie eS dort zu kaufen, wo Sie die größten Vortheile erlangen. Aber wie können Sie dieses auSsinden, ohne viele Mühe und langes hin und hersuchen ? Ganz ein(fach: Verlangen Sie von uns Beschreibung und Preis deS JIANO. Außer diesen Pianos haben wir auch eine vollständig? Auswahl von billigeren VianoS. Wlr find gerne bereit Ihnen Empfehlungen auS Indianapolis und anderen Städten ZndianaS'S zu. geben. The John Church Cornp'ny, Cincinnati. Ohio. x n e x Bau- und Spar-Verein macht , ZlypotHeken-AnleiHen zu den niedrigsten ZinS-Naten. Abzahlungen der Schuld nach Belieben. Man erkundige sich bei den Beamten : ldert . Metzger. Präftdin,. outs Tielken. Vi,Präftd,nt. Armin Bodn. Eekrttär. arl S. Lieber. Echatzmeistn. Versammlung jeden Samstag Vbeud in Dentscken HauS. Jedermann's Diener. Die Ttenite. welckie die Union Trust Co. leisten kann, find so verickledenartiq. xvit nur viele Per ,nen sie geben können. zii?nhum tn irgend welcher ftotm wir vermalter. Mlerhe und )nte reffen kollektirr. Steuern und Auflagen bezahlt, erkäufe erden gemacht, axitalien angelegt, HrTiiihtTtinaen bkiorat unö allkS bunt i'eutc. welche tn den verschiedenen Zweigen volle Er fakruoa haben. Zachlassenschiften erden er kedigt, einerlei od bre Theilung gieta alknnoer pder dieselben jahrelang verwaltet erden müs itn tath)ace bei der Äulievuna vo lesta menten werben ko''tensrei ertheilt. Alle DrenSe werden m ttlliaen Preisen geleistet. Sprechen Sie vor. Union Trust Co., Office: (Gebäude der Gesellschaft) Ko.118 und 122 Ost Market Str. Linbezahltes Kapital 8600,000 Ueberschub'end.... 05,000 Verbindlichkeit der Aktio. näre 8600,000 A eamte : Jodn v. Solliday. President. ddtson . Harrt?. I.Bice-Präfident Henry Eitel, . ric-Präsidtut und Schatzmeister. H.Si.oltz. Etkreiär. Theo. F. Sinitlier, geschickter und zuverlässiger Dachdeckern Pech- und KieSdZcher. Dächer von Asphalt und Gilsonit. ngroHandl in alle Arten ,oDachat,rk, lte. Telephon 1. 301 West Maryland St. Mlttlt4l 0 VilnssiVpt ab Mr,land Etr. D. E. Jüregelo, Leichen Bestatter Wieder auf dem alten Platz, No. 221 u. 223 N. Delavare Str.
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Me Dauöi-poihckc. 5on Wilhelm rerkinz.' Wenn Frau Dippelmann die ?ln schaffung irgend eines neuen hükscyen Stückes für die Zimmereinrichtung oder eines ihr praktisch erscheinenden Geräthes für Küche oder Hauswirthschaft bei ihrem Mann nicht durch setzen konnte, so pflegte sie diesen Gegenstcrnd bei der nächsten Gelegenheit dem Gatten als Angebinde zu Weihnachten oder zum Geburtstage zu verehren. Das ist eine sehr empfehlenswerthe Manier, die in konsequenter Durchführung dem Dippelmann'schen Haushalte schon manchen ansehnlichen InventarZuwachs eingetragen hat. So sind die Portieren zwischen der guten Stube und dem Eßzimmer ein Geburtstagsgeschenk, das die liebende Gattin schon vor Jahren ihrem Eheherrn machte, der Servirtisch hat seinerzeit als Gabe für den Mann unter dem Weihnachtsbäume gestanden, und auf dieselbe Weise sind viele andere nützliche Jr ventarstücke in den Besitz der Familie gekommen. ' Herr Dippelmann freute sich bei solchen Überraschungen natürlich immer ungeheuer, gab der auf des Hauses
Zier bedachten besseren Hälfte einen herzlichen Dankeskuß und bezahlte ganz im Stillen' die Rechnung, die ihm nach der üblichen Frist von dem betreffenden Geschäfte über das Geschenk zugeschickt wurde. In der alleriüngsten Zeit hatte sich nun in der Dippelmann'schen Familie ein Mangel bemerkt gemacht, der von der Hausfrau mehr und mehr als drückender Uebelstand empfunden wurde. Es fehlte nämlich eine Hausapotheke. In den abgelaufenen 15 Jahren der Ehe hatte man unbegreiflicher Weise ein solches Möbel garnicht vermißt. Die Gläser, Büchsen, Schachteln und Tuten, worin der eiserne Bestand aus Pfeffermünzthee, Wur'.ukuchen, Eholeratropfen und allen dnt übrigen zahl reichen Hausmitteln, die in einer mit Kindern gesegneten Familie immer zur Hand sein müssen verwahrt wurden, hatten bisher an verschiedenen'Stellen der Wohnung ihr Domizil, die Theedüten im Küchenschranke, die Pulverund Plllenschachteln im oberen Auszuge des Nachtschränkchens, die Gläser und Flaschchen auf dem Borte drt Waschtisches. Zur Hand waren sie dort immer gewesen, und diese Ordnung der Dinge würde auch wohl für die Zukunft noch vollständig befriedigt haben. wenn nicht eines Tages eine Freundin der Frau Dippelmann bei einem Damen - Kaffee eine Anwandluna. von Migräne bekommen und diese günstige Gelegenheit benutzt hätte, den versammelten Damen einen Einblick in ihre nagelneue und reizend eingerichtete 5)ausapotheke zu gewähren, der sie nun ein Migräne - Pulver zur Bekämpfung ihres Leidens entnahm. Die Migräne schwand sofort, sodaß Frau Dippelmann nachträglich allerHand Zweifel an der Echtheit des Anfalles aufstiegen. Dafür aber empfand Frau Dippelmann seit dieser Stunde eine Sehnsucht nach dem Besitze eines ähnlichen Apothekenschränkchens, und diese Sehnsucht wuchs von Tag zu Tage. Schade nur, daß der Gatte so gar kein Verständniß für die Zweckmäßigkeit eines solchen Möbels besaß! Als sie ihm, anknüpfend an die Vorlesung einer sehr lehrreichen Auseinandersetzung. zuerst mit dem Gedanken vertraut zu machen suchte, vertheidigte er zunächst hartnäckig die bisherige Gepflogenheit des 5)auses und schlug dann vor, das eine der oberenSchränkchen im Büffet den Apothekerwaaren einzuräumen, wenn diese durchaus ganz unter sich bleiben sollten. Der Barbar! Als ob eine Hausfrau ihr Buffett zü dergleichen Zwecken hergeben würde! Vergeblich blieb es auch, daß Frau Dippelmann ihren lieben 5iurt in den nächsten Wochen mit großer Beharrlichkeit vor die Schaufenster der Möbelmagazine führte und ihn dort durch den Anblick allerlei niedlicher Schränkchen zur Sinnesänderung zu verlocken suchte, und so griff sie denn schließlich zu ihrem alten oft erprobten ?,r!ck: 5err Divvelmann bekam die Hausapotheke zum Geburtstage. Eiaentlick hatte er diesmal Gardinen für die gute Stube erhalten sollen, aber damit hatte es zur lttoth auch Zeit bis zum Welhnachtsfeste. Anfangs hielt Herr Dippelmann in seiner 5)armlosigkeit das in der Thaj sehr niedliche Möbel für einen Eigarrenschrank, und daher war seme Freude zunächst aufrichtiger als ge wohnlich. Als er aber probeweise ein Kistchen seiner Trabucos hineinstellen wollte, zeiate der Raum zu wenig Tiefe; und auf die Bemerkung, daß man den Schrank wolzl werde umtau scken können, erhielt er nun erst von der Gattin über den Zweck desselben die rechte Aufklärung. Seine Stim- ' . , r i muna wurde dadurcy we emnaz ge dämpft, wenn er sich das auch nicht merken Iren. Am nächsten Tage war es das erste Geschäft der Hausfrau, die neue , 1 l ' . ... m-::.r:4; ausapotycie einzuweihen, jwuuiiv borte sie ins Wohnzimmer, und weil dort sonst keine Vassende Stelle an den Wänden verfügbar war, so mußte der Regulator seinen Platz, an dem er nun schon 15 Jahre der Familie gut? und böse Stunden aelckilaaen. batte. Aufgeben und wurde an die Fenfterseite gehangt. Freilich hatte er da eine sehr ungünstige Beleuchtung, man mußte immer ganz nahe herantreten, um daS Zifferblatt erkennen zu können: dafü aber hing die Hausapotheke nun sehr wirkungsvoll über dem Servlrtlsche. Die aaiut !?smil!e betbeiliate sich
am Einsramen de Schrankchens. Me alten, längst ausrangirten Medikamente wurden hervorgesucht, sogar das verstaubte Gläschen mit Jakobsöl,
das der Hausherr mal vor 10 Jahren zum Einreiben der erkälteten Schulter benutzt hatte und dessen Inhalt jetzt zu einer zähen, braunen Kruste zusammengetrocknet war, und ebenso der defekte Jnhalir - Apparat, von dem der Jnstrumentenmacher schon im vorigen Winter erklart hatte, daß das absolut unbrauch gewordene Ding auch nicht wieder reparirt werden könne. Die Marubium-, Pfeffermllnz- und Brust thee - Tüten mußten natürlich auch heran, und so war das Schränkchen bald stattlich gefüllt. Trotz des vom Hausherrn erhobenen Einwands, daß die Geier Apotheke za lm Nachbarhause sei, man also jeden Augenblick alles Nothwendiae erhalten könne. holte Max noch am selbigen Vormit tage zur Komplettirung des Schrankinhaltes eine Rolle 5eftpflaster, ein Packet Verbandwatte, einige Gazebinden und ein Flaschchen Karbolwasser, und schon am Rachmittage constatirte Frau Dippelmann beim Oeffnen der Hausapotheke mit Genugthuung, daß es darin schon gerade so röche, wie in einer richtigen Apotheke. Da sie sich bei dieser Gelegenheit dem nasalen Genusse etwas lange hingegeben hatte, so heilte sich der widerliche Geruch auch dem ganzen Zimmer mit, und man mußte gleich nachher eine Weile Fenter und Thuren aufperren, wöbet Herr Dippelmann sich einen Schnupfen zuzog. Zum Glück war Mentholin in der Hausapotheke vorhanden, und so wurde Herr Dippelmann der erste Paient seiner Frau, die sich von nun an mit wahrem Fanatismus der Heilunst bemächtigte und stets nach neuen Opfern auf der Suche war. Die Osterage selbst lieferten schon günstige Geegenheit in Fülle. Bekanntlich hat der Reichthum an allerlei Gebäck und Zuckerwerk, den diese Tage mit sich bringen, für 5Nnder und Erwachsene eicht Beschwerden zur Folge: diesmal aber war Mama Dippelmann mit ihren Marzipaneiern, mit dem schweren Osterkuchen und sogar mit gefüllten Ehocoladensachen so freigebig, daß chon am Abend des ersten Festtages alle drei Kinder Veranlassung gaben, mit Magnesia und doppelkohlensaurem Natron aus der Hausapotheke einen Feldzug gegen die deutlich bemerkbare Magenverderbniß zu beginnen. Am anderen Morcen nahm die Hausfrau elbst ein Antlpyrin - Pulver und neth dem Gatten zum Gurgeln mit übermangansaurem Kali, da sie bei ihm eine Halsentzündung im Anzüge glaubte. Auch die Kinder mußten gurgeln, um der Ansteckung vorzubeugen. Als am dritten Feiertage Mathilde, die geschäftige Hausmagd, beim Gläerspulen, dem diesmal des Hausherrn schönes Spezialglas mit dem Monogramm zum Opfer fiel, sich eine kleine Hautwunde am rechten Daumen zuzog, wurde auch sie sofort m Behandung genommen. Zur Auswaschung mit Karbolwasser und einem ArnikaVerbände waren alle Vorbedingungen vorhanden, und obwohl Mathilde mit aller Energie gegen ein solches Versahren protestlrte und erklärte, daß sie Arnikatinktur an Wunden durchaus nicht vertragen könne, setzte Frau Dippelmann ihren Willen durch, und acht Tage lief das Madchen mit einem so umfangreichen Verbände an der Hand umher, daß von Hausarbeit gar keine Rede sein konnte. Dann zeigte sich nach Mathildes Ansicht infolge der Tinktur die kleine Wunde so bösartig, daß man zum Arzte schicken mußte, der kopfschüttelnd den Finger schnitt und die Sache in weiteren acht Tagen wieder glücklich in Ordnung brachte. Wenn diese O fahrungen den Kurireifer der Frau Dippelmann auch nicht gerade anfeuerten, so dauerte doch die Lust zumQuacksalbern noch eine geraumc Zeit fort, niemand war vor ihren Medikamenten sicher, und die Kinder ergriffen schon die Flucht, sobald sie die Mutter eine verdächtige Bewegung nach dem verhangnißvollen Arzneischrankchen machen sahen. Da ereignete sich bei einer kalten Abendgesellschaft im Dippelmann'schen Hause, daß der Hausherr einer seiner vielen Lieblingsspeisen reichlich viel Ehre angethan hatte: selbst das von Herrn Dippelmann sofort angewandte Hausmittel, nämlich ein nicht zu kleines Gläschen Hennessy" mit dreiSternen. wollte dagegen nicht abschlagen. Das war nun etwas für die Hausfrau. Mit Begeisterung eilte sie an ihre geliebte Hausapotheke und kam mit einem BUchschen zurück, dessen Inhalt sie als Pepsin - Magnesia bezeichnete, Herr Dippelmann machte, gute Mien? zum bösen Spiele, sperrte gehorsam seinen Mund auf und bekam einen Kaffeelöffel voll des Pulvers auf die Zunge geschüttet und einen Schluck Wasser nachgegossen. Die Kur hatte eine ganz unerwartete Virkung. Wie wahnsinnig sprang Herr Dippelmann empor, lief räuspernd, husiend und prustend im Zimmer umher und drohte, nachdem Atbem und Redetraft nach und nach wiedergekehrt wa ren, mit sofortiger Andielustsetzung der ganzen vermaledeiten Hausapotheke, wenn lbm von deren Inhalte noch ein mal irgend etwas nahegebracht würde. Selbstverständlich war Frau Dw pelmann nicht wenig gekränkt, und mit Recht. Semc oestm Absichten so verstanden zu sehen, ' ist schmerzlich. und zudem wußte sie. ganz gewiß, daß Herr Dippelmann sich irrte, wenn er das ihm kunstreich applizirte, wohlthätige Pulver für eine Mischung von Ziegelmehl und Torsstreu erttarte. 12 war Vevsin - Magne na und nicdis an deres. dabei blieb Tit. bis der in der
Gesellschaft anwesende Druist Müller die Schachtel zur Hand nahm und deren Inhalt scönell als Zahnpulver feststellte. Diesem fachmännischen Urtheile gegenüber konnte Frau Dippelmann ihre Behauptung, daß sie noch niemals Zahnpulver in ihrer Hausapotheke aufbewahrt habe, nicht lange aufrecht erhalten; kleinlaut mußte sie schließlich die Möglichkeit eines Versehens zugeben. Seitdem ist die wackere Dame in der Wahl ihrer Kur - Objecte sehr vorsichtig geworden, beschränkt ihren mediziNischen Eifer fast ausschließlich auf die wehrlosen Kinder und hört es ungern, wenn man, was im Kreise ihrer Bekanntschaft merkwürdig häufig geschieht. von dem Nutzen der Hausapotheken im Allgemeinen und der sanitären Wirkunq des Zahnpulvers als innerliches Mittel im Besonderen spricht ' ?as Eselsel. ?!acS dem FrenzSsische deZ Jos ep h Ron-manille.
Eines schönen Tages erzählte Jemand dem Jan Jannet auf dem Markt Cavaillon würden unter Andern schöne Eselseier verkauft, aus denen nach einer bestimmten Brrtzeit kleine Eselchen herauskämen. Ei, ei, das werden wir schon ausbrüten, sagte sich Jan Jannet. Ein Esel mehr ist in meinem Pachthofe nie zu viel." Schnell bestieg er dah.'r seinen alten Grauen und machte sich auf die suche. In Cavaillon angelangt, ging er zunächst in eine Apotheke. Entschuldigt, guter Herr, wenn ich mich täusche, .... verkaust Ihr hier nicht Eselseier? Ihr meint wohl Eselsmilch; die kann ich Euch besorgen." Nein, Ihr versteht mich falsch; ich will ein Eselsei haben ..." Ein Ein Eselsei! Ist der Kerl taub?" so murmelte Jan Jannet vor sich hin. Ja, jetzt weiß ich ... Thut mir leid; die hab' ich vor acht Tagen alle verkauft. Doch erwarte ick neue. Wenn Jhr's nicht zu eilig habt, kommt in drei Tagen wieder." Jan ging weiter. Unterwegs traj er eine Frau, die durch die Straßen schrie: Seht doch die schöne Eier! Wer will meine Eier kaufen?" Gute Frau", sagte Jan Mannet zu ihr, entschuldigt, wenn ich mich täusche ... Ihr verkaust ja wohl Eier, kennt Ihr nicht hier in der Nähe einen Eselseierhändler?" Einen . . ." Einen Eselseierhändler? .Ach. Z)u liebe Unschuld! ;hr wollt Eselseier haben? Die haben wir im Uedersluß . . . Na, geht nur geradezu. . wenn Ihr am Ende bei Straße angelangt, dann wendet Euch rechterHand, dann wieder linker Hand'. dann rechter Hand und dann fragt weiter!" Jan Jannet ging gradeaus, dann wandte er sich nach rechts, dann links, dann wieder rechts und sah sich gerade vor dem Hause Congourdans, der auf der Thürschwelle vergnügt seine Pfeife rauchte. Guter Mann, wißt Ihr nicht einen Eselseierhandler?" Und Congourdan, der ein lustiger Geselle war und den Handel mit Melonen im Großen betrieb, erwiderte: Ihr kommt gerade recht; ich verkaufe die besten im ganzen Ort. Nicht für hundert Louisdors würde ich die Eselin hergeben, die sie mir legt .... Ach, was sind schon für Esel aus diesem Hause herausgekommen!.... Und so wahr ich !ebe, was würde erst für ein riesiger Esel herauskommen, wenn Ihr fortgeht und das Ei mitnehmt, das ich Euch geben werde! Na. kommt herein!" Congourdan ergriff eine jener dicken weißen, glatten und blanken Melonen. So." sagte er, da habt Ihr. was Ihr braucht. Wenn Ihr nur gut brütet, dann wird schon ein Esel derauskommen. Zwei Taae und zwei Nächte, das ist mehr als genug. Ih, mukt es mit Euch ln's Bett nehmen. Eure natürliche Wärme wird eimn Esel herausbringen, fast so groß ai Ihr selbe?. Das sage ich Euch. Wie viel wollt. Ihr dafür haben?" Weil Ihr es seid, secbs Francs. Fester Preis ... Dock kalt, feilscken wir nicht; lqnge Worte machen dty age rurz . . . uns Francs, und sprn iji ct' sv, uycu rnufi meyr oaruo?r. cy ryill doch haben, haß Ihr wiederkommt . . . Nehmt Euch nur ja in Ächt, dqß Ihr es nicht zerbrecht.Schön, schön! Behüt Euch Gott!" Und Jan Jannet nahm das Ei. be zahlte, befestigte schnell ein Bündel auf seinem Langohr, hestieg den Grauen und machte sich nach Boumelles auf den Weg. Mit einer Hand drückte er das kostbare Ei an die Brust und mit der andern hielt er den Zügel seines Esels. Und dja hi. fort ging's! .Wird es ein Esel werden, sagte er sich, oder wird's eine kleine Eselin? Er hat mir gesagt, es würde ein Esel werden . . . Na. wenn's eine Eselin wird, dann kann sie wieder Eier legend Und dja hi! Aber hyl's. der Teufel! Verdamm.tes Pech! ... Eine kleine Stunde von Cavaillon, gerade an dem großen Abhang, kam dem Esel irgend ein verrückter Gedanke. Er bäumte sich so toll, daß er Jan Jannet abwars .., Glücklicherweise fiel er weich. Aber das Ei? Ack du lieber Gott! Das Ei lief weiter und zerquetschte an n.rrri-' . o- r. . .: einem 4ucuicui am rille Dickichts! Nunsaß aber gerade am
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