Indiana Tribüne, Volume 22, Number 263, Indianapolis, Marion County, 11 June 1899 — Page 10

Schlechte!

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Die Kleine Irre.

SSon ElZbeiK VZefcer.ftürster. i fT c Ti r , a ksaNgeNyaUS lag QN WT IllyI IeN Chauss! Welt Vor der Stadt. Biedere Leute verwalteten es: der In I r, i r . , , s 7 sPCCtCf UNO sklNe FrU. KvteN, fJ f.. ..u.St."..i:- ..x ivus liiuti ju uyi, yuuisuiuuy uuu schlicht, und hatten viele Kinder. Der Inspektor trank wohl ein wenig; das färbte seine Nase mit der Zeit und rerdujtertc seinen Atyem, daß man ihm gern aus dem Wege ging. Sonst aber war er ein biederer Mann, der semer Pflicht als Gatte in vollem 'Jlafct nachkam. Unter den zwölf Kindern aber, welchen die Gefangeninspectorin im Laufe ver yeiayre das eden gab, waren drei, die ihr zum Unglück ausschlugen. irrn nnaoe, der mit emem zu kurzen Fuß aus die Wett kam. Ein Mädchen, das taubstumm blieb. Und wieder in Mädchen, das irrsinnig war. Bei so biederen und tüchtigen Leuten, bei denen der Mann höchstens zuweilen des Abends, wenn man t&la fen ging, ein wenig über den Durst trank, konnte solche abnorme Nachkom rr r, nrv. i rr . 11 OfOJl HUI UNOCl NeyINeN. XMQ waren es, wie gqagi, ja aucy nur orei vom Dutzend, die mißlungen waren. Die anderen neun erfreuten sich einer derben Gesundheit. Sie schlugen nach der Mutter, dle bei dem guten Leben im Gefangenhause wie eine Feldpäonie blühte. Sie akm und tranken ohne Unterlaß, und balgten sich aus dem Hose. Sle balgten ernander Locher ln den ops. Und alle Locher hellten wieder zu. Im Gefangenhauögarten, mitten aus einem grünen Wlesensleck, saß Mariechel, die kleine Irre, isolirt. Man yatte ihr alte Sacke und Matten untergelegt und rings um ihren Platz einen Wall Heu geschüttet, damit sie benxiyrt vor allem wäre, womit sie sich verletzen oder beschädigen könnte. Da saß sie denn nun, wie in Hühnchen im Korbe. Früher war sie ganz ungei m t varoig gerne en. Äver das war nun lange vorber. Damals hatte man den Gedanken erwogen, sie in eine Anstalt zu bringen. Aber dle Mutter war dagegen gewesen. Unter dreihundert Relchsmark das Jahr nahm keine Anstalt der Welt das Mariechel auf. Zu Hause aber ging sie so mit drunter durch", wie die Jnspectorin sagte. Sie mrfifS d?nn ft trnrinkp mrfilS 3hrc Gostümfestlichidt bestand in " i ..7-, ... r einem auselnandergetrenntenSack, den man lhr um ihr blaues Lemenkleld band. Di konnte sie schmukeln. der klelne SchmuKbartel. Mlt Erde. m:t Lehm, mit was sie gerade wollte. 5?i nein ai sicy seion lrak sie oamu zu nade. :a, es kalte wirklich eme Zeit gegeben, wo sie wie ein kleines Thier gewesen war. Ein Hund. Es war schauerlich damals. Sie kroch aus allen Vieren; sie schnüffelte aus der Erde herum: sie langte sich die verlörenen Krümchen auf. Und sie leckte etwas Staub. Aber nunmehr schien sie fast geheilt. Sie war ja auch bald vierzehn Jahre. Es gab Tage, da ließ sie sich ganz ver nünftig an. Und nie mehr hörte man ihr Geschrei im Hause, dieses surchter liche, ohrzerreißende : ,Iem! lem! lem!" so sinnlos und so grauenhast, als brenne sie am ganzen Leibe und fände keinen Ton mehr zu ihrem Rettungsschrei als diesen einen. Sie lächelte sogar mitunter jetzt, und blickte fröhlich in die gelbe Sonne hinein. Es war so still in dem Gesängenhausgarten. Die Hummeln nur kreisten mit schwülem Gebrumm um die dicken, offenen Fingerhutblüthen, und aus der Wassertonne riefen die Frosche aufgeregt in den warmen Junitag hinnn. Es war, als stöhnte der Garten vor Gluth; Harz und Honig quoll. und auf der Stirn der kleinen Irren, die fieberhaft mit einem alten Stecken trumwlrthschaftete. perlte der Schweiß. Man hörte vom GefangenHof her die Mlttagsglocke tonen: dann vernahm man das Geklapper unzähliger Holzpantinen auf den Steinfliesen, und nun wußte jeder, der etwa aus der Chaussee vorüberging, es war die Stunde, da die Gefanaenen an die frische Lust geführt wurden. Nur Manechel wußte von dem ailen nichts. Sie wußte nur, daß sie den Stecken kurz und klein haben mußte, zu tausend Splitterchen zerhackt. Sie schlug ihn auf den Feldstein auf, den sie sich aus der Erde gegraben hatte, und ihr Gesicht glühte vor Gluck. Immer wenn in Splitter flog, jauchzte sie auf. und schlug mit rasender Heftigkeit weiter. Immer und immer wieder entrang sich ihr diese: grausame. belle, kleine Schrei. Und mit tlfifaf tt Geschwindigkeit plapperte sie in ihr kleines Henkerswerk hinein. m"i f f ' i i- . r m i jr '-piUMÜU UllUlt IC UU. VilU Uyui: p r f . ten war aur lyren ionnigen iiita ae fallen. Sie sah einen fremden Menschn vor sich stehen. Er nxir durch das sonst fest verschlossene Thurchen, ws zum Gkfngennhfk führte, tin. Man hatt, ihm ngrtz egunnigung gewaqri: icy lagiicy ein Halde Stunde in dem von Mauern umaebenen Garten zu ergehen. TXnn er war ein Herr auS gutem Stand und hatte große Mittel und große Protektionen hinter sich. In seinem grauen Gefangenenanzug stand er regunglsos vor Mariechel da. Der Vlick auf das irrsinnige Kind war fast stier. Etwa? Seelenverwandtes sprach von ihr zu ihm. So, so möchte auch er etwas halten in der Hand, gegen den Boden schlagen, zerbrechen, zerHämmern, zersplittern, in Nichts zerstampfen. Wie in ein Wasser, das Ringe treibt, stumpssin. nig, hypnotisch angezogen, starrte er in Mariechels Spiel. Endlich ließ sie ab. Der Schweiß lief über ihr Kindersesicht. und Le trocknete ibn mit dem

grauen Sack. "IHn tiefer, zufriedener i-eufzer spannte ihre Brust. Nun," sagte der Gefangene, indem er sich bückte, ein paar der zersplitterten Reiser aufhob, und sie wie ein Bouquet zusammenthat, du hast, weiß Gott, eine kräftige Hand. Hast du Jemanden niedergeschlagen, wie ich? Und denke, daß es mir nur halb ge. lungen ist. Denke, daß sie sich erholt, und draußen, in der Welt, mit ihm weiterlebt, mich weiter betrügt und daß ich nie über diese Mauer kann " Die kleine Irre hatte den Kopf er hoben und sah harmlos lächelnd auf

den wild vor sich hmmurmelnden Mann. Hier mache ich dir einen Besen." sagte r, indem er eine Handvoll ergriff und dasselbe wie ein Band um den Reiserbusch wickelte: .schlag todt damit, was dir unter dleHande kommt. Komm, schlag die dicken Rosen todt Komm, hier die Reseden auch!Er nahm den Relserbusch und holte aus und machte es ux vor. Em verweifeltes Lachen war rn seinem Ge icht. Auch Mariechel lachte und jauchzte laut auf, als er wie besessen in die Blumenrabatte schlug. Plötzlich . 1. . t ti rn p . uey er ao uno warf vie weiser mn. Schwindel alles Schwindel, mur melte er wie ermattet vor sich hin. Dann aina e? Ianasam. obne nck nacb Mariechel umzusehen, wieder der kle: nen Pforte zu. yi 1 1Aber am anderen Tage um dieselbe Stunde war er wieder da. Heute erkannte ihn Mariechel schon von weitem. Und sie jauchzte laut. Sofort warf sie sich wieder auf ihr wildes Spiel. Aber heute sammelte er ihr keinen Busch von Reisern und machte ihr keinen Besen. Er sah nachdenklich auf sie hin. Und er pflückte eine Handvoll Reseda ab und brachte sie lhr. Aber keine einzige schlug er todt. Und so kam er Tag um Tag. Bald war es ihm eine Freude, eine Abwechselunq, fast eine Anregung, im dumpsen Dämmer seiner Zelle an das Kind zu denken. Denn er errieth, daß es kein Thier war. Daß ein Seelchen umging in dem kleinen, irrlichternden Körper, das nach Erlösung schrie. Eines Tages legte er ihr die Hand auf den Kopf. Lanasam. ganz langsam streichelte er ihr blondes Haar. Mariechel saß ganz regungslos. Wie ein Hündchen hielt sie sich still, um den wohlthätigen. den warmen Schauer, der durch ihren Körper flog, nicht zu zerstören. Und in süßer Behaglichkeit, als lutsche sie an einem ungeheuer süßen Bonbon, brummelte sie vor sich hin: &m! lem! lem! An einem anderen Tage nshm er sie bei der Hand. Marschirend grng er mit ihr den Kiesweg auf und ab. seine Schritte nach den ihren richtend, wobei er zählte: EinS, zwei, drei, Rische rasche rei. Bier, fünf, sechs. Wo ist die Hex'. Sieben, acht. neun. zehn. Achtung! Rechtsum gehn!" Bei diesem letzten Saß schwenkte er sie immer leicht um. daß sie in einem ganz kleinen Bogen von seiner rechten Hand zur linken flog. Ein helles, jubelndes Lachen belohnte ihn jedesmal. Und in seinem Herzen tönte es wieder, als er plötzlich, bei einer neuen solchen Schwenkung, von ihren bisher blöd versiegelten Lippen die Worte vernahm: .Achtung ! Rechts um gehn !!" ; ßines Taaes kam Mariechel ihm entaeaenaestünt und zerrte ihn nach dem Pförtchen hin. das in der denGarten von der Chaussee trennenden, yoden. mit Eisenstacheln versehenen Mauer angebracht war. Wie oft war er von ihren Spielen hinweg an diese Psorte geeilt, hatte an ihr gerüttelt und geschüttelt und war niedergekniet, um durch das Schlüsselloch einen Blick auf die Landstraße zu erHaschen. An diese Begebenheit erinnerte sie sich dumpf. Den aanzen 'iorgen lang hatte sie gleichgültig und stumpf dem Gartenarbeiter zugeschaut, der durch diese kleine Pforte den auS der Regentonne schöpften Morast in seinem Bottich in den Chausseegraben hinaustrug. Sie yatte vor sicy mngeiungen und aebrummt. Und auch als er den Schlüssel stecken ließ und davonging in den Hof, um sich Schaufeln und Harke " ' 1 r..ri zu yoien, war leineriei kui in iqr. sich der unverschlossenen Pforte zu näHern, erwacht. Erst jetzt, als sie ihren ffreund eintreten sah. fuhr irgend ein Erinnerungsblitz durch ihrenSinn. der schwache Schatten von elncm Gedanken. Sie zerrte den Gefangenen nach der Pforte. Und aufmunternd, eifrig, während sie auf die rostige Klinke drückte, schnattert sie voll Eile: Lem! lem! lem! lem!' Der Gefangene hatte den Schlüssel umgedreht. Ein gurgelnder Laut kam aus seiner Kehle. Er warf sich gegen die Thür, die ächzend nachgab, und taumelte hinaus. Mariechel, die dicht r . .n v Cf il yiNler iyiN genaue uuc, uiu ihm von der Gewalt des Anpralls aus die Landstraße Sie sank halb in die Knie, Aber im selben Augenblick sühlte sie, wte s von eisernen Firmen ' r 1 , t r 1 l!J... ergriffen uno in oen surien zuruugc' stoßen wurde. Der Schlüssel knarrte, die Pforte schlug hinter ihr su. Und eilende, fliehende Schritte entfernten sich draußen aus der Landstraße. Sie stand eine ganze Wie, wie sie hineingestoßen worden war, rn derr 1 r y ' T i.rt V. ITlJCIL liocn scyiksen vsieuung nu blöde vor sich hin. Zuor iyren ugen hüpste in Frosch, der sich wohl beim HituSschasfen aus dem Morastbottich auf den Kiesweg gerettet haben mochte. ! . 1 f r l 1 1 und sie lacyie oe: seinen Sprüngen mm rr.d ber.lick, auf. Vlödlich verzerrte

sich ihr Gesichr. Ein 'Regenschauer schien über ihre Züge zu gehen der

Blitz der Erinnerung fuhr im Zickzack durch ihr Gehirn. Sie wandte sich nach der Thür um und sprang an ihr auf und ab. Sie rüttelte am Schlosse und kauerte nieder und starrte mit ihrem leeren Blick durch daS Schlüsselloch. Sie rannte davon und kehrte zurück und stieß und schlug mit ihren dünnen Fäusten gegen -die Thür Aechzen, Stöhnen, rasches, wildeS Schnattern ging von ihren Lippen und ihre leeren Augen irrten immer wieder, immer wieder zu dem Schlüsselloch, suchten, suchten den, der sich gerettet hatte. Und plötzlich hörten die drüben im Gefangenenhause ein wildes Geschrei. Die Jnspectorin, die gerade an der Teigmulde stand, um zum zwanzigzährigen Dienstjubiläum des Mannes Kuchen einzurühren, eilte auf den Hof auch Bartel, der Gartenarbeiter kam herbei und der Inspektor, dessen Nase schon von weitem schillerte ; und die Kinder, selbst die lahme Anna; und die Mägde, die in der Waschküche mit dem Gartenarbettn geschäkert hatten: alle, alle kam, sie und eilten in den Garten. Da lief Mariechel in dem grauen Sack und schrie und schrie. Und sie tobte wie in ihren schlimmsten Tagen. Und wie einst war sie ein kleines Thier. Ein Hund. Und sie kroch auf allen Vieren. Und von ihren Lippen klang langgezogen und herzzerreißend, daß es selbst den Gefangenen in den Zellen durch Mark und Berne fuhr, ihr yerz zerreibendes : Lem! lem! lem! lem! lem!!" Und erst am Abend merkte man das Fehlen des Gefangenen. ltegyptifche KneipgeNleS. Schon die alten Eativter kannten die berauschende Wirkung des Gerstensaf les. 15 tu oaar von ihnen ein Bild erhalten, auf dem ein Mann, der vom Gerstensaft betrunken ist, von seinen neipzenossen nach Hause gebracht wird. Sehr belustigend ist ein 3000 Jahre alter Papyros, der eine Warnung des Philosophen Ani an einen Studenten in Channu entbält. Sie lautet folgendermaßen: Es ist mir geagt worden, dafe Du nicht nur Deine Studien vernachlässsast. sondern Dick auch den frivolsten Aerstreuunaen bingiebst und Deine Zeit mit Trinken verbring t. Wohin oll Dich d es'r Aiergenuß führen? Vermeide ihn." Die Studenten im Lande der Pyramiden betranken sich also auch schon mit Bier und trieben dann alle möglichen Vossen. Zäune wurden niedergerissen. und harmlose BUraer wurden durch Schläge an der Thür aus ihremSchlaf geweckt. Es zeigt die alten Eavvter in einem ganz neuen Licht, wenn man erfährt, daß sie thatsächlich einen aroken Ruf als leidenschaftliche Biertrinker gehabt haben. Aus der Buchführung eines eayptischen Lieutenants aus der Zeit des Ptolemäus, der seine Ausgaben genau zu notiren pflegte, läßt sich verechnen. datz vor 2000 Jahren ein Quart Bier etwa einen Cent nach unserem Geld kostete. Der Durst muß damals in Egypten pyramidal" geween ein. Ob nicht die aebelmnikvolle. bisher noch unerklärte Sitte des Salamanderreibens von den altegyptischen lstudenten herrührt? Wir wagen die unne Behauptung, dak der Salamander nichts weiter ist als das uralte egyptische Krokodil, dem die Studenen am JM als dem Sinnbild der Feuchtigkeit durch die Reibungssymboil yulvigten. !5 i n e k l u g e G 2 t t i n. Dicherling: Seit Du mir die Briefe z:" Post besorgst. Anna, erhalte ich von einer Redaktion mehr Antwort. Woher kommt denn das?" Frau: Ein ach daher, daß ich das Porto erspart und dafür besser zu Mittag gekocht habe." Unmöglich. Dame: Aber. Herr Lieutenant, ich bat Sie doch um ein Glas Wasser und Sie bringen mir Sekt!" Lieutenant: Gnädiges Fräulein ganz unmöglich! Beden ken doch Aufsehen, wenn Gardeneutenant mit Glas Wasser durch Saal gondelt!" I a s o ! Bräutigam: Theure Alma. würde Dein Papa wohl morgen Nachmittag ein paar Stunden für mich zu sprechen sein? 5wi will ihm meine Liebe zu Dir aesteben!" Braut: Ja, das kannst Du doch auch in einer Viertelstunde abmachen!" Bräutigam: Allerdings aber ich will ihm auch gleich meine Schulden gestehen!" Aus Erfahrung. Hör. Netty, in welcher Compagnie ist denn Dein Schatz?- In der neunten!" Ach. der Elende! Er ist mir untreu geworden!" Aber wie kannst Du denn das sagen? Du weißt ja seinen Namen gar nicht!" Gleichgültig! Die von der neunten Compagnie sind mir schon alle untreu geworden!" Liebe Nachbarn. Mama läßt ergcbenst bitten, es möcht sie sehr freuen, wenn die Fräuleins heute Nachmittags auch spielen und singen möchten. Hört Deine Mama meine Töchter gar so gern? 's ist nur dacum. weil der Hausherr heute Nach, nittags zu uns kommt und da möcht' die Mama, daß er vom Zins was nachlaßt. Qtbönbelt sitzt im Olut. Reine Blut bedeutet reine Haut. Ohne diese keine Schönheit. Cakea. retö, Candy Cathartie reinigen bat Blut, kräftigen die Leber und entfernen alle? Unreine auk dem Körper. Fangen Sie beute an. Pusteln, Qt schwüre, Mitesser und so weiter zu vertreiben. Oaönbett sur 10t. 3n allen Apotheken. Zufriedenstelluvg

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Eisenbahn -Tabelle

ntirnft und bg mg der Verschiedenen Crifcn dahnzüge im Union Depot. Jndianapoli?. Z Vandalia. Aögang-Pottzug 7 0o fb Erpreß li 35 s.'m rpreß 12 35 3 in Acmodation 7 20 öm Erpreß 4 0Q3,rn er . Erpreß . 8 10ot An?unft-Exureß 3 20? i t Expreß 4 45 9Jn Accomodatisn 10 00 in Erpreß 2 25Nm Schnellzug ; 7H5m Vccomadätion Schnellpostzug 8 2 Nm Tleveland, eincinnati, Chicago uni t. Louik. JndianavoliS und Cleveland Division. Abciang Expreß 4 15 ?n VIJPB L 35 Pm Erpreß....... 10 35 5Pm LlMited Expreß 1115 Pm Ervres ?. Ankunft-Expreß 4 1 M N30Vm Limuted Expreß 8 45 Ab Ekpreö 3 10 Nm Ereß 10bNm St. LouiS Division. Abgang Expreß 7 30Vm Limited Expreß 11 45 ZZm W-;:-"- 11 20 3lm Erpreß, töalicb 3Rn Ankunft-Cxpreß täglich 4 05 95m kpreß 10 30 55m Limited Expreß 6 30Nm kpreß 610 Vm Thicago und Cincinnati Division östlich Abgang Schnellzug 3 45 93rn nccomovatlon tsgl 7 00 rn Accomodatisn 10 50 Vm Postzug 2 45 Kni Accomsd. (nur Sonntags). Accomodation ß sn j?m Ankunft-Rushville Aceomodation. vomuq ii 40 Jnd'plö Acc. (nur Sonnt.). Accomodation 11 15 Vm Accomodation 6 40 Ab Schnellzug 11 05 Am Chicago und Cincinnati Division westlta. Abgang Accomodation 7 10 Vm Schnell.Post 11 45 Pm Lasayette Accomadation. ... 5 15 97m Schnellzua 12 30 Vn, Ankunft Schnellzug 3 30 Pm Lasayette Accomodation ... 10 30 Vm Schnellpost 2 35 Nm Accomodation 545 Nm Peoria Division westlich. Abgang Expreß 7 25 Expreß 11 45 Nn: Danville Accomodation. ... 4 35 Nin Expreß 11 15 Du, Ankunft Expreß 3 30Vm Danvllle Accomodation 10 30 Vm Expreß 2 42 Nm Expreß 6 16 Nm Peoria Diviston östlich. Abgang Expreß 6 20 Vm Accomodation Expreß 3 25 Nm Ankunft Expreß H 35 ccomodanon Expreß...... 9 00 Lake Erie und Western. Abgang Expreß 7 00 23m expreß - I 20 Nm Expreß 7 00Nw Schnell'Ervreß Ankunft SchnellExpreß expreß iozoxu Expreß 2 40Nm Expreß 6 00 Nm Pittzlurg, Cincinnati, Chicago uni St. Louik. JndianavoliS Division. Ädgzng Ezpreß . , 5 OD Nir. Lolumbus Accomodation.. . 7 00 Vn: Expreß 3 25 Vm Ecbnellpostzug No. 14 8 25 Nul expreß 7 10 Vm Ankunft aineuzug 8 05 Nm Expreß 12 25 rn Accomodation 3 15 Nm Expreß 6 50 Nm Expreß... 10 00 Nm Ehicago Division via okomo. Abgang Expreß 11 35 Vm Crvrek 12 05 Nm Ankunft Expreß 3 45 Nm Expreß 3 2!) Vm LouiSviSe Diviston. Abgang Expreß 3 30 Vm omsvllle Accomovation... 8 15 Vm Schnellzug 3 30 Nm Accomodation 4 l 0 Nm Ankunft Accomodatisn 10 20 Vm Schnellzug 11 30 Vm Accomodation 5 4Nni Spezial täglich 12 25 N! Cincinnati, Hamilto und Dayton. Abgang Mail 8 05 Vm 45 Vn; 45 Pn; 00 Ad 45 Nur 45 Nm 45 Vm 45 Vm 50 Nm 35 Vw 50 Vm Abgang Expreß 3 tzmclnnatl Acomortlsn . . 10 Expreß 7 Expreß 4 Erpreß 2 Aakunft Accomodation 11 Expreß 12 Expreß 7 Expreß 10 Erpreß 6 Ankunft Mail 6 50 Indianapolis und VineenneS. Abgang Expreß 8 16 Vm Vincennes Aecomodatio . . 4 20 Nm Ankunft VincenneSAccomodat.on10 40 Vm Expreß 4 50 Nm Cincinnati, Wabash und Michigan Abgang Expreß 6 35Vm Expreß 11 15 Dm Expreß 4 50Nm Ankunft Expreß 8 25Vm Expreß 3 10 Nm Expreß 8 45 Nm Indianapolis, Decatnr und Wefter Abgang Expreß 8 15 35m Accoudation 3 45 Nm Schnell.Expreß 11 10 Nn. Nnkunft Schnell. Expreß 3 35 Vm Aecomodation 10 40 Vm expreß 4 40m Chicago, Indianapolis und Loulsville.' Monon Route. Abgang Expreß 12 65 Vm Flber 3 35 Km Mail. .... 7 00Vm Expreß (via J D äl W) ll KO Vm Ankunft Expreß 3S0Vn. Mail....... 7 55 Nn. Expreß (via 3 D & 20)..... 2 40Nm omm Flyer 4 37Nm