Indiana Tribüne, Volume 22, Number 262, Indianapolis, Marion County, 10 June 1899 — Page 2
FndZana Tribüne. Frsckci 5czlick und Sonntszö.
Vttägltck'.Tr!bSn'' kostet du?ch ben Illjtt J Scwt per Woche, die -onnt,g.Artbal kt der Woche. Leide lüfte IS TentS n S Scnt der CTtt. Ver P,ft uierhalb kU& z,g,ch!5i U ,ra?b,hlnz ' H alt. OfTuit 18 eüd Vlabam 6$ Indianapolis, Ind., 10. Juni 1899. Verunglückte ToreroS. Die spanischen Stierkämpfer haben in letzter Zeit viel Unglück gehabt, und !bcr Tod hat mehrere bedenkliche Lücken in ihre stattlichen Reihen gerissen. Nun smd wiederum zwei bekannte Toreros ihrem schrecklichen Beruf zum Opfer gefallen, und der eine von ihnen wenigstens unter ganz befonderZ tragischen nd rühmlichen Umständen, die seinem SEnde etwas kon dem Stempel des Martyrthums aufdrücken. Er ist unier dem Namen Mazzantmito nicht zu verwechseln mit dem großen Matador Mazzantini, Spaniens gelehrtem Champion - Torero in der Sportwelt bekannt und war ein tüchtiger Vanderillero, einer jener unerschrockenen Gesellen. iie dem Stier die peinigenden Pfeile in den Nacken bohren. Jetzt hat der arme Bursche seine Strafe weg, der rasende Stier hat ihn zu Tode gepeinigt. Aber Bewunderung und Mitleid mischen sich in den Abscheu, den unsereins vor diesen Gladiatoren empfindet; denn Mazzantinito hat sich für andere geopfert, er hat durch sein sckreckliches Sterben viele Menschenleben gerettet. Es herrscht nämlich bei bin Corridas die Unsitte, daß beim Stürzen des letzten Stiers eine Schaar t)er Zuscbauer von ihren Sitzen in die Arena springt, um zuzuschauen, wie baS verendende Thier den Gnadenstoß hält. Bei der letzten Corrida im Escurial war wiederum das Schauspiel mit diesem tollen Unfug geschlossen worden. Allein zu früh! Der Stier toat noch nicht todt gewesen. Er raffte sich auf und stürzte sich auf die eindringende Menge. Eine schreckliche Katastrophe schien unvermeidlich. Alle will fliehen, einer stolpert über den anUxtn, ein Knäuel von Menschen wälzt sich auf dem Boden. Auf diese geht Der todtwunde Stier los. Schnell entschlössen wirft sich Mazzantinito dem Thier entgegen, um es von den Bedrohim abzulenken. $l?r er ist kein Matator. Er geräth dem Stier vor die Hörner, der ihn packt, ihm die Brust oufschlitzi und ihn hoch in die Luft schleudert. Dem Niederfallenden geht der rasende Stier wiederum zu Leibe, und zwar so dicht an der Barriere, daß lange, schreckliche Minuten hindurch Niemand dem Unglücklichen zur Hilfe eilen kann. Er braucht auch keine Hilfe mehr, er ist längst todt, als sie kommt. In der Zwischenzeit aber hatten die Vorwitzigen sich retten können. Ehre tir. Andenken des armen Mazzantinito! Am selben Tage verunglückte in der Madrider Plaza de Toros der Matador Vombita im Kampfe mit Vlan ducho, einem der wildesten Stiere, die je in der Arena getobt haben. Vombita hatte schon von Anfang an Malheur mit diesem Thier gehabt. All' seine Künste wollten nicht bei ihm verfangen. Blanducko hatte es auf die Person seines Matadors abgesehen, nicht auf daö rothe Tuch. Wohin auch Bombita wie eine Katze springen mochte, immer war Blanducho wieoer da und ihm dicht auf den Fersen; er schien entschlossen, seinen Gegner mit in den Tod zu ziehen. Dreimal, viermal führte Bombtta den Deaen zum Todesstoß, aber immer erfolglos. ZuIcfet traf ihn der Stier gar voll in die Hüften. Nun wurde Bombita taumelig und fuchtelte nur noch mechanisch mit seiner Waffe umher, verlor einen Schuh, stolperte, war verloren. Seine Genossen wollten ihm zu Hilfe eilen. aber der Stier hatte für Niemand meh, Augen .als für Bombita. Kein vorgehaltenes Tuch interefsirte ihn mehr, nichts lenkte ihn ab. Da griff ein Puntillero zum letzten verzweifelten Mittel, um Bombita zu retten. Er stieß demStier von hinten sein kurzesDolchmesser in's Gehirn, um ihn so vor der Zeit abzuthun. Aber der Stich war nicht tödtlich gewesen und verschlimmerte die Sache. Brüllend stürzte Blanducho jetzt vorwärts, voll auf den unglücklichen Bombita los und bohrte ihm die Hörner in die Brust. In diescm Augenblicke, und während die übrigen Toreros ihren Genossen in den Armen auffingen, trat Reverte, der große und unfehlbare Meister des Degens, vor Blanducho und that mit einem einzigen Stoße, bis an's Heft, den Schrecklichen ab. Schulbildung und Verbrecherthum. Die vielfach erörterte Frage über die Beziehungen der Schulbildung zum Verbrechertum ist von der Pädagogischen Gesellschaft in Preußen statistisch untersucht worden. Demzufolge ergab sich, daß in fcen östlichen Provinzen, wo die Schulpflicht nicht streng befolgt wird, sich eine viel größere Verbrecherzahl jährlich zeigt, als in den westlichen Gegenden. Es kommen auf 100.000 Einwohner in Westpreußen 1926 Verbreche?, in Posen 1783, in Ostpreußen 1673, in Ober - Schlesien 1605. in Pommern 1385, hingegen in Westfalen 1035. Hessen - Nassau 1006. Rhein land 964. Soenzollern 751. Im gleichen Verhältnisse ist auch eine Abnahme der Verbrechen gegen Staat. Religion und öffentliche Ordnung zu verzeichnen. Davon entfallen auf 100.000 Einwohner rn Westpreußen 489, in Posen 322, in Pommern 265, in OberSchlesien 250, in Ostpreußen 236, hin gegen in Westfalen 173, in Hannover und Sachsen 170, Rheinland 160, Ho. henzollern 103. Bemcrkenswerth ist ferner, daß seit 1890 auch in den Ost Provinzen mit der Ausgestaltung de Schulen ein stetiger Rückgang der Ver frechen zu constatireu ist. ,
Gin telegraphischer Wunderap parat.
Budapest, im Mai. Die Elektrotechniker der Telegraphie beschäftigen sich schon lange mit der ??raae. wie den seit etwa zehn fahren in überwältigendem Maße sich steigern! S 9)fn(yr(trfn n V r? t onmYfn k VtU vUl4UUm u viu -nnvyvuv Genüge gethan werden könne. Die Vermehrung der Leitungen hat ihre Grenzen; da die meisten Leitungen von den grogen Zentralen ausgehen, stehen ste sebr bald eine der anderen im Weae. wie dies jetzt schon der Fall ist. oder sie verursachen so hohe Kosten, daß die Rentabilität aufhört. Die Techniker haben deshalb ihr Augenmerk auf eine möglichst starke Ausnutzung der vorhandenen Drähte gerichtet, und es ist in Enaland und Amerika schon aelun gen, mit dem System Wheatstone in der Minute 400 Worte abzutelegraphiren, aber die Apparate, mit denen dies geschieht, sind sehr kostspielig und complicirt, und am Ende genügt auch diese Leistung den modernen Ansprüchen nicht mehr. Nun wurden von Zwei ungarischen ?lnaenieuren. den Serren Vollak und Virag, Apparate erfunden, welche eine bisher für unerreichbar gehaltene Aus nutzuna der Telegraphenleitungen er möglichen. Diese Apparate, deren Patente Eigenthum der Bereinigten Elektricitäts Actien - Gesellschaftsind, wurden hier vom Direktor der Gesellschaft Josef Pinter im Beisein von dervorraaenden Fachmännern des In und Auslandes in Function vor gefuhrt und fanden wegen ihrer verbluffenden Einfachheit und ihrer vollständiaen Verläklicbkeit die böchste An erkennung. Die Schnelltelegraphie sin det mit den gebräuchlichen Zeichen oes Morseapparates statt, die aber pothographisch abgegeben werden, und von denen 3000, statt wie jetzt 70 auf einem Meterstreifen Platz finden. Sie benöthigen nur ein Papier das 65 Centimeter lang und SCentimeter breit ist. Daö System wurde praktisch auf einer vom ungarischen Handelsministe rium zur Verfügung gestellten Leitung von 650 Kilometer Länge ausprobirt und ergab ein überraschendes Resultat. Es wurden auf dieser Leitung bei 20 Volt Spannung, sowohl bei schönem Wetter als bei strömendem Regen 70.000 Worte in der Stunde abgegeben, bei 25 Volt Spannung aber 100. 000 Worte, und eö ist damit die höchste Leistunasfähigkeit des Apparates noch nicht erschöpft. Die Absenkung der Telegramme erfolgt mittels perforirter Papierstreifen, diese werden aber nicht vom Telegraphisten direct auf die Leitung mit Tastern abgeklopft, sondern vorher mit einem Stanzenapparat, der nach Art der Schreibmaschine construirt ist, dem Morse - Alphabet entsprechend vorbereitet. Dies kann auf einer beliebigen Anzahl von Apparaten von so vielen Telegraphisten zugleich verrichtet werden. wie zur Verfügung stehen. Die eigentliche Absenkung der so vorbereiteten Telegramme ist danz keine Kopfund Hand-, sondern nur MaschinenArbeit und geschieht äußerst rasch, so daß der Draht eine ungeheure Menge von Depeschen hintereinander erledigen kann, die für ihn vorbereitet wurden. Man muß den hohen Werth dieses Systems schon da anerkennen, wo eine Menge Leitungen zur Verfügung stehen, ganz unschätzbar wird er aber in Fällen und an Orten mit wenigen Lei' tungen. wo sich unversehens mit einem Schlage zu befördernde Drahtmeldungen häufen, so auf Kriegsschauplätzer, und in entlegenen Provinzen. Bisher wurden solche Leitungen in derartigen Fällen vom Staate für sich mit Beschlag belegt, und den Anforderunger. der Zeitungen und des Publikums konnte nicht Genüge geleistet werden. Die Erfinder mußten nun bedacht sein, die Aufnahme Apparate Uu stungsfähig zu machen, denn bei den gegenwärtigen Systemen wäre eine verzehnfachte Leitung, wie sie die fertigt Erfindung verlangt, undenkbar. U galt es große Schwierigkeiten zu überwinden, aber diese sind glücklich beseitigt. Der bei der Erfindung wirkende Empfänger ist ein Telephonapparat, welcher sehr rasche Schwingungen ermöglicht, die zwar an sich sehr schwach sind und nur den tausendsten Theil eines Millimeters betragen, durch eine sinnreiche Construction aber auf einen kleinen Spiegel übertraaen werden, der mittels Lichtstrahlen aus einem lichtempfindlichen Papier sehr leicht leserliche, hinlängliche große, sehr präcise Zeichen reproducirt. Die Sachverständigen aus aller Herren Länder erklärten einstimmig., dieses System müsse in kürzester Zeit eine Umwälzung auf dem Gebiete der Telearaphie verursachen und werde ohne al len Zweifel überall eingeführt werden. Auch dürfte sich der Preis de Telegra phirenö nach der Einführung desselben wesentlich niedriger stellen. : Ehr finttzu und yremdenyak i (lhwa. ' Christenhai und Fremdenhaß sind in China Beariffe, die sich vollkommen decken. Wollte man auf den Ursprung zurückgehen, so müßte man eine Ge schichte Chwa seit den letzten 260 Jahren schreiben, in der daö Capitel Opiumhandel und Opiumkrieg- einen ausgedehnten Raum beanspruchen könnte. Vor genau 250 Jahren war es, als die ersten enalischen Schiffe, Send linge ver mächtigen ostindischen Com pagnie, in den Kanjonstrom einfuhren, um Handelsbeziehungen anzuknüpfen. Lerrätherisch wurden sie aufgenommen, aber die Macht der englischen Waffen erwies sich als überlegen, und sehr bald mußten die Mandarinen auf die Wünsche der Fremdlinge eingehen. Dieser ersten Demüthigung durch die Stämme der rothhaarigen Dämonen, der Barbaren aus den Gegenden, wo Nebel und Sturm heimisch sind", sind im Laufe der Zeit viele weitere nachgekommen. Die größten erfolgten im I Ovlumkris. fees jtta Engländern
1842 Hongkong einbrachte und dem Welthandel die Hafen Kanton, Shanghai, Amoy, Futscheu und Ningpo öffnete, weitere traten in den Kriegen der Jahre 1856 bis 1858 ein, die mit der Eroberung Pekings durch die verbündeten Engländer und Franzosen endeten. Der Opiumkriea wird von
der Geschichte als ein ungerechter bezeichnet, aber am Ende war es doch die Anmaßung der Mandarinen, die alle die Kämpfe provocirte. Durch diese Kriege wurde daö Land den Fremden mit Gewalt geöffnet; die Zahl der ihnen zugänglichen Hafenorte stieg nach und nach auf vierundzwanzig. Aber wie wurde durch diese Niederlagen auch das Selbstgefühl Chinas gedehmüthigt! Das feiner Ansicht nach älteste und größte Volk der Welt, dessen Cultur und Bildung die höchste und vornehmste unter allen Völkern der Welt war, das sich bereits in Seide kleidete, als unsere Urahnen ihre Gneder noch in Felle hüllten, das Land des Confuaus, des größten Welsen aller Zeiten", war durch die Macht barbarischer Waffen gezwungen, Religionssreihelt für beide christliche Religionen zu gewahren. Es ist begreiflich, daß die Missionare, vielfach die einzigen Weißen inmitten Millionen von Chinesen, der durch einheimische Priester und Mandarinen immer wder ausgestachelten Wuth des chinesischen Pöbelö zumeist zum Opfer fielen. So ergab sich der Chnstenhaß aus dem Fremdenhaß, und heute decken sich, wie bereits oben erwähnt, beide .Begriffe vollkommen. Aber es hat schon einmal eine Zeit gegeben, in der, wenn auch nicht das Christentbum selbst, so doch seine Verbreiter sich eines gewissen Ansehens in China erfreuten. Das war im 17. und 18. Jahrhundert, als gelehrte Jesuiten sich China als Missionsseld ausgesucht hatten und e3 verstanden, durch ihre Kenntnisse auf den verschiedensten wissenschaftlichen Gebieten, so namentlich aus denen der Astronomie, der Mathematik und Technik, den chinesischen Herrschern Achtung und Bewunderung abzuringen. Aber die Mandschu - Kaiser glaubten in den Missionaren doch Sendlinge sremder Mächte sehen zu müssen, welche ihrer Herrschaft selbst den Untergang bereiten würden, irnb so gaben sie selbst das Signal zu den ersten größeren Christenverfdlgungen. Auch die 1850 ausbrechende-Tai-ping - Rebellion, welche beinahe der Mandschu Dynastie ein Ende gemacht hätte, blteb nicht ohne unaünstige Nachwirkung auf das Christenthum in China. Man vergaß es in den Kreisen hochmögender Mandarinen nicht, daß der Anstifter der Rebellion, Hungsiutsenen, im Grunde ein von christlichen Gedanken beeinflußter Schwärmer war, der sich sogar einen jüngeren Bruder Jesu nannte. Die Teufelslehre" wurde von Stund an mit noch mißtrauischeren Augen beobachtet. Im Jahre 1869 wurde in Tientsin der Missionar Williamson ermordet, ohne daß man seine allgemein bekannten Morder zur Verantwortung gezogen hätte. Aber dieses Verbrechen war nur der Vorbote zu dem furchtbaren Blutbad im Jahre 1870 in derselben Stadt. Ein katholisches Nonnenkloster wurde gestürmt, und die Schwegern wurden mit chinesischer Grausamkeit zu Tode gequält. Frankreich begnügte sich mit einer Geldentschädigung und einer formellen Entschuld!gung, die, bezeichnend genug, von demselben Beamten ausgesprochen wurde, der das Verbrechen verschuldet hatte. Auch wurden einige der Mörder hingerichtet, aber in Ehrenkleidern, und au die Execution folgte ein feierliches Begräbniß. während den Angehörigen der Hingerichteten von vielen Seiten größere Geldspenden zuflössen. Im Jahre 1870 wurden in Folge einer aufreizenden Proklamation des Admirals P'eng nichts weniger als achtzehn evangelische neben vielen katholischen Gotteshäusern dem Erdboden gleich gemacht, die eingeborenen Christen von Haus und Hof getrieben und beraubt. Die Anstifter dieser Verbrechen ließ man ganz unbehelligt. Der nächste Markstein in der Geschichte der neueren chinesischen Christenverfolgungen ist das Blutbad in Sungpu am 1. Juli 1893. Während eines großen Götjenfestes drang eine Schaar bewaffneter Chinesen in tai Haus der Missionare ein; diese flüch. teten sich auf dos Dach und dann von Dach zu Dach weiter, ihren Verfolgern zu entgehen, bis sie das letzte Haus der Straße erreicht hatten, von wo sie in die ' wüthende Menge hinabspringen mußten. Dabei schlug und stach man die Aermsten zu Tode, daß ihre Körper unförmige Massen bildeten. Auch dieses Verbrechen blieb an seinen wirklichen Urhebern ungesühnt. Am 10. August 1894 wurde in einem kleinen Städtchen der Mandschurei der schottische Missionar Wylie ermordet, sein Diakon halb todt geschlagen, die KZrche zerstört. Die Thäter waren chinesische Soldaten, die in ihrem Mordwerk durch keinen Offizier gehindert wurden. Besonders zu leiden hatten die katholischen Missionen während der Zeit des chinesisch-japanischen Krieges. Leichen wurden in den Höfen und den Gärten der Missionsanstalten heimlich vergraben, dann öffentlich wieder ausgegraben und die Körper als die Reste von den Missionaren ermordeter Chinesen ausgegeben. Und bei den meisten dieser Schändlichkeiten hatten die Mandarinen ihre Hand im Spiele, die von der Ausbreitung des ChristenthumS eine Verringerung ihres Einflusses und ihrer Macht befürchteten. Auf Millionen bezifferte sich in jenen Tagen der Verlust an Kirchen. Spitälern und Eigenthum katholischer Chinesen. Und dann das Gemetzel am 1. August 1895 in Fusan bei Kutscheng. dem zehn Missionsleute zum Opser sielen, darunter Frauen und Kinder! Und die vielen Blutthaten neueren und neueren Datums bis auf die erst
jüngst erfolgte Hinschlachfung einer Anzahl chinesischer Christen in der Provinz Schantung, von denen drei, darunter ein Kind, lebendig geröstet wurden! Es liegt System in diesen ChristenVerfolgungen! Die Mandarinen und höheren Klassen befürchten von dem Christenthum eine Rebellion der Geister. Das dumme, unaufgeklärte, niedere Volk aber erblickt in den Missionaren Teufel, Zauberer und heimliche Verbrecher, denen man alle die Eigenschasten andichtet, die bei uns in alten Zeiten zu den grausamen Hezenversolgungen geführt haben. Immer noch Nedell. Die Mehrzahl der Cons5derirten. welche, in dem Glauben an ihr vermeintlich gutes Recht, einst die bewaffnete Faust gegen die Union erhoben, hat sich, wohl oder übel, der neuenOrdnung der Dinge gefügt und nur wenige sitzen noch im Schmollwinkel. Unter diesen verbitterten Rebellen, die nichts gelernt und nichts vergessen haben, ist der alte Basil Hayden, der etwa 10 Meilen von Bardstown, Ky., ansässig ist und zu den reichsten Landbesitzern weit und breit gehört, wohl an erster Stelle zu nennen. Der Greis, dessen Haar der Schnee von 75 Wintern gebleicht hat. lebt seit der Niederwerfung der Rebellion das Leben eines Eremiten, freilich nicht in einer einsamen Waldklause, sondern in einem comfortabel eingerichteten Hause, das inmitten seiner ausgedehnten Besitzungen belegen ist. Vor dem Bürgerkriege war Basil Hayden, der einer angesehenen Familie des Blaugras - Staates entstammt, ein von Energie und Lebenskraft strotzender Jüngling, der zu den schönsten Hoffnungen berechtigte. Als der Krieg ausbrach, trat er in das Rebellenheer ein und focht in dessen Reihen bis zum Tage von Appomator. Bei seiner Heimkehr find er ein Chaos vor: seine Sklaven waren frei und Ruinen bedeckten seine einst blühende Besitzung. Anstatt nun aber sich aufzuraffen und mit Energie die Bewirthschaftung seiner ausgedehnten Aecker in die Hand zu nehmen, bemächtigte sich seiner eine gewaltige Erbitterung gegen die neue Ordnung der Dinge. Alle freundschaftlichen Hilfsanerbietungen seiner Nachbarn wies er mit Hohn zurück und eines Tages schwor er einen furchtbaren Eid. daß er nie wieder die Erde berühren wolle, da Gott ihm so schwere Heimsuchungen gesandt habe. Diesen Eid hat er bis jetzt gehalten und voraussichtlich wird sein Fuß nie wieder den Erdboden betreten. Das Innere seines Hauses verläßt er nie und nie wechselt er mit einem Menschen ein Wort, ausgenommen mit einer oder zwei Personen, die ihm am nächsten stehen; aber auch das Gespräch mit diesen beschränkt er auf das Allernothwendigste. Die Bewirthschaftung seiner Besitzung liegt in den Händen eines Verwalters, den er nur in einem dunkeln Zimmer empfängt; dieser hat besonders streng darauf zu achten, daß kein weibliches Wesen in die Nähe des Hauses kommt. Alle Jahr zweimal kommt ein Bankier aus Bardstown zu dem menschenscheuen Eremiten, um seine Aufträge hinsichtlich Verwendung der reichen Revenue, welche die Farm abwirft, entgegenzunehmen. Was der alte Mann in seiner trostlosen Einsamkeit thut, weiß Niemand; allgemein wird jedoch angenommen, daß er. mit Gold- und Silbermünzen spielend, die Zeit verbringt. Daß die Jahrzehnte lange Einsamkeit den Geist des Greises nicht getrübt hat, erhellt aus den präcisen Ordres, die er seinem VerWalter wie seinem Bankier gibt. Daß der mit der Welt zerfallene Greis biö an das Enge seiner Tage seinem Eide getreu bleiben wird, erscheint kaum
zweifelhaft. O0VÜ 3l8t3 I n e i n e m w L t h k n d e n Kampfe mit einem Eber ist in Lyme. Conn., ein prächtiger Stier unterlegen. Der Eber, der schon mehrere Male auf der County - Fair den Preis davongetragen hat. befand sich aus James A. Bill's Weide und dorthin verirrte sich der Stier. Sowie letzterer das Borstenthier sah, wurde er wild und stürmte mit gesenkten Hörnern darauf los. Das Schwein ließ ihn ruhig herankommen, sprang dann etwas zur Seite und schlug seine Zähne in die Nase seines Angreifers. L-tzterer brüllte vor Schmerz und mußte feine ganze Krast ausbieten, um das Thier abzuschütteln. Eine weite Attacke endete mit einer neuen Hiebwunde für den Stier, dem Schwein wurden zwei Rippen zerbrochen. So ging es fort, bis der Stier, durch den großen BlutVerlust erschöpft, zu Boden sank und verendete. Die Sophomoren der Columbla Universität, New Nork, ver sammelten sich zum Schluß des Schulzahres auf dem Campus der Anstalt. Vier von den jungen Leuten hoben einen bereit gehaltenen Sarg auf ihre Schultern, und zogen dann in fei'rlicher Procession durch das eine Thor an der 113. Straße nach dem Boulevard und der 110. Straße. Dort wurde der Sarg auf einen Leichenwagen", thatsächlich einen mit vier Pferden bespannten Schmutzkarren geschoben, der die Inschrift Mathematik, Geschichte, Rhetorik" trug. Die Pferde trugen die College Farben. Dem Wagen folgte ein anderer mit einem Faß Bier. Die Parade ginc nach der 111. Str. und 6. Avenue bis zur 123. Str. und Boulevard und dann nach einem leeren Bauplatz gegenüber dem College. Dort wurde ein großes Feuer angezündet und später die College Tavern" an der 122. Str. und Boulevard aufgesucht. Eine hochinteressante Klage ist im Districts - Gericht von Houston, Tex., von Arbeitern, die nicht zu einer Union gehören, eingebracht worden und richtet sich gegen den kürzlich auf dem Wege eines Ausgleichs zwischen der American Brewery" und der Brauereiarbeiter - Union No. 111 abgeschlossenen Contrakt. In demselben beiKj & dab niäljur Union fit
hörende Arbeiter nur dann ?u&m erhalten und angestellt werden dürfen, ! wenn keine Union Arbeiter zu haben ' sind, daß sie aber sofort wieder entlas-: sen werden müssen, sobald sich Union Arbeiter melden. DiePetenten beabsich-
tigen nun einen Einyaltsdefeyi gegen die Ausführung dieses Contraktes zu erlangen: sie geben-an,vazz es Bürger und meistens Familienväter sind, daß ihnen die Gelegenheit, zu arbeiten und ihren Lebensunterhalt zu verdienen, nicht genommen und daß sie nicht gezwungen werden sollten, sich einer Union oder Organisation anzuschließen. Mitten im fröhlichen Spiele fand der 13 - jährige Oscar Friske im elterlichen Hause No. 615 Ost 9. Straße, New York, auf seltsame Weise einen schrecklichen Tod beim Schaukelspiel erwürgte sich der Unglückliche. Frisch und munter hatte der Junge die Mutter verlassen, um sich aus seiner im Hose errichteten Schaukel zu ergötzen, und zwanzig Minuten später fand ihn eine Nachbarin, Frau Theresa Gasser, die Hausmeisterin vom nächsten Gebäude, als sie den Hof .kehren wollte, als Leiche vor. Des Unglückseligen Kopf hatte sich im oberen Ende des Schaukelseiles wie in einer Schlinge verfangen und der Knabe war erdrosselt worden. Ob des schrecklichen Anblickes fast zu Tode erschreckt, verlor Frau Gasser die Geistesgegenwart nicht. Schnell eilte sie in der Eltern Wohnung, im nächsten Augenblick hatte der Vater den leblosen Körper abgeschnitten. Eine Ambulanz vom Bellevue Hospital war in wenigen Minuten zur Stelle, doch Hülfe war nicht mehr möglich, der Pulsschlag hatte aufgehört, das Herz stand still, der Tod war eingetreten. Ebenso unheimlich w'ie eigenartig ist ein Denkmal, welches der verflossene strenge Winter bei Laramie. 23n.. binterlassen hat. Dort erfror bei einem heftigen Sturme ein Pferd im Stehen. Der vom Sturme vayergetriebene Schnee hüllte das Thier ein und hielt es aufrecht. Der Schnee schmolz allmalig, ver avaver veö Pferdes aber blieb mn seinen gespreizten Beinen in der aufrechten Stellung. Osm rknOlanso. Der Mordanschlag eines Vaters gegen seine Tochter aus einem schier unglaublich nichtigen Gründe kam dieser Taae vor dem Londoner Gericht zur Verhandlung. Robert Kershouse, ein jähriger Bürger aus Sheffield, überraschte eines Tages seine Tochter, die die Malerakademie besucht, wie sie nach einer Statue des Amor Akt zeich-icte. Diese FrivoliK'nM frnrfl Viflr Vin'tKtfn ff n.lTrtSr YifiTn tut viuuytfc vvu vtuvui city'uuviv vn art in Wuth, daß er sich zunächst in die Kneive beaab. ,:m seinen Aeraer in Whisky und Brandy zu ertränken. Als er nach einigen (stunoen nach yaut zurückkehrte, sak seine Tochter am Kamin und las. Er stürzte aus sie zu und fragte sie zornig, ob ste noch seine Tochter wäre. Als das erschreckte Mädchen es bejahte, mit dem Hinzufügen, das. sie' ihren Vater liebe und ehre, zog der Trunkenbold einen Revolver aus der Tasche und feuerte mit den Worten: Nein. Du bist mein Kind nicht mehr!" zwei Schüsse auf sie ab. Der eine Schuß drang der Unglücklichen in die linke Backe und zerschmetterte ihr den Unterkiefer. Der um das sittliche Wohl seiner Tochter besorgte- Vater wurde von den Geschworenen zu sieb.'n Jahren Zuchthaus verurtheilt. MitdemFuhrwerkdes Fuhrhalters Penczecznski. der selbst kutschirte. fuhren der Apotheker 5ennings und der praktische Arzt Dr. von Przewoski aus Allenstein (Ost-Preu-ßen). nach Koschno zur Jagd, lls sie hinter der Haltestelle Klaukendorf den nach Koschno führenden Ueberweg. an welchem sich keine Wegeschranke befindet. passiren wollten es befindet sich dort eine scharfe Biegung im Eisenbahnkörper kam ein Zug hcrangebraust. Die Pferde scheuten, rissen sich los, zerbrachen die Deichsel und liefen weg. den Wagen mit den drei Insassen auf dem Geleise zurücklassend. Diese versuchten schnell hinunterzuspringen, aber zu spät. Der Zug erfaßte den Wagen, zertrümmerte ihn in kleine Stücke und zermalmte alle drei Infassen, den Apotheker, den Arzt und den Fuhrmann in einer so schrecklichen Weise, daß mehrere Leichentheile an der Maschine kleben blieben. Der Zug wurde dann, zum Stehen gebracht und das Geleise freigemacht. Während die Leiche des Dr. von Przewoski noch einigermaßen kenntlich ist. bilden die Ueberreste der beiden anderen,' besonders des Apothekers Henning nur einen Fleischklumpen. Mit der Guillotine hingerichtet wurden in Saint - Nazaire bei Paris zwei Verbrecher. Felix Geffroy und Adrien Camson. die einen Greis ermordet und darauf das Haus in Brand gesteckt hatten, um die Spuren des Verbrechens zu verwischen. Die Guillotine war auf der Place de la Republique aufgestellt. Mehr als tausend Menschen hatten sich an den Fenstern, auf den Mauern und den Dächern der Umgebung einqefunden, um Zeuge des blutigen Schauspiels zu sein. Morgens um 3z Uhr trat der Staatsanmalt in die Zelle der zum Tode Verurtheilten, die ruhig und fest schliefen, ließ sie wecken und theilte ihnen mit. daß ihr Begnadigungsgesuch abgelehnt worden sei. Samson schien bei der Nachricht sehr niedergeschlagen und murmelle: eme lollen wir also hinaerichtet werden. Das ist ja unmöglich!". Dann beichteten beide und erhielten vom Geistlichen die letzte Oelung. Eine Stunde später wurde uerst Samson zur Richtstätte geführt. Er zeigte sich sehr gefaßt, küßte das Crucifix und den Priester und stellte sich dem Scharfrichter zur Verfügung. Kurze Zeit darauf war sein Haupt gefallen. Dann wurde Geffroy aus das Brett schnallt. In seinen Zügen malte sich namenlose Angst. In einer Sekunde war der Gerechtigkeit zum zweiten Male Genüge gethan worden. faihfn CS?nrtrfilit. ... A ........ v.iin(iuiiyni yUUCH HUI ! di Mimik i Avlpruch wtimtn.
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Exkursionen nach Greenffeld via Pennsylvania Bahn. Am 14., 15. und 1. Juni werden anläßlich der in Greenfield stattfindenden "Free Street Fair" nicht übertragbare SzcurfionbilletS zu billigen Preisen in Jntianapolis, Cambridge City und den übrigen Zwischenstationen nach Greenfield verkaust. RetourCouponS giltig biS zum nächsten Tage. Die ÄcimM icorle. Eine wichtige Entdeckung. Trch Erneuerung des Systems teerten fast alle Krankheiten geheilt. Es mird in diesen Taaen viel über ßil,c gesprochen und doch ist dies kein müßiges Ee rede. DaS Mikroskop enthüllte die Thatache, daß viele Krankheiten durch einen be onderen Keim oder Pilz hervorgerufen wer )en. Gin eingehenderes Studium und ftora cbunaen zum Zwecke der Entdeckung eines Mittels, welches diese Pilze aus dem Eostem entfernen würde, haben vor Kurzem ergeben, daß es nothwendig sei, das System zu erneuern und das Blut durch die Beseitigung der Pilze zu reinigen, um die Heilung dieser Krankheiten zu erzielen. Es stellte sich her auS, daß Dr. Kay's Renovator da? vollkommenste Heilmittel für alle diese Krankheiten ist, das bis jetzt entdeckt wurde. Es erneuert daS ganze System, reinigt das Blut, bereichert dasselbe, belebt das System und verleiht dem ganzen Körper neues Leben und ver jungte Kraft. Um die wunderbaren Ergeb Nisse beim Gebrauche von Dr. Kay's Reno vator in allen solchen Krankheiten vor Augen zu führen, aeben wir folgenden Auszug aus einem Briefe von Frau E. A. Adams,, und Martha Str., Omaha, Neb.: .In Beantwortung Ihrer Anfrage, welchen Erfolg ich mit Tr. Kay's Renovator hatte, theile ich Ihnen mit, daß ich große Linderung fand und nun gesund bin. In erster Linie hatte ich die Grippe und eS dauerte geraume eit, ehe dieselbe zu weichen schien ; dann trat Malaria ein und ich nahm hinreichend Chinin ein, um den Tod einer Person zu bewirken, verspürte aber keine Linderung, bis ich Tr. Kay's Renovator gebrauchte. Ich litt an Unverdaulichkcit, starkem Kopsweh und hatt Schmindelanfälle, und eS war als ob feurige Zäden und kleine Sterne vor meinen Augen gaukelten. Es freut mich, berichten zu konnen, daß ich nach dem Gebrauche einer Schachtel Ihres Renovators große ?Besfe rung wahrnahm und gesund wurde, ehe die zweite Schachtel zu Ende war, worauf diese mißlichen Uebel Dank Ihrem Renovator gänzlich ausblieben. Ich kann nicht umhin, denselben der leidenden Menschheit zu empfehlen.- Er ist das beste bestehende Hil mitte!, weil er alle Krankheiten heilt, bei welchen sogar alle anderen Mittel vergeblich an gewandt wurden, wie: Unverdaullchkeit, Le ver- und Nieren-Krankheiten, Verstopfung, Kopsschmerz, Magenbeschwerden, Geschwüre, Ausschlag. Schwäche, Skiedergeschlagenheit, Schwindel, Frauenkrankheiten, Drusenoergrößerung, Sodbrennen, unreines Blut, Schlaflosigkeit. Galligkeit, Verdauungsbe schweroen, Mattigkeit, Malaria, geistige Abgestumpftheit, Rheumatismus, Reuralgia, Nervenschwäche, Schlagfluß, Beulen, Salzfiuß, Skropheln zc. Er hat eine wunderbare Wirkung auf den Magen, Leber und Einaemeide; er steigert den Appetit, fördert die Verdauung und heilt alle Störungen dieser Theile. Er schmeckt angenehm, ist leicht zu nehmen, vollkommen sicher und nie dem Ma aen widerlich. Er ist in ftorm von Heltcken. aus concentrirten Ertracte zusammengefetzt nd enthält zwei- bis viermal mehr Dosen i!- rr rr : cir . c. .... ms an siuiilgen nrzneien, waajc sur cenjei den Preis verkauft werden. Dr. Kay's Renovator ist nnn bei fast allen Apothekern zu haben. Preis 25c und $1. Sollte Ihr Apotheker denselben nicht vorräthiq haben, dann Jende man den Betrag und schreibe an die !)r. B. I. Kay Medical Eo. (Westliche Office), 620 südl. 16. Str., Omaha, Reb.,wolrauf Ihnen derselbe prompt per Post und zwar portofrei zugeschickt wird. Diese irma veröffentlicht ferner Dr. Kay's Hand Book of Valuablo Reeeipts and ft Treatise on Diseases, welche Broschüre nach Einsendung Ihrer Adresse und Angabe dieser Leirung Ihnen gratis zugeschickt wird. Viele Leute schätzen deren Werth auf fünf Vollars. Man versäume nicht, seine Adresse einzusenden, denn diese Broschüre ist unentbehrlich. s.cVi Nutovalor ich nu vakautv
verursacht Eyes 8SFOKB TOB w-I BLACK SPOTS BEFORE YOUR EYES ! You see halstha picture on the page, while the other hals is blurred. You have had such an experience. By and by it will pass away, and then a headache cornes. R-.P-AS Tabules will drive away the whole troubla in twenty minutes. Ä er Vorsteher des, Postamts in der russischen Stadt Wiluisk. ku Nadäjin, bat den Bewohnern dieser Stadt folgendes Rundschreiben zustellen lassen: Infolge des großen Wachsthums, den die eingehende Correspondenz erfahren hat, sind für ihre Besorgung nicht weniger als 10 Stunden erforderlich, so daß die Beamten weder Zelt zum Essen nocl, zum rinken finden. Zur Abstellung dieses Mißstandes wird d!e Correspondenz in Zukunft den Empfängern in Wiluisk einen Tag nach ihrem Eingang zugestellt werden, so daß sie z. B. die Briefe, die am 23. ankommen, erst am 2G. erhalten werden." Zum Schluß werden die friedlichen Bürger noch aufgefordert, schriftlich ihre Zustimmung dazu zu geben. Bei einer weiteren Entwickelung dieses Städtchens dürfte sich der .Herr Postverwalter wohl zu einer an deren irnnchnrna reruenen muiien. Cwcirmatt Zttge ! 0. . & D. R R Abfahrt Indianapolis Abfahrt 3 45 m 8 osm , 105m , 'S 4Sm 4 4RttM , 7 ooim Ankunft Cincinnati nfunft 7 80$tn IlSOBm 2Zm S00m 7 45Nm . 10 SONm Dayton Züge, C. H. & D. N. N. Abfahrt Ankunft Indlanapoliö Dayton dfahrr 8üPm . 10 453m Z4SNm 4 4bV!m 7 0091m tlntunft 1iosm 2 S5M C 209tn 7b5m 11 OOttm Toledo & Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft 3nd'plS : Toledo : Detroit bfahrti0 4Sm Ank'ft'4Äm k'ft34Mm 7 0091m . 4 093m . ISBrn ) Ausgenommen Vonntag. Ticket-Ofsi en : Union Station und No. 25 Weft Washington Straße, Ecke Meridian. Die populäre . VWMMU.:jrt j-JVjtüit ist die beste Linie nach tl I Ä Gr E. Bier Züge! verlasse Zndtanapolt ( 7 0033m 11 kBm )3SftKm 12 bk Nacht nku.f..itca beud' ge treffe hier et.... 7Bm 4 mim Täglich aukaen Eonnlag. Die neuesten verbesserten Vestibüls Wngen, Wsgner Schlnfn?gsn elegatt yarlor Wagen und Vßwagen. PDfaI6Iafttlfisll in nMftttAfcnrift ß nm 8 30 Abend bereit. erlast Edicago J45 Morgen. Sann jeder Zeit ach 9 so Abend denktzi werde. 5 259 Waski! Ktratt Titt.OssiceS : g&Stf& etra&i. rank J.R eed, enl.Pass. Aaent. i. 9. Tvt cvocii JDtccaiai. und ucni. aj.flr. u. d a m. r. ngantiL xratnrii anonrr e 0. S. H a v l , r, ist. Pag. ge.
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