Indiana Tribüne, Volume 22, Number 261, Indianapolis, Marion County, 9 June 1899 — Page 3

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TltiKt 7ran nnd ich. wir huben Beide TasraretS evrauüt. uns sie und die Veite Mebi im. die wir ,e imvmuie cietiuM haben. Lekte Smde Satte meine ftrau girrt 2ale tanz rasende opfsamer I icn. ne nanu einige von yren EascaretZ. und Du stillten täftmerun in i,rem Kopfe satt augenblic!. lies). Wir emvse'.',len beide tfrern!. vbaS. Stede oit. Ptttsdurg Haie & Teposit fco.. PlttSburg. Pa. ngenehu,. schmackhaft, wirksam. ertmetfen ut, tdn fcrnnen. vk,z,;x. He,ie Perftovfnng. Hl. mjjen ni rra.n crtv Oivax, vcrnrmazc leine BUrl! Rwr4; ep7, (kirn.-, Ma.trrtl, Kw Yoi-. Sl'g XO-Tn-IM(,l,errju't unv fl.iranir von alle 11 v i VXil.v spciOtfern zur Heilung ter Tabaks Berocncii. Dr. J. A. Sutcliffe, Wund -Arz t, Geschlechts-, Urin- und Rectum Rrankheiten. Office: 155 OstMarketstr. Tel. 941 fsittstundk!, : I bis 10 Nhr ?orm.; 2 l,iz i Nhr Rm r.G.G.Mfnff hat seine O'ftce na.t dem Willoughby Gebäude. Wo. 224 Nord Meridian Str.. erste tage, verlegt. Unce2tunben : Von 2 biS 4 Uhr Nachmittag Telephon : Okflce S'Z Wohnung Jg. " Ite Wohnung besindet f:4 wie bither : 1337 Nord Pennsylvania Straße. Dr. I. Wühler, i2tt Äst sNcSnrt? Str. Sprechstunden : 8 bis 9 Uhr Vorm. ; 2 fctt 3 l hr 8 d!5 9 Uhr LbendS. Telephon 1446. SvreSsnde : oaiUacl um Bsrmittaa. Dlc Ofstcc vou Dr. II. ViMi und Br. C0LE, befindet sich in No. 21 Ost Olzio Strafte. tXT" Telephon No. 927 wie bisher. C. C. EVERT8, Deutscher Zahn - Arzt. to. 8z Horfc JkNAsylvania Str. " a 3 wirb aas Wunsch angewandt. Mnllers Leber - Pillen ist da; beste und nebenbei auch gelindeste Mittel gegen UnVerdaulichkeit, Verstopfung, Leberleiden etc. 25 (?ents die Schachtel bei ZZcrd. 31. Müller, Apotheker, öe Last und Washington Str. . ach in allen anderen Apotheken. WALTER FRANZ, Zahn-Arzt, No. Ost .Market Straße. Cofsin Block. Zimmer 43. Otftc,Et',dn: S btI2Bm., 11115 91m., 7bi9 Äbend. onntaa vn H Nhr m. bt 2. Uhr K1"? iklli , 50 YEARS , EXPERIENCE 7 Ai. ' -.?A TRADr Marks f Designs rf tYV f i Copyrights &c Anrne senrftng fcctoti und descrlptlon mf onlcklr aertAin cur pinion rre wbetner Q InTenttnn H prohaMy pHtentable. Commonlc. tlonmtrictlyfonn.ientUL Handbook on Patent nent sree. ollt cency sor peourir patent. Patents taken tbroutti Älunn Co. recelrt tjxcuü. notier, wlttaout cbnrsre, in tho Scientific rican. A handaomelr Ulnstrated weeklr- lJireet arreulatton of nr ncientiüc lournal. Terins, a a.P. frw.iT mstnth tl. Hold bTftll 11s WgdPaier. ?.v -: .r " , &Co.36,Broa,wa,-newTorK Krauch Office. (25 F FL. Washington, D. C. RlPANS TABWES re intended sor chlldrcn, 1adieS and all who preser a medicinc disgubed äs cotv scctloncry. Thcy mzyhow bc Kad (put. p in Tin Boxes, scvcnty-twö in d doch pricc twenty-sive cents or sive toxe ser one oollar. Any drust will gtt Uia 'isyou insi$t,and they rruy alwaysbe t ebuined by rcmittlng i ThcRipansChei CoiTtpany j. IIUIU i v 1 kivKUWE C U PINGPANKS - jDcutfcl?c fBt ) - Handlung 3üb Alabama Straße. V rigen und Abonnements auf alle im In , , Auslande erscheinenden Bücher und Zettsl, 'ften werden angenommen und promtt abgeliesrrt. An und Verkauf alter Bücher. KolialiJisch A4lolp!a Frey, (Old rre(!om Rig!it.)r Sotary Public, Translator, Correspoiident ode. No. 970 West Walnut St. Tako Bl&kt St, Cjlt,

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Der Bischof in Noth. Roman aus dem Euglischen von David Christie Murrah.

(gortjetung.) Xa. mfinl'ipbdipn" ant.orteje fJt in so nüchternem Tone, als ob si? i::i aefraat bätte. wie viel Whz es sei. sät er ihr einen Schlag versetzt, so wiirz sie kaum mehr überrascht und verletzt gewesen sein. Iah entzog sie ihm ihre Hand und erhob sich. Haben Sie gehört, was ich Ihnen gesagt habe, Mr. Finch?" fragte sie spitz. Ja, Liebchen," entgegnete Tom verwirrt. Nein, Liebchen, ich " Rasch wandte sie sich ab und entfcrnte sich, und er erwachte aus seinen Träumereien und sprang in äußerster Bestürzung auf. als ihre Stimme mit einem leichten Beben darin an sein Ohr schlug. Nun, gefällt Dir Dein Spaziergang. Papa?" fragte sie. Jetzt stieg eine unklare Ahnung in ihm auf, daß er etwas Furchtbares verbrechen haben müsse, denn es war keine Selbstüberhebung, wenn er sich bewußt war, daß in ihren Augen seine Gesellschast der ihres Äaters, mit dem sie sich um seinetwillen überworsen hatte, bei weitem vorzuziehen war. Sich ihr zu nähern und eine Erklärung herbeizuführen, war unmöglich, denn er hatte ausdrücklich versprochen, sein Bestes zu thun, um unsichtbar zu bleiben. Der Leuchtthurm von Calais war schon ganz nahe und warf seine ungeheuren sich langsam drehenden Strahlen auf den Nebel, wie ein großes, träges Feuerrad. Durch eigene Schuld hatte sich Tom um seinen Abschied aebracht. das Lebewohl, das mit fortzunehmen er rvrf r i hierher gekommen war. Ävucylllcy hatten sie es bis auf den letzten Augenblick verschoben, dann sollten die Worte: Du hast mein Versprechen, und ich habe das Deine," trotz allem und allem den Bund ihrer Herzen noch einmal besiegeln. Wie ein unachtsamer Feinschmecker, dessen Teller plötzlich weggerissen wird, noch ehe er seine Ixnme bouche beendet hat, kam er sich vor. allein es war viel schlimmer als das. Kleiniakeiten haben manchmal eine große Aehnlichkeit mit wichtigen Dingen. 5!nMiscken war auch Mrs. Raimond, in Shawls gehüllt und von ihrer Jungser begleitet, an Deck erschienen. Sie und Lucrz überschritten die Landungsbrücke zusammen, dann folate der Bischof, und Mr. Mortimer mit seiner Handtasche und seinem Bündel Stocke und Regenschirme machte den Beschluß. Tom horte ihn wieder svrecken. und wieder fragte er sich betroffen, woher ihm die Stimme so bekannt klinge. &ol' ihn der Henker, wer er auch fein mag." dachte der junge Herr ärgerlich. Wenn ich nicht angefangen hatte. über ihn zu grübeln, würde ich Lucy nicht beleidigt haben." Aber mit Ilejem unausgelosien MißHu konnte er sich nicht von ihr tren nen und wollte daZ auch nicht. Rasch eilte er zum Schalter, nahm sich eine Fahrkarte nach ParlZ und verbarg sich in einem Coup6 für Raucher, wobei er weder vom Bischof, noch von MrS. Raimond gesehen, w?hl aber von Lucy gemerkt wurde. Tadurch war der Friede sofort wieder hergestellt, und sie bereute, daß sie sich vom Aerger hatte 'ortreißcn '-.Zsen. Während der ganzen val.rt nzcb aris schwelgte sie in dem edanln. bap. Tom in ihrer Nähe sei. obgleich der Bischof und Mrs. Raimond schweigsam uno fercrl.cy wie ein paar Götzenbilds waren . und ibr ganzes Lefen ihr ungcmildertes Mißsallen über Lucys V-?rbalten ausdrüäen sollte. Das qanze Aoenteuer war so anr.'z?no und crollia. der Gedanke, daß Tom nur wenjge Schrille von ihr sitze, während 'apa so ahnungslos war. belustigte sie. o daß sie ltc$ ihrer Bemühungen, ihre Ih: zu bewahren, lachen mußte. Bet ,-csem AuZbruch der Heiterkeit schaute i:r Pzpa m:t so steinerner Heiligkeit vjl', daß s.e wieder lachen mußte. Kaum um sie sich beruhigt, so blickten sich Sruder und Schwester mit aroßen Auemporgehobenen Augenbrauen und .-erabgezozenen Mundwinkeln an und sahen sich dabei in so komischer Weise ähnlich und erschienen so einsältig und verwundert, daß Lucy allen weiteren Wid:rsiand aufgab und lachte, bis ihr -ie thränen über die Wangen liefen. Die hatten ein CoupS für sich, onst hätte dieser ungehörige Ausbruch zer Heiterkeit nicht stattgefunden. Obgleich der Bischof nicht streng orthodox war, hatte er doch ernste Zweifel, ob es sich hier nicht um einen Fall von Bcsessenheit handle, und war nahe daran, seinen bisherigen Anschauungen untreu iu werden, so unglückschwanger und furchtbar erschien ihm seiner Tochter Betragen. Inzwischen spielte sich in Tom's Raucherabtheilung ein Vorsall ab, der für unsere Geschichte von größerer Redeutung ist. cenn hier hatte auch Mr. Mortim:r mit seinem Bündel Stöcke und Regenschirme in aller Einsalt seines Herzens seinen Platz gewählt. Als er Tom erblickte, wäre er gerne sofort wieder ausgestiegen, wenn er. Zeit gebabt hätte, denn er erkannte seinen ':isec?:'ährten auf den ersten Blick. Lc-nze Jahre der Vorsicht hatten ihm Ll.ck"saugen. Hasenohren und die Nase eines Hundes gegeben, aber Tom sah ihn über seine Pfeife hinweg an. und lein Zeichen des Wiedererkennens erschien in seinen Zügen. Nur eine Minute etwa hatte er James als widerlichen, schmutzigen, zerlumpten und unrasirten Strolch gesehen, und jetzt war dieser tadellos gekleidet, fuhr erster Klasse und stand mit einem Bischof auf vertrautem Fuße. Allerdings erklang die' Stimme immer noch in TomS Ohren, auch , sah er JameS so häufig und prüfend an, daß dieser sich eines Sefllhls des Unbehagens nicht erwehren konnte. Nach einiger Zeit gewann die Neugier die Oberhand in Tom Finch, und er versuchte, ein Gespräch mit seinen, Reisegefährten anzuknüpfen. Zunächst

dar er tkzn um Feuer und zwar tn englischer Sprache, denn in dieser hatte er ihn mit der Leichtigkeit und Betonung eines geborenen Engländers sprechen hören. Deshalb war sein Erstaunen groß, als Mortimer mit emporgezogenen Augenbrauen antwortete: "IMaltil?" Nun wiederholte Tom seine Bitte auf Französisch und erhielt auch Feuer, aber dieser Vorfall setzte ihn in noch größere Verwirrung. Hätte James gewußt, daß ihn der junge Mann während der Ueberfahrt lcmger als eine Stunde beobachtet hatte, so würde er diese Täuschung nicht versucht haben, aber er wollte natürlich dem Strolch von vorgestern so unähnlich als nur möglich sein. Bitte um Verzeihung." sagte Tom in seinem besten Französisch; allein ich habe Sie englisch angeredet, weil ich Sie auf dem Boote diese Sprache sprechen zu hören glaubte." Ein kleiner erreur," entgegnete Mr. Mortimer mit vollkommenem Ernst. Ick sein eine große Befunderer von Ihre schöne Sprack, aber ick sie nicht sprecken." Etwas so Erstaunliches war Tom denn doch noch nicht vorgekommen. Daß dies der Mann war, den er mit dem Bischof hatte reden hören und sehen, konnte gar keinem Zweifel unterliegen; Anzug, . Gestalt und Stimme, alles erkannte er wieder, u.-ld in einer unerklärlichen Weise schien ihm sogar das Gesicht bekannt zu sein. Allein er verbeugte sich und zog sich in seine Ecke zurück, obgleich er seine Blicke nicht von Mortimer abzuwenden vermochte. Der

schlaue James war klug genug, sich den Anschein zu geben, als ob er seinem Gegenllber nicht die geringste Beachtung schenke, aber dessen gelegentliche scharse Blicke waren ihm doch höchst beunruhigend. Dieser Herr scheint mir ein etwas seltsamer Vogel zu sein," sprach Tom bei sich. Natürlich ist alles in Ordnung, oder er würde nicht so vertraut mit dem Bischof sein; aber, bei Gott, Bischof hat sehr sonderbare Aekannte. Vorgestern der Mensch im Park - Seine Gedanken schössen mit solcher Schnelligkeit durcheinander, daß es ihm nicht einmal in den Sinn kam, seinen Satz zu vollenden. Er schlug sich mit der rechten Hand aus's Knie, daß es schallte und erhob sich. Hören Sie mal," sagte er in der ihm eigenen sich überstürzenden Weise, ich habe Sie schon einmal gesehen. Was für ein Spiel Sie spielen, weiß ich nicht, und es lregt mir auch nichts daran. Soviel ich bis jetzt sehe, geht eS mich nichts an, aber Sie sprechen ebenso gut englisch, als ich. Wenn wir sagen wollten, deß Mr. Mortimer bei diesem plötzlichen Ausbruch keine Ueberraschunq verrathen hätte, würden wir seiner Geistesgegenwart ein zu gutes ZeuanlN ausstellen. aber als Tom später über die Sache nachdachte, mußte er zugestehen, daß sein Reisegefährte nicht mehr Betroffenheit gezeigt hatte, als zu der Rolle paßte, die er spielte. Pardon?" fragte James mit einem Achselzucken, das ebenso vollendet französisch war. als seine Aussprache. Ach. machen Sie doch ke:ne ??issematenten," rief Tom. Wie hat's Jh. nen denn vorgestern in Regents Park gefallen, he?- - Monsieur, erwidert James in ausgezeichnetem Französisch, ich habe Ihnen schon gesagt, daß ich nicht enzlisch spreche. Gestatten S:e mir. hinzuzufügen, daß Sie wie ein junger Mann von guter Erziehung aussehen. daß Sie sich aber benehmen wie t'v.x Verrückter." Und wie hing denn das zusammen. daß Ihr Freund das Wort Portland" nicht vertragen konnte?" fuzr Tom, unbeirrt durch diesen Vorkurs, fort. Sie lasen Erkennen in seinen Fenstern, ehe er die Vorhänge herabließ. nicht wahr? Nun, ich habe Erkennen in den Ihren gelesen, mein werther Herr." Na, denn out, erwiderte Mortimer in seiner Mutiersprache, na denn gut. mein Herr. Und was weiter? Nichts andres wäre im Stande ge wesen, Tom so in Erstaunen zu setzen, wie die Unverschämtheit dieses Eingeständnisses. Ihre Beobachtungsgabe, fuhr James fort, ist größer als meine Verstellungskrast. Ich leugne mcht mehr, aber was weiter?" Zwar sprach er mit einer gewissen Schärfe, aber von Fassunaslosiqkeit war in seinem Benehmen nichts zu b:merken, sodaß Tom zunächst nicht wußte, was er sagen sollte. Sie müssen mich entschuldigen," sprach Mortimer weiter, wenn ich Ihnen sage, daß Leute von meinem Berufe eine gewisse nruour propre haden, die durch ein Erkennen dieser Art empfindlich verletzt wirh Ihres Berufes?" Ja, meines BeruseS, mein Herr fuhr Mortimer fort, indem er gleichzei tig die Beine übereinanderschlug und seine Zlgarrentasche hervorzog. Sie scheinen mir allerdings ein etwas hitzköpfiger junger. Mann zu sein, und daö sind Leute, denen man nicht allzu gern fein Vertrauen schenkt. Mein Beruf ist der eines Agenten der Regierung. Mit einem Wort, mein Herr, ich bin ein Mann von Familie, dessen beschränkte Verhältnisse ihn gezwungen haben, sich eine gewisse Kenntniß fremder Sprachen. Menschen und Sitten zu Nutze zu machen und eine Stellung im Geheimdienste der Republik anzunehmen. DaZ ist eine Thatsache, die ich nicht gerade gerne von den Dächern schreie, denn jeder Mensch hat seinen eigenen Stolz. Oft passirt es mir übrigens nicht, daß ich entlarvt werde," fügte er mit einer leichtherzigen Gutmüthigkeit hinzu, aber wenn es vorkommt, ärgert es mich; daS gebe ich zu." In dem Humor, womit er seine Niederlage hinnahm, lag etwas Unwiderstehliches, und kein junger Mann in ganz Europa war dafür empfänglicher als Tom. Aber wirklich, mein Herr." sprach er, daS thut mir aufrichtig leid, und ich bitte um Verzeihung. Nicht einen Augenblick habe ich mir eingebildet, daß

ssmtmammmmmBmmtiiiämmmmmmmmmm tch ein Recht hatte, tn Ihr Geheimniß einzudringen, aber es war alles so sonderbar. Und und und," fügte er erörternd hinzu, Sie haben mich angebettelt, wissen Sie." Ja," antwortete James mit einem lustigen Lächeln, worin .nur Freude über einen gelungenen Scherz zum Ausdruck kam; ich glaubte, beobachtet zu werden, und mußte meiner Verkleidung entsprechend handeln. Darüber fällt mir ein, daß ich Ihnen fünfzig Pfennig nicht wahr? schulde." Bei diesen Worten zog er eine Handvoll Gold- und Silbermünzen aus der Tasche, durchsuchte sie, bis er ein Fünfzigpfennigstück 'gefunden hatte, und reichte es Tom lachend hin, der nichts andres zu thun wußte, als es, ebenfalls lachend, anzunehmen und in die Tasche zu stecken. Und da wir nun quitt sind," fuhr James fort, erlauben Sie mir, Ihnen eine Zigarre anzubieten." Auch dieses Entgegenkommen nahm Tom an. denn eS wurde in so liebenswürdiger Weise, geboten, da er, wenn man alles in allem in Betracht zog, nicht wohl anders konnte. Außerdem," sprach Mortimer weiter. habe ich einen vorzüglichen alten schottischen Whisky und, r ie ich glaube, eine Flasche Selterswasser." Kurz, der schmiegsame James wußte sich in die neuen Umstände zu schicken, wie er sich während seiner Raubthierlaufbahn schon in viele zu schicken ge-

habt hatte. Er zog Tom urS Vertrauen und erzählte ihm Geschichten aus seinem Berufsleben, wobei er natürlich alle Nam:n mit der größten Vorsicht unterdrückte. Satz auf Satz erfand er im Laufe seiner Erzählung mit so vollkommener Natürlichkeit, daß es ihm nicht ein Lügner unter zehntausend hätte gleichthun können. Aber JameS hatte den Vortheil, daß er von der Wiege an ein Lügner gewesen war, und er hatte diese seine natürliche Gabe fast bis zur Vollendung ausgebildet. Tom Finch war überrascht über die Kürze der Reise, die unter dem Zaiber der Unterhaltung seines Gefährten wie im Fluge vergangen war. Wir werden uns voraussichtlich nicht wieder begegnen," sprach James, als er dem Genossen, mit dem ihn der Zufall auf eine Stunde zusammengeführt hatte, die Hand schüttelte, aber wenn es doch der Fall sein sollte und Ihre beobachtenden Augen erkennen den wirklichen Menschen unter seiner augenblicklichen Hülle, dann bitte, verrathen Sie mich nicht. Das wäre abgemacht, nicht wahr?" Nach diesen Worten ging er nach der Zollabfertigungsstelle, während Tom an einem dunklen Platze deS Bahnsteigs stehen blieb, um vom Bischof nicht bemerkt zu werden. Lucy sah sich nach ihm um und machte ihm ein Zeichen des Erkennens, woraus er deutlich entnehmen konnte, daß ihm seine Unthat verziehen war. Da er wußte, daß die Familie des Bischofs im Hotel Eontinental absteigen wollte, begab er sich nach dem ruhigen Hotel Liverpool in derselben Straße, und als er zu Bett ging, frohlockte er über die romantische Färbung, die sein kleines Abenteuer angenommen hatte. Fünftes Kapitel. Auch Mr. Mortimer b:gab sich nach dem Hotel Continental, und das Schicksal fügte es so, daß ihm dort ein Zimmer angewiesen wurde, das neben dem des Bischofs von StockcStithe lag. Seine Lordschaft wünschte JameS gute Nacht, als dieser in sein Zimmer ging, und dreiviertel Stunden später, als James vor die Thür trat, um seine Sa, chen zum Reinigen hinauszuhängen, sah er auf einem neben der Thür des Bischofs stehenden Stuhle den Rock, die Weste, die Beinkleider und die Gamaschen des hochwürdigen Herrn liegen. James hatte inzwischen die ??lasche ausgezeichneten schottischen Whistys geleert und dazu eine von seinen gro ßen Zigarrcn geraucht, so daß er sich in ganz ungewöhnlich lustiger und übermülhiger Laune besand. Als er daS Gewand der Würde so nahe seiner eigenen Thür erblickte, schoß ibm ein höchst unehrerbietiger Gedanke durch'S Hirn, und er machte, geräuschlos lachend, in Schlasrock und Pantoffeln eine tiefe Verbeugung. Nachdem er sich hierauf vergewissert hatte, daß er allein war und von Niemand gesehen wurde, als vom Himmel, woran ihm nicht ein Psisferling lag, ergriff er die heiligen Gewänder des Bischofs von Stockestithe und schlich damit in sein eigenes Zimmer. Hier schloß er sich ein. zündete darauf das Gas zu beiden Seiten des großen Spiegels an, worin er seine ganze Gestalt sehen konnte, und begann sich mit den Kleidern des Bischofs bis zu den Ozforder Schuhen herab zu schmücken, wobei er fand,- daß ihm Alles wie angemessen paßte. (Fortsetzung folgt ) Jägerlatein. Oberförster: Man sollte wirklich einem Hunde nicht soviel Verstand zumuthen, als ich an meinem Dackel schon des öfteren bemerkt habe. Sie alle, meine Herren, sind ja durch die schon früher erzählten, wahren Begebenheiten von der Klugheit meines Dackels überzeugt. Aber während der vier Wochen, welche ich jetzt aus dem Gute meines Herrn in Hirfchhausen auf der Jagd war, hat mein Dackel einmal geradezu menschlichen Verstand an den Tag gelegt. Stehe ich da seit einigen Stunden in grimmiger Kälte auf dem Wechsel, nichts rührt sich. Der Bequemlichkeit halber setze ich mich auf einen Baumstumpf. Gewehr bei Fuß. bis ich vor Müdigkeit einschlafe. Schon sehe ich im Traume eine Leiter aus dem schönsten Tannenholze, schon besteige ich die erste Sprosse, da ein Schuß und im Nu kommt in meine halberstarrten Glieder wieder neues Leben. Doch wer schoß? Ganz einsach. meine Herren, mein Dackel. Als derselbe sah, daß ich eingeschlafen war. und er die Folgen hiervon bei der Kälte genau kennt, drückte er durch die Pfote den gespannten Hahn ab, der Schuß erdröhnte und ich war vor dem Erfrieren gerettet."

Gemeinnütziges.

Nähmaschinen in gutem Zustande zu erhalten. Um dies zu erreichen, muß die Nähmaschine monatlich wenigstens einmal gereinigt s und frisch eingefettet werden. Zu diefem vecke entfernt man 'zunacyst das Schiffchen aus der Maschine und nimmt den Treibriemen ab. Nun wird mittels eines kleinen, mit reinem, bestem Petroleum gefüllten Oelkännchen von .dieser Flüssigkeit in die Oellöcher und an alle reibenden Theile oben und unten an der Maschine getröpfelt und die Maschine ein.'n Augenblick getreten, und zwar muß man zu diesem Zwecke den Ltiemen wieder anlegen. Gutes, helles Petroleum, aber auch nur dieses, besitzt nämlich eine lösende und reinigende Wirkung, und vermöge dieser Eigenschaften erweicht es das alte, dick und harzig gewordene Ocl in der Maschine. Ist dies nach kurzer Zeit aeschehen, so wischt man die Theile, auch die inneren, mit einem Läppchen sorgfältig aus, bis sie ganz rein und trocken sind. Nun werden dieselben wieder eingefettet, und zwar nicht mit Pctro leum, wie dies so häufig zum Schaden der Maschinen geschieht, sondern mit gutem, sogenanntem Maschinenöl, das wirklich genügenden Fettgehalt hat und frei von Staub- und Fsertheilcn ist. Man reinigt jetzt noch den Treibriemen, indem man das angesetzte Pech abschabt, ihn mit Petroleum tüchtig reibt und denselben wieder an die Maschine anbringt. Ebenso setzt man das Schiffchen wieder ein. Eine regelmäßig so behandelte Maschine wird viele Jahre hindurch leicht und schnell ohne Hindernisse und unangenehme Störungen arbeiten, ohne daß sicu die reibenden Maschinentheile abschleifen. Um Schwanenpelz zu rein i g e n, bestreue man ein reines Tuch mit ganz feinem Mehl, lege den Pelz hinein, rolle das Tuch und reibe es sachte mit den beidenHänden, eine ziemliche Weile lang. Dann nehine man ihn heraus und schüttle ihn sorgsam aus. Der Pelz wird so nicht nur wieder schön weiß, sondern alle niedergedrückten Stellen gleichen sich aus und die Haare werden wieder flaumig und flockig. Das Verpflanzen von Topfgewächsen. Es kommt oft vor, daß Pflanzen mit ausgetrocknetem Ballen ohne vorheriges Gießen versetzt werden. Dies ist ein großer Fehlers wenn eine solche Pflanze nach dem V:rsetzen begossen wird, zieht das Wasser durch die äußere feuchte Erde ab. Der trockene Ballen nimmt dabei sehr wenig oder gar kein Wasser an und man kann nach unzähligem Gießen constatiren, daß zwar die äußere Erde , total durchnäßt, diejenige des Ballens aber noch ganz oder theilweise trocken ist. Dieses Verfahren hat nachtheilige Folgen für die Pflanzen. Die Ballen müssen beim Verpflanzen durch und durch feucht sein, sonst müssen dieselben so lange in Wasser getaucht werden, bis sie durchfeuchtet sind. Flecken, deren Ursache unbekannt ist, werden häufig dadurch aus Stoffen entfernt, daß man den Stoff in ein kochendes Mllchbad bringt, oder durch Quellen in Buttermilch und Trocknen in der Sonne. Die Stoffe werden dann in kaltem Wasser gewaschen, getrocknet und das Verfahren, wenn nöthig, nochmals wiederholt. Waschengemusterter Wollstoffe. Helle gemusterte Wollstoffe werden in der Wäsche häufig streifig. Man verhindert dies, indem man die Stoffe vor dem Aufhängen zum Trocknen in Wasser spult, dem aus je zwei Quart ein Eßlöffel voll Kochsalz zu)'.setzt ist. Aus diesem werden sie zum Trocknen aufgehängt, o'ne daß man sie vorher ausdrückt oder wringt. S a f t i g e r B r a t e n. Um selbst cin kleines Stück Fleisch saftig braten zu können, ist Folgendes zu beobachten: 1. Das kleine Stück Fleisch ist nicht dünn oder lang gestreckt geschnitten vom Fleischer zu nehmen, sondern eher würfelartig. 2. Das Fleisch wird in kochendheißes, schon gebräuntes Fett oder Butter eingelegt und bei guter Gluth rasch ringsum zugebraten, dadurch schrumpft die Fleischfaser zusammen. der Eiweißstofs der Außenseite gerinnt, der Fleischsaft verbleibt im Inneren und erhalt es saftig. 3. Man nehme stets ein der Größe des Fleisches entsprechendes Gesäß; bei einem Pfund ein flaches Topfchen, und 4. verdicke man die Sauce zum Begießen zeitiger als kurz vor dem Annchten, auch dies macht saftiger. Ein Erkennungszeichen für gute Legehühner hat man an der Farbe des Kammes. Die Hühner, deren Kamm und Kinnlappen oder Glocken zur Zelt des Legens dunkel scharlachroth sind, sind gute Legerinnen, während . diejenigen mit blaßrothem Kamm und Glocken mittelmäßige und schlechte Leserinnen sind. Bei diesen sind auch die sonst reinweißen Ohrscheiben schmutzig weiß oder gelblich rosaroth. Es ist sehr darauf zu achten, daß den Hühnern stets eine hinreichende Menge zerstoßene Eierschalen oder Kalk verabreicht werde. Dies bewirkt nicht nur eine erhöhte Freßlust der Thiere, sondern dieselben liefern auch eine grofzere Anzahl von Eiern. Sollen Hühner gut legen, so muß man ihnen auch Material zur Schalenbildung geben. Man könnte Hühner noch so nahrhaft füttern, sie würden mit dem Legen aufhören, sobald sie keinen Zutritt zu Sand oder Kalk hatten. Durchschau t. Richter: Wie alt, Zeugin?" Zeugin (zögernd): Ich habe kürzlich meinen zwanzigsten Geburtstag gefeiert!" Richter: Das will ich nicht wissen, sondern wie alt ie sind?" Zum Ausgleich. Mann (mit der Bilanz beschäftigt): Deine Toilette hat -mich vergangenes Jahr soviel gekostet, wie mein Buchhalter; nur fünfzig Mark weniger!" Frau: Weißt Du. für die fünkaia Mark werde ich mir noch ein neues Hauökleid :auM!

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UI3 EA.GL5 CIGA.R CO.. Dep. 2)1-238 G. 23. St.

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chlechtes Blut.

Die Aur schriftlich garantirt, oder das Geld zurückerstattet. Mi: rn Kapital von ein hatten Rllliott Dollar hinter vnZ. garantirm wir venerische Bluroecgistung nicht etwa theilweile oder nur vorübergehend, sondern dauernd zu keilen. Wir kurtren i verhalrnißmäbig kurzer Zeit und üt alle Sei. Fälle von syphilitischer lutvergistung, die wir vor zehn Jahren geheilt haben, sind seit damals nicht mehr auSgebrocken. Wir geben lkdcm unserer Patienten eine schriftliche arantie. ihm da, für die Kur gezahlte Geld zurückzuerstatten, fall wir ibn nicht kurtren sollten. Leidende, die nicht in Ebicag wobnen. werden von un auf brieflichem Wege turnt, wenn sie nS eine genaue eschreibnng ihres JalleS und ihres Zustand einschicken. Alle außerhalb Chicago wohnende Patienten bekommen von uns die selbe bindende schriftliche Garantie. Wer aber ach Chicago zur Behandlung kommen will.dessen Hotel und Rötsekosten werden wir. im Falle wir ihn nicht heilen sollten, gleichfalls bezahlen, schreibt um Beweise, wenn ihr unsere Fähigkeit bezweifelt, diese furchtbare Krankheit gründlich zu oetlen, für die die besten Aerzte bisher nur vorübergehende Erleichterung haden verschaffen können. Wie iorder die gan,e Welt heraus, uns eine JaU , zeigen, den unser wunderbare Heilmittel icht nat eilen können Keiner unserer Patienten kann um sein Geld kommen. Wir garantiren im Falle deS Mißerfolge jeden Eent zurückzuzahlen. Andere bade weder gebellt, noch den Patienten ihr Geld zurückgegeben. Alte, chronische, tieseingewurzelte Fill, werden in 0 bis S0 Tage hellt. Schreibt un vm die Adressen von Leuten, die wir geheilt, und wir werden selbe mit deren Erlaubniß einsenden. Da kostet ja nur eine Briefmarke und wird euch unsägliche Schmerzen und Seelenqualen ersparen. Sind die Symptome AuöschlSge im Gesichte. Bläschen in Mund und HalS, rheumatische Schmerzen in Knochen und Gelenken, ausgehende Saar, AnSschlSae am orp-r. Niedergedrücktheit, Schmerzen im Kopfe u. s. w., dann soll man wahrlich keine Zeit mehr verlieren. Wer Quecksilber oder Potascke gebraucht, gebe e sofort auf. da diese nur Wunden und Geschwüre bringt. Schreibt sofort. Prompte Berschwiegenhnt garantirt. eutlch ßtUU werden deutsch beantwortet. Cook Remedg Co., no? Masonie Trmvle. Chicago. Iii.

WfisifaPgg .Die Tollwuth herrsch: unter den Sckweinen am Nlintstone Creek in'Allegany County, Md. Vor längerer Zeit wurde cme Anzahl Schweine von einem tollen Hunde in jener Gebend gebllsn. Im Jahre 1893 tauchte m oberfränkiscben ländlichen Kreisen ein Gauner auf. der sich im nächstbesten Mluernyauje ais aus vimertta zurückgekehrter Vetter ausgab. Der .Vetter- lieft es sich einiae Taae wohl sein, dann ließ er sich zur nächsten Bchnstanon fahren, um tnt Zachen zu holen-. Der Vetter hatte aber nur Großgeld bei sich und darum mußte der . hossnungssreudige Bauer leingeld vorschießen. Unterlvegs verschwand ' dann der Gauner, um anderswo 'dasselbe Spiel zu beginnen. Nach einigen Jahren tauchte der Gauner wieder in Oberfranken auf. diesmal wurde er indeß abgefaßt und erhielt vom Landgencht Aayreuth 5 Ttahxt Nuckthaus und 10 Jahre Ehr verlust zudictirt. Dieser Tage stand er weaen nachtragilch ermltteiler Sckwindeleien in den Jadren 1893 und 1893 vor der Strafkammer in Bamberg und erhielt eine Gejammtstrafe von 6 Jahren und 40 Tagen 0tif4AntSScbönbeit fltzt im Blut. Reines Blut bedeutet reiue Haut. Ohne diese keine Schönheit. CaSca. rets, Candy Cathartic reinigen daß Blut, kräftigen die Leber und entferaen alles Unreine aus dem Körper. Fangen Sie heute an, Pusteln, Seschwüre, Mitesser und so veiter zn vertreiben. Schönheit für 10c. In allen Apotheken. Zusriebenstellnpg exzz)' U22.S5e.

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