Indiana Tribüne, Volume 22, Number 259, Indianapolis, Marion County, 7 June 1899 — Page 3

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y ,.?kch habe t? Searet? ebranöit. und all vxubti und wliksame Adsulrunq5mlttel sind sie im fach wundervoll. Sttnn Tochter und ich wurden durch nrni kranken Magen geplagt, und vnserZltem war 1!r übeL NaH dem Kknufz weniger Tosen von Ea, ant dabea totr rn wundervoll' besiert. Sie ftnd , grotzarNge, Mittel in der Familie.- Wilhtl raina Ztagel. Rtttenhouse Et , femcinnati, O. zenedm, schmackbaft, wirksam. CSmekken gut, thu bbi, macocn nie iranc oo?r lajrcanj, verunacven KlnC merzen, ivr. c. svc. Hetle iverftgpsNUg. Wrfl .Ix kpx, Cklr, XaatroJ, Trk. I15(J XH-TO-T! I s1 derknitt unv garantiert von allen vVspolkzekern ,ur HeUunz erTsvsU fjllVVVUVZll. Dr. J. A. Siitcliffe, Wn nd -A rz t, Geschlechts-, Urin- und Hecturn Rranklzeiten. Ossice: 155 OstMarketstk. Tel. 941 CfftctfJunitn : 9 bii 10 Nhr vorm.; 2 ttt 4 Uhr Rm C. C. EYERTS, Deutscher Zahn - Arzt. Ro. 8z Nord Pennsylvania tk. 8al vird auf Wunsch angewandt. Mittlers Leber - Pillen ist da? beste und nebenbei auch gelindeste Mittel gegen Unverdauliqkeit, Verstopfung, Leberleiden etc. 25 (5entS die Schachtel bei fferd. A. Müller, Apotheker,-Ecke Eastund Washington Str. ad auch in allen andere Hpot$t!tn. vch . 'H hat seine Office nach dem Willoughby Gebäude, 2lo. 224 Nord Meridian Str., erste ötage, verlegt. Qfnce, Stunden : Bon i bis 4 Uhr ?!achmittag Telephon: Office LVS-Wohnung VZ. Die Wohnung befindet sich wie biiher : 1537 Nord Pennsylvania Straße. Dr. I. Btthlcr, 120 Gfi ZV-Srty Ltr. Sprechstunden : 8 M J 9 Uhr Vorm. : 2 biS 3 l hr Nachm. ; 8 618 9 Nhr Abend?. Telephon 1446. evreSud: otaaß Vormtttagl. Die Ossice von J)i H. PMK und Dr. C0LE, befindet sich in No. 24 Ost Ohio Straße Telephon No. 927 wie biSh. WALTER FRANZ, Zahn-Arzt, No. 90)4 Oft Market Straße. Hessin lock. Zimmn 43. Offic,Stnd: 9H12SPrn.. l ii, .. 7l9 bind. Sonntag oa 10 Uhr La. 61 2,Uhr y4 60 YEARS EXPERIENCE c c Tradc Marks 'V.!" Designs OnDvnicMT A.C Knuuiq " , . . - crnlckly acrtm onr cpinlon free whetber au InTentlon i probablr pitfMitaMe. Cornmanlr. iMtrtctlycnndontlaL H&ndbook on Patent Mit fre. Oldest eency for eoartnÄpatÄnt. atat tken tnroairh Mann St, i o. receiw . A1wrm m VaYi kllll ,r?tI 101s fpttvu nuivct, wuauui. suiunoi " pf fVH Jif puuvuvMvi - scintific JTitierican. jk Q&ndsomelr lllnstrated wwklf. Ipruett etreaiition of ny Bctentiflc Journal. Tenn, 13 M .'ii.. i Q.a. v II .wiiiMlari. year; rnoi rauiiuu, v - 4vr r jr HUHN lCo jr, "ew York HranCQ umcw. ua r n wiiiw"i RlPANS TABUIES 4st intcndcd for cKIHrcn, hdie$ and &I! vho prcfer mcdldncdl3gui3cd cotv IltxcryAThcyjowbeh (put. ia Tin Box, scvtntv-twh LT bwtV prkc,"rwcntYlyc ccnti'cr 6v bc.i lor r .... Ml . L - ooe üollar. Jny aniggia wju gn mcra , t ' bi M "OU uuiK, wa wcy pay f . . . vv lyrcuJii.uiijjj t ' ? ' t ' 1 J CottDanv- wjX: inf:KiDaiis iiieirucuiAr! mm ia.;U"-:" CARL PINGPANKS - .Leutfchs Buch - Handlung 7 Süd Alabama Straße. Befiellungen und Wonnment! auf alle im In, und Auslande erscheinenden Bücher und Zettschriftm werden angenomm und promZ lbgelfert. Sri und Verlauf alt vüchn. öialiMsche 5Ueratnr. V'r, tOld FtacIoii Jk lidt.)a Ifotairy Public, Translator, Coirespondent etc i No. 970 West Walnut St.

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Der Bischof in Noth. Roman aus dem Englischen von David Christie Murray.

(gortsejung.) Jede Besprechung mutz ich ableyneu." erwiderte der Vater. Ich habe Mr. Finch allen Verkehr mit Dir verboten, und Dir verbiete ich jeden ferneren Verkehr mit Mr. Finch. Das ist, wohlverstanden, keine Bitte. Vtt ich an Dich und an ihn richte, sondern ein bestimmte: Befehl, und ich werde dafür Sorge tragen, daß wengistens Du mir gehorchst." .Ich fürchte," versetzte Lucy, daß wir uns gegenseitig Kummer machen werden." Mein liebes Kind," unterbrach der Bischof sie. durch eine Besprechung ist gar nichts zu gewinnen. Ich verlange Deinen Gehorsam, und wenn Du ihn nicht freimillia leistest, werde ich Matz, regeln treffen, ihn zu erzwingen." Bei di:sen Worten fuhr das junge Mädchen in so lebhafter und stolzer Auflehnung auf. daß ihr Vater sür einen Auaenblick seine kalte Ruhe verlor. Er erwartete Sturm; aber sie wußte sich soweit zu beherrschen, daß es ihr gelang, einen ironischen Ton anzuschlagen. ' . .Wir leben in England, Papa, und stehen am Vorabend des zwanzigsten Jahlhunderts." Bei diesen Worten vUed dem Bl cho geradezu der Athem stehen, während sie in einer Weise dicht vor ihn trat, der man ansah, daß sie sich vollkommen in der Gewalt hatte. Du sagst durch eine Besprechung sei nichts ZU gewinnen, Papa? Vielleicht ist aber doch etwas zu erreichen, wenn wir Geduld miteinander haben." ck lebne lede Besvreckuna ab. meine 9itbe." entaeanete der Vater mit einger Kälte, aber sie beachtete seine Worte nicht. Z?ür Dick ist es eine Angelegenheit don geringer Wichtigkeit, Papa " Für rnichT fragte der Älfcyof erstaunt. Von geringer Wichtigkeit für mich? Für mich?" Im Vergleiche zu dem Interesse. das sie für mich bat. Papa, ist das Deine ganz geringfügig." Mit einem Lächeln des Aeraers und der Geringschätzung schob er sie beiseite. Mein liebes mv, sprach er dabei. .Du bist geradezu abgeschmackt!" ?lck bin die ein.na mögliche Besckükerin metner Selbstachtuna." antwartete sie. und diese werde ich nicht auf Befehl irgend emes Menschen in der Welt opfern." Das sprach sie ernst, langsam und mit schmerUick beweater Stimme, und ibr Bater küblte. dak sie ikm. was das Benehmen anbetraf, bis dahin überlegen sei, und das brachte lhn au der Fassung. Okne Deine Zustimmung hatte ich mich nicht mit Mr. Finch verloben können," fuhr sie fort, .aber ich habe nun einmal mein Wort verpfändet, und nichts in der Welt soll mich dahin bringen, diesem Worte untreu zu werden. .Machst Du Dir auch klar, daß Du Dick in offenen und unmittelbaren Widerspruch mit DeinemVater setzest?" fraate er: und obaleicd ihm diese aukerordentliche, Erscheinung schon vor einem Jahr vor Augen getreten war. hatte er sein Erstaunen darüber inzwischen wieder vergessen. .Dein Benehmen überrascht mich. Lucy." rief er entrüstet. .Es ist mir unbegreiflich." .Papa! Wie kannst Du so etwas Grausames und Sündhaftes von mir verlangen?" Eme andlunasmelse vorzuschreiben. die diese harten Bezeichnungen verdiente, ist nicht meine Gewohnheit, erwiderte er. .Ich verlange weiter nichts. als dag T)u ver stimme ver geunocn Vernunft Gehör aibft und die Achtung nicht vergißt, die ein Kind seinem besten und liebevollsten Nathgeber schuldet." .Du verlanast von mir. dak ich Toms Herz brechen soll," rief sie stürmisch, .und Du verlangst, daß ich mein eiaenes breche. Du forderst von mir etwas so Niedriegs, daß ich mich ewig verabscheuen und verachten muhte. wenn ich auch nur einen Augenblick daran dächte, es zu thun." Damit hatte der Bischof entschieden einen Punkt gewonnen, und' er beeilte sich, Nutzen daraus zu ziehen. .Du kennst mich doch, so lange Du lebst," sprach er. .und Du willst. Dich selbst verabscheuen, wenn Du Dich auch nur herabläht, meine Ansichten in Erwägung zu ziehen? Ueberege Dir doch einmal in einem ruhigen Augenblicke, was das heißt, und dann sollst Du selbst entscheiden, ob daö, was Du gesagt hast, den Geboten der Liebe und der Gerechtigkeit entspricht." Das war eine gute Karte, allein Lucy war boöhaft genug, sie zu übertrumvfen. .Oh!" rief sie, .ich habe Dich also mißverstanden?" Durch diese Worte gerieth er so augenscheinlich außer Fassung, daß sie lachen mußte.. .Wenn es mit aller Achtung aus ist. so . . ." sprach er mit eine: Handöewcgung, als ob er allem Weiteren ein Ende machen wolle. .Wenn es mit aller Achtung aus wä

re," antwortete sie. .so wäre, das em großes Unglück für uns Beide. Ich bin nicht anders geworden, lieber Papa, und ich kann auch nicht anderS werden. Wenn Du die Sache nur besprechen wolltest wie der liebe, verständige alte Papa, der Du früher warst, könnte doch noch etwas Gutes dabei herauskommen. Aber Du reitest Dein Steckenpferd in so komisch feierlicher Weise und bedrohst ein junges Mädchen des neunzehnten Jahrhunderts,- ein Mädchen, das in Girton studirt hat, mit Dragonern und der Bastille. O, Du bist wirklich gar zu gelungen! Allein ich werde über einen solchen Unsinn keine tra gische Miene aussetzen. Tom liebt mich und ich liebe ihn, und damit basta!" , Du bis schamlos !" ries fea Bischof.

.Ich bin nicht schamlos!" erklärte seine Tochter entrüstet. .Und wenn mir das ein anderer Herr sagte, würde

ich ihn ohrfeigen. Tom hätte mir kei- ' nen Antrag gemacht, wenn er mich nicht 1 liebte, und ich würde nicht Ja gesagt I w y jr t .f. i n i rv yaoen, wenn icy lyn Nlll)l iicoic. cy werde eins von zwei Dingen thun, Papa: ich werde Tom heirathen, oder ich werde als alte Jungfer sterben." .Mädchen!" schrie der empörte Vater. Er hatte sein eigenes Kind zu kennen geglaubt, aber so hatte sie ihn doch noch nie behandelt. . .Mein lieber Papa," anwortete sie, wenn Du hochtrabend sein willst, werde ich Tante rufen lassen; ich meinerseits bin für den Rest meines Lebens dafür unempfänglich. Falls Du es mir möglich machst, werde ich Dich lieben und Dir eine gute Tochter sein; wenn nicht, werde ich meine Liebe für meinen zukünftigen Gatten, aufsparen." Inmitten .dieses fröhlichen Ausbruchs von Trotz (der erstaunlich echt aussah, so plötzlich er auch gekommen war) erschien die Bitte: .wenn Du es mir möglich machst, werde ich Dich lieben," mit einer so reizenden ernsten Anmuth, daß sie einen weniger wüthenden und erstaunten Vater entwaffnet haben wurde. Lucy!" rief jedoch der Bischof, diese Leichtfertigkeit ist durchaus ungeyorlg. .Mein lieber Papa." entgegnete sie, die Sache ist viel zu abgeschmackt, als daß man noch viel darüber reden könnte. Du gabst mich Tom mit Deinem Segen und wirst als Ehrenmann Dein Wort halten. 3ch habe mich Tom verlobt und werde als ehrenhaftes Mädchen auch mein Wort halten, und wenn Du Dich nur entschließen könntest, lieb und vernünftig zu sein, wollte ich gern vergeben und vergessen. Einstweilen, lieber Papa, habe ick einen Vefehl zu ertheilen, und wenn Du mir erlaubst. werde ich klingeln." .Lucy!" rief der Bischof, .das wird Dir eines Tages sehr leid thun." Selbst als ein Zwischenruf war das schwach, kläglich schwach, und der Bischof fühlte es. .Leid thun?" erwiderte Lucy. Glaubst Du, daß sich eine Tochter freuen könnte, wenn ihr Vater eigensinnig bei einem Benehmen verharrt, das ihn ihrer Achtung beraubt?" Die Nothwendigkeit, diesen treffenden Hieb zu beantworten, blieb Doktor Durgan durch den Eintritt eines Dieners erspart. .Bitte, sagen Sie doch unten." saate Lucy, .daß Miß Durgan sür Mr. Finch stets zu Hause ist." Der Mann verbeugte sich und verschwand. ' Gerechter Himmel!" siöhnte der Bischof verzweifelt, indem er auf einen Stuhl sank und den Kopf auf die Hand stutzte. Das that er vollkommen natürlich und ungekünstelt, aber als er eine Weile so dagesessen hatte, verblieb er in dieser Stelluno. weil er von ihr eine außerordentliche Wirkuna auf seine Tochter erhoffte. Lucy würde qenöthigt sein, das Gespräch wieder zu beginnen, und dann konnte er in dieser vortheilhafteren Stellung den Kampf erneuern. Endlich jedoch verlor er die Geduld, und als er aufsah, fand er sich allein. Darüber war er auf's Neue erstaunt und entrüstet, denn x hatte gute fünf Minuten eine rüh rende und wirksame altuna verschwendet. Ihm war zu Muthe wie einem Schauspieler, der für die Galerie gespielt hat, dem es aber nicht gelungen ist, deren Beifall zu erringen. Nun zog er die Klingel, und als der Bediente wieder eintrat, trug er 'ihm auf, zu Mrs. Naimond zu gehen. .Sagen Sie ihr. ich ließe sie um die Ehre ihrer Gesellschaft hier bitten." .Zu Befehl, Mylord, entgegnete der Mann und ging, bis zum Gefrierpunkt angefrostelt, hinaus. Gleich darauf trat Mrs. Raimond raschelnd ein und erhob Hände und Augen, als sie von Lucy's Auflehnung hörte. Der größte Theil der Komödie des Lebens wird in vollem Ernst gespielt, und das eben macht sie so außerordentlich komisch, oder schmerzlich traurig, je nach der Stimmung des Zuschauers. Der Bischof spielte seine Rolle mit der erfrischenden Unbefangenheit des vollendeten Egoisten.' Ich habe es für meine Pflicht gehalten, mit dem ganzen Gewicht und Nachdruck meiner Vaterwürde, meiner Verantwortlichkeit, meines Alters und meines heiligen Amtes zu sprechen, und, meine liebe Amalie, einen Augenblick hätte man wahrhaftig glauben können, daß sie sich über mich lustig machte." Selbst ihren Gatten, den Richter Raimond, hatte Amalie stets für weniger würdevoll gehalten als ihren Bruder, und ihr empörtes Erstaunen nach dieser Mittheilung wirkte wie ein warmer Umschlag auf die verwundete Eitelkeit des Bischofs. Mein lieber Hubert sprach seine Schwester, ich bin ganz mit Dir einverstanden. Das väterliche Ansehen muß unter allen Umständen aufrecht erhalten werden. Wenn Du es wünschest, will ich morgen mit ihr nach Paris zurückkehren." .Em ganz ausgezeichneterVorschlag, stimmte der Bischof zu, .ein höchst werthvoller und willkommener Vorschlag. Wenn es Dir nur keine Unbequemlichkeiten verursacht, daß Du nur so kurze Zeit zur Borberenung hast. Mrs. Raimond versicherte, dak die Zeit völlig ausreiche, und nachdem dies festgestellt war, ließen sie Lucy rufen. So kehren wir denn also in den Pferch der Unschuld d Sicherheit zu rück " sprach die iunae Da,.le. .und Tante Raimond wird wieder Schäfer Hund spielen. Gut, dann muß ich mich beeilen und an den Wolf schreiben." .Bitte." sagte Papa, .erkläre mir doch einmal, an wen Du schreiben willst." . ?lck will an Tom schreiben." anti wortete sie. Das verbiete ich Dir!" rief der Bi schof. Ausdrücklich, bestimmt und endqültig verbiete ich es."

-JS&täW. erwiderte Ly.

.Ausdrücklich, defttm'Mt und endgMNg. Aber ich werde trotzdem schreiben." .Kind!" stieß der Bischof entsetzt hervor. Du erfüllst mich mit Erstaunen, Schmerz und Verdruß!" .Mit Erstaunen, Schmerz und Verdruß erfüllt zu sein, ist höchst unbehaglich," versetzte Miß Lucy. Wenn Du ganz artig und reumüthig sein willst, werde ich Dir etwas Angenehmeres und Wohlschmeckenderes vorsetzen." Diese Worte sprach sie im Tone liebenswürdigen Spottes, aber sie hatte sie kaum beendet, als sie sich zu ihrer vollen Größe aufrichtete, einen Knicks stolzer Geringschätzung machte und wie eine beleidigte Königin aus dem Zimmer segelte. Das war ein kleiner Auftritt aus dem Trauerspiel der Natur. .Hubert," stöhnte Mrs. Raimond, .ich fürchte, ich werde nicht mit ihr fertig."

.Das kann unmöglich so weiter gehen," entgegnete derBischof mit äußerer Festigkeit. .Ich selbst," sügte er hinzu, als ob er einen Gegner mit einem Zuge matt setze, ich selbst werde Euch nach Paris begleiten." Dieser unter dem Einfluß des Augenblicks gefaßte Entschluß wurde Lucy nicht mitgetheilt, so daß diese junge Dame in dem Briefe, worin sie dem Wolf ihre bevorstehende Rückkehr nach Paris meldete, nichts davon erwähnte, daß ihr Vater mit zur Reisegesellschaft gehören werde. Hätte sie das gewußt, so würde der Geist der Aufsässigkeit sie nicht veranlaßt haben, zu schreiben, daß sie sich auf das Gesicht freue, das ihre Tante machen werde, wenn es der Zufall so fügen sollte, daß sich Tom hnen in Dover zugeselle. Aber das sprach sie wirklich in ihrem Briefe aus, und Tom war sofort Feuer und Flamme für diesen Gedanken. Sie wurden wieder auseinandergerissen. .aus einandergerissen" ist Toms eigenes Wort und bei Weitem kräftiger und ausdrucksvoller, als .getrennt," und wenn er sich auch verständigerweise eine Reise auf das Festland für wer weiß wle lange nicht erlauben durste, so onnte er doch versuchen, vielleicht em paar Stunden in Lucy's Gesellschaft v a i -v ip -s, m an oro oes cyllses zu se,n. er Gedanke war verführerisch und Tom gab nach. Tante Raimond konnte Seereisen durchaus nicht vertragen und würde wohl gleich in der Kajüte verschwinden, um sich dort ihren Leiden zu überlassen, während Tom mit Lucy auf dem Verdeck spazieren gehen und hr und sich eine Erinnerung schassen wollte, woran sie während der Zeit ihrer Trennung zehren konnten. Demnach begab sich Tom nach der Bank, erhob etwas Geld und packte eine Handasche für den Fall, daß er genöthigt würde, eine Nacht in Calais zu bleiben. Am folgenden Tage fuhr er mit einem rllhen Zuge nach Dover und erwartete dort die Stunde der Abfahrt des Boo es. - - Auch Mortmer verbrachte den Tag mit ton Vorbereitungen zu seiner Reise nach dem Festlande. Nicht weit von Seven Dials liegt em großes Geschäft, das mit neuen und alten Kleidern handelt, ein Geschäft, das wahrscheinlich edem Schauspieler in London bekannt st. In diesem Laden kann man sich n einer halben Stunde mit einem für eden beliebigen Beruf passenden Anm r s f e P "fi zuge versehen, tüqa yealergescyasl bildet die eigentliche Grundlage, aber eder mittellose Bruder Leichtfuß m der Stadt kennt den Ladenind kleidet sich mit seiner Hilfe in billige Herrlichkeit. Mr. Mortimer kannte ihn natürlich auch und fand nach einer halben Stunde eifrigen Suchens emen unauffalllgen, anständigen Herrenanzug, der ihm vollkommen paßte und außerdem den Vorzug hatte, nicht zu neu auszusehen. Sodann fuhr er m der Stadt umher und kaufte sich die besten Hüte, Handschuhe und Halsbinden, die mit Geld und Geschmack zu beschaffen waren, sowie feine Leibwasche. Ferner besorgte er sich eine zierliche Krawattennadel mit einem Diamanten und einen Ring, worin ein großer Pariser Similibrillant funkelte, ferner ein gebrauchtes Reisenecessaire, dessen Geräthe mit echtem Silber beschlagen waren, und eine ganze Anzahl von Regenschirmen, Stocken und Riemen, kurz er verbrachte den TBZ mit Einkäufen und einem Besuche beim Handdoktor und war so stolz auf seine neuen Besitztümer, daß er dem Oberst Varndyke und Mr. Roß, die ihn vor seiner Abreise auf seinem Zimmer in Darcy's Hotel besuchten, eine kleine Vorlesung darüber hielt. (Fortsetzung folgt ) H Ein Abschied. Von John Lenry Mackau Sie hatte dreizehn Stunden in einer todähnlichen Ermattung geschlafen, ohne Traum, ohne Bewußtsein.... i5s war die erste ruhige Nacht seit langen Wochen. Erst diese schreckliche, langwierige Krankheit, dann der lang samc, qua'volle Tod, endl.ch diese bei den Tage innerer und äußrer Aufregungen, die sie bis in die Träume der Nächte hinein verfolgten und ihren Schlummer störten, wie es seine Seufzer gethan bisher Erst als sich die ruft geschlossen hatte,' als die Vcldtraqendcn sich zerstreut, als sie allem war mit der gleich ihr ermatteten Dienerschaft in dem arrßen, stillen Haus, da suhlte sie. zt nöthig ihr die Ruhe war, und sie legte sich hin, um dreizehn Stunden zu ichla seil. Als sie erwachte, empfand sie zum er sten Male wieder seit langer Zeit das tif.t"Ci ir-üe. w.w iin...a ipciuyi- ocr laue unu oer willen krast. Sie betrat zum ersten Male wieder das Arbeitszimmer des Todten. Man hatte die Fenster geöffnet, und das reine Licht nneS stillen verbstmor genS war yereinge strömt. "Auf dem Schreibtische lagen uneröffnet in ,dcr Reihenfolge wie eS eingetroffen: ein großer Stoß von Briefen und Zeitun gen aller Art. Ruhig ging sie daran, eine Sendung nach der anderen zu össnen und wät rend sie. die Briefe las 7 em, zwei oder drei von seinen näheren Freunden, ein weiterer von einem glühenden Be '.Vunderer des aroßen Künölerö kam

ihr in vcn Sinn. w:e wenig ste doch in Wahrheit mit ihrem Manne getheilt hatte: keine einzige seiner Freundschaf ten, und wie wenig mit seinem Leben nach außen hin sie kannte keinen die ser Freundes-Nameu, und nie wäre eö ihm in den Sinn gekommen, ihr cinen dieser Briefe seiner Verehrer zu zeigen. deren er doch so viele erhalten haben mußte. Mechanisch hatte sie über diesen Gedanken den nächsten Brief geöffnet. Eie las, verstand erst nicht, las wieder und begriff: .Ich lese in den Zeitungen, daß Du krank bist, und ich breche nach fünf, unddreißig Jahren ein Versprechen, das ich mir selbst gegeben. Denn ich schreibe Dir: noch einmal nach so langer Zeit und zum legten Male. Wer ich bin? Erinnere Dich, wen Tu vor fünfunddreißig Jahren geliebt hast, und Du weißt eö. - Und warum ich Dir schreibe? O sei still: nur um noch einmal auf Deine Lippen ein Lächeln zu rufen, das Lächeln der Erinnerung an ein Glück, das Tu so wenig vergessen hast, wie ich vielleicht Dein letztes Lächeln! Nur darum schreibe ich Dir. Denn wie groß und wie ich Tu geworden bist, wie fern in dieser Stunde Dir vielleicht schon liegt, was wir Leid und Freude nennen so voll Sonne kann ein Zimmer nicht sein, als daß es nicht einem Strahl noch erlaubt sein sollte, hineinmschlüvfcn und liebkosend

auf Deiner Stirn w lieaen für einen lepten Augenblick. Ader vielleicht bist Tu. weil Du groß und reich bist, einsam und allein, obwohl von Menschen umgeben. Tann soll dieser eine Strahl noch einmal Dein ganzes Zimmer füllen mit Liebt und Wärme: der Erinnerung an Deine erste ieoe, Ole vielleicht N'.cht Teine größte und tiessle. aber sicherlich Teine glück. lichste und soraloseke wjr. unh um he Niemand je gewußt, als Tu und ich. ' Zch danke Tir. mein Freund, für das Glück, das Du mir gegeben hast, und ich denke dieses Glückes, wie man seiner gedenken sollte alö der kostbarsten Eeltenbt dieses Lebens: mit Ehrfurcht. Was es unabweislich nach sich zog an Leid und Oua . kabe ick vergessen, und ruhig kann ich Dir heute agen: ich danle Dir!" Leb' wohl! mein freund! Siehst Tu uns nicht wieder, wie wir damals waren? Tas weiße Haus und den Noscngarttn. den Sandweg am Weiber, auf dem wir so oft gingen? Tenkst Du nicht noch einmal an unsere ersten ffüsse. und tnnmen Worte nicht leben dig wieder, die wir geflüstert l Gewiß! Wie ich es wieder für eine BiimlK vergessen habe, das; ich alt worden bin. so sollst auch Du es thun. ,md wahrend Teine yand dies Blatt erkiiittert und es an der ftm? verkoblt. virst Tu lächeln, wie ich es gewollt! Leb' wohl, mein Freund! leb' ool)l. Du Geliebter meiner Jugend! AIs die Lesende geendet, sah sie noch ange auf die Zeilen, die eine alte, be reits zitternde Hand, aber ein jugendlchcs perz geschrieben. Aber nichts eate sich in ihr als eine maßlose Erbitteruna und eine Art von San aeaen diese alte, romantische Person. Als ie aber dann aufstand und den Brief n kleine eken zerreibend bin und der ging, war auf ihrem kalten und leeren lLeslchl der Ausdruck des passes dem der Freude gewichen, der gemeinen und . I ' 0 v. v ;ii w ... . nc.nni uieuoe oaruoer, oasz er wenigstens dieses letzte Glück nickt mebr aenossen hatte. Geburtstag. . . . Bei .Meesters" war heute Geburtstagsfeier. Da standen die Kreisaqen still, die Maschinen wurden mcht in Betrieb gesetzt und aus den Dampfessen drang nicht das kleinsteRauchwölkchen. Das war auch so eine Marotte des Meister Schubert, daß er an seinem Geburtstag feiern ließ, er hatte sie aus seiner Jugend hinübergerettet in die .moderne Zeit", in der es so elend unprosaisch zugeht. Die Schubertsche Fabrik war ein Musterbetrieb, da hörte man nichts von Lohnstreitigketten, Aussperrungen und Ausstanden. es herrschte hier noch eine patriarchalische Vertraulichkeit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. An seinem Geburtstage lud Meister Schubert seine Arbeiter zu Feste, das war ein Tag, den er seiner großen Familie widmete, und zu dieser rechnete er seine Arbeiter. auch. . . . Es ging recht gemüthlich zu, als der .Meester", ' von emem lauten Tusch begrüßt, den Saal betrat. Er trug den langen schwarzen Rock, den er bei festlichen Gelegenheiten vorzusuchen Pflegte, den hohen steifen Kragen, um den das schwarzseidene Halstuch geschlungen war, mit .Frau Mode"' stand er von jeher aus dem Kriegsfuß. .Guten Abend. Wilhelm, begrüßte er einen Lehrling, .na, noch ein Jahr. dann bist Du Geselle und ich muß Sie zu Dir fagen." . .Grüß' Gott, Herr Rückert," wandte er sich an einen älteren Arbeiter, .was macht die Gesundheit, wieder auf dem Posten?" So fragte er sich durch bis zu seinem Ehrenplatz an der Festtafel. Hier nahm ihn sein Töchterchen Marie in Empfang und die erzählte ihm eine sehr lange und sehr interessante Geschichte. Da sei der Werksührer Herrmann und der sei doch sehr tüchtig und der, meine es so ehrlich und sie wolle keinen anderen und ob er denn da was dagegen habe. . . So. so," nickte der Alte bedächtig, .der Herrmann. . '. hab' mirs doch gleich gedacht, daß dieser Schwerenöter große Rosinen im Kopfe hat. 'n ganz geschickter Mensch, wird schon vorwärts Oödönbelt sitzt im Olut. l Reines Llut bedeutet reine Haut Ohne diese keine Schönheit. Eaöca. retö, Eandy Cathartic reinigen da? Olut, kräftigen die Leber und entfernen alles Unreine aus dem Körper. Fangen Sie heute an, Pusteln, Ge schwüre, Mitesser und so veiter zu d:rtktlbtn. OSöabtit für 10t. 3n

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kommen. Äber sag' mal. Mieze, hajl Du ihn auch gern?" Aber Papa." flehte Marschen, 0) würde doch sonst hier kein Geständniß abgelegt haben!" Da nahte eine Abordnung der Ar6e"lter mit dem Geburtstagsgeschenk für den alten Herrn. Werkführer Herrmann war der Führer der Abordnung, er hielt eine Ansprache und überreichte eine gewaltige Terrine, Jn der ein guter Schluck sich brauen lassen werde, der. zu trinken sei auf das harmonische Zusammenleben aller Angehörigen der großen Arbeiterfamilie Schubert." Tusch, Lebehoch Hurrah-, hurrah". . . Der alte Herr erhob sich. Er dankte mit gerührter Stimme. Sein Geburtstagsgeschenk werde noch heute ein geweiht werden, er habe Auftrag gegeben, die Terrine scfort zu füllen. . Dann habe er noch eine weitere Ueberraschung. Die Terrine wurde herbeigeschleppt, die Gläser würden gefüllt. . . Na. und denn somit proklamire ich also die Verlobung meiner Tochter Marie mit meinem Werkführer Herrmann." erklärte .der Meister feierlich, ich' knüpfe damit ein weiteres Band zwiscken mir und meinen Arbeitern, 'lf das Wohl des Brautpaares leere Jeder ein Glas frischen Maitrank. Prosit!Alle tranken begeistert, dann rief der älteste Geselle, sein Glas schwenkend: Hoch unser Meester! Der Dkeester soll leben!" Un ' der Waldmeester daneben!" schrle Fritz, der Lehrjunge mit volle? Lrnigenkrast hinterher, denn er wußte, oaß seine Ohren heute Schonzeit hatten. . . ... ! , i.. -

einer Irau. Varboursville, Ky., 8. Feb. . Ich kann Wine of Cardui . auf's Höchste empfehen. Er bat mir Kraft gegeben, als sie mir am meisten noththat, und ich glaube, daß er alle kranken Frauen heilt. Frances Hughes.

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später können wir diese? nicht mehr thun. verlanaen kein Geld UrM I n dem Dorfe Wrco bei Krosno in Galizicn waren die dortigen griechisch - katholischen Einwohner zur Andacht in die Kirche gegangen. MS die Bauern in ihre 5)äuser zurückkamen, wurde ihnen eine ganz seltsame Ueberraschung zu Theil. Alle werthvolleren Gegenstände in ihren Wohnungen, wie Uhren, Ringe, Pelze. Betten, fehlten. Es stellte sich aber heraus, daß nicht Diebe in die Wohnunaen einaedrunaen waren, sondern der Gerichtsvollzieher und der Gemeinde Vorsteher Jakl hatten die mit den Steuern rückständigen Bauern, während sich diese in der Kirche befanden, einfach ausgepfändet. Da die beiden Be amten die Wohnungen verschlossen fanden, so waren sie durch die Dächer eingestiegen. In einigen Häusern hatten sie soaar die Decken durchschlagen. AnderGrenz'eder Feuerwebrtelearavbenlinie Pfaffsiätten und Tribuswinkel ereignete sich ein eigenartiger Unglücksfall. Gegen 12 Uhr Mittaas wurde in derStation TribusWinkel plötzlich ein elektrischer Schlag verspürt, der mehrere Personen zu Boden warf, während gleichzeitig sammtliche Fernsprecher- der Feuerwehrstationen' von Baden bis Guntramsdorf zerstört wurden. Als Ursache dieses Zer störungswerkes wurde die Berührung des Stromes der dortigen elektrischen Bahnlinie mit einem von mehreren Arbeltern spannten Drahte der Feuer webrtelearaphenlinie ermittelt. Dit drei Arbeiter, die mit der Leiter an den Telearaphenstangen standen, wurden zu Boden geschleud'ert. Zwei Arbeiter erlittrn hierbei leichte Brandwunden. der dritte jedoch eme starke Gehlrner schiitterung nebst Brandwunden an bl i et ven Vanoen, viö an vle nocgcii rci chend. ' ; 1 -

Eisenbahn 'Tabelle nkunft und Sögang der verschikdenm Ein öaZnzJge im Union Depot, Jndianep?li?.2

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