Indiana Tribüne, Volume 22, Number 259, Indianapolis, Marion County, 7 June 1899 — Page 1

V H a l 00 TVs rlC -sVs rfC A rl & vO W V W kK o o w V V er Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171 Indianapolis, Indiana ZNittwoch, öen 7. Juni l8Z). Jahrgang 8. No. 259

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BAIK. Aeden jCbend : : : : : G ofzes Konzert dtZ IlMMWÄlMk 20 JtünfUtrlnne 20 if S Wiest te; tlriaent. Tiattnert itUa Dienstag, Tvnnnstag nd Samstag. Xonitt Id, bdl Malztiten a 7 116t Bormitttagl IH 11 UhrAbend. Caantaa von 1 bi 3 Uhr Rachm. Tadl drHste 50c. MWÄWöMW iciawNläf C& AHORETUIUI-aAi rlELft yjLJO t . n i : tea LsJ.',V - . . f' f Sonntag, u. junt. Eztra-Zug hält nur in Rushville, ConnerSville und Hamilton an. Abfahrt 7$ Uhr Sormittagö. Rückfahrt von Cincinnati 6.25 Uhr. Baseball Cincinnati gegenBaltimore Geo. V. Hayler, D. Pass. Agent. 4 . Sonntags Ercursion nach LOUISVILLE, S1.30 Rundfahrt $150 Sxjiakz2g von bidn ei Jen. Jmperial (louncil Mystic Shrine. Buffalo, N.Z, 1.-1 5. Juni. Rundfabrt 813.23. Ticket werd am 12. vnb 12. Juni verkauft, giltig für di Xücksahrt bi zum 17. Juni und dem Privile gium f. bi zum 2. Juli zu vnlänger, indem man sie Iti dem Agenten vor dem 17. Juni dexonirt. EbenZa giltig für eine IvlZzlgeu Aufenthalt i CrocUn, für solche, elch den Shautauqu Lee besuchen wollen. Ticket sind ach beide Richtungen cuf den Dampfern zisch Eleoeland und Sussal giltig.' Murat Tempi, geht mit dem Jtniinliitx, 6.25 Uhr bend. Tienftaz, den 13. Juni. Raher uikunst in der Big Four Office, R. l Oft r . l ! a v tl l ai-t-cc 4a)9iäiun ti uii9 um uuivn vuyngui. Z,. ZN. Bronson. A. G. P. A. Jedermann's Diener. Die Ttenste, welche die Union Trust So. leisten kann, sind so verfckledenarttfl. wie nur viele Per fönen sie geben können. lLiftknlhum in irgend welcker fform wird verwalte,, Miethe inb 3te. I fabruvg huben. acdlaffensz,astea werden er.I ledtgt. einerlei od die Theilung gleich stattfindet I der dieselben jahrelang verwaltet werde rnüs I

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Gditorielles.

Verschiedene Zeitungen ergehen sich in heiliger Entrüstung über die Rohbeit der Franzosen, welche ihren Präsidenten öffentlich beschimpften, wie das am Sonntag der Fall war. Sö ist wahr, solch öffentliche Austritte sind nicht schön und die Franzosen können sehr ungezogen sein, aber so schlimm wie dai öffentliche Martern und 8 bendigoerbrennen von Negern ift eö noch lange nicht. Man muß den Mund niemals zu voll nehmen und sich auch hüten, in die Sonne zu gehen, wenn man Butter auf dem Kopse hat. Der Kauf der Karolinen-Jnseln durch die deutsche Regierung giebt un seren Kollegen von der Presse, Veran lassung. ihre Weisheit in langen Seit artikeln zu bekunden. Nur finden wir nicht, daß die Weisheit der Leser durch diese Leitartikel um ein Beträchtliches vergrößert wird. WaS unS betrifft, so wissen wir wirklich nichts darüber zu sagen. Wir sind gewillt, abzuwarte, waS die deutsche Regierung dem Reichstage darüber zu sagen hat. Die deutsche Regierung ist zwar klug und vorsichtig, aber wie jede andere Negierung besiht auch sie die Fähigkeit Dummheiten zu begehen und Fehler zu machen. Andere Zeitungen mögen ganz genau wissen, ob daS Geschäft klug oder unklug war, ob die deutsche Regierung einen Bargain" gemacht hat, oder nicht, wir wissen eS, offen gestanden, nicht. So diel freilich wissen wir, daß der Kaiser eine große Flotte haben will und daß der Besitz von Kolonieen die Anschaffung von Schissen nothwendig macht. (Ergo, mag die Sache ja auch weite? keinen Zweck haben, als dem Reichstage begreiflich zu machen,' daß der Kaiser Schiffe braucht. In den letzten Tagen wird wieK.r ,:.( k.n ftan k OTaD BCr Vlll UUIX BCN tfOU CI Uau 3AUg brick geschrieben, welche vor zehn Iah- . IVhaIamh maM IT.rn rt i n js... gattkN lim Tode Verurtbkilt UttkN ZUM vvk omingim M .i,,,, hrHinhTt . ."..... TodeSurtbeil i lebenSlänalickk a .voevU!!e,z h zeokNVIUllgllqe Gesangntßftrase. Die Frau war eine Amerikanerin und gehörte den besseren Kreisen an, aber alle Bemühungen, ihre Freilassung zu erwirken, selbst die vieler hochgestellter Persönlichkeiten tinsfr8 flsttih (tnh fit! ifet hfrrtfhttffi flcnjcfcn. 3n btt neucsten 3cil tout den diese Bemühungen wieder ausgenommen und man verspricht sich aus Grund der neuen Freundschaft zwischen England und Amerika besseren Erfolg. Diese Bemühungen fußen darauf, daß daS Beweismaterial gänzlich unzureichend, der Richter dagegen in höchst auffallender Weife Boreingenommenheit und Parteilichkeit gegen die Angeklagte bekundet habe. Da wenige Wochen nach dem Prozesse bei dem Richter der Irrsinn auSbrach, folgert man, daß er schsn während der ProzesseS nicht bei Verstand gewesen sei. Die grau sitzt nun seit zehn Jahren im ianBmp 1,0 e, i vurqaus rncqi unwahrscheinlich, daß sie unschuldig ist. o re. i v t.A . m AI .C 2 .2 C V m in . r t r i Ion engiano qai ein einmal Berurtheilter wenig Chancen mehr. Eine Appellation im Criminalversahren giebt eS nicht, der Wahrspruch einer Jury ift unumstößlich. ES scheint unS mcht richtig zu seln, der Möglichkeit eineS Irrthums so zu tragen. Vereng. mt Standpunkt ift ebenso ertrem lische Standpunkt ift ebenso ejtni nach der einen Richtung, wie der amerikanische, welcher dem Verurteilten hundert Wege zum Entkommen läßt, nach der andern. ArchlMiGen. Wetterbericht. Kühler heute Nacht, dielleicht Ge witter; kühler morgen. Höchste Tem peratur innerhalb der letzten 34 Stun 90 ,a' nitM 73 ,abDa dcuilchame,iknischt I ft . , " - Washington. 6. Juni. Die . .. .. . ledke Ctnzeloetten vezugttch beS a Deutschland und Amejw wnw vu, jine jci cricoigi "i.- r-n nv i.ll . t, . nachdem ein befriedigendes Arrange mnt beglich der Depeschen der Re gierung und des Kabeltarifs getroffen

sind. Den hiesigen Behörden ist mit

getheilt worden, mit dem Legen deS eigentlichen Kabels werde während der Sommer-Monate vorgegangen werden, so daß die erste Depesche schon im Herbst daS Kabel pasfiren könne. D eweyS Heimreise. Washington, L. 2uni. Admiral DewehS glaggenschiff Olympia" ist heute aus der Heimfahrt nach den Ver. Staaten von Hongkong nach Singapore abgegangen. Der Kauf der Karolinen. B e r l i n, 6. Juni. Im Reichstag griffen Bebel und Richter im Namen der Linken im Laufe der Debatte über den7 Nachtrags . Etat daS spanisch deutsche Abkommen scharf an, und hatten namentlich an dem ezorbitanten Preis, welcher für die Inseln gezahlt werden solle, diel auszusetzen, indem sie erklärten, der reelle Werth der 3nseln sei äußerst gering. Herr Bebel griff auch die StreikerVorlage an, und bezeichnete sie als einen Angriff auf die Freiheit und die Menschenwürde der arbeitenden Klassen, welcher zu einer Zeit erfolge, in welcher jenseits der Vogesen daS Unrecht gutgemacht werde, welches einem Einzelne zugefügt warben sei, und auf der anderen Seite der Alpen die Monarchie versuche, daS in Mailand m vorigen Jahre begangene Unrecht durch Amnestie auszumerzen. Der Redner bezeichnete die Vorlage dann als schmachvoll und wurde deshalb zur Ordnung gerufen. Der Staatssekretär deS Innern, Gras PosadowSki erwiderte dann, die Borlage sei darauf berechnet, die Auswüchse deS Rechtes der Combination zu beschneiden, welche nicht geduldet werden könnten, aber die Vorlage sei zu wichtig, um einmal im Vorübergehen behandelt zu werden, und sie werde später - eingehend- diSkutirt werden. Noch ein Ausnahmegesetz in Vorbereitung. B e r l i v, 6. Juni. Wie verlautet, will die Regierung nit einem AuSnahmegesetz der sozialistischen Presse zu Leibe gehen. Nach demselben soll die Veröffentlichung von AmtSgeheimnissen und dergleichen unter besondere Strafe gestellt werden. Da der Vorwärtö" gerade in diesem Fache Meister war und noch ist, so hat dieseö Gesetz bereits den Spitznamen VorwärtsZuchthauSgesetz" erhalten. Ob eS beeitS bis zum Herbste fertiggestellt werden wird, hängt von der Aufnahme ab, welche die allgemeine ZuchthauSvorage finden wird. Zur Beruhigung agt allerdings die vom Ministerium deS Innern ressortirende Berliner Korrespondenz", daS Gesetz werde sich allein aus den Verrath von AmtögeHeimnissen beschränken, werde alle verwandten Themata, wie die Vertreibung von Flugblättern bei Boycotten auSchließen und sich überhaupt nicht mit unauSgereiften Fragen befassen. DaS Berliner Tageblatt" sieht diese zweite ZuchthauSvorlage" bereits in greifbarer Nähe. Die ZuchthauSvorlage. Berlin, 6. Juni. Die durch den Südseehandel hervorgerufene günstige Stimmung kommt der ZuchthausVorlage" zu statten. Die Stimmung gegen dieselbe schien in einen wahren SntrüstungSsturm ausarten zu wollen, da alle Arbeiter-Organisationen Pro teft-Versammlungen einberiefen und die Arbeiter- und radikale Presse gegen sie einmüthig ausstand. Einzelne pro phezeiten ihr schon ein sicheres Ende im Makulaturschrank. Betrachtet man dagegen im Einzelnen die verschiedenen Preßäußerungen über die Vorlage, die im Grunde genommen verhältnißmäßig zahm sind, so muß man gestehen, daß die Vorlage doch immerhin gemäßigter beurtheilt wird, alS die kühnsten Hoff nungen der Regierungöpresse eS erwarten ließen. Die Regierung will augenscheinlich davon Profitiren. Sie verlangt die erste Lesung noch vor desVertagung deS Reichstages; Fürst Hohenlohe wird die Vorlage persönlich vor dem Reichs tage vertreten, und zwar sehr entschie den. Hier geht daS Gerücht, daß wenn der Reichstag die Borlage nicht wenig ftenS theilveise annehmen werde, Hohenlohe'S und PosadowSky'S Stel lung, so wie anderer an der Redaktion deS Gesetzes betheiligter Minister stark gefährdet sein werde.

Die Kreuzzeitung sindet sie natür

lich gerecht und maßvoll", und die Deutsche Tageszeitung" hat gegen sie nur formelle Bedenken. Die Köl- ' nische Zeitung" sieht in ihr eine I frtiifirtr tniTTfrtmmrn? (SrtinMslsl ff V MM f V M 0 V V V ' w p zur Verbesserung deS sozialen FriedenS." Herrn v. Stumm'S Post" nennt die Vorlage gerecht und sachlich", sie sülle die Lücke in der Gesetzgebung auS, welche durch die von den Sozialisten eingeleitete maßlose Verhetzung entstanden sei. Die Frankfurter Zeitung" hält daS neue Gesetz für schädlich und hofft, daß der Reichstag, wenn er eS mit der KoalitionSfreiheit ehrlich meint, eö sofort verwerfen werde, weil eS die ganze Arbeiterbewegung lahmlege. Die Vossische Zeitung" hält die Annahme der Vorlage für unmöglich nd hofft, daß der Reichstag sich nicht zieren werde, die Vorlage, die nichts weiter sei, alS ein Ausnahmegesetz gegen de Arbeiterstand", kurzer Hand zurückzuweisen. DaS Berliner Tageblatt" bleibt auf dem von ihm seit Jahren eingenommenen Standpunkt, daß die bestehenden Gesetze für die Regelung der Arbeiterfrage und deS Erverböleiterö vollständig ausreichend seien, und erlärt daher die Vorlage für nicht opvortun. Der Vorwärts" sieht in dem Gesetz die völlige Vernichtung der Koalition?reiheit ; dasselbe verdiene den Namen, der ihm durch die Oeynhausener Rede verliehen worden sei, ZuchthauSvorage", in der That ; waS von einer Gleichstellung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern gefabelt werde, sei nur Schein. Trotzdem werde die Vorlage bei den liebedienerischen Parteien ihre Freunde finden : und wenn sich auch da? Centrum heute noch in die Dcust werfe und sich den treuen Hüter der Volksrechte nenne, so sei hm doch nicht zu trauen; eS werde einige Paragraphen ändern, vielleicht auch verwerfen, aber doch so viel annehmen, daß daS Gesetz für die Regieung gerettet sein werde. Als Vater dieser Vorlage sehen nun die Blätter keineswegs den Staatsekretär deS Innern, Gras PosadowSky, an. Sie geht zwar unter seiner speziellen Firma, aber sie ist ein Produkt der ganzen reaktionären Richtung, sür welche Gras PosadowSky, der ja bekanntlich sehr geschmeidig sein soll. offiziell so oft mit Erfolg eingetreten st. De? Vorwärts" nennt ihn daher den offiziellen Sitzredakteur für die geistigen Leistungen der Scharfmacher". Der Entwurf des Gesetzes erinnere in einer ganzen Anlage und Tendenz an den eigentlichen Versasser der Umsturzvorläge von 189t, den Geheimen OberregierungSrath v. Trott zu Solz, der rasch zu den Intimen deS ffrhr. v. Stumm avancirt sei. Von Manila. M anil a, 6. Juni. Die amerikanischen Truppen haben die Halbinsel besetzt, und General Halls Kolonne steht in Morong. Major Truman, welcher über Vinangonan vorging, fand daS unmöglich, einen Kordon zu bilden und die Insurgenten entkamen in'S Gebirge mit wenig Ausnahmen. Die letzte Campagne zeigte wieder die ganze Schwierigkeit, mit den Insurgenten etwas Anderes zu zielen, als daS man sie vor sich hertreibt. Die große Hitze forderte wieder große Opfer auf Seiten der Amerikaner. Am Samstag machten die Insurgenten einen Angriff auf die befreundete Stadt Macabebe, vertrieben die Bewohner und brannten die Häuser nie der. Allnächtlich beunruhigen sie die Truppen bei San Fernando. Der Feind hat auch einige Krupp'sche Geschütze, mit denen er Granaten in die Stadt wirst, und mehrere Amerikaner sind leicht verwundet worden. Eine Granate siel am Samstag Abend nur etliche JardS von General McArthur'S Hauptquartier nieder. Die Amerikaner beantworteten daS Feuer nicht. DreyfuS erhält die Freu, d e n b o t s ch a st. gort de Franc e, Martinique 6. Juni. AlS daS Depeschenboot Goeland, welches den Gesängniß-Su perintendenten und den Commandeur der Marine - Artillerie an Bord hat die von der französischen Regierung den Austrag haben, DreyfuS von den

Beschluß der Revision seines Prozesses

Mittheilung zu machen, gestern auS Cayenne bei der Teufelsinsel ankam, stand Hauptmann DreyfuS bereits wartend am Strande. Er bemühte sich, seine Selbstbeherrschung zu be wahren-, aber als ihm die amtliche Mittheilung gemacht wurde, strahlte sein Antlitz vor Freude. Angebliche Kunde von Andree. Christi an ia, 6. Juni. AuS Mandal, Norwegen, wird gemeldet. daß am 14. Mai zwei Knaben an der Nordküste von Island eine Flasche geunden haben, die einen Zettel enthielt, aus welchem geschrieben stand: Alle wohl. Ausgeworfen unter etwa dem 81 Längengrad. Breitengrad unbekannt." Der Zettel trägt daS Datum vom 11. Juni 1897 uud die Unterschrist Andree, Strindberg und Fränkel. Christiania, 6. Juni. Der in der Korkboje aufgefundene Streifen Papier lautet wie folgt: Treib - Boje No. 7. Diese Boje wurde von AndreeS Ballon am 7. Juli 1897 um 10 Uhr 55 Nachmittags, Greenwicher Zeit, unter 82 Grad nördlicher Breite und 25 Grad östlicher Länge ausgeworfen. Wir befinden unS in einer Höhe von 600 Metern. Alle wohl. (Gez). Andree. Strindberg. Fränkel. Der Ballon war somit erst 7 Stunden und 60 Minuten vorher ausgestiegen, ehe tie Boje ausgeworfen wurde. 3n der Kork-Boje oder Kapsel beand sich auch eine kleine Karte, welche die Route zeigt, welche der Ballon nahm. m Ehrenges chenk s ü r Kitchen e r. Londo n, 6. Juni. DaS HauS der Gemeinen hat heute beschlossen, dem Sirdar der anglo-Sgyptischen Truppen, General Lord Kitchener, eine Doation von 39,351 Pfund Sterling zu bewilligen. MIU 0chtssA-5tachriq,en. Angekommen in : QueenStown: Majestie" von New Sork; Ultonia" von Boston. N e v S o r k : Prinz Regent Luitpold" von Bremen. B o u l o g n e : MaaSdam" von New Bork nach Rotterdam. Cherbourg: Patricia" von New Sork. Glasgow: Hibernian" von Boston. allerlei. t w a 500 S ck a n k w i r t bschaften sind in Baltimore. Md.. bereits geschlossen oder werden geschlossen werden, weil die Maryland Brewing Co.", welche neun Zehntel der dortigen Bier - Produltton conlrouirl. beschlossen hat, nicht mehr die Licenzen hfr Mirtbe u bezahlen, um ihr Produkt auf denMarkt zu bringen. Schon . w -3 . an oer vwzagi oer Diesmaligen ucujs Bewerbungen 2291 oder 160 weni ger als im Vorjahre ließ sich das erkennen und man kann getrost anneymen, daß ein Fünftel der Bewerber nicht in der Lage ist, das Gld zur Bezahluna aufzubringen. In einem Rundschreiben setzt die "Maryland Brewing Co." auseinander, daß sie Schankwirthschaften hat einrichten, Licenzen zu Z276 hat kaufen und vielen Wirthen noch andere Vorschüsse machen müsse. Daher seien zu viele Schanklokale entstanden und c'ne ungesunde Concurrenz, der die" Gesellschaft ein Ende machen wird. Die Wittwe von Petec Vetter, einem alten, etwas excentrischen Deutschen, der sich während seiner t4jährigen Thätigkeit als Verwalter der Snickee Glaß Co." in Pittsburg. Pa., ein beträchtliches Vermögen erspart batte. fand in einer dunkeln Ecke des Kellers vergraben $1(XK) in Gold- und Sllbermunzen. Vetter hatte seme Baarbestände während der Panik in 1896 aus den verschiedenen Banken, in denen er es deponirt, gezogen und in mehreren, den Mitgliedern seiner Familie unbekannten Verstecken untergebracht. Plötzlich starb er. ohne im Stande gewesen zu sein, die Plätze, an denen das Gold verborgen war. anzuaeben. Eine svstematische Suche nach den verborgenen Schätzen war bisher vergebens gewesen. Frau Vetter gedenkt die Suche nach dem Rest des Baarvermögens ihres Gatten, welches mehr als Z10,000 betragen haben muß, fortzusetzen.

Dulöete 2O

lahre. Hsk r . VkaryLewiS. Frau eines promj, Tjjt ncnten ffarmers und wohlbckanm unter m w allen Bewohnern nahe Belmont. 91. f). schreibt: .Seit 27 Jabren litt ich fortwährend an nervöser Erschlaffung und bezahlte grobe Geldsummen für Doktoren und angezeigte Mittel ohne Abhilfe. Vor drei Jadvn wurde mein Zu stand bkängftignid. der geringste arm erregte mich und machte mich nervoS. Ich konnte nicht schlafe und hatte eine Anzahl verderblicher An fälle und wurde allmählig schlimmer. Ich begann Dr. Stiles' Reftorative Rervine und erven- und Leber-Pillen zu gebrauchen. Anfangi schien die Medizin nicht zu wirken, aber nachdem ich einige Flaschen genommen, trat Aenderung ei. Ich ruhte Rachtj besser, mein Appetit besserte sich und ich befand mich bald wohler ; nun bi ich nahezu wieder gänzlich gesund, wie eine Person meine Alter tS erwarten kann. Sott segne r. 2Kti?' ervne. Dr. MileS' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie: die erste Flasche nutzt oder das Geld wird zurückerstattet. Buch über die Krankheiten deS HerzenS und der erve frei. Vt? & Dr : fi.iC3 Ä tKcrvlnoi stestcrea 3 v ttoerth J IA1L& Adresse: D r. M i l M d i a l .. SlkHart. Ind. Grok für st Michael Michailowitsch. ein Sohn des Großfürsten Michael, des Großonkels des Zars Nikolaus, hatte sich 1891 in San Nemo mlt der Grafln Sofie Merenbera vermählt, der vom Grokherzoa von Luxemburg der Titel einer Gräsin Torby verliehen worden war. Infolge dieser nicht standesgemäßen Ehe war Großfürst Michael beim Zar Alexander III. in Ungnade gefallen; er wurde seiner Stellen rn der russischen Armee enthoben und durfte nicht 5iach Rußland zurückkehren. Der verbannte Großfürst lebte seitdem mit seiner Gemahlln theils :n Wiesbaden, theils m Cannes. Aar Nikolaus hat jetzt bei der 5?eier des russischen Osterfestes den Großfürsten Nikolaus wieder in Gnaden aufgenommen und IN seine früheren militärischen Ehrenstellen wieder einaesekt. . D r s ch w e d l ! ch e BildHauer Prolessor ffallstedt hat inStockHolm unter sehr tragischen Umständen t t TrT 14selv lmoro oeqarigell. yzi oaiie eine große Statue des berühmten schwedischen 5cnaenleurs John Encsson hier vollendet und sie der Gießerei überliefert. Das Werk schien ihn aber mcht befriedigt zu haben, denn er äußerte mehrmals, die Statue habe seinen ist' Wartungen nicht entsprochen. Auch scheint ??allstedt mit dem Comite in Götheborg, das die Statue bestellt hatte, manche Schwierigkeiten gehabt zu haben. Dazu kam noch, daß er sich einbildete, an einer gefährlichen Leberkranlheit zu leiden, obgleich die Aerzte die ihn untersuchten, ihm oft versichert hatten, daß er völlig gesund sei. Diese verschiedenen Momente scheinen den Unglücklichen dazu getrieben zu haben. seinem Leben em Ende zu machen. Als seine Frau, die Tags zuvor hier einaetroffen war. um mit ihm nach Lund zurückzureisen. Morgens erwachte, fand sie sein Bett leer. Von bangen Ahnungen ergriffen, eilte sie in ein Nebenzimmer und fand dort ihren Gatten erhängt. i Neunzig Prozent aller Menschen haben unreines Blut und dieses verursacht viele Krankheiten. HoodS Sarsaparilla kurirt diese Krankheiten, indem eS die Unreinigkeiten entsernt. HoodS Pillen irritiren nicht und sind die einzigen Pillen, welche mit HoodS Sarsaparma genommen werden sollten Der jjew york tore lStadlirt 18S3.) Suttenck Muster! Vergessen Sie unseren großen Verkauf von ungeputzten Strohhttten, 50c bis $.25 Waare zu 5c 9c 15c - 23c nicht. ES sind die größten Putzwaaren Werthe in der Stadt. 2. Stock. m m

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