Indiana Tribüne, Volume 22, Number 257, Indianapolis, Marion County, 5 June 1899 — Page 2
Fndwna Tribüne. Erschcutt Taglich und SonntaA
Die täglich TriKSne kostet durch bn Stift J Cent ptx Woche, die ,ontagS,rrib2e'S Cent per Joche. Selbe lüsterne lSStntS ein Mdmtl perVat. Vrc V,ft AnSerhaU lt GUI geschiN t ViTftKftcitlUaa f p, 8!". OflUt IS Oüd Vlaösma Stratz Indianapolis, Ind., 6. Juni 1899. Die Seekabel der Welt. swfftsMS tvn&ftt fTlh.Mtlitft -fc-vjv kV4y jv v v vpiii vvvbUiunvjf ibic daö durch die eifrigen Bemühungen .der deutschen Reichspostverwaltung zzunmehr esicherte große Unternehmen eines deutsch amerikanischen Telegraphenkabels für den ganzen internationalen Verkehr gewinnen wird, bieten besondereZ Interesse die Aussührungen, welche neuerdings, das Archiv für Post und Telegrapbie über die unterseeischen Telegrapyenkabel und ihre Instandhaltung veröffentlicht hat. End: 1898 betrug danach die Gesammtlänge der im Betriebe befind!!chen Seekabel 312,060 Kilometer. Die Bedeutung dieser Zahl tritt am besten ins Auge, wenn man sich vergegenwärtigt, daß das erste eigentliche unterseeische Telegraphenkabel erst am 25. , September 1851 verlegt worden ist. ES ist das 41 Kilometer lange Kabel Zwischen England und Frankreich, das sogar noch heute betriebsfähig und in gutem Zustand ist, wie denn überhaupt von den bis Ende 1859 verlegten Kacln noch elf im Betriebe sind. Im Allgemeinen wird für die Kabel eine durchschnittliche Betriebsdauer von 30 bis 40 Jahren berechnet. Trotz ihrer von Jahr zu Jahr gesteigerten vorzüglichen Bewehrung durch Schutzdrähte sind sie sehr leicht den verschiedenartigsten Beschädigungen infolge öor Seebeben, infolge von Reibungen an steilenBLschungen, sowie durch tiefgehende Eisberge, durch einige Arten von Bohrwürmern, durch schleppende Anker der Fischdampfer ausgesetzt. Die Wiederholten Bemühungen, den großen Seekabeln in Kriegszeiten die Neutralität zu sichern, sind bis jetzt erfolglos gewesen. Das erste Kabel, das durch itn atlantischen Ocean gelegt worden ist, rührt vom Juni 1866 her. Frühere Versuche, den atlantischen Ocean zu durchqueren (1857, 1853, 1865 mit dem Riesenschiffe Great Eastern") Tran sittrfyoiltrr C-vit4 fairnnl ht IVUilt tylUyi44V ytUi' VkttUl V 11 Zahl der transatlantischen Kabel 15, von denen indeß die drei ältesten wieder ausgegeben sind und unbenutzt auf dem Meeresboden liegen. In den übriaen 12 ist allein ein Capital von ca. 85 Millionen Dollars angelegt, während die Gesammthöhe der Anlagekosten aller vorhandenen unterseeischen Äelegravhenanlagen sich bereits auf znehr als 250 Millionen Dollars beläuft. Etor. ein Zehntel aller Kabelanlagen gehört den betheiligten StaatsVerwaltungen, an deren, (spitze noe 1697 Frankreich mit 9325 und Deutschland mit 4119 Kilometer sich befanden, während die übrigen neun Zehntel Privatbesitz, und zwar durchweg von Actien Gesellschaften bilden. Die größte Gesellschaft, die Lastern Telegraph Company mit einem An- - lagecapital von 31 Millionen, das bisher durchschnittlich mit 5 bis 6z Procent verzinst worden ist, besitzt 83 Kabel mit 43.097 Kilometer Länge. Während anfänglich die Gebühren für die Benutzung der Kabel nahezu unerschwinglich waren, sind sie infolge deö gegenseitigen Wettbewerbs und einer richtigeren Erkenntniß der Verkehrsbedürfnisse jetzt wesentlich ermäßigt. In btz ersten Zeit nach Herstelhing der telegraphischen Verbindung zwischen England und Amerika wurde für ein Telegramm bis zu 20 Wörtern 5100 und für jedes Wort mehr $5 erhoben. Schon nach kurze? Zeit wurde dieser Satz erst auf 550 für 20 Wörter. dann auf $25 für 10 Wörter und bald auf 57.50 für 10 Wörter ermäßigt, von denen aber jedes nicht mehr . als 5 Buchstaben zählen durste. Vom Jahre 1872 ab wurde die reine Wortgebühr ohne Mindestsatz und zwar zunächst von 51 für ein Wort eingeführt. die 1883 auf 25 Cents ermäßigt worden ist. Auf dieser Höhe ist sie seitdem stehen geblieben. Für die Legung und Instandsetzung der Kabel sind besonders eingerichtete Schiffe erbaut, deren Zahl sich zur Zeit auf 42 beläuft, die rm Besitze von 24 Kaoelgejelljchasten oder Staatsregierungen sind. Die deutsche Reichs - Telegraphen - Verwaltuna hat noch kein eigenes Kabelschiff, muß vielmehr die Instandsetzungen ih xex Kabel durch fremde Schiffe aus führen lassen. Wie die Seekabel jetzt nicht nur für die kaufmännischen' Unternehmungen, sondern m mindestens gleichem Maße auch für die politischen Beziehungen der Völker von höchster Wichtigkeit sind und ihr zeitweiliges Versagen ganz unabsehbare Folgen haben könnte, so Zvidmen ihnen auch die Regierungen uller seefahrenden Ranonen die gebüh- . ,ende Aufmerksamkeit. Ein ganz besondees Interesse an ihnen hat Großbritannien mit seinen auf dem ganzen Erdball verstreuten Colornalbesitzun gen. Englischen Blättern zufolge hat denn auch die britische Admiralität an läßlich der Erfahrungen in dem spa nisch amerikanischen Kriege neuer dings Vorsorge getroffen, daß eine größere Anzahl rhrer Marine - Ofsl ciere sich mit allen auf die Kabel.- Instandsitzungen bezüglichen Arbeiten vertraut macht, damit, wenn ein Kabel durch Kriegführende zerschnitten wird, . n..r v. rr v c XlllZ .QUlUlUlUCUlUgUlll UCi, VUVCU . digst wieder erfolgen kann. Ueberdies sollen im Interesse der britischen Tief ' seekabel nach dem Vorbild der Kohlen staticen an verschiedenen Stellen der - Erde auch Kabellager eingerichtet, und m t rfW !( . augeroem eine nnzayi orilijazer ttriegsschtsfe mit ttabelvorräthen aus gestattet werden. Man beabsichtigt fer . ner, den englischen - Nabelschiffen in dxte&xtiui ßttt etm Äegleitung von
schnellfahrenden Kriegsschiffen zum Schutze mitzugeben. Aus strategischen Rücksichten hat man die Nothwendigkeit
erkannt, die Kabel in, möglichst tiefe Gegenden der Meere zu verlegen, zumal ein Kabel überall da, wo seine Ausbesserung leicht möglich ist, noch v ii vvuivvi v ri i vicl U Wtx Mstörl wcrden kann. In ' . V I ... I Wirklichkeit sind Kabel noch bei Meercstiefen von etwa 5000 Meter instandgesetzt worden. Die Seekabel werden übrigens, abgesehen von dem großen deutsch - amemanischen Unternehmen und von dem weiteren deutschen Unternehmen Konstanza - Konstantinopel, in übersehbarer Zeit dadurch eine große V'ermehrung erfahren, daß sowohl amerikanische wie englische Gesellschaften die Durchquerung des Stillen Oceans planen. Amenkaner wollen zwei Telearaphenkabel von San Francisco nach Japan mit Abzweigungen nach Auttratten und 'taniia legen; in England plant man ein Kabel von Vancouver in Canada über die FanningInsel, die Fidschi - Inseln und die Norfolk - Insel nach Sydney und Neu - Seeland. Ein anderer Plan geht dahin, eine Linie über Gibraltar und das Cap der Guten Hoffnung nach Australien zu legen. Sir Sanford- . 'ri t . . VJ. jsieming will jögar eine neue, wie J i c ganze Utoe umgurienoe eicgrapyenVerbindung in einem Zuge herstellen, bei der im ganzen rund 42.000 Kilometer Kabel mit einem Anlagecapital von ca. 25 bis 30 Millionen Dollars zu verlegen wären. Man sieht, es fehlt nicht an Plänen und nicht an thatkräftigen Unternehmern, die von neuem den Spruch bethätigen wollen, van mt Welt am Ende des 19. Jahrhunderts unter dem Zeichen des Verkehrs steht. Ein seltsamer Duellproeeß. Der AbgeordneteGiuseppe Vonajuto hat seit 1832 fünfzehn Jahre lang ei:en Wahlkreis seiner Heimath Catania vertreten, balo als Radikaler, bald als Crispiner, wie es ihm der parlamentarische Opportunismus gebot. Als er bei der Neuwahl zur Kammer 1897 gegen einen Anhänger Rudlnis durchfiel, trauerte man ihm weder in seinem Wahlkreis noch im Parlament aufrichtig nach, denn er galt allgemein mehr als ein Maffiuso" (Mitglied der Maffia) denn als irgend etwas anderes. Nun hat er durch ein merkwürdi. ges Duell wieder von sich reden gemacht. Bonajuto hatte nämlich in anmaßender Weise einem Herrn Fongi den Besuch eines gewissen Hauses verboten, weil sein Sohn mit der Tochter desselben verlobt sei. Die Folge dieses Auftretens war eine Forderung FongiS an Bonazuto, die in einem Garten vor Porta S. Pancrazia bei Rom ausgefochten wurde. Da im ersten Gang schon der Degen Fongis seinem Gegner eine leichte Verletzung an der Brust beibrachte, wurde Halt geboten, aber trotzdem drang Bonajuto vor und, wahrend er mit der Linken den Degen seines Gegners festhielt, stach er ihn in den Hals. Sofort warfen sich die Zeugen dazwischen, um Bonajuto zu entwaffnen, wobei der Leiter des Zweikampfes gar noch an der Hand verwundet wurde. Bonajuto stammelte zwar sofort allerhand Entschuldigungen, aber alle waren darin einig, daß er die ritterlichen Gesetze des Zweikampfes gröblich verletzt habe, und Bonajuto mußte, nachdem seine leichte Verletzung verbunden worden, das Feld der Ehre" verlassen. Aus diesem Vorgang entstand der Proceß, der dieser Tage vor der römischen Strafkammer ver handelt wurde; Fongi war der Verletzung im Zweikampfe, Bonajuto der einfachen beabsichtigten Körperver letzung angeklagt. In der Verhand lung wurde zu Gunsten Bonajutos geltend gemacht, daß er schlecht höre und das Commando Halt" überhört habe, auch sagten verschiedene Landsleute wie die Abgeordneten San Giuliano und Defelice von Catania aus, daß Bonaiuto in früheren Ehrenhän deln sich stets correkt benommen habe. Gegen ihn wurde u. A. vorgebracht. daß er nach dem Duell auf die Frage Dritter nach dem Ausqang sich ge rühmt habe, seinen Gegner Fongi durch und durch gestochen zu haben. Auch die Art der Beziehungen Bonajutoö zu der Familie, deren Haus er Fongi ver boten hatte, kamen zur Sprache, und es fehlte nicht an Anzeichen dafür, daß Bonaiutos Verbot nicht wegen der Ver lobung seines Sohnes mit der Tochter, sondern deshalb erfolgt war, weil er fürchtete, Fongi komme ihm bei der Mutter in'S Gehege. Die Mutter hat sogar, als sie von dem Zwist zwischen Bonazuto und Fongi horte, den Zwei kämpf dadurch verhüten wollen, daß sie in einem Brief an Bonajuto sich fälschlich alS Fongis Braut erklärte. Nachdem daS Publikum des Gerichtssaales sich ein paar Tage lang an diesen etwas verworrenen Familienverhältnissen und an Sachverständigen Vorträgen über Ehrenhändel und Zweikampföregeln ergötzt hatte, erfolgte das Urtheil. Fongi wurde wegen Verwunduna sei neS Gegners im Zweikampf au lö Ta gen Haft verurtheilt: Bonamto daae gen kam nicht so glatt weg; das Gericht ging offenbar von der Ansicht aus, daß. wenn nun einmal dem Strafgesetzbuch zum Trotz gerauft werden soll, dann doch wenigstens nach Regeln gerauft werden muy, unv verhängte über Bo najuto 13 Monate Gefängniß und Ab erkennung der bürgerlichen Ehrenrechte zu- n. , . n.n sur oie gleiche Jen. Zeugen wur den freiaesprochen. Etwas von Nllasen. Aufmerksame Zeitungsleser sind wohl schon manchmal aus eine bcmer kenswerthe Thatsache aufmerksam ge worden, welche alten Volizeibeamten besonders aufgefallen ist und in deren reisen schon zu allerlei Gesprächen geführt hat, nämlich: daß die allermei sten berussmaßigen Verbrecher, wenn sie sich Beinamen oder Aliase" zuleaen wollen, äußerst wenig Phantasie oder Erfindungsgabe zeigen. Der Sak. daß das Vnbncfl.tbelp.MnKrM
mache, wie 'die 2i?de, lwahrf sich In dieser Beziehung durchaus nicht. In sehr vielen Fällen legt sich der Verbrecher einen Namen bei, welcher dieselben Anfangsbuchstaben hat, wie sein wirklicher. Hin und wieder mag
dies aus bloßen Bequemlichkeits-Rucr- , i W "Z"' ""' ""chbtrange. niANM mti Ka)lliti'tfHvt II . nommem Name mit denBuchstaben auf der Wäsche u. s. w. übereinstimmt; aber in vielen anderen Fällen scheint es nicht mit bewußter Absicht zu geschehen, und nicht selten bringt sich der Verbrecher damit in die Tinte. Letzteres ist übechaupt gar oft mit Allasen der Fall, so auch mit denjenigen, welche in dem richtigen Namen eines Opfers bestehen. Es ist eine eigenthümliche Neigung nicht weniger Verbrecher, den Namen ihres Opfers zu wählen; einmal mag ihnen dies von vorübergehendem Nutzen sein und zehnmal ihnen den Hals brechen! Oft auch suchen Verbrecher sich ihr Alias ohne alles Besinnen in irgend einem Namen, der ihnen in LrtlicherVerbtndung mit ihrer That aufstoßt, wenn sie keine Lust haben, sich mn einem recht weitverbreiteten Namen, wie Smith, weiterzuhelfen. Der Zufall mag dabei curiose Verknüpfungen verUrsachen. Vor noch nicht so langer Zeit z. B. hatte ein junger Bursche, von Hause aus Will Meyers geheißen, im Suden einen Mord verübt, und er wurde schließlich im Staate Ohio festgenommen. Um diese Zeit suchte er sich mit dem Namen Brown - Allen" zu decken. Das half ihm nichts; aber die Geheimpolizei war doch mugierig, wie er gerade auf diesen zusammengesetzten Namen gekommen sein mochte. Endlich löste sich das Räthsel: Ein Detectiv. bemerkte nämlich, während er gerade in einem Thorweg stand, der zu einem. früher vom. Morder bewohnten Zimmer führte, auf der anderen Seite der Straße ein Schild mit einer Aufschrift, die, wie sich herausstellte, eigentlich Brown & Allen" hieß; wegen eines Telegraphenpfahles aber konnte man von der besagten Stelle aus das Zeichen für und nicht sehen. Der Zusammenhang der Sache war nunmehr für die Polizei vollkommen klar. Keues Leben im Vachtenbau. Im Hinblick auf die kommende internationale Facht - Wettfahrt um den berühmten Pokal lohnt es sich auch, daran zu erinnern, in welchem Zustand sich unsere Nacht Industrie, mit Allem, was drum und dran hängt, vor dem amerikanisch - spanischen Krieg und während desselben befand, und daMit die fast wunderbare Veränderung in der jetzigen Saison zu vergleichen. Wahrend die Kriegsboote, oder die Fahrzeuge, welche sich für kriegerische Zwecke dienstbar machen ließen, naturgemäß gute Zeiten hatten, mußte das Geschäft in Vergnllgungs- und sonst!gen, für friedliche Zwecke dienenden Fahrzeugen, mehr oder weniger schwer leiden, und wohl am empfindlichsten machte sich dies in der Jacht - Jndustrie geltend. Schon die Ocean - Liniendampfer, welche ihrem Beruf treu blieben, hatten dies thellwelse stark zu fühlen. Na mentlich schreckten viele Amerikaner vor Sommerreisen über den Ocean zurück; konnte man doch nicht wissen, ob das Schlss nicht einem spanischen Kreuzerbooi in die Quere laufen und abgefangen würde, und dleAussicht auf ein spanisches Gefängniß und zugehörige Scheerereien schien durchaus nicht verlockeno für Vergnugungs - Aus flügler. Nun aber gar die kleineren Fahr zeuge, vor Allem die Nachten, flüchte ten, gleich KÄchlein vor dem Sturm, nach der nächsten sicheren Stätte, so schnell sie konnten, und dort blieben sie liegen. Infolge dessen waren viele Ku stenhäfen gestopft voll von Vergnügungs - Fahrzeugen, und Matrofen und Andere, welche ern Geschäft daraus machen, solche Fahrzeuge zu be mannen und das sind Tausende waren jämmerlich gestrandet". Damals fielen die Nachten colossal im Preis. Man konnte manches dieser Fahrzeuge, das seine 523.000 gekostet hatte, für den zehnten Theil dieser Summe kaufen! Ja Manche verkauften solche Boote blos für den Werth des Bleies, das im Kiel allein steckte, das heißt, sie schenkten sie so gut wie weg, einfach, um sich die Dockkosten zu sparen. Hatte man doch eine Zeitlang ziemlich ernste Vorstellungen von dem Krieg, welchen die Spanier auf dem Wasser führen würden, und wäre es auch nur ein F r e i b e u t e r - Krieg, dessen Länge ganz unberechenbar war! Auf etwa drei Jahre Kriegswirren solcher Art rechneten nicht Wenige. Vielen Segelmachern und Allen, welche ihren Lebensunterhalt Haupt sächlich dadurch erwerbeu, daß sie die vacktfabrende Klasse bedienen leben falls Tausende im Ganzen) starrte der Bankerott in's Gesicht; -und natürlich machten die Nacht Makler so gut wie qar keine Geschäfte. DaS waren Dinae. von oenen damals wem gesprochen wurde, die aber trotzdem sehr fühlbare cm 4T jf i . k jr . ! ? . Allirlilcoieiien in mancoen reisen roa ren. Heute ist ein gewaltiger Wandel in diesen Verhältnissen zu bemerken! Man erwartet ein stärkeres Neuaufleben des Nacht - Sports, als je zuvor, und alle betheillgten Kreise beeilen sich, daS Beste daraus herauszuschlagen. ES ist. als ob man alles Versäumte mit Zm senund Zinseszinsen wieder einbrin gen und zu dem neuen Leben hinzu schlagen wollte, und dieses Leben macvt ncl, nickt blos unmittelbar an Küsten, sondern auch auf den großen Binnenseen und Binnenflüssen geltend. Im vorigen Jahre konnte ein guter Speculant für 550.000 solche Boote kaufen, die er wie wenigstens in Maklerkreisen versichert wird - Heuer sur 5400,000 anbringen kann. Wie weit in dieser Beziehung thatsächlich r 1 i t ? ri r i ifctmid J00I0CN iaßi tcg nicyi ge ncm sagen, doch hört man von Dutzen den, welche im vorigen Jahre sich drei oder vier Nachtboote zu Schleuderprei sen zulegten und in diesem Frühjahr
einen rsig.en Pros mit dem Weder trftF frtv mim mmm .1 , . ,
So gröff scheint die neuerwachte Begeisterung für den Yacht - Sport zu sein, daß manche der Hoffnungsseligsten erwarten, er werde in diesem Sommer alle übrigen Sportsvergnügungen in Amerika in den Sintergrund drän-
gen, und niemals wieder werde auf diesem Feld eine so traurige Zeit kommen, wie die vorjährige war. vorausaesekt natürlich, dan unser Land nicht in weitere internationale Rempeleien geratye. ttinnbakenkrampf heilbar? Jedes Jahr fordert der sogenannte Kinnbackenkrampf (auch Mundspecre oder lockiaw" genannt), welcher selbst durch Verletzungen der entferntesten Gliedertheile herbeiaeführt werden kann, eine betrachtliche Anzahl Opfer, und lange Zeit hielt man ihn, wenn er durch irgend eine Wunde veranlaßt wurde, für unheilbar (außer im Falle sehr frühzeitigen Ausschneidens der Wunde oderAmputirung des betressenden Gliedes). Erst in neuester Zeit sind ewige Fälle erfolgreicher Behandlung dieses unheimlichen Wundleidens vorgekommen oir bekannt geworden. In einem Fall wurde durch Aufwendung enormer Mengen Alcohol eine solche Hellung erzielt; doch scheint diese Behandlungsweise von keiner allgemeineren Bedeutung zu sein. Noch neuer ist die nachstehende Methode, von der man wenigstens in zwei Fällen Kunde erhalten hat, daß sie sich bewährte, als schon alle beunruhigenden Symptome in hohem Maße vorhanden waren. Diese Methode besteht m besonders hochgradigem Schweißtreiben. Das klingt ziemlich einfach; daß es aber etwas mehr auf sich hat, als irgend eine der bekannteren Verfahrensarten zu diesem Zwecke, möge folgende Schilderung eines der beiden Fälle Zeigen: Ein junger Mann hatte das Unglück, daß eine seiner Hände in eine Dreschmaschine gerieth, welche einen Theil der Haut abriß. Vierzehn Tage lang schien es, als ob die Wunde einer baldigen, völligen Heilung entgegengehe, da erwachte der Mann eines Morgens mit einem Gefühl seltsamer Starre in den Kinnladen, heftigen Schmerzen im Brustbein und zeitweiliger Athemnoth. Der herbeigeholte Arzt machte sich sofort daran, den Leidenden nach eigener Methode in ein furchtbares Schwitzen zu versetzen. Zu diesem Behuf ließ er zunächst Reifen unter das Bettzeug legen, um dessen Berührung mit dem Körper zu verhindern, und dann ließ er vier Töpfe mit ungelöschtem Kalk füllen, welchen er ein wenig mit Wasser anfeuchtete. Jeder Topf wurde in Linnenzeug ge bullt, damit nicht nach seinem Aus setzen die Haut geradezu versengt würde, und dann wurden die Töpfe auf beiden Seiten des Patienten ange bracht; die Familie erhielt Weisung, von Zeit zu Zeit den Kalk wieder anzufeuchten und sofort frischen Kalk aufzusetzen, wenn der alte ausgebrannt sei. Am ersten Tage entstand dabei eine so gewaltige Hitze, day das Bettzeug in Brand gerieth! Doch gelang es, die Flammen sogleich zu ersticken. Die Schweiß - Absonderungen aber waren ganz unglaubliche. So wurde fünf Tage weiter gearbeitet, und am fünften Tag waren fast alle eigentlichen Starrkrampf-Symp-tome verschwunden; nur die Kinnladen waren noch ein Bischen steif. Das Nervensystem des Patienten aber schien vollständig zusammengebrochen. Ge eignete Nahrung half indeß darüber hinweg, und einige Tage daraus waren die letzten Spuren gefährlicher Zustände verschwunden! Im anderen Falle verfuhr man ganz ähnlich und gleichfalls mit Erfolg, obwohl der Patient zur Zeit, als der Arzt geholt wurde, schon im Sterben zu Ire gen schien. (Er hatte sich blos eine sei ner Zehen durch einen Husnagel ver letzt und den Vorfall bereits völlig vergessen.) Ob jede Person eine solche heroischeBehandlung überstehen könnte, muß freilich noch dahingestellt bleiben; man dürfte aber, nicht lange zögern, einen Versuch damit zu machen, wenn der Patient ohnedies jedenfalls verlo ren zu sein scheint! Was die Methode an sich anbelangt, so sollte sie genügen um Bacillen zu todten, welche vielfach auch mit dem Kinnbackenkramps in Verbindung gebracht werden. Napoleon'S Hochzettöstiefel. Ein Erinnerungszeichen ganz eige ner Art an Napoleon den Ersten befin det sich im Besitz eines Barmer VUr gers. Es sind dies die Hochzeitsstiefel des Kaisers, die seit nahezu einem halben Jahrhundert im Besitz der Gemeinde Meixheim bei Sobernheim als denkwürdiges Erinnerungszeichen auf bewahrt wurden, und später durch Kauf inPrivatbesitz übergegangen sind. In dem Ursprungsattest über die Echt heit der Stiefel gaben der Gemeinde Vorsteher und der Gemeinderath des Dorfes Meizheim bei Sobernheim a. d. Nahe folgende Erklärung an Eides statt ab: Der Hosschuhmachermeister Peter Huck zu Paris hat sur den 1. April 1810 Sr. Majestät dem Kaiser Napoleon dem Ersten diese Stiefel als Brautstiefel angefertigt. Napoleon zog diese Stiefel an und bemängelte den vom Hofschuhmacher geforderten Preis von 1100 Francs, indem er nur 1000 ZZrancö dafür offerirte. Nachdem die Trauung in diesen Stiefeln stattgefunden hatte, reichte Huck seine Rechnung ein, und da er sich einen Preisabzug nicht gefallen lassen wollte, so zog er als damaliger vermögender Hoflieferant vor, die Stiefel als Andenken zu behalten. Huck verarmte später fc-id vermachte diese Stiefel aus Dankbarkeit für Verpflegung und Auslagen während seiner Krankheit seinem Geburtsorte Meizheim. Nach einmaligem Besitzwechsel kamen die Stiefel an den jetzigen Eigenthümer. Die in kostbarer und hochfeiner Handarbeit ausgeführten Reiterstlefel von ausgesucht schönem, rothbraunemJuchtenleder mit silbergestickten Eichenguirlanden sind auf's beste erhalten.
gas Versuchsobjekt. Humoreske von Arthur Rochl.
c fcrnr tinim Prnmct. d5 in nfttt A v v - ... - Theater des Südens einstudirt wurde, war dem berühmten Charakterdarsteller Krajewsn die Rolle emes Mannes zugefallen, der in ungerechtfertigter Weise verdächtigt wurde, mit der jungen Nrau des besten seiner Freunde angebändelt zu haben. KrajewSkl war in dem Etua die Gradheit und die Biederkeit selbst, ein zweiter Joseph an Lauterkeit und Gewisscnhastiakeit, aber sein von (lseriuckt verblendeter freund kam gleich in dem ersten Akt und schleuderte ihm denehässigen Vorwurf in's Antlitz: -.Du betrügst mich, Kanaille! Du hintergehst mich, Elender, mit meiner mir vor Gott angetrauten rau: Gestehe, Hallunke!" Kraiewski fand seine Rolle an sich ein wenig dumm; denn wo giebt es in der Welt Männer, die, wenn ihre freunde bübscke nraucn haben, und die Gelegenheit da ist, in den Schuhen deö seligen Joseph aus dem Ägypterland stehen? Indeß, nun hatte er dock einmal die Rolle. Er war ein Tugendknabe in dem Stück, der sich lieber den kleinen Finger abgeblsjen hatte, als daß er mit der schönen jungen Frau seines Freundes nur ein einziges Mal auch nur in unverfänglichster Weise geäugelt und kokettirt Hütte. Und dock kam nun der eifersüchtige Wütherich, ihr Gatte, schon gleich im ersten An aus ihn los und todte und schrie, als wäre das Allersurchtbarste vorgefallen. Was machte also ein Jammerprinz, wie ibn KraiewSki m verkörvern haitt. in einer solchen Situation nun blos für ein Gesicht? Kraiewski trat vor den Spiegel. Er schnitt eine seiner fürchterlichsten Grimassen. Es war klar, Schreck, Entsetzen. Entrüstung, sprachlose In dignation, alles auf einmal mußte aus seinen Zügen herausseyen. Er schob, wie es seine Gewobnheit war, wenn er eine Maske festzuhalten versuchte, den Zeigefinger seiner Rechten unter die Halsbinde hinunter. Aber er hob den Finger alsbald wie oer von dem Halökraaen wea'.Die Grimasse, die er in dem Spieael vor sich sah. schien ihm der Sltua tion keinesfalls zu entsprechen. ES fehlte in der That auf dem Gesicht, das ihn wie das eines wüthend gewor denen Pavians aus dem Svieael an glotzte, der Ausdruck der Verschmelzuna aller der ver chiedenen beiden schasten, die plötzlich all sein Blut in Ausreauna zu setzen hatten. Er trat von dem Spiegel fort, maß tw w r" " v r . eine xueuc oie Vuyne uno versucyte. nck mit allen einen ra ten von Neuem in seine Rolle hineinzudenken. und dann sprang er plölich abermals vor den Spiegel. Ein bleiches, leidenschaftlich vcrzoaencö Antltk ward in dem G!as sicht bar. aber dem aroken Sckausdieler schien di;se Maske immer noch nicht diejenige, welche er brauchte. Die richtiae Maske finden, dielt aber auch schwer. Es war eine gar zu ausgefallene Situation. Krajewski war aewobnt. nach dem Leben rn zeichnen. Wo hatte es aber im Leben eincn Tropf, wie er ihn zu zeichnen hatte, schon einmal aeaeben! Da siel es ihm plötzlich ein, daß es Einem vorkommen kann, daß man den Wald vor Bäumen nicht sieht. Er lachte. Sein Lachen klang triumpyirenv. i? glaubte aus einmal eine Moatiazielt zu wl Nen. das. was er zu schildern hatte, nach dem Lebci schildern u können. Daheim in der kleinen kosigen Villa, die er mit seiner Gattin in einem Vorort bewohnte, hatte er Besuch, den Besuch, eines alten lieben, eraebcncn Freundes, eines Menschen, treu wie Gold, bescheiden und anspruchslos und am Ende gerade so puritanisch wie der iyaraller m leinem tua. Wohlan!- saate er sick. r soll mein Versuchsobjekt sein! Ich eile naq aue. owle ich ihn sehe, dringe X t 1 r if l m . icy aus iyn ein. Elender: cyurle'. schrei ich ihn an. Gestehe! Gestehe!" Und dann wollte er keinen Blick vor dem Mienenspiel des auten Menscher verwenden, da für sein Spiel in dem Theater makaebend werden sollte. Getreuer nach der Natur als in dem neuen Stück sollte er noch nie in seinem 0tit rtrf5 fitft.! Vli'ii ly.uiviuii vuitlll kr rieb sich vergnügt über leinen Einfall die Hände. Er schminkte sich, als die Vrobe ,u Ende war, in größter Eile ab, dann fuhr er direkt zur Bahn und nach Hause. In seinem Vorort angelangt, sah er seinen alten Freund Benjamin schon von Weitem in dem Vorgarten seines Häuschens stehen. .Benjamin! Benjamin!" dachte er bei sich. Was wirst Du arme, biedere, kreuzbrave Seele für ein Ge sicht machen, wenn ich Dir diese nach Deinem graben Sinn gewiß ungeheuerliche Beschuldigung in's Gesicht schleudere!" .Aber das ist es ja eben! Das ist es ja eben!" sagte er sich dann. Das will, ich ja sehen! Das will ist studiren!" Er raste in seinen Garten hinein, direkt auf den alten, goldtreuen Jugendfreund loS. .Hallunke!" fuhr er mit gekrallten Fingern auf seinen Rockkragen los, .Du hintergehst. Du betrügst mich. Schurke, mit meiner mir vor Gott angetrauten Ehefrau! Ich weiß alles! Ich weiß alles! Gestehe! Gestehe!" Ter , arme erschrockene Benjamin stierte ihn an. Bravo! Bravo!" dachte der Schauspieler bei sich. ' Nicht schlecht! Nicht schlecht dieö erschrockene Mienenspiel für den Anfang!" Aber es mußte doch noch viel, vicl charakteristischer werden! Er brüllte weiter: Schurke! Hallunke!" Ta schien seine Schreckensmaske sich plötzlich in einer ihm weiß der Geier gar nicht zusagenden Weise zu ändern. Der arme Benjamin machte ein dumme, immer dümmere Gesicht. .UnimWlA. willen. Edgar!. öicj
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41 1 und to seei at about xi o'clock that something had gsone wrong with my breakfaat. EipeciaÜy wu thu true if I had had a reitlesj night,a you know ii not aa uncommoa thing with head-workera. hij itonaach," continued he, "ii under the Standard as to strength and it used to seen at t hose times to act onljr indifferentlr and tometimet to ren top work. Clouds would come before my visioa and then a slight nausea would be feit. Ycatsof that sort ofthing hadmadetne know the Symptoms as well as I know my name. but aince 1 learned about KipansTabules 1 have practica'ly orerconie the d:fficultr and it is not often that any one gets as enthusiastic over anythiogaa 1 do orer them. Ncwadays, whenever I recognixe the old familiär Symptom, DOWN 00 ES ONE OF THE BLESSED UTTLE CONCENTRATED BOONS. And ia a fevr rainutfs the risual clouds lift, discomfort pastes away, my stomach apparently res imes ita operations and at half past sa or x o'clock I go out for my ttsuel rather haart y lnncheon all ia delightfut contrast with my form er practica'ly ruiaed afternoons which 1 used vainly to seck to escape by fasting and various doses."
er, an allen Miedern deveno, yervor. Woher weißt Tu denn, (5dgar?" Er sank auf die Knie. Jetzt kam plötzlich die Reihe an den Schauspieler, aus seiner Rolle zu fallen nnd eine Grimasse zu schneiden, die auch nicht klug genannt werden konnte. Der arme Benjamin, die alte diedere, kreuzbrave Seele wand sich vor seinen Füßen. Schlag mich todt! Schlag' mich todt" jammerte er. Tu hast Recht! Tu hast Recht! Ich bin ein Schuft! Ein Hallunke! Ich habe Strafe ver dient, wenn es auch wirtlich so furchtdar schlimm gar nicht gewesen ist! Ich stahl ihr doch nur einen einsachen ttuß einen einfachen Kuk " Wem?" brüllte der über die Ber. änderung der Situation total aus der Fassung gerathene Mime. Wem sonst? Deiner Frau!" war die gewinselte Antwort. Als Tu gestern frischen Rum für den AbendPunsch holtest bei dem Mondschein, der in der Laube, in der wir saßen, hereinschien und ihre zarten 3üac be strahlte ich konnte nicht anders ich mußte ihr so himmlisch sah Deine Karola aus, Edgar, ich mußte ihr die schmale weiße Hand, die sie vor mir auf den Tisch gelegt hielt, küssen " Der Schauspieler wandte sich ab. Er lachte. Dummer Kerl!" sagte er. Das ist doch auch zu dumm!" stieß er hervor, und es blieb unentschieden. ob er damit die Lächerlichkeit der übertriebenen Skrupel Benjamins oder den Verlust der Gelegenheit meinte, an ihm für die Rolle, die er zu schaffen lmtte, ein ersuchsobiekt zu sinden. wozu er aber, nach dem Kuß in der Laube, doch kaum noch recht geeignet ?ien. " Als Ernst Dennis un'h eine Frau von Durant im Indianer Territorium neulich Nachts nahe bei ver dortigen Ortschaft Paris campirten, wurde die Frau von einem Eentiped in die Lippen gebissen. Noch ehe ein Ärzt herbeigerufen werden konnte, war die Arme bereits durch die sich rasch entwickelnde Geschwulst erstickt. Charles Seymour, der frühere Consul in China, hat dem Museum der Standford-Universität in Californien 300 chinesische Münzen geschenkt. Dieselben sind außerordenilich werthvoll. Fast alle Dynastien von dem Kaiser Scharn an, der 2215 vor Christi Geburt regierte, bis auf den jetzigen Kaiser sind vertreten.. Die Negerin Mary A. Mead, wahrscheinlich die älteste Bewohnerin Staten Island's, wurde in ihrer an Main Str. in Tottenvill bele genen Wohnung todt imBett aufgefunden. Die Greisin, welche mit ihren verheiratheten Töchtern May F. Van Deveer und Parthenia Daviö zusammenwohnte, hat ein Alter von 102 Jahren erreicht. Die Verstorbene wurde am 22. Februar 1797 in Petersbürg, Va., geboren. Sie war eine Sklavin und auch ihre zehn Kinder waren Sklaven. I n M o r r i s a n i a, N. F., wurde der 22jährig: Charles Novill aus Brookline, Mass., unter $1000 Bürgschaft für die Grand Jury festgehalten. Frau Annie Bradley, die Gattin des invaliden Landkartenverlegers John S. Bradley. miethete vor Kurzem Novill zur Pflege, ihres Gattin. Seit dem träumte sie fortwährend, Novill sei ein Dieb, und in der That machte er sie) gus. dem Staube mitwel Nin-
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. r-as . - . . K, 'TjcÄ. Ä - . "Wlrltos XaWe gen und zwei dlaeln im Werthe von $235. Er wurde verhaftet und gab dann auch zu, daß er den Empsehlungsbrief, durch den er sich einführte, gefälscht hatte. Das Opfer eines recht rohen Witzes ist der 16 jährige Farbige Walter Johnson in Sommerville, N. I., geworden. Er wurde betrunken gemacht bezw. durch ein Schlafmittel betäubt, dann weiß angestrichen und in eincn Sarg gelegt. Den Letzteren brachte man um Mitternacht nach der Wohnung von Frau Lewis A. Bellls, die durch Läuten der Flingel an die Thür gebracht wurde. Die Frau erlitt natürlich einen Todesschrecken, behielt aber noch soviel Besinnung, einen Polizisten von dem Geschehenen in Kenntniß zu setzen. Johnson erholte sich erst nach vielen Stunden, will aber gegen die Verüber dieses sogenannten Witzes nickt gerichtlich vorgehen. LAXIR BONBONS KURICREN VERSTOPFUNG jn!r Cwcmnati Zttge ! C.I.&D.R. R Abfahrt Indianapolis bfahrt 8 4Sm Ankunft Cincinnati kunft 7 30Bm IIZOBm . lM5Rm 6 0091m T 4Lm 8 0SVM 10 Bm j 4591m 4 4tM 7 oovtrn . 10 SONm Dayton Züge, C. . Abfahrt Indianapolis Abfahrt 8 0LBrn , I0 4öBrn . ,45Mm 4 4691m 7 009! H. & D. N. R, Ankunf Dayton nkunft lJ038m Ji59im " 6 L09tm 7ttm II 009! Toledo & Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'plS: Toledo: Detroit klbfahrtI0 4Sm k'ftS4SNm nk'ftS40m . 7 V09t . 4 0LM . 5 ll$a ) VSgenomme Sonntag. Ticket-Office : Union Station und No. 26 Weft Washington Straße, Ecke Meridian. Die populäre lMSlMP 2ZK!MZ?-SSUKi? ,Z ist die beste Linie nach GlkHGGG. Vier Züge! Betten S'aapli, .Z gg jj .kn.f..hieaa jujjwj .treffe hier ei .. )4Z? 758m imim Täglich avlflen Sonntag. Die neuefte verbesserte Oestibuls ZUZngen, llZngner Schlafwagen elegte ' Yarlor Oagea nnd QSvss. Lokalcklasaak in ndtanaBolt fielt 8 Abend berett, erläkt bleaa iii vkorae. ittr Seit ach 9 80 benb beSt werbe. . OeftOesZtrts??'::, Vcket.OkrlttZ ' Union C.'f, I ilUCl'JJI NX . iett, C.l;t,ü:l ll. ltr. Ctrat. ff ? a n k I. R e e d, CtnI. ?els. rtrt. . V.eDl. etccrJf. r C-LT dta. . Red eil, Sr c - .2. -r.
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