Indiana Tribüne, Volume 22, Number 254, Indianapolis, Marion County, 2 June 1899 — Page 2
Fnvwns Tribüne. Erscheiut Taglich nud Sonntag Vi täglich Xrttfln- kostet durch ben Xtlpc J ffentft pr Woch, die eontaa,.rriba-I leaif per Woche. Seid uf äsn 15 Seats dn tt Sentk tjerFtixet. Per Pft fttttcrhaft d OUk ptzeschi t, ,veb,hlz V pe? 8. Cfltos 10 Oüd Vlabsma Citd&4 Indianapolis, Ind., 2. 3uni 1899.
DerSt.VlaisebeiMetz. Der gewaltige, fast Vergeshöhe tu reichende Hügel, welcher mit seinem beinahe ebenso hohen Zwillingsbruder, der Cote de Sommy. nun bald in ein mächtiges Festungswerk, Fort Haeseler. umgewandelt sein wird, ist der höchste Punkt in der Umgebung von Metz. Man giebt seine Höhe zu 410 Meter über dem Mittelmeer an, wobei die Rmne mitgerechnet ist; ohne diese stnd eö 400 Meter. Jedenfalls ist der St. Blaise noch um ein Beträchtliches hoher als der St. Quentin und besonders von den gegenüberliegenden H'o hen zwischen Ars und Aney bieten beide Hügel, an deren Fuß di: Mosel breit und voll vorbeifließt, mit den epheuumrankten Trümmern der römi schen Wasserleitung (am linken Ufer) im Vordergrund einen imposanten Anblick. Von der umfangreichen Ritterburg, welche schon im 8. Jahrhundert den breiten Gipfel des St. Blaise bekrönte, steht freilich längst nichts mehr als ein etwa 10 Meter hoher Mauerrest und auch dieser wird in wenigen Wochen verschwinden; aber ein herrlicher Aussichtspunkt dürfte der in seinem oberen Theile fast kahle Berg bleiben, wenn auch das in Angriff genommene Fort vollendet da'steht und der Wanderer vor feinem Hauptthor Halt zu machen genöthigt sein wird. Abgesehen von dem schönen Rundblick gewährt die Besteigung dieses Vorpostens des oberen Moselthales von Ars aus schon den Genuß eines höchst abwechslungsreichen Spaziergangs. Der Anblick von der Brücke zwischen ArZ und Jouy mit den ebenso malerischen als historisch-denk-würdigen Römerbogen auf beiden Seiten, dem sonnbeglänzten, rauschenden Strom in der Mitte und den herrlichen Wald- und Rebenhügeln, die sich nach Frankreich hinein in blauer Ferne verlieren, ist einer der anziehendsten, die man in ganz Lothringen finden kann An den wohl erhaltenen Arkaden der Wasserleitung vorüber gelangt man, sanft ansteigend zu dem gut restaurirten Sammelbecken, an welchem man noch heute die Dohle entdeckt, welche einst die unentbehrliche Flüssigkeit unterirdisch dem durstigen Metis zuführte. Von diesem sehenswerthen Alterthume führen mehrere Pfade auswarts; das Einfachste ist, einen kleinen Weinbergweg einzuschlagen, der parallel mit dem über einen Kilometer langen Jouy in -einen geräumigen Hohln?kg einmündet, auf welchem man etwa 100 Meter über dem Dorf an eine klare Quelle gelangt, die au einem viereckigen Steingesiell hervorsprudelt. Dieses Brünnlein bildet den Abschluß einer fast ebenen Fläche mit Ackerfeld und dem ansehnlichen Pachthof Luzerailleö. Hier liegt die eigentliche Bergkuppe schrosf und fast nackt vor uns, nur mit dürftigen Föhren, Weißdorn und Brombeeren da und dort bewachsen. Am Ostrand ist bereits eine geräumige Baracke für die Arbeiter erbaut, ebenso am Fuß des gleich hinter der Südseite aufsteigenden SommyHügels. Auch einen neuen bequemen Wg hat man angelegt, dem ohne Zweifel in absehbarer Zeit eine breite, mehrfach gewundene Kunststraße fol$en wird, wie die, welche vom Sauvage auf den St. Quentin führt. Hat man den Gipfel erreicht, fo sieht man etwa hundert Schritte hinter dem oben erwähnten, vielfach gespaltenen und dn?2f einige magere Bäumchen theilweise verdeckten Gemäuer ein rundes, mit Zinnen geschmücktes Aussichtsthürmchen. Um dieses Belvedere herum liegen noch verschiedene unterirdische Gewölbe, die wohl gleich dem in Privatbesitz befindlichen, kaum 30 Fuß hohen Thurm bald allen möglichen modernen Befestigungsmitteln weichen werden. Auf die Aussicht nach der etwas eintönigen Seilleebene muß natürlich der Besucher in Zukunft verzichten; dagegen bleibt stets, auch wenn man den eigentlichen Gipfel nicht mehr betreten darf, der ungemein liebliche und abwechslungsreiche Blick auf das Moselthal und die angrenzenden Hügel und Berge. Fast gegenüber, oberhalb Ars, erhebt sich der stattliche Gorgimont, welcher von seinem reich bewaldeten Gipfel 130 Hektar Waldung gleichfalls zu Befestigungszwecken hergeben 'mußte. Am Südwestabhang , des St. Blaise entspringt eine reichliche Quelle, die in munteren Sätzen den Berg hinabeilt und, ehe ihr von den prächtigsten Bäumen , umsäumter Lauf im Thal anlangt, einen schallenden Wasserfall bildet. Darüber erhebt sich ein stattlicher Bau, ehemals die Mühle von AuchS geheißen, jetzt ein BaueruhauS mit Baumfchule und ttunstgärtnerei. Dieses Anwesen liegt etwa gleichweit von der Station RoV6ant wie von ArZ entfernt. Von Metz und von der französischen Bahnstation , Pagnysur - Moselle fast gleich weit entfernt etwa 9 Kilometer, die Grenze selbst ist noch erheblich näher , wird die neue furchtbare Feste Fort Haesele? die von Metz füdwestwärts nach Frankreich führende Bahnlinie mit ihren Verzweigungen in Franireich die südliche Linie nach Nancy, Toul und Paris, die nordwärts nach Conflans. Longuyon u. f. v. führende vollständig beherrschen und in kurzer Zeit die französischen Ortschaften und Stationen Paany und Arnaville zerstören können. Der ganze Landstrich gegen Pont-a-Mous-frn hin wird fortan im Bereich der deutschen Geschütze von St. Blaise lien. Auch im Nordwestr ton Metz
sollen nördlich von den bisher schon vorhandenen Befestiaungen neue angt legt werden. Hier lagen bisher schon in beträchtlicher Entfernung von Ux Stadt die Befestigungen auf dem 857 Meter hohen Berge St. Quentin, dem Metzer Belfort, sowie diejenigen aus den Höhen von Plappeville, 341 Meter hoch. Run foll noch weiter nördlich, oberhalb der Ortschaft Saulny. ein neues Fort in einer Höhe von 283 Meter angelegt werden. Dies neue Werk wird die von Metz in nördlicher Richtung gehenoen Bahnlinien, sowohl die Linie Metz-Diedenhofen, als Vit über Amanweile? direct nach Frankreich führende beherrschen, ferner die über Woippy und St. Privat nach Frankreich führende große Verkehrsstraße. So sind fortan sämmtlich Bahnlinien und wichtigeren Verkehrswege bis nach Frankreich hinein im unmittelbaren Bereiche der deutschen Kanonen. Minder umfangreiche und bedeutende Besestigungen werden auch noch an anderen Punkten der Metzer Umgebung angelegt. m Merkwürdige Phänomene. Außerordentliche Himmelserscheinungen werden aus einem Theile Europas gemeldet, aus dem man sonst nicht häufig wissenschaftliche Nachrich ten empfängt, nämlich aus dem Innern der Balkanhalbinsel. Der Gewährsmann für die folgende Schilderung ist der erste Sekretär der türkischen Botschaft am holländischen Hofe, Ohannes Schekib Esfendi, der seine Beobachtung der Societe Astronomique de France" einsandte. Er hielt sich im vorigen Sommer in dem Orte Hissa, südlich des Balkangebirges, auf. Die ' kleine Stadt liegt in einer Höhe von 200 Meter und hat ein trockenes, gesundes Klima. Sie ist erbaut auf den noch vorhandenen Ruinen eines großen altrömischen Badeortes. Die alten Mauern befinden sich noch in einem ziemlich guten ErhaltunaFzustan'de. Der Boden ist vulkanisch und gibt mehreren heißenSchwefelquellen ihre Entstehung. Bei seiner Anwesenheit im Juli vorigen Jahres fiel eZ dem türkischen Beamten auf,. daß dasBarometer dauernd einen niedrigen Stand zeigte und merkwürdigerweise niemals über 735 Millimete? stieg, aber auch nie unter 725 Millimeter fiel, vielmehr immer zwischkn diesen beiden Punkten hin und her schwankte. Die Witterung jener Tage zeichnete sich durch häufigeWechsel und den Eintritt plötzlicher Gewitter aus, urib diese ungewöhnlichen Verhältnisse gaben den Anlaß zur Beobachtung von zwei besonders merkwürdigen Himmelserscheinungen. Es war am 21. Juli etwas nach Sonnenuntergang, als es zu regnen begann und der ganze Horizont sich mit Wolken bedeckte, die in eigenartigen, concentrischen Ringen gegen den Zenith aufstiegen. Es blitzte von , allen Seiten, besonders stark aber imSüden und SüdWesten. Um 11 Uhr zeigte sich plötzlich im Süden ein leuchtender Punkt, der vom Horizonte aufstieg wie eine Rakete, bis zu einer Höhe von 10 bis 12 Grad gelangte und dann wieder zurückfiel, indem er sich zweimal spaltete und dadurch ein spitzwinkeliges Dreieck beschrieb, worauf er verlöschte. Während ihrer ganzen Dauer war die Erscheinung sehr deutlich, erzeugte aber keinen Widerschein auf den umgebenden Wolken, sie wiederholte sich noch zweimal, aber in abgeschwächtem Glänze. Die Farbe des Lichtes war blutroth,' und die Größe der Kugel mochte einem Gegenstande von drei Meter Höhe entsprechen, wie er aus einem Abstände von 70 Meter gesehen wird. Eine Viertelstunde darauf entwickelte sich eine' gewaltige Lichterscheinung über den ganzen südwestlichen Horizont, zuerst wie ein Fächer und sich dann allmälig schließend zu einer leuchtenden Säule. Diesem ungewöhnlichen Phänomen folgten Regengüsse, die 20 Stunden . ununterbrochen s währten. Weniger außerordentlich, aber immerhin erwähnenswerth ist eine andere Beobachhing vom achten Tage desselben Monats. ES Hatte um 2 Uhr Nachmittags zu regnen und zu hageln begonnen. Da die Hagelkörner eine ungew'öhnliche Größe erreichten, ging Schekib Effendi mit einigen Freunden hinaus, um deren einige zu sammeln. Er war erstaunt, , zu sehen, daß alle von mehr oder weniger unregelmäßiger Gestalt waren, manche sogar von ganz bizarren Formen. Er verglich sie, sicherlich mit Zuhilfenahme einiger Phantasie, mit Kreuzen, Schildkröten, Karaffen und ähnlichen wundersamen Formen. 'Außerdem fiel es ihm auf, daß die Hagelkörner nicht die Farbe des matten Eises hatten wie gewöhnlich, sondern durchsichtig waren wie Glaö. ES ist nur zu bedauern, daß nicht ein mehr geübter Beobachter bei diesen meteorologischen Ereignissen zugegen gewesen ist. und besonders, daß keine Photographien dabei aufgenommen wurden. Sits Oeytimnlb des OeeS. , Eine Tragödie, die in ihrem Verlauf recht geheimnißvoll war, beschäftigt gegenwärtig die Schweizer Behörden. Hinter. Brunnen, an. der . Azenstraße ragt hoch wie der graue Thurm einer alten Burg die Wasiflutb in dem See. Manche geheimnißvolle Geschichte von in der Tiefe de SeeS verschwundenen Personen knüpft sich an dies einsame Felsenschloß. Vor einigen Tagen wanderte nun Bernadin Fäßler von Jberg, Angestellter eines Bauunternehmers in Seew?n, mit seiner Frau, einer erst dreiundzwanzigjährigen Luzernerin, über die Axenstraße. An die. sem Tage löste Fäßler für sich und die Frau zur Fahrt nach Brunnen auf dem Bahnhofe Schwyz ein Retourbillet und ein Billet für die einfache Hinfahrt nach Brunnen. Welches von beiden wollte oder sollte nicht zurückfahren? Abends kamen jedoch beide wieder nach Seewen. Und nun fährt, was bei einem Arbeiter, der an dem Werktage bei der Arbeit fein sollte, auffällig ist. Fäßler wieder mit der Brau tti Rztx n-Ä iOns::aa und
spazier! Über 'die lülxenPraße. An jener Stelle, wo die Fahrstraße nach Morschach von derAxenstraße abzweigt, betritt Fäßler mit seiner Frau die hochaufragende Wasifluth; sie wächst senkrecht aus den Wellen empor und über diesen Felsen stürzt die arme ??rau in die.Tiefe! An dieser Stelle
. giebt der See keine Leiche wieder, der Strudel in den Wassern reißt sie nieder auf den Grund. Keiner von allen, die an dieser Stelle den Tod suchten oder fanden, kam je wieder an die Oberfläche. Fäßler sagte nun er wurde noch denselben Abend verhaftet , es habe die Frau Wachholderblüthen suchen wollen und fei ausgeglitten. In der That findet sich diese Pflanze dort; aber ist eö wahrscheinlich, daß sich die Frau so weit vorwagte? Warum ging Fäßler statt zur Arbeit noch zum zweiten. Male die Straße? Warum nahm er nur ein Retourbillet? Zu seinen Gunsten spricht, was wir ebenfalls anführen müssen, daß er mit seiner Frau sonst gut stand. Die Untersuchungsbehörde war andern Tageö an Ort und Stelle, wo das Unglück sich zutrug. Der neue Saturnmond. Für den neuen Saturnmond hat Professor William Pickering von der Harvard-Sternwarte in .Cambridge bei Boston, der Entdecker des neuen Trabanten, den Namen Phöbe voraeschlagen, den in der griechischen Mytyologie eine Schwester deS Gottes , Saturn trägt. Bisher führen bereits drei Saturnmonde die Namen von Schwestern des' Saturn, nämlich Tethys, Dione und Rhea, ferner zwei die Namen seiner Brüder Hyperion und Japetus. Aus den bisherigen 'Beobachtungen geht hervor, daß der neue Saturnbegleiter sich in einer stark länglichen Ellipse um den Planeten bewegt und seine Bahn nahezu in der. Ebene der Ekliptik liegt, waö übrigens nach der bereits früher geäußerten Ansicht des Astronomen Asaph Hall bei dem großen Abstände deS Mondes vom Hauptkörper zu erwarten war, da die Anziehung des Saturn auf . diesen äußersten Mond die der Sonne nur um ein geringes überwiegt. Daß der fragliche Mond den astronomischen Beobachtungen so lange entgangen ist, . ist gar nicht zu verwundern, und mau darf behaupten, . daß wir von seinem Vorhandensein ohne die Anwendung der Photographie noch lange' keine Kenntniß erhalten, haben würden. Auf den photographischen Aufnahmen, die an der Harvard-Sternwarte von dem System des Saturn gemacht wurden, erscheint der achte Saturnmond, Ux bisher den äußersten Abstand von dem Planeten einnahm und von diesem um mehr als 2j Sonnendurchmesser entfernt ist. noch als ein deutliches Objekt, während das Licht des neuen noch weiter entfernten Mondes um 1$ Größenclassen schwächer erscheint. Wenn man auf dem Saturn selbst stünde, so würde dieser Mond nur als ein schwacher Stern von etwa' sechster Größe erscheinen und mit bloßem Auge noch eben sichtbar sein. d. h. nur noch für außerordentlich scharfe Augen. Der Durchmesser deS MondeS kann vorläufig auf etwa 320 Kilometer geschätzt werden. Danach dürfte er der kleinste Körper des ganzen Sonnensystems sein, mit Ausnahme der Planetoidengruppe. Der Director der Lick-Stern-warte, Professor Keeler, schreibt mit Bezug darauf: In Anbetracht der außerordentlichen Lichtschwäche des Trabanten und seines großen Abstandes vom Saturn ist es nicht überraschend, daß seine Entdeckung nicht durch das Fernrohr geschah. Wenn ein großes Teleskop auf den Saturn gerichtet wird, so liegen die Monde weit außerhalb der Grenzen des Gesichtsfeldes. Uns Jahrhundert. Wie werden wir unser Jahrhundert nennen? Diese Frage wird in sehr verschiedener Weise beantwortet. Ein Franzose hat die Bezeichnung Das deutsche Jahrhundert- vertreten und in einer für die Deutschen recht schmeichelhaften Weise begründet, aber. Aussieht aus Annahme hat. jene Benennung nicht, denn ebenso leicht ließe sich z. B. die Bezeichnung DaS engNsche Jahr hundert in Vorschlag bringen und begründen.' AuösichtSvöller scheint auf den ersten Blick die oft gehörte Benennung Jahrhundert der Naturwissenschaft", wie aber H. S. Chamberlain in der Allgemeinen Einleitung zu seinem neuen Werke Die Grundlagen des XIX. Jahrhunderts? mit Recht bemerkt, wird sich Derjenige wohl beben ken, unserem Jahrhundert diesen Titel zu verleihen, der sich . vergegenwärtigt, was 'das 16., 17. und 18. Jahrhundert gerade auf diesem Gebiete geleistet haden. Wir haben nur weiter ausgebaut und durch Fleiß gär Vieles entdeckt, ob wir aber auf einen KopernikuS und einen Galilei, auf einen Kepler und einen Newton, .auf einen Lavoisier und einen Bichat ; hinweisen? können, eischeint mindestens zweifelhaft. Ein rühmlichst durch' seine' Arbeiten "bekannter Professor der Medizin äußerte einmal: 93a uns Gelehrten kommt e.Z nunmehr viel weniger auf die GehirnWindungen an, .als auf daS . Sitzfleisch-; Chamberlain, dessen Ausführungen wir folgen, meint aber doch, daß es zu befcheiden-wäreund.? den Nachdruck auf däS'Nebensächsjche legen hieße, wenn wir unser Jahrhundert alS das Jahrhundert LeS ' Sitzfleischesbezeichnen wollten. Um sö mehr als, die Benennung als Jahrhundert deS'rollenden Rades- jedenfalls mindestens ebenso berechtigt wäre für eine Heit, welche bie Eisenbähn' und daS Zw'elräd hervorgebracht hat. Besser 'wäre jedenfalls der allgemein i gehaltene Name: Jahrhundert der Wissenschaft, worunter man zu verstehen hätte, daß ,der Geist exakter Forschung,? von' - Noger Bacou zuerst . kategorisch gefordert, nunmehr alle Disciplinen unterjocht hat. Vielleicht hieße eS etwas sehrWahres, für '.unser Jahrhundert? speciell n2hä&ade& TaatsL auaUii d
meisten Gebildeten nicht rechl Bewußtes, wenn man von ein:m Jahrhundert der Philologie spräche, denn, gegen Schluß des vorigen Jahrhunderts von Männern wie Jones, den Brüdern Schlegel und Grimm und Anderen zuerst in's Leben gerufen, hat die verglei-
chende Philologie :m ause eines einzigen Jahrhunderts eine unVergleichliche Bahn durchschritten. Ranke hatte vorausgesagt, unser Jahrhundert werde ein Jahrhundert der Nationalität sein; das war ein zutreffendes politisches Prognostikon, denn niemals zuvor haben sich die Nationen so sehr als fest abgeschlossene, feindliche Einheiten einander gegenübergestanden. Manche andere Benennung könnte Vieles zu ihrerRechtfertigung anführen: Rosseau hatte fchon prophetisch von einem sttcle des rdvolutions" gesprochen, Andere reden wohl von einem Jahrhundert derJudenemanzipation, Jahrhundert der Elektricität, Jahrhundert der Volksarmeen, Jahrhundert der Eolonien, Jahrhundert der Musik, Jahrhundert der Reklame. Jahrhundert der Maschinen, Jahrhundert der Unsehlbarkeitserklärung. Man sieht, es fehlt nicht 'an mehr oder weniger treffenden Bezeichnungen und schließlich ließe, sich Goethes Ausdruck ein aberweises Jahrhundertebenso gut auf das'unsrige, wie auf daö vorige anwenden.' ' Qötzendienft in Nußland. Zu den Bewohnern, des Gouvernements Tobolsk gehören-unter Anderem Ostjäcket: und Samojeden. Diese Stämme haben zwar formell das Christenthum angenommen, sind aber in Wirklichkeit noch bis heute Heiden geblieberk, die ihre Götzen anbeten und sich, von ihren Zauberern-. (Scha-mans-) nassühren lassen. Diese Schamans führen sie von einer Jurte zur anderen, und wenn sie. ihre sögenannten Zauberformeln gesprochen und Beschwörungen vollbracht .haben, wird auf Befehl der Schamans ein, oft aber auch zwei und mehr Rennthiere gleich geschlachtet und von diesen verzehrt. Bisweilen opfert man diese Thiere öffentlich an geheiligten Stätten. Bei jeder Gelegenheit,, .wo das graue Einerlei d?s . Nomadenlebens unterbrochen wird, muß der Schaman zur. Stelle-sein. . Wenn in einer Familie Alles gut geht und sich die Mitglieder einer guten Gesundheit erfreuen, fertigt man. für .die. Götzen Röckchen an. die .mit Tressen besetzt werden. Wer eS sich nicht leisten kann, ein Rennthier zu opfern, weiht den Götzen manchmal ein Pferd oder einen Hahn. Das Fleisch der- geopferten Thiere wird verspeist, die Häute werden auf die Bäume einer geheiligten Stätte gehängt. Doch fallen diese bald verschiedenen Strolchen, ' meist herabgekommenen Russen zum Opfer, die diese heiligen Gebräuche nicht anerkennen und. sich gerne aneignen, was nicht' niet und nagelfest ist. Oft versammeln sich die Nomaden aus den verschiedensten Gegenden an einem Orte, um ganz besondere Festesopser zu arrangiren und um die Götzen sicherer zu bewegen, sie die ihnen als nothwendig erscheinenden Ziele erreichen zu lassen. Wem gehört der Nordpol? , Der Nordpol ist zwar noch nicht entdeckt, aber er ist schon' annectirt worden. 'Wiß'man auch noch nicht: ob er bewohnt ist, ist man vielmehr zu der Annahme geneigt, daß ti gar nicht der Fall sein kann, so weiß man jtzt doch wenigstens, zu welcher. Religion " seine Bewohner gehören würden.' Der anglikanische Bischof von Labrador ha: auf der, letzten Jahresversammlung der anglikanischen Kirche in den Colonien seinen .Amtsbrlldern mitgetheilt, er habe geglaubt,' die Grenze seiner Diöcese bis zum Nordpol ' ausdehnen zu müssen. Es scheint, daß er auf Bitten seiner Pfarrkinder diese Bestimmung getroffen hat. Diese frommen Leute haben in der Annahme, daß die Entdeckung des Nordpols nahe bevorsteht geglaubt, es würde den ' glücklichen Nachfolgern von Nanfen und Andr6e Kummer, bereiten, wenn sie, im stiele ihrer Expedition angelangt, ihren Sieg nicht . auf , christlichem Boden feiern könnten. So jaulen Gründen hat der Bischof von 'Labrador sich nicht' verschließen können und also 'beschlössen, die arktischen Regionen officiell als zu der anglikanischen. Kirche gehörig , zu betrachten. .Dieses Land gehört Niemandem; eS soll also unS gehören. ' Boa Anlande. -In Letcher County, Ky., wurde der Holzfäller G. Hogg von Räubern überfallen, ermordet und beraubt. Seine Leiche wurde im Walde lufgefunden. Bon den Raubmördern hat man keine Spur. . . In .der War . EaaleGrube nahe Roßland, B. C., stürzten vier Männer, Namens Honeyford, Palmer, Neville und Schofield, mit einem Fahrstuhl 350 Fuß tief in einen Schacht hinab und kamen um'S Leben. C h a S. H u t ch i n j o, n, e i n j u nger Ehemann, wurde in Arcädia, Indiänä," von seiner Frau in einem Streite erschossen. Die Megäre behauptet, aus Nothwehr gefeuert zu haben. Sie ist nur 26 Jahre alt und Hutchinson war bereits ihr fünfter Mann. .. i.Ein Blitzstrahl, w'el cher das Haus deö Herrn ChaS.' Putnäm in AmericuS, Ga., traf- brach der ' Frau Putn'am daS Genick und tödtete sie auf der Stelle. Mehrere andere Mitglieder wurden von dem Blitzstrahl betäubt, und das Haus fing Feuer. ' Jn-Rahway, N. J. schlug der Blitz in die Rosenbaum'sche Hemdenfabrit und verursachte eine Panik unter! den SO Arbeiterinnen. ' Durch den Bsitz wurde das große . Triebrad beschädigt und der Betrieb konnte erst nach längerer Zeit wieder ' aufgenommen .werden. Verletzt wurde Niemand. ' 'Andcm 18 Meilen. östlich von airbauk ca ver &taatZzxtv,zt o
legenen Hollenberg, Ks., würbe Sh'eriff Ed. Coleman von Washington Cvunty von Wm. Hozie. den er wegen Diebstahls verhaften wollte, erschossen. Hoxie wurde in dem Kampfe tödtllch durch einen Schuß verwundet. Beim Schürfen nachKohl e n aus seiner Ranch im Vineyard Canyon, 14 Meilen von San Miguel, Col.. hat S. Gailard das Skelett eines Indianers gesunden. Der Kopf lag in einem großen Mörser von weißem Granit, dessen Stößel daneben lag. Beide warm geschickt gemeißelt. Unweit von Nord-Man-chester, Ind., ist der Farmer Pridemore ansaßig, dessen Tochter Clacinda wohl das größte und schwerste Mädchen ist. Sie zählt 13 Jahre und wiegt nahezu 300 Pfund, während ihre Geschwister sämmtlich normal gewachsen und schlank sind. Zum Tode' verurtheilt wurde in Whitby, Ont., ein 15 Jahre alter Knabe Namens Howard Elliott, der den 80 - jährigen Wm. Murray aus Beaverton mit einem Knüppel erschlagen und dann beraubt hat. Der jugendliche Mörder zeigte keine Spur von Reue und hörte daö Urtheil stumpfsinnig an. !Auf der nhe Lottaville, Ky., gelegenen Milchfarm des Frank Kreiter wurde während eines heftigen Gewittersturmes eine große Scheune vom Blitze getroffen und durch das fofort ausgebrochene Feuer nahezu zerstört. 29 Stück Rindvieh und zwölf Pferde kamen in den Flammen um. Der Gesammtschaden wird auf $5(XX) gffcfiaii. ' . Trotz seiner 86 Jahre ist ter im Mt. Pleasant - Distrikt in Maryland ansäßige Farmer John Fox verliebt wie ein Spatz, aber trotzdem et mit irdischen Glücksgütern reich gesegnet ist, wollte es ihm nicht gelingen, ein Weibchen heimzuführen, bis er endlich dieser Tage mit Frl. Katie Zimmermann auö Hagerötown, Md., copulirt wurde. Letztes Jahr traf er eine junge Frauensperfon von Frederick. die von seinen Heirathsgemsten gehört hatte, w der Nähe seiner Wohnung. Ein freundschaftliches Nerh'altniß folgte, kurz darauf eine Berlobung, für welche Fox feiner Angebeteten einen kostbaren Diamant - Ring kaufte.' Doch hatte sie auch HochzeitSkleider nöthig, und da sie kein Geld für dieselben besaß, gab ihr Fox $140, damit sie diese kaufe. Aus der Hochzeit wurde aber nichts, denn fobald daö Dämchen Ring und , Kleider hatte, begab es sich in' die Sommerfrische in ein Seebad und Fox hätte das Nachsehen. Kurz darauf lernte Fox Lena Cline kennen, ein hübsches junges Mädchen, welches im September vorigen Jahreö aus dem House of Refuge" entsprungen wär und ihm versprach, ihn zu hei-
rathen,' falls eS ihm gelange, etwaige erichtliche Folgen ihrer Flucht aus oer nstalt zu verhüten. Damit wurde es aber nichts,: denn eö stellte. sich heraus, dab Lena sich' unter .demseloen Versprechen,' aber uvitt anderem Namen noch mit verschiedenen anderen Heirathslustigen verlobt hatte, die sogar Htlraths - Licenzen heraus genommen hatien. Jetzt endlich hat Fox etwas für'sHerz.- . , UM Vom Auslande. .115 Jahre alt starb zu Andns.'in Griechenland ein Bauer Namens Georgi Patchoros,' welcher bis zum Tage -seines Hinscheidens noch ruhig seiner, Feldarbeit nachging. Ein jüngerer Bruder .. von ihm ' hat auch bereits das 105. Jahr zurückgelegt und geht noch täalick rüstig seiner Feldarbeit naco. In einem Keller des Wiener. Bezirks Ottakring,- wo seinerzeit der Lustmord an der unverehelichten Hofer verübt wurde, wurde die Leiche des seit ' mehreren Tagen der.nißten 5jährigen MädchenS Maria Winier aufgefunden. Die Untersuchung ergab, daß ein Lustmord vorliegt. Der Wagnergehilfe Kopetzky wurde alS der That verdächtig derhaftet. ' " - Der21jährigeBuchhalter Wilhelm Manitz von der Berliner Filiäle der englischen Firma C. Ash & Sons, die den Verkauf von zahnärztlichen Artikeln betreibt, erschoß sich als er wegen entdeckter Diebstähle verhaftet werden sollte. Die Diebstähle, welch schon, seit mehreren Jahren . begangen wurden 'und welche die Firma . auf 18.000 M. berechnet' hat, wurden, dadurch entdeckt, daß ein hiesiger Zahnarzt einem: Bekannten Kautschuk zum Kauf anbot, das den Stempel . der Firma trug. ; - - Ein eigenartiger Vorfall spielte sich auf dem Standesamte in Verden ab.' Ein Einwohner wollte die Namen für seinen neugeborenen Sohn eintragen lassen,, und- zwar: Wilhelm. Wilhelm. Wilhelm. Friedrich, Jritz. Die Namen Friedrich und Fritz trug der Standesbeamte nach längerem Drängen endlicb .auch ein, aber den Namen Wilhelm dreimal einzutragen, war ihm doch zu viel, trotzdem der Vater versicherte, daß er drei Wtfems- als Pathen für seinenSohn genommen habe. I N B a t h, M e., l i e g t d e r erste Torpedozerstörer unserer Bundesmarine,' der Dahlgreen" getauft werden. 'wird,- fertig zum .Stapellauf. Fahrgeschwindigkeit ist auf 30.5 Knoten die Stunde bemessen und der KostenpreiS "beträgt Z1S4.000. Die '.Dahlgreen- hat eine Länge von 147 Fuß.i eine Breite von 16 Fuß 4j Zoll und einen Tiefgang- von 4 Fuß 1 Zoll.' . DaS . i Deplacement beträgt 146.4 TonS. Die Triebkraft liefern zwei ' DreifachexpansionS - Maschinen von 4ÄX).' Pferdekraft. Die Kohlenräume fassen 32 Tonnen. Die Armirung besteht auS einer Batterie von vier Einpfünder - Schnellfeuer - Kanonen, zwei Torpedorohren für 18zöllige' automobile Whitehead - Torpedoö. Auf dem Verdeck werden zwei Panzerthürme ' für Beobachtungszwecke dienen.' DaS Vorderdeck ist etwas gewölbt, yie der Nücken einer Schild-tCiu
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Veränderliches ; ' Wetter. 3m Frühling, mu man aufpassen. . plötzlich Kälte bringt ..... Steifheit in den Gliedern.
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Im tzircus -Schumann in Frankfurt a. M. entstand beim erstmaligen Auftreten des THierbändigers Seeth eine Panik. Ein abessinischer Löwe wollte nicht pariren, sprang auf Seeth und verwundete ihn leicht am Kopf und am Arm. Seeth verlor nicht die Geistesgegenwart. Er drang mit einer Eisenstange auf das Thier ein und drängte es in den Käfig zurück. Einige Damen wuisden bei dieser Scene ohnmächtig. Die Vorstellung wurde dann fortgesetzt. , In' einem Hause der Köniastrane in Dresden wurde der Comptoirist Bernhard verhaftet unter dem Verdacht, einen Anschlag auf einen Geldbriesträger geplant zu haben. Er batte einen finairten Geldbrief mit seiner Adresse am Taae vorbei bei der Post aufgegeben und erwartete den Geloorlestrager. Wer Polt war aoer schon bei der Aufgabe ein Verdacht gekommen, und sie postirte Criminalschutzleute in der Nähe des betreffenden Hauses, welche Bernhard festnahmen. In seiner Tasche fand man einen schweren eisernen Gewichtstheil, mit dem er, wie man vermuthet, ven Anschlag hatte ausführen, wollen. . ' Ein gräßliches Unglück ' traf die Familien zweier Bergleute de Bergwerkes Peissenberg, eines Häuers und eines Zimmermannes, mit Namen Wörle und Maie?. Die Genannten waren beschäftigt, im Korbe in die Grube einzufahren und wollten m die sem auch sogenanntes Grubenholz, das zur Verbolzung der Schachte nöthig ist, mitnehmen. Dieses ist etwa zwei Meter lang und um es nicht beim Hin unterfahren an die Scbacktwände an streifen zu lassen, rückten sie ein Holz, das länger vorstand, zurecht. Dabei entalitt es ihnen und stürzte den Schacht hinab, hiebei das Drahtseil knickend, an dem die Hunde und Körbe auf- und abgelassen werden. Das Seil gab nach und der Korb stürzte mit sei nen 'beiden Insassen in die Tiefe - etwa neunzig Meter. Dort fanden der sofort herbeigerufene Grubenverwalter tuchlic und die Steiger, mi Unglück lichen todt. Im September voriaer Jahreö wurde der Besitzer b.' Niesio. lowstt aus Josevhsoerg von derStraf. kammer in Korntz wegen gewohnheits. mäßiger Hehlerei zu 2 Jahren ZuchthäuS, Verlust der bürgerlichen Ehren, rechte und Stellung unter Polizeiauf ficht verurtheilt. Der Thatbestand, de, jetzt 'zu einem Wiederaufnahmeverfah. ren geführt hat. , ist folgender: Niesio. lowski besitzt ein 400 Morgen großes, .rings von königlichen Forsten umgebems Grundstück, auf dem er Jagd aus, übfc. Im Jahre 1897 erzielte er äußerst günstigeJagdergebnisse und nahm allein 985 Mark für erlegtes Rehwilt ein. ! ES gelang nicht' ihn auf Wilddiederei.zu ertappen, jedoch wurde er auj Grund von Gutächten böberer 5?orstbe, amten veruriheilt, die aussagten, es se unmöglich, auf dem Niesiolowskischen Grundstück so viel Wild zu erlegen, mit verkauft worden, war. Während nur ,Niesiolowöki sein'eStrafe im Züchthaui verbüßt, gewann feint Frau einen ge. lernten Jäger, dem es gelang, in ganz kurzer Zeit auf dem Grundstück noch mehr Wild zu erlegen, als Niesiolowski verdaust hatte.' Auf Grund dieses Vor. gangeö, der daS Gutachten der Forstdeamten als nicht mehr ' haltbar hin stellt, ist das Wiederaufnahmeverfahren eröffnet worden
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