Indiana Tribüne, Volume 22, Number 254, Indianapolis, Marion County, 2 June 1899 — Page 1

o O sVT rlO 0 A oo W'h AC 'A sVO V & v k o kX O O W VU' Office : LZo. 18 Cfib Qlabaa Otraszo. Telephon 1171 Jahrgang 22, Indianapolis, Indiana Freitag, öen 2. Juni (899. No. 54

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Heute Nachmittag ging unö die Nachricht zu, daß der in freidenkerischen und radikalen Kreisen sehr bekannte Carl Schmemann in Detroit am dergangenen Dienstag gestorben ist. Der Gesammtverth unserer Auifuhr nach Deutschland hat sich im Jahre 1898 auf $163,776.623 bezif fert; der nach Frankreich, Italien, Rußland und Spanien zusammen auf $121.894,215, vaö zu Gunsten Deutschlands diesen vier Länder gegen über $41,882.403 ergiebt. Diese Zahlen find vohl zu beachteu Die Veranstalter der Versammlungen Deutsch-Amerikaner in verschiedenen Städten deS Landes behaupten, daß die freundlichere Haltung unserer Ne gierung Deutschland gegenüber und daS Umsatteln einiger Politiker daS Werk dieser Versammlungen war. Wir find geneigt, anzunehmen, daß die obigen Zahlen ine bessere Erklärung dafür bieten. Wir find überzeugt,' daß man sich nachträglich diese Zahlen etvaS genauer besehen und sich überlegt hat, daß ein Land, daS jährlich für 164 Millionen Dollars Waaren von unS kauft, während wir ihm bloß für 70 Millionen abkauften, doch immerhin ein Kunde ist, dessen Freundschaft geschätzt zu werden verdient. In unserem kommerziellen Zeitalter sprechen Zahlen viel mehr als Worte. Allein, selbst zugegeben, daß die Deutsch-Amerikaner durch ihre Versammlungen, durch den politischen Druck, den sie vermittelst derselben auszuüben gedachten, wirklich die Regier ung in eine andere Richtung drängten und einige Politiker zum Umschwenken brachten, waS ist dabei gewonnen.? Ja, wir mögen unS ernstlich fragen, ob dabei nicht mehr verloren, als gewonnen ist. Bei dem goldenen Jubiläum deS Bostoner Turnvereins sagte Professor Münfterderg von der Harvard Univerfity unter Anderem Folgendes : Tauschen wir unö darüber nicht ! Die wirkliche Gefahr liegt und lag vom Anfang an nicht in Manila und nicht in Apia, sondern bloß in der Stimmung und in dem Fühlen der beiden Völker. So lange die beiden Nationen in Sympathie mit einander! sind, ist ganz Asien nicht groß genug, um einen Kampf herbeizuführen, allein obald sie einander hassen, ist die erbärmlichfte Insel genügend, einen Krieg zu entzünden" Der Segen stand deS Streites ist nichts, die Stimmung ist alles. . . . Wenn die Deutschen versuchen, der Administration eine besondere Politik auszuzvingen, so mögen sie dielleicht darin bei einer besonderen Gelegenheit Erfolg haben, aber die Stimmung und daS Gefühl, vorauf alles ankommt, würden unrettbar geschädigt". Wirgestehen, daS sind goldene Worte, die unS auS dem Herzen gesprachen sind. Worte eineS gebildeten ManneS, welcher als Professor an einer großen amerikanischen Lehranstatt mit Amerikanern von Bildung und Geist in Berührung kommt, und auS dieser Berührung seine, Ueberlegung, Verständniß und Objektivität bekundende Ueberzeugung schöpft. Er hat ganz Recht, wenn er sagt : Kurzfichtige Rathgeber haben andere Mittel vorgeschlagen und der Westen besonders hat sich in eine Sackgasse verrannt. Wenn jene Rathgeber nur nichts anderes als kurzsichtig waren ! Und waS sind nun die Mittel, welche er selbst vorschlägt und in Unterschiede von welchen er jene von kurzsichtigen Ratbaebern vorgeschlagenen andere Mittel" nennt 7 Wir müssen", sagt er, eS dahin bringen, daß beide Nationen einander verstehen und achten. Beide Nationen kennen einander nicht, sie kennen bloß das unwichtige Aeußere von einander, aber in ihrem inneren Fühlen und Denken. mißverstehen sie einander und beurtheilen sie sich gegenseitig falsch. Sie sind antipatisch gegen einander, weil sie in den Anderen nicht den Mann von Ehre, den Gentleman erkennen. Der Deutsche glaubt, der Amerikaner sei habgierig und korrupt, der Amerikaner glaubt, der Deutsche sei servil und engherzig. Wir sollten nicht ruhen, bis diese Ansichten verschwanden sind. Wir müssen in Deutsch land den beste AmerikaniSmuS und

in Amerika daS beste Deutschthum dertreten. Anstatt den Amerikanern die besten Seiten deS deutschen ClzarakterS zu zeigen, haben die Deutschen gar oft daS Kleid deS Vaterlandes abgeworfen

und mehr die Fehler als die Tugenden ihrer neuen Mitbürger nachgeahmt." O. die wahr ist das ! Statt au ihre deutsche Sprache und ihre deutsche Abkunft stolz zu sein, schämen sich ihrer diele Deutsche und vernachlässigen erstere, behandeln ihre Literatur und ihre Presse mit einer Stiefmütterlich keit und Gleichgiltigkeit ohne Gleichen, setzen die höchsten Interessen deS Lan deS ihrer Bierpolitik hintenan nd ge fallen sich dem Amerikaner gegenüber in kindischer NachahmunaSsucht. Der Stolz fehlt ihnen. Zu glauben, daß uan unter solchen Umstanden daS Baterland retten könne, wenn man in eine Versammlung läuft. Hurrah schreit und einigen taktlosen Resolutionen zustimmt, ist eine große Thorheit. Man lerne dem Amerikaner daS Gute ab, lerne die guten Seiten deß Amerikaners schätzen und zolle ihm für dieselben Achtung. Man zwinge dem Amerikaner Achtung ab, dadurch daß man stolz aus sein Deutschthum ist, die guten Seiten des DeutschthumS her auskehrt und deutsches Smpsiaden nicht verleugnet, dann braucht man keine Versammlungen und keine Re solutionkn zum Schutze des Deutsch thumS. ArHMlW. Wetterbericht. Schönes Wetter heute Nacht und morgen; möglicherweise Gewitterregen Samstag Nachmittag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 78 Grad, niedrigste 69 Grad. ' Hl ' Nikaragua f ü g t s i ch. Washington. D. C, 2. Juni. Die von den Ver. Staaten in BluesieldS und in dem Falle von PearS angenommene feste Haltung bringt Niearagua und Honduras zur Vernunft. Der Gesandte Merey hat dem StaatsDepartement mitgetheilt, daß die Regierung von Nikaragua den General TorreS deS Befehles im Departement enthoben hat und daß er erfahren habe, daß dieselbe die amerikanischen Kaufeute nicht zur Bezahlung der urprünglich geforderten doppelten Zölle drängen werde. Die Enthebung deS Generals TorreS vom Commando ist den Vorstellungen zuzuschreiben, welche Herr Mercy der Regierung von Nicaagua gegen die ungerechte Lehanduna machte, welche den amerikanischen - - Bürgern in BluefieldS von Seiten des Generals zu Theil wurde. Die Geandten Merry und Hunter haben eS den Regierungen von Nikaragua und Honduras klar gemacht, daß die Ver Staaten der fortgesetzten Verfolgung amerikanischer Bürger müde geworden find. Der Sanitätszustand auf E u b a. Washington,!. Juni. Ueber den Gesundheitszustand unter den Truppen auf Cuba und die dvrtigen Hospitäler giebt ein hier eingelaufener Brief von Oberst O'Reilly, dem ChefArmeearzt in Cuba, die folgenden Ausschlüsse: Sämmtliche Hospitäler, deren Errichtung geplant war, find vollendet, mit Ausnahme deS in Pinar del Rio, welches aber auch seiner Vollendung entgegengeht. Havana, Santa Clara, Santiago und MatanzaS find j'tzt alle mit gut eingerichteten Hospitälern und tüchtigen Aerzten und Wärtern versehen. Die Jahreszeit war biS jetzt ungewöhnlich trocken und folglich der Gesundheit der Truppen zuträglich. Man erwartet allerdings, daß sich nach der Regenzeit Gelbfieber fälle in mäßiger Zahl ergeben werden, weil sich sehr viele nicht aeelimatiflrte Personen auf Cuba befinden, jedoch wird eine Epidemie nicht befürchtet. SS find Arrangements getroffen, in allen Fällen, wo eS möglich ist, die Gelbfieberkranken den regelmäßigen Selbfieber-Hofpitälern in Havana zu überantworten. Die Truppen find jetzt alle in reinen, neuen oder gründ US beSinstzMea na ernen unterge bracht, wo sie gegen die Regenzeit gut geschützt find. Dem KriegSdepartement gereicht eS zu großer Befriedigung, daß alle Freivilllgen-egimenter vor dem Beginn er kritischen SahreS zeit von Cuba weggebracht worden

sind.

Chronische DWeM

kurirt. 5 ach nahezu breibiajZbrigem Leide an Ttt yJi, pttfii schreibt tr. H. d. Dugdale. die Lrau ,n,4 prominenten rfchästsmanne oa Warsaw. N. y.: .Seit 23 Jahren litt lch sortwädrtud an Dhkprpfia und schwachem Ulf k. Die leichtkfte Nahrung erzeugte Beschwer den. drrsacd dkktige Schmer,ra und Jormi rung von &ai. Einerlei wie sorgfältig ich meine DiZt wahrte, ich litt quälende Cchmerjkn nach dem Essen. Ich wurde von vielen Aerzten brdan del und versuchte zahlreich Mittel ohne da ernde bhitfe. Bor ,wet Jahren begann ich Dr. Milei' Nerven und Ltber'Pillen und erdine ,u nehmen. Innerhalb einer Woche ftkllte sich Besserung ein und ich war bald im Stande ,u essen, was mir beliebte, ebne Ubl, Folgen. Ich halte dieselben ftetk dorröthlg und ein, einzige Tsil vertreibt irgendwelche alte Symptome. ,r. 1KIIU tocrdk durch alle Äpothetcr verkauft unter einer positiven Earantie: die erste lasche nützt oder da, eld wird iurkker stattet. Buch über die Srankheitkn feel Herzen nd der Rerven frei. AV ' tt: fcr. IV Mltea d tfiervinö p ,ntorco HedtSV T. vresse: Dr. ilel Madteal ... Elkhart. J,d. Wiedergefunden. Garnerville, N.J., 1. Juni. Marion Clark, das vor zwölf Tagen entführte, 21 Monate alte Kind des Herrn Arthur Clark von New Sork ist zwei Meilen südlich von Sloatsburg, einem Dorfe ungefähr acht Meilen von hier, wieder gesunden worden, und zwar im Hause des Farmers Charles

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in Kost gab. Daö Kind hatte durch sein Erscheinen in der Nachbarschaft Aufmerksamkeit erregt und als die Entführung der Marion Clark bekannt wurde, entstand der Verbacht, daß daß beiSoumank befiadliche Kind daS gestohlene sei. Die Kleider, welche eS trug, paßten zu der gegebenen Beschreibung und machten den Verdacht fast zur Gewißheit. Sobald der Deputy Sheriff Charefton von der Entführung hörte, begab er sich zu LoumanS und fand daelbö Frau Wilson. Er verlangte daS Kind von ihr, sie aber erklärte, nichts von. demselben zu wissen. Daraus verhaftete er sie und dann gab sie daS Kind her, mit dem theilweisen Geftändniß, daß eS die gestohlene Marion Clark sei. Am Abend kam Herr Clark. Er erklärte, daß Frau Wilson nicht die Peron sei, welche bei dem Kinde war zur Zeit da eS gestohlen wurde. Wilson, der Mann der grau Wilson, wurde ebenfalls verhaftet. NevS ork, 1. Juni. Gegen halb 11 Uhr heute Nacht kam Herr Clark mit seinem Kinde zurück. Hunderte von Leuten waren vor dem Hause dersammelt und nur mit großer Mühe gelang eS Polizisten Herrn Clark mit seinem Kinde einen Weg durch die Menge zu bahnen. Die Mutter deS KindeS weinte und schluchzte und die Menschen vor dem Hause schrieen vor Freude und verlangten wiederholt daS Kind zu sehen. . Du P aty deClam verhaftet. P ariS, 2. Zuni. Oberstlieutenant du Paty de Clan wurde heute verhaftet. Der Beamte, welcher ihn derhaftete, verweigerte zede Auskunft. ,, Diedeutsche Borlage gegen Streike. Berlin, 1. Zuni. Wider Erwarten ist die Vorlage gegen , die Streike dem Reichstage heute zugegangen, aber die eftimmungen sind strenger, als der Kaiser sie zuerst beab fichtigt hatte. Nach dem Entwurf wird, wer andere Personen davon zurückhält, zur Arbeit zu gehen, mit Gefängniß bis zu einem Jahre bestraft und wo mildernde Um stände vorliegen, tritt Geldbuße bis zu 1000 Mark ein. Gleiche Strafe wird gegen Personen! verhängt, welche mit einem Boycott drohen, um Arbeitgeber oder Ar ' w - beiter zum Niederlegen der Arbeit zu zwingen, oder welche während eines LockoutS versuchen, Arbeitgeber oder! Arbeiter zur Oewmizunz ihrer sZsr -

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