Indiana Tribüne, Volume 22, Number 252, Indianapolis, Marion County, 31 May 1899 — Page 2

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SnDIntiß Erscheint TaJliÄ nud SoMtZ. Sie ttglich ,?v'kKnk ?o,z durch den Xrftge J tut per Joch, die e,ontag,DribS'I 8tl pe? Ooe. eid zusVn IS Senil U Srnt r?,t. Vr P,ft Ußerhalb Gut fgf$td7t t xKVtlciOUitf V K Mr. - CfiUtt 10 ca CHaöa Straft Indianapolis, ?nd., 31. Mai 1899. LandbkiesirJger.Tienst. H!lfs-Gneralpostmeister Hlth hat dem Äeneralpostmeister einen Bericht eingereicht, in welchem er die Ein wände, welche aegen die Einrung des Landbriefträger-DiensteS in verschiedenen Staaten erhoben worden sind, widerlegt. Die hauptsächlichen Einwände sind diese daß dieAbendzeitungen und die Wochenblätter dar- . unter leiden würden, weil ihnen die Morgenblätter Concurrenz machen würden: daß die ländlichen Läden Nachtheile haben würden, weil viele der Ladeninhaber zugleich Postmeister vierter Elasse sind, und daß überHaupt das kleine Geschäft in den Land-Districten dadurch brach gelegt würde; daß bei einer Abstimmung in den Districten, wo der Landbriefträ-ger-Dienst eingeführt worden, das Resultat gegen diese Neuerung ausfallen würde. HülfZ-E.neralpostmeister Heath erwidert nun darauf U.A.: Das gründlegende Princip, welches die Einrichtung deZ Landbriesträger-Dienstes veranlaßt hat, seitdem dieser Zweig der PostVerwaltung in meine Hände gelegt worden, war, daß dieser Dienst der Bevölkerung Nutzen bringen solle. Derselbe ist nirgends eingeführt worden, wo man ihn nicht wünschte, noch ist diee, ohne die Beihülfe der ländlichen Bevölkerung geschehen, welche direct davon profitiren sollte. Diese Beihülfe hat sich in verschiedener Weise rnanifestirt, in einigen Fällen sogar in systematischen Bemühungen, die Landstraßen zu verbessern, über welche die Route des Briefträgers führte. Daö Plebiscit, welches die Gegner dieser Neuerung verlangen, ist bereits abgehalten worden. Am 26. September vorigen Jahres sandte ich an jeden Postmeister !n den Ber. Staaten, von 'dessen Bureau aus eine oder mehrere Landbriefträger Routen ausgingen, ein Cirkular, worin ich diese Beamten ersuchte, sie mochten die Ansichten der Bevölkerung über die Wirkung der Neuerung melden und berichten, ob man die Fortdauer oder Abschaffung derselben wünsche. Ferner wurden die Postmeister angewiesen, je von zwei oder drei hervorragenden Bürgern ihxes Bezirks individuelle schriftliche Gutachten einzufordern. Auö 33 Staaten trafen 263 Berichte ein; von diesen waren 259 zu Gunsten einer Beibehaltung und Erweiterung des Dienstes; nur drei, und diese sämmtlich von Kentucky, sprach: sich gegen den Landbriesträgerdienst auö. Ein alter ehrlicher Farmer auS einem anderen Staate, der eine, starke Vorliebe für den Dorf-Groceryladen besaß, beklagte sich, daß der Landbriefträgerdienst nichts tauge, weil, wenn er zur Stadt zu gehen wünsche (was zwei ' oder dreimal in der Woche der Fall) seine Frau ihm jedesmal sage, eS sei nicht nöthig, da der Briefträger die Postsachen schon gebracht habe. .Viele der Landpostämter, aus wel'chen diese Ansichtsäußerungen eintrafen, waren schon im Jahre 1896 unter einer Administration eingerichtet worden, die, wie die amtlichen Berichte ihxtx und meiner Amtsvorgänger zeigen, den Experimenten mit dem Landbrief.trägerdienst durchaus abgeneigt war. Von den vierzig Landdienst-Routen, welche unter diesen ungünstigen Auspicien eingerichtet wurden, lief mit Ausnahme des Nentucky'er Districts, keine absprechende Antwort ein. Ich mochte übrigens beifügen, daß später, als ich einen Special-Agenten ' nach Allenville, Kentucky, sandte, um die Route aufzuheben, sich herausstellte, daß der Postmeister und seine beiden Correspondenten die Stimmung der Bevölkerung nicht correct geschildert hatten; der allgemeine Wunsch ging ' dahin, daß der Briefträgerdienst beibehalten werden möge. Seither ist der Landbriefträgerdienst wesentlich ausgedehnt worden. Es eristiren jetzt in . 39 Staaten 250 Aemter, von welchen die Routen ausgehen. Manche Postämter bilden Routen, deren jede sich zwanzig Meilen oder weiter in die Ackerbau-Districte hinein erstreckt. Die einzigen Proteste, welche gegen dieses weitverbreitete System laut geworden sind, kamen von Wirthen, Dorf-Post-meistern, deren Postämter abgeschafft, oder deren Einnahmen verkürzt waren, sowie von Personen, deren perÄnliche Interessen dadurch litten, daß ihre Nachbarn bessere Postverbindun- . gen erhielten. Die Bewohner der Districte im Großen und Ganzen sind enthusiastisch dafür. Die im Departement eingelaufenen Gesuche um Einrichiung des Landbriefträger-Dienstes in Districten, wo derselbe noch gar nicht oder nur erperimentweise eingerichtet ist, sind so zahlreich, daß eine Erhöhung der Bewilligung von $150, .000 auf $300,000 wünschenswerth erscheint. .Hinsichtlich der Behauptung, daß der Landdienst das legitime Geschäft der kleinen Ladeninhaber in kleinen Ortschaften vernichtet und ein Monopol, schlimmer als die Trusts, creire. kann nur gesagt werden, daß gerade das Gegentheil sich nach dreijähriger Erfahrung herausgestellt hat. Ueber- ' oll, wo Anfangs Proteste laut geworden. zeigte sich später einUmschlag, und die Geschäftsleute fanden, daß ihnen rcht nur keine Nachtheile daraus er- . wachsen waren, sondern daß der verbesserte Posidienst von unschätzbarem Nutzen für sie se?. .In einem Diftrict, an der Grenze von New Fork und Connecticut, wo Züngst eine Route ausgelegt war, dezta Einrichtung jedoch infolge local

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Zänkereien und staatliche? Eifersüchtelein unterblieb, nahmen die Bewohn die Sache selbst in die Hand. Sie bt zahlten aus eigener Tasche die von Re-gierungs-Beamten ausgesuchten und unter Caution (stellten Briefträger, welche ihre Postsachen einsammeln und austheilen .Ich Will nur leichthin jenen Einwand berühren, daß bessere Postfacilitäten gewisse Classen von Zeitungen schädigen schließt Col. Heath sein Schreiben, .ähnliche Einwände wurden vorgebracht, als der Telegraph den Pony-Erpreß verdrängte und die Eisenbahnen die Stelle der Postkutschen einnahmen. Alle fortschrittlichen amerikanischenZeitungen setzen einen Stolz darein, mit dem Marsche der Civilisation und Entwickelung Schritt zu halten." Ozon In der Industrie. Der aktive Sauerstoff oder das Ozon ist neuerdings im Großgewerbe ein sehr begehrter Artikel geworden und seme Verwendung in der Industrie hat sich außerordentlich vielseitig gestaltet. Bierfässer werden damit gereinigt und Oele damit geklärt. Schmier öle mit seiner Hilfe bereitet und Trockenmittel (Silkative) damit hergestellt; junger Cognak und Wein erhält unter der Einwirkung deS OzonSden Geschmack von langjährig abgelagerter Waare u. s. w. Nach Pasteur macht nur die Oxydation den Wein alt und ruft die Klärung hervor. Die UmWandlung, die der Sauerstoff während der langen Zeit deö Lagerns im Wein hervorruft, vollführt das Ozon in einigen Stunden. Das Ozonisiren der Weine und Spiritussen ist also nur eine Beschleunigung des natürlichen Vorganges. Die Entwicklung von Ozon durch Elektrizität ist so billig, daß es selbst zur Verbesserung von geringenWaaren verwendet werden kann. Zur Reinigung einer Tonne Leinöl sind gegen 30 Raummeter ozonisirter Luft erforderlich 42 Raummeter davon kosten erst 1.35 Mark. Obwohl sich das Bleichen von Geweben durch Chlor, wie jede Hausfrau weiß, sehr billig stellt, so hat auch in diesem Industriezweige das Ozon Verwendung gefunden. Die Firma Siemens und Halske hat in Greiffenberg in Schlesien eine eigene Ozonbleiche hergestellt, wo nicht nur Gewebe und Garn, sondern auch andere Sachen, die des Verfahrens bedürfen, mit Ozon gebleicht werden allerdings auch in Abwechslung mit Chlorverbindungen. Uebrigens spielt bei der häuslichen .Grasbleiche" Ozon ebenfalls die Hauptrolle. Auch zum Reinigen und Bleichen von Stärke und stärkehaltigen Stoffen, von Zucker benutzt man schon Ozon und erzielt dadurch eine außerordentlich begehrte Waare. Ferner hat für die Gerberei Ozon eine gewisse Bedeutung erlangt. Um frisch gegerbtes Leder geschmeidig zu machen, wurde es mit einem Fett eingerieben, das in der Regel aus Fischthran oder Oelsäure bereitet werden mußte. Beide Stosse sind in guter Beschaffenheit ziemlich theuer; durch Einwirkung von Ozon lassen sich auch andere thierische Oele und vor allen Dingen billige Fette zu einer süi diesen Zweck geeigneten Lederschmiere umwandeln. Ganz unbekannt wird es Vielen sein, daß das Ozon bei der Herstellung vonMusikinstrumenten eine Rolle spielt, insofern man die Hölzer mit ihnen behandelt, aus denen Musikinstrumente gefertigt werden, um diesen erhöhte Klangfülle zu vermitteln. Bekanntlich ist das Holz für Streichinstrumente um so besser, je älter, d. h. je trockener es ist erzählt man doch, daß die berühmten Stradi-vari-Geigen aus alten Chorstühlen einer italienischen Kirche geschnitten worden seien. Statt nun das Holz erst Jahre lang in besonderen Schuppen trocknen zu lassen, kann man es jetzt durch Ozon in kurzer Zeit gebrauchsfertig machen. Solches mit Ozon behandelte Holz soll dem Instrumentenmacher ganz die Vortheile alten Holzes gewähren, , indem Instrumente daraus sich durch besonderen Wohlklang auszeichnen und Temperatureinflüssen besser widerstehen. Neu ist auch, daß man mit Hilfe des OzonS Vanille geKinnen kann. Vanillin, der aromatische Stoff der Vanillenschote, läßt sich nämlich nach der Entdeckung von Tiemann durch Ozon künstlich aus Nelkensäure, dem Hauptbestandtheil des Nelkenöls herstellen. Man erhält dadurch einen Stoff, der dem aus der Vanillenschote erlangten Vanillin an Geruch und Geschmack in jeder Beziehung gleicht. Auch für die Veredelung und Verfeinerung andererParfümerien kommt Ozon noch in Betracht. pariser DNicatesfen. Welche? Art die unter allerlei hochtonenden Namen in den Handel gebrachten Fleischconserven sind, welche den nicht über ein großes Portemonnaie verfügenden Parisern vorgesetzt werden, erhellt aus einer GerichtsverHandlung, die dieser Tage vor dem dortigen Strafgericht stattfand. Als Beweisstück befanden sich auf dem Tische allerlei Einmachebüchsen, die mit prächtigen Abbildungen und verlockenden Inschriften versehen waren. Hier waren fette gerupfte Gänse, dort Rehe dargestellt; dann Hasen,RebHühner, Enten, immer schöner und naturgetreuer! Der Angeklagte trat mit der Sicherheit auf, die ein weites Gewissen und ein gefüllter Beutel zu verleihen pflegen, denn Herr Person, fabricant de cömestiblea Hersteller von Nahrungsmitteln , in der Rue de la Glaciere zu Paris ist ein gemachter Mann, der jetzt schon von seinen Renten breit leben könnte. Der Vorsitzer des Gerichts hielt ihm vor: .Sie fertigen angeblichePasteten, Leber- und Entenpasteten, Hasen-, Rebhühnerund andere Terrinen. Sie verkaufen auch .Rilletteö- (Fleifch-Häcksel), Rilleite de Perigord, .Rillettes Lyon-naises-und AehnlicheS. Alles .ist in Blechbüchsen verschlossen, auf denen ich, neben den verführerischen Abbildungen, Foloendcs lese: .Den sstinscbmeckern:

leckere Pasteten, Fasanenterrine, vor" Feuchtigkeit zu bewahren. Eine Stunde vor dem Essen zu öffnen." Dabei sind all' diese Büchsen in derselben Weise gefüllt: es ist gehacktes Pferdefleisch mit Fett.- Der Polizeicommissar, der die Waare beschlagnahmte, dazwischen: Mit Flambard!" .Was ist ,das, Flambard?- fragt entsetzt der Vor-

sitzende. .Ausschuß, Fett von al lerlei Abfällen erwidert der Polizeibeamte. Vorsitzender (zum Angeklagten): .Hören Sie! Pferdefleisch! Welches Pferdefleisch gebrauchten Sie? Von alten Droschkengäulen, sogar Droschkeng'aulen der Vororte?" (Entrüstung bei den Zuschauern). .Oh, selbst in den Vororten werden die Pferde von Thierärzten untersucht." (Heiterkeit). .Um Abwechselung in Ihre Waare zu bringen, begießen Sie Ihr Pferdefleisch mit Kirschwasser, um Lerchenpasteten, mit Rum, um Fasanen und Rebhühner Pasteten daraus zu machen. Zu Hasenterrinen fügen Sie noch Ochsenblut und Gewürze zu." (Heiterkeit). .Aber, Herr Praident, seit acht Jahren halte ich daselbe Verfahren ein. (Unruhe). Ich jabe genau so fortgefahren zu arbeiten, wie es mein Vorgänger gethan. Ich kann darin nichts Unehrliches erblicken. Jedermann arbeitet ebenso in der Fleischerei!" (Steigende Unruhe.) .Aber Sie haben Ihre Kunden nicht blos betrogen, sondern auch vergiftet. DaS Fleisch riecht verdorben, beißt auf 'der Zunge." Wenn ich sie vergiftet hätte, hätten meine Kunden, mich schon längst im Stiche gelassen. Ich betrüge sie nicht, sie wissen, um was es sich handelt. Zu dem Preise, den ich berechne, kann ich ihnen keine Lebern und Fasan:n liefern." .Was? Sie betrügen nicht blos, Sie verspotten überdies noch Ihre Kunden durch Ihre Vorsichtsmaßregeln, die Sie ihnen für Ihr Pferdefleisch vorschreiben. Freilich, ganz oben sehe ich auf ihren Büchsen zwei winzige Buchstaben M. H., die bei der Untersuchung als Beweis geltend gemacht wurden. Diese können allerlei bedeuten: Medaille d'honneur, Maison honorable." Sie bedeuten einfach: Melange hippopha gique, Pferdefleischmischung." (Stürmische Heiterkeit.) .Nun, es erfordert vielen guten Mllen, dies zu errathen. Auf Ihren Büchsen befinden sich kleine runde Scheiben abgebildet, mit Köpfen wie von Königen? Sind Sie etwa bei Ausstellungen mit Ehrenmün zen ausgezeichnet worden?" .Nicht doch, Herr Präsident; diese Abbildungen sind ohne Bedeutung und bezwecken nur in die Augen zu stechen, die Werke meines Betriebes hervorzuheben." .Haben Sie noch weiteres zu Ihrer Vertheidigung vorzubringen?" .Ich muß bemerken, daß ich blos den Händlern und Speisewirthen verkaufe. Ich liefere ihnen Büchsen zu 0,25 bis 0,50 Francs, die, wenn sie echt wären, 1,25 und 2.50 Francs kosten würden. Die Kunden wissen darum." .Nun, das ist wohl nicht Ihre Schuld. Sie suchten auch Lieferungen für das Heer zu erhalten. Durch Sie und Ihre Kunden werden die Leute vergiftet, indem sie die Abbildungen auf Ihre Büchsen setzen, die fliegende Fasanen und lausende Hasen vorstellen." (Heiterkeit). Herr Person wurde zu acht Monaten Haft. EinrückunL des Urtheils in das Petit Journal" und den .Petit Parisien", 50 Maueranschlägen des Urtheils an sein Haus und in den Gemeinden des Seinedepartements sowie 100 Frs. Geldbuße verurtheilt. Wird aber nun etwa der Betrieb Persons geschlossen werden? Schwerlich. Der Vorgänger Persons hat ihn längere Jahre geführt und sich ein Vermögen dabei erworben. Und jetzt erst, nachdem dieses Geschäft etliche zwanzig Jahre offen in Paris betrieben worden, sind dessen Erzeugnisse untersucht und angehalten worden. Person wird es nach Abbüßung seiner Haftstrafe wieder selbst leiten können, wenn er es nicht ein In Nachfol. ger verkauft. Der Betrieb wird nicht einmal unterbrochen, denn es ist auch Handel mit Salz- und Pökelfleisch damit verbunden, gegen den nichts vorliegt. Dieser kann nicht polizeilich geschlössen werden, wodurch die sabrique le cömestiblea gedeckt wird. c'l:ropttische'Vuttdlchatt. Tut in ?rer!klikl!Nk. Berlin. Ferdinand Richter, der Dramaturg des Berliner Theaters, hat .i voller Geistesfrische sein 60jähriges .ünstler - Jubiläum gefeiert. Der chuhmachermeister August Mark.iann.Petriestraße 21 wohnhaft, feierte n voller Rüstigkeit und Geistesfrische ein wjähriges Meisterjubliläum. Die Angler-.Mutter" der Oberspree, )ie Frau des Bootsbauers und Gastoirths Wagner an ' der Köpenicker 5haussee, ist gestorben. Erhängt an dem Turn-Apparat ihrer 8jährigen Tochter hat sich die 34 Jahre alte Schankwirthsfrau Anna Bierett geb. Heller aus der Waldemarstr. 27. Die Frau war seit längerer eu dem Trunk ergeben. Daher gab es häufig ehelichen Zwist. In der Bedürfnißanstalt am Stettiner Bahnhof hat sich der 22 Iahre alte Musiker Theodor Holle erschossen. Was den jungen Mann, dessen Vater als Lokomotivführer in Minden i. W. wohnt, in den Tod getrieben hat, ist nicht bekannt. Seiner Lebensgefährtin freiwillig in den Tod gefolgt ist der 67 Jahre alte Grünkramhändler Wilhelm Faber aus der Salzwedel, straße No. . 6. Faber verlor kürzlich seine ebenfalls hochbetagte Frau durch den Tod. Er konnte den Verlust nicht verschmerzen und wurde von Tag zu Tag schwermüthiger. Schließlich ging er auf deir Kirchhof bei Plötzensee hinaus und schoß sich auf dem Grabe, seiner Frau , eine Revolverkugel in: den Kopf. Als die ThateineS Irrsinnigen stellt sich ein Raubanfall dar, dem in der'Skälitzer Straße der 19jahrjge Mechamkn Willy Müller zum Opfer fiel. Der Thäter welcher, versuchte, dem auf einer Bank emgeschlafenen Müller die Kehle szu durchschneiden,' nachdem er ihn bestohlen hatte, wurde als der langjährige Insasse Gohlke. der Irrenanstalt Neu-Ruvvin erkannt., auö

ver er erst vor drei Wochen entlaufen worden war. Gohlke ist jetzt wieder nach der Irrenanstalt Herzberge überführt worden. Als Leiche wiedergefunden worden ist der 33 Jahre alte Arbeiter Qermann Scholz aus derOra-

nienstraße No. 2a, der seit einigen Wochen verschwunden war. Scholz ist wohl aus Verzweiflung in's Wasser gegangen, da er keine Beicyasttgung smden konnte. Er binterlästt eine Frau mit drei kleinen Kindern im Alter von 9, 7 und 4 Jahren. Provinz Ostpreußen. Allenstein. Wegen Beleidigung der Kaiserin wurde von der hiesigen Strafkammer der Arbeiter Rudolf Löffka aus Osteroda zu neun Monaten Gefängniß verurtheilt.' Die VerHandlung fand unter Ausschluß der Oeffentllchkeit statt. Darkehmen. Der 10jährige Sohn des Steinsetzers Gränert ging mit anderen Kindern außerhalb der Stadt längs dem sehr hohen Angerappufer nach der Eisenbahnbrücke zu. Plötzlich rutschte unter ihm eine ErdPartie ab, der Knabe fiel in den Fluß und ertrank. Rastenburg. Das Wohnhaus des Kürschnermeisters Pahlke brannte nieder. S o l d a u. Erschossen hat sich der Vuchdruckergehilfe Sawatzki. Verschmähte Liebe scheint der Grund zur That gewesen zu sein. Dodiuz Westpreußen. D a n z i g. Molkerei - Instrukteur Amend, der in weiteren Kreisen der Provinz bekannte Beamte der Westpreußischen Landwirthschaftskammer, ist plötzlich in Folge eines Herzschlages gestorben. Erschossen hat sich in seiner Wohnung der 32jährige Geschäftsreisende Karl Liedtke. Die Ursache des Selbstmordes sollen Nahrungssorgen gewesen sein. Bischosöwerder. Anläßlich der goldenen Hochzeit erhielt das Rentier August Kirsch'sche Ehepaar die Ehejubiläumsmedaille. S ch l o ch a u. Siebzehn Schullinder aus Flötenstein, hiesigen Kreises, wurden hier in das KreiskrankenhauS eingeliefert. Bei den Kindern ist die granulöse Augenkrankheit soweit vorgeschritten, daß zu Hause eine Heilung nicht mehr möglich war. Ueber 30 Kinder in Flötenstein werden noch ärztlich behandelt. Plctinz ?omern. Augustwalde. 'Eine Feuersbrunst, durch die 11 Gehöfte eingeäschert wurden, entstand in der Wohnung des Milchfahrers . Schröder. Durch den herrschenden Wind angefacht, sprang das Feuer auf die GeHöfte der Bauerhofsbesitzer Waldmann und Drevient über und ergriff bald auch die Gebäude der angrenzenden Bauerhofsbesitzer A. Falk und Fritz. 20 Gebäude fielen dem Elemente zum Opfer. . T r e p t o w. Infolge Einsturzes eines Gerüstes beim Bau der Jrrenanstatt erlitt der Tischler Keup aus Voigtshagen derartige Verletzungen, daß er kurz nach seiner Uebersührung ins Krankenhaus starb. !W u st e r w i tz. Erhängt hat sich in dem zu Redel gehörigen Vorwerk Schenkengut der Eigenthümer Dorow. Uebervortheilung beim Kaufe von Ackerland soll die Ursache des Selbstmordes sein. ; Provinz Cöleövig'Hollteio. Altona. In der Kl. Schmiedestraße prügelte der Arbeiter Knackestedt nach einem voraufgeaangenen Streit seine Frau weidlich durch, begab sich dann auf den Hausboden und machte seinem Leben mittels Erhängens ein Ende. Wegen Kindesmordes erkannte das Gericht gegen die 23jährige Arbeiterin Marie Sikierka aus Pinneberg auf 2 Jahre 3 Monate Gefängniß. LandgerichtspräsidentGeh. Oberjustizrath Witt ist im Alter von fast 77 Jahren verstorben. N e u st a d t. Feuer legte daS Gewese des Gemeindevorstehers Ehlers in Dummersdorf in Asche. Es gelang, das Vieh in's Freie zu bringen; nur ein Schwein und die Hühner sind in den Flammen umgekommen. Vom Mobiliar wurde dagegen nichts gerettet, ebenso verbrannten alle landwirthschaftlichen Geräthe, auch zwei Dampfdreschmaschinen bis auf eine dazu gehörige Lokomotive. Der Schaden wird auf 60.000 Mark geschätzt. W i l st e r. Die große Lederfabrik von Falck & Schütt ist geschlossen worden. Sämmtliche Arbeiter, etwa 400, befinden sich im Ausstand. Provinz Cchlesien. V o b e r w i tz. An den Folgen von Brandwunden, die er dadurch erlitten hatte, daß er dem glühenden Ofen zu nahe kam, starb der Lj'ährige Sohn der Wittwe Jäckel. . Friedeberg a. Q. Der älteste Bürger unserer Stadt, der 87 Jahre alte Buchbindermeister Gustav Herbst, beging mit seiner 8 Jahre alten Gattin Friederike, geb.' Fäller, die diamantene Hochzeit. Königshiitte. Unter dem Verdachte, den Klempnergcsellen Damsch ermordet und - beraubt zu haben, ist de? Fleischergeselle Jeschke von hier, der am Nachmittage vor der Ermordung mit Damsch mehrere Schanklokale besucht hatte, verhaftet worden. . Schön au Erhangt aufgefunden wurde der Stellenbesitzer Fr. Zobel in ConradSwaldau. ' Zobel lebte in geordneten Verhältnissen, dürste aber aus Furcht vor dem Ausgange eines gegen ihn eingeleiteten gerichtlichen. Prozesses den Tod gesucht haben. Provinz Pefm. P o s e n. Der Lehrer Becker von der 5. Stadtschule wurde wegen zahlreicher Verbrechen, die er sortgesetzt an seinen Schülerinnen begangen hatte, zu zehn Monaten Gefängniß verurtheilt. . ' R a w i t s ch. Die Schuhmachermeist , Gottlieb Bondke und Wilhelm Rückert feierten den Taa, an del sie vor 50 Jabrea d VieMertitel und

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das Bürgerrecht in unserer Stadt erworden hatten. j Schul! tz. Ein dreijähriger Sohn des Arbeiters Tietz kam dem Herdfeuer zu nahe. Die Kleider faß- ; ten Feuer, so daß das Kind ganz er-' hebliche Brandwunden davontrug und in Folge dessen starb. Provinz Saäzjen. Erfurt. Der Gründer der Buchund Steindruckerei von Friedrich Kirchner, Rentier Friedr. Kirchner Hierselbst, feierte mit seiner Gattin das Fest des 50jährigen Ehejubiläums in seltener Frische und Gesundheit. Als Nachts der Baron von Heinitz über den Friedrich Wilhelmsplatz ging, trat der Schlosser Hermann ' Sandrock an den Ueberraschten heran und raubte ihm aus dessen Jackettasche einen Beutel mit 86 Mark. Bei seiner Festnahme leugnete Sandrock die That, warf aber in der Polizeiwachtstube plötzlich den Beutel in eine Ecke. Merxleben. Des wissentlichen Meineides hat sich der 60jährige Fabrikarbeiter Heinrich Laetsch von hier schuldig gemacht. Er muß dasür 1j Jahre Zuchthaus verbüßen. Sangerhausen. Im Alter von 73 Jahren starb der Geh. Regierungsrath und Landrath a. D. Ludwig v. DLtinchem de Rande. Vrovinz Hannover. B arnstorf. Auf dem Anwesen des Hofbesitzers Freese zu Freesenhede (Gemeinde Drentwede) entstand Feuer. Der alte.Häusling und Schäfer Walsemann fiel bei dem Versuch, seinen Koffer zu retten, dem Feuer zumOpfer. , Gr. Wuhnste. Hier hat ' eine große FeuerLbrunst 7 Wohnhäuser und 13 Stallgelc-ude in Asche gelegt; es sind 7 Familien obdachslos geworden. An Vieh sind 50 Schweine, 2 Kühe und 5 Kälber verbrannt; von den Ernte- und Futtervorräthen ist nichts gerettet. Rehden. Todt aufgefunden wurde von dem Pächter Eickenhorst hierselbst im Rehdener Fladder, mit dem Kopse in einem Graben, der etwas Wasser enthielt, liegend, der GastWirth Carl Meyer aus Wagenfeld. Provinz Westfalen. Münster. Das hiesige Schwurgericht verurtheilte den Tagelöhner Adam Hunke, zuletzt wohnhaft in der Bauerschast Frollch bel Llppborg, wegen versuchten Todtschlages, begangen an dem Kötter Hermann Möller daselbst, zu 8 Jahren und 1 Monat Zuchthaus. B u e r. Ein Einbruchsdiebstahl ist in dem Uhren- und Goldwaaren-Ge-schäft von Heinrich Lücksmann verübt worden. Entwendet sind ungefähr 14 Damen-, 40 Herrenuhren und 60 R:n ge. - Von den Dieben fehlt jede Spur. War ist ein. Die geistesschwache Frau des Herrn Engelbert Enste wurde in einem Teiche als Leiche aufgefunden Mitten. Der hiesige Arzt Dr. Serdeö ist beim Ueberschreiien deS Bahnglelses zwischen Mitten und Wet ter von einer Locomotive erfaßt und getodtet worden. . Rbeinprovily. Aachen. Gestorben ist, 76 Jahre alt, , der ehemalige Kanonikus Dr. Franz Bock. Er war em weit bekannter Sammler und Kenner kunstgewerblicher Alterthümer und auch als Kunstschrlststeller außerordentlich fruchtbar. Elberfeld. Nach Unterschlagung von 17.000 Mark ist der Gehilfe Fischer des hiesigen Notars Rüter fluchtig geworden. Die Frau deö GeHilfen wurde verhaftet. M e r z i g a. d. Saar. Bürgermeiste? Thiel, dessen zwölfjährige Amtszeit mit dem 15. Juli dö. Js. abläuft, wurde von den Stadtverordneten einstimmig wiedergewählt. SaarlouiL. Der wegen Verdachts der Unterschlagung verhaftete hiesige Kreissecretär Limbourg wurde in's SaarbrllckerGefängniß überführt. Auch bei . dem Kreisausschußsecretär Zoch ist in derselben Sache Haussuchung abgehalten worden. Vrovinz Hessen-Nassau. Kassel. Der Restaurateur W. Zuschlag. Inhaber der Wirthschaft Zum weißen Schwan" in der Waisenhausstraße, hat sich mittels seines mit Schrot geladenen Jagdgewehres erschössen. Zuschlag, der in guten VerHältnissen lebte, war 62 Jahre alt. , Bi brich. Der Verwalter der hiesigen Accise, R. Kunde, ist wegen Unterschlagung im Amte verhaftet worden. Die lange Jahre hindurch mit großem Raffinement verdeckten Unterschleife sind schwer zu ermitteln, belaufen sich aber schon jetzt auf weit über 5000 Mark. Eiferhagen. Der Blitz schlug in das Gehöft der Wittwe Wenzel; dasselbe ging in Flammen auf. Langendiebach. Hier wurde die Scheune des Gastwirths Loos vom Blitz getroffen und eingeäschert. Mitteldeutsche EtZlüeu. . Altenburg. Infolge eines Schlaganfalles starb der letzte Präsident der vormaligen herzoglichen Landesregierung. Regierungörath a. D. Ludwig Schönherr, im Alter von nahezu 90 Jahren.. , . , - - . , A p o l d a. Dem Kirchengemeindevorstand wurden von Frau Pauline Brandeö 10.000 Mark überwiesen, de. ren' Zinsen jährlich - am Geburtstage ihres verewigten Gatten an bedürftige Arme vertheilt werden sollen. ' Gehren. Verhastet wurde der Varbiergehilfe Hermann eifert, welcher dem Barbier Weber einen namhaften Geldbetrag gestohlen hatte. Das weit und breit bekannte Gasthaus zum Sichelhammer- bei Gehren kam unter den Hammer. Das Meistgebot ' gab Bierbrauereibesitzer Karl Gräser mit 30,600 Mark ab. . G e r a. Die alte Yirma Pietschel & Landgrebe, die halbseidene und bäumwollene Waaren herstellte, meldete den ConcurS an. ' S ch l e i z. DaS- SchützenhauS, welches erst kürzlich renovirt worden war. ist niederaebraLllt.

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SchmiitlotH'eim. Der frühere Landbriefträger Schmidt, ein alter Veteran aus derThurn- u. Taxis'schen Postzeit, verirrte sich auf dem Heimwege von Buchenberg, fiel von dem im Bau begriffenen Bahndamm der Bahn Corbach - Frankenberg in die Eder und ertrank. Seidmannsdorf. Nach voraufgegangenem Streit erstach derKorbmacher Karl Grosch seinen 24 Jahre alten Bruder Johann Grosch. Die Brüder lebten schon seit längerer Zeit nicht im besten Einvernehmen. Der Thäter wurde verhaftet. Saöle. Dresden. In einem Hotel der Neustadt hat sich der Handlungsre: sende Heinrich Karlstadt erschossen. B a u tz e n. In dem Steinbruche in Niedergung verunglückte der Arbeiter m iw Po ane von vier vavurcy, vak eine Steinwand in's Rollen kam und dem selben beide Beine zerquetschte. Der Tod trat sofort ein. Der Verunglückte hinterlaßt Frau und Ktnder. C o s w i g. Den wunderlichen Na men Heilige Geige" hat sich eine Spiritistensekte beigelegt, die hier und in der Umgegend ihr Unwesen treibt. Bor einigen Tagen mußte ein 15jjähriges Mädchen in dieHeilanstalt Lindenhof" gebracht werden, weil es sich durch die jplrttljtljcyen ehren den Kops hatte verdrehen iatn und wahnsinnig geworden war. Großschönau. Verhaftet wurde der Weber Hofmann. Er stebt in dem Verdachte, den Versuch gemacht zu haben, seine aus Frau und 9 Kindern bestehende Familie zu vergiften, indem er dem Kaffee ein gifthaltiges Pulver veimijchte. Kötzschenbroda. Geh. Medicinalrath Dr. Butter beging sein 50 jähriges Doctorjubiläum. Oberrossau. Dem Hausfchlächter Rößger entglitt beimSchlachten einer Ziege das Messer, wobei er sich tief in den Oberschenkel stach. Hierbei wurden die Arterien zerschnitten. Rößger verstarb an Verblutung. Oybin. Der ehemalige Bauer-guts-und Zwistereibesitzer Johann Gottlieb Augustin, 82 Jahre alt, und seine Frau Johanne Friederike, geb. Hänfch, 81 Jahre alt, begingen daö diamantene Ehejubiläum. P i r n a. Die goldene Hochzeit feierte Privatus Karl August Richter mit seiner Ehegattin AgneS Emilie, geb. Böhme. Pirna's älteste Einwohnerin ist in der Person de? . 92jährigen Frau Marianne verw. Drescher aus dem Leben geschieden. Waltrödorf. Die über 60 Jahre alte Wittwe Lange hat sich auf dem Bodenräume tyres. Wohnhauses erhangt. Varaco Fusando und Ca terina Vivona, deren Wiege auf Sizilien gestanden, kamen nach Houma in errevon-Parlsh, La., verschafften sich eine Heiraths-Licenz : und ließen sich von einem Friedensrichter trauen. Fusando lebte auf, der Belle-Farm-Plan tage und nahm ferne junge Frau mit sich dorthin. Am Abend erschien Joe Fortuna, ein Schwager Caterina's, in dessen Hause sie vor ihrer ' Verheirathung gewohnt hatte, bei den Neuverwählten, zog einen Revolver, jagte Fusando eine Kugel durch Herz, daß er entseelt zu Boden sank, und brachte der schonen Caterina, in welche er verliebt war, eine tödtliche Schußwunde bei. Darauf entflob der Mordd' i

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