Indiana Tribüne, Volume 22, Number 251, Indianapolis, Marion County, 30 May 1899 — Page 2

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J Erscheutt Taglich und OMtazs. Tt tägliche .Xribäne" kostet durch den Xrljer J tut per Woche, die eo-.ntaa8wXrttai,, fentt per Ooche. Beide ins t pn IS Sott eles U GentI per Rtxtt. Per Vft ierhald Ottd pkgeschi Im V,rkiiHlg V c öat. CHUat 18 C&d MaHama CärcS Indianapolis, Ind., 30. Mai 1899. Vom LZechtSKauderwälsch. ' Wie mühsam es für den Laien ist, sich in den besonderen Ausdrücken und Wendungen der gerichtlichen Kanzleispräche zurechtzuslnden, hierzulande so gut wie in älteren Ländern, weiß so . ziemlich Jedermann, und von diesen Besonderheiten soll hie? nichts weiter erzählt werden. Aber wer etwa glauben sollte, daß wenigsttnS die einfachsten Begriffe des alltäglichen Lebens im Gericht weiter keine Umstände machten und mindestens unter den RechtSpriestern selbst festständen, der kann gar manchmal sein blaues Wun der erleben! yest steht im Gesetzes - Kauderwalsch überhaupt kein Wortbegriff, außer in Verbindung mit der Absicht, in welcher er gebraucht wird oder wurde, oder gebraucht worden sein dürfte oder könnte oder möchte, und jeder Gesichts - Ausdruck, oder-das in ihm vermuthlich ausgedrückte Gefühl, und noch manches Andere kann zur Deutung herangezogen werden. Aber auch abgesehen von alledem, kann das einfachste Alltagswort an und für sich gar verschiedene Bedeutungen erhalten und sich alö ein höchst dankbarer Gegenstand für berufsmäßige Haarspaltereien erweisen. In unserem gewöhnlichen Handel und Wandel weiß z. B. jedes Kind, was car" oder Schienenwagen ist. Damit ist aber lange noch nicht gesagt, daß man es im Rechtstempel offiziell weiß, und thatsächlich hat dieses Wort schon zu vielen und langwierigen Rechtöhändeln geführt. Wie das kom men kann, daö möge ein einziges Beispiel aus der endlosen Geschichte unserer Straßenbahn Prozesse veranschaulichen: Einer Straßenbahn - Gesellschaft war ein Freibrief gewährt worden, welcher die Zahlung einer jährlichem Licenzgebühr für jeden, vom bestehenden Gesetz erlaubten Schienenwagen(car) verlangte. Nun bestand zur Zeit noch eine alte Ordinanz zu Kraft, wonach für jeden AccomodationsWagen oder stage coach eine Licenzgebühr zu entrichten war. Die Stadt nun beanspruchte dieselbe Gebühr auch für jeden Echienenwagen der besagten Gesellschaft; diese jedoch behauptete, da ihre Schienenwagen keine coaches" seien, und sie jednfalls nichts für die Wagen zuzahlen habe, die nicht unmittelbar zur Passagier Beförderung dienten, so daß man eigentlich jhr gar nichts abverlangen könne, so lange nicht ein besondereS neues Gesetz bestehe, daS von cara" spreche. Der Gerichtshof ent schied aber schließlich, daß daS atte Gesetz blos deswegen nicht von .car" gesprochen habe, weil es zur Zelt noch seh? an Ort und Stelle gab, daß jedoch die Absicht des Gesetzes nichts mit der Veränderung der Wagen-Gattung zu xlpn Habe, also alle cars" treffe. Vielleicht nsch mehr hat man sich schon über die Begriffe Bahnstationmtd Depot- herumgestritten. Der Sinn dieser Worte kann von großer Bedeutung werden, wenn es sich um Schadenersatz - Ansprüche und allerlei andere, in den Gesetzen vorgesehene Fälle handelt. Manche Staatsgesetze verbieten es z. V., irgend Jemanden wegen Nichtbezahlung von Fahrgeld anderswo abzusetzen, als an einer Passagier - Station.- Andere Gesetze verbieten es Bahngesellschaften, irgend eine Station oder ein Depot" an ihrer Linie entlang aufzugeben, außer mit Zustimmung der staatlichen Eisenbahn Commission. Wenn es aber im Gericht drauf und dran kommt, fo stellt es sich oft heraus, daß diese Begriffe äußerst schwankend sind! Ist mit Bahnstation- eine bestimmte Stelle an der Bahnstrecke gemeint, wo Personenzüge gewöhnlich halten, oder kann das Wort auch blos die Stadt oder das Dorf bezeichnen, wo die Bahngesellschast einen Personen , Bahnhof haben mag? Gehört zum Begriff des Depot- ein besonders Gebäude, und der Verkauf von Fahrkarten daselbst, oder nicht? Diese . knifflichen Fragen sind schon in verschiedener Weise beantwortet worden, indeß merschtendehls- zu Gunsten der Bahngesellschaften. Ein großer Rechtsbegriff - Wirrwar? herrscht bei uns auch bezüglich der Worte störe- und sUop-. Wäh. rend man hierzulande meistens unter störe" einen Laden versteht, ist dies w England, von dessen alten Gesetze noch so viele amerikanische Gesetze ein Abklatsch sind, keineswegs der Fall, sondern dort muß stOi'e" auf alle Fälle ein Gebäude sein, während eine Verkaufsstelle für Waaren ein skoi ist. Nicht nur bei vielen unserer CivilProzesse, sondern auch bei Criminalklagen, besonders wenn es sich um Einbruchs fälle handelte, hat man sich aanz gehörig über die gesetzliche Bedeutung dieser Worte gekatzbalgt! Solcher Beispiele ließe sich noch eine ganze Masse anführen. Erwähnt mag nur noch sein, daß daö einfache Wort Buch- im Rechts-ttauderwälsch schon auf allerlei Weise verdreht worden ist. Im Allgemeinen wiegt jedoch bei uns die Ansicht vor, daß die Zahl und AusammenfÜgung der Blätter yar nichts mit dfrn Legriff eines Bucheö zu thun habe, sondern lder Herkunft des Wortes vnn angelsächsischen boc oder Buchenrinde einem Stellvertreter von Papier entsprechend) jedes beschriebene oder bedruckte Blatt gesetzlich als Buch gelten könne. Zeikmciür x'riÄ

Pollzsiherrschaft im Jukonland. Anderswo würde eö keine Schmeichelei sein, zu sagen, daß das Land unter Polizeiherrschaft- stehe; aber da oben in den Vukon Goldregionen, und zwar sowohl auf der amerikanischen wie auf der kanadischen Seite, stellt die Polizeiherrschaft so ziemlich die ganze öffentliche Verwaltung dar, und unter den bisherigen dortigen VerHältnissen erscheint dies auch als die bestmögliche Einrichtimg. Diese Polizeimarmschaften haben sonach eine viel auegedehntere Aufgabe, aß die gewöhnlichen, und bezüglich vieler der letzteren ist es sehr fraglich, ob sie in den Schuhen der Aukon - Polizeiregierungen gehen könnten! Was die Yukon Polizei zu bedeu ten hat, davon mag man sich aus den folgenden Hinweisen eine ungefähre Vorstellung machen. Im Jahre 1896 noch zählte die Vevölkerung am Jukon entlang nur wenige Hundert Metallsucher, und eine gesetzliche Ordnung der Dinge war dort so gut wie unbekannt. Auch war kein besonderes Bedürfniß darnach vorhanden. Niemand unter diesen Menschen schien wirklich an Uebelthaten zu denken, und gelegentlich vorkommende kleine Differenzen- konnten gewöhnlich unter der Hand geschlichtet werden, ohne schlimme Nachwirkungen zu hinterlassen. Dann kamen die bekannten Goldbuhm - Sensationen, große Menschenstrome ergossen sich nordwärts, und wo erst wenige Hundert gewesen waren, zählte ein Correspondent im verflossenen Winter im Ganzen 50,000! (Wie wett dieser BeVölkerungsstand sich behaupten oder gar noch bedeutend weiter vergrößern wird, steh? freilich noch bahrn; einrlweilen aber ist er eine Thatsache.) Und diese Bevölkerung bildet ein viel buntscheckigeres Menschengewürfel, als die ursprüngliche, alle Classen und Charaktere sind darin vertreten, und längst sind es nicht lauter Bergbauer, sondern Viele sind nur gekommen, um aus den Taschen ihrer Mitmenschen Schätze zu heben, sei es auch auf ganz regelrechtem gesckäftlichem Wege. Die Schwierigkeiten ves WinterlebenS im hohen Norden kann Niemand vollauf würdigen, ehe er selber vor einer solchen Erfahrung steht! Da kommt oft in denselben Menschen eine ganz andere, nie geahnte Natur zum Vorschein und Oberrang; in manchen Fällen ist dieS eine bessere, heldenhaftere, noblere Natur, in vielen- anderen Fällen daS gerade Gegentheil! Unter allen diesen Umständen eine so große Bevölkerung, die über ein so weites Gebiet zerstreut ist. mit einer kleinen Polizei-Abtheilung leidlich in Ordnung zu erhalten, das ist eine Aufgabe, die viel größere und vielseitigere Forderungen stellt, als sie einem gewöhnlichen Polizeibeamten vorliegen. Außer einem besonderen Maß von Energie und praktischem Scharfblick erscheint eine wirkliche staatsmännische Begabung unerläßlich. Und tl darf gesagt werden, daß sowohl die amerikanische, wie die canadische Polizeiverwaltung sich dieser ungewöhnlichen Stellung durchaus gewachsen txweist. Das Raufbolden- und Verbre cher-Element wagt hier Dinge, welche in unserem Städteleben nichts Seltnes sind, niemals, und die Tausende von Meilen am )ukon entlang herrscht beinahe eine solcheRuhe und Ordnung, als ob alle Nasen lang ein Polizist, und zwar ein M u st t rpolizist, stände! Das will gewiß viel heißen. . Man kann sagen.daß Capt. William P. Richardson, welcher die amerikani schen Polizeitruppen amAukon entlang befehligt, schon in sich selbst eine ganze Armee darstellt. Seinem mächtigen persönlichen Einfluß ist es allgemeinem Urtheil zufolge hauptsächlich zu verdanken, daß man dort, mit einem Haufen Geld beladen, allenthalben ungefähr mit derselben Sicherheit herumlaufen kann, wie in irgend einer unserer großstädtischen Straßen. Kein Einschüchterungö-Versuch verfängt Jt mals bei Capt. Richardson; dabei ist er alles Andere eher, als ein polternder Tyrann, sondern ebenso tactvoll, wie willenSfest. Er hat ein Gebiet von 1800 Meilen Stromlänge und außerdem die BeiingSsee-Küste unter sich und hat nicht nur daS Gesetz aufrechtzuerhalten, sondern Kranken und Bedürftigen überall Hilfe zu schaffen. Die Strafe, welche er für Gesetzes Übertretungen verhängt, bestehen gewöhnlich entweder in einer Geldbuße oder so und so viel Holz zu sägen! In diesen Regionen ist gesagtes Holz ein großer LuzuS, und eS ist oft ein sehr merkwürdiger Anblick, neue Candidaten am Sägebock des PolizeipaschaS zu sehen. Der Ertrag der Geldbüßen kommt direct dem WohthätigkeitSdienst zu gute, aber sehr Viele können in diesem Goldlande ihre Geldbüßen nicht bezahlen und müssen dann an den Sagebock glauben. Die Polizeimacht auf der cancchischen Seite des Aukon wird von Oberst S. B. Steele befehligt, und auch diesem sagt man nach, daß er schon für sich selbst eine Armee, und daß er ein aeborener Herrscher sei. Diese Foru hat einen noch verantwortungS reicherm Dienst, als die amerikanische, zu allem Andern hat sie sich auch deö Post- und sonstigen Verkehrswesens w sebr kmsangreichem Maße anzunehmen! tTii f der Werft von H. M. Bean in (Xamden. Me. wird demnächst der Bau eineö sechSmastigen SchoonerS für den Capt. John G. Crowley von Taunton, Mass., in Angriff genommen werden. Daö Ungethüm. dessen Länge auf 340 Fuß bemessen ist und daS ein Deplacement von 5300 Tonnen erhalten wird, soll Z100.000 kosten und wird nach seiner Vollendung der größte Schooner der Welt sein. DaS größte Fahrzeug dieser Art ist jetzt der ebenfalls zur Crovlerfchen Flotte geh'Srende fünfmaftige Schooner John B. PreZcott- und außer diesem gehören dazu noch die vUrmastigen Schooner

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Söser Feind U$ NSphaltS. Roch lange wird man sich wohl über bt üit bei verschiedenen Arten von Straßenpflaster herumstreitrn, ohne zu einer allgemein zutreffendem Antwort gelangen zu können. Ohne 3ci fel hat das Asphalt-Pflaster. viele Freunde, deren Zahl noch immer mehr zunimmt; aber selbst diejenigen Saa verständigen, welche dasselbe für das absolut beste halten, glauben nicht, daß es sich allgemein in 'den Großstädten bewähren könne, so lange man nicht bis dahin gelange, es gegen einen gewissen Feind widerstandsfähig zu machen. Dieser Feind ist daS Oel, am mri sten wohl in der Gestalt von Erdöl, aber auch in verschiedenen sonstigen Formen, und dieser Umstand bildet eine der Hauptschwierigkeiten, welche bei der Anwendung von Asphalt sür Pslasterungszwecke in Betracht kommen und noch nirgends völlig überwunden worden sind, obgleich man schon seit Jahren Versuche mit allerhcmd Methoden anstellt, welche das Asphalt undurchdringlich für Pettoleum und verwandte Flüssigkeiten machen sollen. D Wirkung von Oel auf solches Pflaster besteht darin, eS zu erweichen und so in unverhältnißmäßia kurzer Zeit zu verderben. Oel, welches von Oelwägen und von Achsen-Naben abtropft, vor Allem aber Oel von .des Straßenbahn-Wagenrädern verursacht meistens dieses Unheil. Letzteres kann man auffällig genug durch das Weichwerden und die rasche Abnutzung derartigen Pflasters an den Rändern von Straßenbahn-Schienen entlang wahrnehmen. Auch nachdem daS.Oel verdunstet ist, hat der Schaden noch keineswegS aufgehört; denn daS AsphaltPflaster bleibt dann in einem Zustände, in welchem eS sich leicht zerstückelt, resp, zerstückeln laßt. Nicht alle solche Fälle gehören in die Unfalls-Gattung; es kommt auch vor, daß gewissenlose, oder auf erfolgreiche Mitbewerber neidische Contractoren vorsätzlich Oel anwenden, um daS Asphaltpflaster sozusagen schon über Nackt zu verderben. Schon mit einer kleinen Menge Petroleum läßt sich eine große Fläche ruiniren; ein Quart genügt" schon für ein halbes Straßengeviert. Denn daS Oel verbreiter sich über dieses Pflaster hin beinahe ebenso vollkommen, . wie ' über Wasser! Und so kann man vielleicht schon am ersten Morgen nach der Vollendung eines neuen Pflasters dieser Art die verblüffende Entdeckung machen, daß dasselbe auffallend weich geworden ist, Fuhrwerke überall Zerstörung darin anrichten, und die Hufe der Pferde ganze Stücke herausreißen! Noch ist es nicht gelungen. Jemanden bei solchem teuflischen Werk zu erwischen, und wenn das Unheil angerichtei ist, bleibt nichts übrig, als die ganze Fläche neu zu pflastern, was natürlich eine große neue Kosten-AuSlage , bedeutet. Um solche Fälle thunlichst zu verhindern, haben schon viele Contractoren Ertra-Leute zur Bewachung von neuem Asphalt.Pflaster angestellt. Es steht zu hoffen, daß eS endlich einmal gelingen werde, daS AsphaltPflaster ölsest zu machen; ' die Entdeckung eines wirksamen Verfahrens hierfür würde eine der wichtigsten modernen Erfindungen für unser städttsches Straßenwesen sein und könnte sich für den Erfinder reichlich lohnen, wenn derselbe gleichzeitig ein guter Geschäftsmann ist! ' Jamilientragödie Himmel! I Die scheinbaren Beziehungen der Himmelskörper zu einander ' sind bekanntlich bei gar manchen Völkern, besonders älterer Zeit, der Gegenstand eigenthümlicher Sagen und Mythen. Entschieden zu den gruseligsten dieser Sagen gehört diejenige, welche noch heute bei den Piute - Indianern über Sonne. Mond und Sterne verbreitet ist; gleichwohl ist sie nicht ohne Poesie. Darnach erscheint die Sonne, deren Gattin der Mond ist, und deren Kinder die Sterne sind, als der ärgste Wütherich von einem Familienvater. Seine Kinder haben eine entsetzliche Angst vor ihm, und daS mit gutem Grund; denn er frißt jedes auf, daS er erwischen kann. Sein Maaen (der einzige Theil von ihm. der für dieMenschen sichtbar ist) ist mit lauter Sternen vollgestopft. Nur wenn der Wütherich zu Bett geht, wagen sich seine Kinder auö ihrem Versteck hervor. Jeden Monat einmal .legt der Mond, der eine zärtliche Mutter ist, Trauer an, weil der Vater wieder einS oder mehr seiner Kinder gefressen hat. Das Austauchen von Cometen aber erklären die PiuteS damit, daß der Sonnenvater oft nach einem feine? Kinder schnappe und dasselbe nicht ganz erreichen, sondern gerade noch ein Stück von seinem Leibe herausreißen könne, worauf der Stern, wild vor Schmerz, über daS Himmelsaefild dahinsause. und ein großer Blutstrom ihm auS seiner gräßlichen Wunde nachsließe! ' ö?in Roman auö dem Leben spielte sich vor einiaen Tagen zwischen Offenbach und Mainz ab. In einer Offenbacher Fabrik -war der Portefeuille? Adam August Michel als Arbeiter angestellt. M. kam wegen verschiedener Arbeiten vielfach in die Wohnung seines Prinzipals. Er lernte dort dessen kaum sechzehnjährige Tochter kennen. - Diesem jungen Mädchen, dessen Kopf voll von poetischen LiebeSaffairen war, imponirte der dreist auftretende Michel sehr. Er umgarnte sie derart, daß sie einwilligte, mit ihm nach Englandzu entfliehen" und sich dort trauen zu lassen.' Sie ' würden dann als Ehepaar vor die Eltern treten und diese würden den Segen' nicht fehlen' lassen' DaS Paar entfloh über Frankfurt nach Mainz. Hier logirten sie sich in ein Hotel ein, aber die mitgenommene Sparbüchse des. Mädchens enthielt. mcht'vleC Das Mädchen, das Reue belang schrieb an ihre'Eltern und bat' ' sie zurückzuholen.' Der Vater löste sein Töchtercken auS und überaab

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ZUollentuheiten. Unter den leichten, neuen Wollenstoffen herrschen vorzugsweise die matten, neutralenFarbentöne; grelle, leuchtende Farben .finden sich wenig oder aar nicht, außer dem Roth. daS stets für den Sommer eine beliebte Modefärbe bleibt. Mozambique, Barege, Etamine, Voile u. s. w. haben meist die weichen Pastellfarben und sind sowohl glatt als melirt, broschirt und carrirt, wie spitzenartig gestreift. Farben wie Grau, Beige, Malve, Heliotrop, Blau. Rosa uttdGrün in verschiedenen Tonen sind meist mit Weiß durchwebt, oft auch in etwas kräftigerer Wirkung mit schwarzen Fäden durchzogen. Ebenso hübsch wie praktisch ,st schwarze, mit weißen ZZäden und rothen Seidenstreifen gemusterte Barege, sowie glatte und einfarbig gestreifte oder carrirte Etamine und Wollenbatist, Stoffe, die in Feinheit und Farben nichts zu wünschen übrig lassen. Sehr elegant, namentlich in Eliederfarbe oder Silbergrau, ist der wllenbatist mit kleinen, weißen, broschirten Blumen. AlL besondere Neuheit gilt Etamine-Loden, ein klares, körniges, etwas starres Gewebe.

Die halbseidenen Crepons mit ihren eigenartigen, vielfach mit Punkten durchstreuten Mustern geben mit ihren hellen und mittelfarbigen Tönen recht elegante Toiletten; ebenso die klaren und halbklaren Grenadine. Eine neue, recht interessante Musterung auf schwarzen oder marineblauen Grenadinegeweben sind gestickte, weiße Schlei fen im Stil Louiö XV., gleichfarbige oder abstechend, bandartige Streifen, Durchbrüche, Karo und andere Phantasiegebilde. An diese feineren Gewebe reihen sich ungemein hübsche, mit Seide durchschossene Zephyrgewebe in zarten, lich ten Farben, die nur für jüngere Damen passend sind. Sie geben recht flotte, kleidsame Toiletten und sind in Rosa Lila, Hellblau und Creme mit feinen, farbigen Faden und zierlichen Durchbrüchen, sowie mit Phantasiecarreaux in schönen Farbenzusammenstcllungen vorhanden. Auch die Plumetis (ein Schweizer Baumwollengewebe mit gesticktem und durchbrochenem Grund) in Beige mit Hellblau, Rosa, Gelb oder Lila geben überaus duftige und hübsche, dabei doch bescheideneToi. ketten. Besondere Neuheiten in Plumetis, die auch von älteren Damen getragen werden können, sind Gewebe mit dunklem oder mittelfarbigem Grund, der mit Punkten 'und Schlei fenmusterung übersäet ist. Wunderhübsch sind diese Stoffe mit weißem Muster auf schwarzem, marineblauem oder blaugrün schillerndem Grund, auf Dunkelgrau, Malvenfarbe u. dergl., während schwarze Musterung auf Lila, Hellgrau und'Weiß auch zu geschmackvollen, juaendlichen Halbtrauertoiletten verwendet werden kann. Die englischen VlumetiS und Lappets (Batiste), die Lappets lrlsö, sowie die englischen,' durchbrochenen Zephyrs zeigen auf gemustertem und' damassirtem Grund eine Fülle reizvoller Druckmuster in einer und mehreren Farben, die Spitzen- und Blumenmusterungen im Pompadourstil bilden. -J An diese Stoffe reihen sich die immer gleich hübschen Batiste m!t Cotelestreifen und' Carreaux, die Organdies mit satinartigen, glatten und zackigen Querstreifen oder Carreaux, reizvoll übermustert mit Blumen oder Ranken. Alle diese Stoffe sind sehr praktisch, da sie die Wäsche vortrefflich vertragen.. Zu den neuen englischen Stoffen gehören auch ZephyrS mit Noppen und glatte ZephyrS mit reizvollen Phantasiemustern in allen nur denkbaren, hübschen Farbenzusammenstellungen. In deutschen, sowie französischen Geweben finden wir klare, naturfarbene Leinenflösse mit weißen oder farbigen Streifen, dichte!, damassirteS Leinen in Rofa, MaiS, Hellblau u. s. w... dunklen Satin mit weißer Druckmusterung im Phantasie und dem immer wiederkehrenden Punktgeschmack, und endlich den Pique mit Lang- und Querrippen und niedlichen, meist zweifarbiaen Druckmustern, Punkten und Streifen. i Weiße und cremefarbeneWollenstoffe werden ebenfalls diel getrag?n. Für Totletten kn englischem Geschmack mit Jäckchen verwendet . man aern Loden, Cheviot oder Panama, für Toiletten zu geselligen Zusammenkünften Alpaka ti: k c5:?l!::.

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sterungen. mit Punkten, glätten unv welligen Streifen, ombrirten Streifen u. a. m. vorhanden sind. In dunkleren Farben, wie Mode.Grau oder Marine, blau, in glatten Panama-Geweben mit Streifen. Punkten und Phantastemusiern eignet sich die Alpaka ihrer Widerstandskraft und ihres guten AuSsehens wegen vortrefflich zu Rcisekleidern für Damen jeder Altersstufe. Zu Blusen für junge Damen, sowie zu Kleidereinsätzen u. dergl. wählt man gern einen mit ftrohhalmbreiten Säumchen durchsteppten Batist, der streifenweise mit Valencienner Einsätzen verbunden ist. Die mühevolle Handarbeit, in der solche Zusammenstellungen bisher ausgeführt wurden, hat auch hier wieder einmal, wie so ost, die Maschine übernommen. Von besonderem Reiz ist das aus sil. bergrauer, glänzender Alpaka gearbei tete, hinten geschlossene Prinzeßkleid, Figur 1. daö in eigenartiger Weise mit übereinanderliegenven Blenden garnirt ist; diesc bilden in der Mitte an der Taille eine nach oben gekehrte, am Rock eine nach unten gerichtete Spitze. Der obe Theil der Taille ist glatt. Am Rock deckt die Blendengarnitur den Ansetz eines hinten höher aufsteigenden Serpentinevolants.' Die unten mit einer Spitze geschnittenen Aermel zeigen oben ebenfalls eine Blendengarnitur in verjüngtem Maßstabe. Besonders kleidsam ist auch der oem Kleide aufliegende, mit - weißer Seide unterlegte, schwarze Spitzenkragen, der vorn durch Straßknöpfe und Perlenketten zusammengehalten wird. Um den hohen

Stehkragen legt sich eine duftige, weiße Gazekrawatte, die über dem Knoten mit einer großen Perlagraffe geschmückt ist. . Aus der so beliebten, leichten Foulardseide, am Original wesßer Grund mit rosa ' Blumenmuster, besteht die hübsche Sommertoilette, Figur 2. Zu einem schlichten, lose auf Futter gearbeiteten Rock ist eine hinten glatt überspannte, vorn lose Blusentaille gewählt; diese öffnet sich über einem Einsatz auS gelblicber, mit rosa Seide unterlegter Guipürespitze, welcher, vorn schräg übereinanderttend, seitlich geschlössen wird und oben einen kleinen Latz nebst hohem Stehkragen auö rosa faltiger Gaze sichtbar werden läßt; den Stehkragen begrenzt ein geschweifter Ueberfalltheil aus dunkelrosa Seide. Die Vordertheile werden durck schmale, untergesetzte Theile von rosa Seide, sowie durch gleiche runde Ausschläge mit rosa Gazerüschen besetzt. Ern vorn spitz geschnittener und mit Stahl bestickter, rosa Seidengürtel umschließt die Taille. Der Hut aus schwarzem Phantasiegeflecht ist mit einer plissirten, weißenGazerüsche und einerStahlschnalle, sowie zwei hellschattirten Federn garnirt, die der Mode entsprechend lose und schwankend aufgesteckt sind. Unterhalb der Krempe befindet sich hinten am Haar ein Rosentusf. . Grauer Coverk-Coat" ist zu der einfachen, doch höchst cho wirkenden Toilette, Figur 3, verwendet, die aus einem glatten, englischen Rock und einer kurzen, hinten straff überspannten Taille besteht; diese legt sich, vorn ein kleines Jäckchen imitirend, mit einer unten abgerundeten Patte über den Gürtel auS schwarzer Seide, der hinten unter eim? kurzen, volle Schleife geschlossm wird. Die Taille ist w der Mitte -mit Haken und Oese, sowie voen etwas übertretend mit zn filbernen Agraffen zusaznngalten und auf den breiten Aussglägen, sowie Um Umlegekragen bis auf fczx fchmalen Rand mit schwarzer Seide bekleidet; gleiche Manschetten bilden auch die Aermelaarnitur. Den TaillenauSschnitt füllt ein kleine Chemisett äuS weißem PiquS mit einer KrepvchiffonKrawatte. Der Hut auS weißem und schwarzem Strohgeflecht ist am Kopf mit einem schwarzen Seidenband umgeben und außerdem mit einem schönen, grauen, schwarz abschattirten Flügelpaar und weißen ' Gazerosetten garnirt. In kräftiger Wirkuna hebt sich die elegante, schwarze Pajsementeriebordüre,' deren einzelne Theile mit krausem Spitzenbändchen umrandet und mit Tüll gefüllt sind, von dem hellen, grauen : Mpakakleide, Figur 4, ab. Seh? fein wirkt eö auch, wenn die Passementerie in gleicher .Farbe oder in Weik gewählt wird. Der Besad umgiebt den Nock dreimal in vorn dichter, ti.rn 5x3 Ü?d5rtretrnden Li.

Zahrc der Scilungen.

St. Jakobs cl Rheumatismus, Neuralgie, ßüsteuschmrrzcn, viückenschmerzen, ... ? wird Daö große Heilmittel

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Ilastltog and hasty metls Osten play haroc with the traveling: man's digestion. An experienced commercial man, who spends most of his time on the road, states that he never allows himseli to be without a supply of TABULES Ile t&kes fonr or fire Tabules a weck, always one after a hearty or hurried meal, and sinds them a mighty nfce thing. For all those ails that come from Indigestion, dyspepsia and a laiy lirer there is no remedy so certain as raPAMS TAIBWIES.

nien; aus der glatten, mit" einem schmalen, schwarzen Seidengürtel abschließenden Taille befinden sich einzeln ne Passementerieornamente, in denen sich die Schleifenmusterung desBesaeS wiederholt. Die vorn etwaö überernandertretend geschlossene, glatte Taille hat einen vorn und hmten eckigen Ausschnitt mit einem Einsatz auS weiter Seide mit gelblichem Guipürtüll bedeckt. LouisRosensteinund seine Gattin Dora Rosenstein wurden in ihrer Wohnung zu Boyd, Md., von einem Neger, Namen Humphrey Taylor, überfallen und mit einem Knüppel dermaßen zugerichtet, daß Rosenstein am folgenden Nachmittag :m Mary lander Universitäts-H'ospital" zu Bal timore starb, während seine Frau im nämlichen Hospital zwischen Tod und Leben ringt. Die beiden Opfer, des schwarzenScheusalS wurden von einem Landstreicher, welcher sie um eine Gabe ansprechen wollte, bewußtlos in ihrem Hause aufgefunden. Beide hatten ge fährlictje Wunden am Kopfe, die au genschetnlich von einem Knüppel her rührten. Daß, in dem Falle Raubmord vorliegt, unterliegt keinem Zweifel, da daS Ehepaar eine betrachtliche Geld summe im Hause hatte, welche vermißt wird; außerdem wurden zahlreiche Artikel auS dem Laden Rosenstein's gestohlen. Der Unhold, welcher die That verübte, ist entflohen. Der Schankkellner Ed. Williams in Belvedere, N. I., kam zu der Ansicht, daß daö Leben keinen Reiz mehr für ihn habe, sagte seiner Frau und den Kindern Lebewohl und begab sich an den Delaware, um allda sich und seine Sorgen zu ertränken. Er ging in'S Wasser, bis ihm dies bis etwa zur Hüfte reichte, und zögerte dann. Seine energische. Frau hatte ihn, beobachtet. .Sie eilte ihm in das kalte Wasser nach, packte lhn am Kra gen und riß ihn mit einem kräftigen Ruck hinunter, so daß er unter dem Wasser verschwand, und als er pustend und hustend sich erhob, drückte sie ihn nochmals unter. Dann applicirte sie ihm eine gehörige Ohrfeige und trieb ihn mit den Worten: . Marsch nach Hause, zieh Dir trockene Kleider an-, dem Ufer zu. Der Mann ließ sich das nicht zweimal sagen. Er scheint von, seiner .Schwermuth geheilt, und haßt Wasser jetzt noch mehr als zu vor.' ' ! D e r S t a a t M t ch i g a n b e a b. sichtigt, in den Eountieö Lake, Newaygo,'Oceana, Mason, Weöford und Ma, nistee einen Eomplex von 723,560 Acres als Staats-Park, Sommerfrische für das Volk, und Thiergarten, in welchem das Wild vor Ausrottung geschützt sein soll, anzulegen. Für den Aufenthalt von Sommergästen, soll es gestattet sein; : aus dafür angewiesenen Plätzen Eottages zu errichten, deren Eigenthümer ein zehnjähriges Pachtrecht erwerben dürfen. Die Jagd wird in dem Parke verboten sein, der Fischfang steht aber frei, gegen Abgabe von 51-für Staatsangehörige, von $5 für Leute von außerhalb. Die Ausführung deö Plane würde für die Bevölkerung deö Staates eine willkomme, ne Gabe sein; vielleicht sielen dabei für die ' Verwaltung' ' unseres StaatParkeS einige nützliche. Mnke ab, falls nicht die Spekulation die gute Absichtwelche der Schaffung der Reserratton zu Grunde lag, bereits vereitUt . , . -u ... -

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Sehn tausend geheilt. Millionen von Flasche ersauft, fährt fort der große Wohlthäter j sei in der Lur von Verrenkungen, Kopfschmerzen, Steisheit, Schmerzen. immer ... gegen Schmerzen sein. LAXIR BON BON KURIEREN VERSTOPFUNG Was. i ZT6 SOTE. "The Sea Level Route'' TODouble Daily Service. Wagner Öleeping Can. Dining Cars. . M. . JvgallS, Präsident. (?. O MeCormi. erkkbttdittktor. Warren Lynch, fft. ,i. Paff. & rik,tgt. H. vk.Vronson, . . P. . Cincmnati Züge ! C.M. &B.B. R. " Abfahrt Indianapolis Mfahrt B 458a 8 06 m 10 4 Z4SM . - 4 4V!m 7 00 Ankunft Cineinnali kuntt 7SLM . II BW , VVNm . 7 4SN 10 mim . Dayton Züge, C. H. & D. R. R Abfahrt Ankunft Indianapolis Dayton Abfahrt 80LV , . I0 4SB , Z4SM ' . 4 4SN . ' 7 ootrn Ankunft IZVZVm i tt?!m 0 JOirn 7ttNm 11 00! Toledo t Detroit Züge. C. H. &D. R. R, Abfahrt Ankunft Ankunft Ind'vlS : Toledo : Detroit fahrt !0 4Sm nk'ft4SNm k'ft 84?k . . 7 OOftm 4 Vm . . 0 1bm ) Vnkgenommen Sonntag. Ticket'Offi'-en : Union Station und o. Zö Weft Washington Straße, Sa-e enbian. . . frit'.Mti, il71lil 2?te populäre UZ ' "1 ist die beste Linie nach i ä GG. . Oier Züge ! erlaffe Jndtanapolt 7ZVm 3SNm ll mm 11 li acht akuft in hteag, li Mt S40i end 7M 75LBm itfflm Lüt, treffe hier et.... jU m sgnlH onnlag. Die neueste verbessert' Oefltbnls ZIInaen, Cjaättcr LchlnfwngtZN . elegat VarlorOageu und Vßvageu. Lokal,eZcklfeak in 9mhlamaollt tttit nm gbend berett. eriatzt htcago 4s Morgen, an jeder r.LA. Ä ms K. VA K. - . A. . V am KBi nva VrGl vtvcx. - Oest Vasltnato Strake TUtt.OssiuZ : ÄÄU.WS rrag. fi rakI.Keed. enl. Paff. aent. . e.cDel. tce-BrSs. und enlOkar. y . y. k 9 a m c 1 1 Arasclanager. ve. Q. Hatzler, DiZt.Vag.Oge.

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