Indiana Tribüne, Volume 22, Number 251, Indianapolis, Marion County, 30 May 1899 — Page 1

i 00 rvr st MV rlC kS svO W V V W V o Office : No. 18 Md Qladsma Gttosjc Telephon 1171, Jahrgang 82, Indianapolis, Zndiana. Dienstag, den 20. Mai 1899. No. 251

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Editorielles. Die Dinge auf den Philippinen sehen böse auS. Die Führer der FilippinoS sind mit schönen Redensarten und Versprechungen nicht zufrieden und ei ist vorläufig keine Aussicht auf Friedensschluß vorhanden. Wir besiaden UNS auf den Philippinen in öhnlicher Lage, wie sich die Spanier aus Tuba befanden. Wir werden einen langen, kostspieligen, Menschen derzehrenden Guerillakrieg zu führen haben. An den Nachrichten von der Demoralisation der FilippinoS scheint durchaus nicht alleS wahr zu sein, QATiK f.fi! iiftv4afcM """w 1 r uiuv, ujj,rgni. rn müssen also die Philippinen, die wir . . ,i,u m?!Nk. fc.t. givutiQity iiuivuiii tlUHl yuVKU, erst erobern. Und das wird keine leichte Aufgabe sein. ES scheint, daß man mit dem bekannten amerikanischen Hochmuthe die Schwierigkeiten dieser Aufgabe sehr unterschaht hat. AusS Neue kommen jetzt die Nachrichten, daß die dort vorhandenen Truppen lange nicht ausreichen, um die Aufgabe auszuführen. Die amerikanischen Truppen find zwar gegen Norden hin von Manila auS ungefähr 70 Meilen vorwärts gedrun gen, aber sie können daS besetzte Land nicht halten. Dieser Feldzug hat etwa 2000 Todte und Verwundete gekostet wieviele Kranke, daS werden wir wohl niemals erfahren unzählige Gefechte haben stattgefunden, die Amerikaner haben natürlich überall gesiegt, aber f qou yi vic ainciuaniG)c rrnee daS eroberte Gebiet über Lan gernando hinaus preisgeben müssen. Sie hält jetzt noch die Eisenbahnlinie nach San Fernando und den Rio Grande, aber die Depeschen lassen zwischen den Zeilen lesen, daß man demnächst auf der Landlinie längs der Eisenbahn noch weiter gegen Manila zurückkehren muß. Denn die FilippinoS, soviele man ihrer auch massakrirt hat, sind eben noch lange nicht alle todt; ja sie haben sogar I'" ompcuigm ciuajau rncji vlr.n. Jede, Stück Land, da, di, lt tb C . . C ll.l ! & T i t L Amerikaner räumten, besetzten sie sofort wieder und außerdem bedrohen sie J - peyr es ,m scoroen. IM Vu m m 9 A(X a m O. m m. m m m oen in es noq viel iqnmmer. zeuer als etwa 15 Zvceilen von der Stadt Manila sind die Amerikaner überhaupt wiw j. D" m Punu, viu ic vcc(((cn, uii nc gegf0 cneR Uf mpim stuf bie Stadt. Die ganze Provinz Cadite, crc-e- v n. c.c rx rx.r.1.1 a. die gleiönamige Stadt ausgenommen, befindet sich in den Händen b:x Einge borenen. Aber vom Osten her sind sie kürzlich bis an die Wasserwerke, einige Meilen von der Stadt, vorgedrungen. Es ist ja auch ganz klar, daß alles Herumbalgen nichts nützt, wenn man nicht genug Truppen hat, um in dem eroberten Gebiet BesatzungStruppen zurückzulassen. - Nun kommt noch ein anderer Umstand hinzu. Die Ernten find dernichtet worden, daS Land ist in Folge des Krieges nicht bebaut worden, Amerika muß die Bewohner entweder verhungern lassen oder ernähren. AuS Menschlichkeit sowohl die auS Noth j vendigkeit wird man Letzteres thun.

Unter allen Umständen müssen doch die

Bewohner lernen, daß wir besser find als die Spanier. DaS wird natürlich furchtbar viel Geld kosten, aber da wir mitten in der "prosperit" sind, können wir'S ja bezahlen. Aber die armen Soldaten, die in der Tropensonne kämpfen müssen, durch feuchte Wälder und Sümpfe marschiren. Tage lang in Gräben liegen und die leider nicht vom Leibe kriegen, die sich Siechthum sürS ganze Lebe holen, find doch wahrlich seh? zu bedauern. Dieser Krieg ist eine Sünde, ja ein Verbrechen. ArOUlhrilhleli. Ein Parsümerietruft. N e v V o r k, 29. Mai. Wie es heißt, find die Vorbereitungen zur Vereinigung der leitenden Parfümeriegeschäfte deS LandeS thatsächlich vollendet. AlS vorbereitender Schritt sollen alle Firmen, die mit dem Plan einverstanden sind, in Actiengesellschüften umgewandelt werden, die dann von der American Perfume Company", einer unter den Gesetzen von New 3ersey organisirten Corporation, die mit zwanzig oder dreißig Millionen DollarS eapitalifirt werden soll, übernommea werden. AlS Hauptbefürworter dieses Planes wird Andrew S. Onderdouk in Rochefter genannt. , ,, D i AuSlöinuna der Cub a n e r. Hab a na, 29Mai. Ueber hundert Kubaner mit Gewehren hatten sich heute Morgen ausgestellt, um die $75 gegen Ablieferung ihrer Waffen entgegen zu nehmen, und 3 Mann zeigten Bescheinigung über die Ablieferung ihres Gewehrs an die Ctvilbehörden vor. Die Meisten erklärten, sie hätten vom Kampfe genug, und ihnen sei gleichgiltig,"wer dte Gewehre in Aufbevahrung nehme. Die AuSlöhnung wird während deS ganzen TageS fortgesetzt werden. General Pedro Delgado, welcher die kubanischen Truppen in der Gegend von Guanaja befehligte, ließ heute seine Leute zusammentreten und erklärte ihnen, si' seien entlassen und könnten sich mit ihren Gewehren nach Hause begeben. Von den vorhandenen 200 Mann erklärten dreißig, welche mit PonieS beritten waren, sie würden sich nach Havana begeben, um ihr Geld zu erheben. Sofort ließ Delgado, der ein berüchtigter Bandit ist, die übrigen Leute sich formiren und befahl ihnen, jeden niederzuschießen, der den Weg nach Havana einschlage. Die Dreißig fügten sich murrend. aber sie werden noch Gelegenheit haben, zu ihrem Ziele zu kommen. Der heutige Tag verlief bezüglich der AuSlöhnung der kubanischen Soldaten derartig, daß von einer prinzipiellea Ablehnung der Annahme deS Geldes nicht mehr bie Rede sein kann. BiS zum Abend hatten sich etwa 300 Soldaten eingestellt, um daS Geld zu verlangen, aber allerdings konnten in den kurzen AmtSftunden nur 121 Mann abgefertigt werden. , . AlS die SeschSftSftunden geschlossen wurden, blieben über 200 Gesuche um Auszahlung der $75 noch zu erledigen. Die betreffenden Leute werden bis zum 15. Juni zu warten haben, da zunächst die Beamten nach der Provinz Pinar del Rio gehen. Der Kaiserpreis. 13 e ? 1 i n, 29. Mai. Jm SesangSvettstreit zu Kassel hat der Kölner MSnnergesangverein den Kaiserpreis davongetragen. Die übrigen sieben Preise erhielten: die Essener C.?ncokdia", der Essener Männergesangverein, der Berliner und der Bremer Lehrergesangverein, die Aachener Coueordia", der Hannover'sche MSnnergesangverein und bie Karlsruher Liederhalle". Nachdem insgesammt achtzehn Bei eine in drei Gruppen gesungen hatten, ließen die Preisrichter acht vereine zum engeren Wettbewerb zu. Dies erhielten daS vorzutragende Lied erst eine Stunde vor Beginn deS PreiSkampfeS. Der Kölne? Männergesangverein war am Lortrage mit dem Berliner Lehrergesangverein in der zweiten Oruppe alS Sieger hervorgegangen. Zu Ehren der Sänger fand im kö-

niglichen Hoftheater Galaoper statt.

Zur Aufführung gelangte Spohr'S halbvergessene Oper DieKreuzfahre. Der Musik- und Chyrdirektor der kgl. Oper in Kassel, Dr. Beier, hatte sich der Mühe unterzogen, die Oper zu überarbeiten und aufführungsfähig zu machen' Dafür wurde ihm vom Kaiser der Rothe Adlerorden IV. Klasse verliehen. Sensationelle Verhaftung in Dresden. Berlin, 29. Mai. Sachsens Haupt- und Residenzstadt Dresden kann sich rühmen, eine Sensation ersten Ranges zu haben. Dort ist nämlich der Kommerzienrath Hopsse, der Schatz'meiste? des Albert Vereins, eines unter dem Protektorat der Königin von Sachsen siehenden WohlthätigkeitSVereins, unter der Anklage 200,000 Mark Vereinsgelder veruntreut zu haben, verhaftet worden. Gleichzeitig wurde sein gesammteS Vermögen gerlchtlich mit Beschlag belegt. Der Fall DrehfuS. Paris, 29. Mai. Zm Zuftizpalaste far.den heute zwei interessante VerHandlungen statt. Vor dem CassationShofe die öffentlichen VerHandlungen gegen Deroulede und Habert wegen Aufreizung von Soldaten zur Insubordination. Militärische VorfichtSmaßregeln in und um den Justiz Palast waren zur Genüge getroffen, um allenfalfige Unruhen sofort unterdrücken zu können. Spekulanten verkauften Eintrittskarten für von 10 bis 20 Francs. Die Szene dar im Ganzen sehr feierlich. Präsident Mazau und Herr Ballot de Veaupre nahmen die Mitte ein, aus jeder Seite saßen zwanzig Richter, alle in Purpurroben und mit goldberänderten Baretten. Ballot de Beaupre verlas seinen Bericht unter tiefem Schveigenber Anwesenden. Der Bericht zeichnete sich durch skrupolöse Unparteilichkeit auS. Beaupre hob die makellose Aufführung DrehfuS' hervor und betonte die völlige Abwesenheit aller Motive, welche DreyfuS veranlaßt haben könnten, das ihm zur Last gelegte Verbrechen zu begehen. Er betonte sehr stark die UnschuldSbetheurungen Dreyfub' und die Widersprüche in den AuSsagen der Handschristen-Ezperten. Er ließ sich sehr weitläufig über die Machinationen Henrys und Du Paty de ClamS aus. Er betonte, daß die nachtheiligen Aussagen der Polizei gegen DreyfuS aus Verwechslung mit einem anderen DreyfuS beruhten und erklärte, daß alles daraus hindeute, daß Esterhazy der wirklich Schuldige warEr schilderte dessen verschwenderische verlotterte Lebensweise, er derlaS Briefe SfterhazyS, in welchen derselbe über Frankreich und die französische Armee schimpfte und betonte besonders einen Bries EsterhazyS an Rothschild vom 21. Juni 1894, worin er schrieb, daß, wenn ihm daS Geld verweigert würde, ihm nichts anderes übrig bliebe als seine Familie und dann sich selbst zu ermorden. Esterhazy habe durch Verrath sich die Mittel zu verschaffen gesucht, welche er brauchte. Obwohl, fuhr Herr Beaupre mit offenbarer Zustimmung der übrigen Richter fort, die Justiz in mehr oder weniger unfähiger Weise Esterhazy von der Anklage, der Verfasser deS BordereauS zu sein, freisprach, sei eS nichtsdestoweniger die Pflicht deS ober ften Gerichtshofes einem unschuldig Verurtheilten seine- Freiheit'wiederzu geben. Herr Beaupre sagte, daß genügende Zweifel und Irrthümer vorhanden seien, um eine Revision deS Falles zu rechtfertigen. Er habe die verschiede nen Fälle geprüft, in welchen der Kas. sationShof daS Urtheil annullirte, ohne einen nochmaligen Prozeß anzuordnen. Sine nnullirung deS . Urtheils sei in dem vorliegenden Falle nicht ange bracht, aber eine Revision sei unumgänglich nöthig. DaS Gericht vertagte sich um halb sieben Uhr und daS Militär zog sosort ab. Zur selben Zeit als die VerHandlangen im Falle DreyfuS stattfanden begannen in einem anderen Theile deS Palastes die Verhandlungen gegen Deroulede und Marcel-Habert. Diefeit bat Suwst '!.. nk wurden öfter? von Rufen wie: ES lebe die Armee l" Meder mit den' - Juden!" unterbrochen.

Die beiden Angeklagten stellten

Nichts in Abrede, eS war ihnen offenbar darum zu thun alö Helden und Märtyrer zu pofiren. Deroulede - ließ eine Harangue gegen die Juden und den Parlamentarismus loS. Er sagte, alS Gambetta verschwand, zog AuS beutung und Bestechung inS PalaiS Oourbön ein, darauf schufen wir den voulangiSmuS. Nach diesem suchten zwei andere Plagen Frankreich heim Panama, ein Zeiche parlamentarischer Auflösung. Deroulede griff die Versassung und überhaupt alle öffentlichen Institutionen an und die Zuhörer applaudirten am Schlüsse. Habert erhielt vom Vorsitzenden ehrfache Verwarnungen wegen seiner heftigen Angriffe auf Präsident Loubet. Bei Vertagung deS Gerichtshofes ging eS sehr lärmend zu. FahrpreiS-Erhöhung. Bremen, 29. Mai. J.i einer Versammlung der Aktionäre deS Norddeutschen Lloyd wurde die Erhöhung deS Aktienkapitals von sechzig auf achtzig Millionen Mark beschlossen. Ferner wurde der Zwischendeck - Fahrpreis Sr die Ezpreßdampfer auf 160, für die anderen Dampfer auf 150 und nach Baltimore auf 150 Mark erhöht. SchiffA-NachrlSten. Angekommen in : Gibraltar: Saale" von New gork nach Neapel und Genua. New Aork: Victoria" von Neapel; City of Rome" von Glasgow. Liverpool: Carinthia" von Boston. allerlei. Seit8Jahrenwardiealte protestantische. Epiöcopal - Kirche in Äreat' Valley. Pa.. aeschlossen..um im kommenden Herbst wieder eröffnet au Werden. Hiermit ist tm ungewöhnliche Geschichte verknüpft. Die aus dem vongen , Jahrhundert stammende Gememde erfreute sich vor Jahren großer Blüthe, aber allmälig nahm die Zahl ihrer Mitglieder ab und schließlich blieb kaum ein halbes Dutzend übrig, auf deren Schultern die Unterhals tungskosten ruhten. Zu diesen zahlenden Mitgliedern gehörte Frau Catharine Shey. deren Vorfahr Maxwell Shee einer der Gründer derKirche war. Vor 11 Jahren starb die Frau und ihr Nachlaß bestand aus Z1600. Aus den Zinsen dieser Summe war, der Testamentsoestlmmung gemäß, der Unterhalt für ihren Hund Neno zu bestritten und nach dessen Tod sollte das Geld an die Kirche fallen. Vor drei Jahren verendete Reno: seitdem hat der Warden Sullivan'Capltal nebst Zinsen aufgehäuft und letzt hat der Klrchensonds Geld genug, um die Anstellung eines Rectors zu ermöglichen. Ein Blitzstrahl traf das Haus des Farmers James Hanzlick in Rosedale. Md., tödtete dessen 9 Jahre alten Sohn Frank, warf die Mutter deS Knaben, Frau Katie Hanzlick. besinnungslos nieder und elektrisirte Frau Louiö Hanzlick. eine Schwägerin des Farmers, sowie dessen zweitjilngsten Sohn, Karl Hanzlick. Der getödtete Knabe befand sich zur Zeit auf der Veranda des Hauses, die Mutter und deren Schwägerin saßen in der Küche und der andere Knabe hielt sich in der Scheune auf. Die Mutter wär längere Zeit besinnungslos und wurde schließlich von ihrem Gatten nach oem John Hopkini Hospital" in Baltimore gebracht, wo sie sich jetzt noch befindet. Ihr Zustand hat sich gebessert. ffrau Louiö Hanzlick erlitt Branvwun den am linken. Arm, und der ältere Knabe erhielt einen starken elektrischen Schlag. Der Blitzstrahl kam zum Schornstein herein und fuhr durch eine Jtorb - Werkstatte, emen Hausen wtu den in Brand sedend. Hr. LouU Hanzlick löschte die Ylammen. In der Küche warf der Blitzstrahl den Ofen um und dann fuhr er hinaus auf die Veranda, wo der kleine Knabe getödtet ward In Krakau wurde-ber Theaterdirektor" M. Gagodzinski aus Berlin verhaftet, der aus der deutschen Reichsbauvtstadt nach Gattzien gekommen war und in Krakau und Umgegend zahlreiche hübsche junge Mädchen alö Tänzerinnen, Liedersanaerinnen u. s. w. unter den glänzend- ?. m r r ..Ac.3 ft) tten eomgnngen sur lein mutjc liner Tbeater verpflichtet hatte. Ga godzinski war in Krakau mit semer angeblichen Ehefrau, in Wirklichkeit einer gewissen Maria Rychlewöka, einaetroNen und batte im Grand Hotel. wo das Vaar abgestiegen war, ein flottes Leben geführt. Bet fast r".f eyitt-n.T)rrt irrtS ßtnlh "Ä 1, . re Sckmuckaeaenstände auf Kredit, die er sofort billig weiter verkaufte over , . . . , verrmnvete. )vle raiauer

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