Indiana Tribüne, Volume 22, Number 250, Indianapolis, Marion County, 29 May 1899 — Page 3

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Roman von Emil Peschkau. (Fortsetzung.) AIS Heinrich zu Ende war, saß er noch ein paar Minuten lang wie niedergeschmettert da. . Dann aber sprang er entschlossen aus, verwahrte den Brief und kleidete sich zum Fortgehen an. Draußen auf dem Flur stieß er mit der Hausfrau im himmelblauen Schlafrock zusammen, die ihn vernxindert fragte, ob er denn nicht frühstücken wolle. Ich werde Abends frühstücken erwiderte er. Oder morgen " Mein Gott ist denn ein Unglück geschehen?" Ach r wieso? Ich bin nur pressirt!" Aber Sie sehen nicht gut aus und so als ob Sie geweint hätten.Ich und weinen! Das sind nur die schwachen Augen ... das viele Knei pen . . . 'n Morgen, Frau Senft." Damit zog er die Thür hinter sich zu und nun eilte er die Treppe hinab, drei, vier Stufen auf einmal nehmend. Kaum eine Viertelstunde später klingelte er in der Graupengasse. Lora hatte am vergangenen Abend nach längerem Umherirren in der daterlichen Wohnung Zuflucht gesucht. Jetzt saß sie im Wohnzimmer und sah Trix zu, wie sie den kleinen Walther badete. Papa war erst gegen Morgen zu Bett gegangen und auch Alezander schlief noch. Als die Glocke ertönte. hatte Trii eben das Kind aus der Wanne genommen und nun bat sie: (bei so gut, Lora es kann nur der Briefträger sein." Lora aina hinaus und öffnete da stand Heinrich vor ihr. Sie zuckten beide zusammen und starrten sich an. Sie konnte nicht denken, was er hier suchte .... um diese Zeit ... er aber wußte sofort, was geschehen war. Er errieth es aus ihrerAnwesenheit, auS ihren verstörten Zügen, aus dem armlichen, verblaßten Fähnchen, das sie am Leibe hatte. Und schon überlief es ihn heiß, ein namenloses Glück wallte auf in ihm und er war nahe daran, sie jauchzend in fe:ne Arme zu schließen. Aber im nächsten Augenblick ging ein Ruck über ihn und ein sonderbarer Zug ernster, tlestraunger und doch fröhlicher Energie kam in da3 hübsche Gesicht mit den trüben Augen und dem nicht wie sonst übermüthig aufgewirbelten chnurroartchen. Papa Skram schon auf?" fragte er, während sie hinter ihm abschloß. .Er schläft noch." Und Trix?" .Du kannst sie sprechen." Hier nicht wahr?" Nein dort." Danke ... Adieu, Lora!" Er nahm ihre Hand und zog sie blitzschnell an seinen Mund, ohne ihr ins Gesicht zu sehen. Dann hatte er sich schon abgewendet und klopfte an die Thüre und während Lora nach der Küche ging, trat er ins Wohnzimmer. Tnx hatte das Kmd berelts angekleidet und hielt es im Arm. Als sie Heinrich erblickte, stieß sie einen leisen Schrei aus und ein tiefes Noth sardte ihre Wangen. Du hier Heinz ." Verzeih. Aber es ist sehr wichtig. Es ist mir auch lieb, daß ich erst mit Dir allein sprechen kann. Wo schläft denn Papa? Dort? Da wollen wir recht weit weggehen. Und das also ist Dein Kind? Ein dicker Kerl! Hat er auch schon Zähne?" Ach nein." lächelt Trix. So schnell geht eö nicht." Soll ich ihn halten?" Danke. Setz' Dich nur und sprich. Da hast mich neugierig gemacht fast besorgt " DaS darfst Du nicht sein wahr, hastig nicht, Trix. Du bitt ja kein Kind mehr ... Du hast Dich sehr verändert. natürlich. Aber, was ich sagen wollte." ! Nun, Heinz?- . . Sein Ton war ernster geworden, seine Stimme zitterte. Er nahm jetzt ihre Hand und sah sie mit umflorten Augen an. : .Wenn ick Dir iekt schwöre . . bei meiner Seele schwöre wirst Du mir glauben . . . wirst Du mir Vertrauen schenken?" Ich vertraue Dir," antwortete sie tonlos. So höre mich. Trix. Mit dem heutigen Tage fange ich an zu arbeiten. Ich werde Geld verdienen, und von AI lern, was ich verdiene.nehme ich für r . i ! jtl mia? nur, was icq orauqe, um nicqi zu verhungern. Da wird viel ubngblel den, denn ich arbeite Tag und Nacht, Trir. Ich will nichts mehr denken und nichts mehr thun, als arbeiten. Und was mir so bleibt, das wird weit mehr sein, als die Zinsen Deines Ver mögens. Du wirst die Zinsen regelmäkiq bekommen und überdies wird von Monat tu Monat ein Theil der Schuld getilgt werden. Nicht einen Pfennig wirst Du verlieren, nicht i nen Die Thränen waren ihr schon in die Augen gestiegen und nun unterbrach sie Mein Gott Dein Vater " s?r V h? Naki? fiir tick verwen y v. r l i i det ." Trix zuckte zusammen ... ihr Gesicht neigte sich zu dem Kinde. Verzeih uns!" bat er flüsternd. Verzeih uns, Trix! Du wirst keinen Schaden erleiden und keine Sorgen haben. Von dem beutiaen Tage an gehört mein Leben Dir und nur Dir allein, bis Alles erstattet ist! Weine nicht, Trtx! Es hat sich gar mchtS ge ändert für Dich! Hab' nur Vertrauen zu mir!" Und nun drückte sie leise seine Hand, die ihre Rechte noch immer umfaßt hielt, hob den Kopf und sah mit ihren großen thränennassen Augen muthig zu ihm aus. ES ist nicht um mich, Heinz stam Zielte sie,. JStvx um den Kleinen ...

und in Papa. Aber ich weiß . . . daß

Du Alles gut machen wirst ... Ich vertraue Dir, Heinz Jetzt regte es sich drinnen im Eabinett, man hörte Schritte und dann rief Herrn Skrams Stimme hinter der Thür: k Bist Du draußen, Trix? Ist Jemand da?" Heinz ist da," antwortete sie laut, sich bekämpfend Wahrhaftig Heinz Du?" Ja, Onkel. Guten Morgen auch." Guten Morgen. Wo steckt denn Dein Alter?" Ich komme von ihm. Darf ich eintreten?" Einen Augenblick. Ich werde gleich . ... Hier ist es nicht recht empfangsmäßig. Heinz." Ich werde Pich mit Papa allein lassen," flüsterte Trix aufstehend. Hemrich folgte ihr und druckte noch rasch einen Kuß auf die Stirn des kleinen Walther. Dann verließ sie das Zimmer, als eben Herr Skram aus der Thür des Eabinetts trat. 21. Der Professor war nach Eschhofen gefahren und saß in dem Stübchen der alten Dame. Er hatte ihr alles so schonend als möglich erzählt, konnte aber doch nicht verhindern, daß sie in eine tiefe Erregung gerieth. Trotz ihres leidenden Zustandes wollte sie sich aus ihrem Lehnstuhl erheben und er sprang auf und drängte sie zurück, indem er sich mit seinen Armen umschlang und ihre Hand an seine Lippen zog. Ich hatte Dir's lieber verschweigen sollen," stammelte er so lang als eben möglich . . ." . Wie schwach ist der Mensch!" seufzte sie. seine Hand zwischen die ihren nehmend. Du hast mich stark gemacht, erwlderte er kopfschüttelnd. Einen Augenblick lang bin ich ja unterlegen, aber ich blieb doch Sieger. Und nach welchem Ringen, Ulrike! Ich war nahe daran, sie in meine Arme zu reißen, sie zu tödten, zu erwürgen, während ich sie küßte und wieder küßte." Sie sah ihn nachdenklich, traurig an und nickte. Trotz allem das Schicksal Dei nes Vaters!" Meines Vaters ?" stammelte er. So hast Du mich belogen, Ulrike? Belogen, wie Du mich über Deine eigene Vergangenheit belogst? .... Verzeih das Wort . . . verzeih mir . . . Was weißt Du wer hat Dir etwas über mich gesagt?" unterbrach sie ihn ruhig. Ich betete Dich cn, well Du uns DeinLeben geopfert hast," erwiderte er. Aber erst seit Kurzem wein ich. wie weit Dein Opfer ging. Der Zufall führte mich mit einem Baron Brück zusammen." Brück Lothar Brück " Ja, Ulrike. Und der alte Herr erzählte mir nicht ohne Wehmuth und Reue, daß Du mit ihm verlobt warst und daß er sich in seiner Tollheit einer andern zuwandte, weil Du ihm nicht gleich folgen wolltest, weil Dir der kranke Mann und das hilflose wo mehr galten, als die Erfüllung Dem eigenen Wünsche." Es ist so. Ferdinand,- fiel sie ihm leise in'ö Wort, während ihre Augen sich wieder trübten. Ich habe einen schweren Kampf gekampft, aber dieser Kampf gab Dir nicht blos eine Mutter. sondern auch eine Erzieherin. Und jetzt, da es mit meinem Beispiel zu Ende ist und meine Worte vielleicht keine Kraft mehr haben könnten, laß Dir erzählen, wie Deme arme Mutter starb." Ich ahne es ja, Ulrike," stöhnte er, die Hand vor die Augen pressend. Dann stand er aus und ging durch Zimmer. Ich ahne es nicht, ich weiß eö. Ich fühle ja fein Blut in meinen Adern. Er hat sie getödtet aus Eifersucht gemordet." Sie schüttelte den Kopf. Er war kein Mörder. Ferdinand. Aber seine Leidenschaft war doch die Ursache ihres Todes. Dieser zierliche Kobold, der die Augen überall haben mußte, der die Eompllmente der Manner als Scherze auffaßte und mit jedem gern lachte, war eben keine Frau für einen Menschen seiner Art. Eines Ta. ges muß er nun durch iraend etwas mehr als sonst gereizt worden sein . . . was es war, konnte ich nicht erfahren . ... als mich die Hilferufe Deiner Mutter in ihr Zimmer geführt hatten. fand ich sie dort unter seinen Handen auf dem Fußboden liegend halb er würgt. Ich trennte die Beiden und brachte ihn zur Besinnung, obwohl er mehr einem wilden Thiere, als einem Menschen glich, aber für Deine Mutter war ch zu spat gekommen. Sie hatte eine Gehirnerschütterung- davongetragen . . . das andere weißt Du ja. Nach zwei Tagen starb sie uns hinweg und Dem Vater verlor darüber den Verstand." Der Professor war stehen geblieben ...nun ließ er sich wieder an ihrer Seite Nieder. Und diese Eifersucht ?" fragte er halblaut, stockend, in angstlicher Span nung diese Eifersucht war gründlos war nicht mehr als em Wahn? Sie nickte. Ich sehe Deine Mutter noch heute vor mir." erwiderte sie. Mit ihrem blonden Knabenkops, ihrer Quecksilber nen Beweglichkeit und ihren lachenden. kalten Augen. Sie war sehr hübsch. em munteres, drolliges Dmg, das Je dem gefiel, aber ich glaube, daß ihr Herz der Liebe nicht sahig war,. und daß ihr die Menschen gleichgültig blieben, einer wie der andere. Ich habe dann auch oft gezittert, wenn ich an sie dachte und an daS Mädchen, dem sich vielleicht eines TageS Deine Augen zu wenden würden. Als Du mir aber Lora ins Haus vraane oa war ich ve ruhigt, da athmete ich auf. Du hattest anders gewählt ein ernstes Wesen, daS vielleicht eher zu ernst als zu heiter blickte ein Geschöpf, das Herz haben mußte. Und erinnerst Du Dich. Fer dinand, erinnerst Du Dich, wie sie mir

oamais an vie Brust flog . . . erinnerst Du Dich, daß ich Dich bat. nie diese Thränen zu vergessen, diese Leidenschaft, mit der sie Deine alte Ulrike umarmt hat?" Ich erinnere mich," sagte er zögernd, mit einem schmerzlichen Zucken. Aber was ist damit gethan? Dieser Ausbruch hat andere Ursachen gehabt, als wir vermuthen konnten. Oder glaubst Du . . . kannst Du trotz Allem glauben, daß auch mich nur ein Wahn von ihr trennt?" Ich will Dich nicht belügen," erwiderte sie. Ich darf Dich nicht belügen. Alles, was Du mir erzähltest, spricht dafür, daß mehr als ein Phantom zwischen Euch steht. Aber je älter ich werde, desto mehr erkenne ich, wie wenig selbst in den einfachen Verhältnissen meiner Umgebung das Wesen der Menschen an der Oberfläche liegt. Vielleicht liegt es auch daran, daß die Zeiten anders werden und daß in unseren Tagen Einflüsse sich geltend machen. die meine Jugend noch nicht kannte. Jedenfalls ist es so. . . das Leben spinnt die armen Raupen in ein so dichtes Gewebe, daß der Schmetterling dann gar oft nicht heraus kann und wer weiß, ob wir es nicht doch mit einem solchen Falle zu thun haben. Es bedarf nicht blos der Stärke, Ferdinand, es bedarf auch der Liebe!" Er fah sie betroffen an. Du bist also gegkn die Scheidung? Ich sehe keinen anderen Weg, den ein

vernünftiger, ehrenhafter und besonnener Mann in einem solchen Falle gehen konnte. Dab ich die Besinnung gestern einen Augenblick lang verlor und daß Lora dann aus dem Hause lief, das hat mit unserem Verhältnisse eigentlich nichts zu thun. J.ch hatte ja. wie ich Dir sagte, meine Entschlüsse schon früher gefaßt und ich welk auch nicht. waZ noch unklar zwischen uns sein könnte. Ich verstehe Dich nicht. Ulrike, ich dachte, daß auch Du keine andere Möglichkeit sehen würdest als Tren nung. Ich meine unterbrach sie ihn. daß Lora nicht die erste Frau wäre, deren Herz sich von einem Jugendgeliebten weg dem Gatten zugewendet. Was Du mir erzahltest, spricht ja nicht für eine solche Wandlung. Aber etwas Aehnliches könnte doch geschehen sein, könnte vielleicht noch geschehen " Hör' auf. Ulrike!" iel er ihr abwehrend ins Wort. Das sind Trug bilder es gibt kein Glück mehr für mich es kann keines geben!" Sie seufzte wieder und starrte vor ich hin. Es handelt sich doch nicht um Dich allein," sagte sie dann. Es handelt sich auch um sie. Wenn es doch anders wäre, als Du annimmst willst Du te ohne emen Versuch der Rettung ausgeben? Die Scene, die Ihr mit einander hattet. -sollt em Aussprechen sein war sie es denn konnte sie es sein? Ich will ihr schreiben. Ferdinand. Ich will sie auffordern, ihrHerz zu prüfen. Wäre ich gesund, dann wäre ich vielleicht schon aus dem Wege zu ihr.. und so ist es eigentlich besser. daß ich krank bin. Denn wir wollen sie nicht überreden und wir wollen uns auch nicht täuschen lassen. Das geschnebene Wort ist da besser, als das Wort von Mund zu Mund. Sie soll Mlt sich selbst zu Rathe gehen und ich werde dann aus ihrer Antwort erken nen. was ich Dir rathen soll." Nun sprang er zum zweitenmal aus und schritt in steigenderErregung durch das Zimmer. Erst nach Minuten blieb er wieder vor Ulrike stehen, faßte ihre Hand und küßte sie. Ich danke Dir," sagte er m emem krankhaft gereizten Tone, der halb Zärtlichkeit war und halb Spott. Ich danke Dir. Schreib' diesen Brief. Du bist so gut, daß ich Dein Herz nicht betrüben und Dir nicht widersprechen will. Ich weiß freilich nicht, was geschehen sollte, wenn sie etwa antwortete: Verzeih mir. Ich verde mich besfern. Ich werde mich bemühen, meinen schonen Ritter zu vergessen und den häßlichen Bücherwurm zu lieben." Ich weiß nicht, was dann geschehen sallte. Aber schreib' ihr nur. Ihre Antwort wird sein: Scheidung! und so werden wir ja Alle ansZiel gelangen. Soll ich Dir Dein Schreibpult besorgen?" Sie dankte und bat ihn nur. ihr die Gesellschafterin zu schicken. Dann rleth sie ihm. nach dem Meier. Hof zu gehen, da der Baumeister eben anwesend sei. Das werde ihn zerstreuen und suge sich ja auch sonst gerade gut. Adieu, Ferdinand!" Er küßte nochmals ihre Hand und gmg. . lgorlsetzuni folgt.) lUtik IZabersalÄ's Schreibebrief. No.BU Geehrter Mister Edithor! y. . .Wie ich zum erschte mol widd in mei Offis sin komme, do hen ich schöne Meß gefunne. Wisse Se, mer sagt als. wann der Bahs fort iZ, dann danze die Mais uff Disch. un Bank un den Weg Hot'S aach in mei Offis geguckt. Die Schkrobb Lchdie Hot an mei Desk gehockt un Hot gelunscht un Limburger Hot- se gehabt, wo ganz orfel gefchmellt Hot. Well, mehbie ich hen fe gefeiert! Ich hen die Dohr uffgemacht un ben gesagt: Na gitt aut", un dabei hen ich mit mein rechte Frontfuß n Schlenker gemacht, daß se for lauter Fier, ich deht se en Kick geww, all ihr HändS vor ihr Hinnerfront gehalte Hot. Wie se autsnt war. do hn mich cn Nicker Ititzt.

wo das Ruhm emor Viisent gMent Hot. Off Kohrs sin ich' nit dagettiwwe. Ich hen mei Koht un mein Hut aenomme un hen emol en Wahk nach die Stehschen genomme for emol auszufinne, wie's dort gucke duht. Do hen all die neie Kappersch, wo ich peuntet gehabt hen, beisamme gehockt C rr ri!. r .

un ijzn geiqmoyu un yen iaziie nas gespielt. Dn hen ich awwer mol Pies von mein Meind gewwe: Ihr Dagdleb, ihr verdollte," hen ich gesagt, was habt Ihr for Bißnes, in die Stehschen zu hocke, for was seid ihr nit an iern Biet, denkt ihr, mehbie, die Attie deht eich for bezahle, daß Ihr in die Stehschen hocke duht un t gute Zeit habt? Jetzt duhn ich bis drei kaunte und wann dann noch einer von die Gäng inseit von die Stehschen is. dann ronn ich ihn ein un in ferzehn Dag is er vlßtschartscht von die Fohrs." Do sin se usfgetschumpt, als wann der Dickens hinnter se wär un wie ich zwei" gesagt gehabt hen. do war kein einziger mehr do. Der Christ Hot dabei gestanne un Hot Maul un Auge uffgerisse. Er sagt, so ebbes hätt er nie nit mit die Fellersch fertig gebracht. Well, ich will den Christ noch e Ding odder zwei zeige, daß er emol ausfinne kann, wie mer fo e Belles Dipartement rönne duht. Well, for den Morgen, do hen ich genug geschafft gehabt un do sin ich emol for e Tschehnsch heim gange un hen en kleine Rest nemme wolle. - Awwer aus den Rest is nicks geworde. Die Selma Hot ' -f ... rn r . !t mica en lies gewwe, wo ver imtqu mann an sein erschte Tripp gebracht gehabt Hot. Er war von Nei Jork, sell hen ich schon an den Stämp gesehn. Von wem is denn eigentlich der Brief," hen ich die Selma gefrogt. Sie Hot gesagt, sie deht nit wisse. Do hen ich mich awwer doch emol de Kopp verkröche. Es is sonnig, hen ich gesagt, wann mer en Brief kriege duht, dann deht mer doch auch gleiche zu wisse, von wem er is. Die Selma Hot gesagt, well, mehbie es wär besser, wann ich emol warte deht. bis der Mehlmann Widder erum komme deht, mehbie der könnt mich e wenig Jnformehschen gewwe. Sell war en guter Ettweis un ich hen mein Meind uffgemacht, daß ich warte wollt. Wie's Mittag war, do iS der Christ for Dinner komme un die Selma Hot ihn reiteweg verzählt, daß en Brief von Nei Jork komme wär un ich könnt nit ausmache, von wem er komme deht. e , r i v rr n . wvu lub4 viqui gu rnicg, warum Host du dann den Brief nit uffgemacht, dann kannst du doch iesig sehn, von wem er komme duht." Well, do hen ich gefiehlt, als wie en Ochs, wann mer ihn Mjuhl rufe duht. Ich kann Jhne sag, ich hen mich aeschehmt, wie alles un ich denke, ich hen auch gebloscht. Jetzt hen ich off Kohrs den Brief uff1 i i I JC . (VI ' J f "11 i yuirnui, uiuiuci iu iooui, icy yaii !iewer nit. Denke Se nor emol, der Brief war von die alte Frau in Nei Jork, wo ich das Behbie in Bohrd qehabt hen. S Hot geschriwwe: Mein liewer Mister Habersack! Ich hen in den Hotell wo Sie gestappt hen. Ihn Ihr Adreß ausgefunne un sin dann auch reiteweg gange. Jhne zu schreiwe. Es ls in Rlgahrd zu Jhne Ihr Behbie. Das Kind Hot Hunger un will ebdes zu modele. Awwer das Geld, wo Sie mich gewwe hen for Bohrd is all uffgejuhst un ich kann nit erfordern, die Eckspenzes an mein eigene Huck zu nemme. . So hen ich denn mein Meind uffgemacht, Jhne ihr Behbie zu bringe, odder wann Sie's den Weg besser gleiche, dann kann ich's Jhne auch mit die Mehl schicke, off KohrS kann ich do nit garrantie, ob Sie's mitaus Demmetsch kriege wer n. For den Riesen denk ich is es besser, ich bringe Jhne selles Behbie, un ich duhn off Kohrs eckspeckte. daß Sie mich mer Eckspenses bezahle duhn. Ich grüße Jhne ganz bedeutend als Ihre Missus Bimbernell in Nei Jork. Well, wie ich das gelese hen, do war'n ich so eckseitet, daß ich for Wuth gehallert hen. Die Selma is so rschrocke, bikahs se Hot gedenkt, ich warn krehsig geworde. daß se auch geballert Hot. Der Christ, wo so gewöbnt ls, alles zu duhn, was die Selma duht, Hot auch gehallert un do hätte Se mol höre solle, was sell en Radau gewwe Hot! Die Selma Hot e wen! gerobbert un Hot in den Brief de Start gelese, wo's von Jhne Jhrm Behbie" die Red is un do .Hots geschellt gehabt. Se sagt, sell wär Schehm un Schand, awwe sie hätt's gleich gesagt, daß ebbes die Mätter wär, bikahs ich sin so lang in Nei Jork gestanne. No, so ebbes ; awwer die Männer were all mitenanner nicks werth, odder wie mer uff deitsch . sage duht, se wäre no gut. Den Weg is es noch for ebaut halw Stund weiter gange. Es war kein Juhs. die Selma zu ecksplen, wie alles gehäppend'is, bikahs, sie hätt mich's doch nit geglaubt un for den Riesen hen ich auch gar nit getreit. Ich hen zu se gesproche, sell wär all nur en Tschohk un Jemand hätt Fonn mit mich gemacht. Der Christ Hot do gesoss wie Mummi und Hot nor immer mit sein Dummkopf geschehkt, als wann er sage wollt: no. was gibts for schlechte Mensch! So bei un bei is .die Selma e wenig ruhiger geworde un ich denke se Hot puttinier geglaubt, waS ich sie gesagt hen. Ich hen soviel gesproche, daß ich selbst geglaubt hen, die ganzeGeschicht wär nor Fonn. Ich sin in mei Ruhm gange un hen noch emol den Brief iwwergelese. Wie ich durch mit war. do hen ich gesehn, daß ganz unne an den Battem von den Schiet noch ' ebbes geschriwwe war. ' Ich hen niei Specks raus geholt un hen gelese: Mehbie S tperd Jbne am Liebste sein, wenn OövuUit üttiaOUxU Neiseß Llut bedeutet reine Haut. Obne diese keine Oüönbeit. CaScaretö) Candy Cathartie reinigen daß Blut, kräftigen die Leber und entsernen alle Unreine aus dem Körper. ftauaetiGir beute an. Hafteln, Cc schwüre, Mtesse? und so weitn zu dertreibkn. OSSaiett für 10t. 3a ell Cpcii!. Zufritd2tl-S'

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Ein hervorragender deutscher Redakteur C? bezeugt M kellsnmen Kräfte Sieser Arzneimittel. 0 Ich babe zwei Packkte von Dr. Sav'iiRenovator gebraucht und fühle jetzt besier, ZA all vor fahren. Ich bin überzeugt, daß de großen Erfolge Ihrer Heilmittel die erdeltenen Bekanntmachungen rechtfertigen. 5ch fühlte durch und durch krank, ermüdet und dinfäUla.

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ch gebrauchte ihren Renovator dorschnftsmakig. In den ersten Tagen füdlte ,ch mich e schwachter. aber nach einer Woche weiteren (Sebrauchi zeigte sich ein mertticher Wechsel zum Befer werden. Ich nehme jetzt gelegentlich. e nach Bedürfinb. jeden Nachmittag ein bi zwei Tosen. Durch ben Gebrauch Ihre RenovatorS habe ich in einer natürlichen WeiZe meine Ein geweide wieder in die gehörige Thätigkeit gebracht."

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JRor einigen Wintern litt ich uter kinem deftigen Anfall von Vrippe und bin seitdem jeden Winter leichteren Angriffen dieser frranthetf ungefävr um dieselbe Zeit ausgesetzt. Ihr Dr.ttay'Lungenbalfam heilte mich ,n diesem Winter sofort. Ich habe ftetS mit siche rem Erfolg diesen Lungen-Balsam in meiner Familie gegen Hüften und inkältungcn angemrn det. ownt meine Erfahrung geht kann ich mit gutem Sew,ssen Ihre Medizin alt da4 empfehlen, toai Sie für dieselbe branjpruche." Ganz Ergebend EarlZang. Herausgeber der täglichen und wöchentliche iansaS City Presse." Kansa Citv. Mo., den 3. Mär, IM. Prei 25 Cent f 1.00. Bert nft m ntWtm der drch die P,ft drrsindt. Wenn Äerzte erfolglos find und alle andere Gegenmittel fehlschlagen, fo deseitsgen unsere Mittel die Ursachen unb heilen chronische krankheiten. Schreibt uns für "Vr. Kay's Horn Treatment;" e ist ein wenhvolle Buch von öS Seiten. Man adressire: DR. B. J. KAY MEDICAL CO., - Omaha, Nebraska.

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Die Hur ktzriftlich garantirt, oder das Geld zurückerstattet. EH: du SadUoik von in Oiniu Dollar hinter nai, garantiren wir venerische ViNtvergiftung nicht etwa theilwetse oder nur vorübergehend, sondern dauernd zu heilen. Wir kurir i.verhaltuibmabia kurzer Seit und lür lle Jett. Fälle von syphilitischer lutver giftung, die wir vor zehn Jahren geheilt haben, find seit damal nicht mehr uSgebrochen. Wir gebe jedem unserer Vatienten ine schriftlich Sarantie, ihm da für die Sur gezahlte Geld zurückzuerstatten, falls wir ihn nicht turnen sollten. Leidende, die nicht in Shicag wohnen, wer den von uns auf brieflichem kSege kurirt, wenn sie uns eine genaue Beschreibung ihres, Falles und ihres Zustandes einschicken. Alle außerhalb Chicago wohnende Patenten bekommen von uns die Ield i. schriftlich Srtt. Wer er Lach Chicago zur Behandlung kommen will.-, eyeu Hotel und Reisekosten erden wir. im Falle wir ihn nicht heilen sollten, gleichfall bezahlen, schreibt um Beweise, wenn ihr unsere Fähigkeit bezweifelt, diese furchtbare Krankheit gründlich zu Slen. für die die besten Aerzte bisher nur vorübergehende Erleichterung haben verschaffen können, trs ordern ti flftnz jBU hes, ! Jall feige, d nsr wunderbares Heilmittel nicht hat heil tönn, einer unserer Patienten kann um sein Geld kommen. Wir garantiren im Falle des Mißerfolges jede Cent zurückzuzahlen. Andere habe weder gebeilt, noch den Patienten ihr Geld zurückgegeben, kllt, chronisch, ttesetngewrzlte ffäU wer den t 30 bis 90 Tag ael,tlt. Schreibt uns um die Adressen von Leuten, die wir geheilt, und wir werden selbe mit deren Erlaubn! einsenden. Das kostet ja nur eine Briefmarke und wird euch unsägliche Schmerzen und Seeienavalen ersparen. Sind die Symptome AuSschlüge im Gesichte, Bläschen in Mund und Hals, rheumatische schmerzen in Knochen und Gelenken, ausgehendes aar. AnLschläae am Körper. Niedergedrücktheit, Schmerzen im Kopfe u. s. ., dann soll man wahrlich keine Zeit mehr verlieren. Wer Quecksilber oder Potasche gebraucht, gebe es sofort auf, da dieses nur Wunden und Geschwür bringt. Schreibt fasset. Prompte Verschwiegenheit garantirt. t14 Otief werd deutsch antwortet. Cook Remedg Co.,

Dafattt Qemple, ,VVASTV&TNUTN&'?AV4StvU?VlSrA Of Unappraached Value for THE STUDENTS'

STANDARD DICTIONARY

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Edited by Jahh C. Fzrnaid, Editor Synonyma,

Antonyms, aod rrepoBitiona In Standard Dictionary. Aesisted by large corps of Eminent Specialist.

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tj Mti, lLferUT ich das Behbie reiteweg bringe. Ich starte mit die nächste Trehn un bei j zwei Uhr morge Mittag hen Se Jhne Ihr .Tutziwutzi." Do hen ich awwer getrembelt, als wann ich in e halwe Stund in e besseres Jenseits abschiebe sollt. Ich sin usfgetschumpt un sin autseit gelaufe, for Order zu gewwe. daß ich nit hier, wohne deht, wann Jeman an mich kahle wollt. Awwer wie ich in die Hahl komme un mit die Selma spreche, do geht die Frontdohr uff un die Missus Bimbernell steht do un sagt: Mister Habersock, d o i & Jhne Ihr Behbie!" Ich hen gesehnt un so Hot die Stlma, awwer erscht Hot se noch en schreckliche Schrei gelosse. Wie mir do gelegt hen, do is Kommithee von. den Lehdies Tugendbund komme, for mich zu melde, daß mich die Sasseiethee zum Ehren-Mem-ber eppeuntet Hot! De Rest solle Se in mein nächste Schreibebrief erfahre. . Mit allerhand Achtung ' Juhrs trulie M ei k Habersack, Eskweier und Scheriff von Apple Jack. Holie Terror Kauntie. . ' . , !. .: v s - t. v . - v .t l l V.y. n. 1 '- i fci ......V 4 j Y ' I w'tV t wCliUjUmeine Frau tcd t, hab' ich üvcrhaup. leine Leibspeisen." Deutlich. Nein, Herr Assessor,'Sie sind schrecklich mit Ihren ewigen Späßen!... Reden Sie doch ein. mal mit meiner Mama ein ernstes Wort!" BegrenzteZVergnügen. A.: Sie waren mit Ihren vier Töch tern in Norderney? Amüsirt?" B.: D ja! Ich habe viel Vergnügen ausgestanden!" - 'J

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