Indiana Tribüne, Volume 22, Number 250, Indianapolis, Marion County, 29 May 1899 — Page 2
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Mwua Trwüne. ErstÄl Taizüö xnfc ?ount2,. Ltt tZztte.Irtbin' koftrt durch den Xxt&x J gentft per Osch, die eontaawXrUae" 6et , Ooche. Seid ,use li Ct kn Mttent prr r?,t. Per uierhalS ta Ci plZchi hl BTtvtlctlIna V H 3. crrt 13 CO labsma CfrcS Indianapolis, Ind., 29. Mai 1899. Clne Negerstadt im Norden. ' Die furchtbaren Lynchmorde, welche in jüngster Zeit in verschiedenen Gependen M (Süden l verübt worden sind, haben in gewissen Kreisen der Negerbvölkerunz den Plan zur Reif: gebracht, im Norden Colonien von Angehörigen ihrer Rasse in's Leben zu rufen. Die erste Colonie dieser Art soll auf Long Island gegründet werden und zwar in Gestalt einer Fabrikstadt ton vorläufig 1000 Einwohnern, in welcher keinem Weißen der Erwerb von-Grund und Boden zum Bau von Wohnhäusern gestattet werden soll; die Fabriken selbst werden sich in den Händen weißer Unternehmer befinden. Für die Anlage dieser ersten Negerstadt ist von den Förderern'des Projekts ein Areal von 3000 Acres im County Susfolk am Peconicfluß, ca. Ij Meile von der Station Jamesport an der Long Island Eisenbahn ausersehen. wo derselbe für große Fahrzeuge tief genug ist 5 die Colonie würde fomit gute Land- und Wasserverblndungen erhalten. ; Außer den sofort anzukausenden 2000 Acres kann später ein Areal von gleicher Größe erworben werden, um die Colonie zu vergrößern, falls die an das Projekt geknüpften Hoffnungen sich erfüllen sollten. Alle Vorbereitungen für die Ausführung desselben sind bereits getroffen und sofort nach dem Ankauf der ersten 2000 Acres, der in diesen Taaen abgeschlossen werden wird, sollen vie eigentlichen Arbeiten in Angriff genommen werden. Bestimmte Industrielle werden mit dem Bau von Fabriken beginnen, da ihnen kontraktlich die nöthigen Arbeitökräfte für einen gewissen Preis r Tm. i i i" . v;.r. ev vereus garannri uno; twjc uuwiUWI1' Im sind die Verpflichtung eingegangen, sich den für die Verwaltung der Colonie entworfenen Regulationen zu unterwerfen. Gleichzitig mit der Errichtung der Fabriken wird der Bau von Wohnhausern erfolgen, fo daß die letzirren zur Aufnahme der Colonisten bereit sind, wenn der Betrieb in den erfteren begonnen werden kann. Alle Wohnhäuser werden zwei Stockwerke erhalten. Falls ein Colonist sich selbst in HauS zu bau:n wünscht und die dazu erforderlichen Mittel besitzt, soll ih?r der Bauplatz unentgeltlich überlasse werden: verfügt er nicht über daS nöthigt Geld, so wird ihm die Hälfte der Summ: auf Hypothek, jedoch ftei von Zinsen, vorgeschossen. Un Faullenzer und Tagediebe fern zu halten, wird von den Agenten deS ColönifationSunternehmenö, die sich ausschließlich auö Negerpredigern im SU ven zusammensetzen, unter den Applikanten die sorgfältigste Auswahl geirossen werden; Niemand, der irgend wie anrüchig ist, wird aufgenommen. Außerdem muß jeder Colonist nach Bezahluna der Reisekosten mindestens 575 besitzen und die schriftliche Verpslichtung eingehen, sich allen Regulattrnen der Colonie strikt zu unterwersen. Andererseits garantiren die Co- . lonialunternehmer den Colonisten sietige Arbeit bei guten Löhnen. Um den Leuten bei Leben nicht durch Spekulauten, Zwischenhändler u. f. w. vertheuern zu lassen, wird es am Orte nur einen Laden geben, in dem alle Bedarfsgegenstände zu dem möglichst niedrigen Preise verkauft werden, denn dabei sollen nur die Unkosten gedeckt werden. .Um Obst, Gemüse u. s. w. selbst ziehen zu können, wird ein großer Garten angelegt und in Parzellen getheilt werden; jeder Gärtner erhält einesolche und einen bestimmten Profitantheil von seinen Producten, die er im Laden deS Ortes abzuliefern hat. DaS Bank- und FeuerversicherungsGeschäft wird in denHänden der OrtsVerwaltung ruben. In welcher Weise diese letztere geführt werden wird, ist noch nicht genau bestimmt, doch muß ff ich. wie gesagt, jeder Colonist vor ufnahme zur Anerkennung und Besolgung aller Reaulationen verpslichten; bricht er diese Verpflichtung, so hat er den Ort zu verlassen. RechtsHändel unter den Colonisten, die nicht unter daS Criminalgesetz fallen, werden durch ein Schiedsgericht erledigt, während alle Criminalfälle den Countyaerichten zur Aburtheilung zu Lberwei en . sind. Vollständige religiöse wie politische Freiheit gehört zu den Fundamentalprinzipien der Colonie und auf das Strengste wird die öffentliche Ordnung aufrecht erhalten werden: wer sich in dieser Hinsicht nicht fügt . oder Anstoß erregt, wird mßft geduldet. Als zum nächsten Frühjahr erwarten die Unternehmer die ersten 1000 Colonisten in ihren eigenen Häusern untergebracht zu haben und sie hoffen, daß im Laufe der näch sten Jahre die Stadt eine Zahl von 18,000 Einwohnern erreichen wird. DtcseS Colonisationöprojekt verdient Beachtuna, wiewohl kaum anzunehmen ist, daß dte cm dasselbe geknüpften rostgen Erwartungen in Erfüllung gehen werden. Die indolenten und nichts weniger als erwerbseifrigen Neger aus dem Süden, werden sich schwerlich an daö rauhe ltma deS Nordens gewoh nea und' die strikte Arbeitsordnung in den Fabriken als ein zu schweres Jloch dorauSsichtllch bald von sich werfen. Auch dürfte der in Aussicht genom'intzt .väterliche Vcrvaltungsmodus sich kaum bewähren, da alle Neger viel SU sehr an der ttrankhett Polltlk in den.um sich demselben auf die Dauer clTJt Widerspruch zu unterwerfen. Xsttztt darf nicht vergessen werden, daß auer schonen Worte von Gleich X U-d UrüdttlichleU auch i fax
ken der Weiße nicht gerne einen Neger zum Nachbarn Hat, und die meisten Bewohner von Jamesport werden in tteser Hinsicht keine Ausnahme ma-chen.
Ein Diebeöstülkiyen. Juwelendiebstähle werden in England allmälig nicht nur als besonderes Fach betrieben, sondern geradezu als Kunstleistung behandelt. Ein besonders schlaues und freches Diebsstückchen ist wieder aus den letzten paar Tagen zu verzeichnen. Der Reisende einer Großhandlung in Juivelen in Hatton Gardens, London, wo das Geschäft in Edelsteinen seinen Hauptsitz hat, besuchte die Vorstadt Brizton und machte bei seinen verschiedenen Kunden die Runde. Kurz vor 2 Uhr Nachmittags machte er mit seinem Wagen, einem Vrougham, den ein Kutscher in Livree fuhr, Halt bei einem Gasthofe, dicht neben dem Briztoner Theater. Dort stand bereits seit etwa einer halben Stunde ein ganz ähnlicher Wogen, den auch ein Kutscher- in ganz ähnlicher Livree gefahren, vor der Thür, während der Kutscher drinnen seine Stärkung nahm. Der Juwelenreisende und sein Kutscher traten ebenfall's in's Haus, nachdem der erstere seinen für das Geschäft eingerichteten Wagen ab--geschlossen, um schnell eine kurze Mahzeit einzunehmen. Einige Minuten später kam der Kutscher des anderen Brougham aus dem Hause, bestieg eilig den Bock des Fuhrwerks der JuwelenFirma und fuhr in schärfster Gangart von bannen. Ein Schuhputzer und einige andere Leute, die in der Nähe dcö Gasthofes standen, hatten bei der Aehnllchkeit der Wagen und Livreen nichts Ausfälliges bemerkt, und es dauerte noch eine Weile, bis der Re! sende und der Kutscher des entschwun denen Fuhrwerks auf die Straße traten und entdeckten, daß man ihnen einen leeren Wagen zurückgelassen, und die Jagd nach ihrem Fuhrwerk begannen. Es wurde eine langeJagd, aber schließ, lich fand man den Geschäftsbrougham in einer stillen, nur zum Theil aüsgebauten Straße ganz am Ende der fast fünf Meilen weiter gelegenen Vorstadt Wandsworth verlassen, aufgebrocha und leer. Eine Dame aus der Nachbarfchast hatte gesehen, wie der ttut scher die Wagenthür aufbrach. Unter den gestohlenen Gegenständen sind 600 mlt Rubinen, Diamanten und sonittgen Edelsteinen besetzte Ringe. 200 Ringe (achtkarätig) mit geschnittene Steinen, 270 Siegelringe. 200 Bro schen, 80 Armbänder. 160 Uhrketien verschiedener Muster, 150 Paar Vcanschettenknopfe u. f. w. im Gesamm: werthe von weit über $10,000. Von dem Räuber ist noch keine bestimmte Spur entdeckt. Seit 15 Jahren in Slebellion. Ein merkwürdiges Stück localer östlicher beschichte, m mancher Beziet,una noch merkwürdiger als alle unsere Mondschein! Kä'mvfe. svielt sich seit nun beinahe fünfzehn Jahren im .Missouri County St. Clan ab. und die Gotter mögen wissen, wann das Ende davon kommen wird. Dieses Countv nämlich, mit seinem Rlchierstand an der Spitze, befindet sich die glnze Zeit über im Zustande der Emvöruna aeaen Onkel Sam und seine Gerichtshöfe und Marschälle. und obgleich diese Rebellion meistens eme passive ist, so ist sie darum nicht minder kartnäckia. und der Cbarakter der Gezend begünstigt sie. Denn in den WildNissen der Osage Gegend gibt es gar ausgezeichnete Schlupfwinkel für widersetzliche County - Richter und andere Menschenkinder, wie man aus der trüberen Geschichte dieser , rcmantlschen" Geaend zur Genüae weik. Den Angelpunkt dieser langwierigen Rebellion bildet die Frage der Bezahluna von Eisenbahn - Schuldscheinen. welche gegen das County ausstehen. Diese Frage datirt in ihren ersten Ansängen vom ?kakre 1870 ber. Damals war dem Dampsroß noch nirgends im County ein Weg gebahnt, aber die Be völkeruna. oder ein großer Theil derselben, . meinte, eö wäre gar nicht übel, eine Eisenbahn zu haben. Es wurde zu jener die Anlegung einer Bahnlinie vom TebofluK. im County Boone. südwestlich bis nach Emporia, Kans., geplant, und man nannte sie die Tebo- & Neosha - Linie. (In späteren Iahren wurde dann die Missouri-. Kansas- & tia - Bahn thatsächlich in der, sur zene Llme bestimmten Richtung gebaut; in der Hauptsache wenigstens war die Linie dieselbe, doch berührte sie n i ch t das County St. Clair, sondern kam ihm dloZ zu Clinton ziemlich nahe.) Und nun verfielen unternehmende Bürger in Clinton auf den Gedanken. von Clinton auö bis nach Osceola, im County St. Clair, eine Zweigstrecke der Tebo & Neosba Linie anlegen zu lassen. DaS heißt, so sagten sie; Andere dagegen behaupten, eö sei diesen Biedermännern gar nicht um die Erbauung der Aweiababn au tbun aeWesen, sondern bloS darum, uS ihren Mitmenschen im Eounty St. Clair einen hohen Betrag in Schuldscheinen herauszuschinden. Wie dem auch sei, nach einigem Zögern beschloß daS County - Gerickt in Osceola, Schuldscheine in HLhe von etner Aiertelmllllon Dollars für jene Gründe auszustellen. Diese Ausfiellung sollte aber erst, wenn die Bahn ganz oder theilweise gebaut sei. in zwei Partien erfolgen. Den Gründern paßten diese Bedingungen sehr schleckt, das County - Gericht wurde auf's Neue zusammenberufen und bestimmte dann, daß die Schuldscheine ausgestellt werden sollten, sobald die Grunduae sellschaft darthun könne, dak sie die Contracte für die Nivellirungs- und MauerungS Arbeiten vergeben habe. Dazu war sie auch sehr bald im Stande und in der Nacht vom 7. November 1370 tagte daSCountygericht wiederum im Hinterstübchen der Apotheke, welche dem County Clerk gehörte, und fröhkeirte du Vertreter fce?
Gründer mit einem, bon Schuldschein nen strohenden Handtäschlein nach Hause zurück. Wirklich wurden in den nächsten zwei Jahren etliche Nivellirungs - Arbeiten ausgeführt, 1873 aber ging die Gründergesellschaft pleite! Die
Schuldscheine starben indeß nicht mit ihr, sondern blieben sehr lebendig-. Es wurde den ekrenwertyen countyRichtern der Rath gegeben, durch eine Steuerumlage das Geld für die Bezahlung der Schuldscheine zu beschaffen. In der That wurde eine solche Umlaae angeordnet, und in jedem der nächsten vier ?!ahre geschah dasselbe; eine Mehrheit der Stimmgeber hieß die Umlage gut, und vte steuern wurden bezahlt, obgleich nicht ohne Murren. Endlich aber loderte die Verstimmung über den Schuldschein - Elephanten zu heiligem Jorn empor, und immer allgemeiner erscholl das -Losungswort: Wi? zahlen lerne steuern meyr aus die faulen Bondö!" Bei der berühmten Versenkung des englischen TbeeS im Bostoner Hafen konnte es nicht entbusiastischer keraeaangen sein, als n jenem denkwürdigen Tage des Iahres 1873, als die entrüsteten Burger von St. Clair County nach dem Courthaus marschirten, sich des Steuernbuckes bemächtigten und daöselbe . unter großem Halloh aus dem öffentlichen Platze verbrannten! Gleichwohl versuchte ver ounlyCollector. die rückständigen Steuern einzutreiben, nm seine Bürgen zu decken: er beschiaanavmte ma enyasl Pferde, Wagen und Kühe und bot sie zur Versteigerung aus; aber sämmtlicbe Eigenthümer dieser Dinge er. schienen, mit Flinien bewaffnet, bei der Auction. und siebe da! es erfolgte kein einziges Angebot. Die Richter aber, welche für die Ausstellung der Schuldscheine gestimmt hatten, mußten vor denselben Schreckensmännern in den Busch fluchten! Welter zog sich der Streit, bis er alle Instanzen der Bundesaerickte durchlaufen hatte. In allen Instanzen verlor das County den Proceß, aber lauter als lemals nes das Volk: Kein Pfennig Steuern wird mebr bezablt!" Seitdem ist ein ununterbrochener Krieg zwischen den Bundeömarschällen und der County - Bevolkeruna :m Gange, eS hagelt von Haftbefehlen, Vorladungen u. s. w., und em countyncbter nacb dem anderen, der vxm Volke hält und die Anordnung neuer Steuern - Umlagen verweigert, wird eingesteckt. wenn man ihn erwischen rann. Das Eountvgericvt vat aoer einen beinabe ebenso unbestimmten Sitz, wie die Filipinos - Regierung, und die Bundesmarschälle werden auck ßhrtt Rlntnernieken scknöde aefoppt. Wie lange noch? w-w-wrm -V V r- W W W W Y W I 1 W U W V r - II' Feuerfest gemachtes Holz. Gas Streben, feuerfeste Bauwerke fowohl feste, wie auch bewegliche Bau ten, z. B. Schiffe herzustellen, wird wohl noch nicht so bald zum Abschluß gelangen Naturgemäß richtete sich dasselbe zunächst darauf Materialien anzuwenden, die schon an sich so gut wie unverbrennbar waren, wie Stem. Ziegel, Terracotta, Metalle u. s. w., und daö Holz womöglich ganz entbehrlich an den Bauwerken zu machen. Aber in vielen Fällen läßt sich die ses System nicht ohne unverhältnißmäßig hohe Kosten durchführen, und es ist daher durchaus nicht immer zweckmäßig. Freilich gibt es auch gewisse Gattungen Holz, die schon von Hause aus so gut wie feuerfest und. Doch sind dieselben nur in sehr beschranktem Maße für Bauzwecke gceig net und außerdem nicht in genügender Menge zu haben: ihre Anwendung fm det fast nur in Gegenden statt, wo folches Holz wachst. Daher trachtet man in neuerer Zeit auch immer mehr darnach, gewöhnn ches Bauholz feuerfest zu machen. Eine der zu diesem Behuf gebräuchlichen Methoden besteht bekanntlich darin, das Holz chemisch zu behandeln und die Poren mit Stoffen zu füllen, wel che dem Verbrennungsprozeß wenig stens nicht günstig sind. Nach diesem Plan verfährt man heute besonders auf Kriegsschiffen. In neuester Zelt aber hat man noch eine andere Methode auf dem Versuchswege bewährt gesunden und die Ueberzeugung geWonnen, daß dieselbe in vielen Fällen die beste ist. Dieselbe ist eine neue Erfindung und in ihren Bestandtheilen noch nicht genau bekannt. Indeß mag gesagt sein, daß das Holz, nachdem eö erst in Stellung gebracht worden ist, mit einem Gips verkleidet wird, welcher aus Kalt und Pflanzenfasern zusammen gesetzt und mit gewissen Chemlcalien gesättigt ist. Etwa drei Viertel Zoll dick wird diese Verkleidung aufgetra gen. Man hat Stucke derartig beHandel ten Holzes theils einer starken Blasbalg - Flamme ausgesetzt, theils in einen Dampfkesselofen geworfen.- Im ersteren Fall konnte die Flamme, die zwanzig Minuten lang unausgesetzt in Wirkung erhalten wurde, keine nennenswerthe Erhöhung der Temperatur unterhalb der Verkleidung herbeifüh ren. Im andern Falle ließ man mt Holzstücke reichlich eine halbe Stunde lang im Ösen liegen, und als man sie herausnahm und die Verkleidung mit einem Werkzeug abschlug, zeigte das Holz eine Temperatur von nur 70 Grad Fahrenheit. Darnach hatte es also jedenfalls noch sehr lange gedaw ert, bis das Holz angefangen hätte, in Brand zu gerathen. Diese Verklel' dungsart erscheint daher vielversprechend als verhaltnißmaßiger Feuer schütz und soll auch ziemlich geringe Kosten verursachen. ES märe darum wohl zu wünschen, daß sie baldigst in größeren Mengen, zu Markte gebracht wurde. i . 1 t. ' , ;. Postalische Soldätenlelchen". Der berühmte postalische Friedhöf in der Bundeshauptstadt, ' gewöhnlich dead letter osfice genannt,' hat in den legten. lechZ. Monaten einen jganj
enormen Zuwachs vurcy'Soldatenvrlese und Soldatenpyotographien erhalten, welche nicht bestellt werden können, und obwohl anzunehmen war, daß der amerikanisch - spanische Krieg die Menge solcher Postsachen nicht unerheblich vermehren würde, hat doch, wie man aus
Beamtenkreisen mittheilt, der Grad dieser Vermehrung sogar die Elngeweihten überrascht! Da ist die Zahl der wirklichen Soldatenleichen. welche dieser Krieg auf amerikanischer Seite gefordert hat, noch gar nichts dagegen,' fo wird wenigstens versichert, obgleich man sich noch nicht die Mühe genommen hat, diesen Mittheilungen eine besondere statistische Zusammenstellung beizufügen. Zum Glück ist diese Art .Soldatenleichen", wenn sich auch gar manche interessante Geschichtchen aus ihnen spinnen ließen, meistens ohne besonders tragische Bedeutung. Gewöhnlich hatten die Absender der betreffenden Sachen eine, in diesem Fall besonders verhängnisvolle Unterlassungssunde begangen: sie hatten es nämlich versäumt, ihre eigene Adresse auf den Umschlag zu setzen, sodaß ihnen die Sachen, im Falle sie unbestellbar waren, prompt hätten zurückgeschickt werden können. Und in Hunderten und Aberhunderten von Fällen waren die Briefe u. f. w. nicht an die richtige Compagnie, nicht an das richtige Reaiment. nicht an das , richtige Corps adressirt. Dazu kam aber noch ein weiterer, m dieser Beziehung sehr nach tbeiliger Umstand. nämlich daß im Verlauf dieses Krieges besonders hau fig Lager aufgegeben und gewechselt wurden, . sowohl innerhalb wie außerhalb des Landes; diese Veränderungen erfolgten in manchen Fällen so rasch. daß der Posidienst nicht mit ihnen Schritt halten konnte! Unter diesem verschuldeten und nicht verschuldeten Pech litten die von den Landesvertheidigern abgeschickten Sachen ebenso, wie dlezenlgen, welche ihnen zu gehen sollten. Trotz alledem hat hie dead letter Office" in diesem Falle ein Uebriges gethan und es sich Extra - Mühen kosten lassen, die enorme Menge, namentlich von Photographien schließlich doch den Adressaten zuzustellen. In vielen Fallen gelang es auch, Diezeni gen zu ermitteln, für die sie bestimmt waren, aber m noch mehr Fallen nicht! Ein großer Theil dieser postalischen Soldatenleichen hat monatelang tolle Kreuz- und Querfahrten machen mus sen, ohne daß man entdecken konnte, wohin die Sendungen geHorten. : So gewaltig hat sich die todte Masse angehäuft, daß nach den Regeln des Postamtes ihre Vernichtung nicht viel weiter verzögert werden darf. Nach den letzten Meldungen ist die Zersto rung der betreffenden Photographien bereits im Gange. Noch hättenManche Aussicht, solche Briefe oder Photögraphien, wenn sie irgend welche Vermuthung hegen, daß dergleichen auf dem Postamt für unbestellbare Sachen la aert und ihnen zukommt, mit etwas Mühe herauszukriegen, wenn sie sich an dieses Amt wenden und alle ihnen bekannten Einzelheiten über das Vermißie mittheilen Denn so lange auch nur die schwächste Möglichkeit zu beste hen scheint, solche Sachen doch noch an zubringen, schreitet man noch nicht' zu ihrer Zerstörung, dieselbe müßte denn durchaus geboten sein. Aber lange darf mcht mehr gefackelt werden! Vob und Ilm. Von 5,erzceg. deutsch von Armin Ronai Böse Frauen hat es immer gegeben und wird es immer geben; aber ein schlimmeres Weib als Betty Clifs Hai die Natur sicher nickt erschaffen. Als hatte man sämmtliche keifenden, zänlkjchen und bissigen Frauen von ganz Texas und Meziko in einem Kessel zusammcngebraut und daraus Bettn Cliff als Eztract destillirt. Selbst die germutter drohten ihren Kindern mit Betty Cliff, wenn sie weinten. el ende, die sich un Urwald versvate ten. hüteten sich wohl, in Cliff's Farm einzukehren; sie hörten lieber dasBrüllen des Jaauars wie das ewiae Gekeife der berüchtigten Betty. Armer Jim! - So hieß nämlich Betty's Bruder. Er war bereits tief in den Dreißigern und sein Saar smelte bedenklich in's Graue.' Er wäre so gern seine Schwester loS geworden; aber Betty hatte zehntausend Dollars in der Farm stecken, und dieses Geld konnte Jim wegen der schlechten Ernten nicht, beschaffen. Sie zu verheiratyen, war- aber aanz und aar unmoa lich. Nicht als ob Bettn aeaen das Heirathen gewesen wäre, im Gegentheil, sie hätte auck den bäßlicksten Neger mit ' Vergnügen ' genommen; . aber es fand sich in ganz Amerika kein Mensch., der ;es gewagt', hätte. Betty Cliff zum Altar zu führen, nicht einmal unter den Cowboys von Tezas, und die sind doch zu Allem fähia. Eines. Taaes batte 5im Cliff Ge fchäfte.in dcrStadt. - Er verspätete sich etwas denn WhtSky, und als er seinen Pony bestieg, um nach Hause zu retten, beaann eö bereits zu dammern. Als er . den Urwald erreichte, war es vollends .dunkle Nacht; nur hin und wieder blickte der Mond durch .daS dahinziehende Gewölk., 'und ; beleuchtete spärlich den fckmalen Pfad, der zu Jims Farm führte '. . . ?kim l5likk ritt rnbia sein.n YNea und verließ sich auf den Instinkt seines Pferdes, das sich auch im Finstern gut zurechtfand.' Auf einmal blieb ' sein Pferd stehen ... WaS war das? Von der Lichiuna her tönte ein 'schreckliches Gebrüll herüber das Jim bis. in'S Mark erzittern- machte Das - klang wie daS Wehaeschrei einer, verdammten Seele, die sich zwischen den Krallen deS SatanS-windet. JimS Haare standen zu Berge, sein Pony schnaubte und zitterte m ganzen Leibe. ' Sein erster Üedanke war, nach der Stadt zurückzureiten, diese lag aber an die zehn Kilometer hinter ihm, Während bis zu seine? Farm deren nur noch zwei oder drei waren. DaS wollte Jim Cliff denn doch nicht thun, er dätte sich selber 'dafür ausgelacht. Nach tmtzi iUbttfcen Utit tz seinen Ka-
rabmer In Bereitschaft unb' nöthigte! sein widerstrebendes Pferd, sich gegen die Lichtung in Bewegung zu setzen.' Von einem mächtigen Baume verdeckt, hielt er dann vorsichtig Umschau. Nichtig. von dort kam es, jetzt hörte und
sah er ganz genau. Unter den niederhängenden Zweigen eines großen Baumes stand die dunkle Gestalt eines Reiters unbeweglich wie eine Bronzestatue. Der Reiter, dessen Pferd ungesattelt war hielt seine Arme auf dem Rücken verschränkt, reckte den Kopf in die Hohe und brüllte aus vollem Halse. Bald sprach er zu seinemPferd, bald schrie er um Hilfe; bald bat er inständig mit ersterbender' Stimme, bald fluchte er, daß man es meilenweit hören konnte. .Halloh. ist denn kein Mensch oder Teufel in der Nähe, der den verdammten Strick um meinen Hals durchschneiden hönnte. Ruhig, Drill, halt' still, mein süßes Pferdchen, nur noch ihn Minuten oder eine Viertelstunde! Ich war Dir ja immer ein guter Herr, gab Dir Haser und Heu, soviel Du wolltest, während ich selber hungerte. Halt' .still, mein Schatz, rühr' Dich nicht, verdammter Gaul, willst Du mein Henker sein, elende Schindmähre?! Hollah! eh!" Jim'S Pony hatte in diesem Moment seinen Kameraden gewittert und wieherte ihm lustig zu. Die lebendige Statue horchte auf und schrie dann trwmphirend: 'Hierher, mein Freund, nur geradeauö, hier bin ich. Guten Abend." sagte Jim, semen Pony parirend. .Den Teufel auch, ist das em gu ter Abend, bin durchaus nicht davon entzückt!Was machst Du denn dort unter dem Baume?? Dumme Frage! Siehst Du denn nicht, daß ich an den Ast gebunden bin?So, so. Warum machst Du denn die Schlinge nicht los? ' Einfältiges Geschwätz! Du siehst doch, daß meine Hände auf dem Rücken festgemacht sind. Aha! Du bist gewiß mit Meister Lynch zusammengetroffen." Jim lachte laut aus und trat etwas naher. Aha, jetzt erkenne lch Dich erst ! DaS bist Du ja. Galgenvogel, Bob Trapp! Haben sie Dich also doch emmal erwischt, Du Liebhaber fremder Pferde? Und wer hat Dich denn so schon hierhergehangt? Der Besitzer des Pferdes und seme Nachbarn. Zu zehnt kamen sie über mich, die Gauner. Ich verstehe, wahrscheinlich meinten sie, daß n solcher Gentleman auf be sondere Art gehenkt werden muß. Darum setzten sie Dich auf Dein Pferd, damit dieses Dich henkt, wenn es d: Bleyen aus einem Flecke satt bekor men hat. Das Thier scheinst Du aber gut gezogen zu haben! Bist Du schon lange hier? Langweile mich nicht mit Deinen Fragen, sondern schneide lieber endlich den verdammten Strick durch." Fällt mir gar nicht ein! Deine Pa trone würden mir ja dafür das Haus über dem Kops anzünden. Sie werden es nicht erfahren! Jim, fchneide mich ab. und ich werde Dir stets dankbar dafür sein! Du weißt, ich war immer Dein Freund. , Jawohl! Vorigen Sommer hast Du mir einen Schimmel gestohlen. ' Darüber sprechen wir lieber nicht, die Sache ist ia kaum der Rede werth Ich habe den Gaul für fünf Dollars verkaust, auf Ehre. Der Transpor hat mich ja mehr gekostet! Aber nun, Jim, laß' mich nicht länger hier reden!" ' Du bist da gut aufgehoben, vie Vergnügen!" Du wirst mich doch nicht im Stiche lassen!" Den einen Gefallen kann ich Dir thun, das Pferd unter Dir wegzuzie hen." Daß Du Dich nicht unterstehst Drill beißt!" Jim wandte sich ab und ritt kaltbllltig davon. Bob schne ihm mit wachsender Verzweiflung nach: Jim Cliff! Das ist . doch nich Dein Ernst! Komm' doch zurück, guter Jtml" .' Keine Antwort! ; Jim! Halt! Du wirst es be reuen! Jim Cliff! Du Schurke! Du Gauner!Der Farmer ritt lachend weiter. Es gefiel ihm ungemein, daß der freche Pferdedieb endlich feinen Lohn bekommen hatte. Er war schon ziemlich weit, als aus der Ferne die Worte zu ihm drangen: Mr. Jim Cliff. ich liebe Ihre Schwester." . WaS war daö? Jim riß sein Pferd herum und horchte gespannt auf; aber er hörte nichts weiter. Mit klopfendem Herzen ritt er zurück. Erst ging es im Schritt, dann im Trab, schließlich spornte er sein Pferd zum wildesten Galopp an. Die Aeste der Bäume schlugen , ihm in's Gesicht, er bemerkte ei nicht; er hatte nur den einen Gedanken: Mein Gott, wenn der Mensch nur nicht inzwischen erstickt ist! Ganz außer Athem kam er an die Stelle zurück. , Entschuldigen Sie.. Herr Trapp." sagte er freundlich, beliebtenSie nicht, etwas zu sagen?" Herr Cliff, ich liebe Ihre Schwester." :Und haben Sie ehrliche Absichten?" ' ., !Jch halte hiermit um ihre Hand an.". Herr Bob, der Antrag eines so ausgezeichneten Gentleman ist für mich sehr schmeichelhaft." Dann schneiden Sie mich vom Ast, damit wir uns umarmen können." . Jim nahm fein Messer hervor. '., !Jch willige mit Freuden in Ihre Heirath," fagte er, jedoch nur dann, wenn Sie Ihr Wort geben, daß Sie mit Ihrer zukünftigen Frau Texas für ewig, verlassen." ...,Jch verspreche eS. Cö war ohneVj$ föfci..CSi drüben in Meiiko
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eme große Pserde-ExportgeMjcyas: zu gründen." Jim wußte, daß Bob sein Wort zu Halten Pflegte; in dieser Beziehung war er ein tadelloser Gentleman. Ganz bewegt hob er sein Messer, da rief aber Bob dazwischen: Einen Moment noch, wenn ich bitten darf; nur keine Uebereilung! Sagen Sie, Herr Jim, wieviel geben Sie eigentlich der Braut mit?" Ei, Herr Bob, verliebte Leute fragen nicht nach der Mitgift! Jedoch ich gebe tausend Dollars.Was," schrie Bob entrüstet, nur tausend Dollars, schämen Sie sich Nicht?" Ist Ihnen das zu wenig?" Tausend Dollars lächerlich! Unter zweitausend mache ich die Sache nicht." Jim Cliff wurde zornig. So ein Gauner und zweitausend Dollars! Gefällt es ihm nicht mit tausend, so bleibe er, wo er ist. Damit gab er seinem Pferde die Sporen und ritt davon. Eine Weile wartete er, daß Bob ihm nachrufen würde, dann überlegte er sich die Sache und rief zurück: Herr Bob, ereifern wir uns nicht, ich gebe zwölfhundert Dollars." ' Der Pferdedieb schien zu fühlen, welchen Werth er in Jims Augen momentan hatte und sagte kurz: Ick bin ein reeller Mann und handle nicht." Aber bedenken Sie, Herr Bob, was aus Ihnen wird, wenn ich Sie, jetzt verlasse." Ich verbitte mir entschieden, daß Sie sich in meine Privatangelegenheiten mischen." Sehen Sie, Bob, einem Anderen würde ich das nicht thun; aber Sie sind em hochanständiger Mensch und aus guter Familie. Ich gebe fünfzehnhundert, wollen Sie?" Bob würdigte den Antrag keiner Antwort. Sechzehnhundert Dollars,, wollen Sie auch mcht? Bobs Pferd hatte inzwischen den Rasen zu seinen Füßen abgegrast und rückte um einen Schritt vor. Der Halbgehenkte konnte sich nur noch mit seinen Knieen an dem Pferde festhalten. Bob", schrie Jim in höchster Erregung, Sie beuten meine Lage zu sehr aus!. Sechzehnhundert, wollen Sie nicht? Ich gebe Ihnen auch ein Paar Jagerstiefel, ganz neu; mir sind sie zu eng, aber Sie haben einen kleineren Fuß und können sie bequem tragen." Sechzehnhundertfünfzig, die Stiefel und einen neuen Sattel", kam es röchelnd aus der zugeschnürten Kehle Bobs. ,Jn Gottes Namen," rief Jim und schnitt seinen zukünftigen Schwager eilends vom Baum. Bob Trapp fiel auf den Rasen, erholte sich aber rasch, rieb sich den Hals, der die Farben der Trikolore zeigte und machte einen tiefen Zug aus Jims Whiskyflasche. Dann ritten sie zusammen wohlgemuth nach der nahen Farm. ' So bekam Betty Cliff einen Mann und Jim den langersehnten Schwager. H. OSmedel. Oürften - Jabkikant. No. 716 OS McCartu Str. Verlangt MuSo's Oeft Hatzzx Ci;."
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Leber in einen gute die Leber zu frischer 'S BIG FOÜE. "The Sea Level Roiite'' -TONew York. Double Daily Service. Wagner Sleeping Cars. Dining Cars. M. C. JngallS. Präsid,nt. S. O. McCormick. erkehrSdinktor. Warren 5t. Lhnch. fft. S,l. Paff. & Z!cketgt. . LN.Bronson. . S.P. . Cincinnatt Zg ! C. H. & D. E. R. Abfahrt Indianapolis bfahrt S4SBm Ankunft Cineinnati kuuft 7S0B II Bm m m osm I0 4SBm 2 4LNM 4 45tM 7 005 m m 2M smim 7ttm 10 LOS! Dayton Züge, 6. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Indianapolis Dayton Abfahrt 8 0LBm nkunft lkOSVm m , I m '10 4SBM '245 4 45Nm 7 OONm z ,53! S0m 7bsm 11 00 Toledo & Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'plS: Toledo: Detroit bfahrt MO 458 Ank'ft'6 4Nm nk'ft84Nm 7 . 4lm . IbBM ) genommen Sonntag. Ticket-Offnen : Uniön Station und No. 25 Weft Washington Straße, Ee?e Meridian. .Die populäre lHUW?) ift die beste Linie nach GkkilGG . Vier 3 ü g e !- erlaffe Jndianapoli 7 ZV II KSVm Z 85NM 12 55 Nacht f. irftÄ I00Mt k öb bend kuft t hteago j.g 4g Ab 7!2m .. llr I 50Bm 7 kSBm figt treffe ir et. 40m 4g79t Täglich auae onntag. ' . Dte eften derbefferte , Oestibule Ongen, OSngner Schlnfrvngen eltgate Yarlor Oageu und Oßvagen. Lokal'Sibiafwaae in Jndianapoit steht um 8L0bkndberett. erlaßt Chicago 145 Morgen, an jeder gett ach S SO bend benktzt totiht. , Weft Washingt.on Etröße '. Union Vahndof. Viaffacku settk ve. Bahnhof nd 23. Ticket'OssiceS Vtratzi. . ffrankJ. Reed, enl. Vag. Saent. W. H. M e D e U LtcePräk. nd enlZTkgr. Lha. H. eil, Trafsicänczn. . e Q. H a v l e r. DtA. VaZ. U:et.
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