Indiana Tribüne, Volume 22, Number 250, Indianapolis, Marion County, 29 May 1899 — Page 1
o O r vsVO rlr ! 00 AV. K M vf O l O W VV W o Vo Office : No. 18 c?üd Mabama Otraße. Telephon 1171 Jahrgang SS. Indianapolis, Zndiana Montag, den 29. Mai 1899. No. 250
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Wetterbericht. Kühlereö, schönes Wetter heute Nacht; schönes Wetter Dienftag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 82 Grad, niedrigste 65 Grad. Wenig Aussicht auf Sinigung mit Canada. Washington, 28. Mai. Um Mißverständnisse zu beseitigen, welche hier zu Lande sowohl, wie in London über den Stand der Verhandlungen zwischen den Bereinigten Staaten und Großbritaniea bezüglich der canadisch amerikanischen Streitsragen Plah ge griffen zu haben scheinen, ist aus zu verlässiger Quelle die folgende Erklärung abgegeben worden: AIS die Commission sich bor einigen Monaten vertagte, geschah dieS deShalb, weil sie in der Grenzsrage AlaSka'S auf ein anscheinend unübervindlicheS Hinderniß gestoßen war. Nach der Vertagung nahmen die beiden Regierungen die Frage aus, um sie zu lösen und dadurch eine Vereinbarung bezüglich der anderen schwebenden wichtigen Fragen anzubahnen. Der Meinungsaustausch zwischen London, Washington und Ottawa involvirte großen Zeitverlust und brachte die hiefigen Behörden zu der Ueberzeugung, daß aus eine Lösung nicht zu hoffen sei. 3n London hegte man jedoch mehr Hoffnung und als Sir Julian Pauncefote auf der Reise nach dem Haag in London eine Conserenz mit Lord SaiSburh hatte, wurde ein' desiaitiver Vorschlag für die Lösung der Grenzrage und dadurch für die Beseitigung deS Hindernisses in den Verhandlungen der Commission gemacht. Der HauptPunkt dieses Vorschlages ging dahin, daß ein besonderes Schiedsgericht über die Eren, frage entscheiden sollte. Der Vorschlag wurde dem Staatsbepartement durch den amerikanischen Botschafter Choate übermittelt und ras in Washington ein, als Präsident McKinley sich in Hot SpringS, Va., befand. Man hielt eS fö? gut, mit der Antwort zu warten, bis der Präsident zurückgekehrt sein würde, eö unterlag aber nur geringem oder gar keinem Zweifel, daß die Antwort günstig lauen würde. Als man gerade die Antvort ertheilen wollte, wurde den hiefigen Behörden zu deren Ueberraschung mitgetheilt, daß Canada an seine Annähme deS Schiedsgerichts eine Bedingung knüpft, die hier für außerordeutlich angesehen wird, daß Canada nämlich, wie die Entscheidung deS Schiedsgerichts auch ausfallen möge, auf jeden Fall Pyramid Harbor und einen Landstreifen am Lynn Canal erhalten solle. Mit dem Besitz dieses HafenS und dieses Küstenstriches würde auch der Besitz des betreffenden HinterlandeS verbunden sein. Die Stellung dieser Bedingung, nachdem der SchiedSgerichtSvorschlag formell gemacht worden war und eben angenommen werden sollte, hat bei den hiesigen Behörden nicht nur Ueberraschung, sondern in einem gewissen Grade Entrüstung hervorgerufen. Die Bedingung wurde mit Entschiedenheit zurückgewiesen. So liegt die Sache jetzt und eS ist berechtigter Grund für die Annahme vorhanden, daß unsere Regierung sich der Bedingung Canada'S nicht fügen wird und eine schiedSgerichtliche Beilegung der Grenzsrage nur nach Zurückziehung der Bedingung möglich ist. Sa den höchsten Kreisen herrscht entschieden die Ansicht, daß ohne eine Beilegung der Grenzsrage auch die Wiederaufnahme der Arbeiten der gemeinsamen Commission bezüglich der vielen anderen Fragen höchst un wahrscheinlich ist. 49' Nicht im Trust. Chicago, 28. Mai. 3ameS B. MacMahon, der zweite Vicepräsident der N. K. Fairbank Company sagte heute offiziell : Wir haben nichts mit der Bewegung zu thun, die führenden Seifenfabrikante zu vereinigen, ob wohl eine solche Bewegung im Lange ist. Die Fairbank Company ermuthlgt keine Combination der Fabrikanten. Die Preise find zwar niedriger als je, während Talg in den letzten Monaten gestiegen ist. Sine Combination würde natürlicher Weise die Fabrikanten in den Stand setzen, die Preise hinauszu schrauben, allein wir haben unsere Ver känser instruier, mit vollem vertrauen auf die dauernde Unabhängigkeit dieser
Comdaanie von jedem Trust zu bei
ten. Allerdings das Steigen des RohMaterials berechtigt auch einen höheren Preis für Seife und vernünftige Käufer sehen sich vor." Vom Sängerkrieg in Kassel. Berlin, 28. Mai. AuS Kassel wird gemeldet, daß dort AlleS zum Empfang der Sänger und der Gäste bereit ist. Ein Theil derfelb-- war schon gestern eingetroffen, dq sollen die einzelnen Vereine, besonders die rheinischen, geschlossen eintreffen und an den Bahnhöfen entsprechend em pfangen werden. Die Stadt hat ein reiches geftgewand angelegt und die Sängerhalle, die bis jetzt gerade keinen imponirevden Eindruck machte, gewinnt unter dem Feftschmuck. Der Kaiser und die von ihm ernannten Preisrichte? (der General - Intendant der königlichen Schauspiele, Graf Hochberg, der Vortragende Rath im Kul-tuS-Minifterium, Geheime OberregierungSrath Müller, die Professoren Vierling, Hoffmann und Taubert von der musikalischen Sektion der königlichen Akademie der Künste, Musikdirektor Prüfer und Kommerzienrath Bock, Chef der bekannten MufikalienHandlung Bote & Bock) sollen heute dort eintreffen und feierlich empfangen werden. ES ist angenehm aufgefallen, daß daS KriegSminifterinm auf Befehl deS Kaisers angeordnet hat, daß alle zu den militärischen Uebungen einberufenen Sänger erst nach Beendigung deS Wettstreites einberufen werden sollen. DaS eigentliche Wettfingen fängt erst morgen an. Von den Vereinigten Sängern in New gork ging . heute folgende Depesche ein : Zwölfhundert deutsche Sänger senden sangeSbrüderlichen Gruß. Hoch die heure deutsche Heimath. Hoch daS deutsche Lied. Dr. Weyland, Präfident der Bereinigten Sänger vsn New Sark." Kassel, SS. Mai. Der PreiS deS Kaisers wurde dem Berein in Köln bei dem Wettfingen der deutschen GesangVereine zugesprochen. m Allerlei auS Deutschland. B erli n, 28 Mai. Der Mangel an politischem Interesse während der Ferien deS Reichstages und deS LandageS wurde etwas gehoben durch den Zusammentritt deS TuberkulofiS-Con-gresseS, welcher außergewöhnliche Aufmerksamkeit erregt. Man vergleicht hn mit der Abrüstung? - Conserenz und betrachtet ihn als ein Zeugniß für den Fortschritt der Vert?üderuvg der Nationen. Die Presse begrüßte den Congreß mit Enthusiasmus und selbst der VorwärtS betrachtet ihn als die Verkorperung der vereinten Arbeiten im Interesse der ärmsten Klassen. Die EröffaungS-Sitzung deö CongresseS zeichnete sich durch ein großartigeS Ceremoniell auS und zog ein großes Publikum an, in welchem sich die hervorragendsten deutschen und ausländischen Männer der Wissenschast befanden, und' mit besonderer Genugthuung wurde bemerkt, daß Frankreich eine große Delegation gesandt hatte. Die amerikanischen Delegaten wurden mit großer Zuvorkommenheit behandelt. Dr. Boyd, der Vorsitzende der amerikanischen Delegation, welcher daS amerikanische Marine - Departement vertritt, und Dr. Nuttall, früher an der John HopkinS Universität, wurden zu Shrenvertretern der ersten Sektion ernannt. Dr. Geo. Baughn vom amerikanischen Marine-Hospitaldienft hielt ei nen Vortrag über die klimatische BeHandlung der TuberkulosiS unter be sonderer Bezugnahme auf die Begründung einer sanitären Ranch in Fort Otanton, R. M., und die BeHandlung von Seeleuten. Dr. von Schveinitz, welcher gleich falls die Ber. Staaten vertritt, hielt einen Bortrag über die Serum-Ve Handlung der TuberkulosiS. Die private Unterhaltung in den FoyerS zeigte, daß Dr. von Vchweinitz' Experimente große Aufmerksamkeit er regt haben. Prof. StileS. der wissenschaftliche Attache der hiesigen amerikanischen Botschaft, wird den amerikanischen Mitgliedern am Montag einen Empfang veranstalten, u ihnen Oelegen
heit zu geben, mit den hygienischen Experten der Regierung in Berührung zu kommen. Die amerikanischen und deutschen Handelsbeziehungen wurden auch in i 0 rvr. M . . i on oie er matht otseuktrk. Auvoenfabriken in Sonneburg klagen, daß ihre Ausfuhr nach den Ver. Staaten zurückgegangen ist, und die Koburger Handelskammer hat dem auswärtigen Amt einen Nachweis zugehen lassen, baß der Tarif der Ver. Staaten ihr Geschäft in hohem Maße schädigt. Die angeführten Zahlen ergaben jedoch, daß sie nicht schwer betroffen find. Die Ausfuhr betrug 75.361 Dutzend im Jahre 1896 und 69,876 Dutzend im Jahre 1898. Die Handelskammern von WormS und Ossenbach, welche am Ledergeschäft interessirt sind, haben ihre Vertreter im BundeSrath ersucht, eine gerechtere Ordnung der einschlägigen Fragen herbeizuführen. Die Presse bezeichnet die gegenwärtige Stellung als unhaltbar und reaktionär. Die Kreuz-Zeitung behauptet aber, die Verhandlungen seien nutzlos, da Deutschland keine Zugeständnisse machen könne. DaS Schreiben deS MarinesekretSrS Tirpitz an den Sekretär Long, in velchem er demselben für die dem Capt. von Rebur-Paschwitz, dem ersten regulären deutschen Marine-Attache in Washington, erwiesene Höflichkeiten dankt, berührt die hiesigen Amerikaner äußerst angenehm. Der Minister spricht darin den wärmsten Dank für daS allgemeine freundliche und verkindliche Entgegenkommen auS, welches die Washingtoner Behörden und Seeleute dem deutschen Attache bewiesen haben. Der Streit deS Kaisers mit dem Prinzen Friedrich Leopold ist von Neuem auSgebrochen. Vor etlichen Iahren brach die Prinzessin Friedrich Leopold beim Schlittschuhlausen aus einem Teiche bei Potsdam ein und wurde nach Hause gebracht, wo sie den Prinzen und den Kaiser traf. 'Der Kaiser war aufgebracht über den Unfall und ein Streit folgte, worauf der Kaiser als Oberhaupt teS HauseS Hohenzollera den Prinzen und die Prinzessin nach Kassel verbannte. Der Prinz, welcher Grundbesitz bei PotSdam hat, wünschte zurückzukehren und bat den Kaiser wiederholt um die Erlaubniß dazu, welche der Kaiser aber hartnäckig verweigerte. Der Antrag wurde erneuert, als der Kaiser neulich Kassel besuchte und die neue VerWeigerung führte zu dem Streit. Eine zweite soeben publizirte Vorläge betrifft eine Revision der ftädtischen Wahlgesetze. Nach dem jetzigen System hat daS Steuergesetz von 1891 die Controlle in den Städten in die Hände der Reichen gelegt. Die neue Vorlage beabsichtigt, mehr Personen in die erste Wahlklasse zu bringen. Diese Aenderung wird von dem Centrum verlangt, welche? dadurch die Controlle in mehreren westlichen Städten zu erhalten gedenkt. Die Kölnische Zeitung" verwirst die Vorlage, weil sie den UltramontaniSmuS und die Sozialdemokratie fördere und die leitenden liberalen Blätter erheben gegen den Finanzminister Dr. von Miquel den Vorwurf, daß er die Interessen seineralten Parteigenossen verrathen habe. Die halbamtliche Post erklärt, die Vorlage sei ein taktische? Manöver, zur Gewinnung des Centrums zur UnterLützung der Kanalvorlage und dies ist die allgemein getheilte Ansicht. Die Kreuz-Zeitung warnt die Regierung vor Angeboten auf die Unterstützung deS Centrums, indem sie auf die Gefahr deS Einflusses deS Centrums auf den Staat hinweist. Die Paris. C o v e r a ck, 28. Mai. Heute Abend wurde der neunte Versuch gemacht, den gestrandeten Dampfer Paris flott zu machen, aber man erzielte nicht den geringsten Erfolg. Der Vug deS SchiffeS sitzt auf dem Riff fest wie angewachsen. Fünf Schleppdampfer strengten ihre ganze Kraft an, um daS Schiff abzu bringen kund drei andere waren zur Reserve Vorhänden, und selbst die Kes sel waren auS der Paris entfernt, so weit sie nicht für die Pumpen gebraucht wurden, um daS Schiff zu erleichtern. Die AbbringungS-Versuche find jetzt ausgegeben, biS eS gelungen sein wird, daS Schiff noch weiter zu erleichtern. Hiesige Sachverständige glauben, daß das Schiff seinen vug verliere würde,
wenn eS wirklich geläuge, den Rest frei zubekommen. QSiffS.5rachrii)ten. Angekommen in : Boston: Pavoma" und New England" von Liverpool. '. . Hamburg: Assyria" von Baltimore. Liverpool : Bovic" und Campania" von New Jork. New S o r k : La GaSeogne" von Hadre. Philadelphia: WSSland" von Liverpool. allerlei. Der Sheriff H. M. Tillis von alnesvllle, Fla., wurde von Meu cyelmordern todtllch verwundet. Er saß. ,m Gespräch mit einer jungen Dame begriffen, auf der Veranda seines Hauses, als auS . einem bei dem Hause gelegenen Felde zwei Männer auftauchten, wovon der eine die volle Ladung einer Schrotflinte auf ihn abfeuerte. Die Schrote trafen ihn in die Schulter und in die Brust. Die Mordgesellen liefen nach dem Abfeuern des Schusses die' Straße hinab davon, bestiegen in einiger Ent:hre Pferde und suchten das Wtttr. Vie Verstärkung der Hafenbefestigungen von San Francisco schreitet rüstig vorwärts. Gegenwärtig wird auf den Bluffs oberhalb der Rückseite des alten Forts Winfield Scott eine zweite Batterie von 16 Mörsern montirt. Es sind 12 . izöllige Hinterlader, deren Geschoß 1000 Pfund wiegt, während die Geschosse der alten Mörser - Batterie nur 800 Pfund wiegen. Außerdem wird ein im Osten hergestelltes 12 - zölliges Ge(chütz mit Depressionslafette hergechickt werden, und andere Geschütze, die zu beiden Seiten der Hafeneinfahrt aufgestellt werden sollen, werden ge genwärtig angefertigt. Die 16 Jahre alten Zwillingsschwestern Mary und Jennie Gibson wurden in der Nähe von Middlesborough, Ky., von dem ehemaligen. Sheriff Shade Con-tbs von Letcher County geschossen. Combs war auf einem Tanzvergnügen mit zwei Männern in Streit gerathen, und die beiden Mädchen, die ebenfalls auf dem Tanzplatze waren, verließen dn Ort. Combs, in dem Glauben, daß es. die Männer seien, folgte und feuerte zwei Schüsse ab. Jennie wurde derart verletzt, daß die Bedauernswerthe einige Stunden später starb. Das andere Mädchen ist nicht schwer verletzt. Combs hat sich den Behörden gestellt. Welch' sonderbare Namen in früherer Zeit Farmländern beigelegt wurden, erhellt aus einem Besitztitel, der jüngst bei einer Eigenthumsübertragung in Baltimore, Md., vorgelegt wurde. Die aus dem Jahre 1799 stammende Urkunde umfaßt 8 verschiedene Landcompleze in Baltimore County, die von Joshua Stevenson an Richard Gittingö für den Preis von 200 Pfund Sterl. verkauft wurden Folgendes ist der Name und Flächeninhalt eines eden Landcomplexes: ."My Sweet Girl, My Frieiid and Pitcher," 62 Acres; "Hers is Life Without Care and Loye Without Fear," 41 Acres; "The Unexpected Discovery," 262 Acres; "Hug Mo Snug," 15i Acres, and 1 Stevenson's Cow Pasture, With Littl I am Contentv" 22 Acres. Daön der'Nähe von Uvland, Ky., belegene Haus des Farmers David Monge wurde durch einen Tornado zerstört und dessen fünfjährige Tochter getödtet. yin ITZahriger Sohn wurde durch daö genfter 200 Fuß weit in ei nen Obstgarten geschleudert,, jedoch nicht bedeutend verletzt. David Monge selbst wurde unier einem Haufen Bauholz so fest auf den Körper seiner Entelin gepreßt, daß eö beinahe eine Stunde dauerte, um die Beiden loözubekommen. Es waren zur Zeit sechs. Personen in dem Hause, aber alle kamen mit leichten Contustonen davon, mit UuSnahme deö Enkelkindes, der Tochter von Orville Walker von Up land, dessen Frau und zwei Kinder gerade zur Zeit des Gturmeö bei der Familie Monge auf Besuch waren. Benjamin Enck, der S e h l jährige Sohn des angesehenen Cigar-ren-Fabrikanten W. A. Snck in Lancaster, Pa., ist an der Hundswuth gestarben. Vor vier. Wochen spielte der Kleine mit Kameraden auf der Straße und wurde dabei von einem Foz-Ter-riet in die Oberlippe gebissen; dem Thier floß Schaum auö dem Munde, und eö zeigten sich auch sonst Symvtome von Tollwuth. Mehrere andere ebenfalls von dem Hunde gebissenen Kinder sind unter ärztlicher Vehand lung. Die Wunde deö kleinen Enck heilte gut und der Vorfall war bereits vergessen, bis llt furchtbare Krankheit unerwartet zum AuSbruch kam. Drei Mann waren nöthig, um daS von. Krampfen geschüttelte und johende Kind zu halten; Schaum trat ihm auö dem Munde, es biß und heulte, wie ein Hund, hiö der Tod eintrat. ......
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Ein zerrüttetes Nervensystem
Ochlietzlich Herzdesch werden. suh,kt wiederhergefteNt durch Dr. Stile' rie. err Edward Hardv. der jovial, ManaAD ger bt grobe Stores der Shepperd E. vp zuBraceville. Jll., ichreibt: .Ich war nie einen Tag krank ia meinem Leben, bis 1890. Ich litt so schlimm an nervöser Erschlaffung, daß ich meine Stelle nicht versehe konnte und ,u medi ,i'ren anfangen mudte. Ich versuchte unsere Lotal-Aerzte und etnea in Joliet. aber keiner konnte mir helfen und ich dachte, ich würd, fter den. Ich wurde verzagt und stand unsägliche Angst auZ. Konnte weder essen, noch schlafen und ruhen, ti schien als könne ich nicht exiftiren. ach Berlauf von sechs Monaten war ich nur em Schatten und zuletzt wurde mein Hkrz erarif sen und ich war wahrhaft elend. Ich nahm sech oder acht Flaschk von Dr. Llile' Rervine. die mir von Anfang an Linderung brachte und mich schllkblich kurirte. Der grödte Segen meines Lebens. Dr. Mile' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie: die erfte E lasche nützt oder da; eld wird zurückerstattet. Buch über die rankheitea des Verzel.' und der erven frei. V27 Dr ttW 1 tKcrvinoj Ractorea F Ifccrth ZtJJl dreffe Z r. M l l t , M e d i k a l E .. EUbarl. Ind. Turner Bau- und Spar-Verein macht Hypotheken-Anleihen zu den niedrigfien Zin?.Raten. , Abzahlungen der Schuld nach Belieben. Man kundige sich bei den Beamten: kllbert S. Metzger. Präsident, oulö Stelle. Lice.Priftdtut. Slrt Bob. SerreUr. arl . Lieber. chatz,tfir. Versamlua jeden Oamskag Vbend i DeutsÄcn HanS. Unterffützt die s 1-fiffiH ietrttbttwo Naina eSaschädSe. No. 232 238 Virginia Avenue. CT 4X. ftrr rrültf. gex. . I m a l d e bei Clüden 'gelten mehrere Knaben. Dabei steäte der 10jährige Knabe Schulze mit Zündhölzern das dürre Gras auf eii'.nti Grabenrande m Brand. Das cuer griff um sich und sprang auf einen Tannenplan über. Die Knaben l'-efen fort, um Hilfe zu holen. Zufäll:g kam ihnen der Gendarm aus Letz - lmgcn entgegen. Als der kleineBrandstifter ihn sah, lief er dem Walde zu und erhängte sich mit einem Bindfaden, den er in der Tasche getragen, an einer Tanne. Nach mehreren Tagen wurde er nach fortgesetztem Absuchen des Waldeö als Leiche aufgefunden. Ein Berliner Eheroman hat vor dem Petersburger Gerichte einen 'traurigen Abschluß gefunden. Bor einigen Jahren ging die junge Frau eines in der Louisenstadt ansässigen Gastwirths Albert Schumacher unter Zurllcklaffung zweier minderjähriger Kinder mit einem Be kannten ihres Gatten, emem Sirius direktor, durch. Der betrogene Gatte brachte endlich in Erfahrung, daß sich das Paar nach Rußland gewandt habe. Um seinen Kindern die Mutter wiederzugeben, reiste er der ungetreuen nach und versuchte, sie zur Rückkehr zu bewegen. Er wurde mtt Hohn zurückgewiesen. Schumacher übersiedelte mit seinen Kindern nach Petersburg und richtete dort ein kleines Hotel ein. Wohl mochte ihn die Hoffnung leiten, daß seine Frau sich vielleicht doch noch auf ihre Pflichten besinnen würde. Diese war inzwischen auf Reisen gegangen und kehrte erst vor Kurzem, nach dem Tode ihres Entführers, nach Petersburg zurück. Hier traf sie mit ihrem Gatten zusammm. Es kam zu eii'er erregten Auseinandersetzung, in deren Verlauf sich Schumacher soweit hinreißen ließ, der Frau mit emem Messer einen Stich in die Brust zu versetzen, der bald darauf ihren. Tod zur Folge hatte. Der Unglückliche wurde, unter Berücksichtigung mildernder Umstände, wegen TodtschlagS zu . dreijähriger Zwangsarbeit verurteiU. Hl Schieben Sie nicht auf morgen auf, dai heute geschehen sollte. Wenn Ihr tut unrein ist und Oit sich schvach und müde fühlen, so nebmen Sie so schnell wie möglich Hoodk Oarsaparilla. Hoodt Villen kuriren alle Leberleiden. Für 2öe durch die Poft zu be ziehen von C. 3. Hood & Co., Levell, er -
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