Indiana Tribüne, Volume 22, Number 248, Indianapolis, Marion County, 27 May 1899 — Page 3

Schlaflosigkeit. ..Ct habe EasearetS wegen Schlaflo flHkeit gebraucht., an der ich länger ali zwanzig Iah Te gelitten habe, und ich kann sagen, datz 'Eascaret? Virmehr Vrieichterung gebracht bade, als iraend kia

andre Mittel, bai ich je versntte. Ich wrrde sie sicher meinen freunden empfehlen, da sie alles da sind, als wa sie empfohlen treiben." Thok. Elllard. Clgin. Jll. naenebm. smackdaft. wirksam. Cchm,ckn, gut, tdun flut, ma?en nie krank cter schmal, verursachen keine schmerzen. n. c, &. Heile Berftopfnng. 8trllB Rtndy fvfaay, Chirac. Boair.il, S.w T.rfc. 316ff Xsl-Tll-Tt 4 V derk'nkt und ß.TTrnttert Veit alln 1 " etomrtern zur Hellung rer ladats aewebabelt. Dr. J. A. Siitcliffe, Wund -Arz t, Geschlechts, Urin und Hccturn Arankheiten. Osfice:155OstMarl5tstr Tel. 941 Offices, undea : 9 biZ 10 UZr vsrm.z 2 fci 4 Uhr C?t C 21 tf,v . UUl 120 Gfi IRcGnrty Ltr. Sprechstunden : 8 bi! 9 Uhr Vorm. ; 2 fclS 3 i hr Nachm.; 8 bis 9 Uhr AbmdS Telephon 1446. SpreÄunden: ecnntaalntn Vormittag?. Dkc Osssce von Dr. S. PINK und Dp. C0LE, befindet sich in No. 21 Ost Ohio Straße. ggj- Telephon No. 927 wie bisher. C. C. EYERTS, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8z Nord PcnnlJauia Str. a i wird auf Bunfö angeroandt. MiMors Leber - Pillen ist daS beste und nebenbei auch gelindeste Mittel gegen Un?erdaulichkeit, Verstopfung, Lebxleidenetc. 25 Eeutö die Schachtel bei ZZerd. 21. Müller, potheker, Ecke Last und Washington Str. nd Mich In allen andere Apotheken. r.O.G.MKff hat seine Offtce nach dem Willoughby Gebäude. No. 224 Nord Meridian Str., erste tage, erlegt. Ofnce. Stunden : Bon 2 bis 4 Uhr Nachmittag Telephon: Offtce SSS-Wohnung SS. Die Wohnung befindet sich wie bisher : 1337 Nord Pennsylvania Straße. WALTER FRANZ, ZahnArzt, No. 90).Ost Market Straße. Coffin lock. Zimmer 43. Office.Etundea: biI2 ., Iil5u., 7 Hl ItstS. Ssnntaa v3 10 Njr K. tll 2.H&I RlPANS TABULES Are intcndcd sor thfldren, tadlcs and all ho prtFer a rnsdicine disjutsed as corv sectionery. r Thcy rnay nowbe had (put Aip in Tin Box, scvtnty-twö in a box' price, twcnty-siveccntVor siveboxes ser tnt doUar. An y druergtst will gtt thöa j tsyou insist, and thcy rnay alvrays be fr btainca dy rernuting the pnee lo l w. . . . ineKipans cnerry lompany-v' riaio " t i bpruces 50 YEARS EXPERIENCE W Traoc rVURK .1 nr.irue rff Copyrights &a Anyne enJIng ketrh nd deaniptinn m onlcklr AoertAtn oar optnlon fre whetner ma m . A A a M AH n 1 lüTentlon prooaDjy Taienioo. ÖVnt Uons itrtctly confldentiaL lUndbook on PatenU n. n. I IMoat aironrv for aMmiilUT Pt0ItS. Pntnt Laken tbrooeb Mann A CVx recelv tpteial notke, wlthout Charge. In the ScienMic flinerican. A hndomely niantrated weeUy. Tnreat r enlatton ot ny ciOTtiflo lournai. Tennt, 13 ye.v: foor montos, $L Sold by all newidealen. r,1UIiIi&Co.361Broad'-llewYork Brancn Uffloe. 625 T PU. Waablncton. D.C. .Adolph IFrey, (Old rreeAom M Eigtl.) Sotary Public, Translator, CJorrospondent etc No. 970 West Walnut St. T&V Blaka St. Ct W. (SUzhxe, Dentscöer Buchbinder. 417 Oft MeSttty Str. LZe Last. Up Stalr.: terr Strl Ct3t5aT Ca BliWauCtxxil

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Roman von Emil Peschkau. (Fortsetzung.) Wollen wir in's Speisezimmer gehen?- fragte sie. Ich werde allerdings nichts nehmen. Dann scheint es Dir wie mir zu g hen. Wenn es Dir recht ist, trinken wir hier noch eine Tasse Thee." Lora war inzwischen an den Kamin getreten und hatte die hohe Stehlampe angezündet. Dann klingelte sie, und als das Mädchen kam, befahl- sie, im Speisezimmer abzudecken und den Thee herüberzubringen. Das Mädchen ging wieder unb nun schloß sie die Thür des Schlafzimmers, während der Professor die Borhange zuzog. Ware Eduard Skram gegenwärtig gewesen, er hätte es trotz der eleganten Möbel in Ebenholz und rother Seide auch hier nicht recht behaglich gefunden. Das lange Schweigen machte den Raum noch unbehaglicher. Endlich, als der Thee kam. fragte er, ob er eine Cigarre anzünden dürfe. Du rauchst ja immer," erwiderte sie. Dann schenkte sie die Tassen voll, er nahm etwas Rum und bot ihr Gebäck an. Hat Babukin interessant 'gesprochen?" Ja, sehr interessant. Er leerte seine Tasse auf einen Zug. zündete die Cigarre auf' Neue an und rauchte. .Die Schellenberqschen Damen erkündigten sich nach Dir. Die junge Frau ist von der Hochzeitsreise zurück Wo waren sie eigentlich?" Du weißt doch in Italien sie fragten uns ja noch am HochzeitStage " Sie hatte feine Tasse wieder gefüllt und er rauchte weiter. ,Jch habe auch Zamboni gesprochen. Er hat Philipp nicht engagirt." Run horchte sie aus. Warum V Ich muß mich seiner besser annehmen. Warum sey' ich ihn so selten? Warum ladest Du ihn nie zu Tisch?" ,Jch bin der Meinung, daß Dir meine Berwanoten man symvalyl ch sind." ,Du hältst sie von mir fern. Ich weiß nicht, warum." Ich habe durchaus keine Ursache, mich ihrer zu schämen." Er rauchte wieder und es entstand eine lange Pause. Plötzlich sah er sie an, es war als ob etl?as heftig in ihm kämpfte, und dann sprang er aus und schritt in dem langlichen Zimmer zwischen Kamin und Fenster auf und ab. .Hatte ich nur gestern gesprochen!" sagte er endlich, draußen in Eschhofen." Bei Ulrike?" .Ja." Ein Zug nervöser Spannung war in das schöne Gesicht gekommen und das hochmuthlge Zucken der Lippen, das jähe, leidenschaftliche Aufleuchten der Augen, verliehen ihr einen neuen Reiz. Von der mit einem rosigen Spitzenschirm verhüllten Stehlampe, die jetzt neben das Tischchen gerückt war, flog eine leise Gluth über ihre Wangen und in dem Spiel von Licht und Schatten zeichnete sich die in dem kleinen Fauteull starr ausgerichtete Gestalt wie ein bethörendes Wunder ab. Plötzlich stand er vor ihr. faßte ihre Hände, preßte sie mit den seinen, als ob er sie zermalmen wollte, neigte sich, daß sie sein heißes, keuchendes Athmen fühlte und sie schauderte vor diesem Blick, den sie noch nie an ihm gesehen, und rührte sich nicht. Im nächsten Augenblick aber ließ er sie schon wieder los, ohne daß seine Lippen ihr Antlitz berührt hatten. El hob die Cigarre, die ihm entfallen war, nicht wieder auf. schritt bis an's Fenster. stützte die Hände an die Lehne des Stuhls, von dem sie aufgestanden war, als er kam. und starrte die rothe Damastseide der Vorhänge an. Und nm. vergingen Minuten keines von Beiden regte sich. Dann, ohne seine Stellung zu verändern, begann er wieder, in gedämpstem, von Schmerz durchzittertem Tone: Ich war gestern allerdings noch nicht so weit, wie heute. Und heute heute muß es ausgesprochen sein. Wenn Ulrike hier wäre, dann fände ich mich leichter zurecht. Und sie. sie fände vielleicht doch einen Weg. Sie, dern Leben die heiligste Liebe war, und &u der ich jetzt bete, wie sich die Niedrigkeit nn T)fm H n .v tlrioters ,mvorv ww 5 V w w w--j- " rankt!" ' , Er hob die Hände, preßte sie vor die Augen und stöhnte. Und Lora bracht das haßerfüllte Wort nicht hervor, daS ihr schon auf den Lippen schwebte: Bete nur. bete zu diesem Weibe! Bete zu der Mörderin Deiner Mutter! Bete zu der Geliebten Deines Vaters!" Sie hatte ihn immer nur ruhig gesehen, oder belebt von zärtlicher Leidenschaft. Bei seiner Arbeit war er eisern, aber sonst war er ein verliebter Thor, den es dann verdroß, daß das schöne Bild, an das er sich verloren hatte, nicht dem Ideale entsprach, das ihm Mama Ulrike vortäuschte! Sie war nahe daran, ibn zu verachten, weil er dem Zauber ihrer Schönheit erlegen war und noch immer erlag. Sefti aoer erging es igt, wie dem Voael. der unerwartet unter die Krallen eines Raubtbiers aeräth. WaZ auch in ihrem Herzen emporstieg ihre Zunae. blieb aeläbmt und während ihre Augen starr an ihm hin gen, war es ihr. als ob ihre Glieder zu Stein würden, als ob sich ein Reis um ihre Snrne legte und das Leben aus ihrer Brust langsam entwiche. An den Gelenken aber fühlte sie noch immer schmerzhast den Druck seiner Hände und auch den Blick sah sie noch immer. unter dem sie zusammengeschaudert war. Nach einer Weile, die Hände wieder auf die StublleKne stükend. fuhr er ruhiger fort: Es hat sich alles wieder verwirrt in alz toit iü's Dir saoeu fcsllk

aber es muß heute ausgesprochen sem. Ich werde für Dich sorgen, für die Deinen, besonders für Philipp, denn ich habe eine Schuld auf mich geladen, daß ich mich um Deinen Bruder nicht mehr bekümmerte. Ein einziges Wort dieses Zamboni, dieses kurzsichtigen Patrons, der immer nur den nächstliegenden Vortheil gewahrt, hat mich meinem Vergessen entrissen, und mir war plötzlich, als sähe ich den Knaben vor mir mit seinen blassen Wangen, seinem dunklen Haar, und seinen ernsten Augen, es kam mir so heiß herauf, als liebte ich ihn. wie ich Dich geliebt hätte, Lora. wie ich Dich geliebt hätte . . . . ! Aber wohin verirre ich mich wieder! Ich wollte Dir sagen, daß unsere Wege sich trennen müssen. Wir wollen auseinander gehen, ohne Aufsehen zu machen. Daß Du nichts entbehren sollst, wonach Du verlangst, habe ich ja schon gesagt, und im Uebrigen scheiden wir!" Nun wich die Starrheit von ihrem Körper. Der tödtlich verletzte Stolz

gab ihr das Leben zurück und m maßloser Erregung sprang sie auf. Auch er war ein paar Schritte vorgetreten und jetzt standen sie sich gegenüber Aug' in Auge. Du willst mir die Thür weisen?" stammelte sie. Mit welchem Recht?" Wozu die Frage? Und wozu die Empörung? Hast Du so wenig bessere Empfindung, daß Du die Antwort nicht selbst findest? 'Und was Deine Zukunft betrifft, so erklärte ich ja, daß Du nichts entbehren sollst." Sie zuckte zusammen wie unter einem neuen Schlag. Der Haß flammte ihr wieder aus den Augen und mühsam nach Athem ringend, fand sie nicht gleich ein Wort. Er sah sie an und wandte sich ab, die Lippen zwischen die Zähne pressend und mit den Händen den nächsten Fauteuil umklammernd. Ich will wissen, was Du mir vorwirfst," flüsterte sie endlich tonlos, mit fast erstickter Stimme. Ich will hören. was Dir den Muth giebt, mich so zu beschimpfen. Als ich mit Dir vor den Altar trat, da schwor ich. Dir eine gute Frau zu werden und ich bin es geblieben, ich habe nichts gethan, was diese Niederträchtigkeit entschuldigen formte, ich kann auch das beschworen Schwöre nicht." unterbrach er sie eisig, denn der Schwur wäre ebenso falsch, wie der, den Du damals ableatest. Das Gericht freilich würde Dich nicht verurtheilen, aber Du selbst müßtest es thun. Du mußtest freiwillig aus dem Hause gehen, rn dem Du nichts bist, als eine Ehebrecherin." Sie schrie auf und taumelte zurück, bis sie an die Marmorplatte des Kamms stieß, die ihre Hand fest umklammerte. So blieb sie. während er näher kam und immer noch in eisigem Tone weiter sprach: Oder willst Du es leugnen," sagte er. daß Du Dich nur verkauft hast? Daß Du mir diese gleißende Larve gabst, während einem anderen Dein Herz gehörte? Daß Deine Gedanken bei diesem anderen waren, während ich mit Dir sprach, wahrend ich zärtliche Worte an Dich verschwendete, während ich Dich küßte? Du bist schön - ja. ja, ich sehe es und Du meinst wohl, das sei genug. Du bist schön, wie eine Hexe wie ein Dämon, der Gift in das Blut mischt, daß man sich verirrt bis zum Entsetzlichsten. Aber ich habe mich noch immer bezähmt und ich werde mich auch jetzt bezahmen. Ich werde Dich Nicht todten und ich werde Dich auch nicht umarmen. Du wirst dieses Haus verlassen und wir werden uns nie mehr sehen. H;H Du mich mch: oder willst Du mich nicht hören? -Warum gehst Du nicht? Der Za ber wirkt nicht mehr. Und warum den Faden auf's neue verwirren? Die Kaufsumme wird ja doch bezahlt. Ich habe Dich ja geliebt ja. ja und fast ist es mir, als könnte ich Dich nicht lassen als Ware es unmöglich als mußte ich . . . Warum gehst Du nicht. He? Wartest Du. daß ich die Vernunft verliere? Daß . n rv" . r j rp ; je meine Ztrasl erilscyl? av ia) iaj tödte? Daß ich Dich mit diesen Händen erwürge? Er hatte seme Arme erhooen uns der Blick seiner Augen lähmte sie wieder. Und plötzlich sielen diese Arme auf ihre Schultern schwer wie Keu lenschlage seine Fingernagel krallten sich in den weißen Hals und das entsetzlich verzerrte Gesicht mit dem keuchenden Athem und den brennenden Augen näherte sich ihr, als ob es sie zerfleischen wollte. Und dann dann alltt eine Hand hinauf über ihr Kinn. ihre Lippen, ihre Wangen langsam zuckend und glühend immer langsamer und endlich' ganz schnell ber die Stirn m das schwarze Haar, daß es sich löste, ihr Gesicht übcrslu thete daß sie einen Schrei ausstieb vor Schmerz und im nächsten Auaenk'llck hatte er sie zu Boden geschleu dert und warf sich wie em Wutyenoer auf sie. Aber icfet fand er sich wieder. Er sprana auf rang nach Athem leichenblaß stöhnte er: Geh!" Und sie halb besinnungslos Blut auf den Lippen rana sich an dem Gitter des Kamms empor uno dann floh sie hinaus .... Wenige Minuten spater saß er schon in seinem Zimmer, in das er sich eingeschlossen hatte, fiebernd und aus's tiefste gedemüthigt. Unten aber huschte eine hochgewachsene Frauengestalt, tn einen dunklen Mantel und em schwar zes Kopftuch gehüllt, durch den Vor garten auf die Straße ein Gesicht, wie das einer Leiche, mit Augen, die irr in die Nacht spähten 20. Als die ??rühsonne ihre ersten Strahlen m Heinrichs Zimmer warf, fand sie dielen schon emsig bei der vxi beit. Er kielt aroße Abrechnung mit der Vergangenheit und hatte damit ben i , ' , .tl.fj, aonnen. den nvaii Kincrcnicioii laden in zwei Theile zu sondern. Links lag ein kleines Häufchen, bestehend aus Farben und dergleichen meyr, rechlö hatte er aus Cotillonorden, Pyologravbien. Kneiv,eitunaen. Damenspenden. Bierziivfeln. VarkumetuiS. und Fragmattn Vaul de ßcckffri üomnt ewe

Art babylonischen Thurms errichtet. Nun wurde das kleine Häufchen sorgfältig in die Schubladen vertheilt, der babylonische Thurm wanderte in den Ofen und dann wurde das Zimmer weiter durchmustert. Als er die Cognaeflasche bemerkte, war er schon im Begriff, sie aus dem Fenster zu schleudern, aber er besann sich wieder, lächelte und stellte sie an ihren alten Platz. Erstens," sagte er, könnte ich inConflikt mit der löblichen Polizei kommen und zweitens kostet Cognac Geld und der Mensch, der am Morgen gesund ist, kann bereits Mittags einen schwachen Magen oder gar die Influenza haben. Also immer mit Vernunft das ist die Hauptsache." Dann nahm er das große Reisbrett. legte es auf den Tisch, und j tzt wu.d: sein: M'ene wi.der e'.nster. Er hatte die Randzeichnungen bemerkt die Porträts Lora's und nach einer Weile schnitt er eines d.'rselben heraus und verwahrte es in seiner Brieftasche. Das große Blatt aber wurde durch ein paar kräftige Schnitte abgelöst und im nächsten Augenblick wanderte es auch in den Ofen. Ich werde in meinem ganzen Leben seilt Parlamentsgebäude in frühgothischem Stil bauen," sagte er. Mit all dem unnützen Schnack muß es jetzt auch ein Ende haben . . . So . . . Und jetzt wollen wir mal ein hübsches Inserat aufsem .... oder vielmehr gleich zwei. e:ne Zeugnisse sind ja so ziemlich in Ordnung und vernagelt bin ich nicht . . es wird schon gehen, auch ohne das

große Examen. Der verdammte Kerl schnarcht noch immer. Volderauer Vol . . .der ...auer!" Herr Volderauer ließ sich aber nicht stören und Heinrich setzte sich vor den Tisch und schrieb eine Weile. Plötzlich klopfte es an der Thür und die Hausfrau im himmelblauenSchlafrock trat ein. Ich hörte Sie schon herumarbeiten, Herr Skram," sagte sie, und da dachte ich, es könnte wichtig sein. Der Brief hier ist im Kasten gelegen, als ich die Brötchen holte." Die Frau ging wieder und Heinrich betrachtete verwundert das Couvert. Er sah einen fremden Poststempel und erkannte doch die Handschrift feines Vattts. Der Alte hat ja noch sein Kofserchen bei mir was bedeutet denn das?" Nun öffnete er und las das solgende: Mein lieber Heinz! Ich schreibe Dir dieseZeilen auf dem Bahnhof, wo ich den Berliner SchnellKUg erwarte. Ich fahre jedoch nicht nach Berlin, fondern steige nach Hambura um. Dort werde ich mich nach New Aork einschiffen. Es geht ja nicht anders, aber ich habe Dir verziehen und bitte Dich nur, zu meinem lieben Walther zu gehen und ihm die Sache möglichst gut beizubringen, damit es nicht ietzt , schon Larm gibt, was mir unangenehm wäre. Ich sah mich nämlich leider gezwungen, einen Vertrauensbruch an ihm zu begehen und die Summe von Mark 39,732 es ist dies das Kapital, das Ladenburg Deiner Cousine Trix hinterlassen" hat , instweilen an mich zu nehmen. Drüben wird es mir ohne Zweifel gelingen. fold emporzukommen, und das fte Lebenszeichen, dasWalther von mir erhalt, wird eme Anweisung auf diese Summe nebst Zinsen sein. Inzwischen hat er ja seine so gut verheirathete Tochter Lora, und die Familie wird gewiß keine Noth leiden. Trotzdem ist es mir sehr peinlich, daß es so kommen mußte, und ich kann Dich nicht ganz freisprechen von jeder Schuld, wenn ich Dir auch verzeihe und in einem Augenblick kein hartes Wort sagen mag, da ich vielleicht für immer von Dir gehe. Möge Dich das Leben nie vor solche Conflicte stellen, wie sie Deinem Vater schieden waren, und dann, mein Lieber . . . ich hoffe zuversichtlich, daß Du Dich überhaupt gut durchschlägst, Du bist ja auch alt genug, um jetzt Deinen eigenen Weg zu gehen. Laß nur die Dummheit mit Lora und überhaupt alle derartigen Dummheiten, , denn es sind die größten, die wtr machen können. Und nun lebe wohl und sei herz- ?! t 1 . na) gcgrußi von meinem unglücklichen Eduard Skram." lgo?.seung folgt.) Vorspann-Motorwagen. Dem Fortschritt unserer Zeit ent sprechend, nimmt die Anwendung von Motorwagen täglich zu und besonders in Frankreich scheint die Verwendung des Pferdes als Zugkraft nur mehr kurze Dauer zu haben. Nur einen Vorzug besaß das Pferd noch vor dem Automobile in dem Auge des Spieler": man vermochte mit seiner Hilfe so leicht das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. Vormittags war der Gaul vor den Gemusekarren oder den Metzgerwagen gespannt und hals das liebe Brot erwerben, Nachmit l I . L IS . tags lraoie er sioiz vor oer Kaminen kutsche im Bors-, ohne daß seme ple bejische Vormittagsrolle zu erkennen war. Die bisherigen Construktionen der Motorwagen waren aber solcher Art, daß sie nur emem leicht erkennba ren Zwecke dienten. Die Anschaffung mehrerer solcher Wagen ist aber be kanntlich eine sehr kostspielige Sache, auch fehlt zumeist der Raum für sie. Um dem entstandenen tiefgefühlten Bedürfniß" abzuhelfen, construirten die beldenTechnlker Amiot und Peneau kurzlich einen Petroleummotor, der eigentlich nur das Vordergestell eines WaaenS ist. Zu diesem werden den Käufern verschiedene Ergänzungen ge liefert, die, nach Wunsch zusammenge stellt, Omnibus.Jagdwagen, Familienkutsche, Gemusekarren oder Metzgerwa gen ergeben. Die Umwandlung kann durch leichte Handgriffe m wenigen Minuten geschehen. Der Preis ist na türlich nur für den .Vordertheil hoch während die verschiedenen Resttypen weit billiger sind, als die von Pferden aezoaenen Wagen. Bezüglich der Si cherheit haben die bereits angestellten praktischen Fahrversuche zwischen PaNö und Dteppe volle Bürgschaft $tct fex

Wette auS Natur nd Heilkunde. Ueber den Ursprung der Elektricität in der Atmosphäre hat der Pariser Gelehrte Pellat der französischen Physikalischen Gesellschaft eine

wichtige Mittheilung gemacht. Man hatte schon vor einiger Zeit beobachtet, daß der Wasserdampf, der infolge der Verdunstung dem Erdboden entsteigt, der Atmosphäre eine ziemlich bedeutende Menge von Elektricetät zufübrt. Indessen war diese Wahrnehmung bisher noch in Unsicherheit geblieben, da es nicht gelang, einen Beweis durch das Experiment zu liefern. Dies ist jetzt dem Physiker Pellat gelungen. Er hat zwei flache Schalen aus Messing benutzt, deren Metall er mit Elektricität lud und isolirte; die Elektricitätsmenge jedes dieser Gefäße konnte durch ein Elektrometer ständig gemessen werden. Das eine dieser Geräthe wurde mit Wasser gefüllt, das andere blieb leer, und so wurden beide 1$ Stunden lang bei gewöhnlicher Temperatur in Ruhe gelassen. Am Ende dieses Zeitraumes stellte sich heraus, daß die mit Wasser gefüllte Schale den größten Theil ihrer elektrischen Ladung verloren hatte, während die andere ihre Elektricität bis auf eine kaum merkbare Einbuße behalten hatte. Diese Thatsache kann nicht anders erklärt werden, als durch die Annahme, daß der Wasserdamvf. der aus der gefüllten Schale verdunste te, die Elektricität mit sich nahm. Dadurch wird der Scbluk nabeaeleat. daß auch der von der Erdoberfläche aufsteigende Wasserdampf sich der dem Erdkörper anhaftenden Elektricität bemächtigt und sie der Atmosphäre mitICtfl I 1 Ja k" iylltl. vxn wenerer zewels ?ur oie Richtigkeit dieses Sanes ist darin m hen. daß der elektrische Zustand der Erde während der wärmsten Stunden des Tages am schwächsten ist, weil dann eben die Verdunstung der in der Erde enthaltenen Feuchtigkeit am stärksten ist. Da der Ursprung der atmosphärischen Elektricität seit wahren eine der meist umstrittenen physicalischen und meteorologischen Fragen bildet, so ist der von Pellat gelieferte Beitrg von besonderer Wichtigkeit. Uebrigenö machte der Gelehrte noch darauf aufmerksam, dak der auS Sckornsteinen in die Luft entsandte Rauch ebenfalls ein ansehnlicher Elektncnatstrager ist, und zwar ist der Rauch gewöhnlich mit negativer Elektricität geaden. Färbung ohne Färbst off e. Ueber diesen scheinbaren Widerpruch bringt die Pariser Revue Gnsale de Chimie pure et applique" einen höchst interessanten Artikel des Chemikers Olivier Glotin. Dieser Arikel geht von dem physikalischenStandPunkt aus, wonach Farben einmal durch Farbstoffe, dann'aber durch die sogenannte Interferenz" entstehen onnen. Unter diesem Namen faßt man in der Physik alle diejenigen Farben - Erscheinungen zusammen, die tets dann wahrgenommen werden, wenn Lichtstrahlen durch ganz dünne Schichten eines Körpers dringen, oder von dünnen Lamellen wieder zurückgetrahlt werden. Ein hinlänglich beannteS Beispiel dieser Art bieten uns die Seifenblase, der Flügel eines bunt chillernden Schmetterlings, die Newonschen Farbenringe. Derartig dünne Lamellen kann man nun auch künstlich n großer Menge darstellen, indem man die Fläche eines Körpers, z. B. ein Blatt Papier, mit einer bestimmten Collodiumlosung übergießt. Man kann o leicht ein buntschillerndes Papier darstellen, welches aber ziemlich theuer wird und dessen Farben vollständig dem Zufall unterworfen sind. Dem Professor Charles Henry, Director des Laboratoriums für Physiologie der Sinnesorgane an der Sorbonne, ist es gelungen, das Problem: Wie erhält man widerstandsfähige, dauernde, beiebig buntschillernde Papiekfarbungen ohne Anwendung von Farbstoffen?" zu osen. Professor Henry wendet besonders eine Lösung von Terpentin- und Dammarharz, sowie Asphalt in Benzin und anderen nicht wasserlöslichen Kohlenwasserstoffe an und erhält dadurch ganz dünne Lamellen, deren Färbungen beliebig varurt, abgeändert oder verstärkt werden können. Die Umhüllung der kleinen Lamellen ist etwa 40 Mal stärker als diejenige einer Seifenblale. Eigenartige Unters uchung. Eine genaue chemische Untersuchung unserer Lebensmittel ist gar keine einfache Sache, und wer eine solche Uperation hat vornehmen sehen, wird es begreiflich finden, daß die Chemiker stets beschäftigt sind. die Untersuchunasmethoden für unsere gebräuchlichsttN uno wicyiigsien eoenvmillct .. y n r : o iiA.r mehr u. mehr zu vereinfachen. Selbstverständlich darf die Vereinfachung nicht darauf hinauslaufen, daß dteun tersuchung ungenau wird, sondern es " rr W! ! Tl. m.fi,., Wit.I MUNen auaj oic uciiiiyucii ciiunuiyci lc der zu prüfenden Gegenstände ermit telt werden. Bei der starken Versalschung der Biere bemüht man sich auch. möglichst einfache und doch genaue Bierprüfungen ausfindig zu machen, und so hat jetzt ein Chemiker den merkwürdigen Vorschlag gemacht, das Bier auf seine Bestandtheile überhaupt nicht mehr chemisch, sondern PhYsika lisch zu untersuchen. Bekanntlich än dert ein Lichtstrahl, der aus der Luft in einen anderen durchsichtigen Korper, wie Wasser. Glas u. s. w. tritt, seine Richtung und für jeden Körper ist die Größe dieser Richtungs-Veränderung charakteristisch. Wenn al o ein Licht strahl aus der Luft in Wasser übertritt, erkält r eine andere Ricktunasveräni im GöönUlt sitzt im Olnt. Newes Olut bedeutet reine Haut. Ohne diese keine Ochönheit. Cakea retö, Candy Cathartie reinigen dat Olut, kräftigen die Leber und entfernen alle? Unreine auk dem örper, ffanaeu Gic heute au, yusteln, 0e föoure, Messn und so Vetter zu vertreiben. Oüönhett für 10e. 3n

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Gloster, Miss., 6. Jan. Ich bin seit drei Jahren verheirathet und habe keine Kinder. Ich gebrauche Wine of Cardui und kann schon Besserung wahrnehmen. Ich erwarte bald größere Resultäte. Frau Jda Nehland.

Mui . Die Natur erzeugt keine mangelhafte Menschen. Wenn eine Schwäche oder Mangel an Kraft vorkommt, dann liegt der Fehler an den Personen selbst oder an ihren Eltern. Die Fortpflanzungsfähigkeit geht häufig durch Krankheitsanfälle unterscheidenden weiblichen Organe temporär verloren. Solchen Eheleuten ist kein gurrendes und plapperndes Baby beschieden. bis die Krankheit überwunden ist. Die entkräftigenden Einflüsse und Schwächezustände zu überwinden und gänzlich zu bannen, ist nicht schwierig. Eine Frau braucht nur Wine of Cardui nach Vorschrift zu nehmen. Er wird die Fortpflanzungsfähigkeit wiederherstellen, und an statt eines einsamen, leblosen Heims, wird sie in Kurzem das kindliche Gelächter erschallen hören und die weiche, liebkosende Beruhigung der Babyfinger an ihren Wangen verspüren. Ihre Schwangerschaft wird verhältnißmäßig frei fein

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in m E ü i i ! 3 3 L 291 3fcjj&3kito45 )eruna. als wenn cr in Alkohol übergetreten wäre, und beim Uebertritt in eine Mischung von Alkohol und Wasser . . ... . . .. t v an!. wiver tmt anoere, c nacu ucm ua schunasverbältnik wechselnde. Der neue Vorschlag geht nun darauf, durch die Größe der Ablenkung des Lichtstrahls eim Uebertritt in Bier zu prüfen, wie viel Alkohol und wie viel Extractivstoffe es enthält. Die vorläufig damit angestellten Versuche ermuthigen infolge der dabei erzielten Genauigkeit dazu, bei dieser Bieruntersuchung zu bleiben. Landwirthschaftliches Frauen studium. ; Die Bemühungen der russischen Frauen, die Möglichkeit eines geordneten Studiums der Landwirthschaft zu erhalten, sind neuerdings von Erfolg gekrönt. Schon im Jahre 1869 wandte sich die Tochter eines reichen russischen Gutsbesitzers, die im Ausland ihr landwirthschaftliches Studium gemacht hatte, - an die Petrow'sche landwirthschaftliche Akademie mit der Bitte, sie zur Fortsetzung des Studiums in dieser Akademie zuzulassen. Der Akademievorsteher wandte sich mit dieser Angelegenheit an daS Ministerium, das jedoch die Erlaubnißverweigerte. Einzelne Versuche wiederholten sich, aber stets erfolglos. Im Jahre 1876 ergriff eine Russin die Initiative, eine landwirtschaftliche Schule sür Frauen zu eröffnen. Nach langen Untekhandlungen und langem Bemühcn zelang es endlich, im Gouvernement Kiew eine mittlere landwirthschaftliche Schule für . Frauen und im Gouvernement 2wer eine sür Frauen und Männer zu errichten. In beiden' Schulen ist das

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von Leiden, und die Geburtsschmerzen bedeutend verringert werden durch diesen vegetabilischen Wein. (g$MM p l Ih 5 t l 5 Redakteur Ih i Renovator z heftigen Anfall von Grivve und bin seitdem l ih t h 5k 5 Ih l 55 55 h Ä O O O C C. o 1 Schneidet die auS Coupon 5o. 16 L' IU I und schickt mit Order irves einzelne t ab 10

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ß U - 298 . 22. St. Chicago. Hauptaugenmerk aus die' Milchwirthschaft. Bienenzucht. Gartenzucht etc. gerichtet. Damit begnügte man sich aber nicht. Im Jahre 1891 veröffentlichte der bekannte Professor I. A. Stebut eine Schrift unter dem Titel: .Bedarf die russische intelligente Frau svecieller landwirtschaftlicher Kennt nisse?" Diese Schrift wurde von den Freunden dieser Bewegung in vielen Eremvlaren in allen Enden viunianos verbreitet und fand überall warmen Anklang. Auf dem Eongresse der .Professiönellen Bildung" im Jahre 1896 warf Professor Stebut diese Frage wieder auf und fand lebhaften Beifall. Ein Comite wurde aediidet. das im Verlaufe des nächsten Jahres einen Entwurf einer höheren landwirthschaftlichen Schule für Frauen ausarbeitete und dem Ackerbaumisterium unterbreitete. Die, Tage ist nun dieses Project vom Ministerium für Ackerbau und Domänen genehmigt worden. Sofort wurde es auch in vielen Exemplaren verbreitet. Auf Grund der lebhaften Agitation, die nunmehr auch in Versammlunaen entfaltet wurde, ist bereits die Gründung einer solchen Schule beschlossen worden. VonErawfordsville. Ind.. wird über .'einen Ehescheidungöfall 5?olaendes berichtet: In ihrer Scher dunasklaae behauptet ??rau Mattie Stephens, ihr .Gatte habe sie mit aller Gewalt zwingen wollen, Glasstucke und Teppichnägel zu verschlucken. Stevbens batte eine solche. Leistuna in ei nem CircuS bewundert und wollte seine Klau daraufhin ebenfalls m tu nem .ffreak" ausbilden, um eine werthvolle Erwerbsquelle an ihr zu tzaben.

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