Indiana Tribüne, Volume 22, Number 248, Indianapolis, Marion County, 27 May 1899 — Page 2
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Erschentt Täglich und Somtts Vte tägliche, Tribüne" kostet durch lenXtlgtt J etb per Woche, die ZontagS.Triba'I ttntt per kZoche. veide ,ufnr 1 Cent in IS Gents per Vtsntt. Per ußerhalS ci Stab plgeichi Im raIikth Z M pi Öt. Cfftot 18 Qüv laHama Ca Indianapolis, Ind., 27. Mai 1899. Dlei?che St. Petri in Metz. . Auf der Citadelle in Metz ist durch die Ausgrabungen und Untersuchungen, Zit auf Anregung der Gesellschaft für lothringische Geschichte und AlterthumZkunde der Baurath Knitterscheid in der letzten Zeit vorgenommen hat, in der ehemaligen Abteikirche St. Peter die älteste christliche Kirche nördlich der Alpen festgestellt worden. Nur der Kern des Doms zu Trier ist älter, aber bekanntlich gehen über dessen ursprüngliche Bestimmung die Ansichten noch sehr auseinander. Die zum großeren Theil erhaltenen Umsassungsmauern der auch an ihrem jetzigen Bauzustande wohl erkennbaren drei fchiffigea Basilika, die seit mehr als drei Jahrhunderten profanen Zwecken und gegenwärtig hauptsächlich als Brieftaubenstation der Festung dient, stammen spätesten aus demAn fange des siebenten Jahrhunderts. Vielleicht sind sie roch erheblich älter. Die gefundenen Ziegelstempel deZ Adieutex weisen auf das vierte Jahr hundert, aber möglicherweise sind die betreffenden Ziegel beim Abbruch alte rer Bauten gewonnen und wieder verwandt worden. Nach den Angaben der Schriftsteller ist die Frauenabtei St. Pierre aux Nonnains 613 oder 620 gegründet worden. Um 890 stellte Bischof Adalbert II. Kirche und Kloster, die auS unbekannter Ursache verfallen waren, wieder her. Erstere wurde nun eine romanische flachgedeckte Basilika, deren Hochwande aus Pfeiler- und Bogenstellungen neu errichtet wurden. In die Fundamente dieser romanischen Pfeiler sind damals barbarischerweise die Bestandtheile einer altchristlichrnerovingischen Steinschranke eingebaut worden, welche in der ersten Kirche zur Trennung des Altarraums vom Langhause oder auch der Sänger vom Bolke gedient haben wird. Diese Schrankensteine sind jetzt mühevoll, aber mit ungeahntem Erfolge wieder herauSgebrochen wden. Es ist hier ein Schatz von altchristlichen Steinbildwerken zutage gefördert, wie er in Deutschland und Frankreich nirgendswo auch nur anriäheriid seinesgleichen hat. Ja, selbst in desjenigen Ländern, in welchen die altchristliche Kunst sich mehr bethätigen konnte, also in Italien, Syrien und Nordafrica, wird man gleich gut erhaltene Werke in dieser Anzahl kaum irgendwo zusammenfinden. Außer zwei Grabsteinen, die ebenfalls von hoh Wichtigkeit sind (der eine hat ein eingeritztes Kreuz von alter Fassung, der ankere d und w neben einem Kreuze), sind etwa 30 Bestandtheile der erwähnten Schranke gewonnen worden. Theils sind es Steinpfosten, theils Füllungsplatten, welche mit Nut und Feder ineinandergriffen, etwa 1 Meter hoch waren und auS feinem weißen Jurakalkstein bestehen. Dargestellt sind Gitter- und Rautenmuster, Kreuze, Bögen auf Säulen, Pflanzengewinde, aus Kelchen oder Basen hervorkommend, Gewebemuster, eine Christusfizur zwischen Pilastern mit Giebeldreieck und vor allen Dingen Schlangenverschnürungen der verschiedensten Art. Diese Schlangenbänder sind ganz besonders bemerkenswerth, weil sie der germanisch - nordischen Kunst entlehnt sind und den merovingischen Einfluß auf die hier vorliegenden Kunstleistungen darstellen, die im Uebrigen mehr an ähnliche Werke in Rom und Ravenna erinnern. (Am bekanntesten ist die Darstellung der Schranken in San Elemente in Rom.) Außer den Steinbildwerken sind in derselben Kirche mittelalterliche Fußbodenfliesen aus gebranntem Thon gefunden worden, welche an und für sich ebenfalls einen glücklichen Fund bilden, wenn sie auch gegenüber oem besprochenen sowohl hinsichtlich ihrer Bedeutung als auch ihres Alters zurücktreten. Dann sind an figürlichen Darstellungen vorhanden: zwei mit eingelegten Lanzen im Turnier einherspren7gendeRitter, Gegenstücke von guter Er- - Haltung, zwei im Gespräch befindliche . Figuren zwischen Säulen unter Kleeattbögen, ein von zwei Hunden gehetzterhirsch, ein im Gebüsch einherschreitender Löwe, ein Fabelthier, ein trappenartiger Vogel im Kreise, zwei adlerartige Vögel zu beiden Seiten eineö Baumes ebenfalls im Kreise. In letzteren erkennt man das Motiv der BaumverehrunA durch Thiere, das von den ältesten Zeiten der Kunst bis über das Mittelälter hinaus von größter Wichtigkeit für alle Ornamentik gewesen ist. Die Abteikirche St. Peter wurb im 15. Jahrhundert gotisch umgebaut, was sich hauptsächlich darin äußerte, daß man die Seitenschiffe mit Kieuzgewölben auf Wandsäulen bedeckte. Bei der Belagerung durck Karl V. 1552 wurde das Gebäude theilweise eingeschossen; eine Anzahl Kugeln aus dieser Beschießung fand sich im Schutt vor. Als Kirche ist der Bau nicht wiederberaestellt worden, denn bereits 1556 wurde mit der Citadellenanlage begonnen und ein paar Jahre später das Kloster in die Stadt verlegt. Nachher richtete man das notdürstia wie'derhergestellte Kirchengeöaude als militarisches Magazin ein, was es bis auf den heutigenTag geblieben ist. Für die Kunstgeschichte ist die Wichtigkeit des BaueS an und für sich ein: ganz hervorragende; sie wird nocb erhöht durch die Steinöildwerke, welche ohne Zweifel der Merovinerzeit angehören und Licht in ein Gebiet der heimischen isiuns werfen, daS unS biShn sehr durafcax.
Vrlksvermehrung in Europa
Ueber die Bevolkerungszunahme der verschiedenen europäischen Staaten hat der italienische Statistiker, Bodio, eini- . r t. r rI ge avellen entworfen, vie sur vericyiedene Arbeiten über Volksvermehrung den Grund gelegt haben. Reiht man die Staaten nach ihrem Vevölkerungszuwachs (auf 1000 Einwohner) an einander, dann erhält man nach den Bodioschen Aufstellungen folgende Abstufung: Die Bevölkerungszunahme ist am größten im europäischen Rußland, dann kommen in absteigender Reihe Ungarn, Serbien. Rumänien, Oesterreich. Deutsches Reich, Italien, Spanien. Finland, Portugal, Holland, England und Wales, Schottland, Dänemark, Norwegen. Belgien.Schweden, die Schweiz, Griechenland. Frankreich und Irland. Deutschland gegenüber kommt von den Staaten nrn höherer Volksvermehrung nur Rußland in Betracht; Deutschland muß außer ihm im nordwestlichen Europa schließlich durch die Masse seiner Bevölkerung Alles überholen, und es müßte im Lause der Zeit auf der Erde ebensoviel Deutsche alsEngländer geben, wenn diejenigen Deutschen, welche daö engere Vaterland verlassen, bis dahin es gelernt haben, auch fern von ihm wie die Englander, ihre deutscheElgenart zu bewahren. Eine Erscheinung. die an den Bodioschen Aufstellungen besonders auffällt, ist, daß sich bei allen Völkern, mit Ausnahme von fünf, ein allmäliges Herabgehen der Geburten bemerkbar macht. Am stärksten ist das bei England mit Wales der Fall. wo der jährliche Coesflaent 0.306 aus 1000 beträgt; in Schottland, dessen Geburtsziffer viel schwacher ist, nur um 0.233 : 1000. Ein wenig nach England und Schottlanv und vor Jrland kommen Holland und Deutschland: alle beide mit einem Abnahme coefficienten von 0,244 : 1000. Ihm folgt Belgien mit 0.239 : 1000. Dann geht die Reibe über Griechenland (0.209) nach Frankreich, dessen Geburtsziffer, an sich schon außerordentlich niedrig, sich trotz aller Erörterungen.Rathschlage und staatlichen Be günstigungen alljährlich statt der herbernesehnten Erhöhung im Mittel noch um 0,178:1000 stetig verringert. Selbst in dem sonst so vermehrungskräftigen Rußland macht sich (unter der Einwirkung fortschreitender Civilisation?) eine kleme Abnahme der Geburten (0.158:1)00) bemerkbar. In Schweden belauft sich die lahrlicheBerMinderung auf 0.147:1000, in Norwegen dagegen werden von Jahr zu Jahr mehr Kinder geboren. In der Schweiz fällt die Geburtsziffer jährlich um 0,128, in Finland um 0.213. Unter 0.1 auf 1000 stehen Dänemark (0.78). Oesterreich (0,076), Rumänien (3.033) und Ungarn (0.024:100). In aufsteigender Richtung bewegt sich die Geburtsziffer in Italien (0,083: 1000). Spanien (0.040). Serbien (0,17). Norwegen (0,12) und auch in Portugal (0.475). Die Frühstückstafel des Briten. Ein loyaler Sohn Albions stellte unlängst mit tiefer Melancholie die erschütternde Thatsache fest, daß alle jene schmackhaften Dinge, die er auf seinem Frühstückstisch zu sehen gewohnt ist. die Erzeugnisse fremder Länder sind und meist aus fernen Welttheilen zu ihm kommen. Sein zartes Weißbrod wird hauptsächlich aus amerikanischem Weizen gebacken, seine Butter ist das Product normannischer, dänischer und australischer Milchwirthschaften, die frisch gelegten" Eier, an denen er sich delektirt. stammen von den Hühnern Deutschlands oder Rußlands und die dünnen, knusperig gerösteten Scheiben Speck, die er dazu verzehrt, rühren unzweifelhaft von den Seiten eines Schweines her, das in Canada bezw. im Yankeelande das Lkht der Welt erblickte. Die saftigen Hammelcotelettes verdankt der Engländer den Schafen Neuseelands und seine unentbehrlichen Steaks den in Argentinien ihr Dasein fristenden Ochsen. Der britische LandWirth hat alle Ursache zur Unzufriedenheit. denn seit Kurzem ist zu den vielen internationalenNahrungsmittellieferanten noch ein neuer hinzugekommen, mit dem man rechnen muß. Sibirische Butter ist der jüngste in England eingeführte Importartikel, der heute kaum noch aus einem breakfast table" fehlt. Diese äußerst wohlschmeckende und fetthaltige Butter Wird auf den seit der Erbauung der transsibirischen Eisenbahn und des von Capitän WigginS eröffneten Seeweges durch das arktische Meer zu den großen Flüssen Sibirienszum Aufblühen gelangten Farmen im Westen deö asiatischen Rußlands zubereitet und geizt direkt über Petersburg nach Kopenhagen, Hamburg und London. Der Ort Kurgan im Gouvernement Tobolsk hat im Jahr 1893 allein das respektable Quantum von 3.300.000 Kilogramm Butter erportirt. SausepmmentS. In seiner letzten Jmmatriculationsred behandelte der Rector derUniversitat Bonn daö für alte und junge akademische Bürger girier) interessante Thema des Suufcomments-. Er sagte u.-A.: Bn gleicher Gelegenheit wie der heutigen habe ich schon den deutschen Studenten !n Schutz genommen gegen den Vorwurf, daß seine Sitten verroht seien.- Ich nehme es nicht zurück, nachdem neue Angstschreie ausgestoßen sind über die Trinksitten unserer Studenten, auö denen man die Gefahr einer völligen Entartung der sogenannten gebildeten Stände befürchten zu müssen glaubt. Der Saufcomment ist nicht von den Studenten erfunden worden. Die Deutschen soffen, das müssen wir als historische Thatsache hinnehmen, schon nach Regeln, bevor es Tacttus gemerkt hat. Aber die Thatsache, daß das deutsche Volk, trotzdem es das Trinken zum Cultuö gemacht hat, doch immer noch thatkräftig und denkfähig geblieben ist. sagt unS o& tz!kKr Suite od der .Cta
meni an Pch doct) nicht beschuldigt werden darf für die moralische geistige und körperliche Entartung, die auS den Zuchthäusern und Irrenanstalten heraus schreit. Nach meinen persönlichen, recht traurigen Erfahrungen ist ein großer Theil von Studenten, der durch daö Saufen völlig verkommen ist, nicht das Opfer des Saufcomments, sondern ist ohne alle Regeln durch Suff nach eigener Wahl und Qual zugrunde gegangen. Gegen Regelung des Trinkenö im geselligen frohen Kreise läßt sich nichts einwenden, es müßte denn sein, daß man fanatischerweise den Genuß geistiger Getränke an sich derdämmt. Alle Genüsse des Lebens sucht man in Regeln und Formen zu brin-
gen, und in den Trinkregeln steckt auch Zauber und Reiz, tok in den Regeln der Poesie, der Musik und der bildenden Künste. Und wie in der Poetik der Rhythmus und d!e Gliederung, die Metrik, dem trägen sprachlichen Wortschätz Gefügigkeit und Beweglichkeit verleiht, kann auch die Metrik des Trinkens Fluß und Bewegung, eine geistige Mobilmachung in daö gesellige Leben der Kneipe, auf welches die Studenten angewiesen sind, hineintragen. Aber Metrik ist die Kunst des MaßHaltens, nicht die Zucht der Maßlosigkeil. An diesem Punkte setzt die Kritik ein. In den letzten Jahrzehnten ist ein Saufcomment ausgestaltet iib sur viele studentische Vereinigungen als obligates Gesetzbuch gedruckt worden, der eine solche Fülle von unfläthigem Zwang ohne Sinn und Verstand, ohne Witz und Humor enthalt, daß er als ein Product des reinen Blödsinns erscheint und nicht einmal in der Laune des Rausches entstanden sein kann. Es ist kaum begreiflich, daß der Student, der so stolz und eifersüchtig auf seine akademische Freiheit ist, sich zum Sklaven eines solchen sinn- und inhaltlosen Saufzwanaeö machen läßt. Nicht blos seine Stanoesehre, die er nicht leicht von einem Anderen antasten läßt, gibt er preis, sein leibliche, und geistige Gesundheit opfert er geschmacklosen Formeln, die ihm selbst den Geschmact am Trinken verderben. Und das nur aus Renommisterei! Das, was man Studentenleben nennt, spielt sich nicht in den Hörsälen und am Studirtisch ab, sondern zum großen Theil in den geselligen Vereinigungen aus der Kneipe. ES ist das ureigenste Product der Studenten selber, und es ist begreiflich. daß sie sich darin nicht gern beeinflussen lassen. Aber auch dieses Leben muß doch auch einen geistigen Inhalt haben, wenn es den Studenten selber nicht öde und leer vorkommen soll. Niemand wird verlangen, daß Sie sich wie die Philister an den Biertisch setzen sollen, um sich über die Tagesneuigknten zu unterhalten. Auch auf Fachsimpelei ist kein besonderer Werth zu legen. Sie haben das Recht, sich Ihr Leben und vor Allem Ihr Kneip leben zu verschönen durch Formen und Verzierungen, die ihrem eigenen Geist und Witz entsprungen sind und den Frohsinn erhöhen und regeln. Aber regeln heißt auch zweckmäßig machen. Zweckmäßig ist das Trinken zur Belebung und Erfrischung des Organismus, es erweitert Herz und Sinn. Und zweckmäßig ist S, wenn es zur Erheiterung und Gesundung des gesellschaftlichen Organismus beiträgt. Aber zweckmäßig ist es nicht mehr, wenn es durch Zwangsregeln das Kneipleben zu einer rohen Saufschlacht gestaltet, aus welcher die Füchse als Bierleichen herausgetragen werden und allabendlich der biersichere Fuchsmajor als Siegesheld hervorgeht, um wegen seiner Tyrannei von den Burschen gelobt oder nur noch belallt zu werden. Ich weiß, meine Herren, daß viele Corporationen den wüste? Saufzwang nie eingeführt hatten und daß einige, die Abgeschmacktheit desselben einsehend, ihn in den letzten Jahren wieder abgeschafft haben. Möge daö gute Beispiel allseitige Nachahmung finden! Unsere Nation braucht Männer, keine Biergreise." Seschwindigkelt, keine Hexerei. ..Mit welcher Thatkraft und Schnelligkeit in England für das schaulustige Publikum gearbeitet wird, hat neulich wiederum das Londoner Palace-Thea-ter, eine der größten Varietätenbühnen, beviesen, die namentlich auch sich durch ihre kinematographischen Leistungen hervorthut. Um 3z Uhr Nachmittags wurde jüngst das' große NationalRennen, die berühmteste Steeple Chase der Welt, in Liverpool geritten, und am selben Abend sahen die Zuschauer in London im. Palace - Theater das aufregendeSportereigniß sich vor ihren Augen abspielen. Wie das möglich gemacht wurde, erzählt nunmehr in der Fachschrift Photograph H:rr George W. Joneö, der Gehülfe des . leitenden Photographen, bei dieser Gelegenheit: Herr Dickson und ich, schreibt er, gtngen am Tage vor dem Rnen nach Liverpool. Wir thaten zunächst die nöthigen Schritte, um unsere Camera und. alles sonst Nöthige in einem GePackwagen auf. die Rennbahn schaffen zu lassen. Dann verständigten wir uns mit einem Manne, der erklärte, das schnellste Pferd in Liverpool zu besitzen, damit er unS sofort nach Beendigung des Rennens von der Rennbahn nach dem Bahnhof fahren follte, um dort den nach London abgehenden Zug zu .erreichen. Wir hatten vorher von der Nordwestbahn des Versprechen erlangt, für uns einen besondern Wagen anzuhängen, den wir an einem Ende als Dunkelkammer absperrten und einrichteten. Hier waren alle un sere .Porrichtungen und Bedürfnisse für.die Entwickelung der Aufnahme bereit. Dieser Wagen ging mit dem selben Zuge wie wir nach Liverpool und wurde an den Bahnsteig herange schoben, um am nächsten Tage für uns bereit zu sein. ; Am Morgen des Ren nens sprachen wir außerdem mit dem Betriebsleiter der Nordwestbahn ab. daß der Zug nach London fünf Minuten und im äußersten Nothfall zehn Minuten auf uns warten würde. Die Jockeys waren Nachmittags um 3 Uhr 30 28fe auL drrLnn btiM und
um 3 Uhr 35 Min. erfolgte der Stark. Wir nahmen das Bild auf. als die Rennen den Bogen machten und dann den großen Wassergraben nahmen. Sobald das überstanden war. nahm ich die Aufnahme heraus, steckte sie in eine Reisetasche und machte dann mit Herrn Dickson einen nachträglich? scharfen Wettlauf quer über die Bahn. Gerade draußen vor dem Eingange stand der Mann mit dem schnellsten Pferde in Liverpool und erwartete uns mit einem leichten Wagen mit Gummirädern. Er hatte ein Taschentuch um den Arm gebunden, damit wir ihn schon von weitem unter der Menge der anderen Kutscher erkennen konnten. Wir sprangen in den Wagen und fuhren um 3 Uhr 45 Min. los nach dem Bahnhof Limestreet. Es blieben uns gerade 20 Minuten für fünf Meilen bis zur festgesetzten Abfahrtszeit des Zuges. Wir trafen um 4 Uhr 7 Min. ein und hielten somit den Zug nur zwei Minuten aus. In unserem Wagen erwarteten uns zwei weitere Personen, unser regelmäßiger Entwickele? und sein Gehülfe. Die Vahngesellschaft hatte uns zwei 9 .Fuß lange Wasserbecken in den Wagen gestellt. Wir hatten überhaupt alles, was wir brauchten, gerade als ob wir in unserem Atelier gewesen wären. Die Auf nähme wurde zunächst entwickelt und dann in den andern Abtheil gebracht, aus eine große- hölzerne Trommel gelegt und fortwährend gedreht, bis sie trocken war. In London am Bahn Hofe erwartete uns ein großer Möbelwagen, in den wir die Trommel hineinhoben, wie sie eben war. Sie war noch nicht ganz trock?n. Der Zug traf um 8 Uhr 15 Min. statt um 8 Uhr 20 Min. ein. W führten die Aufnahme in unsere Druckmaschinen ein. druckten das positive Bild vom negativen, entwickelten und trockneten es und führten es um 10 Uhr 30 Min. Programmmäßig in der Vorstellung dem Publilurn vor.
So 3irafc, In S h e p a r d, Mich., wurde ein alter Sonderling Namens William Decker unter eigenthümlichen Ceremonien beerdigt. Schon vor zwei Jahren ließ der Mann seinen Sarg anfertigen, der knallroth angestrichen wurde. Ein Advocat hielt die Leichenrede und auf dem Grabe wurde ein Gedenkstein mit der Inschrift: Hier liegt der Körper von William Decker, der immer 100 Cents am Dollar beablte".. errichtet. In blinder Eifersucht t c schoß Sam Mattingley in Polen. Ky.. seine Frau und richtete dann dieMordwaffe auf sich selbst. Die Frau suchte vor ihrem halb wahnsinnigen Gatten zu fluchten, doch als sie m das Haus eilen wollte, um dasselbe zu verbarrikiren, wurde sie von einem Schuß getroffen. Die Frau stürzte todt zu Bo den. Darauf eilte Mattingsley über das Feld und schoß sich in die Brust. Auf den Farmen jener Gegend von Kansas, aus der sich das 20. Freiwilligen Regiment dieses Staa tes recrutirt, kann man zur Zeit viele Mädchen Feldarbeiten verrichten sehen. Fast alle Soldaten dieses Regiments, das zu der Okkupationsarmee auf den Philippinen gehört, sind Farmer, und es gebricht deshalb an Männern zur Bestellung der Aecker. Da diese Arbei ten sich nicht aufschieben lassen, greifen die Madchen tüchtig zu. B e i e i n e r G e b e t s v e r s a m mlung von Negern in Buena Vista. Ga., ist eine Massenvergistung .vorgekommen. Die Wollköpse wurden nach der Versammlung mit Buttermilch regalirt und dieser sprach etwa ein Dutzend Mitglieder eifrig zu. Alle erkrankten und Pastor Donnoway starb nach einigen Stunden. Zwei andere Geistliche ringen mit dem Tode. Man glaubt, daß das Gift sich in der metallenen Milchkanne entwickelt hat. Das hübsche Sümmchen von 4393.40 erhielt, bei seiner Entlassung aus dem Zuchthause von Sing Sing der vom Gouverneur Roosevelt begnadigte Mörder Joseph Jordan. Der Mann war im April 1875 wegen Ermordung des George Ruffer auf Lebenszeit in's Gefängniß gesandt worden. Seit seiner Jnhaftirung erhielt er Pension als Veteran aus dem Bürgerkriege, welche für ihn aufgehoben wurde, und als er als freier Mann das Gefängniß verließ, erhielt er die für ihn aufgesparten Gelder. DemaltenBenAkibazum Trotz gibt eö immer noch etwas Neues: aus Campton, Ky.. ist B. D. Rose mit seiner ehemaligen Frau, von der er sich hatte -scheiden lassen, durchgebrannt. .Pennies 10c a dozen" lautet der Inhalt eines Placats in einem Cigarrenaeschäft zu Anderson, Ind., des sen Inhaber sehr gute Geschäfte macht. In dem Laden des Schlaumeiers ist nämlich eine Einwurfmaschine aufgestellt und auf dem Umwege durch diese wandern die meisten Pennies wieder in seine Kasse zurück. JnGuthrie,Oklahoma,ist der Indianerhäuptling Moses Keokuk, der Sohn des ersten Häuptlings der Fox und Sioux Indianer, nach welchem die Stadt Keokuk, Ja., getaust wurde, in die ewigen Jagdgrllnde eingegangen. Moses Keokuk, welcher ein Alter von 80 Jahren erreichte, ist mit 113 seiner Krieger den Blattern zum Opfer gefallen, nur noch 312 Vollblutindianer seines Stammes sind am Leben. Der ältere Häuptling Keokuk starb 1848 und sein Sohn Moses, den man Matchsul Fox" nannte, wurde sein Nachfolger. Jas. T. Thorn auö Plainfield. N. J der Besitzer einer Schießgallerie in Middletown, wurde zufällig erschossen. JameS P. Shey aus Auburn. N. F.. ein Mitglied des In genieur-Corps in Camp Meade, wollte nach der Scheibe schießen. Die Frau deö' Thorn hatte das Gewehr geladen, auf den Tisch gelegt, und als Shey die Waffe aufhob, berührte er den Abzug, der Schuß ging los und die Kugel durchbohrteThorn's Lunge, augenblicklichen Tod verursachend. Shey wurde von, aller Scld freiaesprocbcfl. .
Nach e i n e m 'S t r e"i niTt e inem Thierarzt über die Wirksamkeit einer Medicin, welche dieser einem
Pferde von John Steel in Trenton. N. I., verordnet hatte, trank letzterer selbst eine Quantität der Flüssigkeit. ' Als eme Folge dieser Unbesonnenheit, liegt er letzt auf dem Tod krank darnieder. Steele war dem Pferde sehr zugethan und glaubte, die Medicin würde demselben schaden. Um den 'Thierarzt hiervon zu überzeugen, trank er selbst davon. An einer Cocainvergifiung starb in Wichita, Kan., die 25 Jahre alle Blanche Porter. Ein angesehener Geschäftsmann der Stadt. L. Kistler mit Namen, hatte die Einspritzung vorgenommen, um sie mit den wonnigen" Gefühlen unter dem Einflüsse des Giftes bekannt zu machen. Die Dosis war zu groß für das erste Mal und das Mädchen starb im Verlaufe einer halben Stunde. Kistler ist in Qaft. -- oo aas une - In der Elsässischen Maschinenbau Aktiengesellschaft zu Mülhausen i. Els. im Volksmunde unterm Namen Gießerei bekannt brach Feuer aus, das gewaltige Ausdehnung annahm und binnen kurzer Zeit drei große Gebäude zerstörte. Die Gebäude enthielten die Construction. die Modellschreinerei und eines der Zeichnerateliers. Von den einstürzenden Mauern wurden acht Feuerwehrleute schwer verletzt. Ein Arbeiter wurde vor Schreck von einem Herzschlag getroffen und starb.. Der Schaden beträgt über eine Million. Es werden keine Arbeiter brodlos, da massenhafte Aufträge vorliegen und zu ihrer Bewältigung jetzt Nachtarbeit eintreten, muß. Die Entstehungsursache des Brandes ist unaufgeklärt. DerNilwird, demRathe Lord Cromers gemäß, auf seine Fische wissenschaftlich unter Leitung des englifchen Zoologen Leonard Loat untersucht. Mit dem Metemmeh - See ist der Anfang gemacht worden. Den Nil entlang soll eine Anzahl von Stationen zu Beobachtungszwecken gegründet werden. Die gesammelten Arten werden nach London geschickt werden, wo sie der Jchthyologe des Naturwissenschaftlichen Museums, G. A. Boulenaer. bestimmen wird. Aehnliche Arbeit verrichtet Boulenger gegenwärtig für die Regierung des Eongostaates. is jetzt sind nur 19 verschiedene Fische bekannt. welche den Nil bewohnen. Hofken.tlicb werden die jetzigen WissenschaftUchen Untersuchungen dazu beitragen, her nutzlosen Verwüstung der Fische un Nil zu steuern. Denn es ist ohne 5?rage, daß die großen Damme bei Assuan und Assiut den bisherigen Fiscbreichthum erbeblich vermindern teCZbtVt. Die Nechtsanw alte von Sens in Frankreich streiken: Der Präsident der Advokatenkammer, Herr Gravier, war vor den Disciplingerichtshof geladen worden, um sich wegen eines Vergehens gegen das Reglement zu verantworten. Das Vergehen scheint aber nicht nachgewiesen worben zu sein, denn statt einer Strase wurde ilm vom Tribunal ein Lob und natürlich die Freisprechung ertheilt. Das scheint aber dem Vorsitzenden, Herrn Mousson, sehr gegen den Strich gegangen zu sein, denn er hat seitdem versucht, auf alle mögliche Art und Weise dem armen Dr. Gravier das Leben sauer zu machen. Als er aber vor Kurzem, scheinbar ungerechtfertigte? Weise, Dr. Gravier aus dem Gerichtssaale entfernen ließ, erklärten sich alle Rechtsanwälte von Sens mit ihrem College solidarisch. Sie sind gewillt, nicht früher ihre Thätigkeit wieder aufzunehmen, bis der Vorsitzende bei Herrn Gravier in aller Form sich entschuldigt. Aus der Jsolirstation der medicinischen Klinik in Halle . S. ist der dort untergebracht gewesene, an der Lepra erkrankte Cigarrenarbeiter Leiter entwichen. Leiter hatte ein Liebesverhältniß mit einer 'Krankenwärterin, der Wittwe L., angeknüpft, die ihn früher in der Klinik zu pflegen hatte. Vor einiger Zeit stellte nun der Leprakranke den Antrag, ihn aus der Anstalt zu entlassen, da er Willens sei, mit seiner Braut nach den holländischen Eolonieen auszuwandern, wo ihm eine Anstellung als Plantagenaufscher zugesichert sei. Der Antrag wurde dem Regierungspräsidenten unterbreitet, und diese? berichtete hierüber an den CultuSminister Dr., Bosse. Doch noch ehe die Entscheidung aus dem Ministerium eintraf, erhielt Leiter eine größere Geldsendung aus Holland. Nun glaubte er mit der Ausführung seines Planes nicht länger warten zu dürfen; er kürzte daher das Verfahren ab, indem er bei Nacht und Nebel durch das Fenster die Flucht ergriff und auf Nimmerwiedersehen verschwand. Von einem aus Brüssel eintreffenden Zuge wurden auf dem Pariser Nordbahnhof zwei Köche der Salonwagen, Gustave Sckollaert und Maurice Lamarche wegen langjähriger ausgedehnter Schmuggeleien verhaftet. Dieselben hatten ein originelles Mittel gefunden, um, Spitzen, Cigarren, Tabak, Streichhölzer etc. in Massen nach Frankreich einzuschmuggeln, ohne von den Zollbeamten entdeckt zu werden. Sie stopften nämlich diese Waaren in den leeren Raum unter den Kochheerden der Restaurantwagen, in denen sie angestellt waren und deckten diesen Versteck mit einer Eisenplatte zu. So passirten die Waaren unbemerkt die Grenze und wurden theilweise in den Städten des Norddeparte ments, theilweise in Paris zu billigen Preisen verkaust. Man wäre der Sache wahrscheinlich nie auf die Spur gekommen, wenn nicht eine Denunziation bei der Geheimpolizei eingelaufen wäre. Die verhafteten Köche waren sofort geständig, wollten oder konnten aber ibre fithltz und 5;klfe?Skelfer I " 7 T ' 7 1"lw'7"l" ' nicht aZTtben.
Unreines Blnt. kommt von einem außer Ordnung ... gerathenen Magen. . .
pr. August KonZg's Attmbllrgcr Tropen
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The villagc doeror feit the boy's pulse and then said : "Let mc see youf tonguel" Whcn that wai shown he said : " It's white ! Its coated l " and then he gave the mothef half a dozen little things that Iooked like chocolate lozenges. " Lct him take one now and another before he goes to bed tonight." Next day the hoy was as good as new and went In swimming three times, and when the mother determined to know what medidne it was that cured so quickly, the doctor honestly told her RWAH J&bdes
F ü n s 'M a u r e r, die aus Alt-Heide von der Arbeit kamen, wollten bei Karolinenhof über die Dahme setzen. Sie benutzten dazu in unvorsichtiger Weise ein kleines Boot, das alsbald kenterte, so daß die fünf Infassen in's Wasser fielen. Zweien gelang es. stch durch Schwimmen zu retten; die drei Anderen ertranken, die Maurer Otto Schulz, Wilhelm Streicher und Hermann Witzle. Die Vernglückten waren sämmtlich Familiendätcr. Die AeimTHeorie. Line wichtige Entdeckung. Drch Erneuerung de Systems derde fast alle Krankheiten geheilt. ES wird in diesen Tagen viel über Pilze gesprochen und doch ist dicS kein müßiges Ee rede. Das Mikroskop enthüllte die Thatache, daß viele Krankheiten durch einen beonderen Keim oder Pllz hervorgerufen wer )en. Em eingehenderes Studium und ftora chunaen zum Zwecke der Entdeckung eine?. Mittels, welches diese Pilze aus dem System entfernen würde, haben vor Kurzem ergeben, daß es nothwendig sei, das System zu erneuern und das Blut durch die Beseitigung der Pilze zu reinigen, um die Heilung dieser Krankheiten zu erzielen. Es stellte sich her auS, daß Dr. Kay's Renovator daS vollkommenste Heilmittel für alle diese Krankheiten ist, daS oiSjetzt entdeck! wurde. ES erneuert das ganze System, reinigt das Blut, berei chert oasselbe, belebt das System und verleiht dem ganzen Körper neues Leben und ver jüngte Kraft. Um die wunderbaren Ergeb nisse beim Gebrauche von Dr. Kay'S Renovator in allen solchen Krankheiten vor Augen zu führen, aeben wir folgenden Auszug aus einem Briefe von Frau (I. A. Adams, 6. und Martha Str., Omaha. Neb.: . .In Beant wortung Ihrer Anfrage, welchen Erfolg ich mit Dr. Kay'S Renovator hatte, theile ich Ihnen mit, daß ich große Linderung fand und nun gesund bin. In erster Linie hatte ich die Erippe und eS dauerte geraume M; ehe dieselbe zu weichen schien ; dann tratMa lariaernuno ich nahm hinreichend Elzinin ein. um den Tod einer Person zu bewirken, verspürte aber keine Linderung, bis ich Dr. Kay'S Renovator gebrauchte. Ich litt an Unverdaulichkeit, starkem Kopfweh und hatt Schmindelanfälle, und e5 war als ob feurige Jäden und kleine Sterne vor meinen Augen gaukelten. Es freut mich, berichten zu kon nen, daß ich nach dem Gebrauche einer Schachtel JhreS RenovatorS große lBesserung wahrnahm und gesund wurde, ehe die zmelte Schachtel zu Ende war, woraus diese mißlichen Uebel Dank Ihrem Renovator gänzlich ausblieben. Ich kann nicht um' hin, denselben der leidenden Menschheit zu empfehlen." Er ist das beste bestehende Hil rnittel, weil er alle Krankheiten heilt, bei wel chen sogar alle anderen Mittel vergeblich an gewandt wurden, wie: Unverdaulichkeit, Le der- und Nieren-Krankheiten, lVerstopfung, Kopfschmerz, Magenbeschmerden, Geschwüre, AuLschlag, Schwäche, Niedergeschlagenheit, Schwindel, Frauenkrankheiten, Drüsenver rößerung, Sodbrennen, unreines Blut, Schlaflosigkeit, Galligkeit, Verdauungsbeschmerden. Mattigkeit, Malaria, geistige Ab gestumpftheit, MmmatiömuS, Neuralgia, Nervenschwäche, Schlagfluß, Beulen, Salz fluß, Skropbeln :c. Er hat eine wunderbare Wirkung auf den Magen, Leber und Eingeweide; er steigert den Appetit, fördert die Verdauung und heilt alle Störungen dieser Theile. Er schmeckt angenehm, ist leicht zu nehmen, vollkommen sicher und nie dem Ma gen widerlich. Er ist in Form von Zeltchen, aus eoncentrirte Ertracte zusammenaesetzt und enthält zwei, bis viermal mehr Dose cl? die flüssigen Arzneien, welche für densel den Preis verkauft werden. Dr. Kay'S We novator ist nnn bei fast allen Aootbekem zu haben. Preis 25a und $1. Sollte Ihr Apotheker denselben nicht vorraihia haben, dann sende man den Betrag und sckreibe an die Dr. B. I. Kay Medical Co. festliche Office), 620 südl. 18. Str., Omaha, yitb., wor rauf Ihnen derselbe prompt per Post und zwar portofrei zugeschickt wird. Diese Firma veröffentlicht ferner Dr. Kay's Hand Book es Valu&blo Reeeipts and a Treatise on Diseases, welche Broschüre nach Einsen dung Ihrer Adresse und Angabe dieserLei tun Ihnen grätig zugeschickt wird. Viele Leute schätzen deren Werth auf fünf DsllarS. Man versäume nicht, seine Adresse einzusen den, da diese Broschüre ist unentbehrlich. .5)'3 Estroator ud valxsjt
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