Indiana Tribüne, Volume 22, Number 247, Indianapolis, Marion County, 26 May 1899 — Page 2

gt&imio LKidüne. i Erschein und 5snWx?.

Lie tizttche .Xrtffint" Ufltx durch Im Xxlm J 8Kt pr Woche, die ontagGDrdä' Cent P,L Voche. retd ms m IS t ,dn Mmtl pctrtmt. Ver Vft talexUU lt UM $gflst t iTtsflciOlsna p IHK. OsftF,, 13 ca au c Judianapoliö, Ind., 26. Mai 1899. Das PalaiS des Jud Süß." i' Um den zur Vergrößerung des Hauptpostamtes in Stuttgart noth wendigen Neubauten Platz zu machen, wird demnächst ein Haus vom Erdboden verschwinden, das w mehrfacher Hinsicht von culturgeschichtlichem Interesse ist und auch durch die literargeschichtlichen Beziehungen, in die es gekommen ist. für Einheimische und Fremde gewissermaßen zum Denkmal einer vergangenen Zeit wurde. Es ist dies das an der Ecke der Friedrichsund Schloßstraße belegene zweistöckige langgestreckte Gebäude, dem man noch heute, wenn es auch von den modernen Bauten in seiner Beziehung ziemlich absticht, das Gepräge deZ vornehmen Hauses ansieht. Hier wohnte und wirthschaftete unter Herzog Karl Alexander der allmächtige Eabinetsminister und Finanzdirektor Süß, im Volksmund Jud Süß" genannt, der Held der bekannten historisch-romantk-schen Erzählung Wilhelm Hauff's. Von diesem Hause auö wurden die Ge schicke des württembergischen Staates gelenktbis der Herzog am 11. März 1737 plötzlich in Ludwigsburg starb und der Minister Jud Süß in derselben Nacht durch Oberst v. Röder verhaftet wurde, wie in dem die Ereignisse schildernden Liede noch lange nachher vom schwäbischen Volk gesungen wurde: Da rief der Herr von Röder: Halt oder stirb entweder! Am 4. Februar 1723 wurde Süß an einem besonders hohen Galgen aufgeknüpft, und seine Güter fielen der Krone anheim, darunter auch sein Palatö in Stuttgart. Es wechselte seine Bewohner und seine Zwecke, bis im Jahre 1313 die Königin Katharina, die sich 1316 mit dem König Wilhelm I. von Württemberg vermählt hatte, beschloß, für die Töchter der mittleren und höheren Stände ein Institut in's Leben zu rufen, gleich dem von ihrer Großmutter Katharina II. von Rußland im Petersburger Smolno-Kloster begründeten. So entstand das Katharinenstift in Stuttgart.- ES erhielt seinen Sitz in dem ehemaligen Süß'schen PalaiS und hat ihn dort bis auf diesen Tag behalten, wenn auch einzelne bauliche Veränderungen, zumal in den nach dem .geräumigen Hof befindlichen Flügeln, im Lause der Jahre stattgefunden haben. Ursprünglich wurden die Pensionärinnen in dem Institut ganz auf Kosten der königllchen Kasse erhalten? später zahlte der Staat 'jährlich 2000 G. Beitrag, auf Beschluß der' Ständeveksammlung wurde aber im Jahre 1843 dieser Posten gestrichen. Neben der Pension hat sich im Katharinenstifi im Lause der Jahre eine Töchterschule entwickelt; beide stehen unter dem Patronat der jedesmaligen Königin von WUrttemberg, wie denn auch der jährliche Zufchuß da die Schul- und Pensionsgelder bei weitem nicht die Ausgaben decken aus der Privatfchatulle deö Königs bezahlt wird. Menschenfresserei am Kongo. ßi ist bekannt, daß einige Negerstämme im Kongo Staate noch immer gewohnheitsmäßig die Menschenfresserei ausüben. Den in Eentral-Afrika lebenden Belgiern ist es bis jetzt nicht gelungen, diesen abscheulichen Brauch aus ihrer Eolonie zu verbannen. Ein amtlicher Bericht des Commandanten Costermans gibt darüber interessante Auskunft. Um ihre Vorliebe für die Menschenfresserei zu befriedigen und sich immer genügend Vorräthe zu sichern, scheinen die Häuptlinge der Stämme grauenerregende Gesetze erlassen zu haben. Der gemeine Mann, der auö Versehen aus einem Becher trinkt, dessen der König sich bedient hat oder der nach ihm den Fuß auf eine Matte setzt oder der im Vorübergehen sein Gewand streift, wird sofort getödtet. Bei einer großen Gasterei, die der Häuptling seinen Kriegern gibt, wird der Getödtete verzehrt. Die Gesangenen und eigenS.für diesen Zweck gemästete Sklaven dienen den Menschenfressern des Kongo - Staates gleichfalls als köstliches Nahrungsmittel. Bemerkenswerth ist die Thatsache, daß bn diesen Kannibalenstämmen die Weiber niemals das Menschenfleisch anrühren. Die grausamen Mahlzeiten nehmen stets mehr oder weniger die Form eines Opfers an. Die Abfchlachtung des Opfers geschieht un--ter feierlichen und widerlichen Riten. Man legt den Ungleichen auf ein Geflecht aus Weidenruthen, dann durchschneidet man ihm die Gurgel. Der Häuptling placirt sich so, daß er mit Blut bespritzt wird. Dann treten die Frauen deS Häuptlings heran und besprengen ihn vollständig mit dem Blute deS Opfers, damit die physischen und moralischen Tugenden ihres Herrn wachsen und gedeihen. Vor jedem Dorfe sieht ein Beinhaus, wo man Alles sammelt, was von dem aufgesressenen Menschen übrig bleibt. Je doller dieses BeinhauS ist, desto geachteter ist daS Dorf im Lande. Man gibt sich aber nicht die Mühe, alle Gebeine der unglücklichen Opfer aufzubewahren, nan stapelt gewöhnlich nur ihre Kinnbacken auf. DaS kommt wahrscheinlich davon, daß jene Negerstamme den Kauapparat als das wichtkgste Organ der menschlichen Person betrachten. ES ist ein grandioser Gedanke, die Kinnlade der-Gefressenen alS .Monument- deS Appetites der Fresser suszustell.

Llns dem alten Sgypten.

Im vorigen Jahre haben in Egypten bei OzyrhymhoS, dem heutigen Behne fa, Ausgrabungen stattgefunden, dis an Reichhaltigkeit den Funden von Elo . 'i jr i j-ri.t. rn . if!.x pajuni nicni naazsieyen. ciannuiuj bat sich auch ein noch unbekanntes Ge dicht der Sappho w eirem Papyrus vorgefunden. Nun liegt der erste Band der Fundbeschreibungen vor. Da findet sich unter den literarischen Papyri das Bruchstück einer griechischen Komödie vor, in dem ein junger Mann die bereits eingegangene Verlo buna mit einem Mädchen wieder ungeschehen zu machen sich bemüht, um Herz und Hand sur ein anderes Band frei zubekommen. Von den Urkunden der anderen Hälfte der Funde sind ziat Reihe amtlicher Tagesberichte der iify terlichen Behörden zu nennen. Berichte, wie sie vemerkenswerther Welse tm aanttn bellenischen Eavvten von den Gerichtsbeamten aller Kategorien taglich abgefaßt wurden. Durch rnc nun durck die Ausarabunaen gewonnenen Berichte wird ein geradezu köstliches Bild deS damaligen Privatlebens vor unS lebendig: man traut seinen Augen nicht, wenn man auS einer Äeit. die man sich nach den schulmäßigen Begrifsen noch ganz im Halbvunrel pnmirver Civilisation vorstellt, plötzlich die rassinirtesten Regungen einer vollstandig modern anmuthenden Cultur herüberflutben fühlt; man fühlt gewissermaken eme Brücke über die Jahrtausende herübergeschlagen, wenn man die Vorgange des Tages in den Amtsberichten der hellenischen Richter liest. z. B. daß ein Herr X. ein Kind, daS er in der Gosse gefunden hat, einer Amme V- zur Ernährung übergeben hat; das Kind stirbt, und der Herr nimmt nun das eigene Kind der Amme in Anspruch. Der Richter entscheidet nach der Aehnlichkeit, daß daS lebende Kind der Amme gehöre. Da aber der Gewaltmensch nicht von dem Kinde lassen will, führt der Mann der Amme Klage beim Richter. Ein anderer amtlicher Bericht, ein Krankheitbefund, zeigt die Hohe der RechtSentwickelung auf einem anderen Gebiete: ei:; Arzt erklärt in einem Gutachten, daß er ein bei einem HauSeinsturz verletztes Mädchen untersucht habe und außer anderen Verletzungen eine Wunde am Knie gefunden habe; offenbar handelt es sich um einen Anspruch auf Schadenersatz. sur den nun ganz wie in unserer Zeit ein ärntlickeS Äeuanik schaffen wird. In einem anderen Papyrus, einem Gesuche an eine BeHorde, weigert sich die Tockter eineS kranken Vaters die Erb schast anzutreten, für den Fall, daß der Vater der Krankheit erliegen sollte. Pros. Viereck, dessen Bericht wir X)tt Beispiele entnehmen, meint daß wahrscheinlich nichts zu erben war und die Tochter die Begräbnißkosten ersparen wollte. Diesem häßlichen Bilde ausgegrabener Herzlosigkeit wbllen wir zum Schluß noch rasch ein heiteres entgegenhalten: ein PapyruS hat uns auch eine Dinerkarte bewahrt: (53 bittet Dich HeraiS in ihrem Festmahl zur Feier der Hochzeit ihrer Kinder in ihrem Hause morgen den 5. um 3 Uhr tbeilzunebmen.- Berge von Schutt und Trümmern mußte fortgeschasst werden, damit wir über zwei Jayrtau sende hinweg uns im Geiste bei Frau HeraiS zum Hochzeitsschmaus ihrer Kinder mit zu Tische setzen können. Die entwendete" Braut. Ein Proceß, in dem es sich um die bewußte alte Geschichte- handelte, hat sich in Wien mit einer neuen Wendung abgespielt. Sigmund Sch. .war ein armer Studiosus der Medicin und brachte sich kümmerlich durch Stundengeben fort. Da lernte er die hübsche 15jährige Elsa kennen und lieben, deren Vater, fyzx E., dem Studenten kein Hehl daraus machte, daß seine Tochter keim Mitgist habe; jedoch versprach er ihm als seinem zukünftigen Schwiegersohne, ihn bei den Studien durch Geldmittel kräftigst zu fördern. ES wurde die Verlobung gefeiert, und der zukünftige Schwiegerpapa zahlte Collegiengelder u. s. w., bis endlich der Bräutigam zum Doctor promovirt wurde. Bald darauf löste dieser aber daS Derlöbniß mit der Begründung, daß ihm der Vater seiner Braut die versprochenen Mittel zur Etablirung als Arzt nicht bieten könne. Der Präsumtive Schwiegervater verklagte nun den Doctor auf Schadenersatz und stellte folaende Ansprüche: Für Kost, Vesper, Abend- und Mittagmahl an Sonn- und Feiertagen durch drei Jahre, sowie kleine Baardarlehen 1966 Gulden. Für Collegiengelder, Eza-men-und PromotionSgebühren 840 Gulden. Für Reisen des Bräutigams 200 Gulden. Für die VerlobungSfeier, bei der 60 Personen geladen waren, 100 Gulden. Für Entwerihung der Ausstattung derBraut 60 Gulden. Für Verminderung . der VersorgungSmöglichkeit der Braut durch die Ehe, weil daö Mädchen älter geworden und daher einer größeren Mitgift bedürfe. 6000 Gulden, inSumma 9,116 Gulden. Der Kläger gab an, diese Ziffern seien annähernd gegeben, da er keine Aufzeichnungen machte; er habe den Verklagten zum Doctor gemacht und ihn wie einen C'ohn behandelt. Der Vertreter deS DoctorS erklärte, daß der Aufwand des Herrn E. nicht mehr als 740 Gulden betrage, worüber fein Client Buch ge führt habe. ' Derselbe war zum Rück tritte gezwungen, da er sich und seine Braut nicht hatte erhalten können. Die celeiueken 740 Gulden waren bereits vor der Verhandlung im DevoMenamte hinterlegt, und de? Verklagte brachte, noch das VerlobunaSaeschenk. eine silberne Uhr im Werthe von 3 6ui.n, einen Ring im Werthe von 20 löulven und, einen Svenholzstock zur Äeryanvluna mit. D Abendmabl Zeiten, für welche in Betrag von 1,916 Gulden angerechnet wurde, bestanden auS Butterbroten mit Käse und etwas Bier. Daraus allem erweise sich daö Uebermaß der Ansprüche. Vollends unhaltdar set dte Forderung M Scha cenraatii lüz gnhrrtPa

Braitt. Der 'Kläger erllärlesich sUr betrogen, weil er annehmen müsse, daß dcr Doctor überhaupt nicht ernstlich beabsichtigte, seine Tochter zu heirathen der Bräutigam versicherte dagegen, daß er nur schweren 'HerzenS von dem Verhältniß zurückgetreten sei. Der Gerichtöhof verurtheilte schließlich Doctor Siegmund Sch. zur Zahlung von 1600 Gulden an Herrn E., da diesem kein Verschulden rn dem Rücktritte beigemessen werden könne und d?'Aräuttgam daher für den Erscch deS für ihn

gemachten Aufwandes verpflichtet rn. Die Klage wegen 6000 Gulden Ersatz für verminderteHeirathSfähigkeit wurde abgewiesen, da einen solchen Anspruch nur die Tochter, nicht aber der Vater stellen könne. Außerdem wurde der Doctor zu den halben Proceßkosten verurtheilt. Eindrücke einer Ope rieten. Beschreibungen von Operationen, die von Zuschauern ausgehen, sind mcbtö NeueS, aber daß der Operirte selbst seine Eindrücke vor, während und nach der Operation .schildert, dürfte noch nicht allzuoft dagewesen sein. Die Pariser Schriftstellerin Madame Sverine ist durch die geschickte Operation deS Pariser Chirurgen Dr. Pozzie von einer schweren inneren Krankheit geheilt worden. Mit gutem journalistischen Jnstinct ausgestattet, hat die glücklich dem beinahe sicheren Tode Entronnene nun ihre Eindrücke niedergeschrieben. Sicherlich wird jedem, der selbst einmal eine schwere Operation glücklich überstanden hat, beim Durchlesen der Schilderung von Madame Söverine die deutliche Erinnerung an seine. Lebenszeit heraufsteigen und beim Vergleich wird er die .Entdeckung machen, daß er damals ähnlich, wenn nicht genau so empfun den hat. Die Operirte schildert, wie sie tagelang vor der Operation nur die Furcht vor der Furcht geplagt hat. Die Angst, im letztenMoment den Mutb zu verlieren, vor Schreck halbtodt zu sein, noch ehe die Operation begonnen hatte, peinigte sie unaufhörlich.' ' Der Gedanke, bewußtlos in den OperationSsaal getragen zu werden, verletzte ihren Stol, furchtlos und gefaßt will sie sich hinbegeben, das schmeichelt ihrer Eigenliebe. . S... ' Der Tag ist gekommen und mit ihm die Furcht. Aeußerlich ruhig, aber im Innern bleich, begiebt sie sich in en Saal. Die Aerzte sind versammelt, der Anblick des hohen, lichten, mit Carbolgerüchen durchtränkten Zimmerö raubt ihr die Sinne. Halb bewußtlos wird sie auf den Operationstisch gelegt. Die Narkose beginnt, eine furchtbare Angst lahmt ihre Glieder. Während schon das Chloroform zu wirken beginnt, denkt sie plötzlich daran, daß sie die Augen vielleicht für immer zu schließen imBegriff ist. Von diesem Zimmer auS muß sie vielleicht die Welt verlassen! Sie versucht, einige Eindrücke für daS Auge zu sammeln. Sie will nach dem Fenster hinübersehen, ob sie nicht einen Baumwipfel, ein Stück blauen Himmels noch erblicken kann; aber es geht nicht. Ihr matter werdender Blick fällt auf einen Schrank, sie gräbt sich alle Conturen des Bildes fest ins Gedächtniß, da hört sie plötzlich die Stimme eines Assistenzarztes: 68 ist zu Ende, sie schläft." Leise, schwach antwortet sie: .Nein, ich schlafe nicht, ich ent ferne mich ich " dann fällt sie in daö große Nichts sie schlummert in der Narkose Die Operation ist vorbei. Sie liegt auf dem Bett, alles um sie herum ist schwarz, ist so schwer. Sie fühlt es. sie stirbt. Ihr starrer Blick ist zur Decke gerichtet, und in Gedanken durchfliegt sie sämmtliche Phasen ihres Lebens. Bilder der frühesten Jugend, die gänzlich ihrem Gedächtniß entschwunden waren, stehen klar vor ihrer Seele. Sie sieht die Gestalten all der Lieben, die ihr der Tod entrissen, vorüberziehen, und es ist ihr, als müsse sie ihnen zuwinken: Ich komme, ich komme.Dann bricht die Nacht an, und sie schläft ein. Als sie am anderen Morgen erwachte, ist alle Todesfurcht geschwunden, und an ihre Stelle ist eine öde Apathie getreten. Eine kurze Zeit lang beobachtet sie die eigene Hand, die bleich auf dem Deckbett liegt; aber bald hört alles Denken auf, sie liegt da ohne zu sehen, ohne zu fühlen, alle ihre Sinne haben aufgehört, zu functioniren. Dieser Zustand währt einige Tage. Sie beginnt allmälig, ansangs.nur ein klein wenig, zu arbeiten, schließlich mehr, bis die Heilung vollendet ist. D,r ite Jritz uv,r ei QchiedS Stricht. Wo heute mit der AbrüstungLfrage auch der Plan eines europäischen Schiedsgerichts wieder erwogen wird, dürfte es von Interesse sein, zu ersahren daß .auch während deö siebenjährigen Krieges die Frage eineS solchen Schiedsgerichts auftauchte. ' Noch interessanter wird es sein, , die Ansicht von Preußens größtem Herrscher hierüber zu hören. Es war im drtten Jahre des großen .Krieges, .1753, als in Frankreich die Ueberzeugung immer mehr zum Durchbruch gelangte, daß alle Bemühungen, ' Preußen zu zertrümmern, vergeblich seien Die Schlachten von Prag, Roßbach und Leuthen hatten eine zu deutliche Sprä che geredet, dazu wurde Frankreich von England tn seinen .Kolonien, im Mittelmeer. ja selbst an seinen Küsten aufs Heftigste bedrängt. So entschloß man sich in . Paris, dem Könige FriedensVorschläge zukommen zu lassen, : wagte dies aus Rücksicht auf daS verbündete Oesterreich jedoch nicht unmittelbar zu thun, sondern wählte einen Umweg, indem man denselben Weg einschlug, den Friedrich 1757 beschritten ' hatte, eine Vermittelung ..durch den Markgrafen von Ansbach den Schwagers deS KönigS.. Dieser mußte dem Könige Vorschlüge machen und dabei die Meinung zu erwecken suchen, als ob diese von ihm auSgmgen, indem er .sich erbot, auch in Frankreich, die gleichen zu - rnaKen. Nackduu die verlSiedenen. Be-

dwgungen zur Herstellung deS FriedenS erörtert sind, heißt es zumSchluß dieses Schreibens vom 12. Juli 1753: Damit dieser Friede dauerhaft und ewig fei, .wird ausdrücklich bestimmt, daß im Falle sich irgend ein Streit oder Zwist erhöbe, es sei zwischen der

Kaiserin-Königin, ihren Erben und Nachkommen und dem Könige von Preußen und seinen Erben, oder den Königen von Preußen und Polen, keine der g?d.-.ch!en Mächte je zu den Wasfen greiftn dürfe, sondern daß vertragSmäßig ein Schiedsgericht (Frankreich, England, Schweden und Rußland) angerufen, wird, daö der Billigkeit, Gerechtigkeit, den Gewohnheiten und der Reichsverfassung entsprechend diese Streitigkeiten entscheidet und zwar so, daß diejenige. Macht, welche die andere, ohne die Entscheidung des Schiedsgerichts abzuwarten, angreift, durch dieses angehalten wird, sofort vollständigen Ersak zu leisten, wozu die Mächte des Schiedsgerichts mit aller Macht und ihren gesummten Streitkräften einschreiten werden, ohne daß irgend ein Vorwand sie davon entbinden kann." In seiner Antwort vom 28. Juli dankt der König dem Markgrafen für seine guten Absichten,-glaubt sich aber von den Vorschlägen keinen Erfolg versprechen zu können, , da die vornehmlichsten Ursachen des großen Krieges darin nicht berührt seien und sagt dann über die Frage des SchiedSgerichtes: Im Uebrigen möchte ich es nicht unterlassen, Ihnen zu bemerken, daß weder ich noch die Königin-Kaise-rin uns jemals einem solchen Schiedsgericht, wie eS daS Proiekt vorschlagt, unterwerfen würden, das sich unmittelbar gegen das Recht jedeö Herrschers wenden, eine unendliche Menge von Unzuträglichkeiten mit sich führen und wozu keine souveräne Macht der Welt die Hände bieten würde." Noch einmal kommt der Markgraf am 24. August nach Erwähnung der verschiedenen Friedenspunkte auf die Frage' des Schiedsgerichtes zurück, indem er sogt: Meine Absicht ging nicht dahin, daß das 'vorgeschlagene Schiedsgericht ei nen Hauptartikel bilden sollte, ich glaube also, daß man den Parteien freie Hand lassen kann, ohne sie den daraus erwachsenen Uebelständen zu unterwerfen.- Damit war dieFrage eines internationalen Schiedsgerichtes begraben und der König schreibt als Antwort: Wenn die Franzosen, Oesterreicher und Russen etwas zu saaen haben, so mögen sie nur sprechen: aber waS mich betrifft, so beschränke ich mich darauf, sie zu schlagen und zu schweigen. Vom Jnlande. In einemWahnsinnöanfalle hat Frau Mary Foster, die Gattin eines FarmeS in Cool EprinaS, N. C., ihrem 16 Monate alten Söhnchen den Hals mit einem Rasirmefier abaeschnitten; sie -brachte sich dann selbst Pt sWl L jm m t eine üassenoe xuunve am vat vei, wird aber wahrscheinlich am Leben bleiben. Die Salzproduction ist die neueste Kansaser Industrie. Läng? der Santa Fe - Eisenbahn, in der Ge gend von Hutchins, sind reiche Salzla aer entdeckt worden, au deren AuSbeu tung bereits über $3,000,000 angelegt sind. Im Laufe des vergangenen Iahres sind ca. 2,000.000 Fässer Salz von dort versandt worden. Der Farmer Georae Lee wurde, als er auf seiner Farm nahe Corom, Earollne County, Md., mit Pflügen beschäftigt war, von einem Gewitter überrascht und von einem Blitze erschlagen. Auch das an den Pflug gespannte Pferd wurde getodtei. Lee war, 28 Jahre alt und hinterläßt seine Wittwe und ein kleines Kind. In einerLehranstalt in Cornwall-on Hudson, N. I., ist der 19 Jahre alte I. R. Territt von Clinton, N. I., einer Schußwunde erlegen, die ihm von seinem Schulkameraden, C. A. Sloan, der mit einem Revolver spielte, unabsichtlich beigebracht worden war. Territt war gerade mit Lesen beschäftigt, als sich die Waffe zufällig entlud. . . EinMann NamenöPerry kam in Fulton. Ky., in die Office deS ZeitungSherausgeberS John Houston und verlangte den. Widerruf einerNachricht, die in der Zeitung erschienen war, widrigenfalls er den Redakteur vermöbeln wolle. Der Redakteur drebte indeß den Stiel um, verbläute den Perry und warf ihn schließlich auS seinem Sanktum. Die 27 Jahre alte Annie M. Espenscheid in Lancaster. Pa., hat unter schrecklichen Umständen ihren Tod gesunden. Sie lag schwer krank dar nieder und während sie allein im Kran kenzimmer war, verließ sie im Delirium ihr Bett; ihre Kleider geriethen an einer Gasflamme in Brand und sie trug so furchtbare Brandwunden davon, daß sie bald nachher verschied, l .Frau Jchaood At water von Frankfort. S. D.. saß in einem Buggy und schaute zu, wie. auf einem Felde Stoppeln abgebrannt wurden. Plötzlich scheuten ihre Pferde, liefen in daS Feuer und warfen die Frau in' die Flammen. Die Kleider der Frau fingen Feuer und Ne erlitt derartige Brandwunden, 'daß sie bald darauf ihren Geist ausgab. ! F r a u A m a l i e Scharf,, ihre beiden Töchter, ein Sohn Namens Hugo und eine Enkelin, die mit der .Aurania- in New Nork eintrafen. I tnnrhfnNrftt V?msfTfin ffrfitff rtSr y f in die alte Heimath zurückgesandt. Die Untersuchungs Commission der EinwanderungS - Behörde hatte ermittelt, daß die Familie nur wenig Geld hatte und der Vater des kleinen Mädchens in Deutschland im Gefängniß sich befindet. AuS diesen beiden Gründen wurde die '.Deportation der Familie angeordnet. . Zufällig wurde auch ermittelt, daß der Sohn Hugo anarchistische Schriften bei sich . hatte; er hatte auch verlangt daß man John Most hole. Auf Befragen erklärte er, er sei kein Anarchist,' aber' ein Socialdemokrat. Als die Familie nach dem Schiff

zum Abschub gebracht wurde, 'scytle Hugo: ES lebe die Anarchie! Tod

den Regierungen!-. l Lane. an der Shelbyville Land- i straße unweit von Louisville, Ky, er- , r . r schob oer Farmer zenru mg icmen Bruder Will King. Der Mord ereig. nete sich in dem Hose von Thurston Griffiths, eines Schwagers der beiden Kings. hH Kmg sollte nach der Stadt fahren und war bei seinem Schwager abgestiegen. Dort traf er auker seinem Bruder einen gewissen Alex Jones. mit dem er bereits mehrmals in Streit gerathen war. Der Streit wurde erneuert und alle vier betheiligten sich an demselben, wobei Jones schlecht wegkam. Man trennte sich schließlich und Jones . eilte, in's Haus, gefolgt von Will King. Dort kam es wiederum zuThätlichkeiten und Griffith warf die Raufenden aus dem Hause. Während sich die Beiden auf dem Boden herumwälzten, feuerte Henry King einen Schuß, und fein Bruder stürzte in die Stirne getroffen todt zusammen. Seit 19 Jahren befindet sich in der Obhut des Schatzmeisters der Gesellschaft der alten Brooklyner'? ein silberner Löffel, welcher gestiftet wurde,' um dem ersten Baby- überreicht zu werden, das einem Mitgliede der Gesellschaft geschenkt werden sollte. 5lekt herrscht unter den alten Brooklynern große Freude, denn endlich wurde einem Mitgliede der Gesellschaft ein Kind geboren, das Anspruch auf den Löffel, der wie ein Kleinod bewahrt wurde, erheben kann. Daö Baby ist bereits drei Monate alt, und der gluck liche. Vater desselben ist Thomas B, Jones, ein Direktor der Gesellschaft, der bereits semen 60. Geburtstag gefeiert hat. Die Ueberreichung des silbernen Löffels soll am 1. Juni stattfinden. Der Stifter, dessen Name geheim gehalten wird, hatte die Bedinauna gestellt, daß der Löffel dem Erstgeborenen eines Mitgliedes der Gesellschaft überreicht werden soll. Keine Person, die nicht mindestens 50 Jahre in Brooklyn ansässig war, kann Mitglied werden. ' Eine Weißkappenbande, neun an der Zahl, ist durch Geschwore nen-Wahrspruch zur Zahlung von $50,000 Schadenersatz an den Neger George Dmmng verurtheut worden. Dre Beklagten sind wohlhabende Far mer in Logan und Simpson County, Ky. Im Januar 1897 war der Neger Dinnina in seiner Behausung von ei ner vermummten Schaar angegriffen worden, die ihn mit Gewalt aus der Gegend vertreiben wollte. DerSchwarze setzte sich zur Wehr und tödtete einen der Angreiser, mußte aber, als man ihm das Haus über den Kopf anzundete, mit Frau und Kindern fliehen. Das Treiben der Weißkappen erregte großen Unwillen, einslußreiche Leute nahmen sich des Negers an und veranlaßten .ihn, die Theilnehmer an der Gewaltthat auf Schadenersatz zu verklagen. Die Berurtheilten wollen die Eintreibung der dem Neger zugespro chenen Entschädigung von $50.000 durch die eidliche Erklärung, daß sie vermögenslos seien. Verbindern. . , ,, Vom Auslande. Beieinerineiner Wirthschaft zu Hann. - Münden entständenen Schlägerei wurde .der Arbeitn Becke durch Messerstiche getödtet. Auch der Arbeiter Trümper trua siebzehn Stichwunden davon; an seinem Aufkommen wird gezweifelt. Als der That verdächtig sind die Arbeiter Kaufmann und Crepon dem Gerichtsgefängniß eingeliefert worden. Eine surchtbare Famtlientragödie hat sich in Berlin, No. 64 Schönhauser Allee, zuaetragen. Dort hat der Handelsmann Wilhelm Histermann, ein Mann von 33 Jahren, seine acht und sechs Jahre alten Töchter Margarethe und Erna ermordet und dann auch seinem eigenen Leben ein Ende gemacht. Nahrungssorgen sind daö Motiv zu der grauenvollen That gewesen. DerimGefangnissezu Arad wegen Mordes internirte Peter Jurisinecz verübte in emm Anfalle von Geistesstörung ein Attentat auf den Gefängnißinspektor. Er wurde mit Mühe überwältigt und in die Zelle zuruckgebracht. In der Zelle rannte Jurisinecz mit dem Kopfe mit solcher Kraft gegen die Mauer, daß der Schädel gespaltet wurde und der Mörder nach kurzer Zeit ewe Leiche war. Der Bergmann Franz Dutz in Dortmund schlich sich in den Stall des Verwalters Henkel, um dessen Ziege zu stehlen. Er hatte da Thier schon abgeschlachtet,. als Henkel durch ein Geräusch aus dem Schlaf geweckt wurde und hinzukam. Als der Dieb sich entdeckt sah, wandte er sich gegen Henkel; dieser ergriff einen Spaten und zerschmetterte dem Eindringling den Schädel. Zu Tode verletzt, wurde Dutz in daö Krankenhaus gebracht. . Zwois Schmuggler beabsichtigten in einer der jüngstenNächte. die Landesgrenze in der Richtung von Preußen nach Rußland bei Woischnik zu überschreiten. Die Leute hatten sich im städtischen Forst bei Lublinitz gelaaert, um beim Morgengrauen aufzubrechen. Da wurden sie zwischen 4 und 5 Uhr von drei bewaffneten russischen Grenzsoldaten überfallen, von denen einer in einer Entfernung von dre! Schritt auf die lagernden Schmuggler einen Schuß, abgab, durch den eine Person schwer und zwei andere leicht verwundet wurden. Die Schmuggler flohen unter Zurücklassunz dermitgeführten Waaren, die von den russischen .Soldaten über, die Grenze nach dem nächsten Cordon geschleppt wurden Dem schwerverwundeten ' Schmuggler ist der linke Arm und daö rechte Kniegelenk durchschossen worden; er' 'fand Aufnahme, in dem Krankenhaus zu Lublinitz.. Bei. Aufnahme deS Thatbestandes durch den Obergrenzcontroleur und die Volizeibeborde ' von Lublinit, wurde festgestellt.' -daß der Ueberfall' 350 Schritte von der LandeSarmze

Die Feuchtigkeit der

erjkUSt

l Hr"? Rheumatismus V. r ,

.'5'

1 und Neuralgie.

tf! i i C Das beste Heilmittel dagegen ist

St. Jakobs sl...

I tj!v y K 'rW wr0fW: w M ; v, WMl . iktvr - C . s

Thous&nds upon thousands of unfortun&te people fall annu&lly by the wayside, crfoplei bodily and mcntaUy by the onslaughts oi ayspepsia or some othcr of that great traln of troufcles which follow or accompany a sluggfch Ihrer or a disordcrcd stomach WWMS TMe arc Iike the ?ood Samaritan of out Savior's thne; they will lift the striken beine: back to health. Rjpans Tabules arc sure and direct In the exhibition of their curative powcr. Medical science ha dhcoveted no remedy so marvelously effective.

entfernt auf preußischem Gebiete stattgefunden hat. Dem in Algier allgemein bekannten und 'geachteten Director der Gefängnisse. Sabatier, begegnete ein Unfall, den menschlich; Schlechtigkeit besonders bitter für ihn machte'. Er fiel in der Nähe seine? Villa auf dem Nachhausewege bei eintretender Dunkelheit in eine schlecht verwahrte, etwa 35 Fuß tiefe Grube und brach beide Veine. Lange rief er vergeblich nach Hilfe. Endlich nach tU ner Stunde sah er über stch eine Gestatt, dem Anschein nach einen jungen Araber, der stch über den Rand der Grube beugte und ihn in gutem, aber den Eingeborenen verrathendem Franz'östsch fragte, was geschehen sei. Ich bin gefallen," sagte Herr Sabatier, aber nahen 'Sie stch mit Vorsicht, daß Sie nicht auch fallen,' holen Sie lieber erst Hilfe herbei." Schön", sagte der Unbekannte, aber wer sind Sie denn?" '.Jch bin He?r Sabatier." Ah! Herr Sabatier? Nun, da bleiben Sie nur in dem Loche liegen bis morgen und verrecken Sie darin!" Und damit ging der Unmensch, den Verunglückten, der fürchterliche Schmerzen litt, der Verzweiflung überlassend. Erst am folgenden Morgen wurde er aus seiner entsetzlichen Lage befreit. Eine Diebesbande, d i e jedenfalls ganz einzig in ihrer Art ist, wurde von der Budapester Polizei entdeckt. Sie bildete einen förmlichen Bund, einen Geheimbund sogar und war ganz . kaufmännisch organisirt. Der Bund der Dreizehn" hatte Statuten, eine Geheimsprache, einen Director und hielt regelmäßig Sitzungen. Die Thätigkeit der Bande erstreckte sich auf alle Gebiete des Schwindels und Betruges. Sie fälschten Bestellzettel und Versatzscheine, und in den letzten Tagen verübten sie sogar einen Einbruchödiebstahl. Die erschwindelten Gegenstände wurden sogleich verkauft und als Dividende unter die Actionäre vertheilt. Die Mitglieder konnten dadurch ihren Passionen entsprechen, fei ne Cigarren rauchen und Champaznergelage veranstalten. Gegenwärtig war der 25jährige Kaufmannsgehilfe Bela Kratky der Chef der Bande, ein überaus durchtriebener Bursche, der sich bei seinen Freunden und Mitarbcitern großer Beliebtheit erfreute. Bisher wurden zehn Mitglieder der Gesellschaft verhaftet, durchwegs junge Leute von 25 biS 30 Jahren. Einer fluchtete. Die Untersuchung wird eifrigst weltergeführ.. ' Dre h?he literarhistotische Bedeutung alter deutscher Stammbücher zieht auch ausländische Gelehrte u Studien heran. So hat der französische Archivbeamte Charles Schmidt, über dessen Arbeit jüngst in der, Pariser Acad:mi? der Inschriften verhandelt wurde, d-L etzt in der Casseler Äibliothet ruf ende , Stammbuch .von Gregor Amman zum Gegenstand eingehender Untersuchung gemacht. Amman sammelte auf seinen Studienreisen in Italien, Frankreich, England und den Niederlanden während :der Jahre 1578 bis 1583 eine große Anzahl von Schriftdenkmälern hervorraSender Gelehrter, unter denen z. B. der große Lateinschreiber deS Humaniömu5, M. A. MuretuZ, sich findet. Und der berühmtes Philolog der damalisen Zeit. Joseph Scaliger, ist sogar durch drei' Eintragungen,, eine hebräische und ' zwei griechische, in ' jener SammluIT vertreten. :

große .

Luft im Frühlinge BSO- Z'oSZ.. "The Sea Level Route'' TONew York. Double Daily Service. Wagner Sleeping Cars. Dining Cars. 8R. ?. JvgallS. riflUnt. . O. MeCormi. Catefitibtutor, Warren 3, Lynch, fit. l. rss. & ttfttfgt. H. VI, Bronso, . .$.. Cineinnari Züge! C. H. & D. R. R . Abfahrt Indianapolis bfahrt Vm , gvkVm 10 458m 1 Nm , 4 läOlm 7 VON Dayton Züge, Abfahrt -Indianapolis bfahrt 8 08 10 46ttm 345tm , 4 4591m . 70MM Ankunft CineinnaU kunft T 30?? m 11 OBm . 1 1591m eooftm T 4591m 10 mim C. H. & D. R. St. . Ankunf Dayton . llkunft IZVSBm , S Nm m 6 3091m 7bSM , IlVMv Toledos Detroit Züge. C. H. & D. R. K. Abfahrt Ankunft Ankunf Snd'plS: Toledo : Detroit dfahrt10 4m Knlft 6 49?m nrft8t09?m : . 7 Wtm . , i VBM . 0 l&VNt ) genommen t5onotac. Ticket-Offii-en : Union Station und No. 25 West Washington Straße, Scke Meridian. Die populäre lMwwD i't -ff mmm ift die beste Linie ach ? ?! I A' . ! Vier Züge! erl.ff.Sdtanaptt, 4SlS 11 KlStl .rn.lt .t.a jujww Zö, treffe Vtx ei, 1 8 809m 7 Vm imm imim zrsiltch ttulflcn Sonntag. Dte neneften derSessert Osfttbuls Ongen, OSngner Schlnfwngsn ' . etega.tc . . Yarlor Oagea nud vßvagen. Lokal-Gchlaw'aaen in JvdtaaMtt rtttt , 8 bendl berett. . erläkt hieago z vkorg,. an seder Seit ach I Abend benützt werde. Tlcket.OsfikeZ : SrÄW ' ' 1 ' t& ro.R rrinrM tn K.t. . WIXBBI. . , , . . , st, a k I. R e d, enl. Paff. gent. Q.v.vicDoe l. tcePrSs. und enl. vkgr. S h a . H. , ck , l l. iraffie.vZauag. e . . H a , l , r, Vift. Vaff. gent.

LAXIR L JJ BON-BONS jA VVDCMMtz 7SJ KURIEREN VERSTOPTUNQ -.Vrj.vC) iia IBIIIIIHIII ii Awutfit

gesMsk-MWeijtt

von Indianapolis. Oianos und Alusikalien. Carlin & Lennox, 6-9 Ost Market St candwirthschaftl.Geräthe u.U)agen Holten W. B. Mfg. Co., 339 Ost Wash. IL T. Conde Irnplcrnent Co., 27 H. Uapltol ATC Bau und Leih.Vereine. Geraian-Ameian Bldg. Ass'n, 154 5. Uelaware bL International Bldg & Loan Ass'n, 143 ost Market öt. Zuckerwaaren (Wholesale.) Daggett & Co., 18 West Georgla St Riemen und (eder. Taylor & Smith, 243 S. Meridian St Schnittwaaren. Murphy, üibben&Ca, 135 S.Meridian 3ce Tream. Furnas R. W., 212 N. Pennsylvania St Bauholz. Ooburn Henry, Georgia St Weißblech. Tanner & Siülivan, 210 S. Meridian St Putzwaaren. Fuhnley & McCrea, 240 S. Meridian St Bäckereien. The Parrott & Taggart Bakery, TeL 800 Bryce's Bakery, 14 Ost South St Schuhe und Stiefel, (Wholesale.) Hendrieks & Cooper, 127 S. Meridian Hüte, Handschuhe etc. Ilendrickson, Lefler&Co., 131 S.Merid Eisen und Schmiedewaaren. Layman & Cary Co., 111 8. Meridian St Clemens Vonnegut, 184 & 186 R WasU. Eisen und Stahl. Holliday W. J. & Co., 107 S. Meridian Farben, (Del und Glas. Burdsal & Co., 34 S. Meridian St Indianapolis Paint & Color Co., 240248 Massachusetts Ära. Rutschen und Reparaturen. Bobbins, Irvin & Co., 32 O. Georgia St. Spiel und Spielwaaren. . Mayer Charles & Co., 29 W. Wash'gt Banken. Capital National, 23 S. Meridian St Droguiftett (Wholesale.) Indianapolis Drug Co., 210. Maryland Ward Bros. Drug Co.. 1Ä) S. Meridian bt. Groceries (Wholesale.) Kothe, Wells & Bauer, 223 S. Meridian O'Oonnor M. & Co., 47 S. Meridian St Geschirre und Sättel. Indianapolis Harness Co., 10 McCrea Defenund Heerde. Home Stove Co., 125 S. Meridian St Snaen und IDetfteuae. aGAtkto UV 1.1UUV10 fcj Cruft'Compagmen. Indiana Trust Co. & Safety Vault - Sie ntiiana ff rwune Las keichZaue Sonntags - VlaU bietet eine &E vntnhalt Sl SsffeS. Der AbottnementS Preis - der täglichen Tribüne ift 12c. Iti SomrtagSblattS dc beider zusammen II tS., per Woch ode? dtS. per Monat. Durch die yaft versandt, kostet dS Tageblatt Oü, das Sonntagsblatt 92 per Jahr, beide zusam 03 in Onansöttahlung. iiZ SW WW L-?lU. 3sV

W

V . S

f r '1 i , ,