Indiana Tribüne, Volume 22, Number 245, Indianapolis, Marion County, 24 May 1899 — Page 2

MiaVK Tribüne

ErscheKtt Taglich nu) SoWs Si tägliche .TrtdSnk" kostet durch den Srlgef 1 Eetö per Woche, die Sonntag .rriba-! fextl Pkt Ooche. Bitt ins trat 15 t ,dn M entf n Vtt Vft Serhalb lc Ud lgeschi U ttlUna V Pf K. CTIUti 10 0S5 Vladams CitaS Indianapolis, Ind., 24. Mai 1899. Die englischen Volksschulen. In einer Rede zum Unterrichts. Budget hat Sir John Gorst wiedtt eininal mit lobenswerthem Muthe dem englischen Unterhause und dem ganzen Lande klargemacht, was für eine gewaltige Farce das englische Elementarschul - System noch immer ist und daß ein erheblicher Theil der Summen, welche das Parlament alljährlich für die Volksschulen bewilligt, fruchtlos vergeudet wird. Ein Hauptübelstand ist, daß die Kinder so früh schon aus der Schule treten: von 100 Schulkindern verlassen 66 die Schule bereits zwischen dem zehnten und elften Lebensjahre, und man kann sicher annehmen, daß die für deren Erziehung aufgewendeten Kosten zwecklos sind. Ein zweiter Uebelstand ist die Unregelmäßigkeit des Schulbesuches. Von hundert nach dem Gesetze schulpflichtigen Kindern sind in England im Durchschnitt nur 81.6 beim Unterricht anwesend. In 615 englischen Schulen sinkt der Procentsatz sogar auf 65 bis 69; in den Jndustriebezirken von Lancashire herrscht dieser Uebelstand am meisten. Vor sechs Jahren wurde der freie Schulunterricht gesetzlich eingeführt und man versprach sich in Folge davon eine große Zunahme der Frequenz der Schulen; die statistischen Nachweise zeigen aber, daß der Schulbesuch noch gerade so gering ist, wie er es 1895 war. Einer der schlimmsten Schäden im englischen Volks - Erziehungswesen ist die allgemein verbreitete Kinderarbeit. Sir John Gorst theilte dem Unterhause die Resultate besonderer ErHebungen mit, die er über diese Frage hat anstellen lassen. Diese Resultate, sagte er. seien peinlich und entmuthigend. Sie würfen ein düsteres Licht auj die sociale Lage großer Classen der Bevölkerung, und sie böten den Regierunaen und Parlamenten ein höchst schwieriges Problem In den Berichten. die ihm zugegangen seien, fanden sich die Namen von 110.000 schulpslichtigen Knaben und 34.000 schulpslichtigen Mädchen, die für festen Lohn arbeiten. Dazu kämen aber ungezählte Mengen von Kindern, die nicht regel mäßig für Lohn arbeiten, oder welche mit ihren Eltern arbeiten oder deren Arbeitslohn von den Eltern in Empfang genommen wird. Mehrere Verichte heben besonders hervor, daß die jenigen Kinder welche außerhalb der Schulstunden landwlrthschastllche Ar beit verrichten oder Zeitungen oder Streichhölzer verkaufen, mcht mn aus geführt sind. Andere Berichte geben ebenfalls zu, daß die Daten unvoll ständig und unzuverlässig sind. Mileh verkaufen von 7:15 bis 8:30 Uhr Morgens" deckt oft die Zeit von 7:15 viS 2 Uhr Nachmittags, und in keinem Falle braucht man Bedenken zu tra gen, statt .eine oder zwei Stunden' .einen halben oder einen ganzen 2ag' anzunehmen. Ueber das Alter der für Lohn arbei tenden Schulkinder theilte Sir John Gorst aus den eingelaufenen Berichten Folgendes mit: SeHs Jahre alt und darunter sind 121. fechS und sieben Jahren 1120, zwischen sieben und acht Jahren 4211. zwischen acht und neun Jahren 11,027 und zwischen neun und zehn Jahren 322.131. So ist z. B. ein Knabe von sechs Jahren 20 Stunden die Woche mit Zwiebelschälen beschäftigt für ei neu Wochenlohn von 8 Pence. Ein anderer Knabe desselben Alters trägt 23 Stunden die Woche Milch aus für einen Wochenlohn von zwei Schilling. Ein Knabe unter sechs Jahren arbeitet in einer Ziegelei, wo er Ziegel streicht, er erhält dasür 3 Schillinge 6 Pence Lohn. Ein Madchen unter 6 Jahren trägt 25 Stunden die Woche Milch für tote Eltern aus und erbalt keinen Lohn. Ein anderes Mädchen unter sechs Jahren ist 29 Stunden die Woche als Kindermädchen beschäftigt und er hällt dafür 2 Pence und ihr Essen. Von den in den Berichten aufgeführten schulpflichtigen Knaben sind 15.182 Verkäufer von Zeitungen, 2435 hau siren mit anderen Gegenständen. Auf wecken am frühen Morgen und Essen Austragen besorgen 8627 Knaben. . 76.173 schulpflichtige Knaben sind in Laden angestellt, 6115 sind landwirth schaftliche Arbeiter und 10.636 derrichten verschiedene Arbeiten. Von den schulpflichtigen Mädchen sind 11.585 . Kinderwärterinnen, 9234 besorgen Wäscherei und Hausarbeit, und 4019 verrichten leichte Handarbeit. Was die Arbeitszelt der schulpflichtigen Kinder betrifft, so arbeiten 39.355 Kinder unter zehn Stunden per Woche, 60.263 arbeiten von 10 bis 20 Stunden. 27.003 arbeiten von 21 bis 30 Stunden, 9773 arbeiten von 31 bis 40 Stunden, 2390 arbeiten von 41 bis 50 Stunden, 793 arbeiten über 50 Stunden, und unter diesen sind 75, welche über 70 Stunden beschäftigt sind. Unter diesen am längsten beschäftigten Kindern- befindet sich ein zehnjähriger Knabe, der für einen Wochenlohn von 3 Schillingen 72 Stunden landwirth - schaftliche Arbeit verrichtet, ein zwölf jähriger Knabe, der für 2 Schillinge . und 6 Pence 87 Stunden dasselbe thut, ein Knabe von 12 Jahren, der 100 Stunden die Woche, einschließlich des Sonntags Zeitungen verkauft. Ein Knabe von 12 Jahren lft 74 Stunden die Wochk im Laden emes?chissshandUz beschäftigt und erhält dafür li Schillinge und fein Essen. Ein Knabe, der mit 12 Jahren bereits die oberste Klasse erreicht hat, arbeitet 72 StunUn die Woche für 4 Schillinge Lohn. J2J Xsjtt ein Qttsmn für daö Land.

wenn dieser Knabe aus seiner Lage befreit würde, saate Sir 5lobn Gorst.

Ein ganz sensationeller Fall ist der eines Knaben, der zeden corgen zwl schen 3 und 4 Uhr aufsteht, um 4 Uhr 30 ausgeht und 25 Arbeiter weckt, die ihm je 3 Pence pro Woche für das Wecken bezahlen. Um 5 Uhr 30 kehrt der Knabe von seinem Rundzange zurück, geht aber nicht wieder zu S'Wt,: well er von 6 vlS 9 Uyt Seitu :tn auszutraaen bat. Dann geht er zur Schule. Er kommt regelmäßig zur Schule, ist aber oft halb im schlas,. namentlich an warmen Nachmittagen", fchreibt der Schulvorstand. Was die Löhne der arbeitenden Schulkinder betrifft, so erhalten pro Woche: unter 6 Pence 17,084 Kinder, von 6 Pence bis 1 Sckillina 47.273 Kinder, von 1 bis 2 Schilling 40,293 Kinder, von 2 bis 3 Schilling 19,757 Kinder, unv über 3 Schilling 8123 Kinder. 5it Betreff der vorstehenden Ziffern ist jedoch in Betracht zu ziehen, daß die 5nnder in manchen Fallen nevm den Löbnen oder als Ersatz von Löhnen Essen und Kleidung erhalten. Zehnfach beweibter Nabov. Natürlich kann jedes Kind unsere Millionen - Großmogule so ziemlich an den Fingern abzählen und wird auf Befragen sogleich mit Namen wie Rockefeller, Vanderbilt, Gould und Sage auswarten. Dagegen dursten sogar viele Erwachsene überrascht sein. wenn sie dieser Sippe auch den Namen Kor-ko-ya beigefügt sehen. Und i . rr nrn n ' i oocy i oer sumo unrnonai entschieden als würdiger College der Obigen zu betrachten und nimmt bei seinem Volke sogar einen einzigartigen Rang ein. Unsere Walfischfänger, welche in der BassinS Bai und anderwärts da oben herum verkehren, haben m der neuesten Zeit besonders viel von diesem EskimoNabob zu erzählen. Schon seit einem Jahrzehnt zwar, und noch früher, hat der wacksende Reichthum Kor-!o-ya's Aufsehen bei Einheimischen, sowie bei allen Besuchern jener Regionen erregt; aber erst in der letzten Zeit hat sein Mammon geradezu einen Riesen Um fang erreicht, und es macht nichts aus, daß derselbe zum allergrößten Theile nicht in baarem Gelde besteht, ja die ser Umstand vergrößert den Umfang erst recht. Wunderoare Dinge gehen von UJcunD zu Munde über Kor-ko-ya, seine zehn Weiber, seine dreißig Wauwaus, seine gewaltige Flotte großer und kleiner Boote, seinen ungeheueren Reichthum n Thran, Häuten, Eiderdaunen und Wal - Elfenbein und seinen Palast" (in der Eskimo - Sprache Jgloo. was ungefähr dem indianischen Wigwam entspricht) an der Bassins - Bai, allwo such feine zehn besseren Hälften" hausen. Daß ein arctischer Eingeborener, zumal in unseren Tagen, zu einem solchen Tausendsassa ausgewachsen sein soll, trotz Hudson Bai- und anderer Monopole des weißen Mannes, das streift schon stark an das Abenteuerliche. Aber wozu seinen märchrnhaften Reichthums - Posten prüfend nachzählen? Mehr, als alles Das, zeigt ihn seine Lebensgeschichte als ebenbürtigen Genossen unserer smarten IanleeMillionäre, und sie möge daher wenigstens in flüchtigen Umrissen nachstehend gezeichnet sein. Kor-ko-ya wurde im Jahre 1841 in einem kleinen Eingeborenen - Dorfe etwas nordlich von dem heutlgenStadtchen Julianshaab in Grönland geboren, verließ aber schon in sehr jungen Jahren das elterliche Nest, überquerte die Vaffins - Bai und schlug bei einem anderen, als Robbenjäger berühmten Stämme sein Jgloo" auf. Einigen der Forscher jener Tage wurde er als Fuhrer und Fuhrknccht wohlbekannt. und er war - noch ein seuchtohriges Bürschlein (wie man bei uns sagen wurde), als er schon allgemein Ver und Bewunderung durch seine außerordentliche Betriebsamkeit erregte. Außer in den genannten Verrichtungen. that er sich als geschickter Jäger und Fischer und noch mehr als pfiffiger Handler ganz besonders hervor. Da zu kam eine Sparsamkeit, die nirgends ihres Gleichen hatte. Sparsamkeit ist bei den dortigen Eingeborenen im All gemeinen eine unbekannte Kunst, und es ist schon eine Seltenheit, daß sie at nug zusammenbringen, um den Winter über damit durchkommen zu können; überdies wird durch den Stammesbrauch, welcher zu gegenseitig Hilfelelstung unbedingt verpflichtet, eine ge wisse Sorglosigkeit genährt. Aber Kor ko-ya machte eine unerhörte Ausnahme: er entwickelte einen ebenso ungeheueren Sparstnn, wie Erwerbssinn.'' Schon ehe er 20 Jahre alt war. spielte er die Rolle eines thatsächlichen Stammeshäuptlings und Rathaebe7s in allen Dingen! Von 200 Meilen in der Runde sollen, die Eingeborenen zu ihm gepilgert sein, um ihn rn Jagdund Handels Angelegenheiten zu be fragen, und er gab keinen einzigen Rathschlag unentgeltlich! Gleich dem schneidigsten Advokaten rn emem civili sirten Lande, hatte er für Alles seine abgestuften Gebuhren, die stets voraus bezahlt, werden mußten. Für eine Wetter - Prophezeiung 'z. B. , berechnete er zwei Fuchshaute, und wenn dieselbe auch mitunter nicht eintraf, so wagte es doch einer, ne Gebuhr von ihm zu rückzufordern: so mächtig und influk reich war der Eskimo - Boß" fchon geworden, daß Keiner S fu? gerathen hielt, stch sein Mißvergnugen zuzu ziehen. Gerechtigkeitshalber muß hinzuae fügt werden, daß Kor--ko-ya sich auch durch manchen Act der Wohlthätigkeit hervorthat, oe? ebenfalls über das her kommliche und , nicht unbeträchtliche Maß unter diesen Eingeborenen weit hinausging und seine Popularität noch immer mehr erhöhte, bis er schließlich r n je . . , ' zu einer sormnqen verlorperlen Vor sehung wurde! Seine zehn Weiber zeichnen sich we Niger durch Schönheit.' als durch kraf tige Kinnladen aus. "Darüber hap. v: tcnirz-- cr-i v. i wi uuR iTüiacnoe au erzao l len: 2m Vohe.U woVuem Ipi

lagen MU5M' venANr?. Giriert, ist es schwer, die ungegerbten cute am Hartwerden und Sprüngekriegen zu verhindern. Hiergegen haben diese Eskimos nur e i n Mittel: das Kauen, welches alle zwei bis drei Monate besorgt werden muß und zu den wichtig-

stcn Hausfrauen Pflichten gehört, aber natürlich starke Kinnladen und Zähne erfordert! W's nicht glaubt. soll selbst hingehen!Es ist bezeichnend, daß die Nchruöt, Kor-ko-ya habe ein neueS Fenster für sein Jgloo- angeschafft, an mehr al.S einem Dutzend civilisirten Seehafen eifrig besprochen wurde. Indeß ist noch zu bedenken, daß dies überhaupt das e i n z i g e Fenster in jenem interessanten Lande ist. Sparende Kinder. Frankreich ist don je das klassische Land deS SparenS gewesen. Der echte französische Bürger ist der solideste, fleißigste Mensch von der Welt. Er schindet sich tagsüber im Geschäft, legt Franc nach Franc auf die hohe Kante, er kennt kaum ein Vergnügen außer dem Hause, geht selten in die Kneipe er hat nur ein Ziel: Sich im Alter zu? Ruhe zu setzen, von seinen Ersparnissen zu leben und seinen Kindern ein hübsches Stück Geld zu hinterlassen. Kein Geschwätz ist unsinniger als daö vom leichtsinnigen Franzosen" der Franzose fördert nur den Leichtsinn der Anderen, der Fremden, weil ihm das schönes Geld einbringt, er selbst ist das häuslichste, sparsamste Wesen, daö man sich denken kann. Nur so ist es zu erklären, daß Frankreich drei furchtbare Vermögenskatastrophen, die 5 Milliarden Kriegsentschädigung, den Bontoux- und den Panamakrach, mit Würde überstehen konnte. Andere Völker wären dadurch zu Grunde gerichtet worden. Man bemüht sich in Frankreich, alles zu thun, um diese Nationalbeschäftigung. das faire des dcononiies" zu pflegen und dazu anzuspornen. In der neueren Zeit hat man sehr interessante Versuche gemacht, den Spartrieb schon bei den Kindern zu wecken, und sich zu diesem Zwecke mit Erfolg der Schule bedient. Man wird nicht ohne Ueberraschung hören, daß die französischen Schulstiarkassen heute über ein Gesammtvermögen von 13 Millionen Francs verfügen, an dem 25 Procent aller französischen Schulkinder bethei Zigt sind. Monsieur Eav6, ein Pariser Handelsrichter. ist der Vater der Idee und rief vor 20 Jahren im 19. Pariser Arrondissement die erste Caisse d'epargne scolaire" in's Leben, nach deren Vorbild er, im Lande umherreisend, später in den Provinzen Hunderte und Aberhunderte gegründet hat. so daß sie "heut wie ein Netz alle sranzösischen Gemeindeschulen umspannen. Das Grundprinzip dieser Schulsparkassen ist folgendes: Vom vollendeten dritten Jahre ab steht jedem Kinde der Beitritt offen. Jedes Kind zahlt wöchentlich 10 Centimes Beitrag. Von diesen erhält 3 Centimes eine mit der Kindersparkasse in Verbindung stehende Schulkinderhilfs lasse. Sobald nämlich eines der Schulkinder erkrankt, so daß es vom Schulbesuch abgehalten wird, bekom men die Eltern Pflegegelder zur Beschaffung von ärztlicher Hilfe, Medicin und besserer Nahrung. Gegenwärtig beträgt die Unterstützung 60 Centimes für den Krankentag, und die Summe wird sich jedenfalls noch erheben, da die Kassen in glänzenden BermögensverHältnissen sind. Die anderen 3 Centimes werden dem zahlenden Kinde auf sein persönliches Conto geschrieben, und sobald es 5 Francs gespart hat, erhält eS ein eigenes QuittungSbuch. Wenn es vom dritten bis zum vollendeten zwölften Jahre regelmäßig ein gezahlt hat und dann aufhört, hat es im Lebensjahre eine Jahresleibrente von 66 Fr. Es kann aber selbst, nachdem es die Schule verlassen, weiter Mitglied der Kasse bleiben, und wenn eö regelmäßia seine Groschen die Woche fortzahlt, erhöhen sich natürlich die Renteneinkünfte dementsprechend ganz bedeutend. Staat und Gemeinde geben den Schulsparkassen nicht unerhebliche Zuschüsse, und öffentliche, festliche Veranstaltungen führen ihnen bei Gelegenheit beträchtliche Summen zu. Die älteste Schulsparkasse, die im 19. Arrondissement, hat bereits 77.000 Fr. Kinderkrankengelder gezahlt, und viele Krankenkassen, führen ihre Ueberschüsse zum Theil an die Versicherungsanstalten ab, so daß sich den Sparern ihre Einlägen im Durchschnitt mit neuen Procent verzinsen. Trotz dieser außerordentlichen finanzieUen Ergebnisse das für die Sparer, dabei erzielte Geld natürlich nicht die Hauptsache, das Wesentliche ist vielmehr, das erziehliche Moment. Die Kinder werden vom frühesten Alter an die beiden großen volkswirthschaftlichen Grundsätze unserer Zeit, Solidarität und Versicherung, gewöhnt. Sie lernen, kaum daß sie denken können, indem sie ihr kleines Taschengeld nicht vernaschen, sondern sparen, den Begriff deS Capitals, die Freude am Besitz kennen und erfahren, daß Geld nicht ein Mittel' fein soll, sich flüchtige Genüsse zu verschaffen, sondern sich eine freie und unabhängige Ezistenz und ein Gefühl der Sicherheit für spätere Jahre zu erwerben, sie werden zur Vor sorge gebildet.' Durch diese Einrichtung-, sagte Minister Poincarr'6 kürzlich bei einer feierlichen Gelegenheit, werden unsere Kinder nicht für den Kampf um'S Dasein, sondern für die Silfe im Dasein vorbereitet. Die chulkinder erwerben Selbstbewußtsein, die treffende Form für das wohl-verstandene-Interesse der Persönlichkeit, und Bllrgerbewußtsein al Vuödruck des Brüderlichkeitgefühlö.Int Dilemma. Student: .Scheußliche Wetter! Einmal kalt. den andern Tag warm; an we!A absolut nicht, vaö man versetzen foul"

Europäische Rundschau. rrcdim Vr'inikors. Charlottenburg. Wegen Unterschlagungen im Betrage von 20.000 ZNart zum Nachtheil der Holzhandlung

von Wegner ist der Procurist P. Hartmann, Kaiser Friedrich Str. 84 wohnhaft, verhaftet worden. Frredrlchsberg. In trunkenem Zustande stürzte der 51 Jahre alte Mörtelkutscher August Reich die Treppe semer Wohnung. Kronprinzen Str. 26, hinab und brach das Genick. Friedrichshagen. Erhängt hat sich in der königlichen Forst bei Köpenick der 19 Jahre alte Lehrling Georg Großmann. welcher bei den Eltern in der Scharrnweber Str. 130 wohnte. F ü r st e n w a l d e. Bei einer KahnPartie ertrank der Arbeiter Schumann infolge Umfchlagens des Bootes. Zwei andere junge Leute konnten sich durch Schwimmen retten. K o t t bus. Der seit 1895 beim 52, Regiment, 8. Compagnie, dienendeSoldat Adolf Schmidt Zweimal mit Festung vorbestraft. jagte sich in der Kaserne eine Kugel durch's Herz. s)laut n. Im Walde bei Finkenkrug wurde ein von Thieren angenagter Leichnam aufgefunden. Neben der Leiche lag eine Flasche, die Gist enthalten haben dürfte. Der Leichnam wurde als der des DroguenhändlerS Schumann von hier festgestellt. Schumann wurde seit October v. I. vermißt. Teltow. Beim Läuten löste sich der Klöppel der großen Glocke und fiel auf den untenstehenden Kirchendiener Walsdorf. Zum Glück wurde die Wucht des fallenden Gegenstandes dadurch etwas gemildert, daß er auf ein Gerüst aufschlug. Immerhin ist Walödorf erheblich verletzt worden. Provinz Ostpnußm. Königsberg. Der Maschinenmeiste? der Ostpreußischen Zeitungsdruckerei". Helft, beging die Feier seines 60j'ahrigen Berufs - Jubiläums. - Das goldene Kreuz für 40jährige treue Dienste ist der Wittwe Barbara Helm in Lindmannsdorf und der Wittwe Barbara Ehlert in Plaßwich von der Kaiserin verliehen worden. B a r t e n st e i n. Der Director der hiesigen höheren Mädchenschule, Heinrlch, ist einem Herzschlage erlegen. G o l d a p. Zwei Scheunen und ein Stall des Besitzers Dr. Rothe-Schloß mllhle brannten nieder. Wid minnen. Einen verhäng nißvollen Ausgang nahm ein Zwist des Wirthes Kuberka mit seiner Frau und seiner erwachsenen Tochter in dem Dorfe Sucholasken. Kuberka, der angetrunken vom Wochenmarkt kam, wurde von Beiden mit Holzpantoffeln bearbeitet, daß er bettlägerig wurde. Bald darauf starb er. rrvdmz Westpreuken. Briefen. Äiealer Kliese aus Czappeln war zur Controllversamm lung gewesen. Um schnell wieder nach Hause zu kommen", wollte er auf der Culmer Chaussee auf einen voruberge henden Gutswagen springen, glitt aus. fiel und wurde vom nachsolgendenWagen so unglücklich überfahren, daß der Tod sofort eintrat. E l b i n g. Sein fünfzigjähriges Berussjubiläum als Landmesser feierte im engeren Kreise Oberlandmesser Hauptmann Fuchs. Tiegenhoff. Arbeiter Peter Karsten in Jungfer hatte sich an dem Lehrer Ziemann thätlich vergriffen, weil dieser seine Tochter gestraft haben sollte. Karsten erhielt dafür vom hiesigen Schöffengericht sechs Wochen Ge sängniß. Zoppot. Eine Frau Fischer von hier hat ihrem Leiden durch Trinken von Salzsaure crn Ende gemacht. Hrrdivz Vommml. Stettin. Zweiundsechzig Mili tärpflichtige, die sich der Dienstpflicht durch Verlassen des Bundesgebietes entzogen haben, wurden auf Grund des 8 114 No. 1' des Strafgesetzbuches in contumaciam zu je 200 M. Geld strafe oder 40 Tagen Gefängniß ver urtheilt. Regierungsbaumeister Emil Fiedler ist im 47. Lebensjahre hier ver storben. Rummelsburg. Handelsmann Hermann Burow verunglückte beim Dungfahren auf dem Felde dadurch, daß die Pferde anzogen, während er zm Begriff , war, sich aus den leeren Wagen zu lesen, r erlitt emen schweren Bruch deS linken Unterschen kelS. S ch i v e l b e i n. Gerichtsfektar a. D. Kanzleirath Kruger feierte mit sei ner Ehegattin die goldene Hochzeit. Provinz Ccblewtg-Holstern. Burg. Als der Maurer D. Stahl Nindorf bei Wacken Abends von einem Besuch bei seinem Schwiegervater, dem Arbeiter Kuhlmann - Eddelack, durch Burg -im Wagen, zurückkehrte, gerieth letzterer in der Nähe des Kirchhofs auf abschüssige Bahn und stürzte um. Die Ehefrau des Stahl war auf der Stelle todt, wahrend Stahl anscheinend unverletzt blieb und ine dritte' Person, die während der Fahrt eingestiegen war, sich einen Beinbruch zuzo. ' G a r b e k. Vollständig niedergebrannt ist daö dem Schlachtermeister Blunck gehörige Gewese. , L u n d e n. Bei Eiderstedt fand man den seit Februar von hier vermißten. 31 Jahre alten Bäckergesellen Johann Fricke im Wasser als Leiche auf. Lütjenwestedt. Unter großer Theilnahme beging das Ehepaar THön die goldene Hochzeit. Provinz Sülesien. V r e s l a u. Oscar Otto Keil, Sekretär an der Handelskammer der Fremdencolonie in Iokohama, der zu der bekannten deutschen Firma AbrenS & Co. Nachfolger und anderen deutschen Firmen in Japan in vielen geschäftlichen Beziehungen stand, hat sich mit einem Revolver erschossen.' Kei! war ein geborener Breslauer. Donnöwitz. Ihren 107. Geburtötaa itaixta. die Wittwe Rosina

?!owack. 'c'ältt Dame, deren Gatte einst dem Pl''schen Corps angehörte, als Unterofficier an den Feldzügen geaen Rußland und später auch an den Befreiungskriegen theilnahm, ist sowohl körperlich wie geistig noch ungemein rüstig.

5? l : n s b e r g. Niedergebrannt ist das Wohnhaus der Mi ie Schieberle. Waldenburg. Infolge allzu starken Schwingens stürzte der 20 Jahre alte Grubenschlepper Franke in Dittersbach aus einer Gondelschaukel herab und verletzte sich dabei derart.daß er m das Knappschastslazareth überführt werden mußte, wo er seinen Verletzungen erlegen ist. ?rrdinz Posen. Vrombera. Das Fest der aoldenen Hochzeit beging der pensionirte Gendarm Rollenhagen.. Mit der Feier zusammen fand die Taufe eines EnkelkindeS des Jubelpaares statt. f.. . . . rr Y" 0X Janoroice. hinein längeren eiden erlag unser Bürgermeister v. Lagiewski. Katscdlin. Aus ffurcht vor Strafe erhängte sich der Füsilier Prüfer vom Gardefüsilierregiment in Berlin. der sich bier auf Urlaub bei seinen Eltern aufhielt. Er hatte sich an einer Schlaaerei detheiligt, wobei iym sein Seitengewehr zerbrochen wurde. S a n t o m Y s l. Der So Hahre alte frühere Bauunternehmer Brust litt an einem Beinübel, woaeaen er als Einreibuna Salmiak brauchte. Neben der Flasche mit dieser gefährlichen Flüssigkeit muß eme andere mit einem Starkunasmittel gestanden haben. Im Begriffe, sich zu stärken, griff er aus Verleben nach der Masche Mit Salmiak, nahm einen Schluck und war in einigen Stunden todt. P?cdmz Sacksen. Magdeburg. Carl Hindenburg, der langjährige Führer und Leiter des Deutschen Radfahrerbundes, ist nach kurzem Leiden im Alter von 79 Iahren gestorben. Vechstedtwagd. Den 40jähr. Landwirth Karl Hochstein, welcher in letzter Zeit auffallend tiefsinnig - war, fand man in seiner Scheune erhängt vor. Der Lebensmüde hinterläßt eine Wittwe und zwei Kinder. Nordhausen. Der Arbeiter Ludwig Kühnemund aus Silkerode hätte sich hier als Dr. med. ausgegeben und in der That auch eine Menge Dumme gefunden, die sich von ihm behandeln" ließen. Der jetzt verhaftete Pseudo - Dottor. der sich wegen Kurpfuscherei und Betrugs zu verantWorten haben wird, hat bereits ein sehr bewegtes Leben hinter sich: Mehr als 11 Jahre verbrachte er im Zuchthause und mehrere Jahre in Haft und Gefangniß. Provinz Hannover. Baaband. Die secbsundzwan zigjährige Tochter ; des Gastwirths Bohlen wurde beim Ausschirren der Pferde von einem derselben, das unerwartet hinten ausscklua. so beftia in den Leib getrossen, daß das Mädchen bald daraus seinen Geist ausgab. Estorf: Der Brinkssker 5? Schmidt, der auf dem Boden seines Hauses beschäftigt war, stürzte aus der Bodenluke und erlitt bei dem Falle so schwere Verletzungen, daß schon nach Verlauf einer Stunde der Tod eintrat. N ö r t e n. Aus dem benachbarten Gräflich Hardenbergischen Gute wurde die Ehefrau des Müllers Meyer von Drillingen entbunden. Zwillinge waren bereits vor mehreren Jahren vorhergegangen. Papenburg. Der Matrose Johann Free aus Westrhauderfehn ist hier ertrunken. Provinz Westfalen. O s n a b r ü ck. Ein junger Mann, Namens Renke, der hier beschäftigt war und zum Besuche seiner Familie im nahen Riesenbeck weilte, wurde in der Nähe des Dorfes als Leiche aus dem Dortmund - Emscanal gezogen. Bielefeld. Todt aufgefunden wurde in einer Thongrube der nahe gelegenen Anstalt Bethel der etwa 30 Jahre alte Robert Schall, welcher im Konsumvereine der genannten Anstalt als Verkäufer thätig war Hakenberg., Beim Wäschespülen ertrank die 16 - jährige Tochter des Tagelöhners Boblemann in einem offenen Wasserbehälter, sogenannten Ahl - Kump. N e h e i m. Nach kurzem Krankenlager verstarb Dr. Zahnknecht, ein allseitig beliebter Arzt. Paderborn. Goldene Hochzeit feierte der Schneidermeister Karl Wrenger mit seiner Gattin. Werdohl. Durch den elektrischen Strom wurde der Obermonteür Körner, ein Angestellter der Lenne-Elektri-zitätöwerke getödtet. Er wollte eine Störung an der TransformatorenStation in Eiringhausen beseitigen, kam mit der Leitung inBerührung und erhielt dabei den tödtlichen Schlag Nhkillprovlnz. B o p p a r d. Der in weiteren Kreisen bekannte Rentner K. D. Baedeker, früher Großkaufmann in Essen, genoß auf einer italienischen Reise Austern, worauf er alsbald erkrankte. Hierher zurückgekehrt, starb er an Vergiftung. D i n s b u r g. Haudereibesitzer H. Schllrmann stürzte am Thorwege der Molkerei Heres in der Engegasse plLtzlich, vom Schlage gerührt, nieder. Er besaß noch die Kraft, sich-zu erheben und Ich heiße Heinrich Schürmann!zu sagen, fiel aber gleich wieder zur Erde und verschied nach wenigen Augenblicken. Elberfeld. Die 50 Jahre al.te Frau des Anstreiches Hugo Hackenberg stürzte auL dem Fenster in den Hof, wo sie todt liegen blieb. Sie war Mutter von 6 Kindern. K r e u z n a ch. Majestätsbeleidigung im Rückfall brachte dem Tifchlergesellen Franz Maus aus Siethwende 1 Jahr Gefängniß ein. -Trier.' Der langjährige Leiter und Director der rheinischen Hebammenanstalt in Köln. Geh.Sanitätsrath Dr. Friedrich Heinrich Georg Bjrn-

Jahre der HcilMgcn.

St. Jakobs Ge! Rheumatismus, Neuralgie, Huftruschmerzen, tZtülkenschmerzen, . . . ? wird Das grrche Heilmittel

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An elderly lady livlng at Fordhaxn Helght, a part of Nw York City, and who was known tobea warm advocate of Kipans Tabnles tor any caea of liver trouble or Indigestion Bald toa reporter who vlsited her for the purpoe of learnlnp the particulars of her oase: " I had always employed a physlrlan and did so on the laet cccaaion I had for one, bat at that time obtained no benesicial resulta. I had never had any faith In patent medicines, but harlne seen Ripans Tabnles recommended very highly in the New York Herald, I ooncluded to give them a trial, and I f ound they were just hat my case demanded. 1 have never employed physlctaa glace, and that means a aavlng of 12 a call. A dollar'a worth of Ripamis Tabolles lasts me a month, and I would not be wlthout them now lf lt were my Iat dollar." At the time of thls interview there were präsent two daughters whospecially objected to their mother givlng' a testtmonial which shonld parade her name in the newspapers, hnt to thia the eider lady argned : " There mav be other oases just like mine, and I am snrel take Rreat pleasore in recommendins the tabnles to any one affected as I wa?. lf the teliing abont my rase in the paper e nable some other person elmllarly affected to be as greatly benellted aa I have been, I eee no objection." And the daughters, familiär withher case and knowin how earnestly ehe feit abont the benentshe had reeeived from Ripans Tabnles, decided that their mother was quite rlgbt.

Baum, ist, 85 'Iah' alt, in uniercr Stadt, wohin er sich im Jahre 1885 zurückgezogen hatte, verschieden. Provwz Hessm-Nassan. Kassel. Oberlandmesser und Vermessungsrevisor Teztor feierte in feltener geistiger und körperlicher Frische sein fünfzigjähriges Dienstjubiläum. B e b r a. Den Eheleuten Triebenstein hier ist zur Erinnerung an die Feier ihrer goldenen Hochzeit nachträglich noch von dem Kaiser die Ehejubiläumsmedaille verliehen. . E r m s ch e r d. Schneidermeister Ernst Heldmann und Frau begingen das Zycst der qoldenen Hochzeit. E s ch w e g e. Drei junge Leute, die Nachts von einem Gelage kamen, unternahmen auf der Werra eine Gondel fahrt. AIS man sich beim Rudern ab lösen wollte, kenterte das Boot. Zwei der , Insassen konnten sich durch Schwimmen retten, während der 18jährige Schlosserlehrling Christoph Junahans ertrank. Nesselröden. Feuer zerstörte die Scheunen des Arbeiters Bechmann und deS Landwirths Rimoach. Volkmarsen. Einen bei Fuhrleuten gewohnheitsmäßig vorkommenden Brauch hat der hiesige Ackermann B.Viesehon schwer büßen müssen. Der selbe batte. um den Pferden beim Hal ten aneinemsteilenAbhangedaZAushalten zu erleichtern, den Fuß in die Speichen eines Rades gestemmt. Plötzlich zogen die Pserde an und Viesehon brach ein Betn, wurde unter den Wagen geworfen, überfahren und schwer verletzt. Mitteldeutslbe Staaten. Jena. Nach längerem Leiden starb der Oberlehrer Moritz Sieoeneicher. K ö n i"g s l u t t e r. Goldene Hochzeit feierte der Gemerndediener Thiele dein zu Stift Königslutter mit seiner Gattin. Langewiesen. Der bei dem Zimmermeister August Gehra beschäftigte Zimmermann Ammarell verunglückte dadurch, daß ihm ein schwerer Baumstamm gegen das linke Bein rollte, dessen Knochenröhre vollständig zersplitternd. E!ne Amputation des Beines ist erforderlich. S t a d t i l m. , Durch Unvorsichtigkeit schwer verletzt hat sich der bei dem hiesigen Schuhmachermeister Scholl in Arbeit stehende Schuhmacher Graßer aus Behringen. Er feuerte, eines freudigen Ereignisses halber, einen' Revolver von der Werkstätte aus ab. Da' der zweite Schuß versagte, untersuchte Gräßer die Waffe, diese entlud sich und die Kugel fuhr ihm in den Unterleib. Der Verletzte wurde im Krankenhause untergebracht. Weimar. Schulrath Urtel ist einem Schlaganfall erlegen. Wolfenbüttel. Daö Gehöft des Gärtners Laue an der Campe Str. brannte nieder. - Schwer verunglückt ist der 15jährige Formerlehrling Friedrich Lindemann von hier in der Brandes'schen Fabrik. Der Bedauernswert the gerieth in das Riernenwerl einer Maschine, wurde erfaßt und zur Decke geschleudert. Auf seine Hilferufe eilten Arbeiter herbei. Der eine hatte die Besonnenheit, schnellstens den Riemen zu durchschneiden, so daß der Junge aus einer qualvollen Lage noch leoenv vereit werden konnte. Lindemann erlitt chwere Kopfverletzungen, sowie . dev Bruch eines Armes und eineö Beines. 4 : , , Ottls-zt Nnöo's Oeft gatsssa Gt:si3."

Zehn taufende geheilt. Millionen von Flaschen verkaust.

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