Indiana Tribüne, Volume 22, Number 243, Indianapolis, Marion County, 22 May 1899 — Page 2

c

1531

SuDiana Tribüne. Z Erscheint TagZich uuö Soume M, tlalU .ir'Mne- kostet durch be 5rz J ffext p Woche, die eontag.rrtbüe'I CnUtOoitb BtiU inftxmrelSScntlihn Ctztt p t. Ver Vft ierhTU li 5gchi i SmJlt.llna V p 0. Cifsmt 18 Süd Vlnaa Indianapolis, Ind., 22. Mai 1899. Gitt Drama im Krankenhause. ' Ein ergreifendes Drama spielte sich vor einigen Tagen in einem Zimmer des Wiener allgemeinen Krankenhauses ab. Ein junger Arzt, Dr. Franz KariS, lag im Sterben und erwartete sehnsüchtig seine Braut. Er hatte sich, nachdem er beim Hofrath v. Schrötter Assistent gewesen war. etablirt und ein ihm gut empfohlenes Fräulein, Antonie Eben, als Wirthschafterin genommen. ?it der Zeit faßte er innige Neigung zu ihr, und diese wuchs, als sie ihn an schwerer Diphtherie bei Tag und Nacht aufopfernd pflegte. Im laufenden Jahre diagnosticirte er an sich selbst Lungen - Tuberculose, und nun eröffnete er ihr, daß er die Liebe und Dankbarkeit, die er für sie hege, durch die Eheschließung besiegeln wolle, sobald sein Gesundheitszustand sich bessere. Seine Familie erhob keine Einwendung dagegen, obwohl sein ziemlich bedeutendes Vermögen ihr zusiel, falls er unverheirathet starb. Bor einigen Tagen begab sich Dr. Karis auf die Klinik Schrötters und zwei Tage fpäter bat er, da er fühlte, daß sein Ende nahe, den dirigirenden Arzt, dieser möge die Ausstellung eines Zeugnisses veranlassen, daß seine sofortige Trauung ohne das gesetzliche Ehe - Aufgebot ermöglichen sollte. Das verzögerte sich aber, da Hofrath v. Schrötter. dem man das Zeugniß zur Unterschrift vorlegen mußte, nicht aufzufinden war. Endlich ertheilte der Director des Krankenhauses die Erlaubniß, daß der erste Assistent des Hosrathes Schrötter das Zeugniß unterftrüze. Mit diesem Document fuhr nun die Braut zum Weihbischof Dr. Schneider, der den Dispens vom Aufgebot ohne Weiteres ertheilte, dann zum Magistrat, wo ihrAnsuchen gleichfallZ sofort erledigt wurde, und eilte dann in daZ Krankenhaus zurück, um sich mit dem sterbenden Bräutigam zu vermählen. Am Bette des Dr. Karis hatten sich inzwischen der geistliche Rector und die Trauzeugen eingefunden. Der Zustand des Kranken wurde von Minute zu Minute schlimmer, Dr. Karis wurde immer unruhiger und heftete ängstlich seine Blicke auf die Thür. 'In tiefem Schweigen lag er da, nur von Zeit zu Zeit lispelte er sehnsüchtig .Toni-. Um 5 Uhr hauchte er den letzten Athemzug aus. Eine halbe Stunde später öffnete Fräulein Ebert in fliegender Hast die Thür, eine Secunde darauf sank sie geKrochen am Todtenbette nieder. Herzzerreißende Klagen entrangen sich dann ihrer Brusi. Sie bedeckte den Todten mit Küssen und schrie verzweifelt: Zu spät! Zu spät!- Bon den Freunden des Verblichenen und dessen Schwager geleitet, verließ sie dann den Raum, in welchem ihre Hoffnungen begraben wurden.

Di, TürkiSgruben in Persien. Mefched in der persischen Provinz Chorasam ist der Hauptmarkt für Türkise. Diese werden 50 Kilometer nordwestlich von Nischapur im Gebirge in einem trachytischen Gesteine gewonnen. Die Dörfer, in welchen die Türkisgräber wohnen, liegen ca 1500 Meter über dem Meere und die Türkis- . gruben selbst oberhalb davon am Südabhänge eines 300 Meter hohen Berges in eine? Ausdehnung von 12 Kilometer. Jetzt nach dem Zusammenbruche der werthvollsten Grube AbdurN:zaigri liefert iie Grube Reish die Mehrzahl der in den Handel kommenden Steine. Sie liegt 1830 Mete: hoch. Ihren Eingang bildet eine künstliche, 11 Meter weite Höhle, von deren Boden der rund 4z Meter weiteSchacht hinabgeht. Das Fördergut wird aus dem 27 Meter tiefen Schachte primitiv emporgehaspelt. An der Schachtmün. dung lehnen zwei Arbeiter mit dem - Rücken gegen die Höhlenwand und drehen mit den nackten Füßen ein altes Holzrad. Dadurch wird an einem Seile em schaflederner Sack mit etwa einer Metze Fördergut nach oben gezogen. Oben 'an der Schachtmündung wird der Sack von einem dritten Arbeiter abgehängt, ausgeschüttet und wieder angehakt. Die beiden ersten Arbeiter heben darauf die Füße vom Rade, und der Sack sinkt in Folge der eigenen Schwere am Seile in einem Zuge 13 Meter nieder. Dort, in der Mitte des Schachtes, befinden sich drei andere Arbeiter, die den Sack mit einem zweiten Rade auf die gleiche Weise biö zur Schachtsohle befördern und ihn gefüllt wieder zu ihrem Stande emporziehen, um ihn an das obere Seil überzuhängen. In der Höhle kauern sechs . bis sieben Arbeiter an den Wänden und zersölaaen die berauskommenden Ke-

fteinZstücke mit Hämmern. Die gefundenen Türkise werden in rohem Zufiande zusammengepackt und nach Mesched gebrach!. Die Steine der Gruben besitzen zwar gute Form, doch behalten' sie ihre Farbe nicht immer. Manche anfangs sehr schöne Steine verblassen bald, werden grünlich, und eö zeigen sich weiße Flecke, die, zuerst mikroskopisch klein, rasch größer wer den und sich zuletzt über den gaz;n Stein ausdehnen. Verblaßte Türkise können vorübergehend aufgefrischt wer den. Um sich deshalb gegen Betrug zu schützen, kauft man in Mefched die Türkise erst auf Probe. Wer dem Modernen dient, für ewige Aeiten schafft, ist fast immer für ewige Zeiten schafft, ist fast immer Ködern.

. fltnt Taubheit mehr? r Wenn die Erfindung, welche einSüdl'änder, der bis jetzt in der großen Welt wenig bekannt gewesene junge ßl!M ker Morris Reise Hutchinson, ge; "t hat, wirklich das ist, wofür sie sich aus gibt, dann dürfte man mit vollem Recht sagen, daß es keine Taubheit mehr zu geben brauche, sofern nämlich taube Personen mittels des betreffen, den Apparates buchstäblich hören könnten. Ja noch mehr. Es wird sogar behauptet, daß dieselbe Erfindung auch Taubstumme, durch besondere EntWicklung derStimm-Organe oder ihrer mechanischen Anwendung, in kürzerer oder längerer Zeit zum Sprechen brin gen könne. Doch liegt noch kein Bericht über ein Experiment der letzteren Art vor; dahingegen sollen verschiedene, auf das Hören gerichtete Versuche bereits vorzüglich gelungen sein, und schon mehrere Aerzte haben das Instrument insoweit für durchaus zweckmäßig erklärt. Diese wundervollen Leistungen sol len aus elektrischem Wege zu Stande gebracht werden. Von der EntWicklung der Sprachfähigkeit einstwei len abgesehen', erscheint es keineswegs so weit abliegend, das Gehör auf ir gend eine Weise zu entwickeln, mindestens in sehr vielen Fällen von Taubheit. Denn es ist eine längst in Fachkreisen bekannte Thatsache, daß bei beinahe allen tauben Personen daS eine Ohr noch theilweise empfindlich ist ! Das ganze Geheimniß der neuen Erfindung in dieser Hinsicht soll nun darin liegen, daß die angewandten sensitiven Platten die Fähigkeit haben, innerhalb der äußeren Gehör - Organe den zudringenden Schall ganz bedeutend zu vergrößeren, also ein Princip, welches in einfacherer Weise auch bei blos Schwerhörigen schon ost mit mehr oder weniger Erfolg angewendet worden ist. Der angewendete Apparat ZA ein ziemlich complicirter, und es sei vorläufig an dieser Stelle nur bemerkt, daß er von außen etwas an flache Telephon Schallbecher erinnert, deren einer über jedem Ohr angebracht und durch ein Stahlband in Stellung erhalten wird; außerdem ist an einem Kragen aus Aluminium ein SchallUebertrager angebracht und kann in beliebige, dem Betreffenden passende Entfernung vom Mund gestellt werden; zu beiden Seiten des AluminiumKragenö hängen noch Controll-Vor-richtungen auf die Brust herab, um die Schallvergrößerungs - Kraft den sensitiven Platten am Ohr zu erhöhen oder zu vermindern, je nach Bedarf. Die besagte Vorrichtung vor dem Munde soll es weiterhin ermöglichen, nach genügender Unterweisung und Uebung im Gebrauch der Stimm-Or-gane. zu sprechen, d. h. Laute, die sofort künstlich verstärkt werden, herauszubringen. Daher . hat der Erfinder auch dem Ganzen den hübschen griechischen Namen Atulallion der HörSprecher" gegeben. Bei denHör-Experimenten sollen u.A. zwei völlig" Taubstumme im Stande gewesen sein, die Musik eines Klaviers auf 60 Fuß Entfernung zu vernehmen und die Stimme des Erfinders auch dann zu hören, wenn er für die Anderen in dem betreffenden Raum kaum vernehmlich war! Bei anhaltendem Gebrauch soll sich der Nutzen des Apparates noch immer mehr vergrößern. Metallisches Privatgeld. Man braucht nicht gerade in sehr abgelegene Gegenden zu gehen, um Beispiele für die vorzugsweise Anwendung privater Werthzeichen, statt des Regierungsgeldes, in Handel und Wandel vorzusinden. In einigen der ländlichen Bezirke von Minnesota hat der Gebrauch folcher Werthzeichen in neuerer Zeit sogar zugenommen, dermaßen, daßer das Regierungsgeld fast völlig verdrängt hat. Und es sind dies keine papierenen, sondern metallische Werthvertreter, ungefähr von der Größe eines Vierteldollars. Sie tragen den Namen der Firma, für welche sie angefertigt wurden, und gelten für Waaren in Beträgen von 5 Cents bis zu $1. Der ländliche Händler benutzt sie im Austausch für alle möglichen Producte, und obwohl sie von Haus aus nur in dem Geschäft giltig waren, das sie ausgestellt hatte, wurden sie bald auch von allen anderen Läden angenommen, da die Geschäfte, welche sie ausstellten, in keiner anderen Münze" für Producte zahlen wollten, und so auch die producteverkaufenden Landleute sich mit diesen Werthzeichen durchschlagen mußten. Es schwebt ein Proceß, welcher endgiltig entscheid soll, ob die Herstellunz dieser Werthzeichen gegen die Bundesgesetze verstoße. Nach der Auffassung der betr. Geschäftsleute aber sind dieselben einfach .Checks", und macht eö keinen gesetzlichen Unterschied, ob dieselben auf Papin geschrieben odr auf Metall geprägt sind. Di Ge schästSleute sind mittels dieser Werthzeichen in der angenehmen Lage, Geschäfte mit geborgtem Capital" machen zu können, ohne auf dasselbe Ainsen zahlen zu müssen. Sie werden daher so lange daran festhalten, wie sie können. Vlemannische Vräberfunde. Vor etwa zwei Monaten stieß man bei Heidelberg, und zwar am Eingange des auf dem rechten Neckarufer gelegenen Ortes Handschuhsheim, bei der Anlegung bezw. Tieserlegung einer querfeldein führenden Straße auf mehrere alemannische Gräber. Da man es hier nach der Ansicht mehrerer Sachverständigen mit einem aus dem 4. oder 5. Jahrhundert herrührenden alemannischen Friedhofe zu thun' hatte, so wurden die Ausgrabungen unter Leitung der Sachverständigen, Con. servator Prof. Dr. Schumacher-Karls-ruhe und Prof. Dr. Pfaff-Heidelberg. auf Kosten der badischen Staatskasse weiter fortgesetzt. Die Arbeiten, die jetzt zu einem gewissen Ahschluk ac

langt sind, haben höchst werihvolle Resultate gezeitigt, und da letztere für Kulturhistoriker und Archäologen sowohl als auch für alle Freunde von Alterthümern von größtem Interesse seinliürften, wollen wir im Folgenden eine kurzgefaßte Darstellung derselben veröffentlichen. Bis jetzt wurden 13 Alemannengrader, darunter 10 Männer- - und 8 Frauengräber, aufgedeckt. Dieselben wiesen eine bestimmte Reihenfolge auf; die Todten waren, mit dem Antlitz gen Osten gewandt, ohne Holz- oderSteinsarg in die Erde gebettet. Kein Skelett maß mehr als 1,75 Meter und die Gebeine zeigten sich, sowett sie auf der Höhe in trockenem Löß gebettet waren, wohl erhalten. Auf tiefer in der Erde liegende Skelette hatten Bergwässer, Steinflößungen und Rottungen mehr oder minder störend eingewirkt. Die Beigaben verrathen eine pietätvolle,' wahrhaft ergreifende Sorge der Hinterbliebenen. Männer und Frauen wurden im Feierkleide beigesetzt; die Struktur der Gewebe ist an Spuren, welche den Schmuckgegenständen anhaften, noch ersichtlich. Dazu weisen die Beigaben eine reiche Abstufung auf. Auch den Aermsten wurden in einer Urne Speisen inö Grab -mitgegeben, und zwar standen sie zu Füßen oder zur Seite der Todten. Die doppelkonische Grundform derselben erscheint reich variirt nach Form, Größe, Farbe und Verzierungen, welch letztere an den Kerbschnitt erinnern. Zu den Urnen gesellt sich ein Henkelkrug und eine rothe Schale. Gerade aus dem letzten Umstände schließen die Sachverstandigen, daß diese Alemannengräber der Zeit um 400 nach Christus zuzuweisen sind. Ueber den Inhalt der Urnen läßt sich nichts mit Bestimmtheit sagen, da keine Knochen, Samenkorner oder dgl. in denselben vorzufinden waren. Wie die Urnen zeigen auch die übrigen Beigaben den Unterschied von Arm und Reich, Hoch und Nieder. Augenscheinlich wurde allen Todten ohne Unterschied des Geschlechtes außer den Speiseurnen ein wohl am Gürtel befestigtes Messer mitgegeben, denFrauen dazu noch eine Halsperlenschnur. Die Perlen bestehen aus Thon.'Älaö.Glasfluß. Amethyst und Bernstein; ihre Größe ist sehr verschieden, die Form meist doppelkonisch, wie die der Graburnen. Die meisten Prrlen sind einfarbig, aber in allen Schattirungen, viele reizend bemalt, andere kunstvoll eingesetzt. Bewunderung erregte wegen ihrer eleganten Ausführung namentlich eine aus 33 Perlen bestehende Schnur. In einigen Frauengräbern fand sich auch Bronzeschmuck: Ohrringe, Armreife, Fingerringe; in einem ein reiches Gllrtelgehänge, ebenfalls aus Bronze, darunter ein Kreuz von der Form eines OrdenSkreuzeö. Ein Prachtwerk ist eine Scheibenfibel (Brosche). welche ein Frau auf der Brust trug. Von der Größe eines FünfMarkstückes und der Form einöö Rundschildes. zeigt sie symmetrischesSchlangenornament; die vertieften Linien desselben sind vergoldet, während die Oberfläche versilbert und zudem reich eingelegt war. In weiteren Framngräbern wurden Messer und Scheeren (den Schafscheeren ähnlich) gefunden; in Männer- und Frauengräbern ferner auö Knochen hergestellte Doppelkämme, zur Seite der Todten liegend. Der vornehmste Schmuck der Manner waren die Waffen. In zwei Gräbern wurden solche von Adeligen gefunden, worauf die Beigaben des einen Todten deutlich hinweilen. Dieselben bestanden nämlich aus Spatha (das zweischneidige lange Schwert), Scramasax (das einschneidige kurze Schwert), bronzenen BeschlagSresten der hölzernen Schwertscheide, Spangen und Zierbeschlägen deS Gürtels. Nicht ganz so reich waren drei weitere, regelrecht blosgelegte Männergräber ausgestattet; man fand dort Scramasax, ein bis zwei Messer (Sax) und Pfeile bezw. Speere. Die Schwerter lagen bald zur Rechten, bald zur Linken der Tooten. Einige Männergräber wiesen nur eine in der Hüftgegend liegende eiserne Gürtelschnalle und ein Messer als Beigade aus. Sämmtliche Fundgegenstände werden nach Karlsruhe gesandt, dort in entsprechenden Stand gesetzt, genau bestimmt und dann in die städtische Kunst- und Alterthümersammluna auf dem Heidelberger Schlosse überfuhrt werden. Mitten auf dem Gräberfeld, und zwar tiefer liegend als die Graber, stieß man plötzlich auf Brandspuren. Die Sachverständigen vermochten aus denselben festzustellen, daß hier eine vorgeschichtliche Wohngrube auö der La Tene - Zeit vorliege. Da die Profile weiterer Gruben und Herdstätten an der angeschnittenen Berglehne sichtbar waren, so glaubt trän annehmen zu dürfen, daß an diesem Platz.? ein prähistorisches Dorf gestanden hat. welches wahrscheinlich von Kelten bewohnt war. Hierdurch dürfte der von Prof. Dr. Schumacher für andere Gegenden Badens erbrachte Nachweis ununterbrochener Besiedelung von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart auch für die Umgebung Heidelbergs gegeben sein, zuinal noch feststeht, daß eben an dieser Stelle wo Kelten ge wohnt und Alemannen ihre Todten begraben haben, auch Zeugnisse für romische Siedelung sich ergeben haben.

Qn $aUf aus ädern. Der neue, speciell für den Gebrauch des Prinzen und der Prinzessin von WaleS gebaute Extrazug, den man wie aus London geschrieben wird jetzt vollkommen fertiggestellt hat, ist überaus prächtig und kostbar eingerich tet worden. Er besteht auö fünf geräumigen, aus Stahlgerüst construirten Waggons mit beweglichem Radgestell und weist eine Gesammtlänge von 274 Fuß auf. An jedem Ende M Zuges befindet sich ein gewöhnlicher Waggon auf Bremsen mit je zwei Abtheilen erster Klasse und einem elegant ringerichteten To.iletteimmer. SämmtliL

Coupees sind mit'eiiilgen siebzig e!c:trischen Flammen in Tulpensorm ve?' sehen. Der große Salon in der Mitte deS Zuges wird durch eine Schiebethür in zwei Hälften getheilt, deren eine nach dem besonderen Geschmack des Prinzen, die andere nach dem seiner Gemahlin ausgestattet und m'öblirt ist. Jedes Abthei! dürfte ungefähr 19 Fuß lang sein und enthält eine ganze Auswahl von Chaiselongues, Sophas und Fauteuils mit hohen und niedrigen Lehnen, die in geschmackvoller Abwechslung nebst kleinen Tischen an den von colossalen Spiegelscheiben unterbrochenen Längswänden aufgestellt und befestigt sind. Die weichgepolsterten Liege- und Sitzgelegenheiten im Salon der Prinzessin. mußten auf ihren ausdrücklichen Wunsch in dunkelgrünem Marokkoleder ausgeführt werden. Beide Sektionen sind mit wundervoll eingelegter Deckentäfelung und speziell entworfenen, in Creme undGold gehaltenen LincrustaWalton" Wandbekleidungen ausgeschmückt. Das Material d?r and?'-' Paneele besteht aus cnb.in's-, ?:-- goni, Pinien- und Atlasholz. Dieier mit allem modernen Comsort und LuzuS ausgestattete Eztrazug wird hauptsächlich von dem prinzlichenPaar für dessen häufige Reisen nach Osborne, Goodwood und Epsom benutzt werden, doch soll er gleichfalls der Königin Victoria zur Verfügung stehen, sofern Ihre Majestät auf der betreffenden Linie zu reisen wünscht. Der bisherige, nun ausrangirte Königliche Zug, dessen Interieur zwar nicht ganz den Anforderungen der allerneuesten Mode entspricht, aber immerhin noch sehr elegant zu nennen ist, soll jetzt dazu benutzt werden, die obersten der oberen Zehntausend, die sogenannten tip-top-people" von London nach Vrighton zu befördern. Qeschwindigkeit der Motorwagen. Das Fahren mit Motorfahrzeugen hat sich in Frankreich in den letzten Jahren schnell zu einem Sport entwickelt. Rekorde schlagen ist auch hier die Losung. Und in diesem Bestreben hat man dort durch waghalsiges Fahren mit den Selbstfahrern Geschwindigkeiten erreicht, die für ein Fahrzeug,

das sich nicht auf Schienen, sondern nur auf einer Kunststraße fortbewegt, wirklich überraschen. Der Ingenieur und Elektriker de Chasselona-Laubat hat letzthin im Park von Achöres mit einem elektrischen Jeantaud - Wagen einen Kilometer, wenn er vom Stand iuus anfuhr, in 43 3-3 Sekunden zurückgelegt. Kam er schon in voller Fahrt beim Anfangspunkt der gemessenen Strecke an, so durchfuhr er einen Kilometer in 33 4-5 Sekunden. Diese Geschwindigkeit würde 95 Kilometern in der Stunde entsprechen; auf der kurzen Strecke raste daS Gefährt also mit der Geschwindigkeit eines Schnellzuges dahin. Freilich kann ein Selbstfahrer nicht stundenlang, wie ein Schnellzug, so dahinjagen, weil er für solche Fahrt vor allen Dingen einen geraden, glatten und festen Weg ohne Hindernisse braucht, wie sie wohl nirgends in der nöthigen Länge vorkommen. Aber doch zeigt dieser Versuch, was ein Selbstfahrer leisten kann, und daß er eine außerordentliche Festigkeit und eine gewaltige Triebkraft besitzt, da der Wagen mit einem Windschirm, hinter dem der Lenker saß, die Luft durchschneiden mußte. Die vier Räder hatten mittleren Durchmesser, so daß sie 9 Umdrehungen in der Sekunde machten. Rechnerisch kann der betreffende Motor 36. Pferdestärken entwickeln. Für den praktischen Gebrauch wird man so ' kräftige Selbstfahrer kaum herstellen. 'Das wäre sogar gefährlich? denn es würde des Wettfahrens auf den Chausseen kein Ende sein. wenn die Kraft der Selbstfahrer bei einer gewissen Höchstgeschwindigkeit nicht eine Grenze hätte. ' In denZlitterwochen. Von Dr. Adolf Kohut. In einer von dem regen städtischen Verkehr abseits geleaenen Straße der Josephsstadt in Budapest wohnte ein Magnat, Graf Kövy, mit feiner jungen Frau. I semer reizenden Villa ver lebte er die Flitterwochen seiner Ehe. Die geschlossenen Fenster, die geheimnißvolle Stille, die ringsum herrschte. die Gerüchte, welche über die. Schönheit der junaen Gräfin in Umlauf waren, alle diese Momente regten die Einbildungökraft der guten Nachbarn auf, die gar zu gern wissen wollten, was in dem kleinen PalarS deS gräflichen Paaret vorgehe. WaS aber kein Verstand der Verständigen sieht, ahnt in einer Einfalt daS kindliche Gemüth eine Schusterjungen. Ihm habe ich 't nachfolgende Erzählung zu verdanken. .August,- sate ihm der Meister, zieh' Dir Demen neuen Rock an, kämme Dich einmal anständig und begieb Dich zur grau Gräsin Kövy und frage dort an, wann ich der Frau Gräsin meine Aufwartung machen kann, um zu den neuen Stiefeletten Maß zu nehmen. ' Vergiß dabei . nicht, dem Kammermädchen die Hand zu küssen!" August stellte den Kleistertopf weg und begann Toilette zu machen. Mit einem riesigen Kamme, der einemStrleäbnlich sah, suchte er seine widerpenftiaen, zerwühlten Haare zu aläten, aber, ohne Erfolg. Pfeilschnell lief er dann aus dem Hause oeS MeisterS, um seinen Auftrag auSzurickten. Sein scharfes Auge gewahrte aus der Straße die Kutsche deS Grafen Kövy, auf deren Bock sich der Kutscher befand, und deren Inneres leer war. Mit dem ihm eigenen praktischen Blick benutzte er diese Gelegenheit und klammerte sich hinten am Wagen fest und gelangte auf dies, Wege in die gräfliche Villa, t Dal ganze HaüS befand sich in roster Stimmung. Die Köchin sang ein Itere Lied bei der Zubereitung deS ratenS, der livrirte Diener schäkerte mit Um Kammermädchen, daS Dienstmädchen lachte laut, und im Qorzimnur schnäbelten sich zweiKanarienvögel

Uüaüsi Toar iln Vollblutd'emokrat I und als solcher allen VorstellungS-Ce-remonien abhold. Er zog daher recht geräuschlos seine Holzpantinen aus und schlich sachte in toi Wohnung. Das erste Zimmer war leer, aber aus dem

Nebenzimmer drangen eigenthümliche Laute durch die schweren Vorhänge zu ihm. Er blieb, diskret wie er war, stehen. Eine schmeichlerische, weiche Frauenstimme sprach: Dii antwortest nicht? Also, mein Geliebter, gefällt Dir mein Regligee nicht? Dann will ich's gar nicht mehr anziehen! Denn ich will schön sein, damit ich Dir gefalle Liebst Du denn Deine Gattin nicht mehr? Siehst Du denn nicht, daß ich Dich liebe, sehr liebe! Ja, tich liebe diese stolze Stirne, ja. ich liebe diese lächelnden, milden Augen, den feschen Schnurrbart.... Apropos! Sahst Du bei dem Juwelier nicht die schöne Diamantbroche? Sie ist einfach, aber gesckmackvoll. In der Mitte befindet sich ein orcßer Diamant, rw.sum erbl?t. T 1 X .',. X. ' Sternen. . .. O. dies würde zu meinem taubengrauen Sammetkleid prächtig passen! Richt wahr. Du kaufst diesen Schmuck Deinem kleinen Frauchen? Ah, es ist Dir zu theuer! Dann brauch' ich's nicht. Du weißt, ich bin sparsam, sehr sparsam. Ah. Du willst mich im einfachen Hauskleid am liebsten fehen?... 2)amit Du Dich überzeugst, wie gehorsam ich bin. so will ich von jetzt ab keinen Schmuck mehr tragen.... Was kümmere ich mich um die Welt! ... Ich will nur Dir gefallen. Dir, meinem gestrengen Herrn Gemahl vor dem sich alle Welt fürchtet, n ich nicht! Siehst Du, ich wage sogar, die strenge Stirne Dir zu küssen. Aber höre, Mannchen, jene Vroche eignet sich gerade sU' me einfache Toilette und ist auch nicht so theuer 2000 Gulden! Ich soll über den Schmuck nicht mehr reden!... O, haltst Du mich dafür fähig, daß ich Dich wegen einiger miserabler Steine ärgern könnte? Ich bin kein Kind, welches alles verlangt, was eö sieht; ich weiß zu entsagen, ch verspreche hiermit feierlich, daß ich nie mit einer Silbe jener Broche Erwähnung thue. Bist Du mit mir zufrieden? Bin ich kein folgsames Weibchen? Deshalb küsse mich, aber sofort!" August erröthete plötzlich und schlich aus dem Hause. Herr Meister," sagte er, die Frau Gräfin läßt den Herrn Äeister grüßen, sie läßt Ihnen sagen, daß sie heute keine Zeit habe, und daß Sie sich morgen zu ihr bemühen sollen, um ihr Maß zu nehmen. Am andern Tage schlich sich August durch daS Thor der Villa.' Es war ein unfreundliches Wetter, und ein kalter Wind pfiff durch die Straßen. Der Portin setzte em Harfenmaschen, wel ches Einlaß begehrte, in grober Weise an die Luft. Die Köchin behandelte den Braten mit einer gewissen Wuth. der Ltvreediener zankte mit dem Kam mermädchen, und 'das Dienstmädchen vollführte mit einem Eisenmörser einen Heldenspektakel. Im Vorzimmer stürz ten sich die beiden Kanarienvögel m:t zürnendem Gezwitscber aufeinander. August trat ängstlich in's Zimmer ein. Dnn blieb er erschrocken stehen. Hinter dem Thürvorhang ließ sich eine schneidende und verbitterte weibliche Stimme vernehmen, die mit großer Schnelligkeit sprach. ...Natürlich sind 4000 Gulden für ein einziges Pferd nicht viel, aber für die Frau freilich sind fchon 2000 Gulden zuviel. . . . Haha, das ist prach ttg!.... Eine Frau ist nicht einmal zur Hälfte so viel werty, wie ein Pferd. Ah. Du sagst, ich soll kein Kind sein? Ja, ich war ein Kind, ein thörichtes Kind, alö ich Deinen Schwüren Glauben schenkte, ich glaubte, ich würde Deine Frau werden, nun bin ich Deine Magd! - Du willst ja, daß ich in einem Flanellkleid und mit blauer Schürze gehe.... Ich soll wohl auch Deine Stiesel putzen? .... Sprich mir nicht von Liebe! Einen elenden Schmuck versagst Du mir. obgleich ich weiß a ich weiß es ganz bestimmt daß Du in Deinem Junggesellenstand die Edelstetne mit vollen Handen Deinen Geliebten zu Füßen gelegt hast. ... Ja, Du hattest Geliebte, vielleicht hast Du jet noch welche, denen bringst Du die Diamanten und Brillanten, während Deine Frau nicht einmal ein anständigeö Kleid besitzt auch hierauf habe ich selbst die Spitzen genäht ja. ich weiß, Du lauerst nur aus meinen Tod, ich bin Dir schon zur Last, Du möchtest Dich gar zu gern von mir befreien, da mit Du auf's Neue Dein zügelloses Leben fortsetzen kannst. . . . fürchte Dich nicht.... furchte Dich nicht! Ich lebe doch nicht mehr lange! .... Wenn Du willst, will ich mich vergiften und 1 und ich will Dich von mir befreien. . . . Was! Ich soll nicht so grün sprechen Und daö sagst. Du mir, der Du mir ewige Treue geschworen!... Meine arme Mutter wenn sie wüßte ich spreche Grünes ... . Du hast Recht, sei nur grob gegen mich . . . Bald wirst Du mich auch wohl schlagen. Hahaha!" Alö. August daö laute Schluchzen hörte, welches auf diese Worte folate, wurde er so gerüyrt, daß er auch beinahe in lauteö Stöhnen auögebrochen wäre. Zitternd schlich er auS dem immer und ging schwermüthig nach ause. um ersten Male in seinem eben bereute er, daß er seine Trinkgelder vernascht hatte, sonst hätte er der armen Frau jenen Schnick Schnack gekauft, wofür sie von ihrem Mann mit Schlägen bedroht wurde. Herr Meister," sagte er. die Gräsin hat keine Zeit, sich Maß nehmen zu lassen, ich werde morgen nachsehen!" ' : ' Der Himmel hing voll bleischwarzer Wolken, alö Auaust am dritten Tage sich in die Villa deö Grafen Kövy be gab. Der Portier ließ traurig den Kopf hangen und hustete zum Erbarmen? in der ganzen Villa herrschte tödtliche Stille, als wenn Samiel der Würgengel deö Todes seine Fit. tige darüber ausgebreitet hätt. Die

KööwrnaMe.trauna. tai.KaifejJn

Unreines Vlnt.

. kommt von elnem auker Ordnung gerathenen Magen. . , Pr. August Ftönig's Knlnburgcr Eropcn ist die beste Frühlingmedl,kn um den Magen in einen guten Zustand ,u dringen und dadurch das lut ,u reinigen. ..........

A wholcsale paper dealer in New York City relates that hls ßrst eiperience with Ripans Tabules began i8 months ago. Prior to that he couli not rccall a time when he was not troubled with constipation. Nothing gaye more thaa temporar relief ; but, since Uking Ripaes Tabales nobodjr has had more perfect digestive organs than he. The bowels perform their functions with regularity ; there is no distress after eating, txn headache, no heartburn, no dizziness nothing of a dyspeptic nature. The same gentleman also relates that " if he occasionally stays a little too late at the club and meets convivial companious, a Tabule taten before going to bed wards öS every unpleasant after effect."

l der Kaffeemühle, und 'das Siubenmadchen hatte rothgeweinte Augen. - August trat hinein. Die Vorhange waren niedergelassen. Auf dem Tische standen Mediciliflaschen, und eine giftig dreinblickende alte Frau machte Eisumschläge. Der Arzt ertheilte mit düsterer Miene seine Befehle, und hinter dem Vorhang hörte man ein leises Aechzen und fchmerzlichesSeufzen: Ich sterbe, ich fühle, daß ich sterbt. . . . Meine Kleider lasse ich meinem Kammermädchen Die Schmucksachen meiner Schwester.... Es ist zwar nicht viel, aber sie soll es zum Andenken behalten. . . . Mern lieber Mann, vergieb mir und meinen Launen.... Du wirst schon eine bessere frnrn finden. . . . Gott besohlen. .... O. mein Herz mein Kopf meine Nerven on. oh, oh! Das Dienstmädchen jagte August auS dem Hause, als er zu gröhlen beaann. Er stürzte auS dem Saale und dem Thore, wo der Portier noch immer hustete. Herr Meister," sprach er mit er stickter Stimme, .die Gräsin läßt Jh nen sagen, daß sie sterben wird, sie braucht weder Schuhe nocb Pantosteln , meyr. v, Bit 'annc, oic ungiuaucgei Und August weinte bitetrlich. Am vierten aat machte sich Auaust auf den Weg, um der Beerdigung der lörasln beizuwohnen. Vor der Einfahrt des Hauses lauschte der Portier, gemüthlich sein Pfeifchen rauchend, den Leistungen eines Harfenmädchens auf ihrem Instrument, das ganze Haus befand iq in rosiger Stimmung. Die Köchin briet, ein Lied trällernd, den Braten, der Livreediener machte allerlei Ulk, und das Stubenmädchen kicherte. Die Gräfin drückte mit strahlendem Gesicht lächelnd einige Kreuzer in die Hand des Schusterjungen, während auf lhrer Brust em Edelstein in allen mx ben des Regenbogens glänzte. In der Mitte des Schmuckes blitzte ein großer Diamant, ringöum kleine Saphire in Gestalt von Sternen. August stürzte frohlockend nach Hause. Heu: Meister, Herr Meister, zieyen :e Ähren Sonntagsrock an, nehmen Sie Äbr Man zur Qand und eilen Sie, der Gräfin Maß zu nehmen!".... Seitdem habe ich für die Schusterjungen stets eine besondere Vorliebe. Wenn sie alle ihre Memoiren schreiben würden, so käme gar manches Jnteressante an's Tageslicht! ' St.kyl und Tisch, ein MLbel nach dem anderen hatte er aus dem elterlichen Hause fortgetragen, bis dem Vater, als der ungerathene Sohn auch noch dessen einzigen Ueberzieher versetzte Und den Erlös in Schnaps anlegte, die Geschichte zu arg wurde. Wegen Diebstahls dieses Ueberrockes hatte sich der 25jährige Joseph A. Marren von No. 320 Ost 126. Straße, New York, im Harlem Polizeigericht aufBetreiben seines Vaters, des'Grundeigenthumshändlers Joseph Marren, zu verantworten. Wie der Vater erzählte, war der Ueberrock nur eines von den vielen Stücken, die der Sohn zum Pfandhaus und Trödler gebracht hatte. Möbel,' Haushaltwaaren, Bettzeug, Schmucksachen, Hausuhren, die ganze Plumberanlage m Hause, alles hatte er fortgeschleppt. Magistrat Flammer überwies den vielversprechenden Jüngling unter 51000 Bürgschaft dem Pro-

sMjS ' t '5 Trr.-iV.? .

LAXIR ff J BON-BON -4 MQMMH NKURItRENJ5T0PrUNG '"iuilläj? unii .iii--

7 Theo. F. Smither, geschickter und zuverlässiger Dachdecker Pech- und Kiekdächer. Dächer von Aöphalt und Eilsonit. Sngro Händler in all rte voDchatri "in. Telephon I. 301 West Maryland St. CflbatftUAi Cdft von Mttsisftxpi nb Tltnlonk tt. Unterstufe die ii co-H un betriebe!!, Nto Waschide. 232 238 Virginia Avenue. CT S?55rvitte. ikanQtr. Cincinnati Züge ! 0. M. & D. Ri, R. Abfahrt Indianapolis Abfahrt 3 458 8VLM 10 4öBm , 2 sm 4 iXlm , 7 mim Dayton Züge, C. Abfahrt Indianapolis bfahrt 8v2Bm , :o Bm ",4bNm , 4 LNM 7 00NM Ankunft Cincinnati nkuvft 7 80VM . II Bm , SöNm VON , 7 4SM . 10 Wlffi H. & D. R. R. Ankunft Dayton Ankunft I2km i i&ftxa , 7esNm UOQttn Toledo Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Toledo : Ankunft Jnd'plS : Detroit bfahrt I0 4öm nk'ft 4SNm nk'ft 8409? m 9 liVm ) Uukgenommen vonntagi. Ticket-Offnen : Union Station und No. 26 West Washington Straße, Ecke Meridian. Diepopulätt- WDDW , ,im mit i Ist die teste l'tnte nach CHICAGO. Vier Züge! Verlassen Jndtanapoltk t 7 008m 11 SSBM )3 359im 12 tt acht ....... i. er,,. si5Mt ö es Abends nkunst t Siicago Js4oa 7 238m Lü. treffe, hier ei.... jW jgjj .Täglich aukaen onarag. Die neueften Verbegerte - Osstibuls Zangen, LVngner Schinfwngen elegant yarlor Wage und vßwagen. okal,Schlafaae in Jndtanavolt Seit um a slbend berett. erlSkt Edtcea 2 45 tRorQenl. San tltx gett ach 9 80 Ubendl benützt werde. , S VRrft rftArfciitntnn fffr.it Tliftrifrlff8 ? Untoabndf. lafZachu. fetti . uaistjOT st 22. ircBe. , yrae J.Reed, enl. Pass. aent. OT1 k T . T . T gUrit.glrM ruh C&tnl Tlfnr mjj mt vi-ri' - wm.. v ' - A Mf m . . - ff ff Vf . hj ? a a D B O.nOBBIIW JI,IHl(tAKBRH(t, rt jii a. SMk f).I ffr .

tf WMfffll ' P I

WW-MWchz

von Indianapolis. Pianos und Musikalien. Cariln & Lennox, 5-9 Ost Market St. kandwirthschaftl.Geräthe u.N)agen Holten W. R Mfg. Ca, 339 Ost Wasa. IL T. Conde ImplementCa, 27 N. Capitol Are. Bau uns Leih.Vereine. Gennaa-A-merican Bldg. Ass'n, 154 N. Delaware St International Bldg & Loan Ass'n, 143 Ost Market St. Zuckerwaaren (Wholesale.) ! Daggett & Ca, 18 West Georgia St. Riemen und Leder. Taylor & Smith, 243 S. Meridian St öchnittwaaren. Murphy, Üibben& Ca, 135 S.Meridian 3cc ream. Furnas R. W., 212 N. Pennsylvania St. Bauholz. Coburn Henry, Georgia St. Weißblech. Tanner & Sullivan, 216 S. Meridian Si Putzwaaren. Fahnley & McCrea, 240 S. Meridian St Bäckereien. The Parrott & Taggart Bakery, TeL 800 Bryce's Bakery, 14 Ost South St. Schuhe und Stiefel, (NZHolesale.) Ilendricks & Cooper, 127 S. Meridian Hüte, Handschuhe etc. Ilendrickson, Lefler&Ca, 131S.Merid Eisen und Schmiedewaaren. Layman & Cary Co., 111 S. Meridian St Clemens Vonnegut, 184 & 186 E. Wash. Eisen und Stahl. Holliday W. J. & Ca, 107 S. Meridian Farben, Gel und Glas. Burdsal & Ca, 34 S. Meridian St. Indianapolis Palnt & Color Ca, 240248 Massachusetts Ava. Rutschen und Reparaturen. Roohins, Irvin & Ca, 32 O. Georgia St. Spiel und Spielwaaren. Mayer Charles & Ca, 29 W. Wash'gt. Banken. Capital National. 23 S. Meridian St. Droguisten (Wholesale.) Indianapolis vrng Ca,21 0. Maryland Ward Bros. Drag Ca, 120 S. Meridian St (Sroceries (Wholesale.) Kotne, Wells & Bauer, 223 S. Meridian O'Connor M. & Ca, 47 S. Meridian St. Geschirre und Sättel. Indianapolis Ilarness Ca, 10 McCrea (Defen und Heerde. Dome Stove Ca, 125 3. Meridian St. Sägen und Werkzeuge. E. CL Atkins & Co., 402 410 S. Illinois St Trust'Tompagnien. Indiana Trust Ca & Safety Vault. - Sie - mhm nbüne DaS reichhaUig Sonntags - Vlati bietet eine unte:5ttk5w, ßcli ßöftel, Ver AvorinemcntS Preis htx täglichen Tribüne ist 12c. Iti SonnisgzblaM Je, beider zussrnnzen lg C$tt., per Woche oder SJ Qt$, per Monat. Durch die ?o versandt, kostet d Tageblatt gg, das Sonntagsatt 92 per 2aZr, beide zusanrmen 00 in SttSRtöezzchlLnz. HR P'ßHifij MsM w. j iu. . ij wiJuJj Slria 2-5,

1)1 W. v vu