Indiana Tribüne, Volume 22, Number 240, Indianapolis, Marion County, 19 May 1899 — Page 2

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Es verbreitete sich das Gerücht, daß die Frau von ihrem Mann umgebracht worden sei, und daß der Mann die Leiche irgendwo in seinem Grundstück verborgen habe. Ter Mann dagegen vertrat die Ansicht, daß seine Frau nachAmerika ausgewandert sei. Nachforschungen blieben ohne Erfolg. Herrmann hatte, nachdem seine erste Frau als Leiche aus dem Wasser gezogen war, im Jahre 1884 die Verschwundene, eine wohlhabende Hausbesttzerswittwe. die ihm zwei Töchter mit in die Ehe brachte, geheirathet. Nachdem die Ehe mit der verschwundenen Frau auf seinen Antrag geschieden worden war, heirathete Herrmann 1891 zum dritten Male und betrieb zuletzt ein Schuhwaarengeschäft. Die Polizei hatte ihn während der ganzen Zeit scharf beobachten lassen. Herrmann stand nun unter der Anklage, seine Ehefrau im Jahre 1885 ermordet und die Leiche in dem Keller des betreffenden Hauses in der Fürstenstraße eingemauert zu haben. Nach den Ermittlungen der Breslauer Criminalpolizei soll Herrmann bis in die neueste Zeit hinein angelegentlich Er- ' kundigungen eingezogen haben, sobald auf dem Grundstück, insbesondere im Keller, bauliche Veränderungen vorgenommen wurden. Er soll noch als Eigenthümer des Hauses durch Auffühxung neuer Mauern an den Eingängen dieses Kellertheiles einen vollständig abgeschlossenen Raum geschaffen und die Kellersohle selbst durch AusPflasterung erhöht haben. Daß der bei dem Skelett vorgefundene goldeneRing seiner v:rschwundenen Frau gehörte, gab er zu, er erklärte aber, keine Ahnung zu haben, auf welche Weise die Leiche im Keller eingemauert sein könnte. Die Anklage nahm als Motiv für die That an, daß der Angeklagte sich in den Besitz des Geldes und der Schmucksachen seiner Frau habe setzen wollen, da die Frau beabsichtigt haben soll, das Grundstück zu verkaufen und sich von ihrem Manne zu trennen. Die Anklage läßt den Angeklagten als eine Art Blaubart erscheinen, da es auffällig scheinen müsse, daß auch seine erste Frau keines natürlichen Todes gestorben ist. Verdächtig soll es auch erscheinen, daß von seinen zahlreichen Kindern aus erster Ehe nur zwei am Leben geblieben sind. Herrmann gab zu, daß er zu jener Zeit schonCyankali, das er zum Photographiren brauchte, besessen habe. Später kaufte er von einer Frau Kabose ein Grundstück. Diese Frau starb plötzlich, die Todesursache kenne er nicht. Weiter wurde er beschuldigt, eine gewisse Beuser getödtet zu haben. Criminal-Commissär Kliem, der dieUntersuchung vor 14 Jahren geleitet hatte, gab ein umfangreichesBild von der Thätigkeit der Criminalpolizei. Die Hauptarbeit bestand in Nachforschunzen in Koberwitz. wo Herrmann in erster Ehe lebte. Dort gilt der Angeklagte allgemein als Mörder an zwölf seiner Kinder. Es seien auch drei Personen plötzlich gestorben, deren Tod man nur dem Angeklagten zuschiebt. Der Angeklagte habe im Laufe der Jahre wiederholt sich verdächtig gemacht, indem er immer wieder nach der Mordstelle pilgerte, bis man endlich in diesem Jahre einen Hohlraum im Keller entdeckte Und die Leiche fand. Die . meisten Aussagen der Zeugen waren belastend. Der Sachverständige, Prof. Lesfer, gab sein Gutachten dahin ab, daß die Ermordete mit einem einzigen Schlage getödtet worden sei. Fru 5chröter, eine Schwester der Ermordeten, sagt aus, die letztere habe zu ihuz Schwester, einer Wittwe Kaminski, einmal gesagt: Heute bin ich noch emmal dem Tode entgangen. Wenn ich einmal nicht mehr da bin, dann könni ihr der Ueberzeugung sein, ich habe mir nicht das 6en genommen, das hat mir alsda Herrmann genommen". Die Kam 'i sei auch stets überzeugt gewefe-.l, .'mann habe seine Frau im Keller nordet, habe jedoch aus Furchi t0 rcm Schwager nicht a.ewagt, in . Keller Nachforschungen anzustell' Dir Gendarm Hofmeister hatte Er Jungen über das Vorleben deö Ans igten angestellt. Herrmann galt üb .ll als geschickter Mensch. doch erz Wc man sich von ihm das Schlimmn . Er soll die Kabose, der er ein Haus abkaufte, beschwindell und dann vergiftet haben. Auch die erste Frau deS Angeklagten soll unter verdachtigen Anzeichen gestorben sein. Ih Schwester habe einmal erzählt, Herrrnann habe im Keller Giftflaschen. eine solche habe er seiner Frau auch gezeigt und hierzu gesagt: Drei Tropfen davon genügen, bei einem Kinde genügt ein Tropfen." Einige Frauen, die als Zeuginnen geladen t?aren, hatten dem (Gendarmen erItfzt, f hZtten Angst, sesen $t:x

mann auszusagen; wenn er frei käme, könnte es ihnen schlecht ergehen. Herr, mann wurde wegen Todtschlags zu 13 Jahren Zuchthaus, verurtheilt. Ein verwickelter Fall.

Der Ministerrath in Melbourne hat daö letzte Wort in einem Prozesse gesprochen, welcher vermöge der sensationellen Umstände, die ihn begleiten, wochenlang die australischen Eolonien in Athem gehalten und auch in deutschen Kreisen durch die Thatsache, daß zwei der betheiligten Personen deutscher Abftammung sind, entsprechendes Jnteresse hervorgerufen hat. Der dem Ganzen zu Grunde liegende Thatbestand ist bald erzählt. Am 17. December wurde aus der Iarra eine Kiste gelandet, deren Inhalt in der vollständig nackten Leiche eines jungen Mädchens bestand, das, wie der sehr weit vorgeschritten: Verwesungsprozeß erkennen ließ, schon seit mehreren Tagen gestorben sein mußte. Die Nachforschungen der Eriminalpolizei führten zunächst zu keinem Resultat, obwohl die Regierung, nachdem die gerichtliche Obduktion ergeben hatte, daß das Mädchen sich in den ersten Stadien der Schwangerschaft befunden hatte und überdies das Vorhandensein von Arsenik in den Magenüberresten festgestellt worden war, eine Belohnung von $2500 auf die Ergreifung des Thäters ausgesetzt hatte. Ebensowenig Erfolg hatte die alsdann verfügte Ausstellung des von der Leiche abgetrennten Kopfes in der Morgue, der zwar von Tausenden, darunter, wie sich in der Folge herausgestellt hat, der eigenen Mutter der Todten, in Augenschein genommen worden ist, indessen nicht einmal zur Feststellung der Identität der Leiche führen konnte. Der ganze Vorfall schien somit in undurchdringliches Dunkel gehüllt bleiben zu sollen, als sich Mitte Januar eine gewisse Thekla Regina Dubberka auf der Polizei als Kronzeugin meldete und das Geständniß machte, sie sei eö gewesen, die im Verein mit dem Liebhaber deS Mädchens, dessen Name, nunmehr als Mabel Ambrose festgestellt wurde, die Leiche in die Kiste gezwangt und dann in die Farra geworfen habe. Aus ihren Aussagen ging ferner hervor, daß die Ambrose von ihrem Liebhaber, einem gewissen Tod, in das Haus einer Z5rau Ledebur, die unter dem Namen Madame Olga Radamysli das Gewerbe einer Kupplerin treibt gebracht und dieser zur Behandlung" übergeben worden war. Für diese Vehandlung" war außerdem ein Dr. Gaze, Inhaber eines Polypathic Medical Institute-, verschiedentlich consultirtworden, der Erfolg war indessen insofern ein negativer, als Mabel Ambrose am 13. December .Plötzlich und ganz unerwartet" einen Erstickungsan fall bekam und verschied. Auf Grund der Aussagen der Dubberka, die, wie auch die Ledebur, das verkommeneKind ehrenwerther deutscher Eltern ist, wurden Madame Olga", Tod und Dr. Gaze verhaftet und vor die Geschworenen gestellt. Der Prozeß, in welchem die Dubberka. die nach der bekannten Eigenthümlichkeit des englischen Gesetzes durch die Denunziation ihre eigene Haut gerettet hatte, als Hauptzeugin auftrat, endigte mit der Verurtheilung der beiden ersten Angeklagten zum Tode wegen unvorsätzlich begangenen vorsätzlichen MordeS. Dr. Gaze wurde Mangels genügender Beweise freigesprochen. In einer besonderen Sitzung hat der Ministerrath indessen nunmehr im Gnadenwege die Umwandelung des Todesstr.afe in sechs Jahre Gefängn'k für Tod und zehn Iah Gefängniß für die Ledebur verfüg', eine Milde, die einen Theil der australischen Presse geradezu verblüfft zu haben scheint. Thatsächlich handelt er sich, wie auch die Melbourne! Geschworenen durch ihren kuriosen Wahrspruch eingestandenermaßen haben zum Ausdruck bringen wollen, eben um kein Reat, das unter den Begriff des vorsätzlichen Mordes fallen könnte, sor dern um Todtschlag, bezw. eine unter erschwerenden Umständen begangene fahrlässige Tödtung. Bedenkt man aber, daß das hier geltende englische Gesetz einen derartigen subtilen Unterschied nicht kennt und daß der Hang man" hierzulande so manches Mal berufen ist, seines traurigen Amtes -?n Fällen zu walten, in denen europäische Gerichte nun und nimmermehr cplf die Todesstrafe erkannt haben würden, so verdient die humane Beurtheilung des Falles seitens des Ministerraths Beachtung. NuS unserer Zinkwelt. Neben dem Kupfer ist in neuester Zeit das Zink ganz besonders auffällig in Rang gestiegen und zu einem interessanteren Metall geworden als je zuvor. Ist doch der Preis des Zinkerzes binnen kaum zwölf Minuten von $26 auf $55 die Tonne hinaufgeschnellt und scheint noch immer mehr aufwärts zu streben, bei uns sowie im Weltmarkt! Wichtige neuzeitliche Entwickelungen stehen in direkter Verbindung mit diesem Steigen des Zinkö an Rang, Preis und Interesse. Vielleicht noch den geringsten.Factor darunter bildet die Erhöhung des amerikanischen Zink - ExPorts infolge deS Grubenstreiks in VelZien. der zur Schließung vieler europäischer Zink - Schmelzhütten.führte, das heißt, augenblicklich hat dieser Factor viel zu besagen, aber seine Wirkungsdauer mag nur eine kurze sein. Von dauernderer Bedeutung ist aber namentlich die, immer mehr zunehmende Anwendung .galvanisirten Eisens, in den Ver. Staaten mehr als irgendwo anderö' Sink dient dabei als Verkleidung des Eisens, und sein Verbrauch zu diesem Zweck ist ein ganz enormer geworden! Galvanisirte Nä gel z. B. (um nur eine einzige, auch sür den Laien sehr naheliegende Verwendungsweise solchen Eisens zu erwäh nen) verdrängen jetzt rasch alle anderen eisernen Nägel. . Unter den anderen Factoren, welche am Triumöbwacen dieses Metalles ixt

hin, sind: 11t Immer größere Ausdehnung deS elektro technischen Gebietes, welches zum großenTheil daö Zink sehr nothwendig hat, die Zunahme deS Gold-BergbaueS und die Entwickelung des Cyanid - Processes der Goldgewinnuna, und nicht zuletzt drt bedeutend

gesteigerte Bedarf an Messing, welches bekanntlich auö Kupfer und Zink hergestellt wird. Schon allein das Messing, welches bei uns für die Schienenwagen bedurft wird, bedeutet einen riesigen Zink-Ver-brauch; müssen dcch die Messingtheile unter jeden der, etwa anderhalb Millionen Waggons in den Ver. Staaten (unter jedem Waggon etwa 32 Pfund messingene bearings) viermal im Jahr erneuert werden! In immer größerem Maße kommt Zink auch alsVerkleidung für Trittstufen aller Arten in Gebrauch und bewährt sich außer unter dem Einfluß ungewöhnlich starker Hitze, welche dieses Metall zumVerdunsten bringt dabei vorzüglich. In der elektrischen Welt ist Zink nur ein negatives Metall, und doch hat man noch keinen Ersatz für dasselbe ausfindig machen können, so sehr man sich auch nach einem billigeren Surrogat sehnt. Nach alledem darf man sich wabrlich nicht wundern, daß sich die Nachfrage nach Zink in den letzten paar Jahren verdreifacht hat und noch immer weiter zunimmt. Im Jahre 1874 war Zink für 10 Dollars die Tonne verkauft worden, und dann ging eS trotz der Entdeckung neuer amerikanischer Zinkfelder fast unausgesejt weiter in die Höhe, mit alleiniger Ausnahme der großen Panik - Zeit von 1892 auf '93, als es auf $5 hinabpurzelte! Aber sein Steigen in den letzten drei Jahren ist selbst für den ältesten und sanguinischsten Vergbauer eine große Ueberraschung gewesen. Einen wichtigen Vortheil hat der Zink Bergbau, besonders in dem großen amerikanischen Zinkerz - Distrikt (Missouri, Kansas und Arkansas) vor jedem anderen voraus : der Bergbauer hat nämlich selten gegen Granitgestein anzukämpfen, und die Förderung erfolgt meist durch gewöhnliches Erdreich hindurch, mit Hilfe von Schachten, welche von 25 bis zu 160 Fuß tief gelegt werden. Hin und wieder ist die Durchbohrung einer Kalkstein-Schicht nothwendig. Aber am verhängnißvollsten für diesen Bergbau ist das Wasser, und die Anlegung großer Pump - Ein richtungen macht die Förderung dieses Erzes kostspielig. 'Auch ist der Schmelzungs - Proceß ein kostspieliger, da er gewöhnlich einen sehr großen Aufwand von Steinkohle erfordert. Das Zinkerz muß zu? Berdunstung gebracht und dabei wieder verdichtet werden, und es gibt nur wenige Erze, welche so flüchtig sind, wie dieses! In Verbindung damit ist auch noch der interessante Umstand erwähnenswerth. daß es kein Abfalls - Zink im Handel gibt. Dieses Metall wird entweder aufgezehrt" oder verdunstet, und alles reine Zink, was zu praktischer Verwendung in den Markt kommt, taucht nie wieder auf. um von Neuem verarbeitet zu werden, wie dies so vielfach mit anderen Metallen der Fall ist. Die heutige Zink - Produktion der ganzen Culturwe'lt wird auf etwa 400.000 Tonnen Erz im Jahre geschätzt, und davon liefert unser Land allein 265.000 Tonnen. Für das lausende Jahr wird von Eingeweihten eine Zink - Produktion von 270 Millionen Pfund in den Ver. Staaten erwartet, also ebensoviel, wie vor wenigen Jahren bei uns an Kupfer producirt wurde. Auch als Kupferland beherrscht Amerika bekanntlich die Weltmärkte. Liebhabereiett fürstlicher Personen. Es giebt wohl nur wenige Leute, die nicht irgend ein Steckenpferd haben und diese dürfte es interessiren zu erfahren, daß auch Könige und Königinnen nicht frei von gewissen Liebhabereien sind. Da ist zuerst Königin Victoria, die in ihren jüngeren Jahren kein größeres Vergnügen kannte, als im Garten mit speziell für sie construirten Werkzeugen zwischen den Blumenbeeten zu Hantiren. Die britische Reaentin hat aber auch noch andere Passionen und zu diesen gehört ihre große Liebe für Hunde und Ponies. Ebenso ist die Königin eine enthusiasmirte Vogelfreundin. Ihre erklärten Günstlinge sind die reizenden Dompfaffen.. Prinzessin von Wales hat vön jeher eine große Vorliebe für echte Spitzen bekundet, der Werth ihrer Sammlung, die wunderbar schöne Stücke enthält, wird bereits auf 50.000 Lstrl. geschätzt. , Eine ty moderne Sammlerin ist die Herzogin von Fork, die"eine ebenso interessante wie werthvolle Ansichtspostkarten Collectiv besitzt und stets eifrig bemüht ist, diese zu vergrößern. Der Herzog von Edinburg ist ein - passionirter Briefmarkensammler, dessen Vorrath an verschiedenartigsten Postwerthzeichen als einer der reichhaltigsten der. Welt gilt. Seine Tochter, die Kronprinzessin von Numänien, findet Entzücken darin, die von ihrer Großmutter, Ver verstorbenen Kaiserin von Rußland, geerbte, höchst eigenartige Sammlung von Parfümflaons immer mehr zu bereichern,' die schon vor' vielen Jahren auf nahezu 100.000 Rubel geschätzt wurde. Eine noch seltsamere Passion wird der Königin von Italien nachgesagt. Außer, ihrer sehr begreiflichen Schwärmerei' für Perlen s hegt, und pflegt Königin-Märgherita noch eine solche für alte Hand- und Fußoekleidung, die allerdings ausschließlich von königlichen Personen getragen worden sind. - Ihre recht ansehnliche Sammlung enthält auch ein . Paar .weißer Atlaspantoffeln und einen Fächer von Maria Stuart, ein Paar Schuhe, daS Königin Anna von England und ein solches, das Kaiserin Josephine von Frankreich an den Füßen gehabt hat. König Humbert theilt nur die Vorliebe seiner Gemahlin für kostbare Gemmen, imMebrigen aber kennt er keine amüsaniere Beschaftiguna als die, mit.dem schlöfkel tu ittttren. in pelcher

ttunj: er tn ver That ein Meister ist. Die Königin von Griechenland verbringt einen großen Theil ihrer Zeit damit, Phantasie - Nadelarbeiten an- ! zufertigen. Man sagt von ihr. daß sie die geschickteste königliche Näherin Europas sei. Die Lieblingsbeschäftigung der Königin - Wittwe von Portugal besteht darin, von einem hochge- i legenen Fenster ihres am Strande ! situirten Landhauses in Caldas auf Flaschen zu schießen, die man zu die-

sem Zweck wohlverschlossen in das i Meer geworfen hat. Zum Schluß sei noch die Kaiserin von Japan erwähnt, die sich durch kunsigerechteHandhabung der Koto" auszeichnet, eines japanischen Instrumentes, das mit der Zither Aehnlichkeit hat. Ein russisches Höhlenkloster. Das berühmte Höhlenkloster in! Kiew, d:e Peschtscherskaia Lawra". in welchem in weit verzweigten Gänaen die Leichen russisch orthodoxer Heiliger ruhen, wird seit einigen Jahren durchgreifenden Restaurationsarbeiten unterzogen. In der Hauptkirche wurden die alten Fresco - Malereien durch einen Brand im vorigen Jahrhundert vollständig zerstört und obwohl das Gotteshaus selbst bald wieder erstand, so hat man die Gemälde doch nicht erneuert und überhaupt verhältnißmäßig wenig für die Ausschmückung gethan. Nur die alten Mosaiken wurden damals erhalten und ezistiren auch heute noch. In den achtziger Jahren entschloß man sich dann endlich zu einer der Bedeutung des Klosters entsprechenden Ausschmückung, für welche im Ganzen die Summe von 700,000 Rubel bestimmt ist. In erster Linie handelt es sicb darum, dieWände der Kirche mit Gemälden zu versehen. Den ersten Auftrag erhielt der Akademiker Wasnetzow. Da dieser aber ablehnte, so wurde Wereschtschagin mit der ehrenvollen Aufgabe betraut, welcher sich denn auch dazu bereit erklärte und mit den Akademikern Lafarew - Stanitew und Fortusow, seit einigen Jahren in der Peschtscherskaja - Lawra- arbeitet. Wereschtschagin und LafarewStanitew sind mit dem Bilderschmuck beschäftigt, während Fortusow für die Architektur hinzugezogen wurde. Ein Theil der Arbeiten ist bereits vollendet. Die Hauptkuppel sowie die nähere Umgebung derselben hat der Pinsel Wereschtschagins und Lafarews mit Darstellungen aus der göttlichen Offenbarung und der Heiligengeschichte geziert. Ein jroßes Gemälde am Hauptaltar, das heilige Abendmahl darstellend, ist noch unvollendet. Der Akademiker Fortusow arbeitet u. A. an einem neuen kostbaren Ikonostas, der aus buntfarbigem Marmor hergestellt wird, mit Malachitsäulen versehen ist und ein vollendetes Kunstwerk werden dürfte. Die sämmtlichen Arbeiten sollen im Jahre 1901 oder 1902 beendet sein. Bemerkenswerth ist, daß die Regierung zu diesen Restaurationsarbeiten nichts spendet, sondern daß 'die reiche Klosterkasse allein die Unkosten Ftäat. Vvm Jnlanöe. CurZoseNamen haben in Oklahoma die Kneipen. Ueber einem Salooa in Kingfisher steht z. V. Durstparlor für Herren." Ein Wirth zeigt durch ein Schild sn, daß er Nafenfarbe" zu verkaufen habe. In vielen Minenlagern werden Abends regelmäßig sog. .suction socials" abzebalten, und larynx lubrication" ist dklt. das gewöhnliche Wort für Suff. Ein Grizzly - Bär, vielleicht das größte Exemplar seiner Art. welches je in Montana erlegt wurde, ist auf dem Hügelrücken zwischen den Bächen Gladstone und Lyons von W. M. Clark, einem alten Jäger und Prospector, getödtet worden. Das Thier maß neun Fuß in der Länge, neun Fuß von einer Tatze zur andern, ausgestreckt, und wog zwischen 700 und 800 Pfund. - In Fond du Lac, Wis., ließen sich der wenigstens 100 Jahre alte William Jones und vie 96 Jahre alte Frau Louisa DaviS, beide Far-.ge, in der afrikanischen M. E. Kirche in die süßen Fesseln der Ehe schmieden.' Wohl 500. Personen wohnten der seltenen Eheschließung bei. Beide Brautleute sind trotz ihres hohen Alters noch sehr rüstig und denken noch nicht an'2 Sterben, . - - Der Verkauf des berührnten St. Vincent-Bieres, dieses beliebten Gebräues der Beediktiner-Mönche in Greensburg, Pa hat ' aufgehört. Schon lange war. von .hochgestellten kirchlichen Personen ein Druck auf die Mönche ausgeübt , worden, das Bierbrauen .zum Zweck, des Gelderwerbs einzustellen, '. ein Verlangen, dem sie nun. schließlich Rechnung, getragen. An. Tollwuth starb der Grundeigenthums'- Makler Hiram Staats . in Pasadena, Cal. Er war vor mehreren Monaten von einem tollen Hunde gebissen worden, als er seinen vierjährigen Sohn vor demselben beschützte. Der Knabe, der ebenfalls gebissen worden war,- wurde in's Pasteur - Institut in New York geschickt und hat bis setzt' keine Spur des Lei dens gezeigt.. - - D-urch Ertränken hat der unweit von New Fairfield, Conn., ansässige reiche Farmer Andrew Briggs Selbstmord begangen. Er egte sich ein Hunde Halsband um, befestigte an diesem einen schweren Stein und stürzte sich dann kopfüber in's Wasser. Sechs Mitglieder- derselben Familie haben bereits unter sensationellen Begleitumständen Selbstmord begangen.' Der Selbstmörder war 50 Jahre alt und Junggeselle. ,'DaßNiemand vor seinem Tode glücklich zu preisen ist, hat Frau Kate Chase Sprague, welche einen obskuren Posten im Bundesschatzamt bekleidet, an .sich selbst erfahren. Die Genannte war ihrer Zeit nicht nur die gefeiertste Schönheit im Lande, sondern sie besaß auch einen politischen Einfluß, vie weniae Staaismännek

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unserer Zeit. Während des Bürgerkrieges war ihr Vater Schatzamtssecretär der Ver. Staaten. Der kleine sieben Jahre alte Willie Fischer, ein Sohn George Fischer's. . des Besitzers von Fischer'S Island im Lond Island Sund, erstickte in der elterlichen Wohnung in Portchester beim Abendessen. Willie versuchte ein Stück Fleisch, welches er nicht ordentlich gekaut hatte, hinunterzuschlucken. dasselbe blieb ihm im Halse stecken, und alle Versuche seiner Angehörigen, sowie der Aerzte Elmendorf und Meade, den Kleinen zu retten, blieben erfolglos. Der Knabe erstickte. Der z'wölfjährige Alfred Drinkwater von Westminister, B. C., begab sich mit einem Revolver bewaffnet und von feiner vierjährigen Schwester begleitet, auf die Bärenjagd. Sie trafen auf eine Barin mit ihren Jungen. der Knabe schoß und traf sie in den Kopf. Das wüthende Thier schlug ihn nieder und verletzte ihn schwer. Seine Schwester schlug mit einem Knüttel aus dasselbe zu unv scyne aus Leibeskräften. Dies brachte Hilfe herbei und die ganze Bärenfamilie wurde getödtet. Der Knabe ist schwer verwundet. . Durch denBlitz in Brand gesetzt wurde die FeuerwerkFabrik von Stephen De Hart in New Brunswick. N. I. Die Feuerwehr konnte nur mit großer Anstrengung das Feuer auf. die Fabrik beschränken, welche gänzlich niederbrannte. z r i u n r z e o n ! a a r ! g e Tom Darkin in Mason City. Ja., ist von der Frau Ford durch einen Schuß wahrsÄeinlick lebensgefährlich verwundet worden. Die Frau begegnete d?.n Jungen außerhalb des Ortes und beschuldigte ihn. sich gegen ihre Tochter unaebübrlick benommen zu haben. Tom leugnete das entschieden ab. und das hatte emen erregten Worlwecyiet zur Folge. Schließlich zog Frau Ford einen Revolver aus der Tasche, zielte auf den Jungen und forderte ihn auf, sich aus dem Staube zu machen. Kaum aber batte Tom ein Paar Schritte aemacht, als sie schoß und. der Junge in den Rücken geschossen niederstürzte. Die Frau ging dann fort, ohne sich um den Verwundeten zu kümmern. Vom AuNanoe. DerArbeiterPaulZabanskl in Lltta ermordete seme Ehefrau durch einen Messerstich in'ö Herz. Der Thäter suchte zu entfliehen, wurde aber von dem Feldwebel Werner ver folgt. Als Zabanski sah, daß die Flucht aussichtslos sei, brachte er sich mehrere schwere Schnittwunden am Halse bei. Die Ermordete war erst 26 Jahre alt. Wegen Sittlichkeit sverbrechen in mehr als 30 Fällen, be gangen innerhalb der letzten sechs Jahre gegen 12 Schülerinnen, wurde der,42iährlge, verheirathete Hauptleh rer Robert Scholich aus Wanvwitz, Kreis Leobfchütz, von der Strafkammer in Ratibor zu vier Jahren Gefängniß und fünfjährigem Ehrverlust verurtheilt. Im Walde bei Finkentrug wurde em von Threren anaenaa ter Leichnam aufgefunden. Neben der Leiche lag eine Flasche, die Gift enthalten haben dürfte. Der Leichnam wurde als der des Droguenhandlers Schumann aus Nauen festgestellt. Schumann wurde seit October v. I. vermißt. Die Ursachen des Selbst mordes sind noch nicht ermittelt. Der SchuhmacherBern hart Röbel aus Gröbnig in Schlesien verübte in Kiel einen Kirchendiebstahl. Er drang in die Heiligengeistkirche, erbrach den Altarschrank und stahl zwei werthvolle silberne Armleuchter, die die Gemeinde vor 30 Jahren der Kirche geschenkt hatte. Als der Dieb die zusammengeschlagenen Leuchter verkaufen wollte, wurde er verhaftet. Ein in der Welt wohl einzig dastehender Verein ist in Posen gegründet worden. Es ist der Verein zur Bekämpfung des Hazardspiels unter den Polen". An der Spitze des Vereins steher.Graf Joseph Mielzynski, Herr von Jackowöki, der Patron der Äauernvereine, ferner Geistliche.Aerzte, Rechtsanwälte u. s. w. Der Verein soll einem tief empfundenen Bedürfniß entsprechen. Auf dem Artillerieschießplatz zu Thorn ereignete, sich ein schwerer Unglücksfall. , Die Arbeiter Raatz, Lewandowski und- Fanselau fanden am Schipkaberge einenGeschoßzünder, der in Folge leichtsinnigen Experimentirens ezplodirte. Raatz wurde der ganze Rücken aufgerissen, dem Lewandowski wurden beide Beine verstümelt, der Arbeiter Fanselau erlitt an Brust, Füßen und Armen erhebliche Verletzungen. Der Zustand des Raatz gilt als hoffnungslos. UmdieersteCommunion zu empfangen, schritt eine größere Anzahl Kinder zum Hauptaltar der Notre Dame Kirche in Paris, als plötzlich zwei Schüsse fielen. Blutüberströmt fank eine Frau Charolois, die Mutter der einen Communicautin,.zu Boden. Der Attentäter, ihr Gatte. Wollte entfliehen, wurde aber beim Kirchenportal ereilt und schoß sich dann durch die Schläfe, so daß der Tod sofort eintrat. Der Grund zu der That soll der sein, daß die Frau, die einen . gesonderten Haushalt führte, versäumt hatte, ihren Gatten zur Communion einzuladen. Auf den, ehemaligen Abgeordneten Löffler von Rohrbach und dessen Frau wurde ein Mordversuch, dessen Ursache Eifersucht war. verübt. Der Thäter Dold, der einer angesehenen Bauernfamilie entstammt, hatte sich Hoffnung gemacht, die Hand der jetzigen Frau des Löffler zu erhal. ten. Als die Frau LLsf!er vorzog, hegte Dold einen Groll gegen das Löffler'fche Ehepaar. In Furtwangen, wo Cvntrolversammlung war, kaufte- er sich den Revolver und kehrte nachRohrbach, zurück, ging fluf den . Hos deS Löffler und gab mehrere Schüsse auf die ihm entgegentretende Frau ab, sowie aus den herbeieilenden Mann, der unglücklicherweise infolge eines Fubae'Z

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A practicing physician in Shelbyville relates that his attention was first directed to rcHHP-A TABUIES by a brother doctor while on a visit to the National Capital at Washington, D. C, sorne years ago. "I first used the Tabules myself experimental! v," says the Illinois doctor, "and derived such benefit frörn them that I at once adopted them as a part of my medical armormentariwm. They have givengreat satissaction and in one case where the stornaen was infected by large stomach worms, the Tabules dsstroyed the worms and cxpelled them, greatly to my surprise and also to the permanent- relicf of my patient."

vrecyenS zu Falle kam Der Tyater wurde sofort festgcnom:n?n. ' Auf dem Frauenplatze in der Hofburg zu Wien hat ein Hufaren - Officier in Gala - Uniform gro-' ßes Aufsehen hervorgerufen. Er war in einem offenen Fiaker vor der Hauptwache vorgefahren, zog, nachdem er aus dem Wagen gesprungen war, den Säbel und rief: Gewehr heraus!" Die Leibgarde als auch die Wache erkannten sofort, daß sie es mit einem Jrrsinnigen zu thun hatten, und brachten es mit gütlichem Zureden zuwege, daß der Officier auf die Wachtstube folgte und sich dann in's Garnisonspital bringen ließ. Der bedauernswerthe Ofpner ist der Rittmeister erster Klasse Lubomir Krautil des Husaren - Regiments No. 10, das zur Znt rn Nynegyhaza in Ungarn garnisonirt. Er war nach Wien commandirt. D i e Bewohner eines in der Nähe von Olympia liegenden Dorfes sind durch die in ihrerMitte erfolgte Geburt ernes Kindes m größte Ausgung und Bestürzung versetzt worden. Das Kind kam zur Welt mit einem Backenbart, einem langen Schweif und mit Auaen. die sich auf der Rückseite deS Kopfes befinden. Die unglückliche Mutter starb kurz nach der Geburt an den ffolaen des entsetzlichen Schreckens. Die in tiefem Aberglauben befangenen Bauern waren fest überzeugt, daß das Monstrum den Teufel vorstelle, und sie verfuhren demgemäß mit der armen Mlßaeburt sehr grausam. S:e befestig ten sie an einerStange, trugen sie durch das ganze Dorf zur Schau und rissen daö ohnehin schon fast todte Wesen dann in Stücke, um so den Teufel auö lhrer Mute zu bannen. Der Scharfrichter Rein bel in Magdeburg hat sein Amt niedergelegt, und sein Nachfolger ist sein Sohn Wilhelm geworden. Er hat bereits in Halle a. S. seine erste Hinrichtung vollzogen, und zwar an dem 23jährigen Schmiedegesellen Georg Schmäh, der die 60jährige unverehelichte Wilhelmine Koch ermordet hatte. Der Director Stanka öom Variete - Theater in Teplitz hatte eine außerordentliche Spezialität angekündigt. Gegen Schluß der Borstellung erschien er auf der Bühne und erklärte dem zahlreichen Publikum, daß er nun das außergewöhnliche Sckauspiel darbieten wolle. Er zog emen Revolver aus der Tasche, feuerte einen Schußgegen sich ab und stürzte scheinbar leblos zusammen.' Das Publikum gerieth in die größte Aufregung, aber eirr herbeigeholter Arzt erklärte, daß Stanka unverletzt sei. Die Kugel war nur durch die Kleider' gegangen. Auf der Polizeiwache behauptete Stanka, er habe sich wegen schlechter Geschäfte wirklich erschießen wollen. Der Lloyd Dampfer Bonn", Capitä'n A. Traue, hat auf der Fahrt von Baltimore nach Bremen zehn Schiffbrüchige der norwegischen Barke Triumph-, aus Risör, bestefcend auS dem Führer des Schiffes, Capt. Carlsen, den beiden Steuerleu ten und sieben Mann der Besatzung, gerettet. Die Rettung wurd von dem ersten Officier der Bonn-, Herrn C. Narath, während die See sehr hoch ging, geleitet. Die Barke, welche von Wilmington, Delaware, mit einer Ladung Harz und Theer für Bristol,England, abgegangen war, hatte den Klüverbaum und einen Theil der Schanzverkleiduna verloren, und war außerTM . it itvvte . .

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