Indiana Tribüne, Volume 22, Number 239, Indianapolis, Marion County, 18 May 1899 — Page 2

Fnvians Tribüne.

Erscheu? Täglich und Ztcvstags Vi täglich .XrlSäne" kcftet durch en Xrla z entö per Ooche, die VvntagS.rrtb2e'S (txtl per Ooche. Leide ,nsVn 15ttntJ ,bn M Cents , ,t. Der Vft SexI5 di Ötl plzeZchi U Hl))!? p H chuji 10 Lüd Maiütts Cire4 Indianapolis, Ind., 18. Mai 1899. HBMHMvaHiHMHaBwaa ttoch ein fliegender Holländer". Alt und weitverbreitet sind die Sagen von einem Phantom - Schiff, das sich unter dem Namen fliegender Hol-lande?-unverwüstlich in der Matro-sen'-Ueberlieferung und im Reich der Poesie erhalten hat und wohl niemals daraus verschwinden wird. Noch wenig bekannt aber ist es über eine gewisse Gegend hinaus, daß auch in Verdindung mit Festland wenigstens heute ist es Festland eine solche Sage spukt und sogar schon Manche in's Verderben geführt hat. die in geheimnißvollen Luftspiegelungen ihre thatsächliche Bestätigung gefunden zu haben glaubten. Der Schauplatz dieses fliegenden Holländers" ist eine, schon in anderer Hinsicht von einem unheimlichen Nimbus umgebene, aber in vorliegender Beziehung noch wenig in der großen Welt genannte Gegend: nämlich die berüchtigte kalifornische Colorado - Wüste. Schon manchmal ist dieselbe geschildert worden; aber die obigeAttraction",die freilich nur in sehr nebelhaftem Sinne zu ihren Eigenthümlichkeiten gehört, hat selten in diesen Schilderungen Beachtung' gefunden. Ungleich dem fliegenden Holländer des Weltmeeres, hat der vorliegende nichts mit Schiffsun glück (außer seinem eigenen) und sonjtigen Dingen zu thun, die man seinem schwimmenden Namensvetter nachsagt, d.'sto mehr aber mit jenem Mißgeschick, waches aus der Gier des Menschen nach Schätzen mitunter entstehen kann. Bekanntlich hat auch der Heißhunger nach angeblichen Schätzen im Schooße der Natur nicht Wenige in die Colorado - Wüste gelockt; doch von diesen soll hier keine Rede sein. Ohne allen Zweifel war jene Wüste einstmals, gleich der Wüste Sahara (wenn auch in etwas bescheidenerem Umfange) ein großes Binnenmeer, in unmittelbarer Verbindung mit dem Ocean, und der besagte fliegende Hollander sollte eigentlich fliegender Spa mtz" heißen; denn er soll eine spanische Gallione (die im späteren Mittelalter beliebt gewesene Bezeichnung für die stärksten Segelschiffe) gewesen sein, welche zwischen dem Golf von Californien und dem Kastanienlande fuhr, durch inen furchtbaren Oststurm aus ihrem CurS getrieben wurde und irgendwo in der heutigen Wüste stranbete. An und für sich könnte rn Aehnllches vorgekommen sein, sogar in mehr als einem Falle; aber die Sage (in diefern Falle keine Matrosen - Sage, oder doch ohne nachweislichen Zusammenhang mit Theerjacken Ueberliefe rungen) knüpft sich an ein ganz oe stimmtes Schiff, das reich mit schimmernden Schätzen beladen gewesen sein soll und dessen Lage sogar geographisch ein Bischen näher bezeichnet wird. Nordöstlich von Salton, hinter dem großen Hohenzuge, der eine Fort setzung des San Bernardino - Minenlandes bildet, soll die Gallione noch heute liegen, des kühnen Glückskindes harrend, das endlich ihre Schätze heben und wohlbehalten in die Menschenwelt zurückbringen werde. Die Gegend von Salton selbst liegt bekanntlich tief, sogar einige Fuß unter dem Meeres - Niveau; in diesem Becken hatte sich das berühmte vergänglich Meer von Salton gebildet; aber nörd lich vom Eisenbahngeleise steigt das Land schroff in die Höhe. Diese öden Gedirgs - Feldwege hat schon mancher Abenteurer eingeschlagen, welcher nach jener Gallione sucht: und sich die Rückkehr abgewöhnt hat. Nur Zweie, welche in gewissem Sinne sagen konnten, daß sie jenen fliegenden Spanier" leibhaftig, eschen hätten, sind wieder in die belebte Welt zurückgekehrt. Der eine davon starb in nein ouyaus; aoer gerade die wir ren Reden, welche er als Rasender führte, entzündeten in manchen Köpfen das Phantomschiff - Fieber auf's Neue und lieferten dem fliegender Spanier noch mehr Opfer! Der andere Ueberlebende hatte es seinem, wahrhaft sonntagskindermäßigen Glück zu danken, daß er trotz des Anblicks des Schiffes noch körperlich und geistig heil den Heimweg fand, nachdem er mit Grausen semen unrettbaren Gefährten verlaen yatte. Wie er erzählte, sahen Beide das ; Phantomschiff stolz vor ihren Augen dahingleiten, einen Viermaster, der ich so deutlich abhob, daß man beinah jedes Tau unterscheiden, die seltsamen alten Geschüze auf dem Verdeck erkennen und die Luken zahlen konnte! Aber ach, mit diesem Bilde zeigten sich noch andere, mindestens ebenso schöne: Herrliche Gärten, Städte mit hochragenden Thürmen u. s. w., kurzum: es war eine der großartigsten Luftspiegelungen, die man sich denken kann, und sie zeigte sich sogar gerade zur Nachtzeit, was ein äußerst seltener Fall ist! Aber der eine der Abenteurer war infolge der ausgestanden! Strapazen und seines fieberglühenden KopfeZ nicht mehr im Stande, zu zweifeln, daß das wirkliche Schiff. daS Original d i e f e s Bildes, sich in nächster Nähe befinden müsse. Daß sich die Beiden nicht im Streite eegenseitig daZ flackernde Lebenslicht auZpusteten, war noch Alles. Utbrigens hat der Zurückgebliebene noch ein Lebenszeichen von sich gegeben: einen Zettel mit tollem Gekritzel, den er bald darauf durch einen Verabauer seinem ehemaligen Gefährten sandte und tsoiln er jubelnd- mittheilte, daß er das Schiff aufgefunden und in einer Woche spätestens" auf seinem Deck sieHe werde. Dies war das letzte Opfer ' Xt fliegenden Spaniers vorläufig!

Ein SlumenproeeK.

5in interessanter Theaterproceß, dessen Fortsetzung sich sicherlich noch reizvoller gestalten wird, kam d-?ser Tage in der ungarischen Stadt u :oßwardein zur Verhandlung. Am bor tigen Theater hatte die Primadonna Frau Aranka Sujar ihr Benefiz und von der großen Beliebtheit ver ttunn, lerin zeuate es. dak ihr nach dem letzten Akte eine außergewöhnliche Huldigung dargebracht wurde, bestehend au Tusch, Hervorrufen und ungezählten Geschenken, die in der Form von Sträußen und Kränzen, ja sogar in der von Kanarienvögeln, Eichhörnchen und Sparkassenbüchern) der beglückten Sängerin auf die Bühne gereicht wurden. Aber die Hauptsache kam erst. Denn zum Schluß öffneten sich die Schleusen des Schnurbodens und ein Blumenregen ergoß sich von dort auf die gefeierte Benefiziantin. Aber die Freude der Künstlerin über diese außerordentllche Huldigung sollte nicht von lanaer Dauer sein. Am nächsten Tage bereits ward ihr eine eigenartige Ueberraschung zu Theil man überbrachte ihr nämlich die Kostenrechnung für die Blumendouche vom vergangenen Abend, ssrau Suiar, sich keines gegebenen Auftrages bewußt, verweigerte die Bezahlung; der Gärtner da aeaen bebauvtete steif und fest, aus Bestellung geliefert zu haben, und verklagte die Primadonna. Bei der )erichtsverhandlung machte nun der Vertbeidiaer als Sauvtmoment geltend. daß die Künstlerin es nicht nöthig habe. sich selbst ihre Ovationen zu bestellen, denn für solche Zwecke habe sie ihre Verebrer. Der Gerichtshof beschloß darauf, auf diesen Punkt näher einzugehen. Er vertagte die Behandlung und bestimmte, daß zum nächsten Termine die Verebrer der Künstlerin als Zeugen vorgeladen werden sollten. So ' c v. . r . i . miro oenn oz gqcicric cunauujuia demnächst auch vor Gericht von ihren Verehrern umaeben. der Gerichtssaal aber ansehnlich gefüllt sein. Bestattungen auf dem Ocean. Im Vergleich zu früher wird der Brauch, die Leichen Derer, welche auf dem Meer gestorben sind, dort auch zu bestatten, immer seltener, da die Vorkehrungen für die Aufbewahrung solcher Leichen, bis zur Ankunft im Lande, immer vollkommener oder ausgedehnter werden. Leichen von (Xajüte - Passagieren werden schon heute, unter n o r m alen Verhältnissen, meistens nach dem Land mitgenommen; bei ZwischendecksPassagieren sowie bei den Matrosen ist die See - Bestattung Todter freilich bis jetzt dieRegel geblieben. doch wird vorausgesetzt, daß in absehbarer Zukunst auch dies aufhören werde. Wird aber der längere Verbleib einer Leiche oder mehrerer auf dem Schiff Niemand störend sein? Jeder Todesfall auf dem Schiff ist bis zum heutigen Tag etwas sehr Peinliches für das ganze Schlffspersonal, namentlich auf einem PassagierKämpfer. Das Allerpeinlichste zwar ist ein Selbstmord, da man glaubt, daß derselbe dem Ruf des Schiffes schade; aber auch sonstige Todesfälle werden mit scheuer Hast behandelt, und man sucht, mit so wenig Umständen wie möglich, zu nächtiger Stunde die Leiche der Meerestiefe zu übergeben, wenn es irgend angeht, so geheim, daß außer dem Eapitan und den, unmittelbar an der Arbeit betheillgten Matrosen überhaupt Niemand etwas von der Geschichte merkt. Wenn der Todte ein Matrose ist, so gelingt es auch häufig, den Todesfall vor denPassagieren ganz zu verheimlichen, und gar manch mal hat, während vielleicht im Capi tän - Salon ein lustige Concert oder eine theatralische Unterhaltung im Gange war, der Capitan Vorkehrungen für eine solche Meeresbestattung getroffen! Es ist nicht blos Aberglaube, daß Haie wissen, wenn eine Leiche auf einem Schiff ist, und demselben dann weithin folgen, und in einigen sehr seltenen Fallen wurde sogar Verbren nung einer Leiche auf dem Schiff angeordnet, damit sich nicht Haie noch sichtbar über sie hermachen konnten. Die Nöntgenstraylen im Handel und Qewerbe. Vor nicht gar fo langer Zeit wurde die Röntgen - Durchstrahluna zwecks Prüfung von Nährstoffen, Gewürzen und anderer Handelswaaren auf etwa ihnen beigemischte Verunreinigungen in der behördlichen Versuchsstation au Osnabrück zuerst eingeführt. Die rein organischen Verbindungen,, wie Fett, Zucker etc., die nur auS Sauerstoff, Wafferpoff, Kohlenstoff und Stickstoff bestehen, eignen sich ganz besonders zur Durchstrahlung, Butter zeigt z. B. so gar äußerst klar, ob sie gar nicht, maßlg oder stark gesalzen ,st. Die Nahrungsmütel, Fruchte, Holzwaaren.' Ge webe u. s. w. enthalten nur einen bestimmten, in der Natur nicht sehr wech selnden Betrag anorganischer Bestand theile, wie Alkalien, Erden, Aschenbe standtheile. Sauren, welche die Durch lässigkeit beeinträchtigen: deshalb müs sen in einem für solche Untersuchungen eingerichteten Laboratorium Proben von unverfälschten Handelswaaren in gleich dicker Schicht zur Hand sein, um als Vergleichsobjecte mit m -den Untersuchungs - Apparat genommen werden zu können. Am meisten werden wohl - w i . 7 ouiversormige xiriiiei vurcy zszxmx schurrn mit ebenfalls pulverisirten Mi neralstoffen, z. B. mit Kreide. Thon erde. Gips, früher fogar vielfach auch Schwerspath, doch auch teigige' oder weiche Nahrungsmittel, wie Honig Fette etc. und Gebäcke oder Zuckerwaa ren, z. B. Marzipan verfälscht. Insbesondere interessante Ergebnisse liefert die Durchstrahlung von Same reien und Früchten, wobei sich die in nere Struktur offenbart, fo daß gleichzeitig Form und innere Beschaffenhel sihnv4T4ri 5TD n rt In'in n.it.v bW4VVll. JJIHU yut jU IM tllUbtlt I Zelt tauschend ähnliche Kaffeebobnen ? . .

auS Brodteig und sogar aus Thonmassen gepreßt, die, in entsprechender Größe gehalten, von ungebranntem Kaffee überhaupt nicht zu unterscheiden sind. Beim Durchleuchten mittelst Röntgenstrahlen tritt aber der dem

bloßen Auge verborgene Betrug sofort zu Tage, da im Röntgen - schattenbilde nicht blos die Bohnenrinne, sondern auch die beiden Samenlappen beim Kaffee Heller, hervortreten. Sie baben desbalb drei belle Streifen. während aus Brodteig gefertigte Bohnen nur eine hellere, mit der Rmne correspondirende Linie aufweisen; die aus Tbon aefertiaten Bohnen erscheinen vollkommen schwarz, so daß sich der Umfang der Fälschung leicht velm Durchleuchten einer kleineren Probe feststellen läßt. Auch.nach dem Rösten. bei welchem die Kunstbohnen, sind sie geschickt gefertigt, dieselbe Färbung als die natürlichen annehmen, kann der Betrug vermittelst Durchleuchtet mit Röntgenstrahlen ohne Schwierigkeit erkannt werden, und benöthigt man bei srifffitT 1TntTfiirf)imrrnt keineswegs t VMVl mm-J mmmm jjw mm - Q ner Photographie, es genügt dielmehr ein Blick m's Cryptoskop. eines innen schwarz anaestrichenen. oben mit einem Pappdeckel geschlossenen Holzkastens, der auf dem mit emer Glasplatte oedeckten Boden die Vacuumröhre trägt, auf dem Pappdeckel dagegen die zu untersuchenden Gegenstände aufnimmt, während über diesen die pyospyorescirende Blatte angeordnet ist. Letztere wird bei Tage, um alles störende äußere Licht abzuhalten, mit einem oben zum Hineinschauen offenen pyramidenförmigen Schirm bedeckt. Vermittelst des beschriebenen Apparates lassen sich in wenigen Sekunden alle möalichen Artikel untersuchen; z. V. kann festgestellt werden, ob Nüsse und Mandeln etc. frisch und voll, oder alt und verdorben sind. Auch sur die Seiden Industrie werden die Röntgenstrahlen von Nutzen sein. Zu Lyon sind Versuche augestellt worden, mannlicke Cocons von weiblichen mittelst Durchstrahlung zu unterscheiden. Ein solcher ergab, daß der Hinterleib der weiblichen Puppe viel weniger strahlendurcklässla ist als derjenige der männlichen, da er nämlich die an Mineralsalzen reichen unreifen liier enthält. Früher wurde die Unterscheidung nach dem Erfahrungssatze gemacht, daß die weiblichen Cocons unter gleicken Umständen schwerer sind als die männlichen; dieselbe ist besonders wicht'ig für die Abwickelung des Fadens, sowie der Nachzucht und Kreuzungsversuche wegen, da nämlich der m'ännliche Cocon mehr Seide liefert als der weibliche. Zum Schluß sei noch erwähnt, daß die Zollbehörden verschiedener Lander seit Kurzem das Cryptoskop auch zur Untersuchung nicht zu umfangreicher Gepäckstücke der Reisenden verwenden; doch lauten die Berichte über 'die Erfolge dieser neuen Untersuchunzs-Me-thode noch zu unbestimmt, um hier schon näher darüber urtheilen zu können. Frühjahrsmüdigkeit. Wie ist die Frühjahrsmüdigkeit zu erklären, die wohl fast Jeder an sich wahrgenommen hat? Jede Müdigkeit entspringt dem Blutmangel und dadurch hervorgerufenem Sauerstossmangel des Gehirns. Eine der ersten Folgen der Müdigkeit ist das Gähnen, das ja weiter nichts ist als ein sehr tiefeö Athmen, entsprungen aus dem dringenden Bedürfniß des Körpers nach dem Sauerstoff der Luft, den wir durch die Athmung unserem Blute zuführen. Wenn wir den ganzen Tag körperlich oder geistig gearbeitet haben, so war der Sauerstossverbrauch so groß, daß wir sechs bis acht Stunden völliger Ruhe, also Schlaf brauchen, um d,is nöthige Gleichgewicht wieder herzustellen. Wenn wir eine starke Mahlzeit gegessen haben, so wird bei der Verdauungsthätigkcit ein so starker Mehrgebrauch von Vlut in-den Blutgefäßen der VerdauungSorgane erfolgen, daß die anderen Organe vorübergehend blutleerer werden, darunter auch daS Gehirn. Daher die Müdigkeit nach jeder größeren Mahlzeit. Die Frühjahrsmüdigkeit kommt nun daher, daß sich unter dem Einfluß der größeren Wärme und der milden Frühlingslüfte unsere Hautgefäße stärker mit Blut füllen; das können wir u. A. daran merken, daß uns im Frühjahr unsere Schuhe und Handschuhe plötzlich anfangen, eng zu werden. Das Plus an Blut in den Hautgefäßen bedingt ein Minuö in anderen Organen; uni wieder ist es das GeHirn, das blutleerer, sauerstoffärmer wird und uns ine mehr oder weniger starke Müdigkeit empfinden läßt. Aber lüch die meisten anderen Organe und Theile des Körpers werden blutleerer und flüssigkeitsärmer: und dies beoingt in Verbindung mit der in den varmen Frühjahrstagen beginnenden stärkeren Transpiration das auch sehr luffällige Zunehmen deS Durstes. mj m m Von einem schweren Gewlttersturme wurde die Stadt Ogden burgh, N. N-, und Umgegend' heimge sucht. In der Ortschaft Parishville zündete der Blitz an verschiedenen Stellen. DaS Gebäude der Butter tub Manufacturmg Company- gerieth in Brand und wurde vollständig zer stört. Der Gesammrschaden in der ganzen heimgesuchten Gegend wird aus 550.000 geschätzt. Zwei Personen wurden schwer verletzt. , 'A u s e ! n e r S cd w e i n e p l a tform" wurde in Marion, N. C., W. B. Ratcliff zum Mayor gewählt. Vor längerer Zeit nahm auf Betreiben des damaligen Mayorö I. A. McDonald der Rath der Aldermen eine Ordinanz an, der zufolge alle Schweine und Schweineställe aus' der Stadt verbannt wurden. Aber die Freunde des Schweines waren damit nicht einverstanden und . sie. schlössen ; einen Schutz- und Trutzbund, der bei der jüngsten Wahl einen Schweinemann" als MayorS candidaten in'S Feld stellte.. Dieser wurde gewählt und nun wird die Anti SinLidinapH yiderrufen werde.

Deutsche Lokal-Vkachrichten.

EaäAn. Dresden. Nach 48jahriger Thätigkeit an der hiesigen Taubstummenanstalt trat de? Oberlehrer Hermann Hildebrand in den Ruhestand. In der Storch - Apotheke erfolgte bei Bereitung von Phosphorlatwcrge eine heftige Explosion. Provisor Pittag, ein Lehrling und ein Arbeiter wurden schwer verlctzt. B l a s e w i tz. Unterhalb der Brücke wurde ein männlicher Leichnam aus der Elbe gezogen. Der Verstorbene ist der 1875 zu Schierling in Bayern geborene Metalldreher Zirngiebel gen. Kupfer; er war zuletzt in einer Dresdener Metallwaarenfabrik beschäftigt. F i s ch h e i m. In einem Anfall von Schwermuth erhängte sich die Bahnwärterswittwe Keil. G l a u ch a u. Das Glauchauer Taaeblatt" kann auf ein !)jcibrlae? Bestehen zurückblicken. , M i t t w e l d a. Der alte Her-1 zog", welcher als Zunger Soldat am 23. April 1823, zu der Stunde, als König Albert geboren wurde, im Königl. Schlosse . zu Dresden Posten stand, ist hier gestorben. Gelegentlich des vorjährigen Königs-JubiläumS wurde der Verstorbene durch Ueberreichung eines Bilde des Königs besonders geehrt. Mylau. Bürgermeister Jakob beging sein 25jähriges Amtsjubiläum. Neukirch. Durch ein großes Schadenfeuer wurde die Beck'sche Bleicherei und die W. Beck'sche Wirthschaft sammt Scheunen bis auf die massiven Umfangsmauern eingeäschert. O e l s n i tz. Im Kaiserin August - Schacht" stürzte der Bergarbeiter Schwindt mit einem Kohlenhunte 90 Meter tief in einen Bremsschacht, wobei er gräßlich verstümmelt und sofort getödtet wurde. Scholas. Das Günther'sche Bauerngut brannte nieder. Tiefenbrunn. Von einem Grenzaufseher erschossen wurde der Viehschmuggler Christian Albert. Er hinterlaßt eine Frau und vier Kinder. Hessen-TarmA)!. A l z e y. Rentner Jmmel von hier wurde auf der Dautenheimer Landstraße von einem Radfahrer, der noch nicht ermittelt ist, überfahren, wobei Jmmel schwere Verletzungen erlitt. Babenhausen. Das 6jährige Söhnchtn des Landwirths Alois Hohe aus dem benachbarten Stockstadt kam an einer im Gange befindlichen Fut terschneidemaschine mit der linken Hand in das Getriebe, welches die Hand vollständig zerquetschte. F ü r f e l d. Dem Landwirth Rodrian brannte die Hofraithe nieder. G r i e S h e i m. Seit einiger Zeit war der 20jährige Maurergeselle Jakob Ritter spurlos verschwunden. Dieser Tage zog man ihn todt aus dem Rhein. Wie auö einem bei der Leiche vorgefundenen Briefe hervorgeht,' hat Ritter freiwillig den Tod gesucht. Mainz. Dem Bahnhofsarbeiter Ludwig Lang in Bodenheim wurden im Centralbahnhof, als er das Geleise überschreiten wollte, von einem Zug beide Beide abgefahren. Bayer München. Erschossen hat sich Soldat Franz Klement der 4. Compagnie des 2. Infanterie - Regiments an der Jngolstädter Landstraße mit seinem Dienstgewehr. Der Grund war Furcht vor Strafe: er hätte sich wegen eines einfachen Diebstahls vor dem Militäruntergericht verantworten sollen. Den 97. Geburtstag feierte Frau Caroline Schmidt, Hososfiziantenswittwe. Die Frau ist geistig noch sehr frisch und erinnert sich noch lebhast yn Napoleon's Aufenthalt in München. Sein 40jährigeö Dienstjubiläum feierte der Musikdirektor Friedrich Keilberth. Der städtische BuchHalter Keller, ein älterer, sehr geachteter Gemeindebeamter, wurde auf einer Radfahrtour von einem Schlaganfall betroffen, der seinen Tod ur Folge hatte. ' Abensberg. Der seit einigen Jahren hier lebende pensionirte Förster Schmidt aus Landshut wurde plötzlich irrsinnig und mußte in die Jrrenanstalt verbracht werden. ' Deggendorf. Der im hiesigen Granitwerke verunglückte Arbeiter Röhrl ist seinen Verletzungen erlegen. Freising. Im benachbarten Vötting entstandNachts in der Schupfe des dortigen Wagner - Anwesens ein Brand, dem dieses, sowie noch drei weitere Anwesen zum Opfer fielen. 1 M o o 8 6 ii t g. Der in den 50er Jahren stehende ' Müller Leinthaler kam in das Schwungrad, das ihm d?n Kopf vom Rumpfe trennte. Leinthaler hinterläßt aus drei Ehen sechs Kinder. Voriges Jahr verlor er ein iz Jahre alteö Kind durch Ertrinken. Wiesen. Forstmeister Anton Koniger ist im Alter von 57 Jahren an einem Schlaganfall plötzlich gestorben. ... 'Würz bürg. Durch eine Benzin - Explosion in der Dampffärberei Mahler im Mainviertel wurden die beiden Arbeiter Oechsner ' und Holzschuher schwer verletzt. Das 18jährige Kindermädchen Anna Seih wurde wegen Giftmordversuches verhaftet. Das Mädchen hatte den Kindern ihrer Herrschaft Phosphor, den sie vonZündHölzchen abgeschabt hatte, unter die Milch gemischt. Die Kinder erkrankten. doch ist ihr Zustand nicht bedenk-, lich. " Württeruberz. Böblingen. Wegen MajestätSbeleidigung wurde von der Strafkammer in Heilbronn der 49jährige ledige Schneidergeselle' Robert Hirner .von hier, der' auf nicht weniger als 102 Vorstrafen zurückblickt, zu 8 Monaten Gefängniß verurtheilt. ' Ebingen. Nachts ist ein großes Doppelhaus in der unteren Stadt, das von'dier Familien bewohnt wurde, abkebraynj. Eine werthvolle geoanolti-

scye Sammiung aus der - Tertlärzeii und die Bibliothek des Geologen Johannes Binder sind v?llständig verloren. G a i l d o r f. Von einem jähen Tod wurde in der im Roththal gelegenen Kornberger Sägemühle der Sohn des Besitzers, der 19jährige Paul Häfelc, ereilt. Mit Pfahlsägen an einer Kreis, säge beschäftigt, sprang hierbei plötzlich ein Stück Holz ab, welches dem jungen Mann mit solcher Wucht an den Unterleib geschleudert wurde, daß der Bevuucrnöwerthe vald daraus an den Folgen der erlittenen Verletzungen gestorben ist. Hall. Unter dem dringenden Verdacht, den am 1. April in Untersontheim ausgebrochenen Brand gelegt zu haben, wurde in Vellberg der 38 Jahre alte Sohn des Abgebrannten, Kraft, festgenommen und in das Gerichtsgefängniß abgeliefert. Rektor Längst von der hiesigen Realanstalt ist unerwartet schnell verschieden. Heilbronn. Der in Jtal!

:v):'d? r?::,iv-:Ztx rar-i Lipp w.cd wegen cieio.gung itauxn lich verfolgt; er hat dieses vital verübt durch die in einem Schriftsatz an die Kreisregierung ausgesprocheneVerdächtigung, die Heilbronner Rechtsanwälte mit Ausnahme von zweien, die er mit Namen nannte, hätten sich schon des Oefteren der Gebührenüberhebung schuldig gemacht. Außerdem hat Dr. Lipp, der selbst wegen GebührenüberHebung in Untersuchung steht, die Thätigkeit des Oberamtmannes in beleidigender Weise kritisirt. Ludwigsburg. Ihre goldene Hochzeit feierten die Daniel Meier'schen Eheleute in Beihingen. Der Ehemann steht im 73. und die Ehefrau im 78. Lebensjahr. Beide sind noch rüstig. U l m. Der Münster - Baumeister Professor Dr. v. Bayer ist, 65 Jahre alt. nach schwerem Kranksein gestorben. Baden. Karlsruhe. Im Alter von 61 Jahren starb Medicinalrath Albert Seeligmann. Großes Aufsehen erregt die Nachricht, daß Münzmeister Ottmann, Vorstand der großherzoglichen Münzanstalt, unter Zurücklassung seines Abschiedsgesuches von hier verschwunden ist. Ottmann, von Haus aus Kameralist, soll von einer Disciplinaruntersuchung wegen grober Dienstvernachlässigung bedroht gewesen sein. . D u r l a ch. Küfermeister Häußer verunglückte in einem hiesigen Viertel ler. Ein großes Faß kam in's Rutschen und druckte dem Unglücklichen ei nen Fuß ab. Heidelberg. Spezereihändler Glmber begoß den Speicher des von ihm bewohnten Hauses mit Petroleum und entzündete es. Seine Unthat wurde noch rechtzeitig entdeckt. Der Brandstifter, der sich die Nacht hindurch herumtrieb, wurde Morgens in einer hiesigen Wirthschaft verhaftet. Kuhbach. Dem Mühlenbesitzer A. Zlmber brannte die Sägemühle nieder. M a l s ch. - Dem Hauptlehrer Schillinger wurde in Anerkennung seiner 42jährigen ersprießlichen Dienste als Lehrer an der hiesigen Volksschule das Ehrenburgerrecht verliehen. Fabrik arbeiter Robert Kraft wurde in einer hiesigen Papierfabrik von der Trans Mission erfaßt. Der 52 Jahre alte Mann erlag noch am selben Tage den Verletzungen. N e u d o r f. Im Hintergebäude des Gasthauses zum Lamm" brach Feuer aus, welches sich auf das Anwesen des Kaufmanns Rosenburg verbreitete. In dessen Porzellanlagerräumen, wie an den Vorräthen von Lumpen fand es so reichliche Nahrung, daß an ein Lo schen nicht zu denken war. Der Brand wurde durch spielende Kinder verursacht. Pforzheim. An den Folgen ei nes Sturzes aus einem Fenster im 3. Stockwerke starb das 3jährige Töchterchen des Goldarbelters Ott. Triberg. Fabrikarbeiter Epple, 53 Jahre alt, stürzte auf dem Wege von Schönwald hierher oberhalb der Wallfahrtskirche über einen Felsen her ab und brach das Genick. Der 3jäbrige Knabe des Todtengräbers Schwer trank aus einem aus einem Schafte stehenden Medicinfläschchen einen Schluck Karbolsäure und starb trotz sofortiger ärztlicher Hilfe binnen drei stunden. Nbeinpsalz. B : ch e r b a ch. Zwischen hier und Nußbach wurde der seit dem 24. Dezember v. I. vermißte Schreinermeister Jakob Nagel von hier als Leiche aufgefunden. Nagel ist anscheinend erfroren; seme Person war nur noch durch seine Kleidung feststellbar. Friesen he im. Feuer zerstörte den Dachstuhl vom Hause des Wirthö Xaver Mayer. Der Brand war dadurch entstanden, daß ein 6jähriger Knabe in einem Zimmer Holzspäne anzündete. ' Germersheim. Während eineö Unwetters zündete der Blitz in de? Kirche des benachbarten Westheim; der Dachstuhl fing Feuer und brannte auch zur Hälfte nieder. ' Heßheim. Im 61. Lebensjähre starb der Lehrer Julius Kochen dörfer. Meätendurz. Schwerin. Der Herzog-Regent hat dem Arbeiter Joachim Schuldt zu Neu - Brenz die Medaille für Rettung aus Lebensgefahr verliehen.' Nach nur kurzem Leiden ist im Alter von 80 Jahren der Domänenrath GeorgSaurkohl verschieden. G ü st r o w. Zu zehn Jahren Zuchthaus verurtheilte das hiesige Schwurgericht die 22 Jahre alte, unverehelichte Friederike Wöllmer aus Zierow wegen Mordes. Die Angeklagte, die schon zum dritten Male Mutter wurde, vergiftete' das Kind mit Schwefelsäure bald nach der Geburt. . ' Oldenbmg. Delmenhorst. Ein Einbruchsdiebstahl wurde im. Bungerhof beim Brauereibesider Mebne verübt.

Die Frühlings gegen alle Unordnungen des

An Fever und des Magens lche man in diese Jahreszeit gebraucht ist ?r. Aognft Könkg'g gambnrger Troxscn.

k ' limm 'S

The keaper os a ten-cent lodging house in the Bowery, New York, relates : " Having heard os HPANS TaibooBes and having suffered for years frorn dyspepsia and biliousness, I thought 1 would try them. I have been using them now for about six weeks, and they have given me great relief. The air is offen very bad here, and a Tabule taken now and then keeps me irom getting sick in the polluted atmospherc."

L o n i n g e n. Das Wohnhaus de Herrn Rosemeyer brannte nieder. greie Sti!:. Hamburg. Richard Beinhauer. Inhaber des großen Handlungshauses R. Beinhauer Söhne, Neuerwall, ist in seiner Wohnung zu Wandsbek nach längerem Leiden im 60. Lebensjahre verschieden. Erschossen hat sich der Bergarbeiter Binder aus Kolnik aus unbekannten Gründen im Garten des Restaurants Most in der Wallstra. Der 43jährige Arbeiter Carl Roseck schlug sich beim Zerkleinern alter rostiger Kesselrohre mit einem Hammer auf die linke Hand. Er achtete nicht welter auf die anscheinend gering fügige Verletzung. Alsbald aber trat eine Entzündung des Zellengewebes des linken Armes ein und wenige Stunden später war Roseck eine Leiche. um semen Aerger über stattgehabte Familienzwistigkeiten herunterzuspülen. trank der rn der Seilerstrake woh nende. 40 Jahre alte Kellner Dose eine Flasche Cognac in emem Zunge aus und legte sich dann ins Bett, um nicht wieder aufzustehen. Ein Herzschlag hatte ihn getödtet. Eöwnz. Arboldswil. Zimmermeiste? Theophil Rudin-Suter, der am Abend vorher gesund von der. Arbeit heimge kommen war, wurde todt im Bette auf gefunden. Engelberg. Im Hotel Son nenberg" fiel Johann Höhn-Heß von St. Gallen, seit Jahren Gärtner und (wahrend des Winters) Hotelwachter, aus dem Fenster des dritten Stockes und blieb auf dem Platze todt. Er war mit dem Emhangen von Fensterladen beschäftigt, glitt auf dem gewichsten Parkettboden aus, und dos Unglück war geschehen. - Der Verunglückte war 50 Jahre alt und Vater emer zahlrei chen Familie. K o l l b r u n n. In der Spinnerei Eduard Buhler ist em Brand ausgebrochen, der jedoch auf den mittleren Spinnsaal beschränkt werden konnte. Der Saal ist gänzlich ausgebrannt. R i ck e n b a ch. Der 40jähr. Land Wirth Albert Gysm fiel infolge Bruchs der Leiter so unglücklich vom Heuboden auf die Tenne, daß er Tags darauf sei nen Verletzungen erlag. , Zürich. Das Obergericht hat den gewesenen Kantonsrath und Gemeinde Präsidenten Eberhard von Klotm tot gen wiederholter Betrügereien im Be trage von 41.300 Francs und AmtsPflichtverletzung zu fünf Jahren Zucht Haus und zehn Jahren Einstellung im rvftLiat jtl . it.! cliiioourgerreqi oerurioeur. '. . Maß-Lothringen. Diedenhof.en. Auf dem Garnisonexercierplatz stürzte der Sergeant der 1. Eskadron deö Magdeh. Drago ner - Regiments No. 6 Benkwitz und brach das Genick. Er verschied auf der Stelle. Metz... 5der Eisenbahnschaffner Schäffer hat sich erhängt. ' Sigolöheim. Die Mühle der Wittwe Bernauer ist abgebrannt. Luxemburg. . L u r e m b u z a. Gestorben ist Herr ffavot. lanaiäbriaen Werkfübrers der Bonneweger ' Handschuhfabrik Charles n: Co. Der Verstorbene war Franzose von Geburt. - R e m i ch. In dem Hause deS Einnehmerö Schuhmacher richtete- Feuer eimn Schaden von 500 FrcS. an. -

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