Indiana Tribüne, Volume 22, Number 238, Indianapolis, Marion County, 17 May 1899 — Page 3

Wcchics Blut.

TasearetS thun alles, wal von ihnen behaup tetwird. und ftzd eine wirMch wundervolle Medizin. Ich habe oft ein: Medizin gewünscht, Di angenehm zu rehme ft. und endlich habe ich sie in CaJeerntt ge. innde. Seit lch st, gebrauche, ist mein Blut gereinigt. u?d mem lernt hat sich wundervoll gebessert, uud lch sähle nach teil in jeder Beziehung. Tlxi. allie S. Sellar. Luttrell. Teu. naencjbm, fchmackSakt. wirksam. eaimtden ut. ttvn ept, macden nie trank cter sdjroart, wniriaAcn leine merjen. iuc,25c.wc. Heile Bttftovfnnaü Kw.ltKey rp.,7. tbka., ..(.!, Jew Trfc. 9? NO-TO.T1 1 l! erkantt und fliirantlert von alle i. li-v npctWero ut Heilung derTabalö. Klivien tu. Dr. J. A. Siitcliffe, Wttttd-Arzt, Geschlechts-, Urin und Rectum Krankheiten. Ossice:155OstM.n?etstr Tel. 91 OsftctUundei, : S bii 10 UZr Bonn.; 2 i 4 Uhr Rm Dle Office von Dr. H. PH und W V V TTI ur. 1 befindet sich in No. 24 Ost Ohio Straße. Telephon No. 927 wie bisher. C. C. BVEKTS, Deutscher Zahn - Arzt. Ro. 8J Nord Pennsylvania tk. (- at dird Bus Wunsch angewandt. MnUers Sever- Pillen ist das beste und nebenbei auch gelindeste Mittel gegen UnVerdaulichkeit, Verstopfung, Lebleiden etc. 2Z CentS die Schachtel bei Ferd. 21. Müller, Apotheker, Ecke Cast und Washington Str. und auch iu allen anderen Apsth?. r.G.G.Muff hat seine Offtce nach dem Willoughby Gebäude, No. 224 Nord Meridian Str., erste Etaae.erlegt. Ofnce'Stunden : Von 2 bis 4 Uhr Nachmittig Telexho: Ofsice Wohnung 930. Die Wohnung befindet sich wie bisher : 1337 Nord Pennsylvania Straße. Dr. F. Wühler, 120 Sst ZNcSurty Str. Sprechstunden : 8 fcil 9 Uhr Bonn. ; 2 613 3 i f)x Nachm.; 8 bis 9 Uhr ÄbendS. Telephon 1446. prechftunden: Sonntag n Bormtttagk. WALTER FRANZ, ZahnArzt, No. 90X4Cfi Market Straße. Cofsin lock. Zimmer 43. Oftce.Stund, S ii,l2 B.. 1UI5., 7bl,9 bd. Sonnwg von 1 Uhr Bm. bt, 2.Nhr VTW ,dto"te vir m RlPANS TABULES 4re intended for truldren, ladieS and all who prcfer a medicine disgulsed as con fectloncry. They maynowbe had (put tip in Tin Boxessevcnty.twt in d box), pnce. twcntV'Uye ccnts or hveboxes for .. . , t. . .i cne uoiwr. vny druggisi , witi gci mcro is vou instst, and they may always be Votincd by rcrnittlng the price f The Ripans Chemical Company rLrrK liSKUW' )M:tMlrr; vM 5O YEARS' yVV -tf EXPERIENCE D M A ' r4 Tbaoc Marks Designs "rf1 Copyrights ÄC AnTne ieaslin a sketeh P"0" Ji- ...rt.in nur opinloo free whetber an inVintion ü orobablr patentable. Communlca. deuL lJnV E-S" lenl Ire, umeai flKcni.; vi ... r- ' , uron throueh Munn & r. recelr Vpeciai fM)t ic, withoat dar?. In the Scientific Merican. . . . im.Mf.1 vaaVIv T T t7 out 1 r 4 Dtnaloniei7 uiubiiw.'. a - i - colatton of any sctentlflc lournal. TeraiB. Uj fear: four month, L Sold byajl newsdwüery. I,lüRU&Co.36,BreadHewYork BI,ir'iL 2wl o Q4 W..KInrtnn n. C nnuvu wuih wmimiv-p - Adolph Frey, tOId rrealom R)Ht.) Sotary Futollc, Translator, Correspondent etc No. 970 West Walnut St. TaVe Blake St. O-. M. (Qicvlic, Deutschn Buchbinder. 417 Oft McCarty Stt. Säe Saft. Up Stain tr trl Vinzran r Sd Al,',V rt, u.AMt..l

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lFamttie Skram.

Roman von Emil PeschZau. (Fortsetzung.) FröUletn Ulrike Elsner ging trotz ihrer silberweißen Haare noch vollkommen aufrecht. In der Art ihrer Haltung und auch in ihren Zügen lag etwas, das die Bemerkung des Professors über eine entfernte Ähnlichkeit mit Lora begreiflich machte. Aber über diese hohe Gestalt schien ein unsagbares Leid hinweggegangen zu sein und aus diesen tief in den Höhlen liegenden großen blaugrauen Augen leuchtete es still und schmerzlich wie aus einer andern Welt. Lora war es gewesen, als ob sie plötzlich eine Vision erblickte. Als ob all' das auch ihr Herz zerreißen müßte, als ob sie schon die eignen Wunden bluten sahe, als ob ihr Haar bald bleichen und ihre Augen weinen würden wie diese. Und zugleich fiel doch die stille Vornehmheit des alten Fräuleins wie etwas Erquickendes auf sie, und ihr freundlich mildes Lächeln, die herzliche Art, mit der sie das arme Mädchen empfing, erweckten eine neue, ungekannte Empfindung Lora verlor ihre Selbstbeherrschung ganz und gar, sie warf sich an die Brust der Fremden und weinte wie ein Kind. Herr und Frau Skram sahen sich verwundert an war das noch ihre Tochter? Auch den Professor befremdete dieser stürmische Ausbruch e? hatte Lora für kühl gehalten. Niemand fand ein Wort, bis Fräulein Ulrike endlich das Schweigen brach. Sie löste die Arme von dem Mädchen, nahm ihre Hand mit der Linken und reichte die Rechte Frau Skram. Ihre Eltern, mein Kind nicht wahr?" Erlaube mir, uns vorzustellen." siel Papa ein, denEylinder über dem Kopfe haltend, mit einer eleganten Verbeugung. Mein Name ist Walthcr Skram, gnädiges Fräulein meine liebe Frau Mathilde mein Töchterck,en Lora oder eigentlich Leonore. Gnädiges Fräulein wohnen hier wie G!t in Frankreich dieser Sauer stoff diese Nuhe man fühlt si$ wie neugeboren, man athmet wieder einmal auf, man wird Mensch. Gnädiges Fräulein sehen aber auch vortrefflich aus Herr Professor, lch gratuttre Ihnen!" D:: alte Dame hatte ihm lhre Hand endlich glücklich entzogen und nahm nun den Arm Loras. So schritt man langsam auf das Schloßchen zu, wob zumeist Herr Skram das Wort führte. Im Empsangssalon fand man einige Erfrischunaen und dann geleitete die Gesellschafterin Fräulein Ulrikens Frau und Fraulem Skram auf em bereit gehaltenes Zimmer. Auch Herr Skram zog sich eine Welle zurück, um sich den Staub aus dem Schnurrbari zu kämmen", und der Professor blieb mit seiner Pflegemutter allein. ' Sie führte ihn ln das Zimmer, das sie bewohnte ein behagliches Stübchen mit einem altmodischen Pianino, vielen Büchern, Blumen auf dem Fensterbrett und einem Vogelkäfig, der von der Wölbung der Nnche herabhing und hier umarmte sie ihn lebhaft. Ich glaube, du wlrst glücklich sein, sagte sie herzlich, mit tiefbewegter Stimme. Er nahm ihre Hände, küßte sie und ließ sich an ihrer Seite nieder. Ich danke dir für dieses Wort. Ulrike." erwiderte er. Es ist ja so überwältigend über mich gekommen!" Ich glaubte es schon nicht mehr . . . ich freute mich für dich . . . und doch zitterte ich. Nun bin ich wieder ruhig. Ferdinand." Er sah eine Weile schweigend vor sich hin und dann schüttelte er seufzend und mit einem leisen Lächeln den Kopf. So viele Frauen habe ich kennen gelernt." sagte er, aber es kam nie über ein flüchtiges Wohlgefallen hinaus. Und nun Lora! Es ist wahrhaftig wie ein Vulkan in mir erwacht. Ulrike! Seitdem ich ihre Bekanntschast machte, bin ich ein anderer Mensch. Ich habe immer ihr Bild vor den Augen, höre sie reden, fühle ihren Athem, glaube die Arme ausstrecken zu müssen nach ihr. Wenn das unvernllnstig ist. dann habe ich eben meine Vernunft ganz und gar verloren. Und wenn es nöthig wäre, es niederzukämpfen Du weißt, wie ich kämpfen kann aber hier wäre meine Krast zu Ende. Ich bin sinnlos verliebt, Ulrike ich kenne mich nicht mehr!" Sie sah ihn mit ernsten Augen an und nickte. So habe ich mir's gedacht . . . wenn es über Dich kommen sollte. Und deshalb zitterte ich für Dich. Aber jtfel zittere lch nicht mehr. Als mir da? Mädchen so ans H?rz siel, dz wurde mir wieder leicht. V'raZK diesen Sturm und diese Tkränen nie, Ferdi nand, vergiß nie, wie sie Dein: Mutter umarmt hat. Ich vln lyr vocy eine Fremde sie sieht mich zum erstenmal sie kennt mich ich. waS sollte sie so bewegt haben, we?n es nich: aufr:chtige Liebe zu Dir ist? Tu bast ein Welb gefunden, das Dich glücklich ma chen wird, Gott war mit Dir." Und auch Du warst mit mir, Ul rike " unterbrach er sie zärtlich. sie erinnerte mich aleich an Dich. Sie hat Deine hohe Gestalt, Deinen Gang. Deine Haltung und wohl auch oni nock iraend etwas. Vielleicht liebe ich sie nur deshalb so, weil ich auch Dich wieder finde in ihr. Nur kühler lst sie als Du ... luhler ... läckelte. .Mies) bearükte sie nicht kühl. Ferdinand! Wenn sie Deine Frau ist, wird das anders werden .Wie fallen Dir ihre Eltern?" Ganz aut. Die Mutter konnte einer andern Tochter vielleicht gefährlich werden. Aber ich glaube, daß Deine Lora mehr Talent zur Frau, als zur Sklavin Deiner Schwiegermutter hat. Und der Vater?" Ich halte ihn für einen guten und liebenswürdiaen Menschen. Ein wenig komisch ist er freilich." Nun lächelte auch der Professor.

. omlicy ja. vas lst er." Du hast wohl schon Erfahrungen mit ihm gemacht?" Er war neulich mit Lora in meinem Laboratorium und da wollte er mir imponiren. Er weiß nämlich daß Siezellack, wenn er gerieben wu, Papierschnitzel anzieht, und was fy auch erklärte, beständig unterbracht! mich mit den Worten: Ganz wie beim Siegellaa. Herr Professor. Ganz wie beim Siegellack." Mer was thut daL! Er ist Loras Vater Loras Vater! Und im übrigen haben sie eine geradezu vornehme, durchaus nicht aufdringliche Art." Während der letzten Worte hatte sich das alte Fräulein langsam erhöbe? und er reichte ihr nun den Arm. So schritten sie, weiterplauderni und bisweilen im Gespräche auch wieder stehen bleibend, durch eine Reih; altmodisch möblirter Zimmer, bis sii den Salon erreicht hatten. Ein paar Minuten später !am Her, Skram, dann Lora mit der Muttei und jetzt umarmte Ulrike das Mädcher zum zweitenmal. Ich begrüße Dich als Braut meines Ferdinand," sagte sie mit zitternder Stimme und umflorten Augen Und ich hoffe, ihr werdet beide recht. recht glücklich sein." Als sie ausgesprochen hatte, macht, Herr Skram eine Bewegung, als ob e: nach Luft schnappen wollte. j Er besann sich eben noch rechtzeitiq

Lora hotte ihm nämlich dringend ant Hrz gelegt, keine Rede zu halten. So begnügte er sich denn damit, al len der Reibe nach yerübrt die band i, schütteln. Um o gesprächiger wurde er aber dann, als man den Salon Wieder verlassen hatte, um das Schlößchen zu besichtigen, und er gab lxi dieser Gelegenheit alles zum besten, was ihm über alte Architektur und altes Kunstgewerbe in der Erinnerung geblieben war .... Nach dem Kaffee macht? Lora mit ihrem Bräutigam einen Spazierganz durch den Park bis hinab an das Ufer des Flusses. Starr sah sie eine Weile, von seinem Arm umschlungen, den im Sonnenglänz vorüberrauschenden Wellen zu und dann deutete sie nach einer weißen, von einer Gruppe hoher Cypressen überragten Mauer, die man in der Ferne hinter der Krümmung des Flusses aus den Wiesen auftauchen sah. Ist das der Friedhof?" fragte sie. Ja," erwiderte er. Dort ist auch das Grab Deiner Eltern?" Er nickte. Die Cypressen stehen an derGrust." Willst Du mich hinführen?" Er schwieg eine Weile, dann preßte er ihre Hand an die Lippen. Du hast recht. Du bist mir ja das Liebste. Komm!" Sie schritten nun weiter ... bis zu einem im Gebüsch verborgenen Pförtchen, das der Professor öffnete .... dann durch die Wiesen ... in kaum zehn Minuten hatten sie den Friedhof erreicht. Als sie lhn wieder verließen und das eiserne Gitterthor hinter ihnen in's Schloß gefallen war, unterbrach Lora das Schweigen mit der Frage: Wie hat Deine Mutter geendet?" Er machte eine abwehrende Handbewegung und schüttelte den Kopf. Wozu jetzt von diesen traunaen Dingen sprechen!" sagte er. Wir sind an lhrem Grab gestanden und haben still lhrer gedccht. Nun lassen wir den Friedhof und denken wieder an das Leben. Sieh, wie schön die Sonne untergeht!" Aber sie sah nicht nach der Sonne. Erzähle mir, wie es geschah " bat sie. Wir gehören ja beide nicht zu denen, die das Leben als Scherz auffassen und wir sprechen beide am liebsten von ernsten Dingen. Und dann sind Deine Eltern ja jetzt auch die meinen." Er antwortete nicht gleich. Erst nach einer Weile sagte er mit bewegter, stokkender Stimme: Meine Mutter starb wenige Monate nach meiner Geburt. Sie war das blühendste Leben und plötzlich erlosch sie. Und mein Vater .. war schuld daran." Lora blieb stehen. Wie ein Blitz zuckte es durch ihreGedanken Ulrike! .... Dein Vater ?" fragte sie mit fieberbafter Spannung. Za. Mein Vater war schuld an ihrem Tode .... und doch war er schuldlos. Er liebte sie za über alle Maßen wie ich Dich liebe, meine Theure. Er liebte sie so sehr, foaß er dem Wahnsinn verfallen mußte, als er sie verlor. Aber dann ... dann begreife lch nicht . . ." Es war ern grausiger Zufall .... eine Tücke des Schicksals. An einem Abend kam mein Vater unerwartet von der Jagd heim. Er trat über die Freitreppe in den Salon, ohne Jemandem zu begegnen. Dann schritt er weiter. bis er an die Thur ihres Zimmers kam, die offen stand. Sie hatte ihn nicht geHort ... sie san wie träumend in der Monddämmerung . . . und nun schlich er auf dem weichen Teppich leise naher. Es war ern unseliger izlnsau. freilich hatte er an dieses Ende r.lcht denken können. Als er sie endlich anrief, erschrak sie so sehr, daß sie das Bewußtsein verlor, Delirien stellten sich ein ... . zwei Tage spater war sie eine Leiche." Der Professor schwieg und Lora sah ihn enttauscht und zugleich forschend an. Das ist also fast fiinfunddreißia Jahre her?" Ja, meine Liebe. Und Ulrike war damals schon in eurem Hause?" Sie hat Alles miterlebt." Wie alt war sie, als es geschah?" Achtzehn neunzehn Jahre." Und dann blieb sse?" .Sie blieb. Sie zoa mich auf. Sie pflegte meinen Vater. Bis kurz vor seinem Tode. Zuletzt muhte er ja doch einer Anstalt übergeben werden. Lora nabm seinen Arm und schwel 'eend. lchrittea sie pciter. .

NÄH einer Weile aber zog er plötzlich ihre Hand heftig an seine Lippen und küßte sie, als ob er von Sinnen wäre. Jetzt fühle ich erst mit meinem Vater," sagte er stammelnd. Jetzt weiß ich, was es heißt, ein Wesen verlieren, das man so liebt." Nun sah sie nach der Stelle, wo die Sonne eben ganz versank, und ein Frostschauer lief über ihren Körper. Es wird kühl, Ferdinand," erwi derte sie. Wollen wir rascher gehen? Zwei Stunden später fuhren sie wieder in dem Wagen des Gutspachters nach dem Bahnhof. Herr Skram fand, daß die Nacht himmlisch sei, und auch der Professor war dieser Meinung, da er Loras Hand umfaßt hielt und seine Schulter sich an die ihre schmiegte. Sie aber dachte nur an jene Nacht vor fünfunddrcißig Jahren ... an Ulrike an Heinz. Was sie auch sagte, es zog sie immer mit dämonischer Gewalt, bald zurück und bald vorwärts, und weder ihr Bräutigam, noch die ron stillem Z!)?ondlicht überfluthete Landschast vermochten ihre Gedanken an die Gegenwart zu fesseln. Zwischen neun und zehn Uhr hatte man dann Bodenwalde erreicht ... kurz vor Mitternacht kam man nach Hause. Und auch jetzt, als sie.Abschied nahmen, als er sie küßte und sie ihm die Hand drückte, zogen dieSchatten noch immer wirr durch ihre Seele ... die Schatten, die Vergangenheit und Zukurrft zu verbinden

schienen .... 11. Vierzehn Tage nach der Ladenburg fchen Hochzeit es war wirklich Frühling geworden und in den Straßen herrschte fröhliches Leben nun Lora, von einer Zusammenkunft mit ihrem Verlobten zurückkehrend, im Gedränge auf ihre Schwester. Trir bemerkte sie gar nicht und rannte vorüber, so daß sie ihr zurufen mußte. Erst letzt blieb die zunge Frau stehen und Lora sah. daß sie auffallend erregt war. Guten Morgen, Trix," sagte sie. Was ist Dir denn? Ich habe Dich noch nie so hastig gesehen." Geh ein Stuck mit. Lora, erwlderte Trix. Ich bin wirklich in Eile." Du hast ia schon wieder em neues Hütchen. Du wirst jetzt sehr geschmackvoll. Trix. Wo hast Du's gekauft?" Es ist ein Geschenk meines Mannes. Er gibt zu vlel Geld für mich aus. Weißt Du. was das kostet? Fünfundzwanzig Mark." Fünfundzwanzig Mark!" Ja. Ich möchte aber wetten, es kostet dreißig und er will es nur nicht sagen. Er ist zu gut." Narrchen! Kann denn ern Mann mit einer Frau zu gut sein? Und Ladenburg hat es ja. Was thun da dreißlg Mark mehr oder weniger? Ich weiß nicht, Lora mir lst doch, als hätte er Sorgen." Nun wurde Lora aufmerksam. Du meinst wirklich ?" fragte sie gespannt. Vielleicht versteh' ich's nicht recht. Es kann ja wieder anders sein, wie bei uns, aber es ist doch fast ganz so. Der Briefträger war nun schon ein paar Mal mit Wechseln da, und jedes Mal sagte mein Mann ich glaubte Papa zu hören: Da haben wir ja noch acht Tage Zelt. Kommen Sie dann wieder." Ganz so mit denselben Worten, wie Papa, sagte 's." Und das ist Alles?" Nein. Lora. Aber ich bitte Dich. geh' rascher. Siehst Du, es ist ja wohl Dummheit, aber lch bin doch so ln Unruhe. Ich war eben bel Mama und dann ging ich zurück über den Börsenplatz. Da stehen immer viel Herren draußen und schon ein paar Mal traf ich da mit Jsidor zusammen. Heute aber war er-mcht zu sehen, nur Herrn Löwy bemerkte ich. Du kennst ihn ja von der Hochzeit weißt Du der Herr mit den Kalbsauaen. der den Zwicker unten aus der Nase hat. Er grüßte mich, und ich fragte ihn. ob Istdor noch drinnen sei. Da antwortete er ganz sonderbar: Nein, Madamchen. er ist heute gar nicht gekommen." Wenn Jsidor aber nicht auf der Börse ist. Lora, so hat das gewiß etwas zu bedeuten. Ich wurde gleich ganz ängstlich und lief nur, daß ich nach Hause käme. Geh' rascher Lora. ich bitte Dich. Oder wenn du... ach nein... komm lieber mit mir... sei so gut... ja? Es ist mir doch leichter, daß du bei mir bist. Du munt mir helfen. Ich glaube, er verbirgt mir etwas, er will es nicht sagen, daß er dasGeld braucht. Wir haben doch vierzigtausend Mark, Lora, die eigentlich ihm gehören, und damlt konnte er viele Wechsel bezahlen." Lora war sehr ernst geworden. Sie nahm Trix' Arm mit einem festen Griffe, zog sie auf die stillere Seite der Straße und sagte leise, aber beftiq: (Forlsezung folgt.) . , ,, Hallucinationen. Von August Slrindberg. Der Mann kam eines Abends mit einem Notenhest nach Hause und sagte zu seiner Frau: Nach dem Essen wollen wlr quatre maina spielen. Was hast Du da für ein neues Stück?" fragte die Frau. Ich habe Romeo und Julia" ge kaust. Kennst Du das noch?" Ja, gewiß kenne ich das noch," ant wortete die Frau, aber ich weiß nicht, ob ich es jemals habe auffuhren fehen. Oh. es ist herrlich! Ich denke daran, wie an einen Jugendtraum, aber lch habe es nicht mehr als ein Mal ge hört, und das war vor zwanzig Iah ren Nach dem Abendessen, nachdem die Kinder zu Bett gebracht waren und es still im Hause geworden, zündete der Mann das Licht auf dem Pianino an. Er liest auf dem fein lithographirten Titelblatt: Romeo und Julia". Dies ist Gounods schönste Compo silion." sagte er. und ich glaube nicht, daft sie allzu schwer ,st." Die Frau übernimmt wie gewöhnlich die erste Stimme, und so beginnt man. välir. Vier-Viertel-Takt, Allegro cisatc.

Das ist schön, wie? sagt derMann nach dem Schluß der Ouvertüre. Oh ja." gibt die Frau zu, wenn auch etwas widerstrebend. Laß unS nun das Marciale nehmen." sagt der Mann, das ist etwas extra Feines. Ich erinnere mich der

prächtigen Ehöre im königlichen Thea1 o i . k l irr aus oer Jen, wo soocrmann nocy am Leben war. Der Marsch beginnt. Nun, ist es nicht prächtig?" sagt der Mann triumphirend, als habe er Romeo und Julia" erfunden. Ich finde, es klingt wie Messingmuslk, antwortet die Frau. Die Ehre und der gute Geschmack des Mannes stehen aus dem Spiel, und er forscht nach der Mondscyeinarle im vierten Akt. Nach langem Suchen stößt er auf eine Arie für Sopran, die muß wohl die rechte sein. Und er bezinnt von Neuem: Tram-tram-tram. tram-tram-tram, so klingt es im Baß. der sehr leicht ist. Weißt Du." meint die Frau, als es ZU Ende ist. die Musik ist sehr rnäßig." Der Mann ist ganz niedergeschlagen und gibt zu, daß es wie eine Stubenorgel klingt. Gerade das habe ich schon die ganze Zeit gefunden," bekennt die Frau.Ich finde auch, es klingt so abgestanden. Denke nur, wie bald Gounod altmodisch werden konnte." bemerkt er ganz kleinlaut. Willst Du weiter spielen? Laß uns die Eavatine und das Terzett durchnehmen; ich erinnere mich besonders an Frau Michaeli, die war göttlich." Nach dem Stück siebt der Mann wirklich betrübt aus und. legt das Heft fort, wie wenn er die Thür hinter dem Vergangenen schließen wolle. Wollen wir nicht ein Glas Bier trinken?" sagt er. S setzen sich an den Tisch und trinken ein Glas Bier. Es ist doch merkwürdig," beginnt der Mann, ich hätte nicht gedacht, daß wir so alt wären, denn wir sind wirklich mit Romeo und Julia" gealtert um die Wette. Denke nur. es sind zwanzig Jahre, seitdem ich die Oper zum ersten Male hörte. Ich war eben Student geworden, hatte Freunde, und die Zukunft lag hell und froh vor mir. (ben kurzer Zelt machte ich mit einem keimenden Snurrbart und der Studentenmlltze Staat, und besonders der Abend kommt in nieine Erinnerung, wo Fritz, Philipp und ich in die Oper giiigen. Einige Jahre früher hatten vlr die Bekanntschaft des Faust" gemacht, und so waren wir große Beounderer Gounods. Doch Romeo übertraf gleichwohl unsere Erwartungen, und wir wurden vollständig von der Musik hingerissen. Und jetzt sind meine beiden Freunde todt. Fritz, der zu den höchsten Stellen hinaufstrebre. starb als Sekretär. Philipp als Eandldat der Medizin, und ich. der Staatsrath werden wollte, mußte mich schließe lich damit begnügen, Regimentsauditoi zu sein. Wie die Jahre verschwunden md, ohne daß wir es gemertt haben: Wohl habe ich gesehen, daß die Rinzeir. um meine Augen deutlicher g:wordc: sind, und daß das Haar an den Schläken ergraut ist. doch daß wir bereits fo weit auf dem Wege zum Kirchhof gekommen sind, das hatt: ich n:cht ge glaubt." Ja. mein Freund, wir sind alt geworden, das kannst Du an unserer. Kindern sehen. Und auch an mir siehst Du es. obgleich Du davon schweigst. Ach, wie kannst Du so etwas sagen!" Das weiß lch sehr wohl, Du Lieäk t t-. r "i oer. fuhr oie ixrau rn weymulylgem Tone fort, ich weiß schon, daß ich anfange, häßlich zu werden, daß mein . .. " . . c e r jt. tlV ijaax ounn wiro uno oan tcu oaiu meine Vorderzahne ausziehen lassen muß." Aber bedenke doch, daß nunmehr nichts dauert." bricht der Mann ab. Es scheint heutzutage mit dem Altwerden viel geschwinder zu gehen als früher. Im Hause meines Vaters wurde noch Haydn und Mozart gespielt, obgleich sie todt waren, lange ehe er geboren wurde. Und jetzt jetzt ist Gounod bereits alt! Es ist betrübend, seinem Jugendideal auf die Weise wieder zu begegnen! Und wie schauerlich ist es, zu suhlen, daß man alt geworden ist!" Er steht aus und setzt ich wiever an's Pianino; er nimmt das Notenheft iii : , 1 - i . I uno Dianen oarin, nur lucuu et tu ciner Schreibtischlade nach Jugenderinnerungen suchte. Seine Augen stieren auf die schwarzen Noten, die wie kleine Vogel aussehen, die an einem stayldrahtgitter auf und nieder klettern, und er versucht, in ihnen nach Frühlingstönen, Liebeslockungen zu lauschen, nach jubelnden Trillern aus den rosenrothen Tagen der ersten Liebe. Doch alles blickt ihm so fremd entgegen, als sei die Erinnerung an die Blüthezeit der Jugend mit Unkraut überwachsen. Ja. so ist es; die Saiten sind mit Staub bedeckt, der Resonanzboden ist eingetrocknet, der Filz abgenützt. Ein Seufzer hallt durch's Zimmer, schwer wie aus einer hohlen Brust, und dann wird's ganz still. Plötzlich hört man den Mann sagen: Aber verwunderlich ist es doch, daß der herrliche Prolog in diesem Klavierauszug fehlt. Es war. wie ich mich bestimmt erinnere, ein Prolog mit Harfenbegleitung und ein Chor, der io lau tete." Er trällert sachte Melodien, die vor warts wallen wie ein ach aus einer Bergkluft; der eine Ton gibt den anderen, lein Angesicht klärt sich, der Mund lächelt, die Runzeln ebenen aus. und die Hände fallen auf die Tasten weder, die kram, luaendlich un' CövnUlt sitzt im Olut. Reines Olut bedeutet reine Haut. Ohne diese keine vchonbeit. Cakca. retS, Candy Cathartic reinigen daß Olut, rraftiaen die Leber und entfernen alles Unreine aus dem Körper. 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