Indiana Tribüne, Volume 22, Number 238, Indianapolis, Marion County, 17 May 1899 — Page 2

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Erschci?? Tcglich und Svmtts St täglich, .Tr'dne ?Ptt durch den IIjt J get per Woche, die onntaa.Irt5aw-0 kt per Ooche. Leid zusev 1STtI dn f gcntl per rtat. Per y,ft anierhald d tad r2W& t eranIdezehlnng p D-l. m Cffli 18 C& VlaZama Cra Indianapolis, Ind., 17. Mai 1899. Der Leipziger Palmengarten. ( ' Leipzig. Ende April. Als der nun scheidende Oberbiir , germeister Dr. Georgi vor ca. 25 Iah" ren sein Amt antrat, da versprach er, nach Möglichkeit Leipzig nicht nur zu iner gesunden, sondern auch zu einer schonen Stadt zu machen. In nxlcher Weise sich die alte Lipsia namentlich in den beiden letzten Jahrzehnten verjungt hat, davon sind die anerkennenden Urtheile der Tausende, welche alljährlich die Messen besuchen, beredte Zeugnisse, und der Initiative des Stadtoberhauptes ist nicht nur die Durchführung großer Strabenzüge zu bansen, die Licht und Luft schafften auck in der kirnen st ab;, sondern besonders auch die Schöpfung großer Naturpark-. Auf die letzteren sind Millionen verwandt worden und scherzweise wird davon gesprochen, daß dem Oberbürgermeister jeder Strauch an's Herz gewachsen sei". Von Herrn Dr. Georgi ging denn auch im April 1893 die Idee der Begründung eines Palmengartens aus, die wohl der damals abgehaltenen großen Gartenbau - Ausstellung entsprang. Es bildete sich ein Ausschuß, der sich für die in der Umgebung des Kuhthurmes" an der Lindenauer Chaussee gelegenen Wald und Wiesenflächen entschied, die einen Umfang von 220,000 Quadratmeter Fläche besitzen. Leipziger Banken übernahmen die Financirung des Unternehmens, das als ein gemeinnütziges aufzufassen ist, da eine mehr als 4proc. Verzinsung des Capitals ausgeschlossen wurde. Aus den öffentlichen Preisausschreiben für die Pläne gingen der Landschaftsgärtner Moßdorf, die Architecten Schmidt und Johlige für die Hochbauten und für die Maschinenanlagen der Ingenieur Franz Schnelle hervor. Alle betheiligten Herren haben ihre Ausgaben in ganz hervorragender Weise gelöst. Die Wahl des Platzes, welcher von der Stadt 67 Jahre überlassen wurde, ist eine ungemein glückliche. Ringsum ist die Perspective eine wundervolle, denn Wald, Wiesen und Wasserläufe umsäumen den Plan. Nach den beiden Eingängen an der Plagwitzer und Frankfurter Straße führen nicht weniger als sieben Straßenbahnlinien, so daß die Errichtung des Gartens sehr bequem ist. Die Gefahr einer Ueberfluthung durch Hochwasser ist ausgeschlössen, und um die schonen Durchblicke nicht zu stören, wurde zur Umzäunung Draht aewählt. Eine bockgewölbte Brücke von 30 Meter SpannWeite, an beiden Enden von Bildhauer Maar mit Mauren geschmückt, fübrt über die Elfter; ein Wasserfall umrauscht den Eintretenden, der sich alsbald mitten in der Anlage befindet. Eine Teichanlage, mehrfach - getheilt, bietet dem Auge angenehmste Abwechs!unz zwischen alten Baumriesen und neuangelegten Teppich- und Wiesenbetten. Das Aeußere des Gesellschaftshauses ist im Stil moderner Renaissance gestaltet worden. Die vier hochgeführten, 30 Meter hohen Treppenhausthürme mit ihren durchbrochenen Bekrönungen klingen an orientalische Bauten an, deren Stilart mit dem anschließenden Palmenhause in Verbindung gebracht werden kann. Der Bau ist mit reichlichem Ornamentschmuck in feiner Antragarbeit versehen. Mit seinen weißgetünchten Flächen, seiner belebte?, Silhouette macht das Gebäude einen überaus freundlichen Eindruck und fügt sich wohl in den großen Park mit seinem alten Baumbestände ein. Von den verschiedensten Stellen des Parks aus ergeben sich reizende Ausblicke auf das Gebäude, welchem grün bewachsene, zwei Meter hohe Terrassen vorgelagert sind, die eine nutzbare Fläche von 3100 Quadratmeter bieten. Den Südgiebel des Palmenhauses schmückte die KünstlerHand Adolf Lehnert's mit allegorischen Figuren, die Erdtheile darstellend. Die gesammte bebaute Grundfläche deSHauptgebäudes beträgt 3280 Qua- ' dratmeter. Hiervon kommen auf das Palmenhaus 1280, auf das Gesellschaftshaus 2000 Quadratmeter. Die lichte Höhe des Hauptsaales beträat 15 Meter. Die Gallerien sind absich!lich weniger hoch gelegt, um sie für die Benutzung werthvoller zu machen. Drei, mächtige Rundbogenfenster mit modernen Verglasungen, von der . Firma Schell in Offenburg ausgeführt, geben dem Saale eine Fülle von Licht und zugleich einen warmen festlichen Ton, der die Farbstimmung des Saales mit seiner Cassettendecke in Altbronze, seinen prächtigen figllrlichen Bogenzwickel-Malereien noch tvesentlich erhöht. Die Nebensäle haben je nach ihrer Bestimmung vier große Äronleuckter erkalten. Die Beleucktung ist durchweg elektrisch, für den Nothbehelf auch mit Gas versehen. An fcer westlichen Seite führt ein großes Treppenhaus, mit doppelarmigerMarmortreppe, nach dem Hauptsaal. Das Palmenhaus, durch eine große Spiegelwand von 5 Meter Breite und ebensoviel Höhe vom Gesellschaftshaus getrennt, zeigt herrliche Exemplare oller Palmenarten das Arrangement ist als vorzüglich gelungen zu betrachten und selbstverständlich sind die rnodernstenEinrichtungen bezüglich der Beheizung, Lüftung und Bewässerung geschafft worden. Orangerieaeb'äude. Gewächshäuser, tbenso die erforderlichen Wirthschafts ebäude passen in ihrer Bauart vorzilslich in den vornehmen Rahmen der

ganzen Anlage, die Abends durch 120 Bogenlampen und rund 1200 Glühlampen erhellt wird. Die Baukosten des Unternehmens belaufen sich, soweit sich zur Zeit übersehen läßt, auf rur.b 1,000,000 Mark. Eine Leucktkontainc wird Abends

ihre Wasserstrahlen werfen. Die Ver-! i cm rr.t:tw. ...tf.!... i anoeiungen im ;uhiiiciviut, imciui förmig aufsteigende Strahlen, werden vom Pumphause aus bewirkt. Auf der Springbrunnen-Jnsel befinden sich 10 Scheinwerfer in wasserdichten, schmiedeeisernen Kesseln, die im Deckel eine wasserdicht eingesetzte Crystallglasplatte haben, durch welche, hindurch die Scheinwerfer die darüber aufsteigenden Wasserstrahlcn beleuchten. Der Farvenwechsel erfolgt durch elektrische Kraft. Auch der Wasserfall wird buntfarbig elektrisch be leuchtet. In dem mit alten Baumriesen be standenen Concertpark können nahezu 10.000 Menschen Sitzplätze finden. Ein Sonderling. In Wien machen gegenwärtig vielfach die Wunderlichkeiten eines steinreichen Junggesellen von altem polnischen Adel von sich reden, des Grafen Eduard von Keglewich. Ob der Graf ein Verwandter des Oberlieutenants Keglevich ist. der in der Liebesgeschichte der unglücklichen Prinzessin von Coburg eine Rolle spielte, ist nicht an-, gegeben. Der in Wien lebende Edelmann dieses Namens bewohnt den ganzen ersten Stock und das Erdgeschoß eines schönen Hauses in der feinsten Straße. Das heißt, für seine eigene Person benutzt er nur die oberen, mit verschwenderischem Luxus ausgestatteten Räume? in den unteren Gemächern haust seine zahlreiche Dienerschaft, der es durchaus nicht unangenehm zu sein scheint, ihr Reich aus schließlich für sich zu haben. Noch sonderbarer ist es nun, daß der Graf sich weder elektrischer Klingeln noch des Sprachrohrs bedient, um diesen oder jenen seiner Trabanten herbeizurufen. Er benutzt zu diesem Zweck ein ' Signalhorn. Für jeden seiner verschiedenen Kammerdiener, sowie für den Chef der Küchenregion hat er ein besonderes Signal, das der Betreffende sofort herauskennt. Die aristokratischen Nachbarn des vornehmen Trompeters werden nicht selten mitten in der Nacht durch diese eigenartige Methode, Dienstboten herbeizurufen, aus dem Schlaf geschreckt. Eine andere Eigenthümlichkeit des Sonderlings besteht darin, seine Garderobe, die er stets ju erschreckenden Preisen in London kauft, von seinem ersten Kammerdiener austragen" zu lassen, ehe er sie benutzt. Aus diesem Grunde tritt er in nichts weniger als eleganter Toilette auf. Ganz besonderes Vergnügen bereitet es dem wunderliche Herrn, einen Ballsaal in tadellos sitzendem Abendanzug zu betreten, der von feinstem weißen Tuch gearbeitet ist. Hierzu trägt er weiße Schuhe, aber schwarze Handschuhe, schwarzes Vorhemd, ebensolchen Kragen und Manschetten, nebst Cravatte aus Trauerkrepp. Seine Lieblingsbeschäftigung ist gleichfalls sehr sonderbarer Natur. Er miethet sich einen sogenannten kleinen Kremser, kostümirt sich als Rosselenker und kutschirt so durch den Prater, wobei er nicht unterläßt, die ihm bekannten Damen. denen er begegnet, in auffälligster Weise zu grüßen. Daß man diesen Gruß oft recht ungnädig aufnimmt, ist wohl erklärlich. Abgesehen 'von seinen seltsamen Eigenheiten, wird der Graf als ein äußerst gebildeter Mann von edlem Charakter geschildert, der im Wohlthun keine Grenzen kennt. Eine Tragödie aus dem Leben. Vor dem Schwurgericht in Budapest wurde dieser Tage ein Mordproceß verhandelt, in welchem alles tragische Mitleid dem Angeklagten zufiel, obwohl dieser geständig war, seine Frau mit vorgefaßter Absicht erschossen zu haben. Anton Eberl hatte die Zeit von seinem 18. bis zu seinem 27. Lebensjahre als Dieb im Zuchthause verbracht, dann wieder kurze Zeit bis zur nächsten Verhaftung in Freiheit. Nach seiner letzten Strafentlassung beschloß Eberl, ein neues Leben ehrlicher Arbeit zu beginnen; er meldete sich bei dem in Budapest bestehenden Asyl für entlassene Sträflinge, arbeitete und lernte ein Mädchen, Barbara Radiis, kennen. Eberl verliebte sich in das hübsche Mädchen, machte ihr einen Heirathsantrag und feierte seine Hochzeit. Unmitielbar nach der Hochzeit aber weigerte sich die junge Frau unter allerhand Ausflüchten, dem Manne in seine Wohnung zu folgen. Eberl, der feine Frau wahnsinnig liebte, suchte diese in ihrer Wohnung auf und traf sie wiederholt mit' anderen Männern. Endlich erfuhr er, daß Barbara eine unter Polizeiaufsicht stehende Dirne sei, die ihn nur geheirathet hatte, um durch diese Heirath die Zuständigkeit in Budapest zu erlangen. Verzweifelt über diese entsetzliche Täuschung hat Eberl das gewissenlose Weib niedergeschossen. Die Geschworenen berurtheilten ihn wegen vorsätzlicher Tödtung, und das Gericht verhängte über ihn lebenslängliche Zuchthausstrafe. Lyon, der Regenmacher. Im Nordwesten, besonders in Montana. macht seit Kurzem ein Regenmache? neuester Art von sich reden. Eigentlich ist dieser jüngste Regenmacher ein recht alter Knabe: denn schon 76 Sommer sind über sein Haupt dahingezogen, und für einen Erfinder ohne Praxis ist ein so hohes Alter jedenfalls besonders bedenklich, sofern er noch für sich selber irgendwelchen Vortheil von seinen großartigen Entwürfen erwartet. Desto jünger aber ist Lyon so heißt der vorliegende Regen- und Gewittermann bezüglich seiner Erfindung selbst. Er gehört nicht zu jenen Regenmachern, welche ein Rider Haggard in den Ruhmeswagen gehoben hat, noch laust er in iraend einem - auffallend

schlichten Gewänd undnit eine? AuSrüstung von Schlangenhäuten, Menj'chenschädeln u. s. w. herum, noch auch ist er einer der Himmels-Bombardirer, welche unmittelbar mit ihrem Handwcrkszeug regenarme Gegenden unsicher machen und ohne Weiteres Contrakte übernehmen: vielmehr ist Alles, was er bei sich trägt, seine Theorie und sein Plan, für dessen Ausführung er Alles, was Geld hat, zu interessiren sucht. denn die Geschichte ist alles Andere eher, als billig, und der joviale greise Erfinder ist nicht mit äußeren Glücksgütern gesegnet, sondern bringt sich in Schweiß seines Angesichtes als Viehzüchter nur geradeso durch. Schon als er noch als Knabe in oftlicher Ländlichkeit hauste, hat Lyon viel über die vorliegende Ausgab? nachge-, dacht und gegrübelt; aber er? seit zwei oder drei Jahren haben sich seine Vorstellungen darüber zu einem endgiltigenPlan verdichtender wenigstens nicht einen ganz so ungeheuren Kosten-Auf-wand bedingt, wie seine früheren provisorischen Entwürfe. Diesem Plan liegen folgende theoretische Voraussetzungen zu Grunde: Nur die Macht der Elektricität, die sich bezüglich der praktischen Anwendung noch immer in ihrer Kindheit befindet, wird das Problem des Regenmachenö lösen, in ähnlicher Weise, wie die Natur selber dies zu Zeiten besorgt. Zu allen Zeiten des Jahres, ganz besonders in der Hitze des Sonnners, sind wasserhaltige Dünste genug in der Luft, welche blos der Hilfe von Elektricität bedürfen, um die nothwendigen Wolken u. s. w. zu bilden. Dazu gehört aber die Erzeugung eines positiven Pols, welcher in diesem Fall gleichbedeutend mit einer heißen Welle ist, und eines negativen Pols, bezw. einer kalten Welle. Durch die Berührung beider mit jenen wässerigen Dünsten ergibt sich dann alles Uebrige von selbst.' So geht eS auch in der freien Natur her; Lyon will bei der Beobachtung von Gewitterstllrmen in Gebirgen gesunden haben, daß die Berge allemal die negativen oder kalten" Psle, und die Thä-' ler die positiven, also heiße Lustwellen erzeugenden Pole abgeben. Sein Plan ist nun, dasselbe Verhältniß jederzeit, wenn es wünschenswerth ist. vorsätzlich auf folgende Art herzustellen: Man neheme ein Gebiet von 60 Quadratmeilen und errichte in dessen Mitte eine große Elektricitäts-Erzeu-gungs - Anlage, mit der ganzen nothwendigen Maschinerie; undgefähr 30 Meilen vom Centrum nach der nördlichen, südlichen, östlichen und Westlichen Ecke zu lege man Kraft - Batterien an, denen durch Drähte von jcner Centralstation aus die elektrische Krast zugeführt wird. An der Central- soWie an den vier Zweigstationen halte man sich einen Fcssel-Luftballon, den man 1 bis 5 Meilen hoch steigen lassen kann. Will man nun Regen haben, so mache man die Centralstation zu einem positiven elektrischen Pol und die übrigen Stationen zu negativen und lasse den Ballon mit der positiven und diejenigen mit der negativen elektrischen Kraft himmelwärts steigen. Sowie eine Berührung derselben mit einem feuchten Luftstrich stattfindet, da blitzt und donnert es, und die GeWitterregenwolke ist fertig und entledigt sich sofort ihrer Aufgabe. Es fragt sich nun noch, wie dem Regen auf Wunsch wieder Einhalt gethan werden soll, wenn er nicht von selbst aufhört (was nach Lyon's Ansicht nicht zu erwarten ist.) Der Erfinder antwortet: Ich verwandle einfach durch Rückdrehung eines Hebels, den positiven Pol in einen negativen und die vier negative in positive. dann erwärmt sich die Luft wieder, und der Regen hört auf." Damit kein Unheil mit der Geschichte angerichtet werden kann, muß das Gemeinwesen Alles gesetzlich regeln. Früher dachte Lyon an die Anlegung großer Thürme, statt der . Ballons; aber dies erschien ihm doch etwas z u kostspielig, und Benjamin Franklin's bekannte Drachen gaben ihm dann die Anregung zur Ballon - Idee. In einer Eingabe an das Patent - Amt gibt er noch weitere Einzelheiten seiner Erfindung; doch möge es an obigen Grundzügen einstweilen geniigen. Na, phantastischer als so manche Projekte Edisons und TeSla's, ist das vorliegende am Ende auch nicht! Europäische Rundschau. ?rcd!nz Brandenburg. Berlin. Sein 50 - jährigeö Berufsjubiläum feierte der Schriftsetzer Hermann Kroß in der Buchdruckerei Hempel und Co. Die Webermeister Reichelt'schen Eheleute, seit 43 Jahren im Hause Blumenstraße No. 46 wohnhaft, feierten das Fest ihrer goldenen Hochzeit. Die Ehesrau ist 80, der Ehemann 76 Jahre alt. Bon einem Lastwagen überfahren und getödtet wurde die 5 - jährige Martha, Tochter des Schlossers Konig aus der Friedrichsberger Straße. Durch den Fahrstuhl getödtet wurde der Schlosser Wilhelm Klix. Lehrterstraße 43 wohn haft, der von der Firma Stein und Co. mit dem Schmieren des im Keller gelegenen Fahrstuhles beauftragt war. Klix hatte verabsäumt, den Fahrstuhl abzustützen; der Fahrstuhl siel herab und erschlug ihn. In der Schönholzer Haide erschoß sich der unverheirathete 31 Jahre alte Schneidermeister Paul Tatkow aus der Brunnen Str. 143, der schon lange kränklich war. Auf dem Hofe der SchultheißBrauerei in der Schönhauser Allee 36 39 war der 36 Jahre alte Schmiedegeselle Westphal mit Reparaturen am Brunnenkessel beschäftigt. Durch sich entwickelnde Gase wurde Westphal betäubt; er stürzte kopfüber in den 20 Meter tiefen Brunnenschacht, wo er auf der Stelle todt liegen blieb. Der Schmiedegeselle Hedrich wollte ihn retten, stürzte jedoch gleichskslls ab. Er wurde schwerverletzt nach dem ctian kenbauö am ??riedrick2bain aeb rächt

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ettpyal ylN.eriaV. eine Wlilwe mu sieben Kindern. Festgenommen wurde der Juwelier Schlüter, der wiederholt durch Diebstähle an Gold und Juwelen das Goldwaarengeschäft von Belmonte und Co., Königstraße 22, wo' er beschäftigt war. schwer geschä-, digt hatte. Aus Furcht vor der Hochzeit ist der Arbeiter Gustav Jankowski aus der Brunnen Str. 121 verschwunden. Jankowski war mit der Tochter eines Handwerkers, einem sehr ordentlichen Mädchen, verlobt und auch bereits aufgeboten. Dieser Tage sollte die Trauung stattsmden, doch muß dem jungen Mann die Sache zu gefährlich erschienen sein, denn am Tage vor der Hochzeit verschwand er. Zuvor entschuldigte er sich aber noch beim Bezirkscommando wegen Nichterscheinens zur Control'.ecsammlung, da er in's Ausland gehe. Provinz Ostpreußen. F i s ch h a u s e n. Verschwunden ist die 13 Jahre alte Rosine Ernestine Bornick aus Sanglienen, Amtsbezirk Dom. Fischhausen, und es besteht die Annahme, daß dieselbe von Zigeunern entführt ist. G o.l d a p. Im Walde wurde die Leiche eines unbekannten Handwerksburschen, der sich vergiftet hatte, gefunden. O st e r o d e. Die Mutter des hiesigen praktischen Arztes Dr. Romey versuchte ein Wäschestück, das der Wascherin beim Aufhängen schmutzig geworden war, im Drewenzsee abzuspülen, fiel dabei in das Wasser und ertrank. Pillau. Der Matrose Karl Schneidwin ertrank im hiesigen Hafen. Provinz Westpreaßen. D a n z i g. Nach 30jähriger Thätigkeit hat der Leiter der hiesigen Feuerwehr, Branddirector Bade, seinen Abschied genommen. E l b i n g. Auf dem Rückwege von Reichenbach gerieth der Kutscher Gottfried Herrmann unter seinen mit Langholz beladenen Wagen und wurde zu Tode gedrückt. K l e i n k a tz. Zwei Wirthschaftsgebäude des Hofbesitzers Hills in Abbau Odingen sind abgebrannt. Thorn. Die Strafkammer verurtheilte den Gutsbesitzer Cieszynski aus Birglau und dessen Ehefrau, welche den bei ihnen einquartierten Soldaten gekochtes Fleisch von an Rothlauf erkrankten Schweinen verabreicht hatten, so daß Uebelkeit und Erbrechen eintraten, wegen Vergehens gegen das Nahrungsmittelgesetz zu zwei bezw. einem Monat Gefängniß. futinj Pommem. B u r z e n. In der Scheune des Bauern Haut brach Feuer aus, das in kurzer Zeit auch die mit Stroh gedeckten Gebäude der Bauern Haut und Belok gänzlich vernichtete. Gerettet konnte fast garnichts werden. Nur mit großer Mühe gelang noch die Rettung einer schwer erkrankten Tochter des Haut. Labes. Bei einem Scheun'nbrande auf dem Dominium Wukrow wurde nicht nur die Scheune mit allen Futtervorräthen ein Raub der Flammen, fondern auch ein daneben glegener Stall, mit welchem 200 Schafe und 16 Stärken verbrannten. . R u m k e. Der Fischermeister Granisch aus Schmolsin ist nebst zwei Knechten ertrunken. Schwebt. In Vierraden wurden durch ein großes Schadenfeuer 16 Gcbäude. darunter sechs oder sieben mit Erntevorräthen gefüllte Scheunen und un Wohnhaus, letzteres dem Eigenthümer Hermann Griep gehörig, zerstört; das Vieh konnte gerettet werden. Vrrdivz Cchleswig-Holstein. NrunSbüttel. Den Eheleuten firtnr. Bielenberg und Frau zu Averlack, die kürzlich ihre goldeneHochzeit feierten, wurde seitens des AmtsVorsteher Vollmacht Dohrn im Austra ge des Kaisers die goldene EhestandMedaille überreicht. Die' alten Leute sind noch recht rüstig. Bramstadt. Sein 90. Lebensjähr vollendete der Lehrer emer. Jensen. Segeberg. - Der 52 Jahre alte Arbeiter Bolek wollte sich nach Klein Niendorf begeben und schlug einen Richtwez ein. Beim Passiren eines Knicks stieß er mit einem Auge in das Gesträuch, fiel zurück, stürzte in den mit Wasser angefüllten Graben und fand seinen Tod durch Ertrinken. Einige Stunden später fand man die Leiche. ' Provinz Schlesien.' B r i e g. Die hiesige Strafkammer verurtheilte den Kassirer Clemens Grottkauer von der Volksbank wegen Unterschlagung von 40,000 Mark zu zwei Jahren Gefängniß und 1000 M. Geldstrafe. G ö r l i tz. Der bekannte Psychiater Sanitätsrath Kahlbaum, Besitzer der bekannten Nervenheilanstalt, ist im Altcr von 70 Jahren gestorben. Lau bau. In selbstmörderischer Absicht stürzte sich ein etwa zwölfjähriger Knabe in den Queis. Der 17jährige Färber Hirche sprang ihm nach und rettete ihn mit Hilfe anderer hinzugekommener Personen. . . N i m p t s ch. Auf einem Ausflug des Nimptscher Jünglingsvereins gingen diePferde mit dem von 22Personen besetzten Kastenwagens durch. Alle Insassen wurden herausgeschleudert. Der Handelsmann Winkler starb sofort, infolge eines Schädelbruches. Sieben andere Personen wurden schwer verletzt. Provinz Posm. P o s e n. Die Strafkammer verurtheilte den Redacteur des polnischen Blattes Phiox" wegen Aufreizung zu Gewaltthätigkeiten durch Abbildung mit begleitendem Texte, worin zum Kampfe ausziehende polnische Frei heitskämpfer gefeiert werden, zu 400 M. Strafe. Aus Furcht vor Strafe erhängte sich in Posen der Füsilier Prüfer vom Gardefüsilier-Regiment. Er batte itä an einer Schläaerei be-

iheilig't, wobei ihm as Seitengewehr zerbrochen wurde. - n x u h st a o t. Der 10jährige Sohn des Häuslers Woit in dem benachbarten Grünwald wollte ein Fuhrwerk aus dem Gehöfte seines Vaters leiten, dabei ging das Pferd durch und der Wagen prallte so heftig gegen eine Säule, daß der Knabe herausgeschleudert wurde und sofort todt war. Zachasberg. Wohnhaus und Scheune des Besitzers Christoph Krenz brannten nieder. . - Provinz Sachsen. Aken. In der Abwesenheit des Besitzers brannte beim Dorfe Kühren die Trübe'sche Windmühle nieder. Man vern-'Zthet Brandstiftung, da bereits vor euiger Zeit die Mühle mit Petroleum begossen war. Halberstadt. Zur Nachtzeit ist die am Goldbach belegene Strube'sche Pseffermühle zum größten Theile ein Raub der Flammen geworden. Das verheerende Element griff mit einer solchen Schnelligkeit um sich, daß die Bewohner des Wohnhauses nur mit größter Mühe ihr nacktes Leben retten konnten. Seehausen. Soeben im Begriff im Talar in die Kirche einzutreten. sank Pastor Fritsch, vom Herzschlage getroffen, an der Schwelle des Gotteshauses todt zusammen. Der so jäh Verstorbene stand im 67. Lebensjähre. WeißenfelS. Zwei Schwestern, die Verkäuferinnen Nitzsche. haben sich in der Saale ertränkt. Die Veranlassung zu dem Doppel-Selbst-mord ist nicht ermittelt. Provinz Hannover. Hannover. Von einem elektrischen Straßenbahnwagen wurde in der Ricklingerstraße der vierjährige Knabe Ernst der Arbeiter Hohmannschen Eheleuten überfahren und so schwer verletzt, daß er am folgenden Tage starb. Bei einem Brande im Wagenbauschuppen 1 der Straßenbahngesellschaft an der Jmestraße wurden acht neue Motorwagen durch Feuer vernichtet. Der entstandene Schaden beträgt 200.000 M. Estebrügge. Das RahmannscheWirthshaus gerieth in Brand. Das Feuer ergriff bald auch drei NachbarHäuser. In kurzer Zeit wurden diese vier Häuser mit allen Nebengebäuden ein Raub der Flammen. H a r b u r g. Das Fest der goldenen Hochzeit beging das Ernst Pätansche Ehepaar. Senator Tilemann überreichte demselben die ihm vomKaiser verliehene goldene Ehejubiläumsmedaille. V e r d e n. Beim Spielen auf der Reeperbahn Hierselbst gerieth der neunjährige Walther Liborius unter einen schwerbeladenen Kohlenwagen. Ein Rad ging ihm über den rechten Oberschenke!, der abgefahren wurde. Provinz Westfalen, Dortmund. Die Strafkammer erurtheilte den Bergmann Heinrich Herlinghaus aus Berghofen wegen Majestätsbeleidigung - zu 8 Monaten Gefängniß. Auf dem Wege von Lippolthausen wurde der Kaufniann Schwierina aus Dortmund todt auf-

gefunden. Es liegt wahrscheinlich ein Raubmord vor. Meschede. Ein unter dem Na men Onkel Wichtmann- weit und breit bekannter 100jähriger Greis ist in Ostentrop gestorben. Wichtmann war bis an sein Lebensende Junggeselle geblieben und erfreute sich bis in die letzten Tage des besten Wohlseins. Minden. Hier feierte der Eisen-bahn-Vorschmied Osterhold inmitten der Beamten und Arbeiter nebst Angehörigen sein 50jährigcs Dienstjubiläum. Nbeinprovmz7 Barmen. Nachts brannte die Metallwaarensabnk von L. Witte & Co. ln der Br'ögelerstraße fast vollstän big aus. Elberfeld. Wegen Unterschlagung wurde der Secretär des Hausund Grundbesitzervereins, August Brockhagen, festgenommen. So weit bis jetzt festgestellt werden"konnte, hat er 4000 Mark unterschlagen. K r e u z n a ch. Auf den Forstaufseher Storck in Hochstätten bei Kirn wurde durch einen als Wilddieb bekannten Menschen auf offener Landstraße ein Mordanschlag verübt. Storck befand sich Abends 10 Uhr mit einem Bekannten auf dem Heimwege, als an der Simmerner Brücke der Wilderer auf sie zusprang und zwei Flintenschllsse auf den Förster aus nächster Nähe abgab. Eine Kugel flog dicht an Storck's Kopf vorüber, auch der andere Schuß traf glücklicherweise nicht. Der Mordgeselle ist verhaftet. Provinz Hessen-Nassall. Kassel. Geheimrath Weise, früher 17 Jahre Oberbürgermeister von Kassel, ist im Alter von 63 Jahren in Dresden gestorben. B e r k e r L h e i m. Der arbeitSscheue, dem Trunke ergebene Tagelöhner G. Link aus Seligenstadt ist vor dem Kalkofen des Brenners Pulver in Berkersheim als Leiche . aufgefunden worden. Die Leiche war angebrannt. H a n a u. Gestorben ist an einem Schlaganfalle der Rechtsanwalt und Notar Justizrath v. Stark. Mit ihm ist wieder einer der alten kurhessischen Juristen aus dem Leben geschieden. Im Lagerhause des Mehl- und Landesproduktenhändlers E. Löbenstein wollte der in den sechziger Jahren siehende Seilermeister Braunewald auf dem Fruchtboden ein neues Rollenseil befestigen. Dabei stürzte er in die Tiefe und ihm wurde der Schädel zerschmettert. Wiesbaden. Im hiesigen Gerichtsgefängniß hat sich der Metzgerbursche Sondermann aus Furcht vor Strafe erhängt. Er war an einem unlängst verübten Ueberfall auf einen Handwerksburschen betheiligt. Erschossen hat sich derBankkassirer Meyer.

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Jahre der Heilungen.

St. Jakobs Wel Rheumatismus, Neuralaic, Hufteuschmrrzen, Nückknschmcrzcn, wird Das große Heilmittel Mitteldeutsche Staaten. Gambutg. Das 1 Jahre alte Söhnchen des Schlossers Böhlitz befand sich, auf einem Kinderwagen sitzend, in der sogenannten Lehmgrube, als sich plötzlich eine schwere Lehmmasse von der steilen Wand loslöste und dem Kinde den Schädel eindrückte. Der Tod trat sofort ein. Gern rode. Einen jähen Tod fand der Wirth vomBraunen Hirsch F. Morgenroth. Sein Kutscher war auf dem Felde mit der Ringelwalze thätig, als ihm dabei die Pferde durchgingen. Morgenroth wollte die Thiere aushalten, wurde aber niedergerissen, die Ringelwalze ging über ihn weg und verletzte den Schädel derartig, daß der Tod sehr bald eintrat. Der Verunglückte, ein Mann in den besten Iahren, hinterläßt eine Wittwe und zwei Kinder. Gr. - Rühden. Die Frau des Bergmanns Hofmüller, welche früher in einer Nervenheilanstalt . untergebracht war, warf sich vor einen Eisenbahnzug, wurde von demselben überfahren und augenblicklich getödtet. Schöpften st edt. In eine traurige Lage versetzt wurden die vier unmündigen Kinder des Tischlers Harsing, indem dieselben ihren Vater, der schon lange Zeit krank war, beim Betreten der Stube auf dem Sopha sitzenö todt vorfanden. Der Fall ist für die verwaisten Kinder um so trauriger, als erst kürzlich auch ihre Mutter von einem Jahre langen Leiden durch den Tod erlöst wurde. Wolfenbüttel. Goldene Hochzeit feierte der Weißgerbermeister Stallmann mit seiner Gattin. Oelterreich-Unzara. Wien. Der CommissionsgeschäftsInhaber Carl Goliath wurde in Haft genommen. Goliath yat sich ernes Betruges schuldig gemacht, durch den er die Wittwe de kürzliäz verblichenen Publicisten Michael Ri:!er v. Newlinski empfindlich schädigte. Der Finanz - Kassenpraktikant Hermann Siebner wurde verhaftet, weil er viele Schmucksachen und baares Geld gestohlen hat. In der Reiterkaserne im Bezirk Josefstadt hat Feuer erheblichen Sckaden angerichtet. In einem Hotel im Bezirk Alsergrund hat sich der Schuhmacher Johann Leeb erhängt. Auf gräßliche Weise ist der Zimmermann Wilhelm Pohlhammer," Währing, Mitterberggasse No. 21. um's Leben gekommen. Bei der Schön-' brunnerstraße der Stadtbahn stürzte er über die sechs Meter hohe Mauer kopfüber in den Wienfluß. Auf dem evangelischen Friedhof hat sich der Kohlenhändler Carl Rubatscher, Gürtelstraße No. 39 wohnhaft, erschos. sen. Der ehemalige Fabrikant Gustav Groll hat sich in seiner Wohnung, Nußdorferstraße No. 12, getödtet; er war 72 Jahre alt. Aus Furcht vor Entlassung beging der Geschäftsdiener Anton Armeseder Selbstmord. In seiner Wohnung, Alsergrund, Dietrichsteingasse No. 1, ist der Doyen der Wiener Fachschriststeller, Herr Leopold Pappenheim, Herausgeber der Allgemeinen Verkehrszeitung", im 85. Lebensiahre gestorben. Nach lanaiäbriger Krankheit starb Herr I. L. Ruvolpy Edler v. Arthaber im 71. Lebensiahre. Der älteste Portier von Wien, der 82 - jahrige Wenzel Fofonka, welcher im Palais Paar in der Wollzeile No. 30 bedienstet war, ist nach kurzer Krankheit gestorben. ,

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Sehn taufende geheilt. Millionen -von Flaschen verkaust.

ZU fort der große Wohlthäter , der Kur von Verrenkungen, Kopfschmerzen, Steifheit, Schmerzen. immer . . gegen Schmerzen sein. 'S A LOAD OF DEMOftS. The rniscries of dyspepsia and Lil iousness are like a load ot dernons. Each miscry hat a different name, but thej all belong to one fitndish family. And they all traval together. No use trying to get rid of any one of them by itself ; you can't shake öS a single passenger. Tho only way is to cut the traecs and quit the whole load at once. Ileadache, nervousness, constipation, mental depression, dizziness, dullness, lassitude, catarrh, skin eruptions, liver complaint and a hundred other complaints are all caused either by a disordered stomach or sluggish liver or bowels. Put these three great life-supporting functions in regulär condition and all the horrible Symptoms will disappear together. That is hat Ripans Tabules do. That is vhy they completely eure every form and Symptom of biliousness and indigestion. They eure the severest long-standing cases which have been pronounced " incurable." They eure akter everything eise has failed. They eure so that you stay cured. The toost skeptical people, whose sufferings had caused them to lose all faith m medicine, have been cured and convinced by RIPAUS TctOULES. There is no other remedy for dyspepsia and constipation so absolutely perfect and certain in its action. They are more than a mere relief. They impart new organic strength and tone to the stomach and the entire digestive tract so that digestion becomes a natural and easy process. They are the prescription of a regulär physician ; and are recommended by the most skillful doctors in the world, as perfectly mild and harmless, yet absolutely certain in their effect. They are specially valuable as a regulator and preventiva for people of sedentary occupations, particularly women. Tha prt danwrof dTp.ria and eonntfpnrfoa 1 thut they ao vaken and poison the entire try sfem tkat lt Is Uid open to aeriotu, Osten fatal, dlseasea. Kipant Tabules lnmre a ronrtant mipplr k pur. ooi 111 nem blood and a viiroroua contltution to rrnst danger. 1. troubl ' you are dragvin? load of dig-eefc CUT TU IC TUACEB. ea j " 7 K1I'A. 11.1. Ttzesssr Abstracter ok Titleg, Ecke Market und Pennsylvania Str. The Lemcke, vutte 329, eine Treppe hoch. Telephon 1780. 3uUaul)0lH. Coke. Coke. In Nlurnpen u. zerkleinert tiittl rOnncm Ei bekomme in bei CffUi bet Sud'polis 6tas Co. No. 58 Süd Pennsylvania Str. CittdmmU Ziige ! C.H.&D.R. TL Abfahrt Indianapolis Abfahrt 3 4öBm , 8 0534 m , 10 45B . 2 Nm . 4 iXlrn . 7 0091m Dayton Züge, Abfahrt Indianapolis Abfahrt 8 058m 10 4M Z4SRm , 4 4LN . 7 00N Ankunft Cineinnati nkunft 7 303? 11202m , 1 2591m 6 0091m . 7 4591m 10 öONm C. H. & D. R. R. Ankunft Dayton nkunft 12 038m , 3 iSNn, . 0 20Vim , 7 SöNm . 11 009!m Toledo & Detroit Züge. C. H. & 0. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Inb'plS : Toledo : Detroit fahrt MO 458m nk'ft 'S 4SNm nk'ft 840?km i uuvcw 4 0V8m . löBm VTnlAittMmm HHvnHvmwvH WMiuuyv Ticker.Ofnen : Union Station und No. 26 West Washington Straße, Ecke Meridian. Die populäre AWWD flj Hp'H' mU "Wl W tft die beste Linie nach AG'Ö Vier Züge! verlasse Jndianapolt 7 008m 11 8m SVJlm 11 65 Nacht nk.f..iieag. ijt 'be 8Öt treffen hier ei l SOBm 7 658m 1 4091m 4 8791m Täglich ansäen Sonntag. Die neneften verbesserten Oeflibuls ÜIngen, Ontzner Schlnfwngen elegante yarlorOagtauad Oßvasku. Lokal-Vchlafwaaen in Jndianadott , 8 80 bed berett. erläßt hteag 145 vkorgen. Sann jeder Seit nach g tt Übend, benltdt werden. 45 S"R n Ol K: . !i3Ct0?flce5 : UntonOatnhos. vkaffachn. . sett, Uve. ahnhot nnd U. WItB&K. arank J.Reed. enl. vafs. Cgm. . v. vk e D o e l. vtceras. d enl. dar. ba. v. ll. Trafsie.? :aar.

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