Indiana Tribüne, Volume 22, Number 236, Indianapolis, Marion County, 15 May 1899 — Page 1
w o l oo A A Y O rC AO rlC? ks svsv 7 Vl W w u y w v o Office : No. !8 Süd mäbatna Straße. Telephon 1171. Indianapolis. Zndiana, Montag, öen 5. Mai 899. Jahrgang 32, No. S3
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IEIectiou Motice. Notice is hereby given, that on Friday, May 26th, at 8 o'clock P. M , the election of offficers and
sive trustees of the German Enghsh School Association will take place in the Deutsche Haus. Cl. Vonnegut, Pres. Geo. Kothe, Sec'y. Jedermanns Diener. Die Ttenste. welche die Union Trust Cp. leisten kann, sind so versckledenartta. wie nur viele Per sonen ste geben können. Eigenthum tn irgend welcher fform wirb verwaltet. Mieitie und Inte reffen kolikktirt. Steuern undustagen bezahlt. erkaufe werden gemacht, apttauen anaeegr, Bersickerunae besonn und alles durch Leute, welche tn den verschiedenen Zweige vüe Er favrung haben. Siach,affenctastea eroen er ledigt. nerlei ob die Theilung gleich stattfindet der dteselden jahrelang verwaltet werde mm len. atbscklae bet der ukirtzuna vou Testa menten werden kostenfrei ertheil'. Alle Dienste weiden zu billigen PrUsen geleistet. Sprechen ste vor. Union Trust Co., Office: (ekäude der Gesellschaft) 0. 118 und 122 Cfl WlatUt Str. Linbezahltes Kapital $600,000 Ueberfchuß-Zond .... 105,000 Verbindlichkeit der Aktiv. r.are 9600,000 -Beamte:Joön L. Sollidah. Präsident. Uddtson . Harri. I.Ltce.PrSstdent. Henry Eitel, 2. Vice-Pilsident und Schatzmeister. H. 972. Noltz. Sekrelär. Amerikanische geschlissene Gläser zu das Dutzend. Vollständige Dinner-Ser-vice von :X1-II-IPID aufwärts. OhS3.sclLIssl! 29&3128e8 Washingtonkr. St. Andreasberger CanarieN'vögel, Papagei-n, Roth -Vögel und alle Sorten Sing- und Zier'Vögel. Eine große Auswahl aller Sorten Käsige, AquariaS, GlobeS, Goldfische :c. Ferner daS beste Epcttvogelfutter, besten ogel-Saamen zu 7c daS Packet, 3 Packete für 20 CentS. C. F. Klepper, 433 assachnfitt vemu, Mische Vermonnd ichtgan Strafet. Keo. MervHiaiiia Fsichenbeftatter, Office: 26 Süd Delawarestr. Ställe , 220, 222, 224, 226, 228 Ost Pearlstr. Telephon 11. Offen Tag und Nacbt. Turner Bau- und Spar-Verein acht Hypotheken-Anleihen zu den niedrigsten ZinS-Naten. Abzahlungen de? Schuld nach Belieben. Ran erkundige sich bei den Beamtm: lbert S. Metzger. UtJttl. LouiS Eielken. tce.PrIstdent. Armin Bob.ie?r,M. arl H. Lieber. Echatzmeistn. Versammlung jeden Samstag Vlbend im Deutscheu Hauö. Theo. F. Srnitlier, geschtCUT uns zuverlässiger -Dachdecker Pech- und KieSdächer. Dächer von ASpHalt und Gilsonit. Egr Händler t Hin rte ,oDcht,,! Hirn. Telephon S1. 301 West Maryland St. eiiaiifUlAl f 4i Milstkstrxi nd !r,lab ir. OTTO DEPPERMMN, Dontschev Zcchn-Arzti Majestic Gebäude. Zimmer No. 207.
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Wetterbericht. Schöneö Wetter, hie und da heute Nacht und Dienstag von Regenschauern unterbrochen; wörmer heute Nacht. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 67 Grad, niedrigste 52 Grad. Sine Verständigung erzielt. Bussalo, 14. Mai. Zwischen den Getreideschauflern und den Arbett gebera ist eine Verständigung erzielt worden. Protest der Freiwilligen M a n i l a, 8. Mai (via Hongkong 14. Mai). DaS erste Nebraöka Frei. willigen-Jnfanterie-R5giment hat ei neu sehr ungewöhnlichen Schritt ge than. ES hat an den DivifionSkom. mandeur Generalmajor MaeArthur daS Gesuch gerichtet, eS vom Dienste zu entheben. DaS Regiment ist durch die Campagne, an der eS sehr lebhasten Antheil nahm, sehr mitgenommen und nicht mehr als 300 von den ursprünglichen Mannschaften stehen noch in der Front. Am letzten Sonntag standen 160 Mann deS Regiments auf der Krankenliste. AngefiötS dieser Thatsachen haben die Leute an General MacArtuhr ein Denkschreiben gerichtet, in dem sie darum bitten, daß ihr Regiment für kurze Zeit auS der Gefechtslinie ge zogen werde, damit eS sich erholen könne. Die Leute sagen in dem Schreiben, daß sie bereit, seien zu kämpfen, aber nicht dazu in der Lage seien, in Folge der langen Märsche, beständigen Kämpfe und unaufhörlichen VorpoftendienfteS, zudem sie herangezogen worden seien, gerner hätten viele der Leute seit Monaten ihre Kleider nicht gewaschen, da sie in ihren Uniformen hätten schlafen müssen, um fietS zum Kampfe bereit zu sein. Seit dem 2. Februar, heißt es in dem Schreiben veiter, habe das Regiment an Todten und Verwundeten 225 Mann und seit der Schlacht bei MaloloS 59 Mann verloren. Die Ossiziere deö Regiments beabsichtigen, zu Gunsten der Leute ein ähnliches Schreiben einzureichen. DaS ausgezeichnete Verhalten deS RegimentS in der ganzen Campagne und der Ton deS Schreibens lassen jeden Gedanken an Subordination auSschließen. Ossiziere deS Regiments sagten, daß sie glauben, die Leute hätten ihr Möglichste geleistet, und daß einige der regulären Regimenter, die zur Bevachung der Städte verwandt werden, an die Front vorgeschoben werden sollten. Bei San Fernando stehen jetzt fünf Freiwilligen - Regimenter und die Utah 0 Batterie. ES sind im Ganzen 2500 Mann. Viele der Soldaten befinden fiö, unter der Hitze oder an anderen Krankheiten leidend, im Hospital. Die Verwundeten hätten alle schwer zu leiden und ließen, wenn sie eingebracht werden, die Folgen der Hitze erkennen. Drei Tage Ruhe haben förmliche Wunder gethan. Seit die Armee MololoS betrat, haben die Leute nur wenig Wasser zu trinken bekommen, ausgenommen daS per Eisenbahn von Manilla herbeigeschaffte, daS gerade nicht sehr guter Qualität ist. Die artesischen Brunnen in SanFernando tragen viel dazu bei, die Soldaten zufrieden zu stellet?. Der deutsch-amerikanische Handelsvertrag. Berlin, 14. Mai. Die VerHandlungen bezüglich eines Handelsvertrage? zwischen Deutschland und den Ver. Staaten sind jetzt hier allen Srn fieS ausgenommen worden und der amerikanische Botschafter Andrew D. White erwartet, daß trotz der starken Hindernisse, die zu überwinden sind, ein Vertrag zu Stande kommen wird, der für beide Nationen zufriedenstellend sein wird. ES ist guter Grund sür die Behauptung vorhanden, daß die deutsche Regierung und besonders der Staatssekretär deS ReichSamtS deS Aeußeren, Herr von Bülow. ihr Bestes thun wird, die Schwierigkeiten, die dem Abschluß eines solchen Vertrages entgegenstehen, zu überwinden. DaS auswärtige Amt kann dabei auf die Unterstützung deS KalserS und die Mit Wirkung der Vertreter aller deutschen Staaten im BnndeSrath rechnen. Der
Kaiser hat in seinen jüngsten Aeußer
ungen an Herrn v. Bülow zu verstehen gegeben, daß er daö Zustandekommen eine solches Vertrage? sehr gern sehen würde. Die Hauptschwierigkeit, mit welcher Herr White in den vorbereitenden Berathungen mit dem Staatssekretär deS auswärtigen AmteS zu kämpfen hatte, ist die irrige Idee, die in der össentlichen Meinung Deutschlands festen Fuß gefaßt hat und von agrarischen und anderen Zeitungen genährt wird, daß nämlich der Handel mit den Ver. Staaten sür Deutschland entschieden unprositabel ist. Die betreffenden Zeitungen haben, gestützt aus die statistischen Angaben der Regierung, nachzuweisen gesucht, daß die Handelsbilanz sich beständig zu Gunsten der Vereinigten Staaten ver schiebe. Auch der Staatssekretär deS ReichSamteS deS Innern, Graf Posa dowöky. Wehner, hat dieS vor einigen Wochen im Reichstag behauptet. Der Botschafter White hat zur Sntkräftung dieser Angaben, auf Thatsachen und Zahlen gestützt, die ihm vom Schatzamt in Washington geliefert worden sind, dargethan, daß die amerikanische Ausfuhr nach Deutschland tn 1893 zwar ungewöhnlich groß war und an Umfang sowohl wie an Werth die deutsche Ausfuhr nach den Vereinigten Staaten weit übertroffen hat, daß dies aber zum großen Theil durch vorübergehende Ursachen bewirkt worden ist, während alle Anzeichen daraus hindeuten, daß sich in den Vereinigten Staaten neuerdings wieder eine größere Nachfrage nach deutschen Waaren bemerkbir macht. Herr White weist serner darauf hin, daß die deutsche Ausfuhr zum großen Theil in Fabrikaten besteht, während die amerikanische Ausfuhr in der Hauptsache in Petroleum, Baumwolle und anderen Rohprodukten besteht, die Deutschland überhaupt nicht hat, oder nicht in genügender Menge produzirt werden, wie Getreide und Kupfer. Herr White lieferte ferner durch die amtichen Zahlen sür die ersten drei Monate den Beweis, daß die deutsche AuSuhr nach den Vereinigten Staaten unter dem bestehenden Tarif unbeftreitbar bedeutend zugenommen hat und daß der Gesammtwerth dieser Ausfuhr für daS Jahr 1899 mehr als Z100,000,000 betragen werde. Diese Angaben mit den Zahlen-Be-legen werden bald in geeigneter Weise durch die Presse bekannt gemacht werben und Vertreter der Regierung verden sie im Reichstag zur Sprache bringen, um der Irreführung des Publikums durch die Mundstücke der agrarischen Partei ein Ende zu machen. Man hofft, daß nach diesen Richtigftellungen die Verhandlungen erleichtert und von der Mehrheit deS Reichstages nicht länger bekämpft werden werden Man erwartet ferner, daß der Reichsag durch diese Richtigstellung sich beeinflußt sehen und die schwebende Fleischbeschaubill annehmen wird, deren Aussichten gegenwärtig nur sehr schwach find. . . . ,. Die Ueberschwemmungen in Deutschland. B e r l i n, 14. Mai. AuS den Flußgebieten der Oder und Elbe treffen noch immer Hiobsbotschaften über den Schaden ein, den der seit beinahe vier Wschen niedergehende Regen und die ihm folgenden Überschwemmungen angerichtet haben. Bei Oderau in der BezirkShauptma.inschaft Troppau in Oesterreichisch. Schlesien ist ein weiter, fruchtbarer Landstrich von den auSgetretenen Fluthen deS FlusseS überschwemmt. Der Wasserftand der Elbe ist bei Dresden höher als jemals um diese Jahreszeit seit zwanzig Jahren. Viele Nebenflüsse der Oder und der Elbe, unter letzteren besonders die Saale und die Mulde, sind aus ihren Ufern getreten, und von allen Seiten kommen Detailmeldungen über Ver heerungen am Ufergelände, welche die hoch angeschwollenen Flüsse und Ströme angerichtet haben oder anzurichten drohen. Die Fakultät wahrt ihre Freiheit. Berlin, 14. Mai. Die Philosophische Fakultät der Universität Berlin hat eS abermals abgelehnt, den Pri-dat-Dozenten Dr. ArovS auS seiner Stellung zu entfernen. Dr. AronS lieft über Physik und hat sich in seiner Stellung als Privatdozent niemals
was zu Schulden kommen lassen, aber
er ist Mitglied der sozialdemokratischen Partei und deshalb ist er dem KultusMinister Dr. Bosse ein Dsrn im Aug,e. Schon vor längerer Zeit hatte dieser den Versuch gemacht, den mißliebig Privatdozenten durch die Fakultät auS seiner Stellung hinauSmaßregeln zu lassen, die Fakultät hatte jedoch ge glaubt, sich mit Srtheilung eines Ver weises begnügen zu sollen. DieS kam im Landtage zur Sprache und dort wurde die Meinung ausgesprochen, daß die Angehörigkeit zur sozialdemokra tischen Partei mit der Stellung eineS Privatdozenten nicht zu vereinigen sei ES wurde ein Gesetz die lex Aronö" gemacht, daS dem Staatkministerium daS Recht giebt, nach vorheriger An hörung der Fakultät jeden Privatdo zenten auS seiner Stellung zu ent fernen, der sich der Achtung, deö An sehenS und deS Vertrauens, die sein Beruf erfordern, unwürdig gemacht hat." Auf Grund dieses Gesetzes wurde daö DiSziplinar-Verfahren gegen Dr. AronS eingeleitet und zunächst die Fakultät gehört. Diese hat jetzt gegesprochen und sich abermals gegen die Entfernung deS Privatdozenten erklärt. Nun wird daö Staat-Mini-sterium in Funktion treten und dessen Entscheidung kann kaum zweifelhaft sein. Blumenspiele in Köln. Berlin, 14. Mai. Mit derselben Jnseenesetzung, welche den Kolner Carneval zum berühmtesten in Europa macht, hat auf Anregung deö deutschspanischen Schriftstellers Johann Fastenrath, die Stadt Köln die altfranzöfischen Jeux floravx" als deutsche Blumenspiele, d. h. poetische Wettkämpfe, aufleben lassen. Dem Künft-ler-Areopag sollte als gewählte Blumenkönigin", welcher die Preise an die preisgekrönten Dichter und den Lorbeer persönlich zu vertheilen oblag, Rumänien's Königin Vorsitzen, zugleich als Königin und Dichterin Carmen Sylva. Dieselbe war aber persönlich nicht erschienen, sondern ließ sich durch Fräulein Rademacher auö Neuwied vertreten. Die zahlreich eingesandten Dichtungen waren in den vorhergehenden Tagen verlesen worden, und zwar größtenteils von den persönlich erschienenen Dichtern. Die Blumenspiele entsprachen ganz der Idee ihres romantisch veranlagten Gründers Fastenrath und fanden so viel Beifall, daß ihre periodischen Wiederholungen gesichert erschienen. - Alö Sieger auö dem poetischen Wettkampfe gingen diesmal hervor: Lehrer Wilhelm Uhlmann - BizterHeide (Berlin, Verfasser der Novellen Hohenfyburg," Unser Weg" u. a.). Margarethe SuSmann auS Dusseldorf, Frau Zilken, Emil Kaiser. Barthel Roth, die letzten drei auS Köln selbst, Johannes Schmahl aus Wien, Matthieu Schwann auS Niederhöchftadt, Hedwig Kiesekamp auS Münster i. W. und Clemens Wagener auS Mühlheim a. R. Der Kaiser ließ eS sich nicht nehmen, dem Begründer der Spiele, Johann Fastenrath, ein höchst anerkennendes Telegramm zu senden, in welchem er dem Dichter sür seine Bemühungen um die Blumenspiele dankt, und ihm und den preisgekrönten Dichtern gratulirt. Weitere GlückWunschtelegramme sandten die Königin von Rumänien, die Königin-Regentin von Spanien, die Znsantin Donna Paz, Prinz Leopold von Hohenzollern und der Wiener Journalisten- und Schriftftellerverin Concordia." (Die Jeux florauz" entstanden im Jahre 1323, in welchem Jahre sieben Troubadours einen Aufruf anfalle Freunde der fröhlichen Kunst und Wissenschaft" zu einem Wettkampf am 1. Mai 1324 erließen, bei welchen der Sieger den Titel eine Doktors der fröhlichen Wissenschaft" und als Preis ein goldenes Veilchen erhalten sollte. Die Spiele fanden dann unter verschiedenen Statuten bis zur Revolution statt, die sie von 17901806 un terbrach. Seit 1807 finden sie in Frankteich wieder in ähnlicher Weise statt) 4 Theure Ente. Uneona, Italien, 14. Mai. Ba gani, der Erfinder der Fabel von dem geplanten Attentat auf Kaiser Wil Helm gelegentlich der Palästinareise, ist zu 7 Jahren Einzelhaft und Zjähriger
Polizei-Aussicht verurtheilt.
Die Judenhetze in Rußland.
L o n d o n, 14. Mai. Die russische Regierung hat sich zu AuSnahmömaßregeln gegen die Juden entschlossen. Allen Juden auch fremden ist der iv.k.tk.sl : im Y . . r uniuuuu ,n r. veiervoura verboten worden. Nicht einmal Franzosen find ausgenommen. In Nicolajiff haben VolkSunruhen gegen die Suden stattgefunden gelegentlich deS griechi schea Osterfestes. Die Zahl der Juden dort beträgt 20,000. Die Ercedenten beliefen sich auf 5,000. meist Arbeiter Sie zerstörten jüdische Häuser, schän. beten die Gräber und erschlugen viele Juden. 400 Ercedenten wurden ver hastet, aber in dem Kampfe, der der Verhaftung vorausging, wurden auch mehrere Cossacken mit Steinen und Schleudern getödtet. Friedensboten im Haag. Im Haag, 14. Mai. Baron von Staal und die übrigen russischen Delegaten zu der internationalen Abrü-stungS-Conferenz find heute Abend hier eingetroffen. Der erste der amerikantschen Delegaten wird am Mittwoch erwartet. Die Regierung sowohl wie die Bevölkerung der Stadt treffen die weitgehendsten Vorkehrungen, um die Gäste würdig zu empfangen und zu bewirthen. ES zeigt sich bereits ein großer Andrang von Besuchern und alle Räumlichkeiten in den Hotels und in Pripathäusern, die zu vermiethen sind, find zu recht hohen Preisen belegt worden. Für die Delegaten find auf 6 Wochen Quartiere belegt worden, woraus sich schließen läßt, daß man annimmt, die Conferenz werde so lange dauern. Etwa 120 Delegaten werden zu Sitz und Stimme berechtigt sein. Weitgehende Vorkehrungen werden getroffen, um zu verhindern, daß Personen, die nicht dazu berechtigt find, Einlaß in das königliche Landhaus HuiS ten Bosch, in welchem die Sitzungen der Conserenz abgehalten werden werden, finde. - Rußland und China. Shanghai, 14. Mai. Der Tsung Li Zamen hat dem russischen Gesandten in Peking, Herrn von GierS erwidert, die Regierung könne nicht auf die russische Forderung vom letzten Mittwoch bezüglich der Concession für die neue Bahn, welche daö russische Bahnsystem in der Mandschurei mit Peking verbinden soll, eingehen. Seit der Besetzung von Port Arthur durch Rußland haben sich die Chinesen nicht in solche? Aufregung befunden, wie über die gegenwartige Forderung. Ob Herr von GierS eine bestimmte Route bezeichnet hat, ist nicht zu ermitteln. einige Beamte behaupten, Rußland habe nur eir.e vorläufige Notiz gegeben, während andere behaupten, die Bahn solle direkt Peking mit Shang-Hai-Kwo verbinden. Sicher ist, daß die englische Gesandtschaft nicht im Voraus von dem bevorstehenden Schritt benachrichtigt worden war. Die verlangte Konzession würde bestehende nördliche Bahnen ruiniren, in welchen an englischem Gelde 2.000,000 Pfund angelegt find, aber eine andere Route scheint nicht in Betracht gezogen werden zu können, ohne die eigenen Pläne der Chinesen über die Ausdehnung deS EisenbahnsyftemS zu stören. Man glaubt, daß Rußlands neuer Schritt daraus berechnet ist, der Welt zu zeigen, daß daö Abkommen mit England bezüglich der Einfluß-Sphä-ren in China, von welchem die chinefische Regierung sofort in Kenntniß gesetzt wurde, der Aktion Rußland? am Hofe in Peking durchaus keine Schranken angelegt hat, und daß man damit gleichzeitig das Ansehen der Russen bei den Chinesen erhöhen will, welches durch die Zurückziehung deS Protestes gegen die nördlichen Bahnen gelitten hatte. B e r l i n, 14. Mai. Hier glaubt man, daß Rußlands neueste Forderungen gegen China, zu einer Wiedereröffnung der ganzen Frage der Rechte Svglandö und Rußlands führen werden. OQis?s. Nachritten. Angekommen in : Ch ri fti ansän d : Hekla" von New Aork nach Kopenhagen. Southampton: Bremen" von New Jork nach Bremen. New I o r k : Statendam" von flftnHrfcatn 0a 9rtiaantH hnn Aslhr , " d - - Is--"
'und Barbarossa" von Bremen.
Ein zerrüttetes Nervensystem
Scyliekttch Herzbeschwerden. Gesundheit wiederhergefteNt durch g,. NileS'A Nervine. err Edward Hardv. der jovial Maua AlV KA itt k.. i75 . rr . V19 uvt)ta tvit vct VV Braceville. Jll.. ichreibt: Ich war nie fntn Tan h-nnf In 0.f. lortn & V ' r V, f.vv. .tiui ivu --" '""iui .iviii, vif XOiTV o litt 10 (41imm an ntrftMrr ßrfififfnti tfc meine Stelle nicht versehen konnte und !u medt . I I .... f. . . r . . sfe. m . m iinucn anlangen mu?ie. Jg, veriuchke unsere Lokal'Aerzte und einen in Joliet. aber kciner konnte mir helfen und ich dachte, ich würde fier ben. Ich wurde verzagt und stand unsägliche Angft auS. Konnte weder essen, noch schlafe und ruhen, ek schien als könne ich nicht e'iftire. Nach Verlaus von sechs Monaten war ich nur ein Schatttn und zuletzt wurde mein Her, erarif fen und ich war wahrhaft elend. Ich nahm sech oder acht Flaschen von Dr. MileZ' Nervtne. die mir von Anfang an Linderung brachte und mich schlikblich kurirte. Der gröhte Segen meine Lebens. Dr. Mile,' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven Saeantie: die rfte Flasche nützt oder da! Seid wird zurücker stattet. Buch über Pie rankheiten de? Herzeul und der Rerven frei. 0" V 5ttL!lno? itestcrco tfcdth iJJut Adresse: D r. M i l e I M e d i e a l o.. CKHcrt, Ind. Die Ehefrau des ! gclmeistsrs Sauter in der Buitermelv ccherstrake zu München wurde wegen Verbrechens derAnstlftung zum Morde verhaftet. Die Sauter. die eine sehr sinnlich veranlagte Frau und Mutter von vier Kindern ist und schon seit Jahren hinter dem Rücken ihres Mannes zahlreiche Liebschaften unterhalten hat, hatte sich an eine Frau mit dem Ansinnen gewandt, gegen eine große Summe ihren Mann und ihre Kinder aus dem Wege zu räumen, um mit ihrem jetzigen Geliebten, dem Schauspieler Seusfert, ungestört beisammen leben zu können. Da bei der leidenschaftlichen Veranlagung der Frau die Verhaftung in der Wohnung nicht ohne Lärm und starken Widerstand abgegangen wäre, bediente man sich einer List. Frau Sauter wurde mit noch einerMetzgersfrau nach dem Polizeiamt citirt unter dem Vorgeben, sie sollten dort die Identität eines Metzgerburschen feststellen, der wegen Fleischdiebstähle inhaftirt sei. Zu ihrer großen Überraschung wurde Frau Sauter dann dort behalten, während die andereMetzgersfrau mit Dank entlassen wurde. Der Mann der Sauter hatte nicht die geringste Ahnung von den Fehltritten seiner Frau. , i WaödieLeute über Hoodö Sarsaparilla sagen, ist, daß eö kurirt, wenn alle anderen Mittel nichtö helfen. Darum sollten Sie Hoodö Sarsaparilla allen anderen Mitteln vorziehen. Hoodö Pillen kuriren Hartleibigkeit. Durch die Post für 25c zu beziehen von C. I. Hood & Co.. Lowell, Mass. Der Mew 7ork tore u u lEtallirt 1853.) '"Mkenfür Butterick Muster ! Stickereien und Spitzen. Swiß und Hamburg Stickerei Einsätze für Shirt WaistS und Waschkleider in neuen Mustem. 1- zSll.. werth 15e d. Yard, ,u 10c Ij.zSll., werth 18c d. Yd., zu 12Xc 2- zSll., werth 25c d. Yo., zu 19c Eambric und Swiß SdainaS, S-zSll., werth 8c, zu : OU Breite Marale Nainsock Stickereien, On reg. 12e Waare zu Ul 200 Stücke von Spitzen, eingeschlossen Ortentals, Anttque al, Nenaysance. us sische und ena'ische Spitzen in weiß, cream, Butter und Linnen Farben, 3 bis zöll., I sin werth biö 85c d. Y., Montag. iuu Mittelgang. Will m k U. Pain&VamishC Einzige deutsche Farbenhandlnng in I Ndianap!!. Alle Sorten von Farben, Oelen,
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