Indiana Tribüne, Volume 22, Number 234, Indianapolis, Marion County, 13 May 1899 — Page 2
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InvisnK Tribüne. Erschrw Tägtiß und ?SM.. Di tägliche XzlbtLnf kostet du?ch den Xtla J Utnti per Woche, die SonntZgS-,rMÜ'I Lt per Woche. Selbe lufasraea 15 Et IS entl per At. Per vft nHerhalb dr. SUM pegeZchi t ,raulit,tzlnz f p? JO. erriet 18 esd czlsss trsös Indianapolis, Ind., 13. Mai 1899. Die Tochter eines Welsen. . . In London ezmittirte man bei Nacht und strömendem Regen ein alte Ehepaar Namens Eve aus seiner Wohnung, weil es die Miethe nicht bis zu dem festgesetzten Termin hatte aufbringen können. Ein derartiges Vorkommniß gehört in einer Großstadt nun leider nicht zu den Selteniten, in diesem Falle aber handelt es um die Tochter des seinerzeit vielgenannten Helden Eapitän Williamson. der unter Nelson alle glorreichen Seeschlachten zu Anfang dieses Jahrhunderts mit. gekämpft hat. Auf seinem Grabstein, den ihm daö begeisterte englisch? Volk auf dem Samls" - Kirchhof in Southampton errichlste. kann man eö noch heute lesen, doß er seinen Vaterlande 50 Jahre hindurch die tapfersten Dienste geleistet. Schon als Lieutenant gelang es ihm. das französisch? Schiff La Lonne Eitoyenne" zu nehmen. zu deren Eapitän er dann g:macht wurde. 1S09 nahm er mit der Eitoyenne" den Franzosen ein grotzes 5iriegsschiff 2a Furieuse" und mir deren Booten kaperte er ein Jahr darauf ein klein-res französisches Fahrzeug, wobei er 36 Gefangene machte. Der beldenmüthig? Laterlandsoertheidiger hat es sich damals wohl nicht träumen lassen, dafc sein Kind im hohen Alter würde Noth leiden müssen. Er lieg regelmäßig allen existirenden Unterstützungskasssn ansehnliche Summen zukommen und pflegte dabei oft zu seiner Tochter zu sagen: Ich thue es nicht in der Voraussetzung, daß Du jemals die Hilfe dieser Fonds beanspruchen wirst, aber da sind so viele arme Teufel, die unterstützt werden müssen." Wie nöthig brauchte Frau Eve jetzt den Beistand dieser Kassen, die aber für sie nichts übrig haben. Selbst Königin Victoria ließ der sich unlängst an sie wendenden Bittstellerin sagen, daß sie ihr nicht helfen könne (!!). Frau Eves Gatte war vor Iahren in der City sehe bekannt. Er hatte viel Unglück und verlor als Leiter einer Zeitung, die den Kleinhandel gegen die Riesen - Waarenhäuser schützen sollte, den 57'ößten Theil seines Geldes. Der Rest ging mit anderen mißglückten Unternehmungen gu Grunde. Jetzt sind die alten Leute ausschließlich auf den kärglichsten Verdienst einer Nichte angewiesen, die sie einst als Waise zu sich nahmen und erziehen ließen. Ein Umstand, über den sich die greise Frau jetzt über alle Maßen grämt, ist der. daß bei dem gewaltsamen nächtlichen Umzug fast sämmtliche Andenken an ihren Vater gestohlen wurden. Darunter auch das Schwert, mit dem er bei Trafalgar gefochten, und andere wirklich werthvolle Reliquien aus der Nelson - Periode, von denen sie sich selbst in der größten Noth nicht hatte trennen können. Ein Hochstapler. In einem Hotel zu Pößneck u. Th. stieg jüngst ein angeblich reicher junger Herr ab, welcher sich Lieutenant Hans vÄredow nannte und auf großemFuße lebte, so daß er die sämmtlichen Gäste des ystels inStaunen versetzte. Wirth und Hotelbedienung hatten alle Hände voll zu thun, den Ansprüchen des feinen Herrn, d?r sich bald mit einem Kreise neuerworbener Freunde umgab, zu genügen. Ein Trinkgelage und Festbankett jagte das andere. Wein und Sekt flössen in Strömen, und die Freunde des jungen Herrn ließen es sich auf dessen Kosten gut gehen. Die Rechnungen im Hotel, welche täglich mehrere hundert Mark ausmachten, wurden flott beglichen, die Hotelbedienung schluckte nie' gewohnte Trinkgelder, überhaupt verausgabte der Herr Lieutenant" die 100-Markscheine wie gewöhnliche Sterbliche 50-Pfennig-stücke. Der Herr Lieutenant" mußte natürlich auch ein Reitpferd und einen Hund haben, und, last not least, auch eine Frau. Ein gerade anwesender Pferdehändler besorgte den Gaul, ein stellenloser Kommis reiste erster Klasse nach Wi!t:nberge und besorgte einen Hund für 570 M., und eines Tages kam auch die Gattin" des Herrn v. Bredow an, welche an allen Trinkgelagen ihres Ehegemahls und seiner Complizen theilnahm. Es war eben Alles da. Das Treiben dieses Hoch, staplers wurde der Polizeibehörde aber schließlich zu bunt, und sie drang energisch auf Legitimation. Als der 5)err bemerkte, daß man ihm auf der Spur sei, eilte er in eine Arbeiterkleiderhandlung. legte dort Gamaschen und Reitstiefel ab, kaufte sich einen Arbeiteranzug und empfahl sich englisch. Die gnädige Frau, auf's Polizeiamt geladen, stellte sich vorerst noch als Frau d. Bredow vor; als aber die Behörde auf diesen Schwindel nicht einging, entpuppte sich die gnädige" Frau als eine Berliner Kellnerin. Der derrnemtliche Hans v. Bredow und Lieutenant aber ist ein aus Zürich flüchtiger Kommis Namens Sämisch. welcher seinem Chef 13.000 Francs baar und ca. 10.000 Francs Schweizer Industriepapiere gestohlen hatte. Neben seinem sehr schönen Gepäck, seinem Reitpferd, Hund und Frau befinden .sich in seinem Nachlade" noch 9000 Francs Schweizer Obliaationen, deren Verkauf ihm wahrscheinlich nicht ge lang. Eliphalet P. Fieldina. ;!ner der bekanntesten Abkömmlinge der Mohicaner. ist in Mohican, Ccnn., fcn Alte? von 75 Jahren gestorben.
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Nordtent 3Jxqrnlarücii und 5t ffe errelcht. Was könnte dem Erzkiia?? des besten von allen nährenden tonischen Präparaten mehr Be' - . .ung gewähren, al daß dessen Popnlatt. tat von Jahr zu Ja zunimmt, und welche bessere EmpsehMttg könnte einem Attikel zn Theil werden. a!Z daß ihm sechSnnlinebZig Prtife als eben so viele Bclege für fernen Werth und seine Superm ritäi zuerkannt werden. Da Johann Hoss'sche Malzextrakt hat die Zettprobe bestanden. l hat der Menschheit über ein halbes Jahrhundert lang gute Dienste geleistet und während dieser fünf Decennien hat eS PrelS nach Preis errungen, bis die enoi-me Zzhl 7 erreicht war. Nlcht nur seine lange Karriere unbestreitbarer Nützlichkeit zum Heil derer, die es gebrauchen, ode? der wunderbare Erfolg auf dem Vebiete der
Preiskonkurrenz, m dem es sich allen anderen Präparaten uDencßcii rote, empfehlen eS dem Publikum, sondern auch die vielen Anetten nnnan nh uanisse von A?r:ten. Künstlern. Sängern, Schau
spielern, Staatsmännern und selbst von Äönigen und Kaisern frem der Länder. 3rn verlange das echte Johann Hosf'sche Malz-Extrakt. Vor Falsisikaten sei man ans der Hut.
Betrügereien eines Abgeordneten. In Rom, Neapel und Mailand erregt großes Aufsehen die Verhaftung einer bekannten Persönlichkeit, des Herrn Bonavoglia, der bis vorigenMonat auch Mitglied des italienischen Parlaments gewesen ist. Bonavoglia handelte so recht wie ein leichtsinniger Lebemann, der, um seine Abenteuerlust zu befriedigen, keine Mittel scheut. Er hatte den Ehrgeiz, einen Sitz im italienischen Parlament zu erlangen, und mit seinen Millionen erreichte er es auch. Die Millionen gingen aber bald zu Ende, und nun schreckte Bonavoglia selbst vor Schwindeleien nicht zurück. Zuerst kamen ans Licht Betrügereien zum Schaden einiger seiner Parlamentscollegen, die ihm dann riethen, sein Mandat niederzulegen. Gegen Mitte Februar hörte man, daß ein Proceßverfahren wegen Urkundenfälschung gegen ihn eingeleitet war; daraufhin sah sich der Kammerpräsident Zanardelli veranlaßt, ihn zur Mandatsniederlegung zu zwingen. Nun begab er nach Mailand, stellte sich dort dem Nechtsanwalt Spano vor, dem er erzählte, er sei ein großerGutsbesitze?. Der naive Rechtsgelehrte schenkte ihm vollen Glauben, und als Bonavoglia ihm sagte, er beabsichtige, alle seine Güter zu verkaufen, da willigte Herr Spano sehr gern ein, ihm 26.000 Francs zu geben. Aber bald folgte dieses Geld den verflossenen Millionen, und vor einigen Tagen kam er nach Mailand, vielleicht um wieder seine Börse füllen zu lassen. Er hatte nur noch zehn Centimes in der Tasche und stieg als Baron Mari im Hotel Continental ab. Dem Rechtsanwalt Spano waren aber inzwischen die Augen geöffnet worden, und Herr Bonavoglia wurde in Sicherheit gebracht. Bonavoglia ist mit einer sehr reichen Dame verheirathet; sie hat sich aber wegen seines Lebenswandels von ihm getrennt und lebt mit ihren fünf Kindern von denen eins blind ist in Zurückgezogenheit. Ein Ehrenpreis für Sänger. Vom 25. bis 27. Mai d. I. findet zum ersten Mal und zwar in Kassel, die Bewerbung der dertschen Männergesangvereine um den vom Kaiser Wilhelm II. gestifteten Ehrenwanderpreis statt. . Zur Förderung des deutschen Liedes und Sanges" jjt die neue Stiftung errichtet, und die Wettbewerbe haben nur in deutschen Mittelstädten im vierjährigen Turnus stattzufinden. Das ist eine wohlerwogene Bestimmung, denn in diesen Mittelstädten werden die Wettkämpfe des Gesanges einen kräftigen Resonanzboden in dem Empfinden der Bevölkerung finden. Sie werden zu Volksfesten edelster Art werden, wie dies in den Großstädten mit ihrem Hasten und Treiben, mit ihrem nivellirenden Einfluß kaum möglich wäre. Theilnehmer an der Concurren dürfen nur Männergesangvereine von mindestens 100 Mitgliedern, die aus einer Stadt oder aus deren lmkreis von 15 Kilometer her sein müssen. Berufssänger sind ausgeschlossen, auch die lokalen Gesangvereine bei jedesmaligen Feststadt und desUmkreises von 15 Kilometer werden zum Wettbewerb nicht zugelassen, weil sie den von außerhalb kommenden Sängern gegenüber durch Kenntniß aller lokalen Verhältnisse und Ausnutzung dieser Kenntniß im Vortheil wären. Auch ist wohl die Zuhörerschaft den einheimischen Vereinen gegenüber nicht objectiv genug. Die concurrirenden Vereine haben sich ein halbes Jahr vorher anzumelden, sechs Wochen vor dem Wettkampf wird der Preischor, der zur Aufführung gelangt, bekannt gemacht. Ein Central-Comite. an dessen Sp'tze Graf v. Hochberg steht, und dem außer dem Hofmusikalienhändler Commerzienrath Bock noch fünf deutsche Componisten angehören, leitet die Wettbewerbe. Ihm zur Seite steht für die Aufführungen in der betreffenden Feststadt ein üocalcomite (in Kassel steht an seiner Spitze der Oberpräsident Graf v. Zedlitz und Trützschler, Für die Aufführungen werden aus den Gesangvereinen numerisch gleiche Abtheilungen durch das Loos bestimmt. Die aus dem Wettkampf als Sieger hervorgehenden beiden besten Vereine müssen noch einmal concurriren,' und zwar haben sie einen Preischor im Volkston" nach einstündigem Einüben zum Vortrag zu bringen. Der siegende Verein erhält den Ehrenwanderpreis des Kaisers, bestehend in einer kostbaren Halskette, die der Dirigent des siegreichen Vereins bei feierlichen Gelegenheiten trägt. Der Preis geht beim nächsten Wettkampf auf den dort siegreichen Verein über, da er ein Wanderpreis ist. Man sieht in den Bestimmungen überall die Absicht, diese Concurrenzen zu idealen Sangeswettkämpfen zu machen und zu verhindern, daß sie zu wüsten Sportdrängeleien" . ausarten. In Kassel wird eine Festhalle erbaut, die 6000 Sitzplätze für Zuhörer hat. Auch Prinz Leopold beabsichtigt für Kassel einen Ehrenpreis zu stiften ebenso die Feststadt.
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n; ie Kette selbst besteht aus je drei verschiedenen Gliedern, von denen eins eine kleine Harfe von einem Eichenkränzchen umrahmt zeigt. Das näcbsie viereckige Zwischenglied trägt in der Mitte den deutschen Adler mit Rubinen besetzt, und Goldspiralen bilden den Uebergang zum folgenden Glied, das wieder von Eichenkränzchen umrahmt auf der einen Hälfte die Namen der hervorragendsten deutschen Liederdichter: Uhland, Arndt, Brentano, Körner und Scheffel, auf der anderen Hälfte die Namen der bedeutendsten deutschen Lledercomponlsten, wle Brahms Schumann, Schubert. Jensen und Ko scbat. zeiat. Tin der Mitte der Kette is st ein Schildchen angebracht, auf dem der kerndeutsche Sängerspruch steht: Im Liede stark, deutsch bis ins Mark" Darüber zwei germanische Schwerter durch einen Lorbeerkranz verbunden An diesem Schild hängt an kräftigen Oesen das Kleinod mit dem Porträt des Kaisers in einem Kranz von deutschen Adlern und Eichenlaub, darunter die Anschrift: Wilhelm II. Rex Imperator-. Drei Edelsteine, ein schwarzer, ein weißer Diamant uno ein Rubin, die Farben des Deutschen Reickes. bilden den Abschluß. Links und rechts befinden sich zwei Kettchen aus gefaßten Rubinen, den kaiserlichen Purpur versinnbildlichend. Den Schluß der Kette bildet eine thronende aeflügelte Victoria., die 'mit ausgestreckten Armen den Lorveenranz dem Sieger entgegenhalt. Die ganze Kette, m sei nem Dukatenaold ausaefubrt. t in verschiedenen Goldtönen gehalten: ne ben Gold sind rothe Rubinen und am Kleinod rothes Email verwendet, so dak die Gesammtwirkuna eine wahr haft pompöse ist. Ausgeführt wurde die Kette, ein wahres Kleinod deutschen Fleißes, nach einem Entwurf von Vrof. Anton Seder in Straßbura in dem Atelier des Hofgoldschmiedes Theodor Heiden in München. Eine Hochzeit im high Ilse". Die Qauvtkockttit der aeaenwärtigen Londoner Saison setzte, wie ein Korrespondent schreibt, alles müßige Volk der englischen Hauptstadt in Bewegung. Lady Peggy (Margarethe) Pllmrole.ord Nosederys zweite Tochter. wurde in der Westminster Abtei dem Earl of Crewe. dem Sobne des verstorbenen Lord Houghton (Monckton Mllnes). angetraut. Eine Menschenmenae war dabei zusammenaeströmt, als ob es sich um eine Hochzeit lm Konigshause handle. Seit Monaten sprach man von dieser FamilienVerbindung, die das Ergebniß einer unzweifelhaften Herzensneigung ist. aoer doch zu unendlichen Erörterungen Anlaß gegeben hat. Denn die Braut zählt nur sicbzehnFrühlinge. der Bräutigam aber ist ein schöner Mann von einundvierzig Jahren, der erwachsene Töchter besitzt. Diese Töchter, von denen die älteste noch etwas älter ist als die jetzige junge Stiefmutter, waren mit Lady Peggy befremdet, und so ergab sich das übrige. Lord Crewe ist ein sehr reicher Mann, allein das Vermögen hat bei dieser Verbindung keine Rolle gespielt, denn Lord Rosebery's Kinder sind, abgesehen von seinem eigenen Besitz, die Erben ihrer Mutter, die als eine Erbtochter des Hauses Rothschild das riesige Vermögen ihres Vaters, des jüngsten Oheims des heutigen Lord Rothschild, in die Familie Primrose brachte. Es war grade vor einundzwanzig Jahren, wo Lord Rosebery, auch in der Westminster Abtei, Baronin Hanna v. Rotschild zum Altare führte. Lord Beaconsfield übernahm dabei die Rolle des Brautvaters, und die Verbindung der großen Erbin mit dem jungen Peer, dem man schon damals eine glänzende Laufbahn voraussagte, erregte in weiten Kreisen das lebhafteste Interesse. Eine Hochzeit wie diese war aber die damalige bei weitem nicht. Seit jener Zeit freilich ist auch Lord Rosebery eine der namhaftesten Persönlichkeiten des Landes geworden, hat als Ministerpräsident die Geschäfte geführt, ein Buch über Pitt geschrieben, das Derby-Rennen gewonnen, die Führerrolle seiner Partei aufgegeben und sich nicht lange bedacht, wo seine Ueberzeugung es derlangte, die auswärtige Politik auch der Gegner' zu unterstützen. Er ist ein Mann geworden, zu dem alle Welt und das ganze Land großes Vertrauen hat. und so wurde auch die Hochzeit seiner Tochter etwas wie eine öffentlicheFeier. Seit einem Menschenalter, seit Sir Edward Malet mit Lady Ermyntrude Russell, dr Tochter des Herzogs von Vedford. vermählt wurde, hat die alte Abtei keine solche Hochzeit gesehen, wo die ganze englische Gesellschaft so zahlreich vertreten war, wie kürzlich. Der Herzog gab damals seiner Tochter 150.000 Pfd. Sterl. Mitgift, schenkte ihr Diamantschmuck im Werthe von 10.000 Pfd. Sterl., ein Brautkleid, das von Perlen und Silberftickerei strotzte, und eine riesige Ausstattung. worunter namentlich hundert Paar Schuhe allgemeine Heiterkeit' weckten. Lady Peggy kann eö in jeder Hinsicht auf den Vergleich mit Lady Ermynkrude ankommen lassen Zwei Spalten waren in den Zeitungen mit der Aufzählung der Hochzeitsgeschenke erfüllt, und, waö dje Ausßattung anbelangt,
10 roar tz !cjc-:r." xrrr.rcn; 5r. holde Weiblichkeit in begeistertem Aufruhr darüber. Die Trauung in der Westminsterabtei war ein glänzendes Schauspiel. Der Thronerbe und der greise Herzog von Cambridge waren zugegen, dazu die vornehmsten Staats-
männer beider Parteien und sonst Alles, was in Staat und Gesellschaft, in Wissenschaft und Kunst Rang und Namen hat, bis zu Sir Henry Jrving. dem Vertreter der Bühne. Was die Damenwelt anbelangt, so waren alle leitenden Persönlichkeiten der Gesellschaft erschienen. Neben Lord Rosebery's Mutter, der Herzogin von Cleveland, wohl ein halbes Dutzend Herzoginnen. vor allen die Herzogin von Devonshire mit ihrem stillen ernsten Herzog und daneben Marquisen und Gräfinnen, Vicomtessen, Baroninnen und Damen geringern Ranges die schwere Menge, allesammt in zauberhaften Frühlingstoiletten. Als die eindrucksvolle Trauungsceremome der ' enzli schen KZrch? voll.zr.'.? nn(r das Brautpaar die Glückwünsche der Verwandten und Freunde entgegen. Die Chorknaben sangen: Nun danket alle Gott, und dann ordnete sich der engere Zug, die Geistlichkeit voran, dahinter der Prinz von Wales und der Herzog von Cambridge, darauf das Brautpaar, gefolgt von den zehn Brautjungfern, Lord Rosebery mit seiner greisen Mutter undLord und Lady Rothschild und. bewegte sich unter den Klängen des Hochzeitsmarsches aus Lohengrin in die Sakristei. Dann kam die Abfahrt. Die Glocken der Kathedrale läuteten, die Sonne strahlte festlich über eine zahllose Menschenmenge, und die Prinzen des KönigsKaufes, das Brautpaar und besonders Lord Rosebery selbst wurden mit einem Volksjubel empfangen, wie er sonst nur bei großen Staatsereignissen laut wird. Als der Brautvater mit seiner alten Mutter an dem ehernen Standbild? Lord Beaconsfields vorüberfuhr, das noch im vollen Schmuck der Primeln, der Blumen prangte, die seinem Hause den Namen (Primrose) Aeben, mochte er wohl des Tages gedenken, wo der Verstorbene ihm selbst in der Abtei vor 21 Jahren die Braut zugeführt hatte. nii Osm Inlands D i e Scheune des in der Nähe von Ceda?burz. Wis.. wohnhaften Farmers Martin Lehnard wurde vom Blitz getroffen und durch Feuer total vernichtet. Zwanzig Stück Rindvieh und vier Pferde gingen bei dem Brande zu Grunde. Der verursachte Schaden beträgt ungefähr $1800. Bald darauf gerieth die Scheune des Herrn A. Scharping auf ähnliche Weise in Brand und wurde ebenfalls gänzlich eingeäschert. Der veranslaqte Schaden wird auf ungefähr $2000 festgesetzt. An anderen Stellen richtete der Blitz gleichfalls großen Schaden an. Vor ungefähr sechs Wochen erlitt James Crowley in Fond du Lac, Wis.. in Folge Umstoßens einer Lampe, wobei sein Vater Verletzungen davontrug, Vit dessen Tod herbeiführten, beim Versuche, den Vater zu retten, ebenfalls furchtbare Brandverletzungen am Arme. Er wurde im Hospital untergebracht; doch sahen die Aerzte sich gezwungen, um vielleicht noch das Leben des Patienten zu retten, zur HautVerpflanzung von den unteren Extremitäten auf den Arm ihre Zuflucht zu nehmen. Nahezu vier Stunden lang dauerte die Operation. Dieselbe gelang so vollkommen, daß der Patient zehn Tage später aller Gefahr entrückt war, und nun ist der Arm wieder beiNahe gänzlich geheilt. JnFolgeeinesTumorsim Gehirn ist der rechte Fuß des Edwin Parker Trent in Frankfort. Me.. vollständig gelähmt. Der Tumor ist durch einen Schlag mit einem Beil verursacht worden, den Trent von seiner taubstummen Nichte Bertha Trent. die sich zur Zeit im Irrenhause befindet, erhielt. Vor ihrer Ueberführung in die Anstalt schrieb das Mädchen auf einen Zettel: Ich wollte ihn todten, aber es mißlang mir. Ich hasse ihn und hoffe, daß er Zoll bei Zoll an schleichender Lähmung stirbt, die an den Füßen beginnt und im Kopfe en-det.-Trotzdem die Aerzte den Ursprung der Lähmung Trent's in wissenschaftlicher Weise erklären, glauben die naiven Bewohner von Frankfort, daß Vertha's Fluch dieselbe verursacht habe. E i n H e r z e n s p f l a st e r von $20,000 verlangt Donald Connell, ein junqer Arbeiter, von der Gattin des 80 Jahre alten Millionärs Benjamin Douglas in Santa Barbara, Cal. Die Hrau. deren Mädchenname Louisa entzler ist und welche 30 Jahre zählt, fungirte in dem Hause ihres jetzigen Gatten als Dienstmädchen, als dieser sich in sie verliebte und sie trotz aller Widersprüche heirathete. Als , die Frau Douglas noch mit eigener Hand den Besen führte, war Connell ihr Er" korener. dem sie aber den Laufpaß gab, als der alte Douglas sich um sie fo warb. Nun hat der verschmähte Liebhaker gegen seine frühere Flamme eine Klage wegen Bruchs des Eheverfprechens angestrengt und einen Schadenersatz von $20.000 beansprucht. . Ein Trupp von Bundesbeamten unter Führung des DeputyMarschalls I. B. Alton aus Knoxville, Tenn., fiel in den Bergen von Cook County. Tenn., bei dem Versuch, die dort hausenden Mondscheinler zu überrumpeln, in einen Hinterhalt und wurde von denselben mit einem furchtbareTl Kugelhagel begrüßt. Der Sheriff I. S. Dawson von genanntem County wurde getödtet. während der Deputy - Marschall Altom mit einer leichten Wunde davonkam. Die Btamten erwiderten das Feuer nicht, da es Nacht war und sie ihre Geaner nicht sehen konnten.- Die Mondsckeiuler jener Gegend haben Zn den Bergen schwer zugängliche Schlupfwinkel, aus denen noch kein Spitzel lebend zuruckgekehrt ist. Von-Gewissens bissen ge-Plagt.-gestand ein iunaeS Mädchen,
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Namens Francis L. Adair in Boston, daß sie es gewesen war. welche die International Trust C?. und andere Banken durch gesa'Hcyrt Checks betro- j gen hatte, und daß Nora N. Carty. die ' auf den Verdacht der Thäterschaft hin . j. r. . " fll in Vail genommen war, uuuiy unschuldig ist. Francis war bei einem Zabnarzt für 53.50 per Woche angestellt. Sie ist sehr hübsch und sehnte sich nach schönen Kleidern, die sie sich von ihrem Lohn nicht anschaffen konnte. Deshalb fälschte sie Checks auf den Namen des Zahnarztes. Nora Carty. ein Dienstmädchen, wurde verhastet und der Bankkassirer glaubte auch, sie wiederzuerkennen. Sie wäre Zweifellos verurtheilt worden, wenn nicht die wirkliche Fälscherin freiwillig der Polizei ein Geständniß abgelegt hätte. Im Gefängniß zu Leesville, Vernon Parish. La., hat Frl. Marn Lacaae. die Tochter eines' angesehnen Bürgers dieses Parish. einen m - sy r - vn,-.-r. V-Kann jiatvz iv, '2 . ' wegen dieses Verbrechens seiner Prozessirung entgegensah, erschossen. Harrington hatte sich bereit erklärt. Frl. Lacage zu heirathen, und unter dem Vorwande. die Arrangements für die Hochzeit zu treffen, wurde sie zu dem Verhafteten gelassen. Kaum hatte sie aber seine Zelle betreten, als sie einen Revolver aus dem Busen zog und zu feuern begann. Eine Kugel durchbohrte Harringtons Brust und entseelt sank er zu Boden. Der Sheriff sperrte die Mörderin sofort in die Zelle des Erschossenen ein und, da ihre Verwandten erklärten, sie mit Gewalt befreien zu wollen, gab er die entschiedene Erklärung ab. daß er alle derartige Versuche mit bewaffneter Hand Zurückweisen wö?-.. 0c Httrttcw D ! e L u f t s ch i f s e r i n Ch:rln, die ta, Lii'fe einiger Jahre schon ungefähr 400 Luftreifen gemacht Hit, schwebte fiixjllu! in große? Lebensge fahr, und nur einen; glücklichen Zufalle konnte sie es danken, daß sie gerettet wurde. In BeauUeu an der Riviera stieg sie bei prachtvoll schönem Wetter auf. In den ooeren Luftschichten herrschte jedoch starker Wind, der den Ballon mit erschreckender Geschwindig keit dem Mitte!mecre"zutrieb. Frau Charln, die hierauf nicht gefaßt war, öffnete zu spät d...s Ventil. Die Luftschifferin erkannte d;e furchtbare Sl tuation. in der sie sich befand, doch der Gefahr war nicht zu entrinnen und sie blickte gefaßt dem Tode in's Auge. Der Ballon senkte sich herab, immer it fer und tiefer; der Korb, in dem Frau Charly saß. stand bereits auf derOber flache des Wassers und wurde von den Wellen fortgetrieben. Glücklicherweise hatten die Matrosen einer Vergnu gungsyacht den Unfall bemerkt. Rasch wurde ein Boot abzelauen und be mannt, und nun aalt es, noch rechtzeitia den Ballon zu erreichen, eh: die Luftschiffen von den Wellen ver miungen wuroe. lJjit Makro en ru derten mit dem Aufgebot ihrer Kräfte und ihr Rettungswerk gelang. El ner der Männer zog den Korb heran und man brachte die Luftschifferin in das Fahrzeug. Der Ballon sank gleich darauf herab, er trieb auf der Oberflache des Wassers dahin und schwand nach weniaen Minuten den Blicken der Matrosen. Aufdem Nordbahnhofe in Paris wurden mehrere großePackete mit Beschlag belegt, die 2500 AnsichtsPostkarten enthielten. Diese Postkarten wiesen die 10 Centimesmarke von französisch Guyana auf und trugen die Adresse des Fabrikanten aufgedruckt: Meulenhorst 86, Heerengrok ht. Am-sterdam-. Auf der Rückseite der Karten stand: Cayenne (Datum des Poststempels" mit Zeichnungen, die die Wohnung des Dreyfus. die Palissade und den Wächterposten darstellten. Auf anderen waren auch die Bilder desVerurtheilten. Zolas, Picquarts und Laboris aufgedruckt. All' diese Packete waren für Cayenne bestimmt. Der Absender, ein Buchhändler, hatte den Plan, diese Karten am Tage der Rückkihr Dreyfus' nach Europa zurücksenden zu lassen, da ste dann für Sammler einen besonderen Werth erlangt hätten. 500.000 Francsfandman in der Wohnung eines Bettlers, welcher dieser Tage in Saint-Gilles bei Brüssel gestorben ist. Den Alten kannte in der Stadt jedes Kind. Mit den schmutzigsten Lumpen und Lappen bekleidet, humpelte er durch die Straßen. Als er erkrankte, nahm sich die ArmenVerwaltung seiner an und bezahlte Arzt und Apotheke für ihn. Trotzdem aber gab es eine Anzahl von Leuten, welche behaupteten, daß der arme, unglückliche Bettler vermögend sei. Als er nun starb, durchsuchten die liebenVerwandten gierig die Wohnung des Bettlers, ohne jedoch Geld zu entdecken. Am Tage nach der Beerdigung jedoch fand ein Neffe des Verstorbenen im Ofenloch unter einem großen Aschenhaufen ein Documenf auf den Namen des Bettlers, welches die Hinterlegung von einer halben Million bei einer Bank von Brüssel bezeugte. Als Nachts vom Tanze kommende Paare frohgemuth vom Saale Zu? arünen Wiese" in Hainersdorf auf dem Heimwege begriffen waren, trat unweit der Riehme'schen Seifenfabrik in der Schandauer Str. plötzlich ein junger Mann hinter einem Baume hervor und bot sich der etwa 20 - jährigen Tochter des Blumenver-
r.i:..-s ou: : r-.t-ii. m..,.: I Antrag aus, worauf der -Unbekannte sein Messer zog und es tief in die Brust der König stieß. Die tödtlich Verletzte brach zusammen und verstarb nach ei ner halben Stunde im Krankenhause. Einem anderen Mädchen. NamenS Blldaus.'das von dem Thäter wahr scheinlich verkannt worden ist, wurde durch zwei Stiche eine schwere Ver letzung beigebracht. Der Mörder ent lam im Dunkel der Nacht. i.2 .'7k 5... isx.. . :
iciuyci nvnig in evttly ui cgici ven Preis verraim werden.- Dr. Kav'S Ne ter an. 'Da die König schon an der ! novator ist nnn bei fast allen Apothekern zu Seite eines Herrn qinq. schlua sie den'en. Pr
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. . . Die grosze . . . Feuchtigkeit der Luft im Frühlinge
M Rheumatismus a .;:!
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und Neuralgie.
Das beste Heilmittel dagkgkn ist
St. Jakobö Oel
' ' d iaagN ).r L A j!
An Iowa editor was compelled by a serious siege of dyspepsia to leave office work and seck rclief by travel. Rest and change belped him, " bat," he relates, " I could sind no real relief from the awful fits of indigestion, wbich still overtook rae at times, until one day a druggist, at Tacoma, in the Sute of Washington, recommeaded me to try (WAMS TaWes I did o, and in less than twenty-four hours could feel a marked change for the better, and frora that day to this I have used tham with coamendable results wbenever I have feit my old ailment begianing to get in its wok."
G t n x t i 5, f a st 100 v,. 5, alt. hat sich umgebracht, nicht aus Armuth, nicht aus Kranlheitsgründen, auch nicht eigentlich aus Lebensüberdrutz, sondern aus Furcht, überhaupt nicht sterben zu können; das Leben schien ihm, wie dem ewigen Juden, überhaupt kein Ende nehmen zu wollen. Er hieß Franois le Merl und wohnte zu Montrem bei Perigueux; um dem Räthsel seiner Langlebigkeit aus die Spur zu kommen, warf er fl unter die Räder eines Äuaes. ,, Die Keim-Tüeorie. Line wichtige Entdeckung. Dttch drueuernng des ChsteuSderde t ouc roBigciicn geyetlk. C8 wirb in diesen. Tagen viel über Pilze uciiiuujcii uno oocf ii nies rein Mllvlges v?r rede. Das Mikroskop enthüllte die That suche, daß viele Krankheiten durch einen tt sonderen Keim oder V:l, bervoraerufen wer den. Ein eingehenderes Studium und For icoungen zum Zmecre der Entdeckung emeL Mittels, welches diese Pilze aus dem System enlsemen uroe, yaoen vor Kurzem ergeben, daß eS nothwendig fei, das System zu erneuern und das Blut durch die Beseitigung der Pilze zu reinigen, um die Heilung dieser ....,(.,' r. rP. jviumyciicn zu crjicicn. U9 lieuie lim yer aus, da Dr. Kay's Renovator das vollkom menste Heilmittel für alle diese Krankheiten ist, daS bls letzt entdeckt wurde. ES erneuert das ganze System, reinigt das Blut, bereichert dasselbe, belebt daS System und verleiht dem ganzen Körper neues Leben und ver jüngte Kraft. Um die wunderbaren Ergeb nisse beim Gebrauche von Dr. Kay'S Reno vator in allen solchen Krankheiten vor Augen zu führen, aeben wir folgenden Auszug auS einem rufe von Frau E. A. AdamS, 6. und Martha Str., Omaha, Neb.: .In Beant, rsortung Ihrer Anfrage, welchen Erfolg ich mit Dr. Kay'S Renovator hatte, theile ich Ihnen mit, daß ich grobe Linderung fand, und nun gesund bin. In erster Linie hatte ich die Grippe und eS dauerte geraume Zeit, ehe dieselbe zu weichen schien; dann trat Ma laria ein und ich nahm hinreichend Chinin ew, um den Tod einer Person zu bewirken, verspürte aber keine Linderung, bis ich Dr. Kay'S Renovator gebrauchte. Ich litt an Unverdaulichkeit, starkem Kopfweh und hatt Eckwindelanfälle, und eS war als ob feurige ZZäoen und kleine Sterne vor meinen Augen gaukelten. ES freut mich, berichten zu kon nen, daö ich nach dem Gebrauche einer Schachtel Ihres Renovators arot.ezBesse rung wahrnahm und gesund wurde, ehe die zweue Schachtel zu Ende war, woraus diese mißlichen Uebel Dank Ibrem Renovator gänzlich ausblieben. Ich kann nicht umyin, oenlkioen ver leidenden cenyeit zu empfehlen.- Er ist das beste bestehende Hl Mittel, weil er alle Krankheiten heilt, bei wel chen sogar alle anderen Mittel vergeblich an gewandt wurden, wie: Unverdaulichkeit, Lever und Nieren-Krankheiten, iVerstopfung, Kopfschmerz, Magenbeschwerden, Geschwüre, 3uiiyiug, u)wuuj, vucocrgemiaaenyeu, Schwindel, Frauenkrankheiten, Drusenver enößeruna, Sodbrennen, unreines Blut, Schlaflosigkeit, Galligkeit, BerdauungSbe schwerden, Mattigkeit, Malaria, geistige Ab aestumpftheit, MsumatiSmuS, Neuralgia, Nervenschwäche, Schlagfluß, Beulen, Salz fluß, Skropheln ,e. Er hat eine rounderbare Wirrung aus den Magen, Leber und Eingeweide ; er steigert den Appetit, fördert die Verdauung und heilt alle Störungen dieser Theile. Er schmeckt angenehm, ist leicht zu nehmen, vollkommen sicher und nie dem Ma gen widerlich. Er ist in Form von Zeltchen, auS eoncentrirten Ertractea zusammengesetzt und enthält zwei big viermal mehr Dosen tttf flüfftfttt OTmnai mi(Ai tHt K.rrsT. 7" V'ä"1'"' t"1- I"" ie?i vorralylg aven, sende man den Betrag und schreibe an die svr. V. I. zra? 3Kiu uo. lenucoe u fice), 620s Odl. 16. Str., Omaha. Neb.,roor, rauf Ihnen derselbe prompt per Post und zwar portofrei zugeschickt rond. Diese Firma veröffentlicht ferner .vr. Kifs Hand Book of Valaable Becelpts and a Treatise on Düsases, welche Broschüre naH Einsen duna brer Adresse und Unaabe dieser RtU tung Ihnen gratis zugeschickt wird. Viele Leute schätzen deren Werth auf fünf ollarS.
Man versäume nicht, seine Adresse einzusen den, denn diese Broschüre ist unentbehrlich. Uk. n'l Nk?5?sttr ich cua vnlzyt c;3
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