Indiana Tribüne, Volume 22, Number 233, Indianapolis, Marion County, 12 May 1899 — Page 2
Fnvians Tribüne. Erschruu TägÜS Md SonntZF?
t tZglich Tribüne kofter durch den Xxlgf 3 ?tö per Woche, die eonntagrrtbüe'I Tt periJoche. SeidIs?eIkEt,n ZA 5?tl per ftiitat. Ver Vft ierhalb At ptzechi t ,rk,hlg V Aahr. Cffr! 18 LSd LUnbama Cit6u Indianapolis, Ind., 12. Mai 1899. sldatenlelden in Crook'ö Tagen. Die Rindfleisch- und sonstigen Sensationen bezüglich unserer SoldatenVerpflegung, welche in den letzten paar Mo.iaten so viel Staub aufwirbelten, haben gar manche Seitenstüöe in früheren Tagen gehabt, die noch nicht so sehr lange hinter uns liegen. Ja es kamen in mancher Beziehung- noch schlimmere Dinge vor, die um so weniger entschuldbar waren, als die betrefsenden militärischen Operationen ausschließlich innerhalb unseres Landes stattfanden. Jene Geschichten sind heute über allen Streit der Parteien erhaben. und es lohnt sich, das Eine oder Andere daraus in Erinnerung zu rufen. Während der Rocky-Mountain-Jn-diznertriege besonders hatten die betheiligten Vundessoldaten schrecklich durch schlechte Nahrungsmittel und sonstige Verpflegungs - Einrichtungen zu leiden, und es wird von Eingeweihten versichert, daß die so zahlreichen Desertionen, welche damals und zu anderen Zeiten vorkamen, viel mehr mit dem miserablen oder ungenügenden Essen zu thun gehabt hätten, als das allgemeine Publikum weiß! Im Felddienst war es natürlich noch schlimmer, als an den Departements-Posten, wo eine systematischere Controlle geübt werden konnte, und. verhältnißmößig gesprochen, immerhin eine promptere Abstellung der Beschwerden möglich war. Als General Crook seinen Ver-nichtunqskrieg-gegen die Apachen im Jahre 1872 führte, wurden 160 Mann auserlesener, durch physische Ausdauer und Schneidigkeit hervorragender Soldaten auS dem Osten nach dem SüdWesten gesandt, um das 23. Infanterieregiment zu vervollständigen, dessen Oberstlieutenant damals' Crook war. Was diese Abtheilung durchzumachen hatte, gehörte zu den abschreckendsten diesbezüglichen Erfahrungen. Ihr Befehlshaber wurde auch noch von einer, ihm eben erst angetrauten Gattin begleitet, und wohl selten hat ein junges Ehepaar eine so jammervolle .Hochzeitsreise" gemacht, wie dieses. Diese Leute hatten in größter Eile den Continent zu überqueren, und sie machten die Fahrt bis nach San Francisco in. sechs Tage, was damals eine ungewöhnliche Leistung war. Ihre Nationen bestanden auS einem Schnittchen gekochtes Schweinefleisch und 5 Stückchen Commiß-Zwieback (hart tack) pro Tag wtf Mann. Doch hätte man sich mit dieser eintönigen und mageren Diät noch beruhigt, wenn man nicht alsbald entdeckt hätte, daß das Commiß-Zwieback von weißen fetten Würmern wimmelte! Wie das möglich war, da die Rationen direct vom VundeöregierungS - Commissariat in New Fork kamen, dieses Geheimniß war keiner der Leute zu ergründen befugt. Es war aber damals, wie eö noch stets mehr oder weniger der Fall gewesen ist: Die Contrakte für die Lieferung unserer Armee-Vorr'äihe waren, wie alle unsere Regierungs-Contrakte. deren Vergebung herkömmlicherweise" zu den Partei - Belohnungen geHort, von politischem Einfluß leider untrennbar. Und dies zeigte sich nicht am Commiß-Zwieback allein. Jene Abtheilung wurde zunächst nach Angel's Island gebracht und von da auf das elende alte VlokadebrecherBoot .Newburn" gepackt, nicht viel anders als Vieh auf Trampdampfcrn, die über den Atlantischen Ocean sahnn; denn der Comfort und Raum waren in keiner Weise größer, und das Boot war unbeschreiblich schmutzig. .Newburn" fuhr zu jener Zeit im Regierungsdienst zwischen San Francis co und Port Jsabella" (an der Mündung des Coloradoflusses.) Auf der elftägiger Bootfahrt hatten die Leute einen furchtbaren Krieg gegen Ungeziefer bei Tag und Nacht zu führen, welcher sie beinahe ausschließlich in Anspruch nahm! Der erste beste Asfenkäsig wäre im Vergleich zu diesem Boot noch reinlich und gesund gewesen", wie sich einer der Leute später ausdrückte. . Während sie dem Schauplatz des Apache-Krieges näher kamen, wurden die Vorräthe der Leute, statt besser zu werden, noch immer schlechter und weniger! In den Barracken u Nort Auma gab es statt fünf rtux. noch zwei jener famosen Commiß-Zwiebacke im Tag! Bis dahin hatten die Soldaten noch Alles mit bewundernswürdiger Selbstüberwindung ertragen, aber in Fort Fumä brach dieselbe inVerzweiflung aus! Nacht für Nacht stahlen sich Leute in Parteien von Zwei bis Vier, mit e den, Ueberziehern und Allem, woö i rgendwieverkäuflich mi, aus den Barracken und vom Fuma-Vorge-birge hinab nach dem Flußi'.fer. Dort ist daZ Befahren des Colorado äußerst schwierig und gefahrvoll, und im Volk sagte man, daß seine gähnenden Wirbel niemals die Leichen von Ertrunkenen vieder herausgäben. Nur die verwegensten und erfahrensten indianischen Athleten wagten es dort, mit Hilfe von Baumstämmen den Strom zu überqueren. Aber die Entschlossenheit der Soldaten, unter allen Umständen eßiaiti Brot und Fleisch zu bekommen, schlug alle gruseligen Gefühle nieder, und auf sehr fragwürdigen Fahrzeujen strebten sie in finsterer Nacht dem anderen Ufer zu. In der That kam nur Einer dabei um. Aber noch ganz andere Dinge kamen vor! Gar Manche, welche Nachts ausbrachen, unternhmrn Raubzüge geen
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Seit fünfhundert Jahren und länger ist die ganze Welt" nach Karlsbad gegangen, um sich kuriren zu lassen. Störungen deö MagenS, der Leber, der Eingeweide, der Nieren und der Blase, Gicht, Rheumatismus, Zuckerrühr, Fettleibigkeit für alle diese Uebel ist von den Aerzten die Kur in Karlsbad verordnet worden. Genau dasselbe Heilmittel, welches in Karlsbad Wunder verrichtet, kannst Du aber bequem im eigenen Hause haben, nämlich daS Karlsbader Sprudelfalz, welches verdichtetes und an Ort und Stelle in Pulverform gebrachtes Sprudelwasser ist. Du bedarfst seiner bei Ver stopfung, bei Verdauungsbeschwerden, bei Biliosität gerade so, wie bei anderen und schwereren Leiden und Krankheiten. Alle Apotheken führen eS. ' Achte aber darauf, nur den echten, importirten Arti kel zu erhalten; er ist kenntlich an dem NamenSzug der EiSner k Mendel o n C o.,' Alleinige Agenten, New Dorf", owie an dem Wappen der Stadt Karlslad, auf jeder Flasche. ' mexikanische Wirthschaften u. f. w. und beluden nicht nur den äußeren Menschen mit Speisen sondern auch den innern mit schnöden Schnaps, worauf es bei ihrer Rückkehr greuliche Auftritte gab! In einigen Fällen wurden sehr schwere Strafen ' verhängt, aber General Crook zog. in Erkenntniß der Verhältnisse, die desperaten armen Schlucker meist aus der Klemme. Vier der Leute aber, welche zu den vielversprechendsten gehört hatten, wurden zu regelrechten" Raubgesellen, schlugen sich endlich mitten in das verrufenste Apachen-Land hinein und sind, trotz dem die Cavallerie ihnen nachsetzte, für immer verschollen. - Jahreszeit und Trunksucht. Die Frage, in welchem Maße die Trunksucht von dem Einflüsse meteorologischer Factoren abhängig sei, hat bereits verschiedene Forscher zu eingehenden Erhebungen veranlaßt. Zu Beginn dieses Jahrhunderts stellte ein deutsche? Gelehrter die interessante Thatsache fest, daß in kalten Ländern mehr getrunken wird als in warmen. Vom Aequator bis zum Pol sieht man die Trunksucht mit dem Grade der Feuchtigkeit zunehmen. Dem entsprechend sollte man meinen, daß der Alkoholismus in der kälteren JahreSzeit mehr Opfer fordert als in der wärmeren. Wie Geheimrath Dr. Baer. der Oberarzt am Strafgefängniß zu Plotzensee. in einem hochinteressanten und lehrreichen Vortrage Jahreszeit und Trunksucht" vor den Mitgliedern der Deutschen Gesellschast sür öffentliche Gesundheits-pflege-in Berlin ausführte, besteht diese Ansicht keineswegs zu Recht. ES ist vielmehr erwiesen, daß die größte Anzahl von Erkrankungen an Alkoholismus in die warmen Sommermonate fällt. Damit im Einklang steht die bekannte Thatsache, daß gerade in heißen Himmelsstrichen der übermäßige Genuß geistiger Getränke weitaus nachtheiliger und zerrüttender wirkt als z. V. in unseren Breitengraden; knüpft doch d'.e körperliche und geistige Entartung so mancher Jnsulanerstämme erwiesenermaßen an die Einführung des Alkohols an. Verschiedene Forscher in Stockholm, Petersburg. München, Paris haben nun des Genaueren festgestellt, daß die meisten Fälle von Erkrankungen an Alkoholismus und Delirium Tremens (Säuferwahnsinn) auf die Monate Juli und August, also die heißesten Monate des Jahres, entfallen, während Februar-März ein Minimum aufzuweisen . pflegen. Geheimrath Baers. statistisches Material ist den Wochenberichten von acht großen Berliner Krankenhäusern entnommen und umfaßt einen Zeitraum von zwanzig Jahren (1879 1893). Während dieser Zeit fanden 15.997 Fälle von AlkoHolismus Aufnahme in das KrankenHaus. Die Ergebnisse anderer Forscher fanden sich auch hier bestätigt. Die größte Zahl der Aufnahmen fiel stets in daS Quartal Juli-September, also in die Zeit größter Hitze, während die unterste Grenze in den Monaten Februar-März erreicht wurde. . Wie hat man sich diese eigenthümliche Erscheinung zu erklaren? Man I hat sozial-Lkonomische Gründe heran- ' . . - V . wc w gezogen uno angenommen, vv ver leichtere Arberttverdienst der Sommermonate gerade die niederen Volksklassen zu größeren Geldausgaben, veranlasse. Wieweit das zutrisst, läß5 sich schwer entscheiden. Vielleicht sind die Verkehrsverhältnisse zur warmen Iahreözeit. bequemere uno daher die Gelegenheit für sich oder mit anderen zusammen zu zechen, eine günstigere. Gleichviel aber, ob der Consum an Alkohol im Sommer oder im Winter großer ist, daS Eine steht fest: Die gesundheitöschädliche Wirkung, spirituöser Getränke fällt in der warmen Iahreözeit viel mehr in'ö Gewicht als in der kalten. Unfer Gehirn, überhaupt unser ganzer Organismus ist zur Sommerzeit weniger tolerant gegen Alkohol als während der Wintermonate. Es ist gewiß kein zufälliges Zusammentrefen, daß Geisteskrankheiten zu Beginn der .schönen" Jahreözeit, zumal im Frübling, stärker austreten, und daß Selbstmorde im Sommer häufiger beobachtet werden als im Winter. Ein gewisser Zusammenhang dieser beiden recht bemerkenswerthen Erscheinungen mit der Zunähme der Alkoholerkrankungen in der wärmeren Jahreszeit wird: nicht in ! Abrede aestellt werden könnrn. Auch
diese Thatsache, daß im Sommer mehr Gewaltthätigkeiten, mehr Verbrechen begangen werden, dürfte wenigstens zum Theil mit der schädlichen Wirkung des Alkohols im Sommer zu erklären sein. Will man der Trunksucht einen wirksamen Damm entgegensetzen, so muß man, nach Baers Ansicht, danach streben, gerade sür den Sommer ein trinkbares und angenehmes Ersatzmittel für den Alkohol zu schassen. Als solches empfiehlt Geheimrath Baer besonders den kalten Thee, der bei Zusah von etwas Citronensaft oder Essig nicht nur durstlöschend, sondern auch belebend wirkt. Die Seeschlange.
' Sie ist endlicb da! 2)1 große Seeschlänge dieses Jahres, scheinbar ausgebrütet von bei übermäßigen Hitze des letzten australischen Sommers, wenigstens wurde die Nachricht von der letzten australischen Post gebracht. Man brauchte sich nun mit einer solchen Nachricht selbst im Scherz nicht mehr zu beschäftigen, wenn sie sich nicht diesmal in einem wesentlichen Punkte von früheren Meldungen, wie sie um die Sommerszeit alljährlich aufzutreten pflegen, unterschiede. Die neueste Seeschlänge ist nämlich wirklich gefangen worden, allerdings nicht lebend und auch nicht vollständig, denn dazu war das Thier natürlich zu groß, aber man hat doch so wichtige Körpertheile des Ungeheuers erbeutet, daß. falls die Nachricht wahr wäre, die Wissenschaft an eine anatomische Feststellung des märchenhaften Thieres denken könnte. Der Bericht auS Australien besagt etwa Folgendes: Der Handelsdampfer Emu-, der von Sydney auö die Insein des pacifischen Oceans bereist, lief auf seiner letzten Fahrt die SuwaroffInseln cn, die nordöstlich der SamoaInseln gelegen sind. Die Eingeborenen erzählten der Besatzung, daß ein riesiger Teufelsfisch" an den Strand gespült worden sei, und erboten sich, die Schiffer an den Platz zu führen. Man fuhr nun längs der Küste auf die bezeichnete Stelle zu und bald verrieth ein schrecklicher Gestank die Nähe des fragliehen Gegenstandes. Nach mancherlei Landungsschwierigkeiten und Gefahren wegen der mit Fäulnißkeimen verpesteten Luft gelang es den australischen Matrosen, bis an das ungeheuere Thier heranzukommen; sie brachten, so viel sie konnten, davon in Sicherheit und hatten somit die erste Seeschlange an Bord, die jemals nach Australien oder sonst irgend wohin gebracht worden ist". Der Eapitän fügte noch hinzu, daß die Haut des Thieres von bräunlicher Farbe und mit Haaren bedeckt geWesen wäre, der Kopf hätte dem eines Pferdes (Hm!) geähnelt. Die Länge wurde auf 60 Fuß. das Gewicht ms 70 Tonnen geschätzt. Die besondere Untersuchung der an Bord gebrachten Theile der Seeschlange ergab, daß der Schädel, einige Rippen und Theile des Rückgrates erbeutet worden waren. Der Schädel maß vom Nacken bis zur Nasenspitze 3 Fuß, die Rippen hatten 2 Fuß Länge und das Rückgrat einen Durchmesser von 4 Zoll. An dem Unterkiefer faßen zwei große Hauer und die Eingeborenen berichteten, daß das Ungeheuer, als es an den Strand gewarfen wurde, robbenartige Flossen besessen hätte. Auf die Frage, warum denn nicht mehr von dem Thiere mitgenommen worden wäre, antwortete der Eapitän, daß ein längerer Aufenthalt in der Nähe der riesigen Wasserleiche das Leben der mit der Sammlung beschäftigten Leute geradezu gefährdet haben würde. Die Entdeckung hat in wissenschaftlichen Kreisen und bei dem großen Publikum in Sydney so großes Interesse hervorgerufen, daß der Eapitän des Emu" dazu bestimmt wurde, auf seiner nächsten Reise die Suwaroff - Inseln wieder anzulaufen und die übrigen Reste der Seeschlänge aufzunehmen. Welche Thatsachen dieser merkwürdigen und zum größten Theile sicher schwindelhasten Nachricht ju Grunde liegen mögen, läßt sich na türlich nicht sagen. Es mag wohl ein ungewöhnlich großes Meereöthier wirklich dort gestrandet sein, . und daS australische Schiff mag sich wohl veranlaßt gesehen haben, sich für diesen Fang zu interessiren. Daß man aber in wissenschaftlichen Kreisen Sydney's, wo es recht bedeutende Naturforscher gibt, noch dem Glauben an die große Seefchlange ergeben ist, ist durchaus nicht anzunehmen. Wenn der Eapitän des Emu" den Schädel des Thieres thatsächlich mitgebracht hätte, so würde er wahrscheinllch von einem Zoologen seines Helmathhafcns genau oder we nigstens annähernd erfahren haben, um was für ein Thier es sich handelte. Es kann ja nicht oft genug betont werden, daß es in der That Seeschlangen gibt. me aber nur eine verbaltn?kmakia ae ringe Körpergröße besitzen. Die Fabel von der großen Seeschlange entsteht meist durch Sinnestäuschungen indem daö gleichzeitige Auftauchen mehrerer ceerestyiere den Eindruck erneö emzi gen gewaltigen Thieres veranlaßt, oder auch durch Verwechselungen mit wirklich sehr großen Meeresthieren ganz anderer Art. , . Der Srmack". Der Eisbrecher Ermack-, welcher bekanntlich ein Schiff ganz neuer Art darstellt, hat vor Kurzem m ganz bemerkenöwerther Weise eine Probe sei. ner Leistungsfähigkeit durch die Einfahrt in den Kronstädter Hafen abgelegt. Der Raumgehalt des Schiffes beträgt 14,783 Tonnen, von denen nicht weniger als 3900 Tonnen für Kohlen bestimmt sind. Die Länge des Schiffes beträgt 91.6 Meter, seine Breite 21,3 Meter, seine Raumtiefe 12,78 Meter. Das Sckiff vermag außerordentlich starke Eiömassen au durchbrechen und hat deshalb für die Offenhaltung der russischen Kriegshäfen an der Ostsee einen ganz hervorragenden Werth. Vermöge desselben wird es möglich sein, auch in strengster Winterzeit den neuen KriegShafen von Libau, welcher der deutschen Seeküste am nächsten benach&rUiL J&M off in Jbüün. L)aS j
Schiff ist in 48 wasserdichte Abheilungen eingetheilt, von denen 14 auf den doppelten Boden entfallen. Bemerkenswerth sind die Pumpeinrichtungen des Schiffes; es befindet sich in der Mitte desselben eine wasserdichte Pumpenkammer, in welcher die meisten
Schiffspumpen untergebracht stnd. Unter diesen befindet sich eine Pumpe, welche 1 Tonnen Wasser in der Minute liefern kann und es gestattet, das Schiff durch Einnehmen oderAuspumpen von Wasser tiefer oder weniger tief schwimmen zu lassen, so' daß es möglich ist, durch diese Vorrichtung das Schiff von dem Eise zu befreien. Seine Fortbewegung erhalt daö Schiff durch 4 Schrauben, von denen 3 am Hintertheil angebracht sind, wahrend sich eme vorn, aber zurückgezogen hinter dem weit, überhängenden Vordersteven in der Kielrichtung befindet. Jede der Schrauben hat vier Flügel. Der überhängende Bug des Schiffes ist zum Brechen des Eises bestimmt. Die unter ihm befindliche vordere Schraube foll dazu dienen, durch ihre Bewegung weniger das Schiff vorwärts zu bringen, als die abgebrochenen Eistheile in Bewegung nach hinten zu versetzen; dadurch wird eine Wasserströmung unter dem vor dem Schiffsbug befindlichen Eise erzeugt, welche es bewirkt, daß der Schiffsbug, der sich auf das Eis hinaufschiebt, dieses leichter zerdrückt, weil dem Eise die Unterstützung durch das Wasser entzogen ist. Auch wird durch die Schraube verhindert, daß die zerbrochenen Eisschollen sich am Bug des Schiffes aufthürmen und dadurch sein Vorwärtskommen hindern. Die Flügel dieser vorderen Schrauben sind von ganz außergewöhnlicher Stärke und aus Nickelstahl hergestellt, so daß - sie selbst bei stärkstem Gange der Maschine und dem Auftrefsen auf dickes oder hartes Eis gegen Abbrechen gesichert sind. Die höchste dem Schiff zu derleihende Fahrgeschwindigkeit beträgt 16 Knoten. Das Schiff steuert sich ganz ausgezeichnet, felbst wenn es im Eise arbeitet, was als ein großer Vorzug bezeichnet werden muß. Die Vorwände sind überall derart gerundet bezwüber und unter Wasser eingezogen, daß sich nirgends das Eis festsetzen und einen Druck auf das Schiff ausüben kann. Der Tiefgang des Schisses kann zwi schen 5,7 und 7,5 Meter gehalten wer den, je nach der MengeWasser, die man an Bord nimmt. Dadurch ist es dem Eisbrecher möglich, in Petersburg einzulaufen, andererseits aber im Karischen Meere verwendet zu werden, dqsen Offenhaltung bekanntlich für die nordsibirische Schifffahrt, auf deren Entwickelung in Rußland großer Werth gelegt wird, von Nutzen ist. Ue ber die Leistungen des Ermack" sind folgende kurze thatsächliche Mittheilungen vonJnteresse: Er hat jüngst in der offenen See Eisschollen von 1 Meter Dicke angetroffen und sie mit einer Geschwindigkeit von neun Knoten in der Stunde ohne die allergeringste Schwierigkeit durchschnitten; sodann hater auf der Rhede von Kronstadt das dort inmitten des Eises vor An ker Negende Geschwader in mehrfachen Evolutionen umfahren und dabei das 60 90 Eentimeter starke Eis ohne iede Anstrenauna durchschnitten. Die von ihm dabei aufgebrochene Fahrrin ne war 284 Meter breit, der Kreisbogen,- welchen der Ermack" im Eise zu durchlaufen vermochte, hatte 18 Meter Durchmesser. Späterhin hat der Ermack- in Reval 9 dort eingetroffene Schiffe losgeeist und in die offene See begleitet, sowie die Bahn für außerhalb des Eises wartende Handelsschiffe frei aemacht. Vom Inland?. A u f 75 E e n t s stellen sich die durchschnittlichen Kosten für die Abgabe jeder Stimme bei den Wahlen in N.w York. In dem kleinen Town 5tingsley. Plymouth Eounty. Ja., stürzte Frau 2. 53. Elliott kopfüber in einen Brunnen und blieb mit dem ilopk im Schlamm stecken, der sie erstickte, ehe Hülfe geleistet werden uintc. JnihrerHütteinG reene Eo:nty, Tenn., , derbrannten zwei Fragen, Mary und Ada Hardin. Man vermuthet, daß ein Verbrechen vor liegt. Falls die Mörder entdeckt wer den sollten, wird Volksjustiz an ihnen grubt werden. ....... AusNothwehrhatinSheronMass., die 49 Jahre alte Frau Mary E. Roß ihren 50jährigen Gatten erschossen, mit dem sie erst ein Jahr verheirathet war. Roß hatte emen bo sen Rausch und versuchte seine Frau zu erwürgen. Frau Roß wurde verhastet. Die Gattin des Farmers Joseph Buckner in Portchester, N. Y., legte sich während der Nacht auf den Säugling und als sie am nächsten Morgen das' Kind in den Arm nahm, merkte sie zu ihrem Schrecken, daß dasselbe erstickt war. Es ist das einzige Kind des Ehepaares und die Mutter ist außer sich über das Unglück. In . Folge einer Fehde lockte William Osborne die Brüder Arthur und Reason Kitts in Union Eounty, Tenn., in's Gebirge und erschoß sie auv dem Hinterhalt. Der Mörder ist. in daS Eumberland - Gebirge geflohen, aber wird von den Beamten - verfolgt. Die Ausregung in d?r Gegend ist groß. . Aus?lnlaßderJnangriffnähme der Arbeiten an dem Hafen von San Pedro, Eal., wurde dort ein Barbecue veranstaltet, bei dem mindestens 25.000 Menschen gespeist wurden. 15.000 Pfund Rindfleisch, 1250 Pfd. Bohnen. 25.000 BunS-. 5 Tonnen Muscheln und 500 Pfd. Kaffee wurden bei dieser Gelegenheit consumirt. Bei eine r Theater-Vor-stellung von Dilettanten in Belleville, N, I., wurde Samuel Hughes schwer verletzt. Martin Jordan, welcher auf Hughes einen Schuß abzufeuern hatte, hielt die Pistole so nahe vor Hughes Gesicht, daß. es stark verbrannt wurde. ES, wird befürchtet, daß die Sehkraft des linken Auaeö verloren aeben wird.
Ein tlelnes Kind wurdet bei Kingman, Kas., 400 Fuß weit durch die Lust geschleudert, und fiel dann unverletzt zur Erde nieder. Während eines Wirbelsturmes wurde da Wohnhaus von John Wilson vollstän-
dia zerstört, und der Wind führte aus seinen sturmbeschwingten Flügeln das einjährige Kind Wilsons fort. Später wurde es in einem nahegelegenen Felde unversehrt ausgefunden. JnBrockport, Pa., wurde eine Frau Names Habiland, Haushälterin bei dem 64 Jahre alten F. Walker in Brockwayville, Pa., als Leiche gefunden und neben ihr in bewußtlosem Zustande Walker selbst, der Laudanum genommen hatte. Allem Anschein nach hat Walker infolge von Mißhelligkeite die Frau erschossen und wollte dann seinem Leben ein Ende machen, was ihm aber nicht gelang. Der zehniahrrge Eimer Grandmaitre kam auf der Farm seines Vaters im Town Flamdeau m Ehippewa Falls. Wis., zu einem gräßlichen Tode. Er führte ein Pferd zur Tränke und hatte die Zügel um sein Handgelenk gewickelt, als das Pferd durchbrannte und den Knaben nachfchleiftc. Bei jedem Satz schlug das Thier mit den Hufen gegen den Kopf des Knaben. Die Leiche war furchtbar zugerichtet. Eine große Scheune auf der Farm von Squire Donham in dem nahe Terre Haute. Ind., gelegenen Riley wurde vom Blitze getroffen und total eingeäschert, wobei auch zwei werthvolle Pferde umkamen und eine große Masse Getreide, wie AckerbauGerätschaften und Pferdegeschirr gleichfalls ein Raub der Flammen wurden. Dem bedeutenden Schaden sieht nur eine verhältnißmäßig geringe Versicherung gegenüber. Auf Hunderttausende von Dollars beläust sich der im Staate Süd - Dakota von Prairiebränden angerichtete Schaden. In Sanborn Eounty haben mehrere Dutzend von Farmern alles verloren und aus Jerauld Eounty lauten die Berichte ähnlich. Im Norden von Brule und im Süden von Busfalo Eounty wurden nahezu' drei Eounties vom Feuer überlaufen und etwa 3000 Stück Vieh kamen um. Zwei Männer haben den Tod gefunden. In der Nähe von Eastle Wood verbrannte Frau Erickson. während sie versuchte, ihre Pferde zu retten. DreiPersonenwurdenin Mauch, Ehunk, Pa., durch das Bersten einer alten Kanone, welche sie schwer mit Pulver und Stemen geladen hatten. um einenSalut abzufeuern, schwer verletzt. Einer der Verwundeten, ein unbekannter Knabe, ist schwer ver brannt und am Körper verletzt; ferner riß der Schuß einem jungen Manne, Namens Gee, den Arm ab, und Jerry Eonway verlor drei Finger. McGee bekundete bemerkenswerthe Festigkeit. Er hob seinen abgerissenen Arm auf und trug ihn nach dem EisenbahnHospitaiwaggon, wo er sich verbinden ließ. ' Of Vom Auslande. Die I e n a i s ch e Z e i t u n g-, Verlag A. Neuenhahn's Erben, beging dieser Tage die Feier des 225jährigen Bestehens und das 50jährigeJubiläum des Besitzes einer eigenen Druckerei. Seit der Gründung wird die Zeitung ununterbrochen von der Familie Neuenhahn herausaeaeben. Jn Lengwethen (Ostpreußen) hat der 83jährige erste Lehrer Gottfried Kerner in vollständig geistiaer und körperlicher irische sein 65iäbriaes Amtsjubiläüm unter lebhafter Betheiligung der Ortsbewohner, und eyorden gefeiert. In ferner jetzigen Stellung befindet er sich seit dem Jahre 185Ü. JnAngeröistder80jähriae Alexandre L)6rault. der in der ganzen Stadt wegen seines Geizes und lelner Hartherzigkeit bekannt war, gestorben. Um so mehr war man daher über die Kunde erstaunt, daß Hörault lern gejammteö Vermögen von mehr als 2 Millionen Francs zu wohlthätigen Stiftungen ausaeseU bat. JnEourbevoiebeiParis erhängte sich der 98jährige Rentner Jacques Grumbach an dem Fensterkreuze seines Schlafzimmers, ohne eine cyrlsllicye Erklärung für diesen Akt der Verzweiflung zu binterlassen. Man weiß nur, daß er verschiedentlich geäußert hat: Ich will nicht das hundertste Lebensjahr erreichen, eher tödte ich inich." Ein seltsame Monomanie! Auf d e.r d e m D o r t m u nder Steinkohlenbergwerk Louise Tiefbau gehörenden Zeche Bruchstraße" bei Langendreer kamen bei den Reparaturarbeiten der Steiger Bäckersträter und der Sohn des Grubenverwallers der Zeche Herrn Pape unter herabfallendes Gestein und wurden nach vieler Mühe als Leichen au Taae aesördert. ' Nach, der neue st e n Bevölkerungsstatistik zählt die Schweiz eine ganz ansehnliche Reihe alter Personen. Eine Person ist 104 Jahre alt. 8 sind 99 Jahre alt, 6 98 Jahre, 7 97 Jahre. 14 9 Jahre. 19 95 Jahre 21 94 Jahre, 29 93 Jahre, 55 92 I. 81 91 Jahre, 111 90 Jahre und 153 89 Jahre alt. Im Ganzen zählen 11.909 Personen ein Alter von mehr als 70 Jahren. Durch einen großen Brand ist Jöhstadt in Sachsen heimgesucht worden. Dasselbe brach in der Nähe deö Bahnhofes in einer Scheune aus und griff derartig schnell um sich, daß demselben in kurzer Zeit 6 Mohnhäuser mit Nebengebäuden zum Opfer gefallen sind. Dieselben gehörten ' dem Cigarrenfabrikanten Gustav Haustein, dem Tischler Emil Schluttig, dem Bäcker bez. Oekonom Gebrüder Weinhold, dem Straßenarbeiter Günther, dem Klempner Emil Weinhold und dem Tischler Loos. Durch das Feuer sind 9 Familien obdachlos geworden. -SeitdreiWockenwttrk, in Absdorf bei Krems der 55jährige aueroyann Schuster, welcher nitt
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Frühlings-Medizin Unordnungen des 'JS&tXltß&f ' per Leöer und des Magens welche man um fcf(e Jahreszeit gebraucht (st Dr. Jognst König's gambnrger Trossen.
A middle-aged lady riding neu Sn&rpsbarg, Ky., relattts that j it was while reading th local paper one day that she firtt saw an advertisenient of Spanns Tabnalesl i and "that adTertisement, the sayt, in speaking of it, "ha Indeed brought rolief to ma. For two years I had been a constant lufferer : fron dyipepsia and feit that my case was beyond hope.. After tryicg many remedies without success I had succumbed to the last ing diseasc Ripans Tabules tared me, and only those who have been prey to painful digestive disorder and hare been denied tha laxunes whica the tabla ma aflord can appreciata the valne of eren one Ripans Tabule."
tintt Frau und einem Sohne eine Wirthschaft führte, vermißt. Auf Anregung des Bürgermeisters Harrer wurde dessen 23jähriger Sohn Franz verhaftet und nach Kirchberg eingeliefert. Nachts gestand derselbe, den Vater im Weinkeller erschlagen und die Leiche auf einem Wagen, mit Rüben bedeckt, nach Hause gefahren und im Stalle vergraben zu haben. Am folgenden Morgen dorthin geführt, zog der Sohn die Leiche aus einer Grube im Stalle hervor. . . - Der im Februar d. I. in Dresden verstorbene Wirkliche Gehein : Rath Dr. Hugo Müller, von 1850 bis 1865 Bezirksdirector des fünften wei marischen Verwaltungsbezirks, hat sein in diesem Bezirk gelegenes Rittergut Wöhlsdorf und den Haupttheil seines nicht unbeträchtlichen Baarvermögenö der großherzoglichen Staatsregierung von Weimar zu einer Hugo Müller--Stiftung überwiesen, aus deren Ertrag bedürftigen Personen des Bezirks, die das 60. Lebensjahr zurückgelegt haben, ein sorgenfreier Lebensabend verschafft werden soll. . JnOtocacwurdeein eleganter Herr verhaftet, der mehrere Sprachen sprach, sich Professor Lazo Gyurgewski nannte und als Millionär aus Neusatz ausgab. In Wahrheit ist der Professor, der sich auch Macedanski nannte, das lang gesuchte Mitglied einer achtköpfigen Gaunerbande und hat eine Reihe von Einbrüchen. Betrügereien,. Diebstählen und ähnlichen Berbrechen auf dem Gewissen. Es sind am ersten Tage nach derBerhaftung bereits vierzig Depeschen eingelaufen, welche die Verhaftung des gefährlichen Verbrechers verlangten. JneinemPariserCaf, Rue Notre Dame de Lorette, hat ein Mann seinem Leben ein gewaltsames Ende gemacht, indem er sich mit einem stumpfen Messe: das Herz durchbohrte. Bevor er jedoch sein Vorhaben ausführte, hatte er noch so viel Kaltblütigkeit und grauenhaften Humor, um folgenden Zettel niederzuschreiben: !ch bin mittellos und von meiner Familie verlassen: ich will sterben. Entschuld! gen Sie mich. Herr Polizeicommissär, und Sie, Herr Wirth, wenn ich Ihnen hierdurch Swrung verursache; ich mochte Mir den Mond in der Nahe an sehen und scheide ganz lustig von dieser Welt." Trotz der schlechten Waffe, deren sich der Mann bediente, waren die Bemühungen eines herbeigeholten Arz tes vergeblich; der Unglückliche starb kurz nach vollbrachter That. . -1 &nt nr veaung von hohem archäologischem Werth haben die Amerikaner bei ihren Ausgrabungen auf den Stätten des alten Korinth zu verzeichnen. Das zu Tage geförderte Bauwerk hat sich als die Einfas. sung derselben antiken Quelle erwiesen, von der Pausanias anläßlich seinesBesuches eine genaue Beschreibung hinterließ. WaS sich aber als das sonderbarste herausstellt, ist der Umstand, ba dies Bassin sich och mit klarem.' fließendem Wasser gefüllt vorfand, ein Beweis dafür, daß es:in diesen langen Zeitläufen niemals aufhörte, zu functioniren. Durch ihre Erfolge angespornt,' machten die Amerikaner sich an die Freilegung der dies Becken speisenden Wasserkunst und, wie man aus Korinth berichtet, haben sie dieselbe jetzt mit ihren sämmtlichen Röhren und Wasserhähnen in völlig gut erhaltenem Zustande, aufgefunden, genau so wie vor 2000 Jahren die Korinther ' sich ihrer bedienten. . v . ; ..'-" - i
beste
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