Indiana Tribüne, Volume 22, Number 232, Indianapolis, Marion County, 11 May 1899 — Page 1

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Editorielles. Die Gesetzgebung von TezaS ist mit der Beschlußfassung über ein strenges Anti-Truftgefetz beschäftigt. Nach dessen Annahme und erfolgter Vertagung der LegiSlatur beabsichtigt der Gouvernör deS Staates die der anderen Staaten, sowie die General Anwälte derselben zu einer Conferenz einzuladen, in welcher über eine gemeinsame, gleichlautende Gesetzgebung gegen die Trust berathen werden soll. Bekanntlich hat der General. Bundeanmalt den Kampf gegen die Trusts für Sache der einzelnen Staaten erklärt. und so soll jetzt die Sache vorangehen. Immer zu ! Schaden kann eS nichts, nützen wird eS aber auch nichts. Und doch, wenn man die Einsicht gewinnt, daß der Trust eine Hydra ist, der ür jeden abgeschlagenen Kops 'zwei neue wachsen, so kann daS vielleicht doch nützlich sein. Der HerkuleS, der diese Hydra einmal erlchlagen wird, ist noch nicht ausgewachsen.. Wichtige Kunde ist aus Virginien gekommen. Die Soldaten aus den Philippinen find nämlich solchen Strapazen ausgesetzt, daß der Präsident sich veranlaßt sah, zu seiner Erholung nach Hot Spring?. Va , zu gehen. Und da st Großartiges vorgekommen. Der Präsident machte nämlich einen Spaziergang; da begegnete ihm ein Zunge, der blieb gerade vor ihm stehen und ohne zu wissen, wen er vor sich hatte, agte er: "Say Mister, können Sie mir nicht die Zeit angeben ?" Der Präsident zog seine Uhr und gütig und huldvoll erwiderte er: Gerade vier Uhr my boy." Wir freuen unS, daß diese wichtige Nachricht per Draht übermittelt wurde, geht doch daraus hervor, daß man sein Leben nicht unbedingt riSkirt, wenn man den Präsident nach der Zeit fragt, wenigstens nicht, wenn man ein Junge ist und wenn der Zeiger gerade auf vier weift und die Sache in Hot SpringS, Va., passirt. Sonst kann man freilich nicht wissen, was in solchen Fällen geschieht. Man wird eS dem Präsidenten immerhin hoch anrechnen müssen, daß er, wenigstens unter gewissen Umftänden gnädigst geruht, eine civile Antwort zu geben. Der Knabe, dem daS große Wunder passirt ist, wird sich demnächst in einem Dime Museum für Geld sehen lassen. Denn eS ist keine Kleinigkeit, den Prä fidenten nach der Zeit gefragt und eine Antwort erhalten zu haben. Nur ist uS unbegreiflich, daß der Knabe nicht an ba vrästdentlichen Glorienschein sofort merkte, wen er vor sich hatte. Oder wollte der Berichterstatter merken lassen, mit welcher Einfachheit der Präsident auftritt, so daß ihn nicht einmal ein Knabe erkennt 7 Wie dem auch sei, eS scheint unS, daß eS Berichterstatter giebt,welche complete arren find und daß ein ekelhafter ByzantiSmuS auch in Amerika möglich ist. Vor deAl.Sschusse des BundeSsenatS, welcher fich mit der Untersuchung der NahrungSmittelfälschung beschäftigt, machte vorgestern Prof. A. S. Mitchell, Chemiker der Wisconsin Dalry und .geed Commission" AuSsagen. Er sagte, greezine".

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tone" seien Dinge, welche daS Publikum zwar nicht kenne, die eS aber fortwährend in seinen Magen aufnehme. Die Anwendung antiseptischer Stoffe als Präservativmittel, sagte der Pro fessor, sei beunruhigend groß. Sie werden zur Färbung der NahrungS Mittel und bei Milchereiprodukten auch zur Verhinderung der Mikroben-Snt-Wicklung gebraucht. Außerdem werden sie in gehacktem Fleisch, bei auSgenommenen Austern, bei Fischen. Wild pret, Schinken, vielleicht auch bei ge pökelte Fleisch angewandt. Der Professor behauptete, daß fast jeder Fleischer in Illinois präservirende Flüssigkeiten zur Aufbewahrung von Abfällen benutze, welche zu Hamburger Steaks verarbeitet werden. Freezine", das bei Milch und Butter angewandt werde, sei nichts, anderes als reines gormaldehyde, das eine sehr schädliche Wirkung aus den Magen habe. WaS die Fleischer benutzen sei schwefelsaure Soda, die präservirend wirkt, aber die Verdaulichkeit schädige. Dr. Wiley sagte, eS sei dieS derselbe Stoff, der in Anatomieen zur Erhalt ung der Seichname und auch häusig zur DeSinsizirung der Häuser benutzt werde, in denen sich Blatternkranke befanden. Die Jdeenverbindung ist nicht sehr angenehm, aber daS macht den Stoff nicht schlimmer. Er scheint nun einmal so zu sein, daß heutzutage alles einbalsamirt" wird-: Fleisch, Butter, Milch, Austern u. s. w. Die Zeiten, in denen bloß menschliche Leichen einbalsamirt werden, find längst vorbei. Wir werden heutzutage bei lebendigem Leibe einbalsamirt", d. h. innerlich, von innen heraus, denn wir verschlucken daS Zeug. Wir haben eS in der Chemie herzlich weit gebracht und wir können niemals behaupten, daß nicht ein Unterschied ist zwischen dem, vaS wir essen und dem vaS wir zu essen vermeinen. Man glaubt Butter zu essen und ißt in Wirklichkeit Talg; man glaubt Fruchtgelee zu essen und ißt gefärbte und versüßte Glucose. SS sollen sogar künstliche Eier gemacht werden,' die man backen und kochen kann, wie natürliche, nur die Henne, welche diese Eier ausbrüten kann, ist noch nicht erfunden. Indeß, Scherz bei Seite, gesetzliches Einschreiten gegen betrügerische und gesundheitsschädliche Nahrungsmittelfälschung wäre weit wichtiger als die Eroberung der Philippinen. Die Sache ist so wichtig, daß die Landes'gesetzgebung sich ernstlich damit beschästigen sollte. Staatliche Gesetzgebung ist nicht ausreichend. VraMMilhlell. WetterberichtSchönes Wetter heute Nacht und Freitag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 63 Grad, niedrigste 56 Grad. Die Ansprüche auS Sloilo. Washington, 10. Mai. General OtiS hat wirklich gegen die Ersatzaasprüche entschieden, welche anläßlich deS BrandeS von Zloilo bei der Sinnahme der Stadt durch die amerikanischen Truppen von Angehörigen verschiedener Nationen, namentlich auch von Deutschen, bei unserer Regierung geltend gemacht worden sind. Der General hat ein jetzt hier in Abschrift eingegangenes Cirkular erlassen, worin er hervorhebt, daß die zur Bezründung der Forderungen vorgebrachten Thatsachen sehr verschieden lauten und nicht genügend nachgewiesen wer den. Im Prinzip aber erklärt daS Circu lar, daß die Ver. Staaten selbst bann nicht hastbar wäre, denn daS Eigen thum im Ausstände gegen ihre Regierung zerstört worden wäre, soweit nicht nachgewiesen wird, daß die Ver. Staaten sich eine Nachlässigkeit haben zu Schulden kommen lassen, vaS weder behauptet worden ist, noch seines Sr messenS nachweisbar sein würde. um geige vor dem Feind. N e V g o r k, 10. Mai. DaS 71. New Sorker Freiwilligen-Regiment' ist seinerzeit öffentlich der Feigheit in der Schlacht bei San Juan vor Santiago am 1. Juli 1L93 beschuldigt worden. Die Sache wurde anfänglich vertuscht, aber konnte nicht zum Schweigen gel bracht werden. Sine Nilitär - Csn-

Mission wurde zur Untersuchung ein

gesetzt und diese hat jetzt Bericht erstattet. Derselbe ist niederschmetternd und schimpflich für die angeschuldigten Offiziere. In gedrängter Kürze gipfelt er in den Punkten : Oberst DownS unterließ eS, den direkten Befehlen deS Generals Kent Folge zu' leisten. Oberstlieutenant Smith machte keine Anstalten, das Regiment in daS Feuer zu führen. Major Whittle ging nicht mit dem vorgehenden Bataillon, son dern blieb zurück. Capt. Austin weigerte sich, aus General Kent'S Befehl vorzugehen. Höhere Offiziere deS Re gimentS wurden nicht bei den Truppen gesunden, alS dieselben vor dem Feinde standen. Diese Offiziere er schienen erst aus dem San Juan Hill, als das Gefecht längst vorüber war Viele Leute deS Regiments schlössen sich den vorbeimarschirenben regulären Truppen an und nahmen so am Kampfe Theil. Sinige Compagnieen wurden, trotz deS Mangels von Befehlen seitens derRegimentS-Offiziere, von ihren Offizieren in den Kampf geführt." 3n schneidiger und unbarmherziger Weise brandmarkt der Gouvernör Roosevelt in seinem Commentar über die Berichte der Commission die be treffenden Offiziere. Er erklärt mit dürren Worten, daß die höchsten Ossiziere deS 71. Regiments dasselbe mit Schmach bedeckt haben und dadurch den guten Ruf der amerikanischen Freiwilligen geschädigt hätten. Zur Ehre der Mannschaften aber sei gesagt, daß sie sich durch daS traurige Beispiel ihrer höchsten Offiziere nicht anstecken ließen, sondern dadurch ihre Shre retteten, daß sie ohne diese gegen den Feind vorgingen. ES giebt keinerlei Rechtfertigung für daS Betragen dieser Offiziere, denen die Cardinaltugend deS Soldaten, der Muth, abgeht. Sie haben sich als vollkommen unfähig und ihrer Stellung unwürdig gezeigt. Bezüglich des CapitSnS Austin 'will der Gouvernör eS nur bei einem strengen Verweis bewenden lassen, da den untergebenen Offizier bei der Haltung seiner Vorgesetzten der Borwurf und die Verantwortung nicht in voller Stärke treffln könne. Oberst DodrnS und Major Whittle haben in richtiger Vorahnung deS ihnen Bevorstehenden eS längst vorgezogen, ihren Abschied zu nehmen, um sich den gerichtlichen Weiterungen zu entziehen. Oberstlieutenant Smith dagegen und Capt. Austin find ungenirt in ihrer Stellung verblieben. Dieselben werden sich vor einer am 17. Mai in Albany zusammentretenden Unter-suchungS-Commisfion zu verantworten und ihr sonderbares Verhalten zu erklären haben. . Gewerkschaftler ausgeschlossen. W a r d n e r, Jdaho, 10. Mai. Nach einer Konferenz mit dem General Merriam, Sheriff France und Richter Lindley hat der StaatS-Auditeur Sinelair eine Proklamation an die Grubenbefitz:r im County Shoshone erlassen, worin er sagt, eS habe sich herausgestellt, daß im County gewisse Organe und Bereinigungen bestehen, die Zerstörung von Eigenthum und Mord bezweckten, und daß deshalb keine Leute, die diese oder anderen derbrecherischen Vereinigungen angehören, beschäftigt werden dürften, unter der Drohung, im Weigerungsfall ihre Gruben mit Truppenmacht zu schließen. Alle, welche ferne? um Anstellung in den Gruben nachsuchen, müssen erst einen Srlaubnißschein von den Militärbehörden erwirken. Diese Proklamation hat greße Bestürzung unter den organifirten Ureitern hervorgerufen. - Die Einwanderung.' N e w g o r k, 10. Mai. AuS Ham bürg wird gemeldet, daß sich 50,000 Galizier auf dem Wege nach den Ver Staaten befinden. Die Zwischendecke der deutsch-amerikanischen Linien sind ans längere Zeit mit diesen AuSwan derern überfüllt, welche Noth oder po litische Unterdrückung auS der Heimath vertreiben. Sin Theil der Sinwan derer geht auch nach Canada. Der SinvanderungS - Commissär gitchle hält aber die Zahlenavgaben für unrichtig, da er .sich nicht denken kann, daß die österreichische Regierung eine so starke Auswanderung zugeben würde. Sehr erfreut ist man hier l über diese Aussichten in keinem galle.

da man die Galizier entschieden zu den

nichtwünschenSwerthen Klassen von Einwanderern rechnet, zumal bereits fünf Schisse mit zweitausend Polen auf der See find, und erst dieser Tage ihrer mehrere Hundert hier eintrafen. Zwei andere Schiffe landeten am letzten Dienstag gegen 2000 Italiener, und diele andere befinden sich auf dem Wege. Der Streik in Busfalo. B ufsalo, N. F., 10. Mai. In der Streiklage ist zwar keine wirkliche Aenderung eingetreten, eS ist aber doch die Hoffnung vorhanden, daß eine bal dige Einigung erzielt werben wird. ES wurde heute Abend in Erfahrung gebracht, daß die Lake CarrierS' Asso elatioa und Contractor ConnorS sehr veitgehende Zugeständnisse gemacht haben, daß dieselben aber von den Schauflern doch verworfen worden find. Die Lake CarrierS' Association hat in der Conferenz mit Bischof Quigley vorgeschlagen, der Bischof solle einen Superintendenten ernennen. die Schaufler sollten ihre, eigenen Auf seher wählen dürfen, auch eine locale SchiedSbehörde solle eingesetzt werden. Darnach würde Herr ConnorS nur dem Namen nach Contractor. bleiben, die Leute aber selbst alleS zu bestimmen haben. Bischof Quigley hat den Bericht über die Conferenz, welche am Montag Abend stattgesunden hat, telephonisch den Vertretern der Lake CarrierS in Cleveland übermittelt und eS derlautet, daß morgen oder übermorgen in Cleveland eine Sitzung abgehalten werden wird, um über die Borschläge der Getreideschaufler zu berathen. Armour vomSchlag getroffen. Berlin. 10. Mai. Der gestern jpn seinem Ankerplatz zu Cuihaven an der Elbemündung' nach New Lork abgefahrene Hamburg - Amerika" - Dampfer Graf Waldersee" ist zum großen Erstaunen der Cuxhadener Hasenbehörden nach wenigen Stunden Fahrt an seinen Ankerplatz zurückgekehrt. Dem Dampfer selbst war allerdingS nichts passirt, aber einer seiner Passagiere, der Chicagoer Büchsenfleischkönig Phil. D. Armour, der sich an Bord befand, ist gleich nachdem der Graf Waldersee" die Fahrt angetreten hatte, an Bord von einem Schlaganfall betroffen worden. Der Leibarzt deS Kranken bat darum, seineu Patienten nach Hamburg zurückbringen zu dürfen. Dieser Bitte wurde vom Kapitän deS Gras Walbersee" willfahrt, Armour und sein Arzt wurden in Cuzhaven gelandet und find von dort per Bahn nach Hambürg gebracht worden. SH.ffs.Naqriyten, Angekommen in: N e w S o r k : Lahn" von Bremen; Marquette" von London; Tentonie" von Liverpool; Southwark" von Antwerpen. . So ut hampton: Trabe" von New Sork nach Bremen; St. LouiS" und Majeftie" von New Sork. QueenStown: WSSland" von Philadelphia. A u ck l a n d : MarchoS" von San Francisco. Boulogne: Spaarndam" von Rotterdam. Liverpool: Pavonia" von Boston. allerlei. JmFebruarverl'chwarzo aus Rom die Herzogin Constanza Capece Minutolo bei duchi di San Aalentino. eine wunderschöne, 85jährige Dame. Alle Nachforschungen nach ihrem Aufenthaltsorte waren vergeblich. Endlich fand man am Ponte Listo 5rnt und Mantel der Verschollenen und nahm allgemein an, daß sie im Tiber ' ,v.i. . c v t'ii. r: rc:M. lyren aoo gesuliv! iui.- vn zige, welche diesen Glauben nicht theilte, war ihre Schwester Antonietta, vle un ermüdlick weiterforschte, und deren Re cherchen vom Glück . gekrönt wurden. Man fand die Herzogin Constanza unter den florentinischen Blumenverkäuferinnen, die auf der Straße Bouquets kl kalten, wieder munter und ge sund! As man sie fragte, warum sie Reichthum und Stand aufgeben wollantwortete sie: Ich habe als Herzoain so viel Kummer erlebt, dak ich meinem Leben im Tiber ein Ende machen wollte. Eme Ctycciare aber hielt micy zurück, ulö meinen 2fufe eben die gelben

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