Indiana Tribüne, Volume 22, Number 231, Indianapolis, Marion County, 10 May 1899 — Page 2

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t tlzliche .Tridäne- kostet durch ben Xrljt J dtnth per Woche, fci SonntsgS.rrtdattntl per Vsche. Leide ust- 1! TentI 11 Ent per rtti. Ver P,ft enjerhalS d tcfc pegchi I ,rab,Hlng $ r Ja,?. a Cfjwi 10 Qüd SlaSams tres Ssdianapoliö, Ind., 10. Mai 1899. Der Rastatier Gesandtenmord Hundert Jahre sind verflossen, seitdem in der pechrabenschwarzen stürmische.-? Nacht vom 23. April 1799 die Wagen der Gesandten der französischen Republik beim Rastatter Diplomaten. Congresse angehalten, Bonnier und Robertjot ermordet worden sind, währcnd Jean Debny mit einigen unbedeutenden Verletzungen davonkam. Dieses Verbrechen wurde, so schreibt Prof. Dr. H. Richter in der Reuen Freien Presse", von verschiedenen Seiten den Czekler Husaren der kaiserlichen Ari?.ee zugeschrieben. Die Vorgänge sind aber nicht aufgeklärt worden, und das Geheimniß reizte das Interesse und den Scharfsinn der Historiker, politische und nationale Gegnerschaften bemächtigten sich des Gegenstandes, wodurch das Dunkel immer tiefer wurde. Die widersprechendsten Vermuthunzen über den Zweck und die Urheberschaft der That sind der Reihe nach vorgetragen worden. Das öfterreichische Cabinet. französische Emigranten in der Uniform von Szekler Husaren, kaiserliche Husaren, gemiethet von französischen Royalisten. das Directorium. die Engländer, Königin Caroline von Neapel, das österreichische Hauptquartier. Erzherzog Karl's Ge-neralstabs-Chef Schmidt sind mit cat:n und schlechten Gründen für diese traurige Verletzung des Völkerrechts, die sich mit einem Morde befleckte, verantwortlich gemacht worden. Auch General Bonaparte ist als der intellectuellc Urheber der Mordthat bezeichnet worden, und Jean Debny. der einzige mit dem Leben davongekommene Gesandte, hätte ihm als Werkzeug gedient. In neuester Zeit haben Mendelssöhn. Sybel, Hüffer, von österreichischer Seite Vivenot und Helfert. Alle aber aus österreichischen Archiven, werthvolle Beiträge zur Lösung des Räthsels geliefert, aber eben nur Beiträge. Die scharfsinnigen Untersuchungen der preußischen Geschichtsforscher stimmten so ziemlich darin überein. daß als officieller Zweck desUederfalls vor den Thoren von Rastatt die zunächst vom österreichischen Hauptquartier anbefohlene Beschlagnahme des französischen Gesandschafts-Ar-chivs durch die Szekler Husaren bezeichnet, aber zugleich erklärt wird, der Gesandtenmord sei wohl von denselben Husaren bei Gelegenheit der Aussührung jenes Befehles verübt, aber nicht . von oben gewollt oder befohlen worden, sond'rn als eine Ueberschreitung des ursprünglichen Auftrages, als ein Wfl tnistf?trisr4r 9hn(?nflJi itnS htft V liltlltWt 1 1 uyh uttv .- leicht auch als das Ergebniß eines unglücklichen Mißverständnisses anzusehen. Nun, daß der Mord nicht von oben gewollt oder befohlen worden, ist durch die werthvollsten Documente erwiesen und bestätigt. Kaiser Franz scheute das Aufsehen und andere Inconvinienzen und wollte nicht einmal die Ausweisung der Franzosen zuge ben, dem Erzherzog gelten Personen, Papiere und Gefolge der Gesandten für unverletzlich. Den Szeklern selbst ist nun ein JRtiitx" entstanden in Hauptmann Oscar Criste, der in den Mittheilungen deö k. und k. KriegsarchivZ neue Beiträge zur Geschichte des Rastatter Gesandenmordes bietet. Das Werthvollste der neuen, leider etwas Vreit angelegten und durch Wiederholungen wie durch eingestreute polemische Digressionen in ihrem Flusse aufgehaltemen Darstellung ist das aus dem Haus-, Hof- und Staatsarchiv geholte, bisher vergeblich gesuchte gerichtliche Verhör der verdächtigen und anaeklagten Husaren, das Villinger Pn!o coll . Ein Umstand war schon vor 100 Jahren aller Welt auffallend und verdächtig, daß die Mörder gut und geläufig Französisch gesprochen, was die markgräflich badischen Kutscher bestätigen. Daß siebenburmsche Husaren so zu parliren, die Angefallenen franzosisch zu befragen im Stande gewesen waren, konnte und kann man nicht glauben. Aus dem Verhörsprotocoll geht übrigens hervor, daß der Regimentsoberst Barbaczy in seinem ersten Schrecken, ohne genaue Meldungen, glaubte, eö sei möglich, daß einige von Raub- oder Plünderungssucht geleitete Soldaten seines Regiments die Thäte? seien. Aber bald kam ihm der Gedanke, daß ja auch zwei Emigran-ten-Regimenter (Bercsenyi und Saxe) eingetheilt seien, die sich in der Uniform so weniq unterschieden, daß er sie für Angehörige seines Regiments gehalten habe. Wir haben auch die Aussagen des Rittmeisters Burkhard. der Chargen und der Gemeinen vor uns, und sie zeigen übereinstimmend die Unschuld der Szekler. Während der Untersuchung verkündet Erzherzog Karl, er wolle der Gerechtigkeit freien Lauf lassen. Kaiser Franz legt die Sache dem Regensburger Reichstage vor und ladet ihn ein. durch Deputirte sich an der Untersuchung zu betheiligen. 'In einen mit dankenswerther Objectivitat mitgetheilten Schreiben des Erzherzogs Karl an den Kaiser erkenjien wir, daß Karl vier Monate nach tz That die Husaren des Mordes schuldig hält und die Ordre als von Oberstlieutenant Mayer und Generalmajor Grafen Merveldt ausgegangen ansieht. Allenfalls- sei auch General Görger schuldig Görger war französischer Emigrant in österreichischen Diensten. Aber der Erzherzog, damal siegreicher Führer im Coalitionsriiege, Ifytat Herrn Chifie über That.

Natürliches Karlsbader Wasser

wirkt gelinde abführend, theils indem es die wnrmförmige Bewegung des Iarm?anales beschleunigt, theils die in demselben vorhandenen Stoffe, zZhcn Schleim und Galle, verdünnt, vertrocknete Kothmassen mecha nisch auflöst, die Absonderung der Dann safte anregt, vermehrt. Für keber und Nierenleiden, Magenkatarrh, Bile und Bile Pigment hat es sich als ein Specificum er. rviesen, das bei regelrechtem Gebrauch un bedingt Heilung herbeiführt. EISNER & MENDELS0N CO., Alleinkge Agenten, Vitro gor?. Untersuchung, Schuld nur Mangel, haft und einseitig informirt.Die Husaren rücken, nachdem das Verhör keinerlei Schuld ergeben, bis auf Weiteres nach der Heimath ab. Barbaczy wurde bald darauf mit Ge-neralmaiors-Charakter, Burkhard mn MaZors-Charakter penstonirt, Kaiser Franz, um durch die Namen nicht die unliebsame Affaire wieder ins Gedächtniß zu rufen, verfügte, daß diese Beförderungen und Pensionirungen (Mai 1801) nicht zur Publicität gebracht, auch nicht in die Zeitungen eingerückt werden. Erzherzog Karl, meint Herr Christe, sei im Laufe der Zut zur Ueberzeugung von der Un schuld der Szekler Husaren gekommen. Zwanzig Jahre nach dem Ereignisse (1319). als er die Geschichte seines Feldzuges 1799 niederschrieb, erwähnt Karl der Rastatter Thatsache mit den Worten: Die Veranlassung zu dieser Katastrophe ist bis setzt nicht besannt, und die Aufklärung dieses Geheimnisses bleibt der Nachwelt überlassen." Auch die jüngste Publikation führt sich mit dem Bekenntnisse ein. eine endgiltie Enthüllung über die so lange vergeblich gesuchten Mörder der französischen Deputirten nicht bieten zu können-. Wir werden uns mit der bedauerlichen Thatsache abfinden müssen, daß die absolute Gewißheit uns vielleicht für immer in dieser Sache versagt bleiben werde. Heinrich Klepert Mit Heinrich Kiepert ist der Nestor der deutschen Geographen dahingegan--zen. und sein Tod wird weit über die Grenzen unseres alten Heimathslandes hinaus in allen Kreisen, welche sich für wissenschaftliche Erdkunde und Kartographie interessiren. schmerzlichen Widerhall finden. Denn wie einst Petermann, so hat auch Kiepert den Ruhm deutscher Kartographie über den ganzen Erdball getragen, ja in Bezug auf wissenschaftliche Gründlichkeit und geo-graphisch-linguistische Kenntnisse stand Kiepert dem ehemaligen gothaischen Kartographen voraus. Populär in dem gebräuchlichen Sinne dieses Wortes ist freilich Kiepert nie gewesen, obgleich seine Schulatlanten," besonders der Atlas antiquiis", große und berechtigte Verbreitung fanden; als aber im vergangenen Jahre der Hochbetagte seinen achtzigsten Geburtstag feierte, zeigte die Theilnahme der ganzen wissenschaftlichen Welt, wie - hoch in ven Kreisen der Berufenen der bescheidene Mann geschätzt ward, der nach außen mit seiner Persönlichkeit nicht herauszutreten pflegte. Johann Samuel Heinrich Kiepert wurde geboren am 31. Juli 1818 zu Berlin als Sohn eines kleinen Kaufmanns. Schon der Knaö: verrieth ein ausgesprochenes Talent für Naturbeobachtung, besonders aber für das Zeichnen geographischer Karten. Er besuchte von 1828 bis 1835 das Joachimsthaler Gymnasium, wo er den Grund zu seiner gründlichen Kenntniß der lateinischen Sprache legte und jene Begeisterung für das klassische Alterthum gewann, die ihn auf der Berliner Universität seit 1638 unter dem Einflüsse von Gerhard, Panofka und Boecky zu umfassenden Studien trieb und später auf dem Gebiete der Kartographie herrliche Früchte brachte. Vor Allem aber zog den jungen Mann, neben " Leopold v. Ranke, der große Geograph Karl Ritter an, dessen tiefe Ausfassung der Erdkunde in Kiepert emen sympathischen Widerhall fand und ihn veranlaßte, die Kartographie zu seiner vornehmsten Beschäfttgung zu wählen. Der Zufall sugte es, daß dem angehenden Karto grapyen icyon sruy eine Ausgave zu Theil wurde, deren ruhmvolle Lösung ihn mit dem gewählten enteren Gebiet glänzend einführte. Es ist der Atlas von Altgriechenland, dessen AuSarbeitung die Nicolaische Buchhandlung dem jungen Gelehrten übertrug und der in dem großen Kartenwerke Topographisch historischer Atlas von Hellaö und den hellenischen Colonien" der wissenschaftlichen Welt bekannt wurde. Anfangs der vierziger Jahre machte Kiepert zusammen mit Schönborn und Low eme ForschunaSrelse nach Kleinasien, deren Ergebnisse in einer großen kartographischen Arbeit niedergelegt wurden. Zurückgekehrt, übernahm er die wissenschaftliche Leitung der unter dem Namen Graphisches Institut in Weimar bestehenden rsrtoaravhischen Verlagshandlung und betheillgte sich an der Herausgabe deS dort erscheinenden großen Atlas. 'Indessen behagte ihm diese Stellung wenig und er sehnte sich nach Berlin zurück, welches reichn chere Mittel für seine Specialstudien darbot. So finden wir ihn 1853 wieder h der preußischen 'Hauptstadt,' und im gleichen Jahee wurde er von der dortigen Akademie der Wissenschaften zum ordentlichen Mitgliede gewählt. Im Jahre 1859 erfolgte seine Ernennung zum außerordentlichen, 1374 zum ordentlichen Professor der historischen Geographie an der Universität zu Berlin, nachdem er schon 1864 die Direction der topographischen Abtheilung des Statistischen BreauS übernommen hatte. In die siebziger und achtziger Jahre fallen auch verschiedene totffcnlaftli& SW&iLiJe ihn jstöex

nach Kleinasten und PalÄsttnä führten und für die Kartogriphie dieser Gegenden von Bedeutung wurden. In dieser Beziehung ist auf die große Karte vom westlichenKleinasien zu verweisen, deren erste Blätter 1890 er-

schienen und welche eme wlrkttcye tope cialkarte (im Maßstabe von 1 : 250.000) dieses Theiles der kleinasiatischen Halbinsel darstellt. Sie wird auf lange Zeit hinaus die Quelle bleiben, aus der die Nachzeichne? schöpfen. Neben den wissenschaftlichen Kartenwerken hat Kiepert eine große Zahl von Wandkarten für den Schulgebrauch becrbe tet. und endllÄ aina aus einer Verbindung mit der geographischen Verlagshandlung von iDumcii uno Reimer der neue große Hand'':iad über alle Tbeile der Erde bervor. ein vornehmes Kartenwerk, welches leider bei weitem Nicht Diejenige Aeroreilung fand, die es verdiente und welche seinen weitern Ausbau ermöglicht hätte. Auch als geographischer Schnststellsr xt Kiepert tbätig gewesen. Eine Jugendarbeit von ibm über die Kriege zwischen dem oströmischen Reiche und den Sassamden vom yistonscy geographischen Standpunkte auS wurde 1844 vom französischen Institut mit dem Preise gekrönt; sein Lehrbuch der alten Geographie- und ebenso der Leit faden der alten Geographie sind höchst verdienstvolle Arbeiten. Deutschthum in Orafitten. In der brasilianischen Zeitung JorxiAl de Eommercio", die in der Hauptstadt Rio de Janeiro herausgegeben wird, schienen verschiedene Aufsätze über das Deutschthum in Brasilien. Wir entnehmen den Ausführungen, die von einem Nichtdeutschen, der in Brasilien seinen Wohnsitz hat, verfaßt sind, in freier Uebersetzung folgende Stellen: Brasilien, diese schöne Heimath der schlanken, ewig grünenden Palmen, rr majestätischen Urwälder und der in Dunkel gehüllten unerforschten Gegenden: Brasilien hat stets seine menschenfreundlichen Arme allen Fremdlingen entgegengestreckt, die bei ihm ihre Zuflucht nahmen, um durch die Arbeit sich die materielle Unabhängigkeit zu erkämpfen. Liebreich und edelmüthig reicht Brasilien Allen die Hand, ohne zu fragen, wc:r sie kommen und was sie gewesen sind. Von den Einwanderern, die Brasilien aufgenommen hat und beständig aufnimmt, gehören die Deutschen entschieden zu den Geschätztesten. In allen Staaten, in S. Paulo, Espirito Santo. Santa Eatharina, Rio Grande doSul undParana werden die Deutschen mit besonderer Sympathie aufgenommen wegen ihrer vernünftigen, ruhigen Art und Weise, wegen ihres musterhaften moralischen Lebens Wandels, wegen ihrer bedeutenden all gemeinen Kenntnisse und Arbeitsliebe, besonders aber wegen ihrer Anhang lichkeit an daS Land, wo sie den Wohl stand und den Ueberfluß kennen gelernt. Ueberall, wo der Reifende in Brasilien auf ein Bevölkerungs - Eentrum germanischen Ursprungs stößt, wird er ein wohlhabendes, kräftiges, in jeder Beziehung blühendes Volk sinden, das seinem Adoptivvaterlande dankbar ist. In keiner Gegend Brasiliens hat aber das Deutschthum so 6 deutende Fortschritte gemacht, wie gerade in den südlichen Staaten, namentlich in Santa Eatharina. (Bekanntlich colonisirt hier die hanseatische Eolonisations - Gesellschaft in Hamburg, welche Besitzerin fruchtbarer Ländereien in diesem Staate ist.) Dort tritt überall die Zufriedenheit, der , allgemeine Wohlstand zu Tage. Wäre da nicht die üppige Vegetation, der durchsichtige blaue Himmel dieser bevorzugten Gegend, so könnte man sich in ein ideales Deutschland hineinversetzt glauben, denn AlleS, Bauten und Culturen, Wohnungen und Gärten, verräth beim ersten Blick deutsche Arbeit, deutsche Eigenart. Die Freude des diese Gegenden besuchenden Brasiliers 1 ist groß, denn er staunt vor der unerwarteten Entwicklung und Blüthe solch' entlegener Theile seines Vaterlandes. Nach ernsterem Studium und aufmerksamer Beobachtung dieser Zustände wird aber sicherlich die Freude des Brasiliers ganz allmälig verschwinden und schließlich einer wirklichenBesorgmß und schmerzlichen Empfindung Platz machen. Woher kommt denn nun dieser plötzliche Gemutyswechsel? Nur daher, daß der brasilische Reisende sich allmälig klar wird, daß Alles, was er vor Augen hat, allerdings in Brasilien liegt, aber nicht im Mindesten brasilisch ist; er hört nirgends die wohlklingenden Laute seiner Muttersprache; Sitten. Gebräuche. Ansichten und Bestrebungen, alles das ist durch und durch deutsch. Die dortigenColonisten bewahrten nicht nur ihre nationalen Eigenschaften, sondern in allen Häusern findet man auch die Bilder des deutschen Kaisers. Bismarcks. Moltkes u. s. w., deutscher Gesang würde gepflegt und gar Zeitungen in deutscher Sprache habe man, während in den Schulen nicht einmal die portu giesische Sprache gelehrt werde.An diese Beschreibung knüpft der Verfasser des fraglichen Artikels Be. trachtungen über den Einfluß deö deutfchen, Elementes in . den Südstaaten Brasiliens und glaubt zum Schluß zu kommen, daß in den nächsten Jahrzehn ten'bei verstärkter deutscher Einwandt rung für die Besitzer des Landes, die Brasilier, Gefahr vorläge, von den Deutschen verdrängt zu werden.' Europäische Rundschau. OTOBH Vrvvlnz BrandmktMl. Fürstenwalde. Im Alter von 63 Jahren ist der Stadtälteste Julius Richter verschieden. 6 a v e l b e r g. Bei einem Nachts ausgebrochenen Feuer im Stall des Sastwirths Wellenberg im nahen Roddan fand ein junger Zigeuner, der noch Pferde retten wollte, in .den Flammen den Tod. Stall und Scheune brann ten nieder. . ' L a n d s b e r g. Der Amtsgerichtsmih TT?fe firtf sich tif2 stnrn trn rftn JJi D V Uf UM Vtb4i Wi VV4 Stock des biekiaen AmtsaerichtS belebe-

nen Dienstzimmer zum Fenster MauZgestürzt und blieb auf der Straße mit zerschmettertem Schädel liegen. Die That scheint in einem Wahnsinnsanfall begangen zu sein. Potsdam. Von einer Droschke Lberfabren wurde ein hier allbekann-

tes Original, Frau Bernau aus Phöben bei Werder, genannt Pyooener Schnellpost". Die hoch in den 70er Jahren befindliche Alte, die hier Einkäufe machen sollte, war Jahrzehnte hindurch Botenfrau, die den Briefverkehr zwischen dem Dorfe PHLben, Werder und Potsdam vermittelte. Be tschau. Eine auch in den Nachbarstädten bekannte Persönlichkeit, der Fuhrwerksbesitzer W. Welzel, ist hier gestorbe,.. Er hat fast 30 Jahre hindurch unu.lterbrochen in Hitze und Kälte, bei Sturm und Unwetter, mit stets derbdeutschem unverwüstlichem Humor die hiesigen marktreisenden Schuhmachermeister zu den Märkten gefahren. Provinz Ostpreußen. Frauenburg. Von einem pl'ötzlichen Tode wurde Lehrer Steinki aus Adl. Dittersdorf ereilt. Er hatte sich nach der Domkirche begeben, um seiner kirchlichen Pflicht zu genügen, wurde aber am Schlüsse des Hochamtes vom Schlage gerührt und mußte in eine benachbarte Wohnung getragen werden, wo er starb. K a k f ch e n. Wohnhaus undWirthschaftsgebäude des Grundbesitzers Lehmann sind abgebrannt. O st e r o d e. In der hiesigen evangelischen Kirche wurde ein jüdischer Unterofficier im Beisein zweier anderer Unterofficiere, die als Pathen fungirten, getauft. Skirwitell. Kürzlich wurde der 12 Jahre alte Sohn des Käthners und Fischers Saunus, als er zur Schule gehen wollte, von dem Hofhunde des Besitzers Schenk in's Bein gebissen. Am folgenden Tage finq das Bein an zu schwellen, der Arzt stellte Blutvergiftung fest, an der denn auch am dritten Tage der Knabe starb. Prcvivz Westpreußen. Dan zig. Sein fünfzigjähriges Gefchäftsjubiläum beging der in weiten Kreisen bekannte Kaufmann Robert Reichenberg. Er gehörte viele Jahre der Stadtverordneten - Versammlung an. Der 20 Jahre alte Arbeiter August Konsaski auS St. Albrecht, welcher seine Eltern in Praust besucht hatte, wurde in der Nacht von zwei iugendlichen Arbeitern, Pegler auö St. Albrecht und Kruse auö Praust, überfallen und durch Messerstiche tödtlich derletzt.Er wurde in daS hiesige Stadtlazareth gebracht. Gollub. Niedergebrannt ist das Hotel Zum schwarzen Adler. Marienburg. Ein Unglücksfall ereignete sich bei dem Hofbesitzer Wiebe in Stadtfelde. DaS etwa acht Monate alte Kind, welches in der Wiege lag, zog die Decke eines daneben stehenden Tisches mit der darauf befindlichen Kanne heißen Kaffees derart herab, daß es von dem Inhalt der Kanne verbrüht wurde. Es ist kurze Zelt daraus seinen Verletzungen erle gen. O t t e r o d e. Das Lehrer - Semi nar ist geschlossen worden, weil vier Fünftel der Zöglinge an der Influenza erkrankt sind. lrdivz Sommern. Stettin. Der frühere Director der Stettmer National - HypothekenCredit - Gesellschaft. Thym, ist verhaftet worden. Die Verhaftung erfolgte wegen Fluchtverdachts. Die Untersu chung schwebt gegen die drei früheren Directoren der Gesellschaft, also außer gegen Thym auch gegen die Directoren Uhsadel und von Blumenthal. Ein schwerer Unglücksfall ereignete sich auf dem Eisenwerk Kraft" in Kratzwiek. Der Zimmermann Ferdinand Rauth trug bei einem Sturz, schwere äußere und innere Verletzungen davon, und der Arzt ordnete die sofortige Ueberführung nach dem hiesigen Kranken Hause an. Als man mit dem Verunglückten dort jedoch anlangte, war er bereits todt. Regenwalde. Gelegentlich einer Schlägerei auf dem benachbarten Gute Prützen erhielt der Tagelöhner Prust von dem erst kürzlich zugezogenen Hofmeiste? Küster einen so heftigen Schlag mit einer Forke über den Kopf, daß Prust einen Schadelbruch erlitt. 'Ziegenberg. Feuer zerstörte das Wohnhaus des Büdners Gehrmann.. Das 6 Jahre alte Töchterchen deö Büdnerö kam in den Flammen um. ! Provinz EllleSwig-Holftein. ' Kiel. Der auf der kaiserlichen Werft beschäftigte Korbmacher Westphal auS Wismar feuerte ohne jede Veranlassung auf der Straße einen Revolverschuß gegen den Obermatrosen Krüger vom Linienschiff Wfath" ab. Krüger brach schwer verletzt zusammen und wurde in'S Marinelazareth befördert. Die Kugel war ihm in den Rücken gedrungen. Der Attentäter wurde verhaftet. Oftenfeld. Landmann und frühere Gemeindevorsteher Brandt hat sich aus Versehen vergiftet. In der Meinung, Wein zu trinken, trank er aus eine? neben der Weinflasche stehen. den Flasche mit Desinfektionsflüssigkeit. Brandt war nach kurzer Zeit todt. Tritt au. Infolge eines Herzschlages starb der Amtsoorsteher Harders im Alter von 75 Jahren. Provny Sülesim. V r e s l a u. In der Uferstraße wurde die achtzehnjährige Martha Nagel von ihrem eifersüchtigen LiebHaber, dem 'Maler Klein, mittelst RevolverS erschossen. Der Mörder ist entflohen. Der Oberstaatsanwalt am . hiesigen Oberlandesgericht, Geh. Oberjustizrath v. Dreßler, ist nach schwerem Leiden gestorben. Follmersdorf. In den Pulversabriken des CommerzienrathS Güttler fand eine Ezhlosion statt, welche das zum Körnen und Poliren bestimmte Werk in Trümmer leate.

Zwei darin beschäftigte Arbeiter sän-! den ihren Tod. Liegnitz. Gestorben ist der Ehrenbürger der Stadt. Stadtrath Adolf Prager, im 77. Lebensjahr. P a r ch w i tz. Großfeuer wüthete

in der dem Besitzer Wolfs gehörigen Schloßmühle. Der Schaden ist betrachtllch. rrvinz Posen. Brombera. Das Bankhaus M. Stadthagen Hierselbst feierte sein 50jähriges Jubiläum. K o l m a r. Einer Urkundensalschung wegen diktirte die Strafkammer dem Besitzer Robert Herbst aus Knarr Hütte 3 M.ate Gefängniß zu. Neutomische l. Erhängt hat sich der 84 Jahre alte, frühere HopfenHändler Tepper. Tremessen. Ein großes Feuer legte vier Wirthschaftsgebäude des Grundbesitzers Lange - Bieslin in Asche. Mitverbrannt sind 48 Schafe, 3 Kühe, 4 Kälber und 2 Hunde an der Kette. .'rvinz SacZ,sen. Erfurt. Vom Klapperstorch überrascht wurde am hiesigen Staatsbahnhofe die auf der Durchreise sich befindende unverehelichte Elsa Schlehelmich aus Schafstedt. Sie genas eines strammen Knaben. Hedemünden. Der Kämmereiarbeiter Ludwig Kramer ist in die Werra gestürzt und ertrunken. Kramer. der gegen 32 Jahre seines Lebens im Gefängniß und Zuchthause zugebracht hatte, war zeitweilig eine Stadtplage gewesen. Neuhaldensleben. Verhaftet wurde der Geschäftsführer des hiesigen Wochenblattes, Nikolaus Kagel. Die Anklage lautet aufFälschung. Betrug und Untreue; diese Vergehen hat er sich seit längerer Zeit in seiner Stellung zu Schulden kommen lassen. T o r g a u. Hier brach in der Scheune des Vierhandlers Schuchardt Feuer aus, dem in wenigen Stunden noch drei weitere Scheunen zum Opfer fielen, die des Seifcnsiedermeisters Schwabe und die der Oekonomen Wehner und Wenzel. Provinz Hannover. Hannover. Sein 50jährigeS kaufmännisches Jubiläum beging der Uhrenhändler Engros Dieterich Dankwerth. Inhaber der Firma D. A. Dankwerth. Osterstraße 91. Wegen Majestätsbeleidigung ist der Buchhalter Karl Harmann zu sechs Monaten Gefängniß verurtheilt worden. Todt in der Jhme aufgefunden wurde der 22 Jahre alte Fritz Kyritz aus Lüchow. der seit einiger Zeit verschwunden war. Gr Rbüden. Die Xxau des Bergmanns Hofmüller stürzte sich vor emem von Seesen hier ankommenden Zug der Braunschweiger Landesbahn. Schädel und Brust wurden zerdrückt, der Tod trat auf der Stelle ein. Die Unglückliche ist Mutter eines kleinen Kmdes. seit dessen Geburt sie zeitweise an aeistiaer Umnachtuna litt. Hameln. An der Papenstraße brannte die Scheune des Kaufmanns 21; C. Raavke. welcke von dem städtischen Armenhause mit vielem Heu und Stroh bepackt war, nieder. Das Feuer blieb auf seinen Herd beschränkt. Provinz Westfalen. Hennen. Von seinem Pferde wurde der Müller Janzen so Unglücklich durch einen Hufschlag getroffen. daß bald daraus der Tod eintrat. Janzen hinterläßt eine Frau und vier Kinder. Im nahen Benninghausen brannte Nachts dem Gutsbesitzer Bimberg ein EinwohnerhauS total nieder. DaZ Feuer griff so rasch um sich, daß die Einwohner nur das nackte Leben retten konnten. L i p p st a d t. Im Alter von 92 Jahren starb die verwlttwete Frau Förster Göpfert auf Brockhof. Mit ihrem 1893 im Alter von über 92 Iahren verstorbenen Ehemanne hat sie am 14. August 1883 die diamantene Hochzeit gefeiert. Niedermarsberg. Kanzleirath Fuhrmann feierte in großer Frl sche seinen 90. Geburtstag. S a l z k o t t e n. Durch ein Fuhr werk wurde das 2jährige Söhnchen deö Arbeiters Thöne überfahren und aus der Stelle getödtet. Nheinprovky. Köln. Von einem schnellen Tode ereilt wurde der schon seit 25 Jahren bei der Gllter-Expedition der Eisenbahn beschäftigte Arbeiter Aussem. der zwischen die Puffer zweier Güterwagen gerieth. D ü r e n. Der in den 60er Jahren stehende Revierförster Pönsgen wurde im Walde bei Nideggen todt aufgefunden. Die von Düren entsandte Gerichtscommission stellte fest, daß der Tod des Försters auf einen Zufall zurückzuführen ist. Derselbe ist beim Frühstücken er hielt das Frühstück noch in den Händen dem Abzug zu nahe gekommen, der. Schuß ging durch den Oberkiefer und führte den sofort!gen Tod herbei. i Mülheim a. Rh. Seit Jahren war es dieser'Tage das erste Mal, daß in unserer Stadt wieder ein Ehepaar seine diamantene Hochzeit beging: die Eheute Vogt. Die Nachbarn hatten den Ehrentag der alten Leute besonders festlich gestaltet. Provinz Hessen-Nassau. Fran k furt a. M. Der Auöläufer Paul Keßner erschoß die Dienstmagd Katharine Krämer und dann sich selbst, weil ihre Verheiratung auf Schwierigkeiten gestoßen war. Der Eisenbahn-Packmeister Wilh. Ruhland feierte sein fünfzigjähriges Dienstjubiläum. Die Pfründnerin-Auffeherin Susanne Juliane Reinemer bat für vierzigjährige Dienstzeit am Bürgerspital von der Kaiserin das goldene Kreuz verliehen bekommen. v o s g e i s m a r. Bürgermeister Aschermann zu Eberschütz wurde auf eine neue Dienstveriode von 8 5labren wiedergewählt. Netra. Aieaeleibeliker August

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'UWZWZ Isilbmlles bare preved decidedlr beneficial in my family," said a clergyman from Rhode Island. " For years I was troubled by excessirely severe attacks of indigestion. Many times I have been from four to ten days with no evacuation of bowels whatever, and thepain and sense of heaviness has been most intense. I saw an ad of ' Ripans Tabules ' in a magazine that comes to my study (the Homiletic Review and secured a supply and began taking them aecording to direo tions given. I shortly began to have füll, regulär and painless evacuations ; my sleep became s weeter and more restlng, appetite increased, and within a f ew weeks the trouble entirely lest me, and no relapse has taken place and none is anticipated. I regard myself as having been entirely cured by 'Ripans Tabules. Since then my mother has been cured of a similar trouble and by the same means, and I sincerely hope the time will com when every family ia the land will learn the value of Ripans Tabules."

Wendemuth, welcher d?e Gchiachien von Weißenburg und Wörth sowie den Wendemuth, welcher die Schlachten Einzug in Paris mitgemacht, ist gestorben. S ch m a l f a l d e n. Der Realschüler Franz Kruswa, einTertianer, der nicht versetzt worden war, hat sich während der Mittagspause im Klassenzimmer erschossen. W!ittkldeutscke Staaten. B r a u n s ch w e i g. Di? Strafkammer verurtheilte den früheren braunschweigischen Hofstaatssecretär Koennecke wegen Majestätsbeleidigung zu zwei Jahren Gefängniß. Koennecke hat wegen des gleichen Vergehens bereits U Jahre verbükt. E o b u r g. Medizinalrath Rückert, ein Sohn Friedrich Rückerts, und sehr beliebter Arzt, ist im 78. Lebensjahre gestorben. Ei sen ach. Der erst kürzlich hier eingetretene Erste Staatsanwalt Werner ist plötzlich an einem Schlaganfall gestorben. Garnsdorf. Der Landwirth Hermann Zaumsegel wurde schuldig gesprochen, eine Mühle bei Auma vorsätzlich in Brand gesteckt zu haben. DaS Urtheil lautete auf zwei Jahre secbs Monate icktbauS. Mehlig. Der ITMriae Büchsen macher Langenhan hat' sich auf dem Rückweg von einem Ausflug nach Oberscyonau an den Chausseerand zum Ausruhen Nlederaesetzt, ist emoe schlafen und anderen Morgens todt aufgefunden worden. Rudolstadt. Der wegen Ermordung seiner Stieftochter zum Tode verurtheilte Gerber Sachse aus FranlenyauZen yat sich erhangt. Eachse. Dresden. Amtsgerichtsrath a. D. Christian Wilhelm Kabisch, der vor wenigen Tagen seinen 90. Geburtstag gefeiert hat. ist einem Herzschlage erlegen. Ebenfalls im Alter von 90 Jahren starb der Kammerrath, Zahlmeister a. D. Karl Zwicker. Gossen. Zu erschießen versuchte der 30 Jahre alte Kohlenhändler Ernst Emil Vettermann aus Tautenhain feine ihm erst vier Wochen vorher angetraute Ehefrau. Zwei Schüsse gingen fehl, während der dritte die Frau nicht unerheblich an der Schulter verletzte. Darauf brachte sich Vettermann drei Schüsse in den Kopf bei, an deren Folgen er nach einigen Tagen starb. Ebersdorf. Durch Erhängen machte Frau Louise Lehmann ihrem Leben ein Ende. G e i ß l i tz. Gemeindevorsteher I. Heinis ist mit seinem Zweirad gestürzt und dabei so unglücklich auf den Kopf gefallen, daß er kurz darauf verstarb. Leipzig. Im Krystallpalast im Circus Wulff ist die 20iäbriae Kunstreiterin Fanny Holjevae aus Carlstadt beim Reiten auö der Maneoe in die Pferdestallung mit dem' Pferde gestürzt und hat schwere Verletzungen erlitten. - Dem Studenten der Chemie Anton serd. Heinr. Reichenbach ward die silerne Lebensrettungsmedaille verliehen. Meißen. Das Johann Wilhelm Garbe'sche Ehepaar beging die goldene Hochzeit. Zugleich konnte die älteste Tochter des Ehepaares die silberne und ein Enkel die arune Hochzeit feiern. In der Konigl. Porzellanmanufaktur feierten der Flgurenmaler Dorrng, Modelleur Schulze und die Kassirer Postel und Markus ihr 25jähriges Ar. beitsjubiläum. .

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