Indiana Tribüne, Volume 22, Number 230, Indianapolis, Marion County, 9 May 1899 — Page 1
o O r rlC o i y x 0 sys , V iy w v w w o o w v O' Office : No. 18 Süd Alabama Strafze. Telephon 1171 Jahrgang LS, Indianapolis. Zndiana, Dienstag, btn 9. Mai 1899. No. 83
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Wechsel, Creditbriefe und Poftanwei Editorielles. Der folgende Artikel auS dem Cincinnati VolkSblatt" gleicht einer der ganzen Anzahl von Artikeln derfel den Tenden,. denen wirindeutsck-ame. titanischen Blättern begegneten. Cß heißt darin: Wie die Herren am grünen Tisch in Washington behaup ten, ist daS Vorgehen Atkinson'S (Ver iendung der bewußten Schriftstücke nach den Philippinen) ein Verstob aegen Paragraph 6334 der Revidirten Statuten der Ver. Staaten, welcher ' I lautet : i ..Wer eine Insurrektion aeaen die Autorität der Ver. Staaten oder aeaen " " l die Gesetze derselben anregt, ioS Werk seht, untttstübt oder betreibt, oder da. ' I " " I rin Vorschub und Hilfe leistet, soll in 9 ' ' T eine Gefängnißstrafe biS. 10 Jahren I odtt eine Geldstrafe-bis 510.000 oder in beiden Strafen velfallen' 'und ist ' ' ' I außerdem unfähig, ein Bundesamt n . . " bekleiden." Nach dieser Drobuna der Bunde,
Behörden werden wir nickt medr saaen.!"'
daß die Colonialvolitik unS den 3m. perialiSmuS und CäsariSmuS brinaen wird, weil der Imperialismus und CäsariSmuS schon eine vollen. " I bete Tbatsacke sind. Sin solcker Gewaltakt würde in Suropa. dem Erdtheil der Tyrannen und VolkSbe. drücker" Aufsehen erregen. Kais Wilhelm und seine Reaieruna. welcke in den Augen der Amerikaner als die i " ' l. Würger der Freiheit gelten, müssen noch in Amerika in die Sckule aeben. um zu lernen, wie man Volkörechte " ' ' t unterdrückt. In Deutschland gelten die Sozia-l listen als Feinde der Regierung und der Autorität und das insofern mit vollkommenen Rechte, alS sie offen eingestehen, daß ihr Endziel der Sturz der! Monarchie ist, an deren Stelle der ! SozialiSmuö treten soll. Zeitungen, I welche diesen Umsturz predigen, gibt! es in Deutschland sehr diele und sie können sich auch, wie der Berliner! Vorwärts", einer bedeutenden Berbreitung rühmen. Trohdem ist es! dieser monarchistischen, tyrannischen, despotischen, absolutistischen" und sonstigen iftischen Regierung nicht beigekommen, sozialistische Zeitungen und Zeitschriften vorn PostVerkehr auSzuschließen, wie daS im freien Amerika! geschieht. Wenn eS auch wahr ist. daß deutsche Soldaten, die sozialistische! Zeitschriften lesen, in DiSciplinarstrafe genommen werden, so hat die l deutsche Regierung eS doch nie gewagt, einen Bürger, der einem Soldaten eine! sozialistische Zeitschrift zuschickte, mit Zuchthaus und Ehrverluft zu bedrohen, wie eS in den Ver. Staaten geschehen ist. Wir brauchen unseren Lesern wohl erst kaum darzulegen, daß daS oben an-! geführte Gesetz in keiner Weise aus die That anwendbar ist, welche den Washinztoner Behörden als Hochverrath erscheint. DaS Volk der Ver. Staaten sollte aber an diesem Beispiel erkennen, wie es bei dem Versuche den FilippivoS ihre Freiheit zu nehmen, in 'Gefahr steht, seine eigne Freiheit zu verlieren und daS ist auch der Grund, warum die Anneztonöpolltik von allen, denkenden Menschen m den Ver. Staaten, ohne Unterschied der Nationalität, so energisch bekämpft wird. Siesehen vorauS, baß, sobald ein Theil der Ber.
Staaten despotisch regiert wird, und. . rw , n . n . f. f .it.. ... "
qz ANNkZlvNlflen geneyen zu, daß die? die einzige für die Philippinen mögliche Regierungsform ist die unausbleibliche Folge sein muß, cafe; auch die übrigen Theile der Ver., Staaten einer despotischen Regierung anheimfallen." Wir gestehen, daß wir solch schlimme Befürchtungen nicht hegen. Man hat den Versandt der Atklnson ichen Schriften bloß an die Soldaten auf den Philippinen inhibirt, nicht im Lande selbst. DaS Sprichwort sagt zwar ce n'est le premier pas qui coute, (nur der erste Schritt ist schwer), aber so einfach liegt die Sache denn doch nicht. Freilich, nachdem man einmal angefangen hat, EroberungSpolitik zu treiben, wird man Manches thun müssen, ohne daS eine Eroberungspolitik eben nicht möglich ist. Doch darf man auch nicht dergessen, dab unsere Soldaten auf den Philippinen sich im- Kriege befinden, und die Maßnahme der Regierung mehr oder minder eine KriegSmaßregel ist. AmMMrichleil. Wetterbericht. Wärmeres, schönes Wetter heute Nacht; schön Mittwoch. Höchste Tem peratur innerhalb der letzten Z4Stunden l.Grad, niebrigstk 48 ra. n Combinationen und TruftS. Chicago, 8 Mai. 3n den näch. Tagen wird die Cidie Federation n Y'cago eine nattonaie Konferenz . . 0 F rfe 0. von vier s,agen naq ylcago. snoia h0"0 oUt cinfm eren eintrafen - s.t t ... ..:. re ?. " noerusen. um uoer omomano v M e c fr; . uno runs zu oeralven. ie ouvernöre und Seneral.Anwälte der V .-4 . 9 .- H - - er,zteoenen laaien, ,aa,oe,flantg loainl rt r , ' ,, no eorer oer ollewlrly afl werden zur Vttye,ttgung ttngelaben werden und Körperschaften der t. (t.4. , , l.. !.lt v"1'""' "iwec uno lanororno Irr.. fif . m ... .. ifazasillaien Vereinigungen werven aus gefordert werden, sich vertreten zu Die Berathungen sollen den Sisen bah - Combinationen, den Arbeiterc ;f.A; , ... ..v. ri.'.f.. rganlianonen, en invufirleuen Combinationen und den Hilfsmitteln dagegen und dem einzuschlagenden Versahren gewidmet werden. Per'"renen von eoeuiung uno 0W kellung haben sich mtt bem Unternehmen bereits vollauf eineruanoen err.arr, uno ,yre unier. , n i. ... . v t. . nugung zuge,agr. n r . 9 cn Ole vrugeinrast IN Schulen. B e r l i n, 8. Mai. Der Landtag. labgeordnete AmtSgeriötSrath Motty in Posen hat im Abgeordnetenhause den Antrag eingebracht, die Prügel strafe in den Schulen ganz zu unter. sagen oder doch wenigstens zu beschrän ken. Ja letzter Zeit sind verschiedene Fälle vorgekommen, in denen Lehrer daS Züchtigungsrecht überschritten haben. - Ein Sieg der Agrarier. Berlin, 8. Mai. SS wird von autorifirter Seite mitgetheilt, daß die Commission, welcher die gleischinspek rnonSvorlage überwiesen worden war, dieselbe derart abgeändert hat. daß si für die Regierung, welche betreffs ber selben eine Verständigung mit dem amerikanischen Botschafter erzielt hatte, völlig unannehmbar ist. Verunglück lichSe Umstand dabei, waS amerikanische Interessen betrifft, waren die wieder holten Erklärungen in den Ber. Staaten, daß den Soldaten einbalsamlrtek, vergiftetes Fleisch geliefert wurde. Die ReichStagSmitglieder, welche die Inte reffen der Grundbesitzer vertraten, er klärten, daß wenn Amerika seinen eigenen Soldaten vergiftete Fleisch schicke, eS sicherlich die Deutschen nicht besser behandeln werde. Die Jnspek tionSvorlage, wie fie auS den Berathungen der Commission hervorging, ist derart, daß fie den Import amerikanischen Fleische völlig unmöglich machen würde. Sie schließt die Einfuhr von Schinken, Warft und anderen Präpa raten völlig au und läßt nur die von geschlachtetem Vieh in ganzen Stücken oder Vierteln zu. Die amerikanische Votschaft und die deutsche Regierung hoffen noch, daß I wenn die Vorlage im Ylenun,ur Ver-
Handlung kommt, daS Resultat ein besseres sein werde, obwohl die Auösichten schlimm genug sind. Washington, 8. Mai. Die Berliner Depesche betreff der FleischinspektionSvorlage giebt zu ernstlichen Besorgnissen Anlaß. Wie sehr die
deutsche Regierung auch geneigt ist, den Import amerikanischen Fleisches zu fördern, fie mag im Reichstag nicht die genügende Stärke besitzen, um feindselige Maßregeln abzuwenden. Die Folgen find weitergehend, als man allgemein annimmt, denn unsere Regierung betrachtet die Annahme dieser Vorlage als eine nothwendige Bedingung für andere Zugeständnisse in. dem abzuschließenden Handelsverträge. Man befürchtet deshalb die Verzögerung des Abschlusses beS Vertrages, wenn nicht die Unmöglichkeit beSelben. Von den Philippinen. M a n i l a, 8. Mai. Die FilippinoS überraschten die amerikanischen Truppen bei San Fernando durch einen kühnen Streich. Ein Eisenbahnzug mit einer Lokomotive an jedem Ende wurde bis zu den amerikanischen Vorposten vorgeschoben, soznagen unter den Augen der Stadt. Ehe man denselben erreichen konnte. sprangen die Eingeborenen von dem Zuge, rissen eine Strecke deS Geleise auf und fuhren dann so rasch davon, daß man fie nicht einholen konnte. Kanonenboote unter Kapitän Grant, welche den San Fernando Fluß hinauffuhren, um Verbindung mit den Truppen zum Zwecke der Verproviauirung derselben herzustellen, mußten verrichteter Sache zurückkehren. Man fand die Ufer allenthalben von Rebellen besetzt. DaS NebraSkaer Regiment ersucht um zeitweilige Dienftbefreiung. Bloß 75 Mann desselben find noch im Stande Dienst in der Front zu thun. , Amerikanisches Kriegsschiff in Tanger. Tanger, Marokko, 8. Mai. Der amerikanische Kreuzer Chicago ist hier angekommen, um die Forderung der Ver. Staaten gegen die marokkanische Regierung zu unterstützen. Rear Admiral Hovison und Generalkonsul GunnerS haben dem auswärtigen Minister deS SultanS einen Besuch abge stattet. i ZurvreyfuS-Affaire. R o m, 8. Mai. Die Tribuna entastet heute in einem Leitartikel Italien von jeder Verbindung mit dem DreyuS - Fall und erklärt, daS Bordereau ei an den Coneierge der deutschen Botchast in Paris gesandt worden, welcher e an Oberst - Lieutenant Henry zurücksandte. DaS Blatt versichert auch, die Dokumente, welche in dem Bordereau angeführt werden, seien den Sfterhazy dem Obersten von Schwartzkoppev, damalS Militär -Attache der deutschen Botschaft in Paris, übersandt worden, welcher von ihrer Existenz nichts wußte, bis der Matin fie veröffentlichte. Nach ber Tribuna wurde daS Petit Bleu vom Obersten von Schwartzkoppen einer Person diktirt, deren Rame dem Publikum bald bekannt gemacht wer den wird, und die Wendung canaille de d" bezog sich aus den Agenten deS Geheimdienstes DubboiS. Ochiffs-NachriSten. Angekommen in : Plymouth: Pennsylvania" von New öork nach Hamburg. Bremen: Friedrich der Große" von New Jork. Antwerpen: Kensington" von New Sork. H a v r e : La GaScogne" von New Sork. Liverpool: Seorgic" von New Sork. N e w S o r k : Bodic" von LiverPool. Der Sicherheitsrath ernannte in seider heutigen Sitzung Richard C. Herrick zum Clerk deS Bertillioa Systems auf der Polizeiftation. E täuscht ein. Diese ist eine der Eigenthümlichkeiten von Hood Sarsäparilla. Kuriren Scroffeln, Salzfluß, Geschwüre, Magen- und Nierenleiden und Nervosität. HoodS Pillen kuriren Leberleiden Leicht zu nehmen und zuverlässig. 25.
allerlei.
VeiHeLe.Jnd..isteinRie se.cbaum, welcher längst als ein altes Wahrzeichen jener Gegend gegolten hat, durch Feuer vernichtet worden. Es war ein Ahornbaum und der größte aller Bäume in Jennings County, nämlich über 100 Fuß hoch und 8 Fuß im Durckmesser. Naki- d-ni lArnnnfand sich in dem Baume eine ziemliche Höhlung. Schon seit Jahren wurde dieselbe in kalten Winternächten von Tramps als Schlafquartier benutzt. Dieser Tage machten nun auch einige Tramps neben dem Baume ein Feuer an mit dem vorerwähnten Resultate, was von allen dortioen ylnfi-nfr ifc haft bedauert wird, da dieser Niesenr.r&ri r::- ev c . m vuum ciui im tficmuc eine zum ioz such jener Gegend verlockende Attraction bildete. VierTaaenndNäcktebat der Neger Willis, welcher zum Dienstpersonal des Dr. 5k. F. McGowan in Euharlee, Ga., gehört, in einem 40 Fuß tiefen Brunnen, in den er gefallen war. ohne Schaden für seine Gesundbeit Ztuaebrackt. Willis befand fick nach Einbruch der Dunkelheit auf dem Wege nach emer benachbarten Plantage, als ihm das Unglück passirte, in den unbenutzten Brunnen, der mit halb morschen Brettern bedeckt war. zu fallen. Vergeblich rief er um Hilfe und schließlich schlief er ein. So verbrachte er vier volle Taae und Nächte mit Schlafen und Schreien, bis ihn endlich mehrere Arbeiter hörten und r:.. v...t.u r cr.:i . uu ciuci fiuicii euge ücicuciu Willis war bei dem Stur, in die Tiefe nicht im Geringsten verletzt worden und klagte nur. wie zener böhmische Nekrut. über önnaer verflutiaen." ames Beattv. der mit e:ner Anzahl anderer Hilss-Sheriffs einen gewissen Clendenning Pennell verfolgte, ist in Barnes' Gap, Futton County. Pa., von Letzterem erschossen worden. Pennell war im Februar ;n Ivn Stall des Farmers Nathan B. Wiegfield eingebrochen, hatte desselben Vferdeaeschirr zerschnitten und seinen Wagen einen Abgrund hinunter ge stürzt, so daß derselbe m Stucke gmg. Ein Verhaftsbefehl war gegen Pennell -rlassen worden, dock flücktete dieser. Neulich erfuhr der Constabler William P. Lashley. daß Pennell sich aus einer" entlegenen 'Farm in" Barnes' Gap befinde, und organisirte sofort eine Anzahl Farmer als Hilfs-She-riffs, um Pennell gefangen zu nehmen. Als man auf der Farm anlangte, rannte Pennell in die Scheune, worauf Constabler Lashley diese umstellen ließ und Pennell aufforderte, sich zu ergeben. Beatty stellte sich an das Thor der Sckeune. um Pennell. wenn dieser her-! ausstürzen sollte, zu ergreifen. Mit gespanntemNevolver versuchte Pennell rn der That, zu entkommen, und als Beatty ihn faßte, wandte Pennell sich um und setzte Beatty den Revolver auf die Brust, drückte los und entfloh in das nahe Geyolz. Die Staats Fisch - C o mmission von Californien hat den Seelöwen an der Golden Gate und auf den Felsen im Ocean beim Clisf Houje nahe San Francisco zwar noch nicht den Krieg erklärt, geht aber mit der Absicht um und ist sich nur noch nicht völlig über die Mittel, den Modus der Lichtuna der auf Tausende schätzten Herden dieser Thiere einig. Pulver und Blel m der Hano geicylckler 'loobenjäger Werden's schließlich 'wohl thun müssen. Der Seelöwe beim Cliff House stand bekanntlich bisher unter dem Schutze des Gesetzes. Einst war er der Ausrottung nahe, weil vogelfrei-. Um der wildromantischen Küstenlandschaft eine ihrer Hauptattraktionen zu wahren, den Seelöwen auf den Klippen beim Cllff ouse. wurde das Bervot aeaen die Tödtuna der Thiere erlassen. Seitdem haben dieselben sich derart vermehrt, daß sie zur Geißel des Flschereigewerbes geworden sind. Daher die Kriegserklärung. Ausrotten will man sie übrigens nicht, sondern nur angemessen. Wenn auch die Luftschachte in den großstädtischen Miethskasernen eigentlich nichi die richtigen Luftversorgungsplätze für Federbetten sind, so hat sich doch der Umstand, daß ein solches auf dem Boden des Luftschachtes des Hauses No. 237 Ost 121. Str.. Nett York, lag. als ein Segen für die kleine Edna Irwin erwiesen. Das dreijährige Kind war auf daS Fensterbrett des nach dem erwähnten Schachte führenden Fensters in der im 4. Stocke gelegenen elterlichen Wohnung gellettert, verlor das Gleichgewicht . und stürzte hinab. Sie fiel auf das Federbett und war gerettet. Als Polizist udae. der von dem Vorfall gehört, nack der 5krwin'schen Wohnung kam. um die Sache zu untersuchen, war er höchlichst erstaunt, alsFrau Jrwrn, aus ein im Zimmer spielendes Kind deu tend, sagte, dies sei die Kleine, welche den vier Stock tiesen turz vurcyge mackt. aber auck nickt die kleinsteHaut abschürfung erlitten habe, dank dem weaaeworkenen Federbette. Da alljährlich im Sommer an Hundert große . . - m t m und kleine Kinder rn den ustjcyacyt zu stürzen vkleaen. würde es sich vielleicht empfehlen, dem Winke der Vorsehung zu folgen und auf der Sohle jede? Schachtes tiit Matratze hinzulegen.
'VoreinigerZeit veru rtheilte das Landgericht Dresden den Dienstknecht Ernst Schulze, der angeblich am 12. Mai 1881 zu Burg bei Hoyerswerda geboren war, wegen Un terschlagung. Urkundenfälschung und Betrugs zu sechs Monaten Gefängniß. Als der Verurtheilte zur Verbüßung der Strafe eingeliefert wurde, stellte der Gerichtsarzt Medizinalrath Dr. Donau fest, daß Schulze ein Mädchen war. Die weitere Untersuchunq er-
gab, daß es sich um die am 6. April 1875 zu Neudorf bei Hoyerswerda geborene Dlenftmagd Johanna Kaspar handelte. Sie hatte schon eine Reihe von Jahren als Dienstknecht gearbeitet. Weil sie sich eines ihr nicht zukommenden Namens einem zuständigen Beamte;; gfglnüber bedient hatte. wurde sie nur. roch zu einem Monat Haft verurtheilt. Für sie Todiuna von Giftschlangen wurden in den letzten 2 Jahren vom Tiroler Landesausschuß Prämien ausgesetzt, die gegen Cinsenvung des Kopses der Glftschlanae ausbezahlt werden. Nach dem soeben verossentuchten Ausweise betrug im letz ten Jahre die Zahl der eingeschickten Schlangenköpfe 1073, wovon sich 262 als nicht aiftige, 811 als Köpfe von Giftschlangen erwiesen. Von letzteren entfielen auf Deutschtirol 171, auf Welschtirol 640. Gegen das Jahr 1897, in welchem sogar schon rm Mai die Einsendung sistirt werben mußte. da der für Prämien ausgesetzte Betrag um dnse Zelt erschöpft war, lst em bedeutender Rückgang zu constatiren. was einerseits der Verminderung der Prämie, anderseits aber wohl auch einer Abnahme der Giftschlangen zuzufdk! ft. Die' Z?rau des Ingenieurs Perrocchi in Rom, welche zwei schone aus Amerika kaum imporiirte Papageien angekauft, sowie ihre Wohnungsc,eberin Petrone erlagen einer durch die Papageien verursachten Infection. Nachdem auch andere Perso-nen-im Hause erkrankten, wurden große Vorsichtsmaßregeln getroffen. Der32Jahrealtelsraelitische Kaufmann Joseph Schilmann, alias Elie Chaykowitz. Gentemann. Marc Grobmann, Roßbach, Faron oder Bousflon aus Mohilew am Dniepr in Russisch-Poleu. wurde von der. Strafkammer in Köln wegen Betruas und Führuna eines falschen Namens 5 Monaten Gefängniß und 14 Tagen Haft verurtheilt. Schilmann ist ein vom Gericht des Seine-Departements wegen betrügen schen Bankerotts zu 4 Jahren ZuchthauS verurtheilter Mensch und lebte längere Jahre in Paris. Er lernte dort vor acht Jahren seine jetzige Maitreffe, die 23 Jahre alte Jeanne Berthe Emilie Caron kennen und bereiste mit ihr seit zwei Jahren alle europalschen Länder. Seine Maltresse gab er für seine Frau aus und beide reisten auf einen Paß. den er sich zu Pezt auf den Namen Ma:c Großmann und auf die Papiere seines angeblichen Schwagers verschaffte. Schilmann ist ein äußerst gefährlicher Gauner, der seit Jahren aus großem Fuße lebt und sich die Mittel zu seinem opulenten Leben durch Betrügereien großen Stils verschaffte. , v Aus Smyrna wird der Tod eines berüchtigten Räubers gemeldet. Nun ist das in Anatolien nichts besonders seltenes, die Zeitunaen erzläblen häufig davon, daß irgend ein Wegelagerer endlich von seinemGe.schick erreicht ist und die BeHorden pslegen den Leichnam dann photographiren zu lassen und ein Bild als Beweis ihrer Wachsamkeit nach Konstantinspel zu schicken; diesmal aber spielen noch ganz eigenartige Umstände eine Rolle. Seit länger als einem Jahr hatte das Dorf Nasli und Umgebung unter der Schreckensherrschaft des RäuberS Omer gestanden. Wegen Ermordung seiner eigenen Frau war er vor Gericht gestellt, aber, da die Beweise nicht genügten, wieder freigelassen worden und erhielt eine Anstellung als Oberwächter der Tabakregie zur Unterdrückung des Schmuggels in Nasli. Diese günstige Gelegenheit nutzte - Omer zu allen möglichen Schandthaten aus. Zuletzt ließ er den Mann einer Frau, in Die er verliebt war, an einen Baum binden und verhungern. Schließlich fanden die Hilfegesuche der Bevölkerung bei den Behörden Gehör und sie gaben Befehl, den würdigen Oberwächter unter allen Umständen festzunehmen. mJz erhielt von seinem Vorgesetzten den Auftrag, in einem Dorfe eine Anzahl von Schmugglern festzunehmen, fand sich, als er dort anlangte, Gendarmen gegenüber und wurde mit zwei Genossen auf der Flucht getödtet. Die Leichen brachte man' nach Naöli und führte sie m Triumph durch die Straßen des kts. Im Riverfide Park wurden heute Nachmittag um 2 Ubr eine An. zahl Bäume durch die Lacki, Mcrnor ial Tree Association gepflanzt. Frar. Mlhelmina AipperS bach, 54 Jahre alt, auS Deutschland gebürtig, wurde irrsinnig erklärt. Cbenso der Lvjährige Harry Vtrick land, vuchbinder, unverheirathet. Sr bildet sich ein, er hätte ein Loch im
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