Indiana Tribüne, Volume 22, Number 229, Indianapolis, Marion County, 8 May 1899 — Page 2

Ariöüne. Erschein Täg'.'ch im rauto üi tZglich .Tribüne'' kostet durch bcnXtlfi 1 Htnth per Woche, die eonnta.Strttthu'J Xemtft per Goie. Leide zusT? II dtniS bis u Stt per L?ot. Ve? ioj frwrr&al& kr. 5ttb 5aeict U Tu?!3ct)Uu3 V 31. 3ffr9s 18 VlaHss Indianapolis, Ind., 8. Mai 1899. Einzigartige Sirnnun. Natürlich hat Jedermann schon von egyptischen Mumien gehört und wohZ Luch einzelne solcher in Museen gesehen. Seltener sind südamerikanische Murnien, und befonbir die Gattung, um die es sich nachstehend handelt, ist vielleicht fcVe merkwürdigste der Welt und darf iscbcr mit den oöengenannten, noch :nit gewöhnlicheren amerikarischen Seitenstücken derselben verwechselt werden. Nur sehr wenige Ezemplare davon haben jemals die große Welt erreicht, und das interessanteste der neuerdings gefundenen befindet sich im Privatbesitz und wird es wohl bleiben. Es sind dies keine Mumien vonVollkörpenl, sondern nur von Köpfen, die nach e?nem besonderen, unserer Zeit gänzlich verloren gegangenen Versahren bcyandelt worden sind und ein eigcr.lh'imliches Licht auf längst ver-gangen-Zeiten in Südamerika werfen, die freilich mit der Jnca-Cultur nichts zu schaffen hatten, aber noch zugleich mit ihr und sogar noch später bestani.n. Die betreffenden Stämme sind, soweit bekannt, die einzigen auf der Erde gewesen, welche von den Leichen ihrer Großen nur die Köpfe aufbewahrten, die abgesi1)nittcn und in den CentralLogen Hx Stämme aufgehängt wur den. um noch Jahrhunderte lang als Ansporn für die jungen Krieger zu dienen! So verewigte man also das Andenken berühmter Stammes - Mitglieder in einer Weise, wie man anderwärts höchstens das Andenken der gemeinen Mordverbrecher verewigt hat; statt zum abschreckenden Beispiel, sollte dies zur Verherrlichung dienen, so eine Art Ruhmeshalle von Mumienköpfen! Und das ist nicht das einzige Merkwürdige an der Sache! Während nordamerikanische Indianer vielfach die Skalpe getödteter Feinde als Trophäen an ihren Wigwams aufhingen oder alUnfalls (wie z. B. die Irokesen im WildheitS - Zustande) die abgeschnittenen Zeigefinger erschlagener Feinde an Halsschnüren trugen und sich mit ihnen auch begraben ließen, sind jene südamerikanischen Stämme die einzigen, bei denen der sonderbare Brauch bestand, sich zu gleichem Zwcl lange Schnüre durch die Lippen zu ziehen. So viele Feinde, wie ein Krieger erlegt hatte, so viele Schnüre zog er sich durch die Lippen und ließ sie stolz herabhängen, der einzige Bart", den er siü leistete, und der allerdinas als 3ail einen ziemlich dünnen Eindruck gemacht haben würde, selbst wenn die Schnüre ziemlich zahlreich waren! Aber mit solchem Selbstbewußtsein, wie ein derartiger Trophäen - Bart, ist wohl noch nie ein natürlicher Bart getragen worden. Wenn nach dem Tode des Helden der Kopf abgeschnitten wurde, um in eine aufzuhängende Mumie verwandelt zu werden, so wurde natürlich dieser Trophäen - Bart gleichfalls mit der größten Sorgfalt mitbewahrt; denn das war ja die Hauptverherrlichung. Ueber die Art aber, wie der Kopf mummificut" wurde, hat die Menfchheit unserer Tage niemals näher aufgeklärt werden können, und auch die Nachkommen jener Stämme, in Ecuador und anderwärts, schütteln auf Befragen ihre Köpfe d. h. ihre lebendigen. Vielleicht wissen sie es und wollen blos nichts darüber verrathen, wie es derartige alte Stammes - Geheimnisse ja noch mehr gibt. Doch sind folgende bruchstückweise Thatsachen darüber bekannt geworden: Nachdem man den Kopf vom Rumpf abgeschnitten hatte, wurde hinten an der Kopfhaut ein Einschnitt gemacht. und der ganze Schädel sammt dem In halt stückweise herausgenommen. Dann wurde der Einschnitt wieder sehr ge schickt zugenäht, und der noch übrig ge bliebene Kopf in eine, für uns geheimnißvolle Flüssigkeit eingetaucht, welche ihn verhärtete und zugleich dermaßen zusammenzog, daß der ganze stopf schließlich nicht größer war, als eine Mannes saust. Dabei wurden aber alle Gesichtszüge wunderbar vollkommen erhalten, und das Haar blieb unverletzt und behielt seine Farbe und sogar einen Theil seines natürlichen Glanzes durch die Jahrhunderte hin durch. Wenn man heutzutage eine solche Kopf-Mumie betrachtet, glaubt man zunächst, es mit einer kunstvollen Holzmodelllrung zu thun zu haben, an wel eher das Haar erst nachträglich angebracht worden ist. Erst bei-näherer Untersuchung überzeugt man sich, daß man eine wirtliche Mumie vor sich hat. Absolut nichts Verzerrtes oder irgendwie Grausiges haben die Gesichtszüge an sich, so grausig uns auch die Ge schichte dieser Mumien erscheinen mag. In der Republik Ecuador kommen solche Helden-Kopfmumien noch am häufigsten vor; doch hat die dortige Regierung ihren Verkauf schließlich verboten, und es ist daher schwierig, noch ein Exemplar aufzutreiben. Das erwähnte, jetzt im Privatbesitz eines Amerikaners befindliche Exemplar ist der rnumificirte Kopf des Häuptlings Salupe wie es mit der Beglaubigung steht, das ist allerdings noch die Fra ge), welcher vor etwas über dreihundert Jahren zu seinen Vätern einging; der besagte Trophäen-Vart der Mumie zeigt 34 Schnüre. Stimm i. Die eine Hälfk - der, Welt weiß nicht, wie die andere lebt." Auch mcht, warum!"

KNMKVÄ

Das Zechte iniportirte Karlsbader Zlttneral'ZUasscr.

Das natürliche Nlittel für die Heilung von keber- und Niere l-keiden, gastrischem Katarrfy urb allen ? rankheiten des 171a ' ocns, chronischen Entzündungen der in j aewcide, Diabetes, Fettleibigkeit, Gicht, j Rheumatismus und lzartleibigkeit. EISNER k rnENDELSuN CO., Vlieknkge Agenten. New Jork. Cannibale in Canada. Durch das Aeuanik verschiedener Missionspriester, welche viele Jahre unter den Indianern im Nordwesten von Canada gewirkt haben, ist die Thatsache festgestellt worden, da -s unter jenen Nothhäuten Mensche .. ser gab: aber man neigte m den t$i:n Jahren derAnsicht zu. daß diese furchtbare Unsitte letzt nur mehr zu den Dingen der Vergangenheit gehöre. Wie falsch diese Annahme war, erhellt aus der Verhaftung von zwei Indianern, welche ein Detachement der berittenen Polizei dieser Tage nach Edmonton aebracht hat. Die Verhafteten haben einen Stammesgenossen erschlagen, den sie beim Verschlingen von Menschenfleisch überraschten. Die sofortige ,, . r r rv n ovtung von MeniHenirenern cm altes Herkommen unter den Rothhäuten im Nordwesten von Canada, denn sie glauben, daß ein Indianer, der einmal die Qualen des Hungers mitMenschenfleisch gestillt habe, ein Windigo", d. h. ein Menschen fressendes Unaeheuer werde, das bei zeder Gelegenheit morde, um seinen scheußlichen Appetit zu befriedigen. Wie die Misstonare glauben, ist es , gewöhnlich Hunger und nur selten eine besondere Voriiebe für Menschensleisch. wodurch Indianer zu Cannibalen gemacht werden. 1 Dablon erzahlt rn seinem Tage buch, daß manche Indianer des NordWestens von einer Krankheit ergrissen werden, die anfänglich mit Hypochondrie Ähnlichkeit hat. aber gewöhnlich zum Wahnsinn führt. In ihren schlimmsten Anfällen werden die Wahnsinnigen von einem unbezähmbaren Verlangen nach Menschensleisch ergriffen und wie halb verhungerte Wölfe fallen sie emen Jeden an, dem sie begegnen. Und wenn solch' ein Wahnsinniger einmal Menschenfl'isch gekostet hat. wird das Verlangen, ne der Durst btx der Wassersucht, immer größer und deshalb todten die Jndianer einen Jeden, der die ersten Spuren dieser furchtbaren Krankheit zeigt. 1'. Nedelai. der bis zu den Indianern am See Mistasnnl vordrang, erzahlt, daß ein 18jähriger Jüngling von seiner eigenen Mutter ermordet und verspeist wurde. Ein noch viel grauenhafterer Fall wird von einem anderen Missionar mitgetheilt. Ein Weib schlachtete mit Ausnahme eines jungen Mannes zwei ganze Familien, bestehend aus zwei Männern, zwei Frauen, drei Knaben und vier Mädchen, hin und das Fleisch dieser Unglücklichen bildete lange Zeit die einzige Nahrung der Cannibalin. Von dem P. Durocher wurde ein Weib vom Stamme der Napeapees. das ebenfalls dem Cannibalismus huldigte, zum Christenthum bekehrt; ihr wurde nur von den Mitgliedern dieses Stammes nicht der Garaus gemacht, weil diese sie für eine Zauberin hielten und ihre uoernaturlichen Kräfte fürchteten. Ihr erstes Opfer war ihr eigener Mann, der Hungers gestorben war; dann kamen zwei ihrer Kinder, die von dem gleichen Tode ereilt waren, an die Reihe und ihr drittes Kind ermordete sie, um ihr Verlangen nach Menschensleisch zu stillen. Nachdem sie ihre eigene Familie gefressen, tödtete sie zu dem gleichen Zweck eine Frau ihres Stammes, die ebenfalls ihren Mann und ihre Kinder verschlungen hatte. Noderne Reklame. Juwelen - Diebstähle und sensationelle Scheidungs . Prozesse erscheinen allnachgerade als Reklame - Mittel für Bühnen . Celebritäten ein bischen stark abgebraucht, und geriebene ImpresarioS suchen nach anderen, wirtsa meren Mitteln, um die Aufmerksamkeit des Publikums auf ihre Stars" zu lenken. So ist jetzt ein neuer Coup erdacht worden, welcher dem Erfinder alle Ehre macht. Daö Staats-Departement inWashington wurde letzthin benachrichtigt, daß eine Schauspielerin, deren Name hier verschwiegen bleiben mag, um die bewußten Reklame - Zwecke nicht zu fördern, in Tanger von dem dortigen Statthalter des Sultans von Marocco gefangen gehalten werden weil sie unerlaubter Weise in seinen Harem eingedrungen sei. Die Meldung hatte etwas Wahrscheinliches an sich, weil die betr. Bühnenschönheit vor einiger Zeit eine EuropZreise angetreten und vor ihrer Abreise mit löblicher Freimüthigkeit im Vertrauen kundgegeben hatte, sie beabsichtige, das Leben im Orient, speciell die Harems - Verhältnisse, zu studiren, was ja auch ganz in das Fach einer Dame vom Theater schlägt. Hilfs - Staatssccretär Adee setzte sofort den diplomatischen Apparat in Bewegung, um das Fräulein aus den Händen des gewaltthätigen Barbaren zu erretten, und Consul Gunnere in Tanger ward perKabel beauftragt, sofort Recherchen anzustellen. Er sollte sich unverzüglich zum Bey von Tanger begeben und die Freilassung der abenteuernden Theaterdame fordern, widrigenfalls der ganze Zorn einer empörten Nation über sein schuldiges Haupt sich ergießen würde. Consul Gunnere kabelte zurück, daß die betreffende Dame weder von dem Bey gefangen gehalten worden, noch überhaupt in Tanger sich befinde. Die Meldung war offenbar ein Fake". Diese Kabel-Correspondenz kostete $2 pro Wort, und den Herrschaften im Staatsdepartement ' beginnt es zu dämmern.' daß sie in die Reklame-

Schlingen eines gewinnsüchtigen Theder - Impresario's gerathen sind, dem es darum zu thun war, seine Divabillig und erfolgreich zu buhmen"

Die Weinernte der Welt. Die Weinernte der Welt im Jahre 1893 wird, wie alljährlich, im Moniteur Vinicole" zusammengestellt. An Ijc Spitze der Weinländer" steht Frankreich mit etwa 32z Millionen Hektoliter (ein Hektoliter gleich 26.41 Gallonen), wurde aber im vorigen Jahre beinahe von Italien ' 31$ Millionen eingeholt. Das e. xr auS hatte gegen die Ernte von 1897 eine geringe Abnahme, das letztere eine Zunähme von über 5 Millionen zu verzeichnen. Das dritte unter den Weinländern war und blieb Spanien, das eine Zunahme von annähernd 19 auf 24$ Millionen aufwies. Nicht allgemein bekannt dürste es sein, daß das viertreichste Weinland Algier ist, allerdings mit 5 (4z) Millionen Hektoliter gegen die erstgenannten Länder weit zurücktretend. An fünfter Stelle stand sowohl 1L97 wie 1893 Rumänien, das eine Steigerung der Ernte von 3,200,000 auf 3.900,000 Hektoliter erreichte. Die sechste Stelle nahm im vorigen Jahre Rußland ein mit 3,120.000 Hektoliter, während es 1897 noch hinter Chile und Portugal zurückstand. Einen außerordentlichen Aufschwung nahm die Weinernte in Bulgarien, das von der siebzehnten Stelle an die siebente rückte und eine Zunahme von 1.090.000 auf 2.600.000 Hektoliter erzielte. Dann folgte Chile, dann Portugal. Deutschland blieb im vorigen Jahre wegen der bekanntlich recht mangelhaften Ernte noch hinterOesterreich (1.900,000) zurück und trat mit 1,800,000 Hektoliter von der neunten an die elfte Stelle. Ueber eine Million Hektoliter erzeugten ferner noch (der Reihe nach): Türkei mit Cypern mit 1.600,000 (weniger 200.000), Argentinien mit 1.600,000 (l?iehr 160.000), Peru mit 1.500.000, die Vereinigten Staaten mit 2.300.000 (mehr 253.000), Griechenland mit 1.100,000 (weniger 100.000) und dieSchweiz mit 1.100.000 (weniger 150.000) Hektoliter. Ungarn hatte nur 900.000 (weniger 300.000) zu ernten, demnächst folgen mit noch kleineren Mengen: Serbien (800,000). Brasilien (450.000), Azoren und Canaren mit Madeira (235.000), Capland (185.000). Uruguay (160.000). Tunis (120.000). Australien (95.000). Mexico (70.000), Persien (45.000) undVolivia (35.000). Die weibliche Mansesurcht.

Man erzählt sich, daß einer der tüchtigsten und schlauesten Spione in unseren Bürgerkrieg - Tagen, welcher stets in Jungen - Rollen auftrat, schließlich durch ein ganz gewöhnliches Mäuslein verrathen wurde. Denn während der Spion mit einer Partie Männer in einem Landhaus speiste, sprang plötzlich ein Mäuschen aus dem Speiseschrank unmittelbar auf den Tisch, und dcr ..junge Bursche" stieß einen vollkommen weiblichen Schrei aus und zeigte überhaupt einen echten Evastöchter - Schrecken, wie er sich bei solchen Gelegenheiten zu belunden pflegt. Die Spions - Rolle war für immer ausgespielt, und daß die Spionin nicht in den Händen der Conföderirten blieb, das hatte sie blos der Ergebenheit des alten Landwirthes und seiner Gattin zu verdanken! Solche Geschichten, mit entsprechend verändertenUmständen. ließen sich noch gar manche auch aus den letzten Iahren erzählen. In sehr verschiedenem Grade scheint die Mäusefurcht bei den Evastöchtern aufzutreten, aber nur in seltenen Fällen scheinen dieselben vollkommen frei davon zu sein. Und. weder die an ihr Leidenden, noch irgendwelche Gelehrte und Forscher haben jemals eine befriedigende psychologische oder physiologisch: Erklärung dieses eigenthümlichen Gefühls bieten können. Ob man dieses Gefühl überHaupt Furcht nennen darf, das ist auch noch einigermaßen fraglich. Von besonderem Interesse mag es für Manche sein, daß auch das Neue Weib" durchaus nicht über dieses Gefühl erhaben ist. Ein bekannter westlicher Arzt z. B., dessen weibliches G schlecht ihn nicht verhindert hat, sich I ei gewagten wund'ärztlichen Operationen auszuzeichnen, wird noch immer beim Anblick einer Maus vollständig demolalisirt und krank! Eine andere beruflich sehr tüchtige und resolute Dame ist durch den Anblick eines Mäuschens, welches aus einem alten Faß im Keller sprang, sogar zeitweilig wahnsinnig geworden. Japanische Trauer.; Der Aokohama - Correspondent ei ner englischen Zeitschrift schreibt aus dem Lande des Mikado: Anläßlich bei vor kurzem erfolgten Todes einer kleinen japanischen Prinzessin machte mar sich allseitig darauf gefaßt, daß ton dem kaiserlichen Haushofmeister sorg'' fältig ausgearbeitete Ordres in Bezu auf die vorschriftsmäßige Landes trauer herausgegeben werden würden Zur allgemeinen Erleichterung geschah dies jedoch nicht. In Hinsicht auf d?s noch sehr jugendliche Alte? der kleinen Verstorbenen beschränkte man sich darauf, nur die unmittelbar bei Hofe angestellten Personen kurze Zeit trauern zu lassen. Im Uebrigen wurde von dem Vorkommniß wenig Notiz genommen. Hätte es sich aber um eine dr kaiserlichen Familie nahestehende eiwachsene Person gehandelt, so wäre die Sache ganz anders gewesen. In einem solchen Falle wird stets die formelle 33: kanntmachung erlassen, daß es bei strenger Strafe verboten ist. während der ersten drei bis acht Tage zu musiziren. öffentliche oder private Festlichkeiten zu veranstalten etc. Dieser Befehl gilt für das ganze Land. Die Vertreter der besseren Gesellschaft müssen außerdem ganz bestimmte Kleidung tragen und sich auf eine ebenfalls genau fizirte Zeit jedes Fleischgenusses enthalten. Dieser merkwürdiae Umstand. X

nämlich das regelrechte Fasten, gehört zur japanischen Trauer, ganz gleich, ob man den Verlust eines Familicnmitgliedes zu beklagen hat, oder auf höheren Befehl um einen Anvcrwandtcl' des Landesherrn oder gar um diesen selbst trauern muß. Was die Familientrauer anbelangt, so werden da mit Rücksicht auf das Geschlecht und da! Alter der Verstorbenen noch besondcn Unterschiede gemacht, ausgenommen be' Eltern oder Gatten, in welchem Falle die Trauerkleidung 13 Monate hindurch getragen und auf Fleischnahrung 50 Tage lng verzichtet werden muß, Sterben dic "eitern oder Onkel und Tante vätci . "7'ite, so hat man fünf Monate gU trauern und 20 Tage zu fasten; sind es ' x nur die Eltern oder Schwestern, oezw. Brüder der Mutter, dann genügen schon 00 Tage der Trauer und eine dementsprechend? Fastenzeit. Kinder unter drei Monaten werden überhaupt nicht äußerlich" betrauert; haben die kleinen Wesen noch nicht das siebente Jahr erreicht, beobachtet man auch nur unbedeutendeNücksichten. Im Allgemeinen behalten die Japaner ihre Todten in ehrfurchtsvollem Andenken und nie werden sie es versäumen, den Gräbern der Dahingeschiedenen die von dem japanischen Trauercodex" vorgeschriebenen periodischen Visiten abzustatten. Diese Besuche fallen zuerst auf den 7., den 14.. den 21., den 35. und den 49. Tag nach dem Tode des Betreffenden. Nun pausirt man bis zum 100. Tage und wartet dann bis zur ersten Wiederkehr des Todestages. Von diesem Zeitpunkt an hat man nur noch nöthig, den Hügel des Verstorbenen am dritten Jahrestag aufzusuchen, ferner am 7., am 13., am 17., am 23., am 27.. am 33.. am 37. u. s. w. Unter dem Einfluß moderner Cultur, die in letzter Zeit immer mehr Eingang in Japan findet, werden diese alten Gebräuche voraussichtlich bald verschwinden. Eine große Anzahl vornehme? Unterthanen dos Mikado betrauern ihre Todten bereits nach europäischer Sitte.

Ist der Hummer ein Fisch? Ueber diese schwerwiegende Frage liegen zur Zeit die französische und die englische Diplomatie in Streit. Die Franzosen bejahen die Frage ohne Weiteres, die Engländer verneinen sie hartnäckig. Die Neufundland - Frage hat auch dieses Problem aufgeworfen. Der Utrechter Vertrag vom Jahre 1715 gesteht nämlich Frankreich das Recht des Fischfangs in einem bestimmten Gebiete zu. England behauptet, daß dieses Zugeständniß Ich nicht auf die Hummern beziehen könne, denn diese seien Schalthiere. Die Meinungsrerschiedenheit ist von um so größeier Bedeutung, als der Neichthum an eigentlichen Fischen in den neufundländischen Geloästern selzr adg?:-ommen hat, wahrend der Hnminer sich vermehrt hat. Wenn nan sich e!::fach'an die Elassisicatlun der modernen Naturgeschichte hielte, dann wäre der streit bald zu Gunsten Englands entschieden.. Aber von französischer Sciie macht w'an nicht mit Unrecht geltend, daß man. um eineu Vertrag sinngemäß auslegen zu tonnen, sich auch um de Anjchauungen, die zur Z?lt seiner Unterzeichnung herrschten, kümmern muize. Und da ist es denn gewitz, daß zur Zeit des Utrechter Vertrages die !)!aturhistoriker. Vorgänger Linns, sich noch an' die alte Plinius'schb Elassisication hie.ten. die unter die Fische alle im Wasier lebenden Thiere zählte. Was wird nun die moderne Diplomatie aus dem Hummer machen? . In seinem Wohnhause Greenport. L. I.. stürzte der 94 Jahre alte Poet und Sportsmann Jsaac McLillan eine Treppe hinunter 'und erlitt so schwere Verletzungen, daß man für sein Leben fürchte. Der alte Herr gehörte zu Longsellow' Schulkame?aden und war mit 5in:cl Webster befreundet. tneHocyzelt, die mit einigen Schwierigkeiten verknüpft war. silnd in Seymour. Ind., statt. ' Frank Robinson und Frl. Caroline Musser . cn i c cii r. ii , er r

vun jivtu) vziuun yailen lyre nermaulung angekündigt, die in North Vernon hätte stattfinden sollen, da jedoch die Blattern in North Vernon herrschten, hatte man den Plan geändert. Das junge Paar fuhr in einem Buggy nach Seymour, wo die Heirathslustigen von einem Gesundheitsbeamten in Empfang genommen wurden, den man von dem Kommen desPaares benachrichtigt hatte. Der Gesundheitsbeamte erlaubte den Leuten nicht, aus dem Buggy zu steigen, und das Paar wurde in demselben .getraut. . 'L) l e G e i st e s g e g e n lv a r : unv Tapferkeit einer Mutter haben bei einem im Erdgeschoß des großen Doppel - Tenementhauses No.' 234 Greene Ave., in Brooklyn. N. I., ausgebroch.'nen Feuers drei Menschenleben vor dem schrecklichen Erstickungstode bewahrt. Diese wackere Frau heißt Ellen Scott und ist in dem genannten Hause als Hausbesorgerin angestellt. Wie das Feuer entstand, ist räthselhaft, da es in einem mit Möbeln angefüllten verschlossenen Raum zum Ausbruch kam; ob der zündende Funke von einer vorbeifahrenden Hochbahn - Locomotive stammt oder ob Jemand ein brennendes Streichholz durch den Luft schacht hinabwarf, läßt sich natürlich nicht ermitteln. Während Frau Scott in dem anderen Theil des als Albert" benannten Doppelhauses ihrer Arbeit nachging, hörte sie Feuerrufe, und als sie durch die Straße stürzte, sah sie aus ibrer Wohnung dicken Rauch kommen. Ohne die Gefahr zu bedenken, lief sie nach der Küche, wo ihre älteste Tochter Florence schlief, nahm das halbbetäubte Mädchen auf den Arm, und brachte es in Sicherheit. Aus dem Schlafzimmer holte sie dann noch die zwei anderen Kinder, das Baby SoPhie und den 20 Monate alten John und eilte durch den erstickenden Qualm mit ihnen in's Freie. Als die Nettungsarbeit gethan war, fiel Frau Scott in Ohnmacht. . r

N'eik Zjabersack'ö Zchreibebrics.

d'o. 78. fii.i'.ii t" v ' n J&zm io-?J i&JiÜSi -vl 5 Nei York, diesen Monat. Geöhrter Mister Edithor! Wisse Se was. ich hen en schöne Trubel mit den Sopper, wo ich Jhne schon von riepohrted hen. Denke Se nor emol an, der Meh' ' "er Schlppewa Hot nit uffgeschoht un .cy hen ausgesUline. daß er nicks is. wie en ganz verdollter Schwindler un Humbuckcr. Wie ich bei den Kornel Rohsfeld vor die Dohr geschmisse sin worde, do hen ich reiteweg gesickert: wann der Rohseseid wo ich bei den Sopper gemiet hen, nit der richtige war. dann is aach schuhr genug, der Mister Schippewa nit der schenjuein Ahrdickel. Ich hen mich e wenig befragt un schuhr Ding, 'der Mensch Hot gewißt, daß er no gut is un blos ich Nindsviehch von eme Esel hens nit gewißt. Awwer so gehts immer, wann mer zu annest is un n!e dicht, daß jeder Mensch so sehr -.'n so streht is, als wi? mer selbst is. Ick; hen for das Sopper bezahle ge.nißt. awwer ich duhn's off Kohrs zu di: Zittie Apple Jack Holie Terrer Kauntie tschahrtsche. Ror immer anncst. sell is mei Motto. An ekaunt von mei gutes Herz do hen ich schon lattse Trubel gehabt un ich hen die Eckspierienz gemacht, daß es arig viele schlechte Mensche Hot, wo ein misjuhsc. For Jhne e Ecksembel zu gewwe, will ich Jhne noch emol ebbes verzehle. was mich hier gehäppcnd is. E paar Dag zerick hen ich Obends e wenig lohnsom gefiehlt un do hen ich mein Meind uffgemacht, emol for t Tschenfch in's Theater zu gehn. Jetzt muß ich sage, daß ich in mei ganzes Lewe noch nit in's Theater gewese sin. biseids en Ponsch und Schuhdie Schoh, wo emol in Schermenie in unser Willetsch gewese is, off Kohrs sell war kei rehgeller Theater un ich war'n wirklich purtie neigierig, emol en rehgeller Schoh zu sehn. Ich hen mich t Ticket kaaft un ich hen zwei Dahler un t halb for bezahle gemllßt. Wisse Se. ich hen den Mistehk gemacht, daß ich gedenkt hen obbstehrs dehte se mehr tschahrtsche un do ben ich mich e Ticket for daunstehrs gekauft, sell war off Kohrs der Riesen, daß ich so viel hen bezahle gemüßt. Wie ich inseit komme sin, do Hot mich einer gefragt, ob ich e Gläs hen wollt, ich hen awwer gesagt no, ich hätt e paar Minnitts zerick erseht eins gehabt. Es wäre arig viel Leit do, wo all ihr käsches Geld gespcnd hatte for de Schoh zu sehn. Ich muß sage, es war arig schön un ich hen'2 gcgliche. Am Beste hen ich awwer gegliche, wie so ebaut fufzig Gehrls in Teils an die Stehtsch komme sin! Bei Tschinko, sell war awwer schön. Zuerscht hen ich gedenkt, die Gehrls hätte gar nicks an un ich sin schon zu Doht geschkehrt gewese, awwer bei un bei, wie ich gesehn hen, wie der Stoss geschrinkelt is, do den ich ausgefunne, daß se Pink Teits gewahre hen. Do hen ich Widder e wenig besser gefiehlt, bikahs sell tüöz doch zu schrecklich gewese. Und danze hen die Gehrls gekönnt, so ebbes hen ich in mei ganzes Lewe noch nit gesehn gehabt. Ich denke, die hen noch e koppele Scheunts mehr in ihre Lehks gehabt, als wie mir annere Mensche. Die hen ihre Lehks geschlenkert, daß ich mich jedesmol gebückt hen, bikahs ich sin effrehd gewese, so e Lehk deht aus den Scheunt gehn un mich an de Kopp fliege. Awwer es is nicks gehäppend un ich warn froh for. Awwer schön is es doch gewese. Wie der Ackt iwwer war. do hen ich emol autseit gemllßt. for ein zu packe. Erscht hen ich en Witzkie genommc for mei Sistem zu kweitene un dann hen ich e Bierche genomme for de Dorscht. Ich hen mich grad noch eines ordern wolle, do Hot die Bell gerunge un all die Leit sin Widder inseit. Ich sin auch inseit un do hen ich mein Siet nit mehr gefunne. Uff eemol, do hen ich gesehn, daß mitte in die Kraut noch en Siet war. wo Niemand druff gesosse Hot. Do hen ich mich dann dorchgekrautet bis ich hin sin komme. Ich wollt mich setze, awwer in dieselwe Minnit hen ich an die Flohr gelege. Denke Se nor emol. Hot mich doch so en misserabligter Kerl, den Siet eweggepuscht gehab!! Of Kohrs Hot Alles de Läf an mich gehabt un ich hen e Wuth gehabt, wie alles. Ich hen gestart zu schimpfe un all hen se mich zugerufe, ich sollt abschotte, bikahs der Schoh Hot Widder gestart gehabt. Ich war'n awwer nit still un do hen mich e koppele Fellersch beim Wickel g?kriegt un hen mich autseit geworfe. Do hen ich jetzt gestanne mit meine Kenntnisse. Inseit hen ich nit mehr gedorft un es war nicks annerschter zu duhn, als wie heim schnieke. Ich hen noch en Drink odder zwei genomme un hen in Konsekwenz e wenig ziemlich gut gefiehlt. Wie ich an die Stritt sin komme, do steht do t junge gutguckige Lehdie un Hot e Behbie an den Arm gehabt. Sie war arig fein gedreßt un Hot mich anqeguckt, als wann se dett stock an mich wär. Als en Mann von Ettjukehschen hen ich mein Hut abgenomme un hen gesagt: Haudiduh Freileinche; was kann ich for Jhne duhn?- Do Hot se gebloscht un sagt, sie wär mit ihren Hosbend ausgewese in Wahl nemme un deht jetzt for ihn warte. Sie deht gar nit viel for ihren Hosbend gewwe un sie war froh, wann. er gar nit mehr Widder komme deht. Ichs, wann ihr Hosbend so en feiner Schentelmann wär wie ich, dann wär die Sach different. Sell Hot mich gut fiehle mache. Ich hen gedenkt, endlich hen ich-jetzt in die Kroße Stadt Jemand gefunne,

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Umeittes Blttt. kommt von einen, auger Ordnung

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pr. August KönZg's nmöurgee Tropfen

" I had what the doctors call indigestlon said the groecryman, " and I suffered fronn it day and night. I tried several doctors. took electric treatrnent, in fact everything that I could hear of, but nothin g did m any ' good and I raade up my mind there was no help for ms only to grin and bcar it. One day, however, I bought a box of

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and it seems to me the first dose took effect. I have been taling thera ever since whenever occasion ariaes, which is not often, and they have surely worlced wonders with me. When I look back on the past and then on my present condition, it seems to me that I am a new man. I am enjoying elegant heallh now, but I must säy that Ripans Tabules were a God-send."

wo mich ansieht, "vaß ich en serner Schentelmann sin! Un dabei auchnoch so e gutguckige Lehdie! Was denke Se denn jetzt zu duhn? hen ich gefragt. Do sagt se, sie deht nit mehr länger warte, un wann ich so gut sein wollt un e Stickche mit se gehn, dann war se arig happig. Schuhr Ding, hen ich gesagt un sin ' mit se gange. Selles Ding Hot mich Spaß gemacht. Un ei tell juh, se war so neis zu mich, als wann mir schon zehn Johr mitsamme ekwehntet wäre. Se Hot sich an mein Arm gehängt un Hot mich immer so lieb angeguckt. Ich hen das Frau'che arig gut gegllche un hätt einiges for se gedahn. Wie mir an en Drockstohr vorbei sin komme, do Hot se uff eemol gestappt un sagt: Gutneß, jetzt hätt ich w purtlNler vergesse, daß ich noch ebbes bringe wollt für den Behbie. Mein Hosbend Hot das Packetbuch un ich hen jetzt kein Penny mit mich. Sell is ahlreit, hen ich gejagt, un hen sie e ffunfdahler Bild gewwe. Do sagt se. sie wär ewwer so motsch obleitscht un ich sollt so gut sem un emol for e Minnit den Behbie for se halte, bis se widder eraus komme deht. Do hen ich das Kid uff mein Arm genomme un die gutguckige Fraa is in den Drockstohr. For e Stund un e halb hen ich aewart. awwer die Lehdie is nit mehr komme. Ich sin in den Drockstohr gange un Heu gefragt un do ln ich ausgefunne, daß die dorch die Bäckdohr fortgange is. Was hen ich zetzt mit den Kid anfange solle? Do sin ich in e schöne Ficks gewese! Ich will Jhne in mein nächste Schreibebrief mitdeile, wasich noch for Eckspierienz mit den Kid gehabt hen. Mit beste Riegahrds Juhrs trulie Mei! Habersack, Eskweier und Scheriff von Apple Jack, Holie Terror Kauntie. In .einem Hause in öhrisiiania ereignete sich ein merkwürdiger Vorfall, der bekannt zu werden verdient. Einige Familienmitglieder safzen Nachmittags um den Kaffeetisch, als plötzlich eines davon auf einen leichten Nauch aufmerksam wurde, der von einem anderen im Zimmer befindlichenTische aufstieg. Als man nach der Ursache suchte, stellte es sich heraus, daß die Sonnenstrahlen, durch eine Wassercaraffe gesammelt, den darunter stehenden Hapieiteller entzündet und ein großes Lrch hineingebrannt hatten. Wäre Niemand zugegen gewesen, so hätte sich de: Brand leicht weiter verbreiten können, zumal un'mittelbar neben dem Teller eine Zündholzschachte! lag. In der Honvedhusaztn - Kaserne zu Debreczin hielt ein Zuaführer mit den Husaren Karabineriibungen ab. Als das Kommando zum Zielen gegeben wurde, rief der Husar Ludwig Szabo zu dem ihm gegenüberstehenden Alexander Kozma: Paß auf, jetzt erschieße ich Dich!" Gleich darauf commandirte der Zug führer Feuer!" und im nächsten Augenblicke sank Kozma blutüberströmt nieder und war in wenigen Secunden todt. DieAerzte constatirten, daß eine Kugel in das Auge gedrungen und seinen Schädel zertrümmert habe. Der Oberst leitete sofort eine strcnge Untersuchung ein, um zu eruiren, wie es möglich war, daß unter die für Zimmerübunaen in Verwendung stehenden leeren, eine scharfgeladene Patrone ger rl 9j ICiNgcn vfv. . . .

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