Indiana Tribüne, Volume 22, Number 225, Indianapolis, Marion County, 4 May 1899 — Page 2
Fndwns Mdüne.
Ei?ch:Q Täqltch uns VlMNZSV. Die tägliche Trtiäne- kostet durch den ZU ff I deut per Woche, bte SontagI.TribS'I kt per Gochc Seid ins tsrnc 15 lentf d II Eentt Rtt, Vtx P,ft nierhall eufe plgefchit Im isvlleiMUna P H Jhr. OffUi 10 C& lob am Strauch Indianapolis, Ind., 4. Mai 1899. Zeltrechnungö'Wlrrar. Weiden wir m!t dem Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts endlich einmal eine einheitliche Berechnung der Tageszeiten für die ganze Culturwelt bekommen? Diese Frage hat gerade für die Amerikaner in der letzten Zeit ein dringlicheres Interesse bekommen, und gar manche unter ihnen, welche früher gar keinen Sinn für die große praktifche Bedeutung dieser Angelegenheit hatten und in patriotisch" sein sollender Beschränktheit sich um gar nichts kümmern zu sollen glauben, was nicht ausschließlich amerikanisch" war, denken jetzt anders darüber, jetzt, da die amerikanischen Interessen - Sphäre sich weit über den Stillen Ocean hin ausgedehnt hat, bis dahin, wo das Morgen geboren wird! Das heißt, anders denken sie eigentlich nicht; aber international: Fragen verwandeln sich für sie theilweise in amerikanische und werden ihnen solcherart endlich ein Bischen einleuchtender. Es sind jetzt 15 Jahre her, daß die Regierung der Ver. Staaten eine Conferenz aller Nationen, welche an einer einheitlichen Tageszeit-Berechnung das ..r&Wf . V rfTsT f.fir nrrrb iiuuy it tbiik tiifcihiii ywvk, ttttwtf der Bundeshauptstadt berief; 25 Länder außer unserem eigenen waren auf dieser Conferenz vertreten, welche über einen Monat dauerte, um einen Plan zurHerbeiführung jenes, so wünschenswerthen Zieles auszuarbeiten. Dieser Plan wurde nachher von den Regierungen der meisten betheiligten Länder gutgeheißen; nur drei der Regierungen sprachen sich dagegen, und zwei sprachen sich gar nicht aus. Zu den drei Regierungen, welche dagegen waren, gehörten gegen alles Erwarten der betreffenden Commissäre, gegen die Stimmung des Congresses und gegen den Standpunkt der großen Mehrheit der sachverständigen Gelehrten auch die amerikanische! Der Plan fiel vorläufig in' Wasser, jetzt aber kommt die dnsbezügliche Bewegung auf's Neue in Gang. Für die meisten Menschenkinder scheint sich die Tageszeit durch die Natur schon von selbst zu regeln, durch den (scheinbaren) Lauf der Sonne; dies würde ja auch für alle praktischen Zwecke genügen, wenn man überall auf der Erde zu selben Zeit Licht und Dunkel kriegte, und wenn es nicht außer dem bürgerlichen Tag noch einen besonderen astronomischen" und einen besonderen nautischen" Tag gäbe, das Eine für die Sternkunde und da Andere für die Schiffahrt! Viele würden es dielleicht im ersten Augenblick gar nicht glauben, daß irgend ein gegebenes Datum sich, sogar ohne Ortswechsel, in drei verschiedene Tage hinein erstrecken kann. Und doch ist dem stets so. Man nehme z. B. Sonntag den 30. April: nach der nautischen Berechnung fällt die erste Hälfte dieses Tages noch in den Samstag, den 29. Aprü, wahrend nach der astronomi schen Berechnung die zweite Hälfte dieseS Tages erst in den Montag, den bürgerlichen 1. Mai fällt! Denn die beiden letzteren Tage beginnen mit dem Mittag, und zwar der eine am Mittag vor. und der andere am Mittag nach dem bürgerlichen Tag. während bekanntlich der bürgerliche Tag umMitternacht anfangt. Nimmt man denn noch die Verschiedenheit deS Orts - Standpunktes hinzu, so kann man alsbald in einen ungeheuren Wirrwar gerathen. Es kann natürlich nicht für alle Bewohner des Erdballs zur selben Zeit Tag oder Nacht u. s. w. sein, und man muß irgend eine gedachte Linie ziehen, von wo, und bis wo ein gegebener Tag. ein gegebenes Datum gilt; auf der einen Seite ist es frühere, auf der anderen spätere natürliche Zeit, je nach der früheren oder späteren Beleuchtung der, sich vettandlg von Westen nach Osten drehenden Erde durch dieSonne. Man theilt die Erdfläche längst von 9!orden nach Süden in 260 Längegrade ein, welche purch gedachte Linien vom Nordpol nach dem Südpol bezeichnet sind, und wovon 180 das Gebiet eines Datums ausmachen; aber bis zum heutigen Tag hat man nicht allgemein .dieselbe Anfangs - Längegrad Linie (Meridian) für diese und ankere Be rechnungen. Jahrhundertelang hatte man sich be kanntlich nur nach der Längsgrad-Li nie von Ferro (welche unweit der größten der Canarischen Inseln hindurchgeht) gerichtet und von dieser an gezählt. Da kamen die welterobernden Engländer und führten für sich eine . eigene Anfangslinie ein, diejenige, welche an ihrer Sternwarte rn Green wich vorbeigeht; das wurde später auch für die Amerikaner maßgebend (gerade wie die unhandlichen englischen Maß-, Gewichts und Münzbestimmungen.) Einige Völker rechnen wieder von einem anderen Meridian an. Genug es entstand aus alledem oft eine heillose Verwirrung, trotz der Compromisse. mit denen'man sich, besonders im Schiffsverkehr nothdürftig durchhalf. Die früheren Seefahrer wurden nicht einmal daraus ausmerk sam, daß es für sie nothwendig gewesen wäre, ihren Tag zu ändern, nachdem sie vom Anfangs - Meridian an 180 Grad weit (also die Halste des Erdkugel - Umfanges) gekommen; sie übersahen, daß sie mit ihrem Schiff nicht nur die Drehung der Erde selbst mitgemacht, sondern jeden Tag noch in Stückchen mehr (oder, wenn sie westwärts fuhren, weniger), je nach der Schnelligkeit ihres Schiffes, sich der
Mangelhafte Ernährung ffi und anderen zehrenden Krankheiten. An mangelhafter ErsÄhrung leiden Viele wenn die Nahrung, die sie zu sich nehmen, nicht ordentlich verdaut und assimilirt wird.' Die Folge davon ist Abmaoerung und Nachlassen der Nervenkraft. Da, echte Zohnn H,ff'sche Malz-Lrttkt verdankt seium Weltruf seiner Eigenschaft, diesem Ueielstand abzuhelfen. E ist ein wirkliches Kraftmittel, da Blut- und Fleischansatz erzengt. Sechsimhüthnn Nrmin, svrecknk dafür. Ebrenvollktk Anerkennungsschreiben
S von Aerzten. Königen, Kaisern und gelehrten Gesellschaften auS allen 8 Theilen der Welt. EU sei ux Filmn a! der Hut. 3 Verlangt das echte Aodann Hoss'fche SMfrQzttatU L2Z!SSSS
aufsteigenden Sone genähert hatten. So kam es z. B.. dak derselbe Tag, der in Manila Sonntag hieß, in Hongkong Montag genannt wurde, obwohl die beiden Plätze nahe beisammen liegen. Und wie arofe war zeitweilig aus unserem eigenen Continent die Verwirrung! In Alaska z. B. ehe dasselbe den Ver. Staaten zufiel, war der Sonntag der Amerikaner derMontag der Russen u. s. w. Jedes Volk brachte aus der Richtung, aus der es gekommen war, seine eigene Zeit mit. An den Wirrwarr m der Berechnung der Eisenbahnzeiten innerhalbder Ver. Staaten allein, wie er bis zum Jahre 1883 bestand, dürften sich Viele noch mit unangenehmenGefühlen erinnern. Endlich horte mit der Einführuna der bekannten vier Zeit-Zonen diese Confusion auf. Könnte nicht auf ähnliche Weise, in größerem Maße, für die ganze Erde eine einheitliche Ta-geszeit-Berechnung bescheert werden? Das wäre eine würdige Erössnung des neuen Jahrhunderts. in Vulkan im Entstehen? Am Gardasee begeben sich Zeichen und Wunder, zwar natürliche, aber doch geheimnißvolle. Der Monte Baldo. als Mons Baldus- schon von römischen Dichtern besungen, dessen oft noch im Juli schneegekronkter Gipfel den ganzen See und die weite lombardische Ebene bis gegen Verona hin beherrscht, macht Anstalten, sich m einen feuerspeienden Berg zu verwandeln, in einen Vesuv oder Aetna deö Binnenlandes. Dumpfe Geräusche in seinem Innern ließen sich schon in früheren Jahren hören; seit einigen Monaten jedoch sind sie von Woche zu Woche häufiger und stärker geworden. Besonders in den Irühstunden des Tages erschreckt unterirdischer Donner die an den Abhängen ihre Heerden hütenden Schäfer. Was aber in diesen Tagen ganz besonders die Bevölkerung der umliegenden Dorfer m Aufregung brachte, war die Mittheilung, es hätten sich im sogenannten Val di Parol, das heißt in einer Thalemsenkung unfern des höchsten Gipfels, breite Erd spalten aufgethan, aus denen stoßweise ein weißlicher und schweflig riechender Dampf aufsteige. Mit diesen Dampfentweichungen entströmt zugleich selche Hitze dem Boden, daß derSchnee ringsumher in weitem Umkreise schmutzt. Zahlreich sind die Neugierigen, die sich ein zwei Stunden währendes Schneestapfen nicht reuen lassen, um dieses ungewöhnliche Schauspiel in der Nähe zu betrachten. Auch sind bereits zwei deutsche Geologen eingetroffen, um diese merkwürdige Erscheinung zu studiren. Sie ist jedoch keineswegs die einzige auf vulkanische Einflüsse dentende Erscheinung der Gegend des Gardasees. Durch ne Bodenerhebung ist der Hafen von Navene plötzlich trocken gelegt worden; fern hat sich das Jnselchen Trimelone bei Cassone um 20 Zoll gehoben ohne merkliche Erschütterung. Bei Zocchi, nahe den Quellen des Bergslüßchens Aviana, ist eine bittere und heiße Quelle zu Tage getreten, die ihr Wasser den kalten Wellen des Bergbaches zusendet. Man erinnert sich, daß vor einigen Jahren im See selbst eine heiße Quelle mit so großer Gewalt dem Erdinnern entsprang, daß sie sich als eine sprulende Wassersäule ziemlich hoch über den Spiegel des Sees erhob; und daß die Insel Sermione. dieses Kleinod des Gardasees, schon in den Römerzeiten ihre Thermen hatte, deren Ueberreste als die Ruinen einer Villa deS Dich ters Eatull ausgegeben werden. Das Alles sind gewiß Beweise genug für vulkanische Kräfte, die im Monte Baldo und überhaupt am östlichen Ufer des Gardasees thätig sind. Obs nun gar zu einem Vesuv des Gardasees" reicht, läßt sich freilich jetzt noch nicht bestimmen. Den Bewohnern dürfte es wohl eher angenehm sein, ein solches Naturwunder geschenkt , zu erhalten, das zahllose ZZremde anlocken wurde. obschon die Sache auch ihre gefährliche Seite hat. ttoch eine LeichenbestattungSArt. Dit flüssige Luft", welche erst in neuester Zeit von sich reden macht, und deren Bedeutung in verschiedenen anderen Beziehungen bereits geschildert worden ist, scheint ein immer vielseitigereö Interesse zu gewinnen! Jetzt wird auch davon gesprochen, sie zu einer ganz neuen Art von Leichenbe stattung nutzbar' zu machen.' Der erste Besürworter dieses Gedankens, George R. Seamans in Austin, Jll., war bis vor urzem einer der eifrigsten Besür worter der Leichenverbrennuna im We Iten unteres Landes, bat sich jetzt. von dieser ganz abgewendet, obgleich er von dem Begraben der Leichen so wenig. wie zuvor, wissen will: die Verwand lung der Leichen in Pulver.- mittels flüssiger Luft, erscheint ihm jetzt als das einzig Richtige. ES sind bereits folgende, mit dem obigen Vorschlaa indirect m Verbm dung stehende Thatsachen über die flüssige Lust bekannt: Wenn man em Trinkglas damit füllt, so verschwindet die Flüssigkeit binnen etwa einer hal ben Stunde, nachdem sie eine bedeutende Quantität Wärme weggenommen hat, und vermengt sich wieder mit der umgebenden Atmosvbäre. Mittlerweile
wird das Glas sich stark mit Frost Reif überzogen haben. Wenn man eine Auster auch nur eine Sekunde in ein Gefäß taucht, welches flüssige Luft enthält, so wird sie sofort gefrieren. Gegenstände auS Eisen, Stahl oder Zinn, die man in flüssige Luft taucht, werden morsch. Und Fleisch kann, wenn eS solcherart zum Gefrieren gebracht ist, in feineS Pulver zerschlagen werden, ebenso wie Eier, Butter. Obst und noch manches Andere. An diese Pulverisirung nun knüpft Hr. SeamanS an. .Er will Leichen, nach einem von ihm ausgedachten Ver fahren, gleichfalls mittels flüssigerLuft pnlverisiren und versichert, fcafc dies sowohl für die Todten, wie für die Ueberlebendm daS Beste wäre. Folgen, dermaßen hat tt sich jüngst über diesen Gedanken ausgesprochen: Gegen daS Begraben und daSlangsame Verfaulen daS im Grunde genommen doch auch nichts weiter ist, als ein Verbrennungsprozeß, aber ein sehr gesundheitsschädlicher war ich eigentlich schon von Kind auf gewesen, und der Gedanke an die Möglichkeit deS Lebendig-BegrabenwerdenS hat für mich von jeher besonders große Schrecken gehabt, zumal in meiner eigenen Familie ein solcher Fall vorgekommen ist, dessen Opfer mein Größvater war. Die Leichenverbrennung aber hat auch
manche Nachtheile und ist Verhältnißmäßig viel zu kostspielig! Warum sollten immer die Ueberleoenden von den Todten leiden? Nach der mäßigsten Sckäduna kostet es immerhin 530. eine Leiche zu verbrennen. Flüssige Lust aber läßt sich für etwa 35 Centö die Gallone beschaffen, und ich behaupte. daß 4 Gallonen für den vorliegenden Zweck genugend sein würden. Be: memem Versahren gibt es au ßerdem nur noch Einen wesentlichen Kostenpunkt: einen Gummi-Saa, in welchen die Leiche gehüllt wird, um dann tüchtia ausgefroren zu werden. Die Anwendung der flüssigen Lust i nämlich nicht ganz ohne ErplosionSgefahr: aber der Gummi erweitert sich, wenn er der Ausdehnung der Luft, sowie dem Druck einer schweren Walze unterworfen ist, und die gefrorene Leiche wird in ein feines, glitzerndes Pul ver zermalmt werden, welches dann in die vier Winde verstreut wird. (Wer den muß?) Die aesammten Kosten ei ner solchen Bestattung, mit den kleinen Neben-Ausgaben, brauchen nicht über 510 zu kommen. Soweit Hr. Seamans, der bis jetzt keine Schule mit diesem Vorschlag ge macht hat, aber ganz bestimmt glaubt, daß er viele Anhänger finden, ja daß schließlich sein Verfahren der Lei chenbestattung das alleinherrschende sein werde. Vorläufig ha er die Ver antwortung für diesen Plan allein zu tragen. Beiläufig bemerkt: Es steht zu hoffen, daß diese Idee nicht wiederum gewissen Verbrechen, resp, der Beseitlgung der Opfer, Vorschub leisten werde! Lebendes Tklavnzett5uriosnt. Nicht von irgend einem merkwürdi gen Wollkopf, der ehemals Sklave ge Wesen, soll hier die Rede sem, sondern von einem einstmals gefeierten weißen Staatsmann, für welchen die ameri kanische Geschichte der letzten 35 Jahre sogut wie gar nicht existirt, und dessen Auslassungen über Menschen und Dinge sich heute ganz märchenhaft le sen. Richter William C. Price ist für die große Welt beinahe verschollen; einst aber war er der Abgott der südlichen Eonföderation und wurde von den Abolitionisten glühend gehaßt; in den letzten Jahren von Präsident Bucha nan's Administration war er BundesSchatzmeister gewesen, und später war er einer der einflußreichsten und ta lentirtestenVertreter derConsöderation, deren Sache er schließlich auch auf dem Schlachtfeld schneidig vertheidigte. Dabei war er ein Anwalt ersten Ran geö; eine echt aristocratische Natur, ging er niemals einen Clienten um die Gebühren an, und er soll noch an die $300,000 Ansprüche dieser Art ausste hen haben! Gleichwohl brachte ihm sein glänzender juristischer Ruf stets em hohes Einkommen. Dieser Mann, der vor Kurzem 84 Jahre alt geworden ist und in förmlich klösterlicher Stille in der Gartenstadt lebt, ist vielleicht das größte lebende Curiosum aus der Sklavenzeit, er ist heute ein so fanatischer Anhänger der Neger-Sklaverei wie nur jemals, Versöhnung mit den geschichtlichen Er eignissen steht nicht in seinem Wörter buch, über die. 50er Jahre hinaus gib es für ihn nichts mehr, er glaubt in allem Ernst, ja mit der ganzen Gluth seiner südlichen Gefühle an eine vollkommene Wiederher stellung der Neaersklaverei in un serem Lande! Erst dann nimmt für ihn die Weltgeschichte wieder ihren Fortgang. . Er ist ein frommer Bibelgläubiger: aber ebenso fest steht sein Glaube an die Negersklaverei. Folgendes sind seine eigenen Worte: Als Lincoln ins Amt eingeführt wurde, sagte ich zu meiner Gattin, daß jetzt der Tag, des Gerichts anbreche, welcher in den beiligen Schriften vor ausgesagt ist, daß aber der Herr mich leben lassen würde, bis die Wolke wieder vorüber ist. Diese Zeit ist sehr nahe; daö biblische Neue Jerusalem, womit nur Amezika genannt fern kann.
wird siegreich aus leiner letzten Prüsung hervorgehen, die Sklaverei wiederhergestellt, und die wahre Demokratie verstanden werden von allem Volk! Und glauben Sie mir, die Wiederherstellung der Sklaverei wird ein frei-
williger und natürlicher Act der Farbigen selbst sein, welche inbrünstig darum bitten werden, wie der Schwache stets um den Schutz einer stärkeren Rasse sucht, und welche ebenfalls der höllischen Zelten müde sind, die sie rn den Prüfungstagen durchgemacht haben." So weit dieser merkwürdige alte Mann. Wie ein seltsamer Traum kann diese lebendige Stimme der Vergangenheit anmuthen, aber im Uebrigen: Kann man nach gewissen Vorgängen der letzten Monate bezweifeln, daß manche Wolllopse viel lieber wieder in der guten alten" Sklavenzeit leben möchten? Deutsche Lokal-Vkachrichten. achje. Dresden. Der letzte Dresdener Scharfrichter Heinrich Fritzsche, der war nicht selbstständig, wohl aber als Gehulfe seines Vaters noch an den Hinrichtungen durch das Schwert in Dresden theilgenommen hat, ist dieser Tage in Cotta in hohem Alter gestor ben. B a u tz e n. Tr Stellmachermeister und jetzige Privatier August Peter Briesang beging sein 50 - jähriges Bürgerjubiläum. Der 28 Jahre alte verhelrathete Kaufmann Josef Guttler aus Reichenberg in Böhmen, welcher in der Nacht zum 3. October v. I. in einem Zittauer Hotel seine Geliebte, die 22 - jährige Barbiersehefrau Marie Leupelt aus Reichenberg erschossen, und dann einen Selbstmordversuch machte, wurde vom hiesigen Landgericht wegen Todtung aus Verlangen und im Einverständniß der Getödteten zu 5 Jahren Gefängniß vnurthellt. Cunnersdorf. In der Spin nerei von M. A. Popp ezplodirte ein Dampfkessel. Fr Feuermann Neumeister fand durch ausströmende Dampfe seinen Tod. D i e r a. Erhängt hat sich der 52 jährige Wirthschaftsbesitzer Ernst fflade. . E b e r s b a ch. Beim Durchgehen der Pferde verunglückte der Kutscher Hansel deS Kalk- und Kohlenhändlers H. A. Poike tödtl:ch. Kötzschenbrode. In der Jehausung seines Prinzipals angeb lich aus Liebeskummer vergiftete sich der Photographengehilfe Kleibert auS Chemnltz mit Cyankall. SteinigtwolmSdorf. Ertränkt hat sich die Frau Wilhelmine Richter, geb. Glatte, in einem in der Nahe der Wohnung gelegenen Wasser Bassin. - W a l d h e i m. DaS Ehrenzeichen für Treue in der Arbeit wurde dem Werkmeister Lrebezeit, dem Hausmann Weise und der CiaarrenarbelterlnRich ter verliehen, welche über 30 Jahre bei der Firma Ernst Böttger in Arbeit sind. Vier Monate Gefängniß er hielt das Dienstmädchen Artner, welches im Februar bei einem hiesigen Re staurateur ein Geldkassette mit reichem Inhalt gestohlen . und im Pferdestall versteckt hatte. LttMl München. Es mag selten vorkommen, daß Zwillingsgeschwister ein so hohes Alter erreichen, wie die Vrüder Wilhelm und Friedrich Wilhelm Valentin. Am neunzigsten Gedurts tag des Brüderpaares ist jetzt der zweitgenannte Bruder aus dem Leben schieden.. Vermißt wird der 18 jähri Studirende der Thierärztlichen Sochschule Friedrich Wagner. Der ofopernsänger Bertram, der Gatte der Moran - Olden, wurde auf Hamburger Requisition wegen Geldassairen verbaftet. Brück. 2)er bereits bejahrte Lehrer Hirn ist flüchtig geworden, weil m r . li leine Beryastung wegen icywerer sm lichkeitsverbrechen gegen jüngere Schü lerinnen bevorstand. Fischen. DaS Wohnhaus des KausmannS BeSIer brannte nieder. F ü r t b. Ein in einem hiesigen Ge schaft als Packer beschäftigte? junger Mann NamenS . Sieahardtner wurde überfahren und getodtet. Zwischen Eltersdorf und Bach war ihm der Hut entflogen, er sprang deshalb kurz vor der Einfahrt in Bach während der Fahrt herab, um ihn zu holen und dann wder mit weiterzufahren. Der Unglücklich wurde jedoch von den Rä dern erfaßt und vollständig zermalmt. e m p t e n. Die sechszehniayrtg Mathilde Wagner von hier stürzte sich von der hohen Eisenbahnbrücke auS in v Juer. Da Motiv der unseligen That war, daß dieWsgner gegen ihren Willen in der Fabrik arbeiten mußte. Mübldorf.' Beim Abgeben sei ner Strecke wurde Bahnwärter Marttn Mooser auf Posten No. 23 von einem Auge überfahren und getodtet. ' Pfarrkirchen. Der'Großökonom Jakob Stadlberger in Eggerö ham ist im Alter von 67 Jahren ge porben. Qrtttc3er3 ' Stuttgart. In dem äußeren Stadtbezirk Ostheim wurde die neuerbaute LukaSkirche, ein einfaches, aber würdiges GotteShauS, in Anwesenheit des öntgSpaares feierlich eingeweiht. Wegen- versuchter Brandstiftung und Betrugs, bezw. Anstiftung hierzu erhielten der 27 Jahre alte verheirathete.Spezerei- und Viktualienhändler Hermann JooS von hier, gebürtig von Besigheim, und dessen 25 Jahre alte Ehefrau Louise, geb. öofmann von Freudenthal, je zwei Jahre Zuchthaus. ! Bissingen. Die Schuhfabrik von Wilhelm Keller ist Nachts abge brannt. Große Vorrätbe sowie 60 Maschinen sind zerstört worden. Daö Bordergebaude wurde beschädigt. Böckingen. Cigarrenfabrikant JooS schoß sich mittelst einer Zimmer flinte in.die. Schläfe und verschied nach wenigen Stunden. , ' Yühlerth ann. Durch Feuer
wure zwei Wohnhäuser unb eine Scheuer in Asche gelegt. H e i l b r o n n. Der 64jährige, bisher allgemein geachtete . Aichmeister Wilhelm Stierley wurde wegen Veruntreuung amtlicher Gelder zu-1 Jahr 6
Monaten Gefängniß verurtheilt. Kalw. Aldadlerwlrth Loms Ding er hier ist infolge eines 'Herzschlags unerwartet rasch verschieden. Der Verstorbene,war eine in weiteren Kreisen bekannt Persönlichkeit, und sein jäher Hingang wird im Kreise seiner freisinnigen Parteifreunde eine schmerzliche Lücke zurücklassen. Oberziegelbach. Bei dem Bauern Joseph Anton Kloos brach sseuer aus, welches das Wohnhaus nebst Scheuer vollständig zerstörte. Die Moblllen sind großtentheilö verbrannt. U l m. Der fluchtige, wegen betrugerischen VankeroitS steckbrieflich verfolgte Gastwirtb Dobler zum goldenen Lämmle hier wurde in Stuttgart verhaftet. Er war auf seiner Flucht bis Brüssel gelangt, hat sich aber von dort wieder derHeimath zugewandt und von Stuttgart aus an die hiesige Staatsanwaltschaft telegraphirt, daß er sich dem Gericht stellen wolle. Baden. Aschern. Beim Abbruch eine's Tabaktrockenschuppens fiel ein Balken herab und verletzte den Zlmmermeister Brünne schwer und 2 Arbeiter leicht. B l e l b a ch. In einer Lehmgrube wurde der 26 - jährige Arbeiter E. Buchholz aus Endlngen verschüttet. Zum Ausgraben der Leiche mußten 20 Mann über 3 Stunden arbeiten. Das einzige Kind des hiesigen Wolf--mullers, ein 3 - lahnger Knabe, gerieth beim Spielen in den Mühlcanal und ertrank. E t t l i n g e n. Auf der Albthal Straße ereignete sich ein Unfall, der dem Sohn des Fuhrmanns Bugger von Busenbach erhebliche Verletzungen eintrug. In der Nähe der Sägemühle von Schottmuller scheuten die Pferde des mit Holzklötzen beladenen Wagens, der m den Graben gerleth, wobei Bugger herabfiel. Er wurde bewußtlos vom Platze getragen. F r e l b u r g. Guterbegleuer Gebhard Busch von hier stand unter der Thüre eines Packwagens, als eben der Zug in die Station Jstein einfuhr. Durch das schnelle Anhalten rollte die Wagenthüre zu; Busch wurde mit dem Kopfe eingeklemmt, wobei er derart verlest wurde, daß er noch in der gleichen Nacht im Spital in Basel starb. Der Unglückliche, der eine Frau und drei Kinder hinterläßt, hatte unvorsichtigerweise von der Sicherung, mit der alle Gepäckwagen versehen sind, keinen Gebrauch gemacht. Seppenhofen. Dieser Tage verlangte im Laden einer Krämerin em Burfche Kase, und als die Krame rin sich bückte, um das Verlangte unter dem Ladentisch hervorzuholen, ver setzte der Bursche ihr mit einem Knotenstock einen wuchtigen Hieb über den Kopf. Die Getroffene konnte, obschon halb betäubt, noch auf die Straße ge langen und um Hülfe rufen, worauf der Gauner die Flucht ergriff, die Gendarmerie verhaftete andern Tags den selben; eö war der 23 - jährige Ans. Schorpp von Dittishausen. Derselbe kam erst kürzlich aus dem Gefängniß, wo er eine 6 - jährige Strafe wegen Mordversuchs verbüßte. U n t e r s ch u p f. Im Odenwald herrschte starke Kalte, die auch ' ein Opfer forderte. Der Ochsenwirth Wegert von Bozberg wurde zwischen hier und Schweigern erfroren aufgefunden. Waldktrch. Rathschreiber Josef Braun von Suggenthal wurde unterhalb des Steges zum Suggenbad in der Elz todt aufgefunden. Rheinpfa!,. Speier. Im Kasernenhofe ver unglückte der Lieutenant Ernst des 2 Pionier Bataillons, der vorüberaehend die Adjutanten - Function versah, dadurch, daß er vom Pferde gegen ein Kleidergestell gedrückt wurde, wodurch er einen Bruch des Brustkorbes erlitt Ernst ist auö München aebürtia. E denk oben. Hier erschoß sich der 50 Jahre alteFriedrich Rheinsrank Steinhauer. ' Der ' Bedauernswert war schon über 5 Jahre krank und konnte nichts mehr verdienen zu seinem Unterhalte. Frankenthal. Gelegentlich d nes Streites gab der 27 Jahre alte Qt mentier Josef Höhn von Neustadt a. H auf den Arbeiter Eduard Müller meh rere Revolverschüsse ab und verletzt, ihn schwer. Wegen aefäbrlicker Rot Perverletzung dictlrte die Strafkammer vem oirn ö Jayre Gesangmß zu. GermerSbeim. Beim &oU hauen verletzte sich der 31 Jahre lte Bruckenwarter Vbilivv Ne f durc5 ei nen Beilhieb den linken Fuß. ES trat Blutvergiftung ein und d?r Bedauernswerthe, der erst seit einigen Monaten verheirathet war. erlag seinen Leiden. Elsaß-Lothnngen. . Albenschwider. Die Errichtung einer Lungenheilanstalt Hierselbst ist .nunmehr gesichert. Das von dem Commercienrath'Adt zu diesem Zwecke geschenkte Grundstück wurde für durchaus geeignet befunden; es liegt an der S:raße nach dem Donon. etwa 1 Kilomcter entfernt von dem Militär-Sana-torium deS 16. Arnieecorps Lettenbach. Mit dem Bau soll in allerkürzester Zeit begonnen werden.' ' E t v i l l e. Pfarrer Carl Eduard Zülch ist im fast vollendeten 83. Lebenöjahre gestorben. Mecklenburz. Neustadt. .Auf 1 Jahr 6 Monate Gefängniß wurde gegen den Barbier Johannes Trost aus Neustadt wegen Körperverletzung mit tödtlichem Ausgange erkannt. . Der Angeklagte hatte in . seiner Barbierstube den Schmied Adolf Kröcker vorsätzlich mittels einer Gabel in. den linken Oberschenkel und mit einem geöffneten Taschenmesser in den Unterleib gestochen, wodurch der Tod des Kröcker eingetreten war. Rostock. Dr. rned. Friedrich Dornblüth beging sein 50jährigeö DoctorJubiläurn. . ; .
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Zustand versetzt werden, dieses geschiebt am testen durch . . , . D.AtWAUoemgd Hamburger Tropfen.
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Oesterreich-Ungarn. Alt - Tüenau. Bäckermeister AloiS Frenzel Pflegte sein Jagdgewehr im Zimmer hängend aufzubewahren. Auf bisher unaufgeklärte Weise setzte sich sein zehnjähriger Sohn Alfred in den Besitz einer Patrone. Als sein Vater abwesend war, begab er sich in daS Zimmer, nahm das Gewehr von der Wand herab, lud dasselbe mit der Patrone und brachte eS gegen die nichts Böses ahnende Näherin Anna Tomann in Anschlag. Gleich darauf krachte ein Schuß, das Mädchen stürzte nieder und verschied alsbald. B o S k o w i tz. Die GemeindeOberStefanau , wurde von einem großen Schadenfeuer heimgesucht. Es sind 33 Häuser niedergebrannt. ,Der Schaden ist groß. V r ü n n. Der 18jähr!ge Besucher der tschechischen Gewerbeschule, Karl Goldmann, jagte sich in seiner Wohnung eine Revolverkugel in den Kopf. Der Zustand des jungen Mannes ist hoffnungslos. F r i e s a ch. Vom Wohnhause des Fleischhauers Matscknigg. Herrengasse, brannte der Dachstuhl ab. Partschendorf. Dlstriktsarzt Dr. A. Fuchs feierte sein 40jähriges Jubiläum als Arzt. Spachendorf. Der 21jährige Schmiedegehilie Josef Waimann ermordete und beraubte auf der Landstraße den 63 Jahre alten Arbeiter Robert Gräbner. Waimann befindet sich im Troppauer Landesgericht. , S t. - P ö l t e n. Taglöhner Paul Steinauer, welcher auf derStraße zwischen Pottenbrunn und Wasserburg die Klosterschwester Rudolfine Eckert überfallen und beraubt hatte, muß dafür 4 Jahre schweren Kerkers absitzen. . Weißkirchen. Im, Herbste des vergangenen Jahres verschwand der hiesige Diurnist Ferdinand Hermann, nachdem er von Parteien für die Bezirkshauptmannschaft eingezahlteGeldbetröge veruntreut hatte. Hermann floh nach Rußland; von dort kehrte er kürzlich nach Deutsch - Brod zurück, wo er von der Gendarmerie ausae forscht und verhaftet wurde. Freie Städte. Lübeck. Von hiesigen Schwurgericht wurden der Steward Steinfort und, der Wcinküfer Wiederhold wegen deö am 21. December 1893 bei dem Goldschmied Sack hier verübten Raubes zu acht bezw. fünf Jahren ZuchthauS verurtheilt. Der Leiter des ProgymnasiumS. Dr BusfeniuS, feierte die 25jährige Wiederkehr deS Tages. an welchem er die Anstalt übernahm. Luxemburg. Luxemburg. Eine stadtbekannte Persönlichkeit, der Todtengräber Hellenbrandt, ist gestorben. F i l s d o r f. Im Anwesen des Ackerers N. Stümper entstand ein Schadenfeuer, welches dieScheune und Stallungen bis auf's nackte Mauerwerk einäscherte; daS Wohnhaus konnte gerettet werden. Der durch Versicherung gedeckte Schaden beträgt 10,000 Francs. erp lapp err. r: Theure Emmy, lasse mich diesen Augenblick traulichen Alleinseins benützen, einen Kuß von Deinen Lippen zu naschenSie: O nein. Jedesmal wenn ich das meinem früheren Verlobten gestattet habe, ist auS der Partie nichts ge worden." . v. : l
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