Indiana Tribüne, Volume 22, Number 224, Indianapolis, Marion County, 3 May 1899 — Page 2

Mdiana Möüne.

Erschcirck Täglich und SomttaZ?. Die tZgllch .Tribüne' kostet durch den Xrlgu J Cent! per Woche, die Sonntzzk..rrid2e'ö lt per Ooche. Beide uf ttm 1 deut dn WGcntS pnrienat. Per P,ft KerZali e OUfc pigeschiSt i v,ri,khla V pn Wt. Cfltos 10 LÜd Vlabama Citaft Indianapolis, Ind., 3. Mai 1899. Die Bilanz von Monte Carlo. Am 31. März schloß das Finanz jähr" der Spielbank von Monte Carlo urrt eZ fand die Generalversammlung der Spielbankactionäre statt, zu welcher keine Berichterstatter und von den Actionären nur die Besitzer von mindesiens 200 Actien zugelassen werden. Nur auf Umwegrn erfährt die große Öffentlichkeit die interessantenDetails der Jahresbilanz, in erster Lmie die Auslagen, welche die Gesellschaft zu tragen hat. Dr Gesammtreingewinn aus den Spieleinsähen zu Monte Carlo betrug im Geschäftsjahr" 18981899 24.500.000 Francs, hinzu kommen als Reinerträgniß des Hotel de Parisund des Caf6 de Paris" 600.000 Frcs. zusammen 25.100.000 Francs als Gesammterträgniß eine ganz respektable Summe, welche beweist, wie recht Monsieur Blanc hatte, als er 1857. ein Jahr nach der Erbauung des Casinos, da? Bonmont machte: Rouge verliert, Nori verliert, Blanc gewinnt immer." Blanc gewinnt immer, und die Actiol.öre kennen, nachdem bekanntlich Fürst Albert von Monaco im vorigen Jahre eine neue Conzession auf weitere fünfzig Jahre genehmigt hat, mit Beruhigung der Zukunft entgegensehen. Diese interessante Actie, deren Nominalwerth im Jahre 1884 noch 500 Francs war. hatte am 31. März, als die oben mitgetheilte Bilanz des letzten Geschäsisjahres der Spielbank bekannt wurde, einen Cours von 4275 Francs. Fürst Albert besitzt 1600 Actien und erhalt an Zinsen und Dividenden für das verflossene Geschäftsjähr die nette Summe von einer halben Millio Francs. Selbstverständlich ist dies nicht de? ganze Gewinn, den Fürst Albert aus der Spielbank zieht. Die Gesellschaft zahlt dem Fürsten für die Ausrehnunz der Concession in diesem Jahre zehn Millionen Francs etc.; im Ganzen hat sie für das Privilegium, die Spielsäle während weiterer 50 Jahre fortzuführen, eine Zahlung von fünfundzwanzig Millionen Francs zu leisten. Außerdem muß sie im Jahre 1900 ein neues Opernhaus in Monte Carlo bauen, da nicht weniger als vier Millionen Francs kosten wird, und muß bekanntlich alle Regierungskosten für Instandhaltung der Wege, für Beleuchtung, Wasserversorgung etc. bestreiten. Die Bürger von Monaco führen nämlich ein angenehmes Leben, sie zahlen keine Steuern, Zolle werden nur auf Luxusgegenstände eingehoben, wie sie die Besucher der großen Hotels verlangen, die Kosten für Geistlichkeit und Schulen, Armee und Polizei, die Gehalte für alle Beamten des Staates, wie für alle Angestellten des Casinos zahlt daö Unternehmen und trotzdem verzeichnet diese Gesellschaft am Schlüsse eines jeden Geschäftsjahres einen so colossalen Gewinn. Die Spieler bringen das Geld nach Monaco, in die Sptelsäle von Monte Carlo. Fürst Albert von Monaco sieht feiw. Wünsche, auch die kostspieligsten, befriedigt. In diesem Jahre hat die Gesellschaft für die Bedürfnisse des Fürsten 19 Millionen Francs zu bezahlen. Die Besucher der Spielsäle werden schon die entsprechenden Summen verlieren. Die Gemahlin des Fürstea von Monaco, die PrinzessinAlice. kann verlangen, daß im Theater die kostspieligsten Aufführungen veranstaltet werden. Der Unternehmer muß die Kosten tragen die Besucher der Spielsale von Monte Carlo werden schon die nöthigen Summen verlieren. So war es ja auch in den letzten Geschäftsjahren. In Nizza herrschte geräume Zeit der Typhus, es gab im verflossenen Jahre auch politische Störungen, wie die Spannung zwischen England und Frankreich, die Ergebnisse der Spieltische waren Ende Januar dieses Jahres um mehr als eine Million Francs im Rückstände, da fluthete plötzlich im Februar und imMärz so reiches, frisches Leben nach Monte Carlo, daß die Eingänge nicht nur den fehlenden Betrag deckten, sondern alle früheren Records übertrafen. Ja, sie hat immer Glück, die Spielbank von Monte Carlo, im letzten Jahre die besondere Chance, daß es wenige glückliche Spieler" gab. Ein reicher KohlenHändler aus New Fork war der erfolareichste Pointeur; er nahm nach drer Wochen bei seiner Abreise 365.000 Francs mit in die fünfte Avenue von New Dork, den Stammsitz der Milliarbett. Ein russischer Graf machte den Hauptcoup in der letzten Saison, indem er in einer Nacht 350.000 Frcs. gewann. Das sind die Sonntagskinder deS Glücks, die übrigen Spieler verlieren und die Bank verzeichnet im Jahre durchschnittlich einen Rernge winn von 25 Millionen Francs. Und bei alledem ist die großzügige Svielleidenschaft m Abnahme begrif fen; die Tag? der sensationellen und extravaganten Spieleinsätze sinv gewesen: die Spieler sind wenn ange sichts dieser Bilanz der Spielbank von rw i c cm 1 , yjiomt ario oas vori niaji zu luyn wählt erscheint vernünftiger geioorden. Dagegen giebt es seit einer Reihe von Jahren eine große Anzahl von Spielern, die nch Monte Carlo gehen mit der Absicht, etwas Zer streuuna" zu huben und ein paar tau send Francs aber nicht mehr L ... m , . 1 . rr - i n i falten Blutes verneren. za cjiinii im ter diesen Stammgästen von Monte Carlo ein wohlbekannter Londoner Bankier, der alljährlich nach Monte Carlo reist und dort spielt, sobald er ober 250.000 Francs verloren hat.

Dr. B. Hoffmeister dielt thun vortrag vor der Medizinischen Gesell schast wm London über den Gebrauch im '

.Karlsbader Nasser". wovon Folgendes kn Auszug kftk Indem ich von den Leiden spreche, in Itv.rn die Nützlichkeit de arlSbader Wasser sich ezei . t, will ich mich nur aus diejenigen beschränken, elch für die Heilkraft desselben ta evidenter Weise sag niS ablegen. Zuerst find die Nnterleibllelden n erwlhnen. unter diesen und Vor allen die chronisch'katarrhali iche Entzündung mit iudftantieller Veränderung der Schleimhaut, Geschwüren und Ansammlung von dickem, oftmal lästigem Schleim. Die unnatürlich Aktion de Maaen. Alpdrücke und Aufftotzen verursachend, Etörungrn in den Eingeweiden, die zum Magenkatarrh führen, und (httiUnbnng der Schleimhaut find die am häufigsten vorkommenden Arten des Uebel. Au diesen wie der entstehe die meisten Nieren, und Leberleiden, Harnruhr, rheumatische Beschwerde und Gicht. Ich hab gefunden, daß durch den längeren Gebrauch von Carlidade? Wasser di unnatürliche Thätigkeit d Magen aufhört, die inneren Leiden verschwin de ud die Gesundheit wieder hergestellt wird. Die harntreibende Wirkung des Wasser, sein lZssekt auf den Magen und leine Heilkraft mit Bezug aus die ffingeweid, können gar nicht genug gerühmt wer de. Gicht wird bekanntlich dem eintreten von Blasen Ieinsäure in' Blut Zugeschrieben. Die wohlthätige Wirkung de arlibader Wasser unterstützt in der That diese Theorie. Dr. Lustig von Teplitz hat ei Pamphlet geschrieben, ta welchem er die Heilkraft von Earlibader Wasser, wenn kalt genommen, bei Rheumatimu. akutem und chronischem, anerkennt, um Schluß dabe ich nur noch der harntreibenden Wirkung de EarMbader Wasser zu gedenken, ohne deshalb alle die Leide aufzählen zu müssen, in wel chen e zur Vroduzirung einer parke Diuresi wün Ichenkwerthist. Vielleicht ist e nicht Lberflliffig. bei dieser Ge leaenhett in bemerken, daß Earlibader Wasser t tan Weise ei blofec Abführmittel ist, w,e die meist, Leute glaube. C befördert den Stoff Wechsel in hohem Grade, verändert die Sekretion, wirkt lösend aus überflüssige Galle und Fett. EISNER & MENDELSON CO., Alleinige Agenten für di vnein'.gtea Ciaaten, 9k Hott. steht er auf und fährt mit dem nächsten Zuge heimwärts; er wagt dann auch nicht den kleinsten Einsatz. Das find die Habituös, die regelmäßigen- Kunden, durch welche die Bank ihre sicheren, gewaltigen Einnahmen erzielt. Die Bilanz der Spielbank von Monte Carlo ist. wie man sieht, nicht das uninteressanteste docurnent humain der Zeit-, Sitten- undFmanzgeschichte dieses Jahrhunderts. Falsche Begriffe über Biber? In unserem Lande verschwinden die, früher so häufig gewesenen Biber bekanntlich immer mehr, und ein großer Theil des Publikums kennt Bib" nur noch als Name für Pelze, deren Herkunft nicht immer unzweifelhaft ist, oder als wichtigen Bestandtheil amerikanischer Erzählungen, die in früheren Zeiten spielen. Hauptsächlich auf jene Geschichtsschllderungen stutzen sich auch bei den meisten die Begriffe von dem ungeheuren Fleiß und Arbeitseifer der Biber, welcher ja längst volkssprichwörtlich geworden ist, und aus die vielseitige Verwendung gewisser Glieder dieser Thiere bei ihrem baulichen Arbeiten. Nun legen die Biberdörfer" ja unanfechtbares Zeugniß dafür ab, daß der Biber ein recht belnebsames, unternehmendes Wasser Saugethier ist, zu Zeiten wenigstens; sonst aber wird jenen Begriffen in einer interessanten Correspondenz Der Zeitschrift Forest and Stream" stark widersprochen. Der betreffende Correspondent hat weiter oben im Norden, an manchen Handels-. Posten der Hudson Bay Co. , an denen sich noch immer gute Gelegenheit bietet, Biber in ihren Massenleben zu beobachten, einige neuerliche Erfahrungen gesammelt, über die er u. A. erzählt: Wir landeten endlich am Gestade eines kleinen Sees und bewegten uns dann auf eine Lichtung zu, welche aussah, als ob sich hier erst kürzlich eine Schaar Holzhauer zu schassen gemacht habe. Borsichtig vorwärts kriechend, bekamen wir ein neues Biberdorf in Sicht, wo diese Thiere noch so ziemlich in ihrer ganzen ursprünglichen Herrlichkeit hausen konnten. Einige der Häuser waren vollständig, die anderen beinahe fertiggepellt. Mehrere Biber verrichteten zur Zeit Bauarbeiten mit Schlamm und Stöcken von Pappelbäumen, aber sie arbeiteten so lässig, als ob die geflügelte Redensart: Ein Tropfen Maurer-Schweiß kostet einen Kronenthaler", die in gewissen Gegenden verbreitet ist, wenigstens für die Biber zutreffend wäre! Und alle übrigen machten zur Zeit blau", arbeiteten also gar nicht. Alle meine mitgebrachten Begriffe vom biberhaften Fleiß geriethen bei diesem Besuch bedenklich in's Wanken. Man hatte mir immer gesagt, daß der Biber niemals müßig sei, und hier bemerkte ist eine überaus müßige Gesellschaft, welche zum , größeren Theil die Arbeit, die massenhaft vorHanden war, überhaupt nicht anrührte, und zum kleineren Theil beim Arbeiten nicht recht ihre Thätigkeit zeigte! Auch mußte ich die hübsche Vorstellung, daß Biber ihren 5r, anz als eine Art Maurerkelle, benutzen, als gänzlich haltlos aufgeben, so leid mir dies auch that. (Diese Vorstellung ist übrigens längst von KennerTl in anderen Ländern als Fabel bezeichnet worden, hat aber noch heute bei uns vieleGläubige.) Der Biberschwanz, der etwa einen Fuß lang ist, eignet sich gut als Steuerrüder im Wasser; das ist aber unge. fähr Alles. Was die große Trägheit dieser Thiere anbelangt, so will ick übrigens gerechtigkeitshalber noch hinzufügen, daß gerade diese Colonie anscheinend das Leben ziemlich leicht nehmen konnte, da sie keinen Damm zu bauen brauchte; andere arbeiten vielleicht wirklich anhaltender, obwohl mir diese Frage noch eine etwas offene zu sein scheint." vom Schlaf. ' Ueber die Entstehung deS Schlafes hat der Pariser Biologe Chausreau eine neue Theorie veröffentlicht. Die Erfrischung der Ursache und der Erscheinungen des Schlafes muß als eine der wichtigsten Aufgaben der physiologischen Wissenschaft betrachtet werden, denn mit Bezug auf den Schlaf kann die Gesundheitspflege ihre Leistungen noch außerordentlich vervollkommnen, zumal Alleö. was man bisber zur Regelung und Gesundung eineS mangelhaften Schlafes zu thun vermochte, äußerst - geringfügig und ungenügend war. wi; $eun.uro vas mittn

deZ' Schlafes sind infolge ver wohl er kannten Bedeutung des Gegenstandes schon recht zahlreich, jedoch icjt keine von ihnen zu einer völlig befriedigenden Lösung des Räthsels hin. Ob die neue Anschauung einen wirklichenFortschritt nach dieser Richtung bedeutet.

muß der weiteren gründlichen Prüfung der Fachleute überlassen binven. iyaufreau betrachtet das Ruhebedürfniß des Menschen als eine Folge der Erschöpfung der einzelnen Gewebe des Körpers und der Nothwendigkeit, neue Nährstoffe aufzunehmen. Für die übrigen Körpertheile genügt dazu ein zeit weiser Zustand der Ruhe überhaupt, während das Gehirn dazu deS eigent chen Schlafes bedarf. Im Allgemeinen kann man den Verlauf des menschli chen Lebens als einen dauernden Wech sel von Ersck'övfuna und Wiederbersiellung der körperlichen Leistungöfa Kiakeit innerkalb der einzelnen Organe betrachten. Die Erneuerung der Energie im Gehirn bedingt den Schlaf und ist dielleicht mit dem Zustande des Schlafes gleichbedeutend. Das Erwachen wird dadurch veranlaßt, daß m den Gehirnzellen eme genugend Ansammlung neuer Kraft beendet ist und daber einer Verlänaeruna der durch den Schlaf herbeigeführten Ruhe nicht mehr bedarf. Die Narkolepne ode? die krankhafte Neigung zum Schlaf ist ein Zeugniß dafür, daß in dem betreffenden Menschen die Krafterneuerung seitens des Wehirns tn mangelhafter Weise, und zwar gew'öbnlicb au langsam vor sich geht, alsdann befindet sich der Mensch in einem fast andauernden Zustande ver Müdigkeit. Umgekehrt ist die Schlaflosigkeit davon abhängig, daß dieGeHirnzellen durch irgend einen fchadlichen Reiz lm ehirn selbst oder autzerhalb desselben in Unruhe verfetzt werden oder daß sie einem Verfall entgegen gehen, wie es im Greisenalter und bei gewissen Krankheiten der Fall ist. Diese Lehre gibt eine gute Anschauung von dem Wesen de Schlafes, ist aber zu einer genauen Erklärung der physiologischen Thatsache wahrscheinlich zu allgemein gehalten. . Der verhüngnitzvoNe Schein. Ein merkwürdiges und etwas pikantes Reiseerlebniß, das eine Ehescheidungsklage zur Folge hat, beschäftigt jetzt einen österreichischen Gerichtshof. Der Verlauf der Sache gleicht geradezu einem Criminalroman. AuS Wien wird darüber berichtet: Die Handlung beginnt in einem Eisenbahncoupe erster Klasse in einem Zuge, der eben durch das nördliche Mähren saust. Die Insassen dieses Coupes sind eine interessante,' halbverschleierte Dame und ein junger Mann in eleganter Reisetoilette. Er ist dem Anschein nach ein Vergnügungsreisender, in fröhlichster Laune und bald ist eine animirte Conversation im Gange. Die Dame ist die Gattin eines reichen Fabrikanten und fährt zum Besuch einer befreundeten Familie. Die Conversation gleitet unmittelbar hinüber , auf das persönliche Gebiet, und die Dame deutet bei einer Wendung des Gespräches ihrem Reisegefährten an, daß sie eme unverstandene Frau" sei. Wer kennt nicht dieses Thema mit seinen Jrrgängen und Ausläufern. In dem Klageregister nimmt die allzu große Sparsämkeit der Männer, aber insbesondere ihres Gatten, einen breiten Raum' ein Der Reisegefährte mit der chevaleresken Fröhlichkeit ist stets hilfsbereit, namentlich Damen gegenüber. Eine Fraij in materieller Bedrängniß das i häßlich. ... Er schlägt einen so liebenSwürdigen Ton an, daß man' ihm; kaum böse sein kann, selbst da nicht, wo er nach so kurzer Bekanntschaft der Dame ein Darlehn offerirt: Eine Hun-dert-Guldennote, er überreicht sie mit gewinnendem Lächeln und bemerkt, dies fei momentan der Rest feiner -auf der Vergnügungsreise aufgebrauchten Baarschaft, er werde sich gelegentlich diese Schuld schon einkaspren." .Uebrigens benöthige er höchstens noch zehn bis fünfzehn Gulden. Die Dame, zuerst verblüfft, dann fast entrüstet, läßt sich schließlich doch von dem hübschen jungen Fremden bestimmen, das Geld zu nehmen und reicht ihm ihrerseits den obengenannten kleinen Betrag. An dem Orte ihrerVestimmung angelangt, macht die Dame einen Einkauf, be! welchem sie die Hundert - Guldennote wechseln muß. Der Kaufmann prüft den Hundertguldenschein - und sein scharfes Auge entdeckt eine Unregelmaßigkeit. Die Note ist falsch. Die Dame ist entsetzt darüber und glaubt, der peinlichen - Affaire am besten da durch ein Ende zu bereiten, daß sie sich mit vollem Namen als Gattin des bekannten, reichen Fabrikanten vorstellt. Die Polizeibehörde aber hat ein. Interesse daran, zu erfahren, wieso die Fabrikantensgattin in den Besitz des falschen Geldes gelangt ist und verständigt die Polizei in dem Wohnsitze deS Fabrikanten. . Auf diesem .Wege erfährt er. in welcher Situation sich seine Frau befindet.- Er erklärt aber, er habe seiner Frau einige Noten zu fünf Gulden auf die Reise mitgegeben. Nun gestaltet sich die Sachlage erst recht kritisch. Die Dame ist nun in der Zwangslage, entweder, einen schweren, ungerechtfertigten Verdacht auf sich zu laden oder offen zu gestehen, waS sich begeben hat. Nach schwerem Kampfe entschließt sie sich dazu.' Doch ihre Thränen vermögen nicht für ihre Schuldlosigkit zu zeugen. Der Gatte bleibt unerbittlich; er läßt durch seinen Advokaten die Scheidungsklage einbringen. , , 1 Europaische Yundschau. ?rvvlnz Branieubur?. ' Johannisthal. . Meae'ntlich eines HausabrisseS beim Gaftwirth Henneberg Hierselbst wurde de? 17jährige Maurerlehrling Otto Redermann aus 'Glienecke durch eine umfallende Mauer getödtet. ' L a n d S b e r g a. W. Der' hiesige Viehhändler Max Händel wurden von der Strafkammer wegen BetruaeS in J9 Monaten Gefängniß und 600 Mark

Geldstrafe bezw. 60 Zagen EeMaM verurtheilt. Löwenbruch. Eine furchtbare Feuersbrunst äscherte einen Theil unseres Dorfes ein. Es sind 16 Gebäude, darunter drei Wohnhäuser durch den Brand vernichtet worden. Das Feuer brach auf demGrundstllck des Kossäthen Lehmann aus. Oranienburg. Sein 50jähriges Bllrgerjubiläum konnte der Buchbindermeister Albrecht begehen. . Potsdam. In der Kaserne erschössen hat sich der Zahlmeister-Aspi-rant Karl Wernicke vom InfanterieLehrbataillon. Wernicke war unverheirathet und diente bereits 14 Jahre. Acht Jahre stand er beim ersten GardeRegiment zu Fuß und seit sechs Iahren beim Jnfanterie-Lehrbataillon. Pritzwalk. Der Lehrer WilHelm Rehfeldt feierte sein öjähriges Lehrerjubiläum. Provinz Ostpnußen. Königsberg. Weg Unterschlagung im Amte verwirkte der 30 Jahre alte Postassistent Johannes Schild aus Tapiau 1 Jahr Gefängniß. G u m b i n n e n. Als der Besitzet Brosow aus Warschlegen mit einem Fuder Holz nach Hause fuhr, kam ihm ein führerloses Fuhrwerk entgegen. Er sprang schnell vom Wagen, um es aufzuhalten, wurde aber dabei zu' Boden gerissen und durch Ueberfahren lebensgefährlich verletzt. I n st e r b u r g. Rittmeister Rusche von der 1. Escadron des hiesigen Ulanen - Regiments stürzte mit seinem Pferde . in der Reitbahn und zog sich Brüche beider Arme zu. Mohrungen. Der Besitzersohn Karl John wollte einige vorwitzige Kinder von seiner Arbeitsstelle verscheuchen und ergriff hierzu eine Hugabel am Gabelende. Er kam zu Fall und trieb sich die spitze Gabel tief in den Leib. Die Verletzung ist außerordentlich schwer. Tilsit.. Sein 50jähriges Bürgerjubiläum beging der Uhrmache: Adolf Kruse. Prrdwz Westpreußen. Appelwerder. Mit elgener Lebensgefahr rettete der Lehrer Zielke den im Dorfteich eingebrochenen Knaben Karl Radke. Alt mark. Der Lehrling deS Bäckermeisters Klops mußte den Wagen schmieren und hatte ein Hinterrad bis auf die Spitze der Achse abgezogen. Jetzt bekam er plötzlich den Austrag, etwas aus de? Gastwirthschaft zu holen. In dieser Zeit ging das einzige Kind deS Bäckermeisters, welches an diesem Tage gerade drei Jahre alt war, an das Rad, und als das Kind das Rad berührte, fiel dieses um und traf die Kleine so unglücklich, daß der Tod auf der Stelle eintrat. Kl. - Plehnendorf. Feuer legte das Scharz'sche Gehöft in Asche. D t. - K r o n e. Die Brauerei von Friese ging in Flammen auf. K u l m s e e. Das einstöckigeWohnHaus des Tischlermeisters Hellwig in der Thornerstraße wurde durch Feer fast vollständig zerstört. Prcdmz Porumern. Stettin. Dr. W.' Parsenow. einer der bekanntesten und angesehen--sten Frauenärzte in Stettin, Inhaber einer Frauen - Klinik, ist plötzlich am Herzschlage gestorben. Der Verstorbene stand noch im rüstigen Mannesalter. Kl. - Reinkendorf. Durch Feuer wurden die Baulichkeiten auf dem Gehöft des Bauern Richter, eine Scheune und ein Stall der Wittwe Schröder und die Scheune des GemeindevorstehersSchröder eingeäschert. Lauterbach. Ein entsetzliches Unglück hat sich hier ereignet: Die Fischer Tegge aus Muglitz und Pahl aus Stresow waren bei schwerem Schneestürm in der Nähe des Gelben Ufers mit ihrem Boote aufgestoßen . und haben eS,. da es beschädigt war, an Land gezogen. Während sie sich hier niedersetzten, um auszuruhen, sind sie eingeschlafen und in der Nacht erfroren. S t r a l s u n d. Einer unserer ältesten und ' beliebtesten Mitbürger, Geheimer Justizrath v. Eckenbrecher, feierte seinen 90. Geburtstag in vollster geistiger und großer körperlicher Frische und Rüstigkeit. . . PrediLZ Eölttvig-Holgein. Kiel. Eine FeuerSbrunst ' zerstörte NachtS daö LogierhauS zum grünen Jäger." . Die Feuerwehr fand beim Aufräumen die verkohlte Leiche deS Invaliden Steffens. Ein italienischer Handelsmann sprang während des Brandes aus einem Fenster. Er wurde schwer, verletzt in daö KrankenhauS geschasst. T o n d e r n. Beim Feueranmachen mit Petroleum explodirte bei dem Bahnarbeiter Jakobsen in der Osterstraße der Petroleum - Behälter und setzte die aufschlagende Flamme daS ganze Inventar -in Brand, jedoch tonnte daS Feuer erstickt werden, ehe eB weitere Dimensionen annahm. Leider hat I. bei derExplosion schwereBrandwunden an den Handen und im Gesicht erlitten. Vrrdkz Schlesseu. B r e s l a u. Der Präsident ' der Generalcommlssion für Schlesien. Schwarz, beging sein 60jähriges Dienstjudiläum. - Liegnitz. Steinmetz Adolf. Frühwirth auö Bunzlau wurde von der hiesigen Strafkammer wegen Majestätsbeleidigung zu drei Monaten Gefängniß verurtheilt. Lüden. Ein schwerer Unglücksfall mit todtlichem Ausgange ereignete sich bei' dem Gutsbesitzer Ernst Kühn in Groß - Kirchen. ' Die Leute waren damit beschäftigt, Rüben aus ' der Grube zu nehmen. Infolge des Frostes war. der Boden hart gefroren und: bald entstand dadurch eine Höhle.' Der! 16jahrige Dienstjunge Karl Bartsch' holte die Rüben hervor, als plötzlich die Decke der Grube einstürzte. Dci die Mitarbeiter gerade abwesend waen. kiel der. . Verunglückte der? Er-

nickungötode zum Opfer. Schnell herbeigerufene ärztliche Hülfe war leider machtlos. ' Steinau. In einem Anfall von Geistesgestörtheit verübte der Stabschläaer König Hierselbst in seiner

Wohnung einen Selbstmordversuch, indem er sich mit einem Taschenmesser ' tiefe Schnittwunden an den Handgelenken und am Halse beibrachte. Provinz Posen. B e n t s ch e n. In tiefe Betrübniß ist die Familie des Gutspächters Prietzel versetzt. Die Ehefrau zeigte sich fchon seit Wochen sehr aufgeregt. Dieser Tage ist die 58jährige Frau völlig in Tobsucht verfallen. Aus ihren wirren Reden ist zu schließen, daß die Unglückliche an religiösem Wahnsinn leidet. Jnowrazlaw. Der Major und Commandeur des 2. Bataillons des Infanterie - Regiments 140, Treumann, ist in Kolmar i. E., wo er sich zur Kur aufhielt, gestorben. O st r o w o. Ihre goldene Hochzeit feierte die Moritz Kaphan'schen Eheleute. Wol Ist ein. Eigenthümer Gustav Neldner aus Podgrodowitz suchte am 22. November .183 den Ziegeleiarbeiter Paul Heimann zu bewegen, den Ausgedinge? Wilhelm Matschke um'S Leben zu bringen. Der Angeklagte bestritt zwar die That, doch wurde er von der Strafkammer auf Grund der Zeugenaussagen für überführt erachtet und zu einem Jahr Gefängniß verurtheilt. Vrevmz Sacdieu. Magdeburg. Der Generaldirektor der Magdeburger Feuerversicherungs - Gesellschaft", Commerzienrath Robert Tschmarcke, ist in Straßburg, wohin er zu einem Familienfeste gereist war, unerwartet verschieden. Erfurt. Erschossen hat sich im Nonnenholz" der im Jahre 1867 zu Leubingen geborene, zuletzt in Sömmerda beschäftigt gewesene Tischlergeselle Friedrich Böttcher. Arbeitslosiqkeit scheint den Mann zu dem verzweiselten Schritte getrieben zu haben. Wegen Ehebruchs erkannte die Strafkammer gegen den Kaufmann und Bäcker Emil Reuter auf 2 Wochen Gefängniß. Ein Einbrecher - Consortium, die Arbeiter" Karl Kaufmann von hier, Friedrich Kummer und August Ortmann aus Jlverögehofen. verwirkte Zuchthausstrafen von 3, 2 und 4 Jahren. Provinz Hannover. A r d e st o r f. Der bei dem Hofbesitze? Prügge in Ardestorf dienende Knecht Meyer hatte das Unglück, von einem mit Mauersteinen beladenen Wagen unter die Räder zu fallen; der Schwerverletzte wurde in das Buztehuder Krankenhaus geschafft, wo er seinen Verletzungen nach kurzer Zeit erlag. Carlshöfen. Wohnhaus und Scheune des Sechtelhöfners D. Wellenbrock brannte nieder. Die Gebäude waren versichert, das Mobiliar dagegen nicht. Einige Stück Vieh verbrannlen. Harburg. In einem Gasthofe in der LWilstorferstraße hat der Tischlermeister Johannes Schmidt aus Hamburg seinem Leben durch Erhängen ein Ende gemacht. W a l s r o d e. Ihr fünfzigjähriges Dienstjubiläum als Hausdame feierte Frl. Elise Schreyer beim Rentier Koch Hierselbst. Als 25jähriges junges Mädchen trat sie in Mandelsloh am 12. April 1849 bei den Eltern des Herrn Koch ein. Provinz Westfalen Minden. Hier ist der in weiten Kreisen bekannte Schiffseigner Fr. Schlüter, einer der eifrigsten Förderer der Weserschifffahrt und Mitbegründer der Mindener Schleppschifffahrts-Ge-sellschast, im Alter von 80 Jahren gestorben. Der Hilfsbremser Schlüter ist Nachts im Streit mit einem Knüttel erschlagen worden. Zehn Jahre Zuchthaus verhängte das Schwurgericht über den 21 Mal vorbestraften 28jährigen Arbeiter Sandkühler, der hier am Morgen des 17. Januar eine zum Bahnhof gehende Dame Lberfallen und in den Unterleib gestochen hatte. Die Dame schwebte 14 Tage in Lebensgefahr. Werdo h l. Durch den elektrischen Strom wurde Obermonteur Körner, ein Angestellte? der Lenne - Elektricitätswerke, getödtet. Er wollte eine Störung an der TransformatorenStation in Eiringhausen beseitigen, kam mit der Leitung in Berührung und erhielt dabei den tödtlichen Schlag. " Nbeinvuq. Bonn. Am städtischen Gymnasium haben zwei auswärtige Damen. Frl. Dahn undFrl.' Freitag, die ReisePrüfung bestanden.. ... D o r m a g e n. Auf der hiesigen Station wurde der Bahnassistent Schulz von einem Personenzuge erfaßt und unter einen gleichzeitig vorüberfahrenden Güterzug geschleudert., der ihm beide Beine abfuhr. Der Schwerverletzte starb auf dem Transport zum Hospital. R e m a g e n. . Der Matrose Franz Schmidt stürzte, in den Rhein und ertrank. Trier." De? Cömmis Andrae beging Selbstmord durch Erschießen. Provinz Hessen-Nassau. Kassel. In unserer Vorstadt Wehlheiden erlitt eine siebzigjährige Dame, Frau Wittwe v. Ditfurth, bei einem durch Explodiren einer Petro leumlampe entstandenen Zimmerbrand solch schwere Brandwunden, daß sie kurze Zeit darauf starb. - Elsdorf. Ein Kind der Frau Textor spielte am Tisch und warf die Lampe um, dieselbe erplodirte und die Kleider der am Tische sitzenden Mutter, eine Frau von 30 Jahren, brannten sofort lichterloh. Die Unglückliche rannte zur Thür hinaus und sprang in ein Wasserloch ober es war bereits zu spät; sie starb unter furchtbaren Schmerzen. Frankenberg. ÄlS die Gattin deS Scubrl.denbesi?rS 'Jacob

Weranderkiches : v Wetter. Im Frühlinge mu man aufpassk. Vlotzllch Kälte bringt .... Steifheit in den Gliedern.

Durch ttn Gebrauch don . . cA. Jakobs Gel. rdn dies Leide prompt ge

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or " cornplexion that we all adrnire can't be irnitated successfully. It can't be achieved without good digestion. The daintiest costnetic on earth cannot rival Ripans Tabules as a cornplexion rnaker. They sweeten the stornach, prornote sound digestion, and regulate the bowels. When all these functions are in good working order the blood is pürified and noürished, and shows glowing and brilliaht in the cheek.

4 ' RWAHS C0! O uitan, eine ampe nagen o, zu Bette ging, strauchelte sie, die Lampe fiel zu Boden und explodirte, worauf die Kleider der unglücklichen Frau Feuer fingen. Als auf ihr Hilfegschrei die Leute herbeieilten, glich sie einer Feuerfaule. Die Aermste erlag am nächsten Morgen den erlittenen schweren Brandwunden. - . SchlüchterZ. Auf der Strecke der Frankfurt - Bebraer Eisenbahn wurde unweit der Station Schliichtern der Bahnwärter Quandt von einer Maschine überfahren und dermaßen verstümmelt, daß er nach kurzer Zeit seinen Geist aufgab. Mitteldeutsche, Staaten. G o t h a. Beim Fällen von Bäumen in der Nähe des Viaducts wurde der Arbeiter Wuerz durch einen umstürzenden Baum schwer verletzt, so daß er bald darauf im Krankenhause starb. Wegen Majestätsbeleidigung wurde die verehelichte Emilie Stephan von Mehlis zu 2 Monaten Gefängniß verurtheilt. Großfurra. Die zwölfjährige Tochter des Maurers Lautenbach fiel infolge von Krämpfen gegen den heißen Ofen und verbrannte sich derart im Gesicht und am Arm, daß sie hoffnungslos darniederliegt. Hohenebra. In der Scheune des Hochheim'schen . Gehöftes kam Feuer aus, welches bald auf die Hintergebaude des nebennegenden Wagner'schen Gehöftes übersprang und die betreffenden Gebäude einäscherte. Jena. Oberlandesgerichtsrath Otto Zfchirpe ist einem Herzschlage erlegen. S o n d e rs h a u s e n. Von seinem eigenen Wagen überfahren und schwer verletzt wurde der Kutscher Friedrich Otto. Stotternheim. Auf jähe Weise wurde hier ein im GemeindeGasthaus stattgefundenes Tanzvergnügen gestört. Der 74 Jahre alte Privatmann Schmidt, welcher mit ballte", brach mitten im Tanze vom Schlage getroffen zusammen. Man fuhr den Greis nach Hause, wo er hoffnungslos darniederliegt. Weimar. Der junge Freiherr Schenk von Schweinsburg, der früher das Karl Friedrich-Gymnasium in Eisenach besuchte und dieser Tage hier sein Abiturientenexamen bestand, hat sich erschossen. Das Motiv ist unbekannt. Hrsieu-Damiladk. -Mainz. Der Weincommissionär Schnell aus Jngelheim sollte hier wegen Wechselfälschung verhaftet werden. Als der Schutzmann die Verhaftung vornehmen wollte, jagte sich Schnell eine Kugel durch den Kopf. Der berüchtigte Einbrecher Petzold, der von vielen Städten Süddeutschlands verfolgt und hier verhaftet worden war, hat sich in der Gefängnißzelle erhängt. Nieder-Jngelheim. Arbeiter Alois Martin wurde in der hiesigen Eementfabrik von derTranSmission erfaßt und schwer am Unterleib verletzt. Nieder-Mörlen.DieserTage waren es 25 Jahre, daß Gemeinderechner Veter 5lacob Möbs dabier dasAmt eines SparkassenrechnerS übernommen i c rr- 1 - r.'it .SCilHOift uno oaiieioe ieilyer zur givLno, denbeit der Nieder - Mörler Einwohnerfchaft geführt hat. . Wahlen, vtieoergeorannr vx oas. Anwesen deS LandwirthS und Wittwers tthew. ; ' -

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