Indiana Tribüne, Volume 22, Number 223, Indianapolis, Marion County, 2 May 1899 — Page 3
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Im Epreßzug Rom - Paris.
Von Major Arthur SrifsithS. (Fortjetzung.) Z. vteier Ntpalvi, ihr italienischer Reisegefährte, und ihre Kammerjungfer, Hortense Petitpr6. die heute Morgen nicht zu finden war." Durch diesen unerwarteten Schlag war der General doch sehr betroffen. Vor einer halben Stunde würde er den bloßen Gedanken verhöhnt und jedes Wort, das einen Verdacht gegen Sabina Castagneto angedeutet hätte, entrüstet zurückgewiesen haben. Allein das mit dem Namen Ripaldi unterzeichnete Telegramm, worin auch der Name der Kammerjungfer vorkam und erwähnt war, daß sie Schwierigkeiten mache, sowie die Drohung, daß sie zur Gräfin kommen würden,' wenn diese nicht alsbald bei ihnen erscheine: alles das wies auf ein Einversiändniß hin, auf geHeime Beziehungen zwischen ihr und den andern. Ganz vermochte er die Unruhe, die sich seiner bemächtigte, nicht zu verber gen, und das konnte einem so scharfen Beobachter, wie es Floon war. nickt entgehen, der sich denn auch beeilte, Nutzen daraus zu ziehen. ' Kommen Sie. Herr General," sprach er mit gespielter Gutmütigkeit, ich sehe, wie die Sachen bei Ihnen siehen. und ich versichere Sie meiner aufrichtigsten Theilnahme. Wir alle lassen uns ja leicht fortreißen, und in Ihrem Falle finde ich es sehr begreiflich. Aber jetzt glauben Sie mir, ich habe guten Grund, das auSzusprechen i ist unser Verdacht gegen die Dame sehr stark und stützt sich nicht nur auf Vermuthungen und Annahmen, sondern auf Thatsachen. Nun werden Sie doch gewiß nicht mehr zögern, sich auf unsere Seite zu stellen?Wieso?- ! Sagen Sie uns offen alles, was Sie wissen wohin jene Dame gefahren ist. Helfen Sie uns, sie zu ergrelsen." Das werden wohl Ihre eigenen Leute besorgen; ich habe ja gehört, wie Sie dem Manne besahen, ihr zu folgen." Wahrscheinlich, aber ich möchte die Auskunft lieber von Ihnen haben. Dann würde ich von Ihrem guten Wil len überzeugt sein und brauchte meine Zuflucht nicht zu strengen Maßregeln zu nehmen.Von mir werden Sie ganz bestimmt keine Auskunft erhalten," erwiderte der General bissig. Alle, was ich über die Gräfin weiß oder von ihr gehört habe, ist mir heilig. Außerdem glaube ich auch noch an sie rückhaltlos. Nichts, was Sie gesagt haben, kann mich wankend machen." Dann muß ich Sie ersuchen, mich nach der Prä'fektur zu begleiten und ich hoffe, diese Einladung genügt, (sie zum Mitkommen zu veranlassen. Der Chei sprach ruhia, aber mn ei nem großen Aufwand an Würde, und aus das Wort Einladung legte er einen kleinen Nachdruck. Wollen Sie damit sagen, daß Sie, wenn ich mich weiqere. zu stärkeren Mitteln greifen werden?Das wird ganz unnothlq sem ich hoffe es wenigstens. Indessen " Ich will mit Ihn;n aeben, wohin Sie wollen, aber sagen werde ich Jhnen nichts mehr, nicht ein Wort, doch ehe wir abfahren, muß ich meine Freunde auf der Votschaft benachrichtigen. wo sie mich finden können." O, mit dem größten Vergnügen." antwortete d?r Ch?f achselzuckend. Wir können dort vorüberfahren, wiA ich werde es dem Hausmeister sagen Sie sollen wissen, wo Sie zu finden sind." ' Siebzehntes Kapitel. Sir Charles Eollmgham und sein Begleiter, Herr Floon, bestiegen zusammen eine Droschke und ließen sich zunächst nach dem Faubourg St. Honorö fahren. Der General bemühte sich nach Kräften, seine gleichgiltige Haltung zu bewahren, aber er war über die Wendung, die die Angelegenheit genommen hatte, doch etwas niedergeschlagen, und Herrn Floon, der sich in gehobener Stimmung befand und frohlockte, entging das keineswegs. Bis sie die britische Botschaft erreicht hatten und der General dem reich gallonirten Portier, der sie empfing, seine Karte reichte, wechselten sie kein Wort Wollen Sie das gefälligst dem Herrn Oberst Papillon ohne Zeitver' lust zugehen lassen," sagte der General, nachdem er auf die Rückfeite der. Karte geschrieben hatte: Ich bin von Neuem in Unannehmlichkeiten gerathen. Besuchen Sie mich in der Polizeipräfektur, wenn Sie die Zeit erübrigen können." Der Herr Oberst ist gerade in der Kanzlei. Wollen die Herren nicht einen Augenblick warten?" fragte der Portier mit großer Höflichkeit. : Darauf wollte der Chef indessen nicht einaehen, weshalb er sich in das Gespräch mischte' und an Sir Charles' Stelle antwortete: Nein, das ist un möglich; wir fahren nach dem Quai l'Horloge und haben Elle. Der Vortier wukte. was Quai l'Sorloae" bedeutete, und ahnte, wer der Sprecher sei. Jeder Franzose er kennt einen Polizeibeamten und hat in der Regel keine große Meinung von ihm. "Bten," sagte der Portier jetzt kurz und warf die Gitterthür des Vorgartens in's Schloß, als die Droschke davonfuhr, und mit der Abgabe derKarte an den Oberst Papillon beeilte er sich ntcht geraoe lehr. Soll daS heißen, daß ich verhaftet bin?" fragte Sir Charles, dem etwas in den HalS stieg, was ihm leicht geschah. Es heißt, daß Sie sich in den Han den der Gerechtigkeit befinden, - mein Herr, bis Sie über Ihr Verhalten von vorhin Rechenschaft abgelegt haben. antwortete der Chef mit der Mlene ei-
neZ GevauherrlserS.
Dagegen erhebe ich Einspruch." Ich wünsche keine weiteren Vemerkungen zu hören. Sie können sie sich sparen, bis Sie vor der zuständigen Persönlichkeit stehen." Des Generals Geduld wurde auf eine schwere Probe gestellt. Me die Dinge jetzt lagen, gefielen sie ihm durchaus nicht, aber was konnte er machen? Die Klugheit gewann indessen die Oberhand, und er beschloß nach kurzem Kampfe, sich in's Unvermeidli-
che zu schicken, damit ihn nicht noch Schlimmeres befalle. In der Tbat mußte er noch Schlimmeres über sich ergehen lassen. In der Gewalt dieses kleinen Mannes zu sein, der jetzt auf seinem eigenen Grund und Boden den Tyrannen spielte und dem es offenbar eine hämische Freude machte. seme Macht zu zeigen, das war freilich höchst verdrießlich, und Sir Charles gehorchte mit sichtlicher innerer Empörung, als ihm kurz angebunden befohlen wurde, auszusteigen, durch eine Seitenthllr in die Präfektur einzutreten, seinem breitspurigen Führer durch die langen gewölbten Gange des weitläufigen ebaudes und viele steinerne Treppen hinan zu folaen und stehen zu bleiben, als sie endlich vor einer geschlossenen Thür in einem oberen Stockwerke angelangt waren. Wir sind am Ziele." sagte Flocon und drehte ohne weitere Umstände und ohne zu klopfen, den Thürgriff. Treten Sie ein." An einem kleinen Pulte, das mitten in einem großen, kahlen Zimmer stand. saß ein Mann, der sich sofort und ohne zu sprechen erhob und ehrerbietig verbeugte, als er Herrn Flacons ansichtig wurde. Baume, ich lasse diesen Herrn bei Ihnen. Machen Sie es ihm behaglich." sprach der Eyes kurz, aber mit osfenbarem Hohn, und wenn ich rufe, führen Sie ihn sogleich m mem Kabinett. Und Sie. mein Herr, werden mich verbinden, wenn Sie hier bleiben. Sir Charles nickte aleichalltlq. nahm den ersten besten Stuhl, den er erfassen konnte und setzte sich an's Feuer. Wenn vielleicht auch Nicht dem Namen nach, so befand er sich doch thatsächlich in Haft, und musterte seinen Gefangenwarter erst grimmig und dann, als ihm dessen etwaö sonderbare Gestalt und Erscheinung zum Bewußtein kam, neugierig. Baume, wie ihn der Chef genannt hatte, war ein llci ner, untersetzterMann mit einem dicken, stark behaarten Kopfe, der tief zwischen einem Paar ungeheurer Schultern stecke, die auf große Korperkraft schließen ießen. Seine Beine waren sehr dünn und stark nach außen gebogen, sögenannte 0-Beine, und die ganze Seltsamkeit seiner Erscheinung wurde noch durch den kurzen schwarzen Kittel, den er wie ein französischer Arbeiter über einem Anzüge trug, verstärkt. Dabei war er wortkarg, und das Wenige was er sprach, kam in einem unhoflichenTone heraus, wie sich zeigte, als der General eine alltägliche Bemerung über das Wetter machte. Hier wird nicht gesprochen," antwortete Baume grob, und als der General seine Zlgarrenbuchse hervorzog, was er gewohnheitsmäßig und fast UNbewußt von Zeit zu Zeit zu thun pflege. wenn er sich m einer Laae befand. die ihn verdroß oder verblüffte, erhob er warnend die Hand und knurrte: Wfendu!" Ich will mich hängen lassen, wenn ch nicht trotz aller französischen Affen -auche!" rief der General hitzig und prang auf. "Plait -il?" fragte der Beamte unreundlich, denn Sir Charles hatte sich unbewußt der englischen Sprache bedient. Baume gehörte zur Kriminal polizei und that nur seine Pflicht, wie er sie verstand, und daL erklärte er mit einer so beleidigten Miene, daß sich der General beruhigte, lachte und wieder in schweigen versank, ohne sich eine Zlgarette anzuzünden. So verging die Zelt, und aus Mlnuten wurde fast eine Stunde, eine schwereGeduldsprobe für Sir Charles. DaS Warten und Umherstehen im Vorzimmer irgend eines Beamten, mag er hohen oder niederen Ranges sein, hat immer etwas Aufreizendes, und der General fand eS schwierig, sich b?! dem Gedanken, daß er von einem Menschen, wie dieser Floon so nichtswurdlg behandelt wurde, in Geduld zu fassen. Dazu kam noch, daß er sich fortwäh rend Sorgen wegen der Gräfin machte und zunächst mit der Frage be-. schäftigte, wie eS ihr wohl ergangen fei. dann, wo sie sich zetzt befinden mochte, und schließlich und am längsten, ob eS menschenmöglich sei, daß sie mit kompromittirenden und verbrecherischen Dingen zu thun habe. Plötzlich fing eine elektrische Klingel im Zimmer zu rasseln an. Baume ergriff ein neben ihm' stehendes Tischtelephon, helt es an Mund und Ohr und empfing seinen Austrag. Kommen Sie mit," sprach er hierauf kurz zum General, indem er sich erhob. Als Sir Charles nun endlich dem Chef der Sicherheitspolizei wieder gegenüberstand, fand er zu seiner Genugthuung, daß auch Oberst Papillon anwesend war. An FloonS Seite saß der Untersuchungsrichter Beaumont le Hardi, der, nachdem er höflich gewartet hatte, bis die Begrüßung der beiden Engländer vorüber war, zuerst das Wort ergriff, und zwar zu einer Entschuldigung. Sie werden, wie ich hoffe, verzeihen, Herr General, daß wir Sie so lange hier aufgehalten haben, allein wir hatten dazu, wie wir glaubten, triftige und hinreichende Gründe. Wenn diese jetzt etwas von ihrer zwingenden Gewalt verloren haben, so sind wir doch nach wie vor überzeugt, daß unsere SandlunaSweise innerhalb deS RahmenS unserer Pflicht lag. Jetzt sind wir iedock vollkommen bereit, Sie unbindert eben au lassen, weil a i V II weil" Weil wir die Person, die Dame, der Sie zur Flucht verhelfen wollten, er wischt haben," sprudelte der Chef her , vor. der sich daS VerLnUzen, den.Satz
I aus setne Weise zu vollenden, nicht ver
kneifen konnte. Was? Die Gräfin? Ist sie hier und in Hast?" Ohne Zweifel ist sie in Haft., und zwar in sehr strenger," fuhr Floon voll Schadenfreude fort. Au secret, wenn Sie wissen, was das bedeutet in einer Zelle allein, wo Niemand sie sehen oder mit ihr sprechen darf." O, ich hoffe doch nicht! Jack ? Papillon das dürfen wir nicht dulden. Ich bitte und beschwöre Sie und bestehe darauf, daß Sie seine Lordschaft zum Einschreiten veranlassen." Wie kann ich das, Herr General? Sie dürfen keine Unmöglichkeiten von uns verlangen. Die Gräfin Castagneto ist jetzt italienische Staatsangehorige." Aber von Geburt ist sie Engländerin, und das mag sein, wie es will, sie ist ein Weib, eine vornehme Dame, und es ist abscheulich und unerhört, sie so ungeheuerlich zu behandeln," antwortete der General. Ueberdies erklären diese Herren, ihre Annahme, daß die Dame ein Unrecht, ein großes Unrecht begangen habe, sei vollständig begründet." Ich glaube das nicht," rief der General entrüstet, namentlich nicht diesen Menschen, einer Gesellschaft von Dummköpfen, die immer auf einer falschen Spur sind! Nicht ein Wort alaube ich ihnen, und wenn sie's beschwören." Aber wenn sie doch urkundliche Beweise gegen sie haben Papiere, deren Inhalt geradezu vernichtend ist?" Wo? Inwiefern?Er, der Herr Untersuchungsrichter, hat mir ein Notizbuch gezeigt." Des Generals Augen folgten Jack Papillons Blicken und fielm auf ein kleines Heft oder Notizbuch, auf das der Untersuchungsrichter, der die Blicke richtig verstanden hatte, bedeutungsvoll mit dem Fwger klopfte. Ich sehe wohl," sagte er dabei gelassen, daß Sie gegen die Verhaftung der Dame Einspruch erheben, Herr General nicht wahr? Nun, wir sind nicht verpflichtet, sie Ihnen gegenüber zu rechtfertigen, nicht im Mindesten, aber wir haben es mit einem galant Lornrne, einem Offizier von hohem Range und Ansehen zu thun, und deshalb sollen Sie Dinge erfahren, die Ihnen oder irgend einem Andern mitzutheilen, wir ich wiederhole eS durchaus nicht verpflichtet sind." Zunächst." fuhr er fort, indem er das Notizbuch in die Höhe hob, wissen Sie, was das ist? Haben Sie tl vielleicht schon einmal gesehen?" Hm, allerdings kommt es mir bekant vor. aber wann und wo ich es gesehen habe, kann ich nicht sagen." Es ist das Eigenthum eines Ihrer Reisegefährten eines Italieners Namens Ripaldi." Ripaldi?" rief der General, dem mit Schrecken einsiel, daß er diesen Namen unter dem an die Gräfin gerichteten Telegramm gelesen hatte. Ach. nun begreife ich." Sie haben also schon davon oehört? In welchem Zusammenhange?" fragte der Richter anscheinend gleich-! gillig. aber es war in Wahrheit eine ! Falle, die er plötzlich stellte. Ich begreife jetzt, warum mir daö Notizbuch bekannt vorkam.- antwortete jedoch der General, der vollkommen auf ! feiner Hut war. Ich habe eS in den Händen dieses Ripaldi gesehen, während wir im Wartezimmer waren. Er schrieb darein.So? DaS scheint ja sein LieblingZeitvertreib gewesen zu sein. Er schrieb mit Vorliebe in dieses Notizbuch und hat ihm Dinge anvertraut, von denen er niemals erwartete, daß sie an's Licht kommen würden: seinen jeweiligen Aufenthaltsort, seine Absichten, seine Pläne und selbst seine geheimsten Gedanken. Das Buch, das er ohne Zweifel unbemerkt verloren hat. ist für ihn selbst, wie für seine Freunde sehr belastend." Was wollen Sie damit andeuten?" fragte Sir Charles hastig. Weiter nichts, als daß sich auf das. was hier geschrieben steht, ein Theil. vielleicht der stärkste Theil unserer Anklage gegen dle Grafm stutzt. Es bestatigt in seltsamer, aber überzeuaender Weise unsern Verdacht gegen sie." Darf ich es mir nicht einmal selbst ansehen?" fragte der General im Tone geringschätziger Ungläubigkeit. ES ist italienisch geschrieben. Vielleicht verstehen Sie die Sprache, wenn nicht, so habe ich die wichtigsten Abschnitte übersetzt," erwiderte der Richter und bot demGeneral einige beschriebene Blatter dar. Danke bestens, wenn Sie es gestatten, ziehe ich vor, das Original zu lesen," und damit streckte der General ohne weitere Umstände die Hand auö und nahm das Notizbuch. WaS er dort las, als er die Seiten rasch überflog, soll im nächsten Kapitel mitgetheilt werden, und dabei wird sich zeigen, daß Dinge darin verzeichnet waren, die sich für seine theure Freun din, Sabina Castagneto, sehr bedenklich ausnahmen. lgortsezung folgt.) Zler Zloty köan Slywung. (Münchener G?richttstene). Von der Au ist er, natürlich ein Maurer ist er, vermöge seiner ungebührlich langen Beine sechs Fuß hoch ist er, gelben Schnurrbart und Wasserblaue Augen hat er und Mazl heißt er. Für abgekürzte Arbens- und verlan gerte Brodzeitpausen schwärmt er, im Sommer speist er nur Nierenbraten, und wenn der erste Schnee gefallen ist. begnügt er sich mit Klostersuppen. Im Wirthshaus wahrend der fetten Mo nate ist er von hier und geborener Münchener, vor den Thuren im Wm ter fechtend gerirt er sich als fremder Handwersbursch und armer Reisender. Die Sonne .scheint, bereits ziemlich warm in den Sitzungssaal, als unser Mazl hereintritt, um sich wegen Bet tels und Zechprellerei zu verantworteri
wegen strafthaten, die er im tiefste! Winter verübt hatte. Eine weißleineiu ttrbettsbsse. blauer Äauker. lalkbei . ) - -1 -
spritzler Hut und bis zu "den Mefeln
herabreichender Schurz beweisen, daß der Maxl zur Zeit in Arbeit steht und Nierenbraten consumirt, der gelbe Teint dagegen spricht dafür, daß die Hihahamahlzeiten noch nicht lange hinter ihm liegen. Richter: Warum erscheinen Sie in Arbeitskleidern? Ich habe gute Lust, über Sie eine Ordnungsstrafe zu verhängen. Hätten Sie doch gleich Ihr Handwerkszeug mitgebracht. Angekl.: Thut mer leid, Herr Staatsanwalt! Die besser Kluft hab i um fünf Markl zum Aufheben geben bei der Frau Bas' wenn's vielleicht Oan wüßten, so an Menschenfreund, der 's auslösen thät, nachher that's hauen. Richter: Außerdem sind Sie um halb 9 Uhr vorgeladen und eine ganze Stunde zu spät gekommen. Wir hätten bald Ihre Vorführung beschlossen. . Angekl.: Dös hätt mir nix verschlagen, Herr Staatsanwalt. Ich bin heut den ersten Tag seit drei Monaten im G'schirr und um achte bei der Brodzeit hab i erst an Schuß g'faßt und von meine Dreiauartl mit aner Lungl und an reschen Fitzerl weg bin i da zu Eahna rauf, auf's Platte! kann i aa net linsen, weil der Operer um drei'Markl nachgeht. Richter: Der Kuckuck versteht Ihre Sprüche; treten wir in die VerHandlung ein. Sie sind beschuldigt, am 20. Januar von Haus zu Haus gebettelt zu haben. Schämen Sie sich nicht, als ein arbeitskräftiger junger Mann zu betteln? Angekl.: Bitte, Herr Staatsanwalt, da hab' i ganze Pack mildernde Umstand'. Ohne Arbeit war i und privatisirt hab' i ohne Geld. Gehe i in d' Wärmstuben, nach derwischen's mi' wegen Arbeitslosigkeit, sitzt' i beim Soller oder im Sterngarten bei einer Maß Wasser, bin i vor der Razzia net sicher. Auf der Hauptwach' is net schön alle Tag und von der Muss' wird ma' halt net satt. Jetz'n hab' i 's Fechten markirt und in zwoa Stunderl hab' i dreißig Pfennig, an alten Huat, a paar Stutzen mit verhatschte Absätz beianand g'habt und außerdem hab' i neunmal a saueres Kartoffelg'mües, viermal a Griessuppen kriegt, weil a Fasttag war. Respekt aber von aner Frau Kondoktärin, die hat mir zwoa Rohrnudl aufg'wichst von dene aber ihr Annerl d' Greamlseiten weggessen g'habt hat. I halt schon aa was auf d' Fastenspeis, aber 's Kartoffelgmües und d' Griessupp'n kann i derzeit mm mer riech'n. Richter: Was haben Sie denn mit den dreißig Pfennigen gemacht? Ich frage nur deshalb, weil Sie vom Bettel weg gleich in ein Wirthshaus gegangen sind und das zweite Reat verübten. Das , ist recht charakteristisch für Ihre angebliche Nothlage. Angekl.: Dös is wahr. HerrStaatsanwalt. dos soll i anders markirt haben. Aber so is halt der Mensch, wenn eahm der Uebermuth plagt. I hab' mir denkt,' i laß der Noth koan Schwung, sonst wird's mir Herr. Z'erst hab'i den alten Huat über d' Frauenhoferbruck'n nunterg'feuert. dann hab' i die Stutz'n um a Fufzgerl bei aner Tandlerin vertrommelt, weil's mir nämlich z'groß waren, i hob gor a kloans Füeßerl. Nachher hab i um a Zehnerl an Bismarckhärkng kaust, mri Leibspeis, und bin in'S Hotel zum grcan Hausdrach'n, in unserer Gegend drauß'n liegts. 's hoaßt eigentlich reale Vierwirthschaft und dös is nur der Hausname. Da hab i a recht a grüabige G'sellschaft troffen, lauter Bauherren und Privatiers, nämlich g'feierie Stoantrager. Der Oane schreit: Jcß' der Mazl! der kimmt g'wandt. Alte Bretterhütten, lebst u no'. Da hau fci zuawa zum G'wasch. Mir trinka a zwoa drei Maßer. a Jeder und sinzo dös zünftige Liedl: Vom Gigerl. Go. gerl, Häuserlbau'n, z'wegern aufistei. g'n und abaschau'n" etc. und darnach is Oaner um an Andern naus und nimmer einakemma. Mir wars gleich! i trink bis auf a Lackerl aus, derweil setzt sich die greane Drachenwirthin zu mir her und sagt: Ja, ja, so geht's. Herr Nachbauer! Was i sagen will: wo san den Eahnere Freund hin? I schaug a wengl. Meine Freund? sag i. dös san doch mehrere Eahnere Freund, i kenn ja kvan weiter als mit'n Vornamen. Da macht der Drach a ganz g'spassig'ö G'sichterl und moant: Zwölf Maß sanS-halt. macht zwoa Mark acht und achtzge, wenn's dös zahlt haben, bin i selber Eahner Freundin. Also sanS so freundlich, sonst hat's was. I ruck mit meine sieben Nickel außa, da is' der greane Drach aber anders g'stiegen. Vo' lauter Pazi hab i mi' gar nimmer auökennt und z'sammt der Beleidigung hams no' an Schandarm g'holt, der mi' aber net verarretirt, sondern blos aufg'schrieben hat. Respekt von dem Mann. ? Richter: Sie haben also daS bezahlt, was Sie getrunken haben? Sind Sie nicht etwa für. die anderen Burschen gutgestanden oder haben wenigstens etwas Derartiges durchblicken lassen? Angekl.: Is mir gar nichts bekannt. Herr Staatsanwalt! Net a mal a Bröckerl von mein' Bismarckhering Haben's kriegt. I bitt deswegen um a geringe Straf, weil i momentan 'd' Arbeit versäum'. Der brave Mazl erhielt wegen Bettels drei Tage Haft, wegen. der Zechvrellerei wurde er glänzend freigesprochen zum größten Aerger der grünen Drachenwirthin, die im Gang draußen wieder einige Pazi loslassen wollte, aber die Schleusen ihrer Beredsamkeit wurde aebemmt. als der Mazl begann: (ZSönbeit sitzt im Olnt. Rewes Olut bedeutet reine Haut. Ohne diese keine Oüonheit. Casea. retk, Candy Cathartie reinigen daß Olut. kräftigen die Lebe, und entfernen alles Unreine auk be Körper, ffavaeu Cic heute an, yusteln, Ce skhvüre, Nitesser und so Veite? zu vertreiben. Oöönhett für 10e. Sn allen Opetheken. Zusri:;?. T1
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8 Ein hervorragender deutscher ? ?
dezengt ül heilsamen Kräfte &UUv Arzneimittel. Ich habe zwei Packete von Dr. Kay'iRenovato r gebraucht und fühle jetzt besser. alZ vor Jahren. Ich bin überzeugt, dab die großen Erfolge Jdrer Heilmittel die erbetenen Bekanntmachungen rechtfertigen. Ich fühlte durch und durch krank, ermüdet und hinfällig, ctd gebrauchte ihre Renovator vorschriftsmäfjig. In den ersten Tagen fühlte ich Mich ge schwschter. aber nach einer Woche weiteren VedrauchA zeigte sich ein raerkliSer Wechsel zum Vefer werden. Ich nehme jetzt gelegentlich. t nach Bedürfniß, jeden Nachmittag ein dl zwei Dosen. Durch den Gebrauch JhreSRenovators habeich in einer natürlichen Wkie meine Eingeweide wieder in dle gehörige Thätigkeit gebracht.-
? jDr, Kay's
' For ewigen Wintern litt ich unter einem heftigen Änfall von Grippe und bin seitdem Am VQitv li4tM 9fAmfM tf rrtnfhtt i?n4fitw iirn hifTlS pst nudLnptLt Ohr n
U Ullt WIIU tt.Ufltll ttlllVM VUV flHtfV . MMQ MM j M I V V" 40 Dr. kkay'sLungendalfam heilte mich ,n diesem Winter sofort. Ich bade ftrt mit siehe K Zl rem Erfolg diesen Lungen-Balsam in meiner Familie gegen Husten und Erkältungen angemen J t.. l.. icx.i . ..Li 1J. i. s.-l S 11 GTl.v. .1. IkI.I.. 4
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chlschtss Blut.
Die llur sgriftlich garantirt, oder das Geld zurückerstattet. iM apttäl ton in ftltt Mi Dollar, hinter nn. aarantiren wir venerische Btveraiftuna nicht etwa theilweise oder nur vorübergehend, sonder dauernd ßu heilen. Wir kilrire ,m ,erhältimäia kurz Seit und für alle Zeit. Fälle von syphilitischer lutvergiltung, die wir vor zehn Jahren geheilt haben, find seit damal nicht mehr aufgebrochen. Wir geben ,edem unser Patienten eine schriftliche arantie, ihm da, für die Kur gezahlte Geld urükkunsratten, fall? wir ib nicht kuriren sollten. Leidende. d,e mcht ,n Ehirago wohnen, wer den von un auf brieflichem Wege kuritt. wenn sie unS eine genaue Beschreibnng ihre Falle und ihre uyaade einschuken. Alle auszerhalb Sbieago wohnende Patienten bekommen von uns die. , leide Kit schriftliche GttW. aber ach Ehicaa ur Behandlung kommen mill. dessen Hotel und eisekoften werden wir. tm Falle wir ihn nicht heilen sollten, gleichfall bezablen. Äreibt um Beweise, wenn ihr unsere Fähigkeit bezweiselt, diese furchtbare Krankheit gründlich zu nien. für die die befien Aerzte bisher nur vorübergehende Erleichterung haben verschaffen können, tti, (tler die aat elt KetanS. eie ?all , zeigen, den fer wunderbaeeö Heilmittel nicht dt Keile könen. Keiner unserer Patienten kann um sein Geld kommen. Wir garantiren tm Falle des Wikerfolze jede ent mückzuzahlen. Andere haben weder geheilt, noch den Pattenten ihr Seid zurückgegeben, lte, chronische, tiefeingewurjelte Fülle wer, d , SO bis 90 Tagt heilt. Schreibt n vm die dreffen von Leuten, die wir geheilt und wir erde selbe mit deren rlanbnib einsenden. Da koftet ja nur etneBriesmarke und wird euch unsägliche Schmerzen und Eeelengnalen ersparen. Sind die Symptome luöschlSge tm Gesichte. BlMchen k Mund und Hals, rheumatische Schmerzen in Snochen und Gelenken, ausgehendes Haar. Umschläge am örper, tedergedrüStheit, Schmerzen im Kopfe u. s. w.. dann soll man wahrlich keine Kett ehr verlieren. Wer Quekkftlder oder Potasche gebraucht, gebe e, sofort auf, da diese nur Wunden und Geschwüre dringt. - chreidt sofort. Prompte Verschwiegenheit garavtlrt. etsche O riefe werden dentsch detw,rtet. Mook Remedv Co..
07 Qasönie Qemvle. ärrMttr?r?ra ast g'hört? MeinGrüavigen laßt mtr. Du alt's Bügeleisen. Du vierecketer Kommodkasten. Du greaner Drach. Wennst was willst, kannst mi belanga und Schluß sag i. : In unmittelbarer Nähe des sogenannten Bamberger Thors zu Kloster-Ebrach stieß man gelegentlich eines Hausumbaues auf ein nicht uninteressantes Massengrab von Pferden. Es wurden darin eine Menge uralter 5)ufeisen und Pferdeknochen gefunden. Die Stätte dürfte zweifelsohne diesel. be sein, an der im August 1332 der vom Bamberger Bischof Worntho in Klosterangelegenheiten zum Ebracher Prälaten Albert entsendete Bamberger Dompropst Leopold v. Egloffstein mit seinem zahlreichen Gefolge von Würz burger Bürgern, überfallen worden ist. Es kostete damals einen hartenKampf, eine Menge von Todten -bedeckte die Wahlstatt, auf der die Bamberger siegreich waren.- Jahrhunderte lang wUrde im Dom zu Bamberg der Gedachtnißtag gefeiert; es wurde ein Hochamt gelesen, während dem von einem Be amten des Domkapitels, der mit dem Purpurmantel bekleidet war, auf einem goldenen Teller je drei Heller an das Volk vertheilt wurden. Diese? Amt hieß danach das Dreihelleramt. Verführerisch. Richter: m. . . Wie können Sie eine so widersm nige Behauptung aufstellen, daß Sie durch das Lesen des Kochbuches zum Dlebstahle einer-. Kiste. Eier verleitet wurden?" -7 Angeklagte: . Ja sehen Sie, Herr Richter, da liest man immer: .Nehme 4 Eier . . . nehme 6 Eier - und woher nehmen und nicht stehfc?!" ....... - -- -
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Fiction, History, Geography, etc. ; Poreign Worda w : . - I r:.j! ij . . i r'vVrTJ7LTVArTV4 Chicago. All. & ijona Jane M o r r o w, die 11 - jährige Tochter von Samuel T. Morrow in Elizabeth, N. I., starb infolge von Blutvergiftung, verursacht durch 22 Schläge, die ihr ein Schulkamerad an ihrem Geburtstage mit einer Schiefertafel auf die Arme versetzte. Alle Bemühungen der Aerzte, das Leben des Mädchens zu retten, waren' erfolglos. Das Mädchen hatte am St. Patrickstag Geburtstag. Zum Scker scklua sie der betreffende Knabe elfmal auf den Arm und gab ihr noch ,1s Sckläae als .autes Maß." Die Eltern des Knaben sind natürlich wie dieser selbst', tief betrübt über den un alücklicken Ausaana des Scherzes. Eheliche Jwistigkeiten waren dle Ursache von ernem Mordver such und Selbstmord in Philips. Wisc. Michael Bartemus, ein Holzfäller, der in der Nähe der Stadt wohnte, gerieth aus Eifersucht mit seiner Frau in Streit und schließlich ergriff er in der Wuth einen Revolver und feuerte einen Schuß auf seine Frau ab, worauf er sich selber eine, tödtliche Wunde bei brachte. Die Frau erlitt nur eine schlimme Fleischwunde', die bald wieder geheilt sein wird, während der Mann innerhalb emer Stunde seinen Ver letzungen erlag. Er hinterließ ein Schreiben, worin er sagte, daß, wenn em Ehepaar neun Jahre lang zusam menaelebt habe und nicht länger in Frieden mit einander leben könne, es am besten sei. wenn beide stürben. Bartcmus war gerade von semer Win terarbeit aus den Wäldern heimgekehrt und hatte stark getrunken.-' Er hatte fernen Freunden gesagt, daß er einen von einem Farmer an seine Frau gerichteten Brief gefunden habe, woraus ihre eheliche Untteue klar hervorainae.
Eisenbahn Tabelle Lnkunft und Wgang der verschiedenen Eisin ecchnzJge te, Union Depot, Jndisnspoliö. I
vcmbalis. Wgang Psstzug 7 Expreß 11 Expreß 12 AcAmodatwa 7 Expreß 4 Expreß 8 Rnkunft Expreß 3 Expreß 4 Accomodattsn 10 Expreß 2 Schnellzug 7 05 s 85 9fcn 85 3im 20 00 Nm 10 PZ, 20D, 45 S.. V0D2, 25 isra 95 Vm Accomadatwn Schnellpostzug 8 20 Nm Cleveland, Cineinnati, Chicago nni St. Loni?. JndianavollS und Cleveland Abgang Expreß. Division. 415 a. 685 Vm 10 35 Vm nvrt Expre Limited Ervreß ..11 16 Vm .. 6 25 Nm .. 4 lO Ntr ..11 30 23 n .. 8 45 b .. 310NM ..10 60 9! Expreß Zktkmft Expreß Expreß .'. Limited Expreß Expreß Expreß St. LouiS Division. Abgang Expreß 7 30Vm Limited Expreß 11 45 Vm Expreß 1120 32m Expreß, täglich 3 60 Km Ankunft-Expreß täglich 4 05 Vm Expreß 10 30Vm Limited Expreß 6S0Nm Ex?reß SlOVm Thicago und CincinnaU Division jjuich Abgang Schnellzug 3 45 Vm Accomodation tägli 700Vm Accomodation 10 60 Vm Postzug 2 45 Kot Accomsd. (nur SonntagS). Accomodation 6 30 Jln Ankunft-Rushville omodatton. Postjug 1140 Jno'plS Acc. (nur Sonnt.). Accomodation 11 15 Dm Accomodation 6 40 RÖ Schnellzug 11 05 5im Chicago und Clncinnatt Diviston toestiicd Abgang Accomodation . 710Vm . 11 45 Bm . 515NM .12 30 Vm . 3 30VM .10 30Vm . 2 35Nm . 6 45 9? cbnell'Post Lafayette Accomadation.. . Schnellzua Ankunft Schnellzug Lasayette Accomodansn . . Schnellpost Accomodation.... ...... Peoria Division wefilich. Abgang Expreß.. 7 25Lm Expreß 11 45 Nm Danville Acunwdation. ... 4 35 Nm Expreß 11 15 Vm Ankunft Expreß 8 30Vm Danville Accomodation. ... 10 30 Vm Expreß 2 42 Nm Expreß ! Nm Peoria Division kftlich. Abgang Expreß 6 20 Sin Accomodation Expreß 8 25Nm Ankunft Expreß 11 35 Accomodation Expreß..... 00 Äake Srie und Western. Abgang Expreß 7 00 Vm Expreß i zu snn Expreß 7 00?to Schnell, Erpreß Ankunft Schnell Expreß Expreß 1020 Via Expreß 2 40 Nm Expreß OONm PilM'urg, Cineinnati, Chicago nd St. Louik. Indianapolis Division. Abgang E;preß 5 0 , "m Kolumbus Accomodatlon... 7 m Expreß 3 2 echtte'Jpostjug Ro. 14 ft 25 expreß 7 10 rn Ankunftcyneuzug 8 05 Nm Expreß 12.5 kr. Accomodation 3i5 Nn Expreß ; .v Expreß i;. (0 n Ehicago Diviftsn via Keks. Abgang Expreß II Erpreß Uk ri L:tkunft Erpreß 4 m Expreß 3 2i:i LouiLville Division. Abgang Expreß r, am liomsoiüe Accomodauon. .. 5 ?m Schnellzug 3 3' Um Accomodation 4 0 m Ankunft Accomodation 1o2 j i'm Schnellzug Il ! j?rn Accomodation 5 4 Nm Spezial täglich 12 25 Cincinnati, Hamilto und Dahton, Abgang Mail LOKVrn Abgang Expreß S45m Hinctnnan Slccotnottten . . 10 46 -xn Expreß.... 7 00 Ad Expreß i 4 45 Nm Expreß j 2 45 Nm AÄunft Accomodation..'. 11 45 Vm Expreß 12 45 Vm Expreß 7 60 Nm Expreß 10 35Lu, Erpreß 60Vm Ankunft MaU r. 6 60Tm IndienapsliS und Vincenneö. Abgang Expreß 15 Vm Bincennes Accomodatlo .. 4 20Nrn Ankunft Lincennei Accomodat.,n10 40 Vm Expreß 4 60 91m Cineinnati,"Wabash und Michigan Abgang Expr?ß S35Vm Expreß 11 16 m Expreß 4 60 Km Ankunft Expreß ... 9 25 Cm Expreß 8 10 Km Expreß 6 45 Nm Indianapolis, Dekatur und Wester Z bgana Expreß L 16 Vn Accomodation 3 45 Km Schnell. Expreß.: 11 10 Kni Änkunft Schnell Expreß 3 35Vm Accomodation 10 40 Vrn Expreß 4 40 Cm r Chicago, Indianapolis und LoniSdille. Monon Nout,. Wgana Expreß 12 65 V Mer. 3 35 Km Mail 7 00 3m Expreß (via JDckW) 11 60 Vm Ankunft Expreß 8 80 Lv Mail 7 65Ka Expreß (viaJDK W)..... 2 40 Km Mono Jly 4 87 Km Tlie Twentleth Century, wk aukgneichmte Oochenschrift, Kelche 'ortschrittlich gesinnten Lesern sehr zn enfeh ten ist. In der Tendenz pax scziIi.. erden doch and fortschrittlich Theorien darin unparteiisch besprochen. an bestelle dirett bet der Hunboldf Pabllnlilnc Co-19 Clst Uzx. r
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