Indiana Tribüne, Volume 22, Number 223, Indianapolis, Marion County, 2 May 1899 — Page 2

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Fndians Tribüne. ErschcKtt Täglich und SoMtav. Die tägliche .Tribüne- kostet durch enXrlget i deut ptx Woche, die onntaa.t:ri6üt"J ttntt Woche. Bette luftsrae 15 Seats , tl entl p, Etittt. Vtr Vft tttftcxt&lS atnU plzeschi tm Soti.9lettlUna f K 31. r - Cf!Ut 13 COS VlaZama CtS Indianapolis, Ind., 2. Mai 1899.

Geschäftssinn einer Sqnaw.

ES ist eine häufige Erfahrung, daß ' Reifende, welche nach unserem Südwesten in die Jndianer-Gegenden kominen, ganz entzückt sind von der Schönheit und Mannigfaltigleit von Gegenständen, die von Indianern angefertigt wurden und von ihnen an den Bahn- " stationm 7i. s. w. feilgeboten werden, und am liebsten sogleich den ganzen Krempel aufkaufen und als Andenken mitnehmen möchten! In der That sind allerliebste Sächelchen darunter und Arbeiten, an die erstaunliche Geduld und Geschicklichkeit gewendet wurden, aber auch Humbug genug. Manche der betreffenden Rothhäute beuten diese fieberhafte Kauflust ebenso ! pfiffig aus. wie es nur irgend ein Weißer an einem stark besuchten Frem-denverkehrs-Ort thun könnte, und haden sich sogar zu Bauernfängern" entwickelt, welche z. B. massenhaft gefälschte indianische Alterthümer verkaufen und sonst durch allerhclndKniffe ihr Geschäft in gutem Zug erhalten, wobei sie sich noch ungemein naiv stellen können. War da vor einiger Zeit ein junger Blazin aus dem Osten nach Needles. ; Hai., gesandt worden, also gerade in f das Herz des Indianer- und des Wüstenlandes, um ein Geschäft zu leiten. Er ließ eine Herzallerliebste im Osten zurück, die seinGedanke Tag und Nacht war. Was Wunder also, daß cc an sie auch dachte, als er einer Sqaw ihren ganzen Vorrath zierlich gewobener Korbe auskaufte? Nicht etwa, weil er auch von ihr einen .Korb" erwartete, denn seine Liebe stand längst nicht mehr im Fragezeichen. Aber während er sich sonst damit begnügte, jedem seiner Freunde im Osten ein solches Körbchen als Gruß aus dem Südwesten zu schicken, wollte er bei seiner Liebsten noch ein Uebriges thun und bestellte bei der Squaw einen Korb, in welchem auch der Vorname seiner Angebeteten, nämlich mWlt)xa", eingewoben sei. Die Indianerin gab durch einige Grunzlaute zu verstehen, daß sie ungefähr wisse, was er wolle, und verschwand auf sechs Wochen. Dann er- ' schien sie wieder mit einem prachtvollen gewobenen Körbchen, das in großen Buchstaben die ' Aufschrift Myra" , zeigte. Gern zahlte der Liebende den geforderten Extra-Prcis, schickte das Prachtstückchen nach Osten und erzielte die gewünschte Wirkung damit voll und ganz. Wer war glücklicher, als er? Er schwelgte noch immer im Glücksgefühl über seinen famosen Einfall. als nach Ablauf von sechs Wochen dieselbe Squaw wieder vor seinem Pult auftauchte und abermals ein Myra"Körbchen hervorzog, das genaue Ebenbild des zuerst bestellten. Der Liebende war sehr überrascht, nahm dasselbe auch diesmal an; denn er dachte sich: .Es ist ja ganz schön, wenn ich auch In meinem Stübchen hier ein Seitenstück zu dem Gegenstand habe, der meine Myra so sehr entzückt hat." Doch that n sein Bestes, der Squaw verständlich zu machen, daß dies der allerletzte MyraKorb sei, den er nehmen würde. Damit hielt er die Sache für abgethan, aber wie hatte er sich geirrt! Die Squaw nämlich, die eine wahv re .Goldgrube" damit gefunden hatte, und welcher ein sicherer Absatz-Martt viel besser paßte, als das Hausiren bei Eisenbahn-Passagieren, erschien pünkt- . lich nach sechs Wachen wieder mit einem Myra-Körbchen. setzte das dümmsie Gesicht von der Welt auf und steckte abermals das Geld dafür ein. Und so ging es weiter bis zurn heutigen Tag; der Liebende mochte fluchen und wettern oder bitten: sie verstand ihn einfach nicht, und der Gedanke, daß die Körbchen mit dem Namen seiner Geliebten sozusagen auf der Straße herumliegen und dem ersten Besten aufgehängt werden könnten, zwang ihn immer wieder den Korb zu nehmen, und ' zu bezahlen. Längst ist der KorbSeladon zum Gespött seiner weißen Eollegen geworden. Verzweiflung umwölkt ihn. und die Körbe häufen sich

noch immer mehr auf! Er wird seinem p . Schöpfer dai.ken. wenn er endlich die ? . eyf..i . v on i.Iam

ymcyi uuuy ein 4Uicu uiuicicu kann. in PMtnverzek,r,rBolk. Die Amerikaner sind schon als gewältige Consumenten von gar manchen anderen Dingen geschildert worden; nur als Pillenverzehrer hat man sie noch wenig betrachtet. x Und doch marschiren sie darin, nach der einstimmigen Schätzung der nächst . betheiligten Kreise, erst recht an der "Spitze der ganzen Culturwelt. Ob sie sich darüber freuen dürfen, das kommt freilich schon darauf an! Man berechnet, daß in den Ver. Staaten jede Woche über 50 Millionen Pillen Patent Medizinen verschluckt werden! (England kommt übrigens dicht hinterher mit etwa 40 Millionen.) DaZ bedeutet, daß bei uns von je sechs Menschenkindern gesunden und kranken, alten und jungen fünf alle sieben Tage eine Pille verschlucken. Durch daö Maschinenwesen ist auch dieses Gesöast gewaltig gestiegen, und zu einem y.tß großen Theil verrichten Maschinen i'it ehemalige Arbeit von Chemikern unb Lehrlingen, einschließlich des VerackenZ und Zählens der Waaren. Ungeheure Summen stecken auch in dem Anzeigen- und Rttlame - Geschäft für diese Zwecke: die Verausgabung von $75,000 jede Woche in den Ver. StauUn für solche Anzeigen wird als eine ? trfcwrffT EftHtTT!til ,w ar" w M z

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Johann Doss'sche MMkxtrntzt Niacht Fleisch und Blut. Johann Doff. Berlin. Neue Wil. hrlmflr No. I. Paris, 3 Rne He l'lkchiqnler. New Aork, 156Fraakllll Str. Fensterguiken als Beruf! In früherer Zeit hat das Fenstergaffen gemeiniglich nichts eingebracht, als höchstens gelegentlich böse Unannehmlichkeiten, von einem Zweifelhaften Kopfbad bis zu einer Revolverkugel u. s. w., und Juck the Peeper ist noch augenblicklich in einer Reihe amerikanischer Städte eine ebenso anrüchige Figur wie z. B. Jack the Clipper-. Um so verwunderter werd?n Viele sein, wenn sie Hören, daß das Fensterzaifen seit Kurzem bei uns be-gv.-.nen Hat, zu einem geschäftlichen Beruf zu werden, der sich zwar nicht geravc glänzend zahlt, aber doch die b t st e l l t e n Gaffbolde vor dem Verhungern schützt. was schließlich auch nicht zu verachten ist. DieseZ Geschäft gründet sich auf einen fo weitverbreiteten Zug der Menscbennatur, daß man sich höchstens darüder wundern kann, daß es erst so kurz vor dem Ende unseres Jahrhunverts in Schwung kommt: denn es ist eine alte Erfahrung, welche schon vor einer Generation in humoristischen Blättern ausgebeutet wurde, daß so ziemlich überall, wenn sich Jemand auf der Straße hinstellt und nach irgend einem Punkte starr hinsieht, er sehr bald einen ganzen Volköhaufen um sich sammeln kann, ehe irgend einer der Neugierigen eine blasse Idee davon hat, um was es sich eigentlich handelt, ober ob es sich überhaupt um etwas handelt! Dies scheint ein beinahe :benso untrügliches Naturgesetz" zu sein, wie das Anschwellen einer thalwärts rollenden Schneelawine, obgleich das Tempo dabei ein Bischen langsamer ist. Unternehmende Kaufleute, besonders Kleider- und Putzwaaren - Händler in mehreren unserer westlichenGroßstädte. waren die Ersten, welche auf den 0e danken kamen, diesen Hang der lieben Mitmenschen systematisch für ReclameZwecke auszubeuten und Fenstergaffer auS beiden Geschlechtern in aller Stille zu engagiren. In aller Stille denn auch bei diesemGeschäft heißt es: DU cretion ist Ehrensache und die beabsichtigte Wirkung würde wohl meistens nicht erreicht, wenn die Betreffenden schon von vornherein als berufsmäßige Gucker bekannt wären. Wie dabei zu Werke gegangen wird, daS ergibt sich nach dem Gesagten leicht von selbst: Die Gaffer oder Gafferinnen wandeln scheinbar ganz gleichgiltig die Straße entlang, um in irgend einem günstigen Augenblick plötzlich gegenüber dem Gebäude stehen zu bleiben, wo sich die Auslage ihres Arbeitgebers befindet und, je nach Umständen, nach einem oberen oder unteren Fenster starr ihren Blick zu richten. In wenigen Minuten kann man die Wirkung sehen, und es mag ziemlich lange dauern, bis der, solcherart zusammengelockte Menschenhaufe sich wieder verläuft; inzwischen mögen die betreffenden Kleider-, Putz- oder anderen Waaren sich einer sehr beträchtlichen Beachtung seitens der zusammengeströmten Menge, namentlich seitens der Evastöchter, erfreuen, und der Zweck ist erreicht, wie sich' an der Zunahme der Käufer zeigt. Die Arbeitszeit- dieser Berufsgaffer oder -Gafferinnen beginnt etwa um 10 Uhr Morgens (denn mit den Men schenhaufen, welche in frühen Morgen, stunden zur Arbeit gehen, ließe sich natllrlich doch nichts in vorliegender Beziehung anfangen) und kann bis gegen 9 Uhr Abends dauern. Wie es beißt, zahlt sich diese Reclame - Industrie gegenwärtig viel besser, als die, schon etwas sehr ausstrapazirte der Sandwich Men", und manche der Gaff - Bediensteten sollen es auf $ 2 pro Tag bringen. Sie müssen indeß auch etwas Geld in das Geschäft stecken: denn je besser sie gekleidet sind so daß man ihnen nicht die Absicht schon von Weitem ansehen kann , desto werthvoller sind ihrer Dienste, und Kleider stellen Ihnen die betreffenden Arbeitgeber nicht! Das gröhte upfrlnd. Unstreitig sind die Ver. Staaten bei Weitem das größte Kupserland der Welt, wenigstens nach Maßgabe der bisherigen Entdeckungen und Ausbeutungen von Kupfererz in den verschiedenen wichtigen Ländern. Sie liefern ein autes Stückchen', mehr,- alö die Hälfte der gesammten Kupfer- oder Kupfererz . Produktion der Erde. -Wer - daran . zweifeln sollte, dem kann eine Reihe, noch nicht abgeschlossener Artikel in einem unserer FinanzFachorgane die vollständigste bisher gebotene Auskunft geben, zumal sie sich über sämmtliche bekannte Kupferländer erstreckt. Diese Aufsätze der Financial TimeZ wurden besonders durch die neuerlichen hohen Preise des Kupferö verursacht, welche naturgemäß einen weiteren mächtigen Ansporn für die Förderung des Kupfererzes liefern müssen, so lange bis ein gewaltig gesteigertes Angebot die Preise wieder herabgebracht haben wird, wenn Se. Majestät der Trust- (denn man spricht auch von einem ungeheuren Kupfer - Syndicat) Solches erlaubt! Nur einige wenige der Haupt That fachen mögen aus diesen langen, mit Zahlen gespickten Mittheilungen nachstehend folgen, wobei noch bemerkt sei. daß jbiese ZusanMenstellunJen ur

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sprünglich nicht von einem Ametlläner herrühren und nichts von localpatriotischer Prahlerei enthalten! Die Ver. Staaten produciren zur Zeit rund 216,103 Tonnen Kupfer im Jahr, und die jährliche Kupfer Production der gamen Welt läßt sich nach den besten erhältlichen Berichten auf 396,723 Tonnen beziffern. Wie man also sieht, liefert unser Land fast 30.000 Tonnen mehr, als die Hälfte des Welt Productes! Spanien und Portugal kommen in zweiter Reihe, Japan in dritter, Chile in vierter, und Deutschland in fünfter. Montana, die. westlichen BinneseeGegenden, namentlich am Superiorsee, und Arizona sind unsere classischen Kupferländer, obwohl auch Utah und noch verschiedene andere Theile der Union in dieser Hinsicht nicht zu verachten sind. John D. Rockefeller, dem öligen Milliarden Kaiser, der auch schon einen ziemlich bedeutenden Theil der Kupfererz - Production controllirt, wird der Ehrgeiz zugeschrieben, ein Kupfir Syndicat zu schaffen. Ob er in dieser Hinsicht mit seinen geschästlichen Welt - GroßmachtS Plänen Erfolg haben wird, steht immer noch dahin. Die Kupfererz - Unternehmer, welche bisher zu dieser' Fahne schwören, sollen nun etwa ein Viertel der amerikanischen Kupfererz Produktion repräsentiren, einschließlich der kupfernen Besijthümer Rockefeller's selbst. Aber wer weiß, auf was man sich m dieser Beziehung noch gefaßt zu halten hat? -Bei der, immer noch stark steigenden Nachfrage nach Kupfer hat die ganze Angelegenheit natürlich eine sehr weitgreifende Bedeutung. Im Uebrigen ist es trotz des obigen imponirenden Aus weises noch lange nicht gesagt, daß die Ver. Staaten stets das Haupt-Kupfer-land bleiben werden. Die Ausbeutung dieser Reichthums - Quelle ist gerade in den Ver. Staaten verhältnißmäßig sehr stark erfolgt, und die jedigen Verhältnlsse mögen da und dort eine Kupfer - Production hervorlocken welche sich sozusagen noch in der Wege befindet. So werden besonders die kupfernen Aussichten der kanadischen Dominion noch als großartig bezeichnet. , ,, Zwei Ttrolchenkönlginnsn. Daß gar manche Rinaldinis auch ihre Dionoras oder Rosas haben, kommt zwar schon seit Jahrhunderten vor und ist oder war bekanntlich hierzulande etwas Häufiges; sott-eit das bloße Mitmachen in Betracht kommt, könnte man daher durchaus nicht vom neuen Weib" in der Banditenwelt reden, denn Räuber-Preciosas sind unzertrennlich von der Geschichte des Wilden Westens. Etwas Anderes ist es indeß mit selbstständigen Characteren dieser Sorte, die nicht blos die Führerinnen, sondern auch die Financiers solcher Banden sind und sogar den eigenen Vater unter ihren Untergebenen" haben! Solche sind, zumal in unseren jüngsten Tagen, schon werth, daß man sie einen Augenblick ansieht. Seit Kurzem beherbergen westliche Gefängnisse zwei solche Strolchenköniginnen: die eine ist die 18 - jährige Emma Hendrickson von Missouri, die andere die, ebenfalls noch ziemlich, jugendliche Kansaserin Mollie Mather. Mit einer Kugelwunde in der Brust, ist die Erstere zur Zeit im Missourier County Stoddard eingespundet. Ihre Heldenthaten stehen nur sehr wenig hinter denjenigen ihres Landsmannes Jesse James zurück. Auf einer Viehweide geboren, entwickelte sie sich bald zu einer Reiterin und Scharfschützin erstenRanges. Vor etwa einem Jahre erst organisirte sie im County Franklin eine Bande von etwa 20 Mitgliedern, und ihrem Vater gab sie den Posten ihres ersten Lieutenants. Die Bande verbreitete bald durch Pferde- und HornviehDiebstahl, Ausplündern ländlicher Handelsgeschäfte und Postämter. Anhalten von Reisenden u. s. w. großen Schrecken. In einem ihrer vielen Ge fechte blies sie drei Männttn das Le benslicht aus. Später vrlegte sie ihre Operationen nach dem County Stod dard und trieb es dort erst recht toll, wurde aber zugleich unvorsichtiger. Kürzlich umzingelte die Streitmacht des County - Sheriffs 9 Mitglieder der Bande in einem einsamen Haus in der Nähe von Dezter, zwanzig gegen neun! Zwei Stunden lang wurde heftig gefeuert. Die Sheriffs-Mann-schaft deckte sich beständiglich hinter Bäumen und Einfriedigungen. Endlich hatten die Banditen nur noch wenig Munition. Da machte die ..Königin" Emma -mit ihren acht Kumpanen pfttz lich einen verwegenen Ausfall. - Sie feuerten rechts und links und rannten dabei wie auf Sturmesflügeln. -Da -r-als sie schon 300 Fuß weit über osfen'es Gelände gekommen waren, stürzte Em Aias Vater, in den Kops getroffen, todt zu Boden. Die Uebrigen stoben ausein ander, aber Emma, neben ihres Vaters Leiche kniend, feuerte immer wieder und erschoß den Hilfssheriff Booth. nachdem sie schon vorher einen seiner Leute zu Boden gestreckt. Da traf auch sie eine Kugel, und schwer verwundet, wurde sie ausgegriffen! Mollie Mather. die jetzt in Wichita Trübsal blasen muß, wird als ein ausgesprochenesMannweib beschrieben; sie ist dabei eine allgemein bewunderte Schönheit, die auf ihre Macht über Mannerherzen nicht' wenig stolz' ist, und deren langes schwarzes Haar und

niedliche Händchen und : Füßchen' tl schon Manchem angethan haben. Gleich der Obigen, ist sie eine Meisterschafts Steppenreiterin und dito Schützin, die. wie man sagt, mit einer Pistole bessei umgehen kann, als der beste europäische Duellbold. Sie hat übrigens ihre eigenen Ideen über' Schießeisen und zieh z. B. eine Pistole von blauem Stahl entschieden, einem 'nickelplattirten vor, weis man letzteres auch in der Dunkel heit noch etwas blitzen sehen kann. Ihre Liebhaberei für Putzsachen ist eine un gemein große. Die von ihr ox&aniztt Panoe. soll

in den letzten zwet Jahren nebenbei sechs Morde verübt haben; außer Viehdiebstahl worin Mollie die meisten Mitglieder erst unterwiesen zu haben

scheint und ani- unv lonjttgen . t m Pf m . VI L -il I viauvereien trieo ne aucy al,cymunzerei schwunghaft, und Mollie leitete auch dieses Geschäft" persönlich und brachte das Falschgeld stets in Circulation. Dabei operirte sie so schlau, daß sie acht Jahre lang der Entdeckung entging! Nur durch schnöden Verrath seitens eines ihrer eigenen Banditen (wohinter ein romantisches Geschichtchen stecken soll) ereilte sie schließlich ihr Verhängnis! Vornehme Zwiebelt. In jedem Frühjahr sind bei uns die Bermuda - Zwiebeln ein gerngesehener Gast, wenn auch zugleich ein theurer; denn sie sind die vornehmsten Zwiebeln für allgemeinen Gebrauch, welche auf unserenMarkt kommen, und haben bis her stets ihren besonderen Rang behauptet. Dieselben Inseln, welche uns die duftigen Osterlilien liefern, die Bermudas. liefern unS auch diese vornehmenZwiebeln, die ja auch nicht ohne Dust sind. Das balsamische Klima und der üppige Boden jener Inseln be fähigte sie, eine, an Größe und Aroma geradezu unerreichte Zwiebel hervorzubringen. Dazu kommt aber noch eine sehr strenge und systematische Inspektion der Zwiebeln vor ihrer Versendung nach unserem Lande! Von Jahr zu Jahr hat sich bis jetzt, trotz allen Mitterwerbes, der Versandt fortwährend gesteigert. Ver Herr Abbe kommt. Humoreike von Charles. Der Vicomte de la Noue, der würdige Schloßherr von Andelys, der alten Besitzung in der Normandie, ging nachdenklich in seinem Arbeitskabinet auf und ab mit auf den Rücken gelegten Händen, unter deren unruhigem Spiel das Schreiben knisterte, das der alte Theuriet vor einer Viertelstunde erst von der Post gebracht hatte. Nun blieb der Graf unter dem hohen Bogenfenster stehen, durch das der scheidende Tag seine Strahlen schickte; er strich den Brief glatt, betrachtete ihn nochmals aufmerksam von Außen, dann von Innen: kein Zweifel, er trug den Poststempel Paris" und das Siegel seines alten Freundes, des Herrn Louis de Catinat, mit dem zusammen er bei den Austerlitz - Dragonern gedient hatte. Herr de la Noue schüttelte den Kopf; er konnte den Inhalt des Schreibens noch gar nicht erfassen; aber dann las er nochmals Wort für Wort, ganz klar und deutlich: Mein lieber, alter Freund, Dein Junge, der Charles, ist hier, so viel ich erfahren habe, nicht auf den besten Wegen. Er hat eine kostspielige Liebschaft mit einer Optrnsängerin, was ihm noch zu verzeihen wäre, da das Weib. Jeanette Silviane heißt sie, nicht übel ist; aber er hat sich so weit fortreißen lassen, ihr die Ehe zu versprechen, und, was das Schlimmste ist, er scheint es mit dem Versprechen ernst nehmen zu wollen. Jedenfalls ist es die höchste Zeit, daß Du Dich nächsten? selber sehen läßt, damit dem Unsinn energisch Einhalt gethan wird. Die junge Dame wohnt Rue Racine 14, dort dürfte Dein Herr Sohn wohl auch am ehesten zu ermitteln sein. Im Uebrigen alles Gute. In alter Treue Dein Louis de Catinat. Nachschrift. Weißt Du noch, wie wir 59 den Ritt auf Ardioli machten? DaS war doch eine fchöne Zeit! An den Ritt auf Ardioli konnte sich Herr de la Noue nun durchaus, nicbt erinnern, er hatte auch den italiemschen Feldzug gar nicht mitgemacht, weil er damals in Algier stand; aber das Sieael stimmte, und so hielt er den Lapsus mit Ardioli der Vergehlichkeit seines alten Freundes zu gute. Er wird wirklich alt," sagte er. Dann aber begehrte er aus: Zum Kuckuck noch einmal, da soll doch gleich ...... mein Junge, eine Opernsängerin .... Theuriet. Theuriet!" Das klang ganz anders, als der Graf sonst zu rufen Pflegte, und Theuriet, der alte Kammerdiener, kam ganz erschreckt herbeigestürzt. Rufe mir den Abb6 de Launay." Der langjährige alte Freund und Beichtiger des Schloßherrn erschien, und Beide saßen lange in ernstem Gesprach; am nächsten Morgen aber machte sich der geistliche Herr, mit weitgehenden Vollmachten versehen, auf den Weg nach Paris. ' Sein erster Gang in Paris galt dem Hause des Herrn de Catinat, zu seinem Leidwesen mußte der Herr Abb6 jedoch erfahren, daß jener seit vier Wochen auf seinen Gütern in der Provinz weile. Es sei aber vor einigen Tagen im Hause eingebrochen worden, berichtete der Portier, der Herr wäre benachrichtigt, und er müßte zweifellos in den nächsten. Tagen in Paris eintreffen. Abb6 de Launay wunderte sich nicht wenig, daß Herr de Catinat, seinem Briefe an den Vicomte de la Noue nach zu' urtheilen, in Paris gewesen war und nicht einmal sein HauS besucht hatte; aber er maß diesem Umstände keine große Bedeutung bei und begab sich schnurstrakS in . d Rue Racine, zum Hause No. 14. Fraulein Silviane zu sprechen?" fragte er. Verreist!" Der Portier zuckte die Achseln. Der Abb6sah sich seinen Mann näher an. Er ließ ein reichliches Trinkgeld in seine. Hand gleiten und fragte dann zutraulich: Sie ist doch im zweiten Stock oben, nicht?" Der Portier nahm eine geheimnißvolle Mine an. Ich sollte eigentlich nichts sagen; aber sie ist wirklich verreist mit 'nem Grafen oder so waö; ich denke, sie wollen sich in der Stille trauen lassen.- : v

Nun spendete der geistliche Herr ein noch größeres Trinkgeld, ehe er fragte: Und wohin reisten sie. mein Freund V Eine Weile dachte der Hausbesorger nach, ehe er in seinen Verschlag ging und einen Zettel hervorholte: Sie sind nach Chalet de Villetard... sicher werden sie im Gasthofe von Chalet de Villetard abgestiegen sein." Der Abb6 wußte genug; mit dem nächsten Zuge fuhr er nach Malesherbes und Chalet de Villetard, wo er spät am Abend eintraf. Im Gasthofe stieg er ab; ein Vicomte de la Noue logirte nicht darin, ebenso wenig ein Fräulein oder ein Herr Silviane; es sei aber am Tage zuvor ein junges Ehepaar aus Paris eingetroffen, berichtete der Wirth, Monsieur und Madame de Louvois, sehr vornehme und respektable Leute. Kein Zweifel, das waren sie, dachte der Abbe, und ohne auf die späte Stunde Rücksicht zu nehmen, stieg er ohne Weiteres zu den Gemächern hin-!.WckaWaas-s Wsu a luDü auf, in denen die jungen Leute wohnten. Ungemeldet trat er ein. Ein junger, elegant gekleideter Mann trat ihm entgegen: Mein Herr. Sie wünschen?" Vicomte de laNouesagte der Abb6. ich bin der Beichtiger Ihres Vaters. Sie müssen mich erkennen, besser, wie ich Sie aus 'offener Straße erkennen würde, da Sie sich in den drei Jahren sehr veränderten, in denen ich Sie nicht sah. Ich und Ihr Vater wissen Alles, und ich habe von ihm Vollmacht, Sie unter Umständen mit Gewalt nach Andelys zu bringen." Auf dem Gesichte des jungen Mannes zeigte sich die tödtlichste Verlegenheit. Aber würdiger Vater." sagte er, Sie irren, ich bin nicht der Gesuchte; ich bin der Chevalier de Louvois und bin hier mit meiner Gemahlin Nein,- nein, Charles, versuchen Sie nicht, mich zu täuschen, ich erkenne Sie sehr gut; fügen Sie sich ..." Der junge Mann wurde immer bestürzter. Aber ich schwöre Ihnen, daß Sie irren . . ." Charles, Charles . . wurde eine Stimme im Nebenzimmer laut und gleich darauf eröffnete sich die Thür und eine reizende Brünette wurde sichtbar. Der angebliche Chevalier rang vergeblich nach Worten. Du ... rufst ... den Diener, theure Jean . . . Juliette . . .," brachte er stammelnd hervor;'o ich schicke ... ihn fort . . ." Dann machte er einen vergeblichen Versuch, zu lachen: Dieser Herr ... denke Dir ... hält mich für den Vicomte de la Noue . . ." . Oh . . oh . ." Auch dieDame machte jetzt ein ganz bestürztes Gestcht und mit jedem Augenblick wurde der Abb6 in seinem Glauben mehr bestärkt, daß er in dem Paare das gesuchte vor sich

habe. Er beschloß,' seinen schwersten Trumpf auszuspielen: Ja, wenn Sie leugnen, dann hilft nichts, dann, muß ich nach der Polizei schicken," sagte er. Oh . . . oh," die Dame siel in Ohnmacht. Jeanette, theuerste Jeanette!" rief der junge Mann erschreckt aus und stürzte auf die wie leblos Daliegende zu: Ich bitte Dich. Jeanette, werde wach; sprich doch Theuerste, was ist Dir, womit kann ich helfen?" Händeringend stand er vor ihr. Den Abb6 erfaßte lebhaftes Mitgefühl mit den jungen Leuten. Alles weitere Leugnen ist doch nutzlos, Charles," sagte er zu dem jungen Mann, Sie haben schon genug eingestanden. Beruhigen Sie nur das junge Mädchen, ich werde nicht nach der Polizei schicken!" Nach langen Bemühungen schlug die Dame die Augen auf. O Charles, mein theurer Charles!" rief sie aus -und schlang die Arme um seinen Hals, wie werde ich'das überleben: sie werden kommen und Dich von mir rei ßen!" Endlich war Fräulein Silviane einigermaßen beruhigt, und der Abb6 setzte sich mit den jungen Leuten zum Nachtmahl nieder. Der Jammer war bei Fräulein Silviane anfangs groß, als aber der Abb6 väterlich auf sie einzusprechen begann, sing sie an, die Nichtigkeit seiner Ausführungen einzusehen; sie wurde mehr und mehr schweigsam und nickte schließlich nur noch zustimmend mit dem Kopfe, und als man von einander fchied. konnte der geistliche Herr annehmen, dieDame überzeugt zu haben. Für die Nacht wußte er Vorsorge zu treffen, daß jedes Entfliehen des Paares unmLglich war. und ' am nächsten Morgen schon setzte er seine Arbeit fort, die Liebenden zu trennen. . Fräulein Jeanette war bleich und trüb wie eine geknickte Lilie; sie machte ganz den Eindruck, als hätte sie mit sich gerungen und nach schwerem Kampfe gesiegt; Charles dagegen aing finster umher tofc ein gereizter Löwe. Die Trennungsscene war furchtbar; selbst der Abb6 wischte sich die feucht gewordenen Augen. Nein, nein!" schrie Charles plötzlich auf, als Jeanette schon gehen wollte. Du bleibst. Du bleibst! .Mag mein Vater mich enterben, mag er mich todten, ich, lasse nicht von Dir ... Gott, ich kann nicht von ihr lassen!" stöhnte er auf und sank .gebrochen in ein Fauteuil. Nun begann auch Jeanette, sanft aber bestimmt auf ihn einzusprechen, sie suchte ihm klar zu machen, daß eine Trennung nothwendig sei. . . Theilnahmlos hörte Charles zu. bis er sich endlich an den Abb6 wandte: Und so leer soll sie nun von mir gehen, sie, die morgen meine Frau werden sollte? Wie eine Bettlerin soll sie ausgetrieben werden?" . . Nein, bei Gott daS soll sie nicht," murmelte der Abb6, ich will Sorge tragen, daß Mademoiselle angemessen entschädigt wird." - Geld,"' sagte nun Fräulein Jeanette, mit Geld soll mir Charles abge. kauft werden? O nein, das mag ich

Unreines Blut.

. - ' ' kommt 9en einem außer Ordnung . . . . gerathene Magen. . . '''' - Dr. August König's Hamburger Tropfen ist die befte FrühUngmedi,ln um de Magen in einen guten Zustand zu bringen und dadurch da Vlut , ' reinigen.

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"I im 4a yetrs old," uld a Philadelphia boolckeeper, " and hare always led an indoor life. I have been a great sufferer from constipation, and taj lirer has seemed to be out of Order almost all the time, and my face looked yellow. Somt time ago a aeighbor of Biinc suggeite4 that I Xrj ,

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and I did to. I now täte thera whrncrer occasion arises, and feel mach better. My bowelt act well, and people teil rae my face hat taten on a more healthy look. I usually take oae Tabule every day and another at night before gettiag la bei."

nicht, uno wenn ich veryangern mutzte." Aber mit Eifer ergriff Charles diesen neuen Gedanken und er ließ nicht eher davon, als bis Fräulein Jeanette eine Anweisung seines Vaters auf 40.000 Francs in Händen hatte, die beim Hause Rothschild in Paris zu erheben wann. Entrüstet wies Jeanette diese AnWeisung zurück; fast mit Gewalt mußte sie ihr zugesteckt werden; dann fuhr sie ab, nach Brüssel, wie sie sagte, und nach einem thränenreichen Ab-schiede,-der Abö6 aber reiste mit seinem Schützling nicht über Paris in die Normandie. Unterwegs mußte man übernachten. Als der Abk6 am nächsten Morgen aufstand, war Herr Charles de la Noue verschwunden. Er hätte nur die Morgenluft genießen wollen, sagte der Hausdiener und den Bescheid hinterlassen, daß er bald zurückkehren würde. Sofort schöpfte der geistliche Herr Verdacht. Er ist ihr nach, sagte er sich und eilte zur Mairie, eine Beschreibung des jungen Mannes und der Dame zu geben; gleichzeitig bat er um sofortige Verfolgung. Eine neue Entdeckung mußte er machen, als er in den Gasthof zurückkehrte; sein Koffer war erbrochen und einige hundert Francs waren daraus verschwunden, die Herr Charles ohne Zweifel mitgenommen hatte. Kaum daß der Abb Geld genug behielt, nach Paris zu gelanaen. In der Hauptstadt angekommen, stürzte er in die Rue Racine nach No. 14. Fräulein Silviane zurückgekehrt?" fragte er. Vorgestern," war die Antwort. Sie zahlte noch am selben Tage das Logis und ist wohl gleich abgereist." War der Herr mit?" Nein." Auf dem Polizeibureau, wohin er sich von da begab, wurde man sofort stutzig. ..Sind Sie sicher, daß Herr de Catinat den Brief selber geschrieben hat?" fragte man. Fahren wir hin." . - ! Herr de Catinat hatte keine Ahnung von dem Briefe. . Bei dem Einbrüche in feiner Villa waren ihm Werthsachen auch Siegel und Briefschaften gestohlen worden, u. A. auch die Briefe von seinem Freunde de la Noue, und die daraus - gezogene Kenntniß hatte die Verbrecherbande, um eine solche mußte es sich handeln, sehr geschickt zu einem großen Schwindel ausgenutzt. Die sofort in weitem Umfange aufgenommene Verfolgung hatte das Resultat, daß . die Dame" vor ihrem Uebertritt m die Schweiz verhaftet und dreißigtausend Francs dem rechtmäßigen Eigenthümer zurückgezahlt werden konnten, der falsche Charles de la Noue blieb verschwunden. Erst Jahre darauf. als dem berüchtigten Einbrecher Roger Caze de Berzieux, der einer alten AdelSfamilie entstammte, das Handwerk gelegt wurde, stellte eS sich heraus, daß er den Vicomte Charles de la Noue Villetard gespielt kzatte. UttOerstepfesgznknrirea nimm CaZcaretZ Sands Cathartie, 10c oder 2c. Wenn C. S. S. fehlschlagen, so giebt der Axotbeker daZ veld zurück. Neersötumvfeifeu, lange deut-

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