Indiana Tribüne, Volume 22, Number 221, Indianapolis, Marion County, 30 April 1899 — Page 5

Mie Natur unterstutzen.

Natur ist der beste Arzt. Sie ist beständig bemüht, Schaden ans znbessnn. i Die Behandlung, ? j welche im Einklang mit der Natur steht, ist nrif senschaftttch. Dies Jjyist der Grund.roeS halb Peru-na mit iS-M' 0 UstWttstöCWWR Erfolge Katarrh euS jedem Organ dei Kör lxi austreibt. Da Verzeichnis der Leiden, von denen Frau Emily E.Carson,ufierlitz,Mch heimgesucht wurde, scheint sehr lang und complizirt ; ab'er alle lassen sich unter dem einen Begriff Katarrh vereinigen. Frau Carson sagt: Ich hatte viele Jahre an DoSpevsie und Nnoerdaulichkeit zu leiden und wurde wfelge dessen sehr mager ; ich konnte nichts essen, ohe darauf großes Unbehagen zu empfinden. Das Essen stieß mir auf, und infolge deS langen FastenS wurde mein Magen sehr schlecht und schwach, da ich lieber nichts essen, als mich den üblen Nachwirkungen deS Essens aussetzen wollte. Wenn ich wirklich aß. so hatte ich nachher die größten Beschwerden. Ich versuchte jede gegen Dyspepsie angezeigte Medizin ohne den geringsten Nutzen, bis ich schließlich eine Flasche Pe-ruma und eine Flaschö Man-alin erhielt. Anfangs schenkte ich auch diesen Medizinen kein Vertrauen; nach dem ich sie aber einen Tag oder zwei gebraucht hatte, begann ich mich besser zu fühlen. Ich setzte ihre Gebrauch fort, bis ich 6 Flaschen von jeder gebraucht hatte, und nun kann ich sagen, daß ich durchaus wohl bin. Ich kann ngmd etwas essen, schlafe gut, und daS UndeHagen, welches daS Essen mir verursachte, ist völlig geschwunden. Ich war früher ein Ske lett, und jetzt bin ich wohlgeformt." Alle tlpotheker verkaufen Peruna. Für 14 CentS. Bit mkckte titU Zai, 100.000 neue untca jrainnra, unt intern Bit benimmt listn, so fett Calirr'4 fcimm einmal itn, feie tcnsrUcn immrt gebrauche netten, ftntm portofrei : 1 P5et 13 La, Rettig 10c. axi vetve Kraut .... 10c. Früheste iot Kud, . . . .10. kznzeigdin, Surk . .10c. iiUtxt ettet Calat . . .15c. alitomia geige Zcmate . 10c. tfarl sinnet Zi,del . . . 10c. Blumen tarnen .... . 15c Iia k Sz 10 Vattlt. " g Werthe ton 11.00, lammt ItutiAcm q Kalz. Zlllk enttn mit portofrei nach n emptanj ieser oti, ur 11c, 2 um XX), (AM) lkunden gewinnen. j em Sirtoffel ur ZI.2 r o O Zoh V. Sal,er Zttt Ha rosse, Wis. o 09000300088000000000000000 Wenn Sie ein PIANO kaufen wollen, so suchen Sie eö dort zu kaufen, wo Sie die größten Vortheile erlangen. Aber wie können Sie dieseö auösinden, ohne diele Mühe und langes hin und hersuchen ? Ganz einfach: Verlangen Sie von unS Beschreibung und Preis deS Tf fIANQ Außer diesen Piano! haben wir auch eine vollständige Auswahl von billigeren Pianos. Wir find gerne bereit Ihnen Smpfehlangen auS Indianapolis und anderen Städten ZndianaS'S zu geben. The John Clrnrcli Cornp'ny, Cincinnati, Ohlo. ssia giebt viele Leute, welch eld auu leihen haben, aber nicht mit den besten tAkschStttZmelhiden bekannt lind und ulkunft -btx erjchtedene Arten von Kapitalanlagen wünschen. Sie habez vielleicht keine Bekannte, elcde sie für tnverlässtg halten oder gehen nicht aerne zu ihnen. Sie brauch' den Rath von er tahreue beuten, aber wlfsen nicht, wo sie zu finden sind. Die Union Trust Co., von Indianapolis tvixb sie gerne bedienen und sie können fich unum tmunhm mit de eamie der Gesellschaft über ihre naelegknb'iten aufsprechen und e kostet ri, nichts wie die VlUhe vor,u,preen. Office: (ebäude der Gesellschaft) No. 118 und 122 Ost Market Str. Einbezahltes Kapital $600,000 Ueberfchnß.Fond.... 105,00 Verbindlichkeit der Aktiv' väre 8600,000 Beamte: lobn f. ftottllall. Präsident. Addis C. HarrtS. 1.ttt.Präftd,t. Hry Uitkl, 2. .Präsident und chahn. H.rr.oltz.Skrar. m (-mm Paint&VarnishCo (Zwzige deutsche Farbenhandlung taJndianip.lt,. Mle Torten von Farben, Oelen, Pinseln usw. für Maler. Venstergins all , den mäßigst Preis. 426 Oft Washington Str. Tel. 324. Uhr und Nette für einenTag Arbeit ' 5nad ud ZädäZe Unne et cm .,k. ...... rthr ant ffalta ttnl .' i- . , , erloqu ryalt,. 11 i Dutzend V,t luin, lve. erk. .""L'.!!.; ..b. k... u. Bis schick. l.i,. fre i''.ÄI'a ' ! ., ...Iti.4. IIIDin. LiO..

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Essener Zchreivcdricsdcs Philipp

Sauerampfer. Copyright 1(99 by the Cerrnaa Pru & PUU Ct HO. 176. Mein lieber Herr Redaktionär! Die LizzZe, was meine Altie is, iö so mähd wie en Stier. Jetzt is nit mehr blos die Maus schuld dran, jetzt Hot aach die Katz e gutes Diel mit zu duhn. Wie die Lizzie so geschkert is worde von die Katz, do Hot se ofsKohrs von mich en Eösplenehschen hen wolle, wie das Biest in das Haus is komme. Ich hen gesagt, ich müht nit, mehbie sie wär dorch den Seller Winder gekrahlt. die Katze hatte das so an sich. Sell Hot se mich awwer nit geglaubt un denke Se emol. se Hot reit steht in mei Fehs gesagt, ich wär en Leier. Do hen ich off Kohis arig insolter geäckt. Ich hen gesagt: Luckehier, Lizzie," hen ich gesagt, du derfst nit vergesse, daß ich dein Hosbend sin, un ich frage dich jetzt, ob du selle Riemahrk im Ernst odder im Spaß gesagt Host. Do sagt die Lizzie. sie hätt's im Ernst gesagt. Sell is gut for dich, hen ich gesagt, bikahs so en Spaß hätt ich auch nit stende gekönnt. Mir hen noch e ganze Weil erum gekwarrelt un do sin ich so mähd geworde. daß ich mei Kutt angezoge hen un zu den Wedesweiler sin. Der Wedesweiler Hot gesagt, well, was machst denn du for miesepumpliches Fehs dohin? Du guckst jo ecksäcktlie. als wann du Widder e Feit mit deine Altie gehabt hättst. Das is all. was ich hen, un wann das nit bald an nerscht werd, dann loß ich mich von dem alte Giftmichel diwohrse. hen ich gesagt. Sie muß iwwer alles kicke, un alles wo se en Fahlt sinne duht, do duht se mich for blehme. Ja, sagt der Wedesweiler, es is arig traurig, was du armes unschuldiges Schoof zu soffere Host, wenn ich in dein Platz wär. hätt ich schon lang zerick gekwitt un hätt mich usfgehängt, bikahs mehr bist du doch nit werth. Wie er den Weg gesproche Hot. do hen ich gefiehlt, als wann ich ihm en Brickstein an de Kopp schmeiße sollt. Es war e gutes Ding, daß ich's nit gedahn hen. sonst wär ich noch in beese Trubel komme. Der We desweiler Hot mich e Pies von sein SZeind gewwe. das war ein Pietsch. Ich weiß gar nit. warum ich das alles stende, awwer ich kann nit helfe, ich hen emol so e Esels Naduhr. Awwer inseit do hott mich's doch arig gefuchst. Ich hen aus lauder Müdigkeit e ganze Latt Bier gedrunke. weil mich der Dackter Schröpfkopp Widder mein alte Drink erlaubt Hot. Uff eemol kimmt der Johnny gelaufe un sagt, ich sollt emol reiteweg zu die Ma komme, se müßt mich ebbes sage. Phil, du besser gehst nit, Hot der Wedesweiler gesagt, ich denke deine Altie macht dich Trubel. Do hen ich off Kohrs gelacht, am liebste hätt ich gegliche zu greine, bikahs, ich kenne die Lizzie ihr Tenwer, awwer ich dorft doch nit schohe, daß ich essrehd for se war. Der Wedesweiler sagt, well, wann se dich ebbes duht, dann haller nor. dann komm ich, dich helfe. Ich hen-so en Talk dorchin un dorchaus mt geglich:, awwer ich ' hen nicks gesagt. Wie ich heim sin komme, do Hot die Lizzie e Fehs gemacht, als man se en Bullfrahl mit Haut und Hoor verschluckt gehabt hätt. Der Kar lie Hot derbei pestanne un Hot alliwwer geschimmert. Die Lizzie Hot mich gefrogt: Wtt Hot die Katz ins Haus gelosse?" Do hen ich mit die größte Gahl von die Welt gesagt: der Karlie. ich hen dich's nor nit sage wolle, for dich nit zu eckseite." Die Lizzie sagt: un der miserabljgte Oosebub Hot e Lei gesagt, er sagt, du hättst se inseit gelosse." Ich hen gesagt: Kartte, gejt aut, du sässigesKidd, mir hen kei Juhs for en Leier. Ich hen ihn noch en Kick gemwe, un autseit is er gewese. D:e Llzzie bot mich for Ecksiuhs ge frogt un das Hot mich getickelt, mit den Karlie do wern ich schon Widder iewen wer'n. Denke Se emol, Hot der nicks nudiae Lausbub an mich aetellt! Ich hen e koppele Minnits mit die Lizzie qetahkt un do Hot se uff eemol Widder mit die Maus gestart. Sie sagt, die Maus müßt fort un bikahs ich deht nit derzu tende, do müßt sie emol selbst ebbes duhn. Das wär awwer all, weil sie en Mann hatt, wo nit c blsche han big wär un wo for nicks gut wär, wie for Bier zu drinke. In en ganz meilde Weg hen ich gefragt, was sie dann dudn wollt UN oo yol se miaj aus ven Nu'hsvehper e Ettwerteisment vorg:lese. Do drin Hots gesagt, daß mer mit eine Dohs von den Kackorättirutsckie Vauder. alle Meises erbei locke deht un daß se alle zu doht sterwe dehte. Wann selles Pauder, sagt die Lizzie. e ganze Latt Meises und Ratts täckele könnt, dann wär es schuhr genug iesia for ein Maische. Sie Hot mich mache in den Drockstoh? gehn un e Backs von den Stoff hole. Wisse Se. es Hot in die Nehberhutt auch Mei ses gehabt un do iS eö mitaus Daut t gutes Ding gewese, wann mer e wenig kehrfull is. Well, ich hen e diesente Backs voll genomme un hen mich e Paund un e .balb Porter Hausstebk

mitgebracht, was ich mich hen ganz ein schappe ben losse. Selles Miet hen ich mit den Peusen uffgemickst un hen's

in den Seller gelegt nn die Lizzie sagt, sell wär allrecht un es deht schuhr v schaffe. Ich war'n froh, daß die Lizzie for wonz emol sattisfeit war. Mir hen schon lang geschlofe, do ruft mich uff emol die Lizzie. Was is die Mätter? hen ich ziemlich kraß gefrogt, bikahs ich hen nit gegliche. aus mein Schlaf uffgeweckt zu wern'n. Do Hot die Lizzie husch" gemacht un sagt, ich soll emol still sein. Das is sonnig, hen ich gesagt, war ich mehbie nit still genug, wie ich geschlofe hen, for daß du mich Host ufffwecke gemüßt? Ich muß sage, ich sin mähd gewese. In dieselwe Minnit hen ich awwer so e kwieres Neus in den Seller gehört, daß ich ganz surpreist war. Die Lizzie Hot in den Bett gesosse un Hot die Aage uffgerisse, daß se bald eraus gefalle sin. Was is das? hen ich gesagt. Die Lizzie Hot mich mache wolle in den Seller gehn un ausfinne, was es war, awwer ich muß sage, ich sin keinder geschkehrt gewese. Ich hen gesagt, ich deht sarrie fiehle, awwer mei Korns dehte mich so arig weh duhn. Do is die Lizzie in ihr Neitgaun aus den Bett getschumpt un is daunstehrs geronnt. Do hen ich keinder eschehmt gefielt un sin auch aus den Bett. Wie ich an die Stepps sin komme, do war die Lizzie schon in den Seller. Gehallert Hot se wie alles un ich hen alle Seckend eckspecktet, daß se das bische Verstand wo se Hot, verliere deht. Ich sin in den Seller und was wer'n Se denke! Der ganze Flohr war mit Meises gekowwert un all sin se nacsden Sopper, wo ich for unser, einziges, armes Meische gefickst gehabt hen, hingelaufe. Ei tell juh, so viel Mais hen ich in mei ganzes Lewe noch nit gesehn. Es sin noch immer mehr komme un zu letzt hen mir gar nit Ruhm genug gehabt un sin aus den Seller. Mir hen jetzt eingesehn, daß das Pauder gedahn Hot. was uff die Backs steht: es zieht all die Mais herbei un das is ecksäcktlie was es in unsern Kehs gedahn Hot. In die ganze Nehberhutt is nit mehr e einzige Maus gewese, mir hen se all gehabt. Die Sach is orfel und for den Riesen will ich hier stappe. Womit ich verbleime Jhne Jhrn liewer Philipp Sauerampfer. Eine Zlrsache. von Jacob Hilditsch. Ein paarMatrosenfrauen und einige Fabrikarbeiterfamilien ärgerten sich beinahe darüber, wie hübsch und sauber es immer bei ihren Nachbarn Eduard Butgens war. Er war nur ein alter, lahmer Schiffszimmermann, für den es hätte eigentlich schwer halten sollen, Heuer zu finden; aber er schaffte nach besten Kräften und sorgte gut für die Seinen, wie man wohl sah. Denn Andrea, seine Frau, brauchte weniger aus Außenarbeit zu gehen als die anderen Frauen im Ort, und ihre und Eduards Kinder waren besser gekleidet und benahmen sich netter als die Kinder der meisten kleinen Leute ringsum. Dazu kam, daß Andrea eine eigene Art hatte, von ihrem Mann zu reden. Es war, als wollte sie den Schein hervorrufen, als wenn alles das, was Eduard gesagt oder gethan hatte, viel zuverlässiger wäre als das Thun anverer Leute. Schon die Art, wie sie beim Kaufmann zu sagen Pflegte: Der Eduard kommt selbst und bezahlt! oder wenn sie zu einem Ladengehilfen sagte: Guck ein heut' Abend, wenn der Eduard selbst zu Hause ist!" Jesus, es war ja toller, als wäre sie mit einem großen Rheder verheirathet statt mit einem alten, lahmen Schiffszimmermann! Darum gönnten es ,hr ernige der Nachbarsfrauen beinahe, als sie zu ihrer großen Verwunderung von Eduard keinen Brief bekam, obwohl die Schute schon vor vielen Monaten an ihrem Ziel angelangt sein mußte. DaS war ihr noch niemals widerfahren. In der Beziehung war er immer so sicher gewesen. Ja, die anderen Frauen im Ort. die Männer oder Söhne aus derselben Schute hatten, auf der Andreas Eduard fuhr, hatten es sonst ,n der Welse gehalten, daß sie gar nicht erst zum Postamt gingen, bevor sie mcht horten, daß Andrea von Eduard einen Brief bekommen hatte. Daß sie nun auch einmal enttäuscht wurde, gönnten sie ihr beinahe, wie schon gesagt; Gefahr war ja keine vorHanden. Die Schute war ja wohlbehalten angelangt. Und sie neckten sie fast täglich ein wenig, indem sie frag, ten: Kriegst du auch fleißig Briefe von Eduard?Darauf sagte sie gewöhnlich: Ach. d?r kommt schon: kommt er nicht srü hr, so hat es eben seine ursach . .Du wirst schon sehen, er ist anders geworden, nachdem er nun angesangen' hat. Mit einem Englander zu sayren. Vielleicht ist er auch in Australien durchgebrannt neckten sie weiter. Ach. er kommt schon erwiderte Andrea wieder. Es kann auch einmal ein Brief verloren gehen auf so weitem Weg. Das hat schon seine Ursach'. Eduard hatte sich nämlich auf einem Engländer verheuert, der mit Holzlast nach Sidney sollte. Er war in dem Herbst zeitig nach Hause gekommen; und die Vestalin". mit der er nun zwei Sommer gefahren war, legte so unerwartet früh in diesem Herbst auf, daß er Lust bekam, sich noch einmal zu verheuern und nach dem Süden zu geben. anstatt zu Hause herumzuhumpeln und wenig oder nichts zu verdienen. Es paßte sehr gut. daß das schwere, eiserne enalischeSchiff Guiding Star gerade vor Anker lag und Holz einlud bei dem Werk auf der anderen Seite des Flusses: und noch besser poßte es.

daß englische Kapitän gerate einen Zimmermann für gute Heuer anmustern wollte. Eduard verheuerte sich bei ihm und war spät am letzten Abend am Land und verabschiedete sich von Andrea und den Kindern, denn am nächsten Morgen um die erste Dämme-

rung wollte der Englander fort. Sie besann sich so genau aus die letzten Augenblicke. Es war Anfang November und gegen Abend ziemlich kalt geworden. Als er dann gehen sollte, küßte er all die Kleinen, nahm sein kleines Bündel mit frischem Brot und ein paar reinen Hemden, küßt''. Andrea und stand dann eine Weile au,' dem gesunden Bein, indem er sich lange und nachdenklich im Zimmer umsah. Dann seufzte er und hinkte nach der Thür. Sie knüpfte sich ein Tuch um den Kopf und wollte ihn rund um die Hafenbucht oder wenigstens bis zu deren Mitte begleiten, wo ein Brückchen über den kleinen Fluß führte, der in die Hafenbucht mündete. Von dort hatte er nicht weit bis zur Landungsbrücke auf der anderen Seite der Bucht, an der das Boot des Engländers lag und auf ihn und ein paar andere von derMannschaft wartete. Aber, wie gesagt, es war kalt geworden, und darum sagte Eduard: Geh' hinein. Andreachen, laus' hier nicht herum und werde noch kcank!Sie that, wie er sagte. Daran war sie gewöhnt. Er verabschiedete sich von ihr und sagte nach seiner Gewohnheit: Der Herr sei mit euch Allen, mit dir. Liebste, und mit den Kindern! Du weißt, ich schicke dir einen Brief an dem Tage, da ich dort ankomme." Als er ein paar Schritte gegangen war, hatte er sich noch einmal umgekehrt. - Ja. also sorge, daß du mit dem' Gelde dich einrichtest, wie ich es dir gesagt habe, Andrea," sagte er. Schlimm, daß ich dir nicht, wie du es gewöhnt bist. Vorschuß verschaffen konnte. Aber bei dem Ausländer geht das nicht, siehst du. Na, du bekommst ja alles bei Andresen; ich schicke direkt an ihn, ja." Dann war er mit seinem kleinen Packet unterm Arm davongehinkt, und sie hatte gestanden und ihm nachgesehen, bis er ganz verschwunden war. Von der Mitte der Bucht war es ihr. als hörte sie noch einmal seineStimme; er hatte wohl wieder Lebewohl gerufen. Adieu, Adieu, Eduard!" rief sie zurück. Das geschah im November, und nun war es bald Ende April, ohne daß sie einen Brief von ihm hatte. Na, das hat schon seine Ursach'; ich bekomme schon bald Nachricht von Eduard, sagte sie zu allen, die sie fragten. Ihr werd't schon sehen!" Äpat kam dies Jahr der Frühling. Andrea war Tag für Tag gegangen, um zu sehen, ob nicht das Eis bald fort gehen wollte, so daß sie bis zu dem Brückchen über -den Fluß gelangen konnte und dort Wasche spulen; es war so furchtbar weit, wenn man dieWäsche bis zur Quelle ziehen mußte. Endlich hatte es den Anschein, als wollte das Eis fortgehen. Die Sonne schien, und ganz innen in der Bucht, gerade dort, wo der kleine Seitenfluß unter dem Brückchen einmündete, sah sie den Himmel sich im klaren Wasser abspiegeln. Sie war gleich am Platze und lag schon auf den Knieen auf dem Brückchen und spülte die Wäsche. Aber da bemerkte sie unter dem dünnen Eise, ein wenig weiter unterhalb, etwas Schwarzes, es sah wie schwarzesZeug oder dergleichen aus, .Ein Kleidungsstück, das Jemand verloren hat." denkt sie und geht herum, um es aufzufischen. Als sie naher kommt, sieht sie, daß es ein Rücken ist mit einer blauen Friesjacke darauf. Am Strande liegt ein Stück Latte; sie nimmt es und durchsticht ringsum das Eis. Da wendet der blaue Rücken sich langsam herum, und Eduards bleiches Gesicht mit dem rothen Bart starrt ihr, noch kenntlich, entgegen. Alle Frauen der Nachbarschaft kommen dann,- um sie zu trösten. Er ist mit seinem armen, kranken Bein auf dem Brückchen ausgeglitten,--sagt Jemand. .Ach Gott! Da hat er den ganzen Winter gelegen sagen andere, keine hundert Ellen von seiner eigenen Thür." Aber Andrea sagte kein Wort da. rauf. Sie legte ihr Gesicht nur einmal in den Schooß einer der Nachbars frauen und schluchzte laut: Da seht ihr, wenn Eduard nicht schrieb, dann hatte es wohl seine Ursach'!" Humorlstisches, D a s S ck n e l l st e. Kutsckier. wat iö schneller wie 'n Jedanke?.... det wissen Sie nich? Ihr Jaul! Wenn man denkt, er fällt, denn liegt er schon! Annonce. .Der unbekannte Herr, der sich diese Nacht im (5as6 Sll)iissT rnll mir rirsrtM fv mirS hilf 4jiui un vuivvi V v ivitv y I l ich st um ein Rendezvous unter O. V. 99y gebeten. Verdächtig. Bräutigam lder den klein? Bruder seiner Braut ausholen will): ttann denn deine Schwester auch kochen?- 5anZ lae heimnikvoll): O ja . . . aber sie darf mcdt.'Dankbar. Bertrauter: Sie konnten Dir also den Diebstabl nicht lackwrisen? Was willst Du nun mit dem gestohlenenGelde machen?" Spitzbuht: Das werde ick aus das Wobl des Gerichtshofes vertrinken, der mich freigesprochen. Nachtisch. ??rau: .Mann chen. Du mußt entschuldigen, die neue Köchin - hat . das Dessert vergessen. Nimm mit emem un dafür vorned. ja?" Mann: .Gut, so rus' mir die neueKochm!"

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