Indiana Tribüne, Volume 22, Number 219, Indianapolis, Marion County, 28 April 1899 — Page 2
SöDictBct Tribüne.
ErschcKtt Tegliü und SonNtsz? tägliche, Tribüne- kostet durch denXtljtt J eU per Woche, die eiUg?,X;rtf ft"I fevxf Oftcht. Selbe luftsmm IS Sestltdei S SctS pn Raset. V V,ft irh!i do 0tal pegkchi, i V,rßi,,,hlg V 3lt. Cffci 10 Cüd Mabaa Cftct Indianapolis, Ind., 28 April 1899 Die Verbreitungsweise der Schwindsucht. ' eit Einreihung der Schwindsucht unter die ansteckenden Krankheiten hat man, noch ehe Robert Koch den Schwindsuchtserreaer entdeckt hatte, im Auswurfe der Schwindsüchtigen den hauptsächlichsten Vermittler der Ansieckung vermuthet. Als die Heilkünde vom Tuberkelbazillus noch gar nichts wußte, gelang es schon Tappeiner und Koch, dafür den Beweis zu liefern, indem sie naßzerstäubten AusWurf Meerschweinchen einathmen ließen und diese Thiere so tuberkulös machten. Durch Kochs große Entdeckung wurde dann sicher nachgewiesen. daß sich gerade im Auswurf der Schwindsuchtskeim zu Millionen und Abermillionen findet. Eingttrockneter, verriebener und verstäubter AusWurf von Schwindsüchtigen mußte, wenn er in die Athmungsluft kam, nach Versuchsergebnissen und Ersahrungen mit Recht als die Hauptzefahr der Ansteckung gelten. Ließ sich also die Vertrocknung und Verstäubung des Auswurfs Schwindsüchtiger verhindern, so schien die Verminderung der Ansteckungsgefahr und somit der Schwindsucht in den Bereich der Möglichkeit gerückt, zumal nach den Versuchen Cornets der Schwindsuchtskeim keineswegs überall sich findet, sondern in der Regel nur dort, wo sich Schwindsüchtige aufhalten, ihren AusWurf entleeren und diesen vertrocknen lassen. Die Abwehrmaßregeln gegen die Schwindsucht bekamen durch diese Erkenntniß ein bestimmtes Ziel; die Loosung war: den Auswurf der Schwindsüchtigen auffangen und ihn unschädlich machen! So ist es auch bisher geschehen. Neuerdings vertritt nun Professor Dr. Flügge, Direktor des Hygienischen Instituts in Breslau, gestützt auf die Ergebnisse eigener Versuche und .die seiner Assistenten, die Anschauung, daß nicht bloß dem Auswurf, sondern auch den beim Husten, Sprechen, Niesen der Schwindsüchtigen verspritzten Tröpfchen eine gewisse Rolle bei der Verbreitung der Schwindsucht zukommt. Nach den-Versuchen von Laschtschenko im BreSlauer Hygienischen Institut ist kein Zweifel, daß die in der Mund, flüssigkeit erhaltenen Keime in geringerem Grade beim Sprechen, in höherem Grade beim Husten und in noch höherem Grade beim Niesen durch feinste Tröpfchen fortgetragen werden. (Wer über einen Spiegel weg oder gegen einen solchen spricht, kann sich von der Thatsache leicht überzeugen.) Diese Tröpfchen schweben ungeahnt lange in der Luft, folgen den leichtesten Luftströmen und können daher Bacillen, die sie enthalten, weit wegtragen. Ließen Laschtschenko und Heymann Schwindsüchtige über ausgelegte Glasplatten, wie sie beim Dikroskopiren gebraucht werden, hinweghusten, färbten bernach diese und untersuchten dann mikroskopisch, so fanden sie bei manchen Kranken reichliche Ausstreuung von Tuber kelbacillen, bis zu einem Meter vom Munde entfernt. AuS den Ergebnissen der verschiedenen Versuchsreihen (von Laschtschenko. Bruno Heymann, Roland Sticher, Max Leninde) hält Prof. Flügge den Schluß für berechtigt, daß ein Mensch dadurch, daß er in ver Nähe eines husienden Schwindsüchtigen sich aufhält tuberkelbacillenhaltlge Tropfchen nnathmen kann, die vom Schwindsüchtigen bei den Hustenstößen in die Luft ausgestreut worden sind. Allerdmgs hat diese Ansteckungsmöglichkeit Grenzen. Zunächst streuen bei Weitem nicht alle Schwindsüchtigen Tröpfchen auS persönliche Verschiedenheiten, der wechselnde Gehalt des Auswurfs an Keimen, die Tageszeit u. s. w. spielen dabei eine Rolle. Viele Schwindsüchtiae schienen, wie Prof. Flügge meint, überhaupt nicht auszustreuen; andere nur in einem gewissen Kranlheüsabschnitt, manche nur zu gewisser Tageszeit. Zweitens spielt die Entfernung des Elnaihmenden vom Hustenden eine sehr bedeutende Rolle. Bis auf 50 Cenhmeter findet noch ziemlich starke Ausstreuung statt; weiterhin nimmt die Menge der schwebenden Tröpfchen sehr start ab; m anderthalbMeter Entfernung blieben die Glasplatten schon fast ausnahmslos frei. Auch dieDauer des Aufenthalts in der Nähe des Hustenden ist von Einfluß. Darum wird bei andauerndem Zusammenleben mit häufiger Annäherung an den Hustenden. also bei Eheleuten, Krankenwartern, in dicht besetzten Arbeitsräumen, Werkstätten. Schreibstuben, Lehrsälen. Lesesälen, wo die Arbeitsplätze keinen genügenden Zwischenraum haben, die Möglichkeit für eme Tropfchen - Ansteckung stark sieigen. Bei vereinzelten Besuchen und Gespraen und einer Annäherung auf höchstens einen Meter wird sie fast auf Null herabsinken." Bisher ist es sicher außerordentlich häufig gewesen", sagt Prof. Dlügge, daß zwischen dem Schwindsüchtigen und den rn semer Umgebung besindll chen Gesunden während des Hustens eine unnöthige Annäherung stattgefunden, und daß der Schwindsüchtige da bei keinen Versuch gemacht hat, die Ausstreuung des Ansteckungsstoffes z. B. durch Vorhalten des Taschentuches zu hemmen. Auf diese Gewohnheiten oder diesen Mangel an guter Sitte viüssen wir vermuthlich einen großen Theil der unzähligen Uebertragungen zurückführen, die zwischenSchwindsüchtigen und Gesunden sich ereignet haben. vermeidet die umgeoung deZSchwind
Diabetes.
Unter allen Mitteln gegen Jnckerkran?. heit ist Karlsbad das beste nnd hat sich in den meisten Fällen beroädrt. Vt. eegen, roienor eer uitoiyn an der wiener Universität, sagt in seinem de , . v.. " TV .L. tTTsf;n rnomien wtut uoer viavw ukwu Von allen in meiner nno naaf otn v..icn iuiuun, frtmoM tmV (sanaxttlten als Anaer. Alecfles. . , Hlawazek und Ändere gemacht, verdient karlsbader Wasser an eyter Stelle genannt zu werden. Alle citirten Autoritäten stimmen m,t mir darin überein, daß Karlsbader Wasser sich bei Diabetes auf das Lefte bewährt. Ich habe im kaufe vieler Jahre eine große Anzahl mit diesem Leiden behafteter Oersonen behandelt und mit Interesse seine Wirkungen in Bezug auf Reduzirung des SHftrhiftve fohrtsfcn. Ti'xt fcrfitVna njuufcjh( r - - I lehrte mich, daß in allen Fällen ohn' nähme eme Neuerung vemerroar wc vic st tif stA dem ebrauck des Wallers und selbst dann zeigte, wenn keine strenge DiSt innegehalten wurde." Illan hüte sich vor !laa?arzmnngen. Das echte Karlsbader Wasser trägt den Namenszngvon Uner & Mendel. fon Co., alleinige Agenten, New lZsrk", auf der kzalsetikette. Pamphlete werden frei zugesandt. süchtigen größere Annäherung an ihn wäbrend der Qustenstöne 'und sucht dieser seinerseits die Ausstreuung zu beschranken, so werden wir zweifellos eine ungemein wesentliche Verwinderuna der Ansteckunqsqefahr erzielen. Und der Ansteckung durch Hustenstöße laßt sich m außerordentlich wirljamer und einfacher Weise begegnen dadurch, dak der hustende wäbrend des Hustens das Taschentuch oder wenigstens die Hand vor den Mund halt. Die ZZlüaaescben Forderungen werden. so hoffen wir. nicht bloß in gesundheitlicher Beziehung eine außerordeutliche Tragweite erreichen. Denn die Versuche dieses Forschers und seiner Assistenten haben zugleich den Beweis geliefert, daß Gebote der guten Sitte und des gesellschaftlichen Anstandes nicht bloß ästhetischen Rücksichten zu entsvrinaen brauchen, sondern durch gesundheitliche Grundsätze gestützt sein tonnen. Darum brauchen diese Forschungsergebnisse auch keine Beunrubiauna m schaffen: die Furcht vor dem schwindsüchtigen Husten; denn sie sind aus jedermann aemunzt. Tttotx ilt in Zukunft verpflichtet, sein Verhalten beim Husten und Niesen, wie es schon längst der Anstand verlangte, den Flllgge'schen Forderungen entsprechend einzurichten. DieseVorsichtsmaßreaeln müssen im Volke umsomehr festen Fuß fassen, als durch das Anhusten. Anniesen u. s. w. nicht oiofe Schwindsucht, sondern auch andere Krankheiten übertragen werden können. Was enthält der Mund, selbst des gesunden Menschen, nicht Alles! Mitlionen von Keimen in Hunderten von verschiedenen Arten: Staphvlokokken. Streptokokken, Mundspirillen u. s. w. unter vielen unschädlichen nicht selten auch manche gefahrliche! Wie oft maa Kindern der Diphtheritiskeim durch Küsse von Erwachsenen beigebracht werden! Die feuchte Warme mackt die Mundböble au einem wirkli chen Brutofen, in dem die Speisereste den Nährboden bilden. Und das wird bei allen Denen der Fall sein, die sich nicht der sorgfältigsten Mundpflege befleißigen. Nicht bloß bei der Schwindsucht, sondern bei mancher anderen Krankheit kann unter ganz natürlichen Verhältnissen die Ansteckung vom Munde eine Rolle spielen, namentlich bei Krankheiten, die von reichlichem Niesen und Husten begleitet sind und deren Erreger sich auf der Schleimhaut des Mundes, des Rachen- und Nasenraums, des Kehlkopfes und der Luftröhre ansiedeln. Die Gefahr dieser Ansteckung ist am größten bei Influenza und ansteckenden SchleimhautVerstimmungen der Nase, des Kehlkopfes und der Luftrohrenaste; serner bei Masern und Keuchhusten im Anfang, bei ansteckender Lungenentzündung, bei Diphtherie, bei Lepra und Pocken und namentlich bei denjeniaen Krankbeitskeimen. die. wenn sie eingeathmet werden, gleich in den oberen Luftwegen wuchern, wahrend doch die Tuberkelbacillen erst in die tieferen Luftwege hineingelangen müssen. Die Pluderhose vor Oericht. Ein interessanter Fall, welcher beweist, wie unerleuchtet- man in England noch der Pluderhose" gegenübersteht, ist soeben vor dem Gerichtshof zu Kingston in der Grafschaft Surrey entschieden worden. Txr Rechtsstreit hatte folgenden Anlaß. Im Oktober vorigen Jahres radelte die bekannte und bndhubsche Fuhrerin der ra tionalen Damenvekleldungs - Bewe gung, Lady FranceS Wallis Herber ton, in sogenannten Bloomers" die Straße nach Portömouth entlang und sprang schließlich vor dem HautboyHotel in der Ortschaft Ockham erhitzt und staubig vom Rade, um sich mit Trank und Imbiß zu erquicken. Doch die ehrsame Wirtbin des Hautboy-Ho-tels, Mrs. Martya Jane Spragun, hatte strenge Ansichten über die gezie mende Bekleidung des .ewig Weibli chen" und verweigerte der hübschen Lady in Pluixrhosen die Darreichung von Erfrischungen im Speisezimmer. Lady Herberton, die an etwas Kampf - t.n c r ff m gcwoyrii iii, vtiiano aus lyrem ecqie. in dem Hotel bedient zu werden, wor auf ihr die Wirthin als einzigen ihr offen steyenden Raum die Stehbierhalle anwies! Diese Letztere war. aber von Schnaps trinkenden und Äabak qualmenden Individuen in Hemdsärmeln angefüllt, ein Ort des Grauens, welchem die schöne Lady mit Schaudern den Rücken wandte. Sie verließ das Hotel; aber auf ihre Veranlassung strengte der Radmbrer-Tourlsten Club", dessen Mitglied sie ist, eme Criminal-Klaae aeaen Mrs. Svraaun an, da der Wirth sich nach englischem Recht eines Vergehens schuldig macht, falls er ohne Grund einem Gaste die Bedienung rn einem angemessenen Zimmer verweigert. Die Sache hatte in London VlubS und Salons be
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sonders Wton Damen viel Aufsehen erreat, und so war denn der Gerichtshof bei Eröffnung der VerHandlung bis zum Erdrücken voll. Naulentlich das Damenelement, welches etgenö dazu herausgeradelt kam, war zahlreich vertreten: doch gehorsam ei-
ner ausgegebenen Parole waren sie alle im altberaebrachtmRock erschienen wie der Vertheidiger der MrS. Spragun in seinem Plaidoyer hohmscher und ungalanter Weise b-merkte. .um die Jury durch den Ar der Bloomers nicht unbilligerwe. ? -u U hören!" Auch Lady Herberton war persönlich anwesend in langem, elegantem, schwarzsammtnem Kleide mit einer Pelzboa und einem mit weißen Feern und Veilchen garrnrten Hut keim' üble Erscheinung, selbst ohne Bloomers"! Um dem hohen Gerichtshof jedoch eine Idee von der Tracht zu geben, welche die ehrsame Wittib vom Hautboy Hotel so 8hocldng" gefunden hatte, wurde ihm eine Photographie der flotten Radlerin in ihrem Lieblingscostüm vorgelegt. Ob dieselbe dort ebenfalls solchen Schauder erregte, verriethen die steinernen Züge der bezopften Juristen und der zwölf respectablen Geschworenen auf er Jurybank nicht. Doch sei dem, wie ihm wolle; die britische Respectabilitat siegte am Ende imKampfe gegen die verführerische PluderHose, und die zwölf Tugendwächter konnten sich getrost vor ihren ebenso ehrsamen Ehehälften blicken lassen, nachdem sie ein gesinnungstüchtiges Verbiet von nicht schuldig zu Gunsten der Wirthin Mrs. Spragun abgegeben hatten. Der Präsident sagte, juristisch spitze sich der Fall auf die Frage zu, ob die der Ladv öerberton anaewiesene Stehbierhalle" ein .angemessenes" Zimmer war und angemessen" war es nach dem Verdlct der zwölf weisen, britischen Hausväter für solches Costllm!" O Freiheit und Pluderhose, wer bricht Dir in England eine Gasse!" Das vnde der Chanteuse. Die nachstehende Erzählung der Erlebnisse einer jungen, bildhübschen unITjC r? , gärigen Sängerin in sosia ermnerl lebhaft an das tragische Schicksal der Anna Szimon, einer jungen Pesterin, die bekanntlich von dem bulgarischen Rittmeister Boitscheff in Sofia meuchlmgs ermordet wurde. Der vorliegende Fall unterscheidet sich von dem voriah rlgen nur dadurch etwas vortheilhafter", daß der Verführer diesmal ein heute noch aktiver Minister ist und sein Opfer am Ende des Dramas wenigstens körperlich am Leben blieb. Elisabeth Virag, ein ob ihrer Schönheit vielbewundertes Mädchen aus Süd - Ungarn, war anfänglich in einem Pester Kaffeehause als Kassirerin angestellt. Ein Freund, den sie hier kennen lernte, verschaffte ihr später im dortigen Orpheum einen Posten. Aber lange Zeit hielt es die Virag in der Hauptstadt nicht aus und begab sich nach Sofia, wo sie sehr bald der Star der dortigen Chantants wurde. Unter den Anbetern des Mädchens befand sich auch ein älterer Herr, der heute noch Amt und Würden eines Ministers bekleidet. Die Virag trat zu Sr. Excellenz in nähere Beziehungen und entsagte ihm zu Liebe ihrer weiteren Laufbahn. Monate vergingen, und Elisabeth fühlte sich im Palais des Ministers sehr wohl, langweilte sich aber, da sie das Haus nicht verlassen und bei Diners und sonstigen Festlichkeiten imPalais sich nicht blicken lassen durfte. Mittlerweile war auch der Sekretär des Ministers dem Mädchen näher getreten, welches, als der Minister dahinterkam, plötzlich spurlos verschwand. Wochenlang bemühte sich der Sekretär, eine Spur der Virag zu finden und fragte schließlich den Minister, wohin er daS Mädchen gebracht habe. Der Minister verweigerte jede Antwort, worauf der junge Mann erklärte, er werde unter Hinweis auf die Affaire der Anna Szimon die Anzeige erstatten. Daraufhin erklärte der Minister, er habe Elisabeth nach Wien eschickt. Der Sekretär setzte aber seine Nachforschungen fort und fand, eines' Abends daS arme Mädchen in fürchterlichem Zustande auf der Straße auf. Er brachte sie in seine Wohnung, wo sie ihm erzählte, daß sie mehrere Wochen hindurch in einem' feuchten, finsteren Keller eingesperrt gewesen sei, bis der Minister sie endlich auf die Straße setzen ließ. Während ihrer Gefangenschaft war die Virag an schrecklichen Kopfkrämpfen erkrankt, welche schließlich . in Tobsuchtsanfälle ausarteten. Der Sekretär ließ sie nunmehr in eine Wiener Irrenanstalt überführen. Dies das Ende der armen Chanteuse, denn wo kein Kläger, da kein Richter. Weiße Kohle." Wie die Steinkohle und Braunkohle in. der Erde, so hat auch die weiße Kohle" ihre besonderen Lagerstätten, und vielleicht sind sie unerschöpflicher, als die der schwarzen. .Und wie wir aus der schwarzen mit Hilfe des Was sers Kraft erzeugen, so auch aus der weißen". Wer kennt sie nicht, die weiße Kohle", die auf unseren Hochgebirgen zum größten Theil noch brach liegt, die riesigen Gletschermassen?! Ihre Schneegewässer, die sie zu Thal schicken, liesern .Naturkräste, die . in neuerer Zeit für die Cultur nutzbar gemacht worden sind. Die Reisezeit bricht demnächst' an. Wer in die Schweiz fährt und neben Begeisterung für Naturfchönheiten. auch Sinn für die. Siege , der menschlichen Arbeit besitzt ob sich Einer von diesen wohl jemals klar gemacht hat. daß be! den Gebirgsbahnen von Gllrtsch im Berner Oberlande, bei der Zahnradbahn auf den Naye bei Montreux, auf den Saleve bei Genf gewissermaßen Flüsse es sind, die die Wagenzüge die Berge hinaufschleppen?! .Schwerlich, und doch ist es so! Der Fluß Arve z. B. treibt durch Turbinen Dhnamomaschinen, deren Strom durch Leitungen der elektrischen Lokomotive der SaleveZahnradbahn zugeführt wird, er dreht dort die Elektromotoren der Treibachse und somit die Zahnräder, welche in die
Zahnstange des Geleises eingreisen der Fluß schleppt also mitterbar die Wagen mit Reisenden auf die Höhe. Auf ähnliche Weise sollen in Zukunft auf den Mont Blanc seine eigenen Gletscherwässer Waaenzüae hinauf-
schleppen. In Lyon hat sich eine Gesellschast gebildet, die diesen Plan zur Ausführung bringen will. Vom Thale von Chamönix aus soll die Bahn aus dem linken Rande des Taconniz-Glet-schers entlang ben und sich durch den Pic du Gro'' jzz auf die Aiguilledu Gouter ergeben, die einzige Strecke, bei der ein Uebersch l'n der unsicheren und unbeständigen Gletscher nicht nöthig ist. Vom Fuß des Taconniz bis auf den Gipfel der Aigv.ille-du-Gouter in 3600 Meter 5)öhe soll die Strecke unterirdisch in einem Tunnel oder in einer Galerie verlaufen. Diescr Abschnitt bietet trotz seiner Länge von fünf Kilometer wenig Bauschwierigkeiten; er läßt sich von mehreren Punkten aus in Angriff nehmen. Der obere Theil zwischen den Aiguille-du-Gouter und dem Gipfel des Montblanc hat ununterbrochen Felsenweg, zum Theil auf dem Grat des Dome-du-Gouter und des Montblanc selbst. Allerdings wird die verdünnte Luft Menschen das Arbeiten in jener Höhe sehr erschweren; die Unternehmer rechnen darum stark auf maschinelle Hilfe. Enden soll die Strecke auf den Petits oder Grands Rochers-Röuges. Letztere bieten eine hinreichend großeOberfläcke zur Errichtuna eines förmlichen Bahnhofs; freilich hindern dabei etwas die Baulichkeiten, die Jansen zu meteorologischen Beobachtungen darauf errichtet bat überdies befinden sich die Grands Rochers-Rouges noch 350 Meter unter dem Gipfel des Montblanc. Die Petits Rochers-Rouges liegen 80 Meter hoher, sind jedoch stets stark mit Schnee bedeckt, doch wuroen sie die Anklaae einer Kabelstation wohl aestatten. Die ganze Bahnstrecke würde 10 Kilometer lang werden und ihre Ausführung ist aus 10 Millionen kranken berechnet. Gegenüber den Ar beiten am St. Gotthard und Mont Cents biete diese Strecke, so sagen die Befürworter des Plans, manche Erleickteruna. Auch für diese Bahn wird die Arve, die ja aus den Gletschern der Montblanc-Kette ausschließlich gespeist wird, die Kraft liefern. Und mit mehr Recht als anderswo konnte man sagen, dak bier die .weiße Koble" des weißen BergeS" die Reisenden auf seinen Gipfel schaffen wird. Ein Wunder des 19. Jahrhunderts! Vom Jnlande. Nicht weniger als L00irische Madchen trafen dieser Tage mit dem britischen Dampfer Teutonic" in New Nork ein. Der Journalist Henry Vewolse beging aus dem Grabe semer Gattin in Soutb Urbridae. R. . Selbstmord durch Erschießen. Er war 43 Jayre alt. Vor dem State Board o Pharmacy in Trenton, N. I., hat die erste Negerin das Vbarmaceuten-Era-men bestanden; ihr Name ist Julia B. Hughes. Die Wittwe des Arztes John Wiest in York, Pa., wurde beim Besuch des Grabes ihres Gatten vom Schlage gerührt und als Leiche auf dem Friedhof gefunden. Ihren 104. Geburtstag feierte in einem Altenheim zu Boston Frau Nancy Washington. Dieselbe war s. Z. sammt ihrem 7 Jahre alten Bruder geraubt und nach dem Süden in die Sklaverei verkauft worden. Zwei Hunde jagten eine Heerde Schafe in der Nähe von English, Ind., über einen Felsenabhang, wobei 123 Schafe getödtet wurden. Die Schafe waren Eigenthum des SchafZüchters George Black. Die' 13-jährige Abigail Hutton ist in Seymour, Ind., plötzlich gestorben und eine Untersuchung ergab, daß das Mädchen kurz vor ihrem Tode ohne Pause 413 Mal über ein Seil sprang, welches vermuthlich zu ihrem Tode führte. i Inder Nähe von Arilla. Ky., brachte Walter Goodrich in einem Streite seinem älteren Bruder Wallace eine lebensgefährliche Schußwunde bei. Wallace nahm sich darauf das Leben, indem er sich eine Kugel durch denKopf jagte. Der in St. Clair County. Jll.. den Spatzen officiell erklärte Krieg hat in den Monaten December, Januar, und Februar 33.893 Opfer gefordert; die vom County zu bezahlenden Kriegskosten beliefen sich auf $677.96 Im Alter, von 77 Jahren ist in San Francisco William S. Pearson gestorben, welcher seiner Zeit die erste Ueberlandpost per Wagen nach California brachte. Als die Pony-E?-Preßreiter den Postkutschen das Feld räumten, fungirte Pearson als Kutscher einer solchen und in dieser Eigenschaft beförderte er die erste Postsen dung nach San Jos6. Um seine Mutter zu retten, die von seinem Vater in einem epileptischen' WahnsinnSanfalle gewürgt wurde, erschlug diesen der junge Farmer Lewis Dennis bei Bellesonte, Pa., mit einem Stuhl. Die Mutter ist vor Schreck erkrankt und wird wahrscheinlich auch nicht mit dem Leben davon kommen. Der imTownExeter bei Monticello, WiS., ansässige Farmer Thomas Mäher, war mit Reparaturen auf seinem Windmühlen-Thurm beschäftigt, alS die Mühle sich drehte und ihn von dem 50 Fuß hohen Thurm herabschleuderte. Er erlitt bei dem Sturze innerliche Verletzungen, denen er anderthalb Stunden später erlag. Er war 60 Jahre alt. Er jetzt hat man die Entdeckung gemacht, daß der MinnehahaSee. welcher im Vereich der städtischen Parks von Cheyenne. Wyo., liegt, während des verflossenen Winters stellenweise bis auf den Grund gefroren war. Vor zwei Jahren waren im See Hechte und Baß in großer Zahl ausZefetLt worden und die Mehrzah
riejer Msale rs: :r. den stsmassm I umgekommen. Der See ist derart mit . todten Fischen gefüllt, daß er gründ-' lich gereinigt werden muß. . j In M u n c i e. Ind.. starb Frau Altor Werpe an Blutvergiftung,
die sie sich dadurch zuzog, daß sie vor einigen Wochen einen in das Fleisch wachsenden Nagel an der großen Zehe ihres rechten Fußes abschneiden wollte, wobei sie sich kaum merkbar verletzte. Es -at sofort Blutvergiftung ein und der Fuß mußte amputirt werden. Die Operation verfehlte jedoch ihren Zweck und eine weitere Amputahon bis zum Kme wurde vorgenommen; aber trotzdem griff die Blutvergiftung weiter um sich, infolge dessen der Tod intrat. Die statistis"? Zusammenstellung des Jn.,lv-Steuer-Bu-reaus zeigt die merkwürdige Thatsache, daß die Stadt New Aork in dem am 1. April zu Ende gegangenen Jahre um drei bis vier Millionen Cigarren und um mehr als 129 Millionen Papiercigaretten weniger fabrizirte. als im vorhergehenden Jahre. Eine Erklärung dieser auffallenden Thatsache wird von den Steuerbeamten nicht geliefert, doch hat jedenfalls der Krieg, der taufende von Leuten Monate lang von hier fernhielt, Einiges damit zu thun. Alljährlich findet inBelfast, Me., eine Reunion der Alten" der Stadt mit obligatem Tänzchen statt. Auf der diesjährigen Reunion führte den Reigen der 94 Jahre alte Ephraim Allen Pitcher. der trotz seines ungewöhnlich hohen Alters mit Eleganz das Tanzbein schwang. Auß?r ihm nahmen an dem Tanz theil: Chas. Recd, 90 I., Frank M. Lamasier, 1 I.. Alden D. Case, 77 I.. William B. Swan. 15 I.. Asa F. Riggs, 73 I.. William C. Marshall, 71 I., David Libby. 71 I., und ein Dutzend Grünschnäbel". die das 70. Lebensjahr noch nicht reicht hatten, deshalb nicht für .voll" angesehen wurden. Die Bundes - Regierung zahlt für die Collektirung ihrer Ein nahmen 4.6 Cents für jeden Dollar, d. h. durchschnittlich; denn während es B. im New Yorker Zollhause nur 2.8 Cents kostet, so kostet es in Yaquina, Or., 5531, um einen Dollar Zoll zu collektiren; in Coos Bay. Or.. $378. 52, in Georgetown, S. C., $300.31; in Eastern, Md., $216.42; Albermarle, N. C., $175.21; Sommers Point, N. I., $127.86; in Brashear, La., $112.40 ; in Saco, Me.. $52.70; in Rock Island. Jll., $44.03; Kennebunk. Me., $33.33; in LaCrosse. Wis.. $26.86; in Cedar Keys. Fla.. $17.60; in Bridgeton, N. I.. $15.84, und in NewburyPort. Mass.. $12.86. In 12 Distriktfn. oder sogenannten Häfen" wurde nicht ein einziger Dollar collektirt und die Beamten hatten gute Tage. Die Gsammtsumme der Collektion:n im vorizta Jabre betrua $143.000.000, Vom Auslande. I m Boulogner Wäldchen (Paris) erschoß ein gewisserOzouf einen 65jährigen Rentier Namens Fourret. Ozouf, der geistesgestört scheint, glaubte, den Präsidenten Loubet getödtet zu haben, der mit dem erschossenen Tourret große Aehnlichkeit besaß. Vor der Polizei sagte Ozouf aus, er habe sein Vermögen durch den Panamaschwindel verloren und sich an Loubet rächcn wollen.Gegen den Alkoholismus in Petersburg hat die russischeRegierung eine originelleMaßregel ergriffen: 25.000 Schnapsschänken wurden aufgehoben und durch Schänken ersetzt, die unter staatlicher Controle stehen und in der Hauptstadt' gleichmäßig vertheilt sind. In diesen werden .nur kleine Fläschchen mit einem behördlich gestempelten Verschusse abgegeben; natürlich wird auch der Alkohol selbst unter staatlicher Aufsicht hergestellt. Der Consument erhält immer nur ein Fläschchen und wird unnachsichtig abgewiesen, sobald er nur den geringsten Grad von Trunksucht verräth. D i e F r a g e. w e r a l s E rster Afrika durchquert hat, wird verschieden beantwortet. Der besonders in England vorherrschenden Annahme. Livingstone sei der Erste gewesen, tritt ein französischer Gelehrter Paul Barr entgegen. Barr6 weist nach, daß der Erste, der den schwarzen Erdtheil von Meer zu Meer durchreiste, der Deutsche Hornemann gewesen ist, welcher im Jahre 1800 von Tripolis zum Tschadsee und von dort zu den Mündungen des Niger zog. Livingslone steht mit seiner Reise von Loanda nach Quelimane (1854 bis 1856) erst an fünfter Stelle. Ein trauriges Geschick ereilte die Steinbrucharbeiter Strellmann sen. und jun. in Rolle in der Prov. Hannover. Diese, im Knemeyerschen Steinbruch beschäftigt, wurden von einer losgelösten mächtigen Steinwand derart getroffen, daß Strellmann sen., ein 70jähriger Greis, bereits kurze Zeit nachher, ohne die Besinnung wiedererlangt zu haben, verschied, während dem Strellmann jun. ein Fuß gänzlich abgeschlagen wurde, so daß er sofort zum Krankenhause nach Osnabrück geschafft werden mußte. , . Der in derAumüller'schen Kunstmühle (Ottokar Ziegler) in Marzling seit 34 Jahren im Dienst stehende Baumeister Alban Probst machte mit seiner Frau einen Ausflug in den Nachbarort Rudlfing. Gegen Abend kehrten sie bei stürmischem Metter 'heim, verfehlten aber dabei den Fußweg, geriethen an eine von der Jsar unterwaschene Stelle, glitten aus und stürzten - den Abhang, hinunter. Beide ertranken in den hochgehenden Fluthen der Jsar. Der Jammer und Schmerz der Hinterbliebenen ist grenzenlos. , EinbuddhistischerKaufmann aus Birma, der jüngsthin in Lhassa war, hat dem Dalai - Lama einen Phonographen als Geschenk mitaebracht. Der Dalai - Lama und seine Priester . waren starr vor Schrecken, als der Phonograph ihnen
Ukgulircn Im Früblinae muß Zustand versetzt werden, besten durch . ., &athjuvQct Sie reguliren und spornen Thätigkeit an. v'
M.AWW
" My cornplcxion has irnprovcd, ani I itt likc a new wornan," writes the wis c of a prominent real rate agenr of Philadelphia. "Not the new woman of the present fad, tut a rejuvenated and physically regenerated being. I writc to thank you . for thesc benef its Thcy axe a result from the usc of
MW ein ganzes warmer aus einem Heiligen Buche vordeklamirte. Der DalaiLama sprach dann selbst das buddhistische Gebet: Oin o padu" (Gott in der Blume") in den Phonographen hinein, der dasselbe nun, täglich Hunderte von Malen vor den herbeiströmenden Pilgern wiederholen muß. Eine wunderbare Rettung gelang in dunkler Nacht dem Schiffer Michael Groß in Mainz. Er befand sich am Nheinufer und warAugenzeuge, wie sich eine Frau hoch oben von der Straßenbrücke in den Rhein stürzte. Groß wagte trotz der Dunkelheit einen Rettungsversuch und schwamm der Frau nach. Die Rettung gelang ihm auch mit unsäglicher Anstrengung. Die Gerettete ist 33 Jahre alt, heißt Martha Fertsch und scheint im Irrsinn gehandelt zu haben. Eine goldene Uhr und eine Börse mit GO Mark hatte sie auf der Brücke niedergelegt. ' Als der Landwirth Wanrig in Neudörfel, Schlesien, spät nach Hause kam, -machte ihm seine Frau Vorwürfe. Wüthend darüber, ergriff er die Petroleumlampe und warf sie seiner davoneilenden Frau nach. Die Lampe explodirte, und im Nu brannte es im ganzen Hause. Das Feuer griff schnell um sich und vernichtete die ganze Wirthschaft bis auf die Grundmauern. Das gleiche Schicksal erlitten noch sechs andere Gehöfte, die durch Flugfeuer angezündet wurden. Versichert war seiner der sieben Besitzer. Wanrig, der das Unglück verursacht hat, wurde verhaftet. D i e Fuhrmannsfrau Julie Jellinek in Budapest, welche vor einigen Monaten heirathete, hatte ein illegitimes Kind. Um es vor ihrem Gatten zu verbergen, versteckte sie das Kind in einer Kiste, die sich in der Wohnung ihrer Mutter befand. Hausbewohner erstatteten die Anzeige. Die Untersuchung ergab, daß sich in der Kiste in der That ein sechsjähriges Kind befand. Es war bis zum Skelett abgemagert und lag inmitten faulender Speisen, die voll ekelhaften Ungeziefers waren. Das Kind, ein sechsjähriger Knabe, welcher mehrere Monate in der Kiste verbracht hatte, wollte dieselbe garnicht verlassen, sondern sagte: Meine Mutter und meine Großmutter haben mir gesagt, daß ich nicht heraus darf. Im Jahre 1893 ist mit Aufnahme eines durch eine Volksinitiative' veranlaßten Artikels in die schweizerische Bundesverfassung bekanntlich das sog. Schächtverbot statuirt worden, wonach das Schlachten von Thieren ohne vorherige Betäubung vor dem Blutentzuge bei allen Schlachtarten und Viehgattungen ausnahms'los untersagt ist. Auf Grund dieser eidgenössischen Vorschrift war nun daö Polizei Jnfpectorat Zürich dazu gekommen, einige dort ansässige Jsraeliten mit Buße zu belegen, weil diese Geflügel durch bloßes Abschneiden des Halses getödtet und dasselbe vorher nicht betäubt hatten. Die Bestraften recurirten gegen die BußenVerfügung des Polizei Jnspectorates und das Züricher Obergericht hat - die Bußen auch aufgehoben, tx'ii es die Interpretation, welche das PolizeiJnfpectorat dem Schachtverbot gab, für eine allzu extensive hielt, die zu absonderlichen Consequenzen führen würde, wie z. B. bei der Jagd, wo sonst dem Schießen deZ Wildes immer erst eine Betäubung" desselben voruSgehen mükte. . '
die Leber.
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