Indiana Tribüne, Volume 22, Number 219, Indianapolis, Marion County, 28 April 1899 — Page 1
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Qsmi)ExajR5i0N(rero r- m.rym.i 1: w S TCINCTNtVATI C-Q AWDltniM'(g gqigii!i83a" Sonntag, 30. April Crtra.Zug halt nur in Rushdille, Coanerldille uns Hamllton an. Abfahrt 7 Uhr LormittagS. Rückfahrt don Cincinnati 6 Uhr. Geo. W. Hayler, D. Pass. Agent. fZR Siebt viele Leute, welche Selb auSzu V leihen haben, aber nicht mit den beken Sschätlmeth,de?r bekannt find und Aukunst über verschiedene Arten von Kapitalanlagen wünschen. Sie haben vielleicht keine Bekannte, welche sie für tnverläing halten oder gehen nicht gerne zu ihnen. Sie brauch' den Rath von er sahrenea beuten, aber wissen nicht, wo sie zu finde sind. Die Union Trust Co., von Indianapolis wird sie gerne bedienen und sie können sich unum uunden mit den Beamten der Weiel'.schaft über ihre naelegenbeiten sprechen und kostet ft nicht! wie die S!ühe vorzusprechen. Office: (ebäude der Gesellschaft) tto. 118 und 122 Ost Market Str. Linbezahltes Kapital 8600,000 Ueberschuß.Zond 05,000 Vttbinollchkeit der Aktio. are 5600,000 -Beamte:Job S. vollidah, Präsident. ddtson (E. HarriS. I.Bice.Piästden. Heury EUtl, . Li:ePiIjidknt und Echatzmitsin. H. WL oltz. E kre Sr. Vorniegut Hardware Co. We have reeeived a carload of 3 w u Ch o BLD!C21PRfFCTI0N ao t C N The highest awarcU over all ! Columbian Exposition. co. ßfferrniaiaiffl Office: 26 Süd Delavarestr. ettfe , 220, 222, 224, 226, 228 Ost Pearlstr. Telrphou 911. Offen Tag und Nacht. Turner Bau- und Spar-Verein macht Hypotheken-Anleihen zu den niedrigsten Zinö-Raten. Abzahlungen der Schuld nach Lelieben. Ha erkundige sich bei den Beamtkn: Kliert . Metzger. Präsident. Loni? Siklken. Li.Präftdt. rt Bolm.:krr. arl v. Lieber, chahmttftn. Versammlung jeden Samstag Vbend im Deutschen HauS. i! Paint &Yarnish Co Einzige deutsche FarbenhanUung t Z diRaxli. Lllle Sorten von Farben, Oelea, yinseln nsw. für Maler. Vnstergluo im allen xSfcc t den mäöigften Preise 426 Oft Washington Str. Tel. 334. Aergert Dich Dein Auge s, reibe ei nicht ul, und werfe ei nicht von Dir sodreoe a 'PlDCÖiEi "rnMJ' vrnnw Wü0 1 rrvmr1 ry v k yH'WAiv man Dir fix Dein uge bal nöthige Olal nirrnik. unüttche ugn roeroen luzmero eingesetzt rillen werd ach den besten rZetZode der uzen an Oe?a,k.
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Lditorielles. Die englischen Blätter gehen über den Briefwechsel zwischen den
Admirälen Dewey und Diederich stillschweigend weg. Er paßt ihnen nicht in den Kram. - Der Brief deS Admirale Kautz enthält nach unserer Ansicht nicht?, was ein Mann in seiner Stellung nicht in einem Privatbriefe an einen Verwandten schreiben kann, aber er zeigt mmerhin, wie nahe .unsere Beamten und Offiziere stet daran find, Zndiöeretionen zu begehen. Dabei haben sie ganz besondere Ursache sich in Acht zu nehmen. Siesollen mit der Eitelkeit und Schwäche der Amerikaner, ihre Namen im Druck ehen zu wollen, wohlbekannt sein und könnten wissen, daß sie keinen Brief an einen Freund oder Verwandten schreiben önnen, den dieser nicht sofort einer Zeitung übergiebt. Die N. S. World" bat den Bundessenator Freye um seine Meinung betreffs deS CoghlanCeschwätzeS und auch betreffs der Situation in den Philippinen befragt. Die Antworten, welche der Senator gab, sind charakteristisch. Charakteristisch für jene Sorte von Staatsmännern, welche durch eine günstige politische Welle in die Höhe gehoben werden, ohne die Fähigkeiten ür ihre Stellung zu besitzen. 5harakeristisch für jene Sorte von Staatsmännern, welche das Sprichwort Lügen strafen, daß der, dem Sott ein Amt giebt, auch den Verstand dazu beommt. 3n Bezug auf die Coghlan - Angeezenheit sagte der Senator : Die Sache mag unangenehme Folgen für Kapitän Coghlan haben, aber eS wird zu keinem Kriege mit Deutschland kommen. Wenn Deutschland Krieg mit den Ver. Staaten führen sollte, würde eö seinen besten Kunden verieren, und hätte innerhalb sechs Monaten die Revolution im Hause." Von der gänzlichen Unkenntniß deutscher Verhältnisse abgesehen, welche auS dieser Prophezeiung spricht, braucht man doch wirklich kein BundeSsenator zu fein, um mit Bestimmtheit sagen zu können, daß jetzt, nachdem alleS Andere zwischen . Amerika und Deutschland erledigt ist, diese beiden Nationen nicht wegen deS SechväjeS eines angetrunkenen MarineOffiziers Krieg mit einander führen werden. WaS da der große Staatsmann sagte, daS wußte Jedermann chon längst und die Belehrung war ehr überflüssig. Interessanter indeß ist, waS Herr Freye betreffs der Philippinen sagte. Er war nämlich Mitglied der Friedenscommission, welche in Paris saß. Er sagte Folgendes : ,Die Situation auf den Philippinen ist bei Weitem nicht so gut, wie ich wünschte. Als wir in Paris waren, dachte Keiner von der Commission, daß mehr alS 5.000 oder 10,000 Soldaten dort nöthig seien. Ich glaube, die FilippinoS werden bald begreifen, daß amerikanische Gouvernöre nicht wie ihre spanischen Vorgänger find. DaS ist eine falsche Idee. Ich hoffe, daß der Trubel aus den Inseln bald zu Ende sein wird." Also die Herren haben geglaubt, mit 5,000 SiS 10.000 Warn fertig zu wer den. So wenig verstand man in maßgebenden Kreisen von den Zuständen und Verhältnissen auf den Philipp! nen. Denjenigen, die eS besser wußten und die hunderttausend Mann für nö thig hielten, glaubte man nicht. Diesem Nichtglauben lag aber neben der Unvissenheit noch der nationale Dünkel zu Gründe und die Verachtung, mit welcher man aus.Spanier und gilip PinoS herabsah. Für diese Unwissenheit und diese Unkenntniß muß Amerika theuer bezahlen in Dollars und in Menschenleben. ArahlMilyleli. Wetterbericht. SchöneS Wetter heute und morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 34 stunden 81 Srad, niedrigste 60 Erad.
Frieden in Aussicht. Manila, 23. April. Die gilipPinoS haben Friedenöunterhandlungen eröffnet. Gen. Luna, AguinaldoS
Stabschef, sandte einen Oberst mit einer Parlamentarflagge an Gen. McArthur und ließ um Einstellung der Feind seligkeiten bitten, um FriedenSunter Handlungen anzuknüpfen. McArthur bewilligte dies bis zum Eintreffen weiterer Instruktionen von Gen. OtiS. Die FilippinoS scheinen vollständig ausgerieben zu sein. W a s h i n g t o n, 28. April. Gen. OtiS telegraphirt, daß die Insurgenten bei Calumpit vollständig ausS Haupt geschlagen seien und daß McArthur den Rio Grande passirt habe. Der Stabschef der Insurgenten kam in amerikanische Lager und sagte, er sei beauftragt, Friedensunterhandlungen anzuknüpfen. Man hat hier keinen Zweifel an der Richtigkeit der Nachricht, daß die Inurgenten Friedensunterhandlungen anknüpfen wollen. Furchtbarer Orkan. Großer Verlust an M e nschenleben. St. LouiS, 27. April. Sine Spezialdepesche deS Slobe Democrat" don KirkSvllle sagt: Letzten Abend fegte ein furchtbarer Sturm über die Stadt hin und heute liegen etwa vierhundert Häuser in Ruinen. Gleich nachdem der Orkan vorüber war und während deS heftigen RegenS, der olgte, machte man sich sofort an die Rettungsarbeiten. Schon um 8 Uhr hatte man 25 Leichen auö den Trummern hervorgezogen. Die Zahl der Verletzten ist sehr groß. SS sind genug Wagen und Verbandmaterial vorHanden und die Aerzte haben alle Hände voll zu thun. a n s a C i t y, Mo., 27. April. Sine Depesche an daS Journal" von Chillicothe, Mo., sagt : Sin Tornado, wahrscheinlich derselbe welcher in KirkSville so großes Unheil anrichtete, ichtete in Newtown, einem kleinen Städtchen in Sullivan County, eine urchtbare Verwüstung an. ES wird berichtet, daß fünfzehn Leute im Städtchen und noch mehr in der Umgegend hren Tod fanden. Onawa, 3a., 27. April. Sin urchtbarer Sturm zog letzte Nacht über Saldier Valley hin und hatte Tod und Verderben in seinem Gefolge. Ein Knabe wurde erschlagen und mehrere Personen wurden schwer verletzt. Besser alö bei uns. Chieago,27.April. Im Stadtath ist eine Verordnung eingereicht worden, durch welche eine Concession zum Bahnbetrieb aus die Dauer von 20 Jahren an die Chicago Western Slevated Co. unter folgenden für die Stadt sehr günstigen Bedingungen verliehen wird : Zahlung von 10 Prozent der Reineinnahmen, Herabsetzung deS Fahrgeldes auf 4 Cents und, wenn verlangt, Uebergabe deS Bahnbetriebes an die Stadt zu angemessenem Kaufpreis. Die Compagnie ist auf diese Bedingungen eingegangen. F-Strahlen-Prozeß. Chicago. 27. April. Im KreiSgericht wurden heute Frank V. valling $10,000 Schadenersatz. gegen W. C. FuchS und Dr. Otto L. Schmidt wegen Verlustes seines Beines zugesprachen, welches bei einer Behandlung mt '-Strahlen derbrannt wurde. Bon den Philippinen. Manila, 27. April, 6 Uhr AbdS. General LawtonS Vormarsch zeugte wieder von seiner gewohnten Energie. Aber die Truppen seines Kommandos erreichten erst heute Norzagarey und waren durch daS zweitägige Schleppen der Ochsenkarren durch die pfadlosen Dschungeln und Stfträucht und die meilenweite Bahnung ihres WegeS stark erschöpft. Sie werden drei Tage ruhen und dann mit Col. SummerS' Kommando, den Regimentern Oregon und Minnesota den Marsch zur Ver einignng mit General McArthurS Truppen zu dem wichtigen Unterneh men fortsetzen. Heute brachten Ambulanzen unter starker SSkorte General LawtonS Vervundete und einige Erschlaffte zurück. Unter den Freiwilligen heißt eS, st würden nach der Einnahme von Ca lumpit zr Aktion nicht mehr derwandt, sondern durch rezuläre Trup
pen, die erwartet werden, ersetzt verden. DaS Filippino - Comite, welches zwischen den Amerikanern und Aguinaldo vermitteln will, getraut sich nicht.
sich letzterem zu nahern, nachdem du Insurgenten schon die Verhandlung mit den spanischen Commissären unter einer weißen Flagge abgelehnt haben. DaS Comite will nach Berathung mit der amerikanischen Commission Agui naldo erklären, eS könne ihm keine anderen Bedingungen alö absolute Ueber gäbe vorschlagen, da der Krieg soweit gediehen sei, aber sie konnten versichern, daß die Rebellen nach amerikanischem Herkommen milde behandelt werden und nicht durch ConsiSkation ihres Vermögens gestraft werden würden, falls sie die Waffen niederlegen. DaS Comite forderte Konsul Williams auf, mitzugehen, aber dieser fürchtet, daß die Insurgenten ihn monatelang in Hast behalten könnten. Die Anwerbung don Eingeborenen will der amerikanischen Commission nicht gelingen, weil die freundlich gesonnenen FilippinoS fürchten, ' die Gegner der Expansion könnten in Amerika an'S Ruder kommen, die Truppen auS dem Archipel zurückziehen und sie der Rache AguinaldoS überlassen. AuS diesem Grunde zögern auch die vermögenden Eingeborenen, sich mit dem amerikanischen Regime zu identifiziren. - Coghlan, der Redselige. Berlin, 27. April. Hier wird angekündigt, daß Präsident McKinley gestern dem deutschen Botschafter, Dr. von Holleben seine Mißbilligung der Aeußerungen deS Capt. Coghlan auSgesprochen und den Botschafter ersucht hat, Kaiser Wilhelm und die deutsche Regierung seiner freundschaftlichen Gesinnung zu versichern. Von autoritativer Seite wird erklärt, daß die Coghlan'schen Aeußerungen zu keiner Correspondenz mit der amerikanischen Regierung geführt haben, und die Sache von Deutschland als erledigt angesehen wird. AuS Deutschland. B e r l i n, 27. April. GeKern fand vor dem DiSziplivargerichtShos die erste Vernehmung deS früheren Privatdozenten an der Universität Berlin, Dr. AronS, statt. Dr. AronS hat sich durch seine sozialistischen Ansichten bei der Regierung mißliebig gemacht, und vor einiger Zeit wurde ihm verboten, an der hiesigen Universität weiter Vorlesungen zu halten. Die Vernehmung dauerte vier Stunden. AuS Nürnberg wird gemeldet, daß dem Prinzen Mor von Sachsen, der CuratuS an der dortigen Elisabethkirche ist, die Edelsteine von dem Meßgewande, daS ihm die Königin von England geschenkt hatte, loSgelöft und gestohlen wurden. Der GenSdarm Eichler in Raisch, Ostpreußen, hat zwei. Einbrecher, Steinke und MohneS, erschossen, welche ihn angrissen und zu entfliehen versuchten. In Baldian, einem Dorf von ca. 1500 Einwohnern im preußischen Reg.Bezirk Königsberg, sind durch eine FenerSbrunft siebzehn Gehöfte in Asche gelegt worden. Der Berliner Generalanzeiger", ein antisemitisches Blatt, behauptet, der Oberbürgermeister Kirschner werde nicht bestätigt, weil seine grau eine Jüdin sei. Der Berliner GeschichtSprosessor und Symnafialdirektor Dr. Fried?. Junge, Verfasser einer großen Zahl don Ge schichtSbücher für Schulen, ist im Al ter von 52 Jahren gestorben. Dit Samoa - Angelegenheit. Berlin. 27. April. Sine offi zielle Depesche von Apia meldet. da& der Kreuzer Philadelphia nach Pago gefahren ist und baß die briti scheu Schiffe allein fortfahren die Ort schaften an der Küste zu beschießen. Am 19. April fand ein Zusammenstoß zwischen Eingeborenen statt, wobei etwa siebzig Todte und Verwundete gab. W a s h i n g t o n, D. C.. 27. April Folgende Depesche von Admiral Kautz lies im Marineamt ein: Apia. 13 April. Depeschen vom 21. März und 2. piil hatten. UlleS ist ruhig Apia. Ich bin nicht ogressiv gegen in die Mataasa Rebellen, sondern beschü ft' daS aerikanisc;e Konsulat und dit
Samoanische Regierung, wie sie durch Entscheidung des Oberrichterö eingesetzt wurde. Washington, 27. April. Admiral Kautz ist von der Regierung eine
Warnung zugegangen, in Zukunft mit, Reden und Schreiben vorsichtiger zu sein. San Francisco, 27. April. Nachdem der Dampfer Badger, an dessen Bord sich die samoanische ComMission befindet, bereits abgegangen war, kamen wichtige Befehle für den Dampfer an. Ein Boot wurde nachgeschickt, konnte aber den Dampfer nicht mehr erreichen. iii. Der Fall DreyfuS. Paris, 27. April. Große Sensation hat die Veröffentlichung der Aussagen deS Herrn Palelogue, eines Beamten deS Auswärtigen AmteS vor dem CassationShofe gemacht. Durch dieselbe wird eine neue Fälschung bewiesen. Der Soir" greift deshalb Delcasse, den Minister deö AuSwärtigen heftig an und beschuldigt ihn dem Figaro daS Beweismaterial mitgetheilt zu haben. Heute Morgen war ein Gerücht im Umlauf daß du Paty de Claw verhaftet worden fei, allein dies ist unrichtig. Die TempS" melden, daß der CassationShof sich an den Kolonialminister gewandt habe, um ein gewisses Dokument von Guiana zu bekommen. ES heißt, dieses Dokument beweise unwiderleglich die Unschuld DreyfuS'. , Romantisch. Rom, 27. April. Die junge, reiche und schöne Herzogin Constanza Cayegre Miutolo don San Valentins war vor einigen Wochen verschwunden. Gleich darnach fand man ihren Mantel und Hut am Ufer des Tiber und man nahm allgemein an, daß sie Selbstmord begangen habe, obwohl sich ein Grund dafür nicht erklären ließ. Ihre jüngere Schwester Antoinette dagegen glaubte nicht an den Selbstmord, sondern stellte Detektivs an, um ihrer Schwester nachzuforschen. Ihre Bemühungen waren von Erfolg gekrönt. Bor einigen Tagen führte sie ein Detektiv nach einem der Blumenmärkte Rom'S und dort sah sie ihre Schwester, in plebejischem Kostüm, als Blumenhändlerin. Die Herzogin ließ sich schließlich bewegen, in den Palast an der Via Paleftra zurückzukehren. Ueber ihr Abenteuer befragt, gab sie an : Als Herzogin führte ich ein elendes, werthloseS und leereS Leben der Langweile; -ich war dessen so satt, daß ich mich in den Tiber stürzen wollte. Ich hatte bereits meinen Mantel und Hut abgelegt und war im Begriffe, den letzten Schritt zu thun, als mich plötzlich zwei starke Hände faßten. Eine alte Blumenhändlerin hatte mich entdeckt und zurückgehalten. Ich klagte ihr mein Leid und sie redete mir zu, ein anderes Leben zu versuchen. Ich willigte ein. Hut und Mantel ließen wir liegen, um den Eindruck zu erwecken, daß ich mich ertränkt hätte. Ich ging mit der Frau in ihre Hütte und ich kann sagen, eS waren die glücklichsten Tage meines LebenS, die ich unter diesen einfachen Leuten verbracht habe." IM SHiffs.Nachrigten. Angekommen in : Liverpool, Catalonia" von Boston, Teutonic" von New-Iork. Bremen, Lahn von New-Sork via Southampton. N e a p e l, Saale" don New - Bork. .St. Michaels, EmS" für Neapel, Genua etc. von New-Iork. t) c io c t) n 1 1 ii) p r o i c i i c c n et vom Board of Special Jtt.jUlry in New Vor! als unerwünschter Zuwachs zurückgewiesenen Einwanderer dagegen, mit Zwangspab nach der alten Heimath zurückgeschickt zu werden. Aber kürzlich erschien eine hübsche Ungarin. Namens Maria Bryna. die mit der Phoenicia- von Hamburg in New Nork einaetroffen war. in der BaraeOffice und äukerte den dringenden Wunsch, mit demselben Dampfer nach Hamburg zurückzukehren. Die Frau war berüberoekommen. UM sich mit ihrem Gatten, der vor vier Monaten einwanderte und zetzt als Farmarvener iraendwo in den Neu - EnglandStaaten ein Unterkommen, gefunden hat, wieder zu vereinigen. Unterwegs verliebte die schöne Maria sich aber in einen Heizer des Dampfers Phoeni - TS Ä 1 Kja le will zetzl von lyrem anen nlchts mehr wlssen. sondern hmter des sen Rücken sich mit dem neuen Liebha der verbeitatben. . .
Dr.Miles'HcartCure kurirt einen prminenten Ankalt.
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errR . P Help .der leitende Pension. Anwalt von Belfast. N. Y schibt: .Ich L, wurde au der Armee entlaffen wegen schlechter Gesundheit und litt seitdem an Herzbe, schwerden. Ich hatte HZufig Ohnmachten und erkickende Anfalle. Ich ging gebeugt wie ein Mann von 80 Jahre. Ich trug sortwährend einen Ueberrock. selbst im Sommer, um mich nicht ,u erkälten. Konnte mein Geschäft nicht Verse hen. Meine Ruhe war durch deftige Schmerzen in der Her,gegend und der link, Schulter ge brauch von Tr. MileS' yeart Cure, ungeachtet, dad ich s, diele Patentmedizinen und Verschrei düngen don Aerzten genommen hatte, ohne daß tt mit geholfen hätte. Dr. MileS' Heart Cure stellte mein Gesundheit wieder her. ES t wahr, haftig eine wunderbare Medizin und ti macht mir viel VergnUgen. diese Mittel Jedermann ,u empfehlen. Tr. Milet' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positive Garantie: die erste Flasch. nützt oder daS Geld wird zurlicker stattet. Buch über die rankheiten bei Herzen und der Nerven frei. Adresse: 5 ' feialCia Hsstoro ? Vmü&J IAJU D r. Milel Medtral .. ElSart. Ind. Ver "Pariser Geheim polizei ist es gelungen, eine internationale Gaunerbande abzufassen, die seit mehreren Monaten l.i den europäischen Hauptstädten mit amerikanischenBanknoten aus dem Secesjlons - Kriege und anderen fiktiven oder gefälschten Werthpapieren große Schwindeleien verübt haben. Der Polizei - Comnussär Garnier und sein Secretär Romangin bemerkten,-wie drei Personen bei einem Juwelier Mayer in der Rue du Commerce Einkäufe mit verdächtigen Banknoten bezahlten. Sie nahmen zwei der Verdächtigen, die sich Stephan und Dr. Schiller nannten, aus der Stelle fest und lieken in der von diesen angegebenen Wohnung in der Rue St. Louis-en-l'Jsle eine Haussuchung anstellen, die zur Entdeckung einer groKen Zahl von Banknoten und einer Correspondenz in den hauptsächlichsten europäischen Sprachen führte, die von den Schwindlern mit ihren Spießgesellen in Dentschland, England, der Schweiz. Belgien und Italien gepflo;en wurde. Es wurde festgestellt, daß )ie beiden Verhafteten in Wirklichkeit er aus der Türkei gebürtige Bergicrks - Ingenieur Stephan Bogdanow nd der Prager Arzt Jamerez waren, hr Spießgeselle, der die Flucht zu er1 reisen vermochte, ist der 22jährige Giuseppe Zrini. Der mit der Verfolgung der Angelegenheit betraute Un!?rsuchungsrichter de Cosnac hat sich mit den auswärtigen Gerichtshöfen in Verbindung gesetzt, um die ganze Schwlndlerbande festzunelznlen. Neunzig Prozent aller Menschen haben unreines Blut und dieses verursacht viele Krankheiten. HoodS Sarfaparilla kurirt diese Krankbeiten, indem eS die Unreinigkeiten entfernt. HoodS Pillen irritiren nicht und sind die einzigen Pillen, welche mit HoodS Sarfaparilla genommen werden sollten. CZJ Sobald die Bescheinigung von den EountieS Porter, Hamilton, Madison, Morgan, Vigo und White eintrifft über den Empfang der neuen Gesetze, wird der Gouvernör seine Proklamation erlassen und dieselben in Kraft erklären. Nachdem Morgan County alS daS letz'e, den Empfang der Gesetze bescheinigte, erließ der Goudernör heute Vormittag seine Proklamation. Der - A!ew lovk tore ll II (QtaMirt 1853.) M8C?fftr Vuttenck Muster I Den besten - Z.00 Tan ... Schuh ... in Indianapolis finden Sie morgen hier, im Hinteren Theile des HauptflurS. ', 51 n m Bsa
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