Indiana Tribüne, Volume 22, Number 218, Indianapolis, Marion County, 27 April 1899 — Page 2

Miana Jrwüne.

Ersjeiut Tätlich ur3 Sonntag Die tägliche Trtdäne- kostet durch tn Xxt&t J 3(nU ptx Ooch, dle eomttaaXribtta Best per Ooche. Ctlbt txf rat 15tntl tfeci St per rit. Vtt V ninhkli ht eu igkschi I Vr Hi,hlna f ptt oa. cm i 18 c& niaöOö Cfcc Indianapolis, Ind., 27. April 1899 Daö Telephon o)ne Draht. .Die obsritalienischen Zeitungen fce schäftigen sich seit einiger Zeit mit der Erfindung des Telephons ohne Draht und heben daöei mit Genugthuung hervor, daß auch diese Erfindung einem Landsmanne Marconi'S zu verdanken ist, der die drahtlose Telegraphie ersann. 'Das Gespräch ohne Draht soll zunächst nur für den Verkehr aus dem Wasser bestimmt sein. Bis jetzt lagen über die interessante Neuheit nur kurze Berichte vor, jetzt erst findet sich im Secolo" ein ausführlicherer Artikel, w, lange verhalten muß, bis der Erfinder iftatio Russo d'Asar sich selbst in vdux wissenschaftlichen Zeit schuft äußert. D'Äsar baut leine Erfindung auf die Thatsache auf, dag der Schall sich in Wasser viel intensiver fortpflanzt a!s in der Luft. Er construirte daher eir.en Schallsammler", der die Form ein?Z so oben nach unten zusammengepreßten Doppelsegelö hat, so etwa, als tocnit zwei mäßig hohe Trichter mit der Grundfläche aufeinander gesetzt würden. Die beiden Trichter sind durch ein kreisförmiges Band oder einen Gürtel von einander getrennt, der etwa zehn runde Memdranscheiben enthält, die in ihrer Empfindlichkeit alle Tcnwellen auffangen und durch einen' im Hohlraum befindlichen Mechanismus aus dem Wasser bis zur Kommandobrücke des Schiffes hinaufleiten, dorthin, wo sich das mu lephon" befindet. Zum Unterschiede von unserem Telephon ist dieses auch mit einem Zeigerapparat verbunden. Dieser besteht aus einem in zwei Theile getheilten Quadranten, die den zwei Seiten des Schiffes entsprechen. In jedem dieser Theile läuft ein Zeiger, der. die Richtung angibt, aus der sich ein fremdes Schiff nähert, während zugleich eine Klingelvorrichtung warnt und ein phonischer Apparat dasStampfen der Maschine des ankommenden Schiffes akustisch wiedergibt. Ueber die Einzelheitzn klärt uns der Svlo nicht auf, versichert aber, daß es gelungen sei, durch Mikrophone das Gerausch des eigenen Schiffes unschädlich zu machen, so daß alle Geräusche bis auf sieben Kilometer im Umkreis recipirt und gemeldet werden, so zwar, daß fernerhin für Schiffe, die -mit der neuen Erfindung ausgerüstet sind, die Gefahr eines Zusammenstoßes verschwinde und Kriegsschiffe gegen Ueberraschungen durch Torpedo- und unterseeische Boote geschützt seien. Schließlich falle auch das umständliche Signalisiren mit Flaggen fort, da die Schiffe der Zukunft bis auf sechs, sieben Kilometer Entfernung mit einander sprechen könnten. So weit der 5ccolo Der Erfind??, der schon in Genua und Turin Vorträge gehalten, wird demnächst nach Spezia gehen, um dort praktische Versuche anzustellen. Tragödien zuriet. Wenn der Winter zu Ende geht, uu chen die seefahrenden Nationen eine Rechnung über Gewinn und Verlust. Da zeigt sich eine Verlustziffer an Schissen und Menschenleben, die viel höh ist,' als man gemeinhin sich vor-

stellt. Nach Dutzenden zahlen die verlorenen Schiffe, nach Hunderten die mit ihnen untergegangenen Menschen. Und von den meisten hört der BinnenNinder nichts. Eö handelt sich nicht um sensationelle Strandungen, nicht um den Untergang der gewaltigen OceanDampfer, sondern meist um die den Güterverkehr vermittelnden Schiffe, die 'von Hafen zu Hafen fahren und gewöhnlich keine Fahrgäste an Bord haben. Wenn die Meldung kommt, daß einer der großen Pactetdampfer überfällig ist, dann wird die Spannung des Publikums wenigen Tagen ungeheuer. Mit Hast werden die von den Zeitungen gebrachten Meldungen gelesen, und mit jedem Tage wird die Stimmung derer, die Bekannte an Bord haben, erregter und bedrückter. Die Theilnahme ist allgemein. Aber daS ist nur bei den großen Dampfern der Fall. Wie Wenige werden unterrichtet über daö Schicksal der braven Seeleute, die, mitten in der Oede des -Weltmeere? einen schrecklichen Tod in den Wogen gefunden haben. Als die .Pavonia" und die .Bulgar!- ver mißt wurden, wartete man in der gan . zen Welt auf Nachrichten; aber wer fragt nach dem Verbleib der nun schon seit zwei Monaten überfälligen zehn großen Dampfer? Von diesen zehn Schiffen gehören acht nach England, einS nach Amerika und eins nach Deutschland. Mit Ausnahme der Porr Melbourne-, der Arona- und Gitn of Wakefield-, welche große Dampfer von 4000 und 5000 Tonnen V waren, sind die anderen Schiffe von , , nnv .! rTr 0 . .

tiaa 2ouu oi 40uu sonnen, if yei S Dora Fester-, .Laughton-, .Pic-ton-. Oberon-, .Croft'. Allegheny-, Minister Maybach-. Die Bemannung betrug im Durchschnitt etwa 30 Mann. Rechnet man ungefähr 100 Fahrgäste auf alle Dampfer, so erhält man eine Verluftziffer von mindestens 400. Diese. Menschenleben sind dem Sturme zum Opfer gefallen, der vom 20. bis zum 27. Januar raste. Yrau Larson. welche zwei . t'en von Excelsior. Minn., eine : l ?ei besitzt, verlor 21 Kühe, welche un I morsche EiS deS nahegelegenen jfti ischtt - See'Z gingen, durgiz ,d ertranken. .

trmm. ' H W W ' ' H " WKMBFS CrtV. V w ,--i -

W AnS dem .

Beben Mltke's

(Auszug aus der Gattenlaube.) Der General-Feldmarschall Graf kan Moltke oeniefit seit Jabren alS

AX.k. ft.:f(tntStMnf

JIUUCUVIP ytuuuyunyvyfcik4 o" ViC fcctiitt SnN'S NüNiaeS MaN. "f&M

QxixaXt und trinkt es täglich " ff II v

m Frühstück. W W Ein Dutzend Flaschen Johann Hoff'S Malz- W Extrart enthalten mehr Nährkraft wie ein Faß Bier oder Porter. M

W

wiMWTmi VM. K Jta. jOh.A-A Jfc Ä.JÄ44JlÄ.

Nusfische Studenten. Im Hinblick über die Studentenun-. ruhen auf den russischen Universitäten und in Anbetracht der Thatsache, daß über die russischen Studenten viele irrige Ansichten verbreitet sind, erschei. nen die folgenden authentischen Mittheilungen über das akademische Leben im Zarenreiche wohl am Platze. Die Beziehungen der russischenStudenten zu den Universitäten regelt ein Statut- vom Jahre 1834. Dieses schreibt sämmtlichen Studenten das Tragen einer Uniform vor, die in vieler Hinsicht einer Officiersuniform ähnelt. Nach dem Statut betragen die Collegiengelder daö Doppelte derSummen, die bis 1834 erhoben wurden. Seit Einführung deS Statuts giebt eS in jeder Universität einen Jnspector und mehrere Subinspectoren, deren Aufgabe es ist, daö Leben und Treiben der Studenten innerhalb und außerhalb der Universität zu überwachen. Diese Inspektoren bilden also eineArt Universitätspolizei und sind bei der Studentenschaft gründlich verhaßt. Die russischen Studenten sind zum größten Theil arm und erheben Wlderspruch gegen die erhöhten Collegiengelder und daS Tragen der Uniform, die verhältnißmäßig viel theurer ist, als ein gewöhnlicher Anzug. Das Nichttragen der Uniform wird vom Jnspector, der auch auf diesen Punkt hin die Studenten beobachten läßt, strenge bestrast. Von der sogenannten Studentenfreiheit ist überhaupt in den russischen Universitäten wenig bekannt. Die Studenten müssen täglich imUniversitätsgebäude erscheinen und beim Pedell sich melden, der die Nichterschienenen aufschreibt. Hat ein Student viele Vorlesungen versäumt, so wird er zu den Prüfungen, die in jedem Semester stattfinden, nicht zugelassen. Der erste Semester beginnt in allen russischen Lehranstalten im August und dauert bis zur Mitte December, das zweite Semester des LehrkursuS be ginnt im Januar und erreicht Ende Mai sein Ende. Um die Studenten außerdem noch zum regelmäßigen Besuch der Vorlesungen zu veranlassen, werden die Prüfungen plötzlich von heute auf morgen angesagt, so daß derStudeni, der nicht regelmäßig gearbeitet hat, außer Stande ist, sich der Prüfung zu unterziehen. Wer sich einer Prüfung nicht unterzieht oder eine solche nicht besteht hat vaö Semester verloren. Zur Prüsung vor der Staatscommission, die allein die Diplome vertheilt, werden nur Studenten zugelassen, denen die festgesetzte Anzahl von Semestern angerechnet ist. DaS Studiren selbst ist dem russischen Studenten auch durch einen Umstand erschwert, der in anderen europärschen Staaten gar nicht denkbar ist. Es ist nämlich der große Mangel an Lehrbüchern über die betreffenden Gegenstände. Auch der Student, der die Vorlesungen fleißig besuchen will, giebt die Absicht bald auf, denn eine Reihe von Lehrern lesen so leise und undeutlich, daß die Mehrzahl nichts hört und sich deshalb keine Aufzeichnungen machen kann.wie es gefordert wird. Insgeheim beschäftigen sich mehrere Studenten mit der Herausgabe von lithographirten Aufzeichnungen, die einen bestimmten Jahrgang darstellen, aber da diese durchgesehen werden es sollen nämlich solche nicht herausgegeben werden, damit die Studenten sich auch deshalb genöthigt sehen, die Vorlesungen selbst zu besuchen so sind sie manchmal sehr mangelhaft und bieten dem Studirenden eine nur geringe Hilfe, sich mit dem betreffenden Gegenstand näher bekannt zu machen. Viele Professoren verlangen sogar vor Zulassung zu den Semester - Prüfungen daö Vorzeigen von schriftlichen Notizen, die gleichsam beweisen sollen, daß der Betreffende an den Vorlesungen regelmäßig theilgenommen hat. Die Mehrzahl fertigt sich solche Concepte nach lithographirten Vorträgen- oder nach deutschen und französischen Lehrbüchern oder nach den Concepten der wenigen Studenten an, die stets lange vor den Vorlesungen erscheinen, auf den ersten Bänken Platz nehmen und mechanisch möglichst Alles aufschreiben, was der Professor sagt. Oft sind es nur Zwei oder Drei, die sich dazu hergeben, mechanisch dem Vortrage zu folgen, ohne auch nur dabei den wirklichen Wunsch zu hegen, begreifen zu wollen, was der Vortragende behan delt.' Außerhalb der Universität stehen sich die Professoren und Studenten noch fremder gegenüber. Vereine und Verbindungen von Studenten sind vollständig verboten. Infolge davon bilden sich aber heimliche Vereinigun gen, die stets den Charakter deö WiderstandeS gegen die bestehende Ordnung in größerem oder lleineremMaße tragen. Wie viele solcher geheimenVerbindungen bestehen, beweist am besten die Einmüthigkeit der russischen Studenten, sobald ihnen der geeignete ZeitPunkt gekommen zu sein scheint, gegen du unzähligen Beschränkungen, denen der akademische Bürger unterworfen ist, auftreten zu können. Der russische Professor muß es vermeiden, mit Studenten diel zu verkehren, sonst lauft er Gefahr, bei seinen Vorgesetzten. als ein. ruuriedener zu aelteu

uw'' ""7 - " -w

ri t . . anJS f zum 2" r: kkttn, eue Wttveim tr. I. rla. SS d l'Echlanler. V1 Pari. SS Ka d l'Echlqaler. Vttm gort, 1S6 Franklin tr. fcH NR'M V IM ymy fCK " ty0fMi ilKMAJHl und" sich verdächtig zu machen. Daß solche Verhältnisse gar nicht dazu angethan sind, den studirendenRussen auf die Dauer zu befriedigen, liegt auf der Hand. Der junze Russe, der die Universität bezieht, bringt meist den besten Willen mit, etwas zu lernen, um etwas zum Besten seiner Mitmenschen sväter leisten u können. Unterer in telligenten russischen Jugend- findet man sehr Viele, die sehr ideale An schauungen haben und über große Fä higkeiten verfügen. Die strengen Uni versitätsvorschriften' und das unge mütblicbe. oft entbebrunasreicke Stu dentenleben macht aus dem idealen Jünglmg bald einen unzufriedenen Menschen, der in jedem Beamten ein Wesen sieht, das an seiner Lage mitschuldig ist, und die bestehende Lro nung für seine unglückliche Lage ver antwortlich macht. Deutsche Kriegsbereitschaft. Krieg in einer halben Stunde, so betitelt ein Berichterstatter der London ner Daily Mail- seine Wahrnehmung gen über die deutsche Kriegsbereit schaft, die er auf einer Reise durch El saß Lothringen machte. SeineSchil deruna klingt zwar in manchen Punk ten recht laienhaft, ist aber doch anschaulich genug, um hier wenigstens auszugsweise, zumal als Aeußerung emes luhl beobachtenden Englanders, wiedergegeben zu werden. Er schreibt u. A.: .Me alle Welt weiß, blicken Metz und Straßburg, die Außenposten der deutschen Armee, wachsam nach Westen. Von den Thoren von Metz zieht sich die Heerstraße nach Paris durch eine ganze Reihe von Lerschanzunaen, welche in dem Hochplateau von Gravelotte ihr Ende erreichen. Von Metz bis nach Frankreich haben wir ein langes, für den Angreifer unbezwingliches Glacis. Darüber erheben sich die fünf Vorpostenforts, welche Metz umgeben, und von den Hohen, uuf denen sie stehen. kann man deutlich im Westen die Dro hung Frankreichs, die Festung Äerdun, sehen. Eine halbstündige Anwesenheit in Metz und Straßburg genügt, um Einem zu zeigen, daß man sich in dem verschanzten Lager einer kriegsf?rtigen Armee befindet. Infanterie, Kuvalle rie, Artillerie und der Rest zweier Armeecorps sind zu augenblicklichem Ge brauch fertig. Was General Leboeuf im Jahre 1870 unwahrer Weise von Frankreich behauptete, das trifft für Deutschland im Jahre 1899 zu, es fehlt kein Schuhriemen". Man braucht nur auf den richtigen Knopf in Berlin zu drücken und in einer halben Stunde sind 30.000 Mann auf dem Marsche von Metz aus. und innerhalb 12 Stunden 100.000. die Feldarmee an der Grenze von Elsaß - Lothringen. Während diese Truppen die Grenze überschreiten, schiffen die El senbahnen, welche alle großen Lager Deutschlands berühren und an der Grenze zusammentreffen, rn drei Ta gen eine halbe Million Soldaten in der Nähe von Metz aus. In Zeit von einer Woche befinden sich zwei und eine halbe Million an und jenseits der Grenze, wahrend im Ganzen 4 Millionen Mann unter den Waffen stehen. Le bensmittel und Fourage liegen in Metz und Straßburg in Magazinen aufge speichert, und die Transportthiere ste hen angeschirrt an den Wagen. Alle Bedürfnisse, alle Munition für einen modernen Krieg, Alleö ist bereit und kann in wenigen Minuten auf dem Marsche sein. Macht eine Truppe llevungSmarsche. so traat sie die Le bensmittel und Munition für drei Tage mit sich und bat weitere Klei dungsstücke im Tornister. Sie ' kann auch im Kriege nicht mehr tragen. Die lraiegle oes trogen General taves i cn i n -ff... r. t. tp w in einn in ossennv. le oeulicye Armee ist zum Angriffe fertig, sie wartet nur auf den Augenblick. Metz und StraßdurS sind die vorgeschobenen Posten für die Grenzarmee, welche kriegsbereit an der Schwelle Frank reichs steht. Von dort kann sie sich über die Grenze nach Frankreich eraie hen, oder stehen bleiben und den Weg nach Deutschland versperren. Auch zur Vertheidigung ist die deutsche Armee fertig. Metz und Straßburg sind nichts, als bequeme europäische Zaredas'. An drei Selten sind die vollkommensten Verschanzungen, welche alle in langge treckte, sanfte, wie Ra senplätze aussehende Glacis endigen, die nach Westen abfallen; an der vierten Seite ist ein Fluß. In Reserve aber hinter beiden verschanzten Lagern sieht ein drittes mobiles Armeecorps jenseits deö Rheins. Hinter Allem aber steht, ohne sich aufdringlich 'bemerkbar zu machen die gesammte organisirte Kraft des Vaterlandes kampffertig. Der AußenkreiS der Vertheidigungs werke von Metz ist eine Kette vonForts, von denen einige in der That unsichtbar sind. Wie viele schwere Geschütze darin sind, weiß man nicht, da nur der Generalstab Zutritt hat. Die Außenlinie ist drei (englische) Meilen von ihrem Mittelpunkt, der Stadt, und die Fortö sind drei Meilen von einander entfernt. DaS heißt, ein Angriff auf die Stadt ist unmöglich, wenn man nicht die Feuerzone passirt oder eines der Glieder jener Fortskette vorher zerschmettert, edes Fort steht für sich

jfr

?SäFr ) M vf , iFfä Iti

,73

m-mis? i:J

msmmmr m

aus einem HUgel, der nach Frankreich hin sanft abfällt. Kein Feind kann sich dieser Fortlinie bis auf eine nähere Entfernung als vier Meilen nähern, wenn er nicht erst die Forts zerstört. Da diese aber von der Innenseite in

die Hügel hineingegraben sind und kein .. m nm"t. w. größeres Ziel als oie cunoung ocr Geschütze bieten, so kommt man zu dem Schlüsse, daß Metz thatsächlich unernnehmbar ist." Deutsche Lokal-Nachrichten. . fcaajira. Leipzig. Der 61jährige Kassenböte Joh. Franz T. Herbert hat sich in einem Anfall vm Schwermuth aus dem Fenster Wohnung, Elsässerr r n r Ä. - 2 f i 1 uraßc ö, z, in oen yos yeraogenurzi, wobei er sehr schwe Verletzungen erlitt. Ein in der Pleiße aufgefundener männlicher Leichnam ist als derjenige des Handarbeiters Hermann Jahr recognoscirt worden. Verhaftet wurde hier der 30 Jahre alte aus. Berlin gebürtige Koch Meißner, der wegen zahlreicher Diebstähle und Einbrüche bereits von den Staatsanwaltschaften bezw. Gerichtsbehörden zu Berlin, Landsberg a. W.. Bremen, Altona. Dresden undKarlsruhe steckbrieflich verfolgt wird. M e e r a n e. Erst kürzlich brannte das Schaller'sche Haus in der Thalstraße nieder und jetzt wurde daS Hinterhaus des Fleischers Ackermann ein Raub der Flammen. Ein in dem Dittrich'schen Wohnhause ausgekommenes Feuer konnte noch rechtzeitig gelöscht werden. Niederoderwitz. Der seit 40 Jahren beim Baumeister Kriesing beschäftigte 65 Jahre alte Zimmermann Friedrich Hautfleisch gerieth mit der linken Hand in die Hobelmaschine, wodurch ihm vier Finger gänzlich abgeschnitten wurden. P o r s b e r g. Durch vorzeitiges Losgehen eines Sprengschusses verunalückte der Brunnenbauer Herr t'ödtlic Der Sohn des Einwohners Roch ward schwer verletzt. Pulsnitz. Der siebente Sohn deö WirthschaftsbesitzerS öübler wurde zum Militär ausgehoben. SechS Söhne haben bereits gedient oder dienm noch. Schellenberg. In Leistner's Wehrteich ertränkte sich die 20jährige 11 hl ich aus Hennersdorf. S e i t e n d o r f. Die 60 Jahre alte Butterhändlerin Gutte fand man Morgens todt im Bett auf. Tags zuvor war sie noch frisch und munter. Z s ch o p a u. Erhängt hat sich der 26 Jahre alte, ledige Schneider Anton Paul John. Schuhmachermeister Leopold Julius Weyner. der älteste Bürger der Stadt, ist im Alter von 93 Jahren verschieden. Hessm-DarmZt. Heldendergen. Mit großer Stimmenmehrheit ist Beigeordneter Dott zum Bürgermeister gewählt wor den. Mainz. Verschieden ist, 83 Jahre alt, Oberlehrer i. P. Johann Winkler. Zu Ostern 1876 ward Winkler zum Oberlehrer an der hiesigen Volksschule ernannt. Als solcher wirkte der Ver storbene bis zu seiner am 15. Januar erfolgten Pensioni:ung mit großem Eiser und seltener Pflichttreue. Nieder - N L r l e n. Als Sieger aus der Vürgermeisterwahl ging der seitherige Beigeordnete Lorenz Dey hervor. W e i s e n a u. Im Streit erstach der Arbeiter Bär den 27 - jährigen Cementarbeiter Kaspar Obrnnüller. Bar wurde in' Untersuchungsgefa?ig niß nach Mainz verbracht. Württemöerz. K o n w e i l e r. das dem Kllbler Wchnhaus. Feuer zerstörte Bischer gehörige K re gl inge n. Vor einiger Zeit entfernte sich eine 60 Jahre alte Wittwe aus ihrem Hause. Die AngehSrigen derselben glaubten, daß sie zu Verwandten gegangen sei. Dieser Tage nun fand man die Frau unterhalb der Creglinger Markungsgrenze in der Tauber todt. - L-ngenburg. Als Urheber t3 auf dem Dachboden des hiesigen RathHauses beziehungsweise Amtsgerichtes entstandenen Brandes wurde der Schreibgehilfe des Stadtschultheißen, der 19 Jahre alte Johann Süßmuth von DunSbach, O. A. Gerabronn, festgenommen und an das Amtsgerichtsgefängniß nach Hall abgeliefert. Der Verhaftete ist der That geständig, die er in der Absicht begangen hat, Unterschlagungen und Fälschungen, die er sich zu schulden kommen ließ, zu verdecken. R a v e n s b u r g. Die Strafkamvier verurtheilte den nicht weniger als 114 Mal vorbestraften 59jährigen Weber L. Schmid von Tübingen wegen Diebstahls u, 8 Monaten Gefängniß und wegen Bettels zu einer Woche Haft. R o t t e n b u r g. Aus dem Leben geschieden ist, 80 Jahre alt, der Domdekan v. Klotz. Der Schultheiß von Oeschinaen, der in ungesetzlicher Weise die Verbreitung eines socialdemokrati schen FluablatteS behindert hatte, wurde vom hiesigen Oberamt über die richtige Handhabung des Preßgesetzes be-"' lehrt und erhielt den Auftrag, die mit Beschlag belegten Flugblätter zurückzugeben. . Schweinhausen Dem Söldner - Johannes Moser brannte daS WoKnbauS bis auf den Grund nieder. R e f r t z h a u s en. Einem Brande zum Opfer gefallen ist die Scheuer, sowie daö Wohnhaus des LandwirthS Frank. U n t e r m b e r g. Infolge Ablebens des langjährigen Schultheißen Christian Meißner fand die Neuwahl seines Nachfolgers statt. Gewählt wurde Schullehrer Bitzer. der schon einige Jahre die Rathsschreiberei versieht.Baden. H ü f i n g e n. Das sogenannte Feuerlemachen" welches von Kindern' auf dem Lande imFrühling und Herbst trotz Verbots vielfach betrieben wird.

Hai' hier auch ein Opfer gesorderr. D?.s achtjährige Mädchen des Müllers , G'ästav.Frank kam dem Feuer zu nahe ' und die Kleider gingen in Flammen auf. Tags darauf ist das arme Kind seinen Brandwunden erlegen. ! Kebl. Am 3. Februar wurde der

Malermeister S. Stechele unter dem Verdacht, im März 1889 sein Haus angezündet zu haben, verhaftet. Der Theilnahme an der Brandstiftung verdächtig wurde nun auch dessen Bruder Ludwig, der sich geflüchtet hatte, verhaftet. Ludwig Stechele, der ständig Arbeiter bei seinem Bruder war, hat ein Geständniß abgelegt nicht nur. daß er mit seinem Bruder dessen Haus 1889 anzündete, sondern auch, daß er. Ludwig, aus Anstiften seines Bruders 1891 die Azoni'sche Sägemühle in Brand steckte. N i e f e r n. Die Stieftochter des Fabrikanten Gürtler. Martha Pflug, sprang in die Enz. konnte aber gerettet und nach 4 Stunden in's Bewußtsein zurückgebracht werden. Auf der Brust trug sie die Photographie eines zungen Mannes. Unglückliche Liebe dürfte das Mädchen zu dem Schritt getrieben haben. V f o n Q c i in. Selbstmord ver übte durch Erhängen der 50jährige Glasermeister Adolf Zahler. Nachts wurde der Landwirih Karl Weber in der Nabe des auses emer Dirne auf dem Wartberg von einem 21 Jahre alten Cementier Mich. Martin von Neustadt a. H. mit einem Messer in die rechte Brustseite gestochen. Die Wunde ist lebensgefährlich. Der Thäter wurde verhaftet. R o tz l n g e n. Dem Landwirth Albiez ging das Anwesen in Flammen auf. Sckönwalde. Das Wobn und Oekonomieaeb'äude des Waaners Edmund Kuner arna in flammen aus. Der Gesammtschaden beträgt 9000 Mark. Der Eiaentnumer wurde, als der Brandstiftuna verdächtig, verhaftet. U e b e r l l n a e n. Auf der Straße hier erlitt der Schauspieler Gottlieb 5korb aus Sachsen, wohnhaft in Dai sendorf, einen Schlaganfall und war sofort todt. - Rheinpfch. Kaiserslautern. Die Maurermeister Geiaer und Neurohr erhielten weaen nachläsnaer Ballführung ersterer 50 Mark Geldstrafe, letzterer 3 Tage Gefängniß. Bei dem dem Geiger zur Last gelegten Einsturz eines Neubaues war ein Maurerlehrlina er schlagen worden. Neurohr hatte schlechten Mörtel und ungenügende Binder verwendet. K r e i m b a ch. Ein großer Vankerott, m den der Besitzer der Schmeisdacher Mühle Ludwig Scheidt und sein Bruder August Scheidt versallen sind. versetzt die ganze Gegend in Aufregung. Wie verlautet, haben viele Gutsbesitzer und Geschäfts leute aus Unkenntniß sogenannte Ge fälligkeitswechsel über bedeutende Be träae unterschrieben, wodurch sie vor aussichtlich um Haus und Hof kommen. .Ludwigshafen. Frau Commerzienrath Dr. Carl Clcmm hat in Erinnerung an ihren verstorbenen Gatten neben anderen Stiftungen der Direktion der Zellstofffabrik Waldhof bei Mannheim 100.000 Mark zur Verfügung gestellt. Die Erträgnisse dieses Fonds sollen Arbeitern der Zellstofffabnk Waldhof oder deren Fami lien. die unverschuldet in Nothlage ge rathen sind, zugewendet werden. Elsaß-Lothnngen. Hohengöft. Einen glücklichen Fund machten dieser Tage die Erben der verstorbenen (angeblich ermordeten) M. Stoll. Dieselben fanden in einem Kartoffelhausen, den sie im Keller zum Verkaufen aussuchten, zwei mit alten Lumpen umwickelte Wichsschachteln, deren eine 800 Mark in deutschem, die andere 1000 Franken in franz. Golde entfett. M ü n st e r. Nachts brannte das der Firma Hartmann u. Söhne gehönge große Arbeüerwohnhaus. .Badl scher Hof- genannt, nieder. Der Badische Hos', in der Nähe der Hart mann'schen Spinnereien gelegen, be herbergte 52 Familien mit 280 Perso nen in einem mächtigen Gebäude. Men schen sind beim Feuer nicht zu Schaden gekommen. Mecklenburg. R o st o ck. Der Arbeiter I. Holst stürzte von einem Baugerüst am blauen Thurm und erlitt so schwere Verletzungen, daß er im Krankenhause starb. . Warnrmünd. Bei einer Bootfahrt wurde der Sohn des Fischers Schulz von einem Sturm überrascht; daö Fahrzeug kenterte und der junge Mensch ertrank. Oldenburg. . . I d a s e l m. Die Leiche des Arbeiterö Stetzmann lion hier wurde im Canal gefunden. Pucke. Erschossen wurde die Frau des GastwirthS Stümpeley gefunden. Der Ehemann wurde untei dem Verdacht.- die Frau getödtct zu haben, verhaftet. ffreke Stadt?. Bremen. In Florenz, wo sie feit einiger Zeit aus Gesundheitsrücksichten weilte, ist Frau Jda Fülin. geb.-Focke. nach längerem Leiden verstorben. Lübeck. Die Firma Charles Petit & Co. (Spedition und Rhederei). in Lübeck und Hamburg domicilirt. feierte ihr 50jähr:ges GeschäftSjubiläum. Gleichzeitig feierte der Inhaber JCtrrnsi d?n nn tritthtm hör m v ijt v C.n ctnhrpn hrt8 tbl hrn ihm KprmnUfi VV tJ j vv JVV r V 4 t W V v dänische Consulat seinem Vater übertragen wurde. . Gelterkinden. Hier hält Freund Hern" reiche Ernte unter den Greisen und Greisinnen. In wenigen Tagen starben ' die 76jährige Frau Keller Gerster und ihre 66jährige Schwester Frau Speiser Gerster, der 84jährige S. Baader und nun 74 Jahre alt M. Freivogel-Gerster, langjähriger Frohnwalter. - G r a d e t s ch. Unweit von hiei wurde der Leichnam des 63jährigen

Mranderüches Wetter. Im Frühlinge mug man aufpasst. ylötzliche Kälte bringt .... Steifheit in den Gliedern.

Durch den Gebrauch von . . 5t. Jakobs Oel2

v.iv. 11 9v.fr. - . ... üfC:,

.......

A pper rporter in St. Loul ccntulted kl f riend, a young phjrtidan, about ttomach difficultjr that had taud him a gooi dtal of troubl, when tbe doctor aid: " You e&t too much, and too fast, and at irregulär houn. You wfll nover t well natll foa rform rour habiu. There u no um es yourlowiag in jrour moaaf tot doetora billa. bat you requir U

RIpaes

I hare been Inraatiffatinj the fonnnla, aad know it to b an excellent remedy. The Tabulet will do for you all that I cao." So on thii adrice th raporter relates: "I tried th Tabules, and oon becune nthuslastic over the reiu'tv The work of these litü Tabule wa narrelous. Although the doctor said I would nmr be walL they HAVE cured raa completely. lt is ii weeka ncel bavt bad any trooble at all, and 1 am feeliug; Uk a f gbtug-cock. Ripaoa Tabules ar a woaderful remody, wondcrfuL"

Alois Schaller von Emd-Visp aus der Rhone gezogen. Schaller hatte sich aus denMurkt nach Sitten begeben, war aus dem Heimwege noch gesehen worden, langte abe? nicht zu Hause an und würd: seitdem vermitzt. Alle Anzeichen lassen aus einen Mord schließen. Oderbipp. In der hiesigen Armerterziehungsanstalt sür Knaben ist der Typhus ausgebrochen, und der Verwalter und mehrere Zöglinge mußten nach den! Bezirksspital Langenthal gebracht werden. Die Ursache der Krankheit '.ie.'.t in der schlechten Qualität bei der 'Anstalt zur Verfügung stehend?n Wassers. Oberbüren. Hier beging das Ehepaar Benedikt Moser die seltene Feier der goldenen Hochzeit. Saignel6gier. Seit 1763. während 136 Jahren, hatte die KirchgemeindeSaignelgier blos drei PfarrHerren: den Priester Servet - Maitre, den Chorherrn Coutin und Monseig neur Baumat, der zungst zum paps! lichen Kämmerer ernannt wurde. T.H u n. Friedrich Kloßner. Land' arbeit von Dlenmaen. aeb. 1834, an geklagt, im Jahre 1833 die Sägemühle im Grlschbach zu Saanen angezündet zu haben, wurde zu 1 Jahr Zuchthaus verurtheilt. Auf der Thuner Allmend ist Cavallerielieutenant Graffen-ried-de Villars mit dem Reitpferde gestürzt und hat einen Schenkelbruch erlitten. V e l t h e i m. Der erst 30jährige Schlossermeister Emu Fehr. Familien vater. hat sich das Leben genommen. Wadensweu. Hier verunglückte I. Brändli, Vater, zum Sagenram, indem ihm beim Pflügen das Pferd durchging. Er erlag bald nach her seinen Verlekunaen. Oesiernich-Unzara. Czernowitz. Mit Strychnin vergiftet hat sich hier der steckbrieflich verfolgte Rechnungs Unteroffizier Stanislaus Bodnar, der im Vorjahre mit Hilfe einer gefälschten Vollmacht zehntausend Gulden behoben hatte. M ö l l e r s d o r f. In der Scheune des Wirthschafts'. Besitzers Franz Proschek kam ein Brand zum Ausbruch, dem 26 Gebäude zum Opfer sielen; der Schaden beträgt 25.000 Gulden. Ka schau. Die für die Beamten und Bahnarbeiter bestimmten Gagen und Löhne im Gesammtbetrage von 25,000 Gulden sind während der Mittagsstunde aus der versperrten Werthheim'schen Kasse im Stationsgebäude von unbekannten Thätern geraubt worden. Prag. Im hiesigen Emauskloster der Beuroner legte der junge Graf v. Galen. Sohn des deutschen Reichstagsabgeordneten und Erbkämmerers im Fürstenthum Münster, als Äruder Augustinus feierlich das Ordensgelübde ab. - Starkenbach. Die Tochter des Fabrik - Directors Götzl in Pelsdorf, eine bekannte Schönheit, warf sich beim Herannahen eines Zuges auf's Geleise und blieb sofort todt. An derselben Stelle hatte vor Jahresfrist eine Schwester der Unglücklichen einen Selbstmord verübt. Das Motiv ist in Melancholie zu suchen. Trieft.- Eduard ' Wodwarska, Vertreter der Leykam - Josephsthaler Papierfabrik, tödtete sich mit einem Revolverschuß in die Schläfe; er hatte sieben Mädchen aus guter Gesellschaft die Heirath versprochen und befürchtete den Lusbruch ineS Scandales.

fei?

fteSf,?Sl f wj lrfWMMMiMi7 . . ti Tabula BIG SOTE. "The Sea Level TONew York. Double Daily Service. Wagner Sleeping Cars. Dlning Cara. Wl. S. JngallS, Prsidt. S. O. MeCormick. nkehrsdirekt. Warren St, Lhnch. fft. ti. Pss. & Ticke gt. H. M.Bronso. . . P. . Cincinnati Züge! .S. &V.K. k. Abfahrt Indianapolis Abfahrt Lvm , 8 VSBM , 10 4593 m , z NM , 4 4R!M , . 7lM Dayton Züge, C. Abfahrt Indianapolis bsahrt 8vem , I0Vm , ZM . 4 45RM . 7 Wrilm Ankunft Cincinnati kunft 7S0M 11 Bm Zm , cNm , 7 Nm , 10 im H. & D. R. R. Ankunft Dayton Ankunft 11 03 Bin tKIlm B mtm IKVlm 11 mim m m Toledos Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'plS : Toledo : Detroit bfäd10 4k?m nk'ft'6 4SNm nk'ft840?: , 7 00m , 4 09m iiltm ) ukgenomm owitaa. Ticket-Offien : Union Station und No. 25 West Washington Straße, Qdt Meridian. Die populäre tft die best Linie nach El I Ä G . . -Qier Züge! 8lann S'dtanap.it. acht. k,.ft.i. ÜJt iHllaAl Zö, trefft h er et.... w 7bbVm 4 7 Täglich auge Sonntag. Dt neneften dirbefsirte Osstibuls Ongsn, Ogner Lchlnfwngsn Ugtt - yarlorOagennnd Oßvagen. Lokalchlafaak in Jndtanadoll 1ttt nm S bend berett. erlakt htcago -J45 vkorgenk. an ikder gett ach 9 ZU bend benutzt werde. ' ' m W.IIIHIVHVtII)t Tickkt.Osfi, : Äf'fe.'fÄ K 9ft.ll Vtli.fi IXBB. ff r a k I. e e d, enl. Pass. gent. V. H.vkcD o e l. tceräs. und Senl. l7g,. h a . H. , l l, Trafstcaagkr. e o. . H a , l , r, Dtft. Paff. gent.

m

s

ysZS LAX I R JJ BON BONS JL VTR6TOPrUNG UMCtfra H 1 ßmmtMrm

ZeMs-MWchz

von Indianapolis. Oianos und Alusikalien. Carlin & Lennox, 5-9 Ost Market St. Landwirthschaftl.Geräthe u.N)agen Holten Vf. B. Mtg. Co., 339 Ost Wash. IL T. Conde Implement Ca., 27 UapitOl ATC Bau und Leih.Vereine. German-Amerlam Bldg. Ass'n, 154 N. Delaware St. International Bldg & Loan Ass'n, 143 Ost Mark-et bt. Zuckerwaaren (Wholesale.) Daggett & Co.; 18 West Georgia St. Riemen trnb Ccber. Taylor & Smith, 243 S. Meridian St. 5chnitta?aaren. Murphy, IIlbben& Co., 135 S.Meridian Oce Cream. Furnas R. W 212 N. Pennsylvania SL Bauholz. Coburn Henry, Georgia St. Weißblech. I Tanner & Sullivan, 216 S. Meridian St Putzwaaren. Fahnley & McCrea, 240 S. Meridian St Bäckereien. The Parrott & Taggart Bakery, TeL ix? Bryce's Bakery, 14 Ost South St. Schuhe und Stiefel, (Wholesale.) Ilendricks & Cooper, 127 S. Meridian hüte, Handschuhe etc. ilendrickson, Lefler & Co., 131 S.Merid Eisen und Schmiedewaaren. Layrnan & Cary Co., 111 S. Meridian St Clemens Vonnegut, 184 & 188 E. Wash. Eisen und Stahl. Uolliday W. J. & Co., 107 & Meridian Farben, (Del und Glas. Burdsal & Co., 34 S. Meridian St. Indianapolis Paint & Color Co., 240248 Massachusetts Ata. Rutschen und Reparaturen. Bobdins. Irvin & Co., 32 O. Georgia St. Spiel und Spielwaaren. Mayer Charles & Co., 29 W. Wash'gt. Banken. Capital National, 28 S. Meridian St. Droautften (Wholesale.) V Indianapolis Drug Co., 21 0. Maryland Ward Bros. Drug Co., IM s. Meridian tiL (Sroceries (Wholesale.) Kothe, Wells & Bauer, 223 S. Meridian O'Connor M. & Ca, 47 S. Meridian St. Geschirre und Sättel. Indianapolis üarness Co., 10 McCret Gefen und Beerbe. Home Stove Ca, 125 S. Meridian St. Sägen und Werkzeuge. L. C Atkins & Co,, 402 410 b. lUlnoli Lt. Trust-Compagnien. Indiana Trust Ca & Saf ety Vault - Sie - mlmm 9 ff norme Das eeZchhaUige Sonntags 'Vlatt bietet eine Lu unterhaU, LestSofft,. Der MonnementS s Preis der täglichen Tribüne ist iSe. des SonrrtagsblattS lZc, Leiter ,nsarLen IS ttö:, per Woche oder 05 Gi$ per Mcnai. Durch die yoft versandt, kostet das Tageblatt Oll, das Vountagkatt 02 pn Jahr, beide zussrsmen tO in OsransjezaZKlng. WV WM EWut) JttLLSttli5, Sd. .